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 Gassen von Ceunon

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:01 pm

Sie hörte das schreien. Rein aus der Intuition heraus rannte sie in Richtung der Stimme. Sie sah den Hinterkopf einer Frau die ihr nur allzu bekannt war. Und der andere? Nein den kannte sie nicht, aber wieso schrie er um Hilfe es war doch alles ruhig.
Sie legte die Hand auf die Schulter der Frau. Coreen?
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:05 pm

Ruckartig wirbelte Coreen herum, bereit in jedem Moment einen Zauber loszulassen um einen potentiellen Feind außer Gefecht zu setzen. "Luná!", brachte sie erschrocken hervor als sie das Gesicht der jungen Frau erkannte und atmete erleichtert auf bevor sie sich wieder Lenegad zuwandte und die Augen erneut verengte.
Er rief doch nicht umsonst nach Wachen - titulierte sie doch nicht umsonst als Verräter. Etwas war an dieser Situation faul und jener Gedanke war es auch, der ihr ein ungutes Bauchgefühl bescherte.
Viel Möglichkeit blieb in diesem Moment nicht und so entschlüpfte sie Lunás sanftem Griff und hastete zu dem Schreihals hinüber, unsanft nach dessen Armen greifend und ihn gegen die nächste Hauswand pressend während in ihren Augen ein finsteres Funkeln aufleuchtete.
"Wage es ja nicht, Schlange!"
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:09 pm

Blitzschnell hatte sie die Hand um die Gurgel des Mannes geschlossen.
Sie tat das warscheinlich nicht ohne Grund.
Sie hastete hinterher bis sie kaum 1 Meter von den beiden weg stand.
In ihr brodelte das Feuer. Ja, Feuer ihr Element das sie liebkoste wie eine Katze. Sie spürte das Glühen ihrer Hände die leise in ihrem Kopf wie wütende Schlangen zischten.
"Was tut er da? Wieso ruft er um Hilfe?", knurrte sie leicht. Sie sah keinen Grund, Coreen hatte ihm nicht zu leide getan.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:13 pm

Lenegad fuhr tief in sich und sackte kurzzeitig zusammen, er ließ seine Magie wie vorhin verebben und löste jegliche Magische Struktur die er an diesem Ort, sogar an den Leichen, hinterlassen hatte auf indem er die Bindungsglieder der Magie zerstörte. Dann blickte er in Coreens Augen.

"Wir haben noch eine Rechnung offen, Mädchen" sprach er eiskalt und trat mit seinem Knie mit voller Wucht in Richtung ihres Becken. Normalerweise brach so ein Becken recht schnell, was zu Blutungen und Schwäche führen sollte, doch mal sehen was jetzt bei Coreen passieren würde.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:18 pm

Äußerst unsanft wurde Coreen zurückgeworfen - sie hatte nicht damit gerechnet, dass er sich inzwischen mit körperlichen Angriffen zur Wehr setzte, doch die Kraft, die Lenegad in diesen Angriff legte war gerade einmal genug um ihr ein schmerzhaftes Ziehen, begleitet von einem unangenehmen Pochen in der Leistengegend zu verursachen.
"Bastard!", zischte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen und suchte einen festen Standpunkt, den sie durch den Angriff verloren hatte.
"Er hat uns verraten, Luná - er hat sich dem Feind angeschlossen und versucht nun uns alle zu vernichten", folgte es nicht minder zerknirscht in Richtung der anderen jungen Frau während sie unter dem Mantel nach dem Dolch tastete, den sie bei sich trug und mit diesem ausholte, ihm die silbrig schimmernde Klinge geradewegs in den rechten Oberschenkel rammend.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:25 pm

Das war genug. Coreens Worte hallten in ihren Ohren.
Sie stützte Coreen den Moment so gut er konnte. Von Verrätern hatte sie genug. Julian war nicht minder besser gewesen als er und hatte ihr Leben das der Drachin und das von so vielen anderen in Gefahr gebracht. Nicht zu vergessen der Tot seiner eigenen Tochter.
"Du widerlicher Verräter", fauchte sie ihn an. Und dann gingen die Pferde mit ihr durch. Ihre Hände standen in Flammen und loderten wie hungrige Tiere. Sie schlug ihm mit der Faust auf die linke Gesichtshälfe, mal sehen wie es ihm bekommen würde. Ihre Hände schlossen sich um seinen Hals.Mit all ihrer Kraf drückte sie ihn wieder gegen die Wand. "Erstens Finger weg von Coreen, das ist nähmlich nicht die feine Art", ihr Griff wurde stärker, "Zweitens du bist ein wiederlicher Verräter, verflucht sollst du sein" Sie stieß ihn mit all ihrer Kraft nach hinten und hoffte er würde sich schon den Kopf an der Wand aufschlagen.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:27 pm

