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 Gassen von Ceunon

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Jul 29, 2012 5:53 pm

Brandon lachte kurz und leise ob der schnellen Fragen, welche die schöne Frau mit ihrer wundervollen Stimme stellte. Er hörte einen leichten Akzent, konnte jedoch nicht einordnen woher er kam. Er kam ihm in jedem Fall bekannt vor, nur woher, das konnte er nicht sagen. Es wird mir schon wieder einfallen. Doch von hier stammte sie ganz sicher nicht, sonst wüsste sie wer ich bin. Er verneigte sich leicht vor ihr und lächelte freundlich, wollte sie keines Falls verschrecken... allerdings wirkte sie auch nicht wie ein Mädchen, dass sich leicht einschüchtern ließ, ganz im Gegenteil, sie wirkte sehr offen. "Mein Name ist Brandon aus dem Hause Valeryon. Meine Mutter ist Lady Katherine, Fürstin von Ceunon. Das ist der Grund, aus dem die Wachen Angst vor mir hatten... und meine Leibwächter.", erklärte Brandon leicht lachend und deutete auf die Männer in den Gold bemalten Rüstungen. Er verschränkte die Arme vor der Brust und verlagerte sein Gewicht auf ein Bein. "Natürlich hättet ihr euch diesen Männern alleine erwehren können, daran zweifle ich nicht. Doch meine Ehre hatte mir geboten euch zu helfen. Aber nun habe ich eine Frage; Wie lautet euer Name und wo kommt ihr her?"
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Jul 29, 2012 6:18 pm

Sie grinste und sagte "Schön dich..ich meine euch zu treffen Brandon" dann fuhr sie mit ihren Fingern an die Lippen und machte einen Knicks. Sie nahm die Hand wieder weg und musterte ihn. Er scheint zu wissen das ich nicht von hier bin. dachte sie und legte den Kopf ein wenig schief.
"Verzeiht, aber ich wusste nicht wer ihr seid" sagte sie und lächelte. Er ist nett daran steht kein Zweifel aber... wie viel sollte ich ihm Preis geben? Dachte sie auf die Frage hin, wer sie ist und woher sie kam. "Ich bin Aléia aus dem Hause Wynamdra" meinte sie. Aber woher ich komme werde ich ihm nicht verraten... Zumindest jetzt noch nicht. Hoffentlich erscheint ihm mein Name nicht zu... anders... dachte sie. " Woher ich komme... naja ich komme von sehr weit her. So weit das ich glaube, dass du noch nie dort gewesen bist." meinte sie und grinste ihn frech an. Sie wollte nicht unhöflich sein, aber das wollte sie gerne für sich behalten. Sie trat von einem Bein auf das andere. Erst jetzt merkte, sie wie hunger sie eigentlich hatte und hätte gerne etwas zu Essen.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Jul 29, 2012 7:10 pm

Brandon verengte die Augen, atmete tief ein und aus und musterte die junge Frau noch einmal von oben bis unten. Ein Stirnband... ein seltsamer Akzent... ein mehr als ungewöhnliches Haus... und aus einem sehr fernen Ort. Brandon war sich sicher dass irgendetwas seltsam an der Frau war und er stand nur einen Schritt davon entfernt ihr Geheimnis zu lüften. Das er den Namen eines Hauses nicht kannte war nicht ungewöhnlich, dafür gab es einfach zu viele, doch dieser ragte aus dem Muster heraus wie eine Blume in der Wüste von Surda. Diese... diese Verbeugung... Finger an die Lippen... das, nein das kann nicht sein. Aber es muss! Es gibt keine andere Erklärung! Sie ist eine... "Also seid ihr ebenfalls eine Adlige. Es ist mir immer eine Freude eine Frau von edlem Geblüt kennen zu lernen.", erklärte Brandon freundlich, löste die Arme aus der Verschrenkung und lächelte sie wieder an. Ich