Schnellen Schrittes, eilig und doch soweit im Gleichmarsch wie möglich traten einige der wenigen Reste der Wachen von Ceunon um die Ecke, welche nicht nach Gil´ead versetzt worden waren.
Was sie dort sahen ließ sie stocken.
Lenegad, die Schülerin des Hofmagus und eine weitere Frau, desweiteren noch 4 männliche Leichen und einen Mann, welcher benommen - wie schlafend an einer Hauswand lehnte
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:38 pm

Lenegad steckte den Faustschlag der zweiten Frau auch ein und ließ den Dolch ohne Gegenwehr in sich hineintauchen. Dann hielt er die Faust von Coreen mit seiner rechten Hand fest, feste um den Dolchgriff drückte er ihre Finger zu und man hörte ein Knacken, ob es nur die Gelenke oder Knochen waren wusste er nicht. Dann fasste er in die Flammende Hand von Luna hinein und zog sie in Richtung Coreen, wessen Hand er nun von sich wegdrückte und ihn somit ein Teil aus seinem weichen Fleisch zog. Die Flammende Faust flog an der Klinge haarscharf vorbei und Lenegad zog den Unterarm seiner Feindin über die Klinge, die Haut und das Fleisch abschabend wie ein Apfelschäler einen Apfel schält.

Dann blickte er zu den Wachen und schrie krächzend. "HELFT MIR! Schnell!" Er hustete einmal und sackte zusammen. Coreen von sich wegtretend.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:42 pm

Die Wachen ergriffen ihre Schwerter, wollten eingreifen und Lenegad beschützen welcher von den beiden Frauen so schwer zugerichtet wurde.
"Zum An..." brüllte der Anführer doch kaum das er sein Schwert aus der Scheide gezogen hatte, verdrehten alle Wachen die Augen nach hinten und kippten seitlich um.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:45 pm

Sie schrie. Tränen schossen ihr in die Augen. Ihr Arm blutete ununterbrochen und fast war auch schon der Knochen darunter zu erkennen.
"Du mieser Bastard du gehörst in die Hölle du Hurensohn", schrie sie unter Qualen und drückte ein Stück ihres Kleides gegen die unaufhörlich blutende Wunde. Sie sackte in sich zusammen.
Noch bevor die Wachen ankommen konnten rief sie halb schluchzen. " Er lügt, er ist ein ehlendiger Bastard er hat Menschen getötet und uns verletzt"
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:45 pm

Hinter den Wachen stand Kharas, ein vielsagendes Lächeln auf den Lippen.
Sein berühmter Mantel wehte sacht im Wind als er über die schlafenden Wachen stiefelte, bei jedem Schritt klockte ein großer weißer Stab aus seltsamen Gestein auf den Boden.
Am oberen Ende war er in großer Kunstfertigkeit behandelt worden.
Ein geradezu lebendiger Luchskopf mit aufgerissenem Maul hatte dort seinen Platz gefunden, die Augen aus Saphiren.
"Sir Lenegad, ich glaube wir beide haben noch eine Rechnung offen!"
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:49 pm

Im ersten Moment blinzelte Coreen vollkommen entgeistert als die Wachen einfach leblos zur Seite fielen und spätestens als Kharas' wohlbekannte Stimme erklang, atmete sie erleichtert auf. Ihr rechtes Handgelenk schmerzte höllisch, doch fürs Erste ignorierte sie die Pein und trat zu Luná hinüber, die unversehrte Hand um den Arm der jungen Frau legend.
Die Wunde sah alles andere als gut aus ...
"Es tut mir leid ...", wisperte sie der anderen zu bevor sie den Blick auf Lenegad zurücklenkte und Luná ein Stück abseits zog.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 5:53 pm

Bereitwillig ließ sie sich wegschieben. Sie wollte nur weg von diesem Idioten.
"Schon okay ich hab es herraus gefordert" grinste sie tapfer über ihre Wunde hinweg.
Kharas. Sie hatte nie gedacht das sie mal so froh sein würde ihn zu sehen. Er war ihre Retung. Sie hoffte dieser Typ würde jetzt seine gerechte Strafe bekommen.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:00 pm

Elune hatte Luná an der Stadt abgesetzt und hatte lieber außerhalb gewartet. Jedoch wurde es ihr schnell langweilig und so in die Lüfte geschwungen und war zur Stadt geflogen. Nur ein paar Menschen blickten irritiert auf als etwas großes über sie hinweg rauschte. Luná?,rief sie und flog in großen Kreisen über die Stadt.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:00 pm

Lenegad blickte Kharas ins Gesicht. Er. Hier. Was sollte er jetzt tun. Er blickte zu Coreen und zu Luna. Dann zu den Wachen. Er hatte jetzt Zeugen. Mehr bräuchte er nicht. Er reaktivierte seine Magie mit einem kurzen Konzentrierten Magischen zucken und Fokusierte den Hauptmann der Wache und sich selbst. Dann verschwand er und der Hauptmann mit einem extrem lauten Knall welcher eine Druckwelle aussand weil der Teleportationszauber nicht völlig korrekt ausgeführt worden war. Ein Stück seiner Magierrobe blieb zurück aber zerfiel in Sekunden zu staub. Man konnte unter dem Ort wo er saß einen kleinen Krater sehen und auch ein Fingerglied von Lenegad, welches allerdings auch zu staub zerviel da die Struktur durch den Misslungenen Zauber aufgelöst wurde. An dem Ort wo er gestanden hatte entstand ein magisches Leuchtfeuer, wie einst am Herrenhaus, so dass jeder Magier in der Umgebung es finden würde.

tbc-> Thronsaal.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:04 pm

Kharas Mundwinkel zuckten.
"Es ist mitten in der Nacht, niemand wird zur Stelle sein" knurrte er und sah Coreen an.
"Bring Luná in das Anwesen deines Vaters, weck Charles und lass ihn sie behandeln, ich kümmere mich um Lenegad - das ist ein Befehl!" dann stieß er den weißen Stab auf den Boden und folgte der magischen Signatur, in einer hellen blauen Flammen verschwand er.

tbc: Thronsaal
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:05 pm

Elunes Stimme trohnte in ihrem Kopf. In den Gassen sind wir. Bin leicht verletzt. Kharas und Coreen sind auch hier., gab sie erschöpft zu verstehen.
Sie wand sich Coreen zu. "Kann Elune herkommen?" Sie befindet sich nicht weit weg von hier.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:08 pm

Coreen machte keinerlei Anstalten Kharas zu wiedersprechen, gab stattdessen nur ein knappes Nicken von sich und half der jungen Frau an ihrer Seite wieder auf die Füße, einen Arm halb um deren Hüfte gelegt um sie zu stützen.
"Lass uns erst aus der Stadt gehen, dann kann sie nachkommen, wenn sie will. Ich will nur nicht, dass sie noch mehr Aufsehen auf uns zieht als ohnehin schon.", antwortete sie dann leise auf die Frage der anderen, unterdrückte den Schauer, der ihr über den Rücken rann nach dem schroffen Ton, den Kharas angeschlagen hatte.
"Na komm."
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:11 pm

Bereitwillig ließ sie sich stützen. "Ich werde es ihr sagen"
Der Tag war wirklich zum kotzen, ja so konnte man das sagen. Die Ablehnung des Rates und jetzt war sie verletzt. Das Pech hing ihr auf den Fersen.
Wir treffen uns etwas außerhalb der Stadt.
Ja ein drache mitten in Ceunon, sie hatte nicht nachgedacht. Und noch dazu der von Julian . Sie war schön blöd.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:14 pm

Na gut, bis gleich. Dann treffen wir uns eben außerhalb,sagte die Drachin und drehte ab. Sie stieg mit einigen Flügelschlägen höher und bald hatte die die Stadtmauern erreicht. Sie flog darüber hinweg und außerhalb der Stadt wartete sie.

tbc. außerhalb der Stadt
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:16 pm

Mit einem schiefen Lächeln bugsierte die junge Frau Luná aus den Straßen und aus der Stadt hinaus. Ihr Vater würde sich freuen noch einen Gast bei sich begrüßen zu dürfen und Charles ... nun ja, vermutlich würde er irgendwann ihretwegen noch graue Haare bekommen, denn bisher hatte sie stetig nur dafür gesorgt, dass er spät nachts aus dem Bett musste um sich um irgendwelche Verletzungen zu kümmern.
"Lord Hunkill ist ein begabter Mediziner - er weiß, was er tut und kennt sich bestens damit aus. Er wird das wieder richten und dann siehst du wieder so aus wie vorher", versuchte sie die andere aufzumuntern während sie die Stadt hinter sich ließen.

tbc: außerhalb
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Mai 18, 2011 6:51 pm

Sie grinste schief. Ihr Arm sah wirklich ekelhaft aus.
" Ihr müsst ihn aber nicht meinetwegen so spät in der Nacht wecken"
Sie wa rsich sicher die nacht würde sich auch noch so überstehen .

tbc: außerhalb
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Sa Jun 23, 2012 3:26 pm

Aléia huschte durch die Gassen und ihr Kleid flatterte im Wind. Wo soll ich jetzt nur hin? Ich habe kein zuhause kein Geld einfach nichts! Sie blieb in einer kleinen Ecke stehen und betrachtete die Menschen die hier umherliefen.
Obwohl... ,dachte sie, es ist wirklich schön hier zu sein. Sie hat noch nie zuvor einen Menschen gesehen geschweige denn in einer Menschenstadt gewesen. Ihr gefielen die kunstvollen Baumhäuser in Ellesméra aber viel besser. Aber sie fand es trotzdem mal spannend wie die sterblichen leben, ganz ohne Magie! Sie beobachte einen alten Mann wie dieser vergeblich versuchte Feuer zu machen. Er musste schrecklich frieren, denn er zitterte am ganzen Leib. Sie blickte kurz auf den Haufen voller Äste und als der Mann gerade wieder versuchte mit den Feuersteinen ein Feuer zu entfachen zischte sie leise: Brisingr! schon entfachte sich ein kleines, schönes Feuerchen und der Mann freute sich, dass er es endlich "geschafft" hatte. Sie lächelte und ging in einem gemächlichem Gang weiter. Was habe ich nur getan? Ich wollte doch nicht auffallen! tadelte sie sich selbst und mit der linken Hand fuhr sie über das Stirnband dass ihre schrägen Augenbrauen und spitzen Ohren verdeckte. Niemand sollte herausfinden dass sie eine Elfe ist. Niemand! Sie wollte nun ihr neues Leben ausserhalb Ellesméras beginnen.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mi Jul 25, 2012 11:42 pm

"Hey! Mädchen, was tust du da?!", schnitt plötzlich die feste Stimme eines Soldaten durch die Luft. Zwei Männer in schwarzen Rüstungen mit goldenen Verzierungen und Lanzen in der Hand, kamen auf die junge Frau zu welche verschreckt stehen geblieben war. Die Männer hatten eine beachtliche Größe und waren vermutliche einige der wenigen Stadtwachen die wirklich etwas konnten. Um beinahe zwei Köpfe überragten sie das arme Mädchen aus Ellesméra. "Na was macht denn so ein zartes Vögelchen hier mitten in einer Stadt voller böser Menschen?", fragte der andere und blickte sie viel sagend an. Der andere stieß ihm den Ellenbogen in die Seite. "Heute bekomme ich das-", die Unterhaltung wurde jäh von einer jungen Stimme unterbrochen.
"Keiner von euch wird auch nur eine Hand an diese Frau legen!", erklärte Brandon. Die Soldaten wandten sich zu ihm um und fielen auf die Knie, wagten es nicht den Blick zum jungen Brandon und seinen goldenen Wachen zu heben. Brandon war in schwarzen Samt gekleidet und saß auf einem weißen Pferd. "E-e-entschuldigt, euer Gnaden. W-w-wir...", begann einer der Männer. "Ich will eure Entschuldigungen nicht hören! Verschwindet oder meine Mutter wird davon erfahren!", erklärte der Junge der kaum das dreizehnte Lebensjahr erreicht hatte und dennoch den Befehlston eines Generals besaß. Die Soldaten trollten sich und Brandon stieg von seinem Pferd, schritt auf die junge Frau zu und zeigte ihr ein zartes Lächeln. "Haben dir diese Männer irgendein Leid zu gefügt?"
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Jul 29, 2012 2:28 pm

Erschrocken blieb Aléia stehen als sie plötzlich laute Stimmen hinter ihr vernahm. Ihre Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Sie öffnete schon den Mund, um diesen Menschen gehörig mal die Meinung zu sagen, als ein Junge, vielleicht ein bisschen jünger als sie selbst, auf einem weissen Pferd dahin geritten kam. Sie legte den Kopf ein wenig schief und beobachtete die zwei Männer die vor diesem Jungen Angst zu haben scheinen. Warum haben sie denn Angst vor ihm? So wie er mit seiner Mutter drohte, musste sie wohl einen höheren Stand haben. Die Soldaten schlurften davon, nachdem der Junge mit lauter Stimme mit ihnen gesprochen hatte und liessen die beiden allein. Sie strich über ihr Kleid und antwortete mit einer hohen, melodischen Stimme: "Nein, haben sie nicht" und grinste ihn an. Sie deutete auf die Stelle, an der die Soldaten verschwunden waren und fragte: "Sag mir, wie kommt es dass die so Angst von dir hatten? Und wer bist du überhaupt?" Sie überlegte kurz und sagte um sich selbst zu verteidigen "Ich wäre auch allein mit ihnen fertig geworden. Aber trozdem danke." Dann strich sie mit einer schnellen Bewegung, vielleicht zu schnell, über ihr Stirnband um zu gucken ob es ihre Ohren immer noch verdeckt und zog schnell ihre Hand zurück.
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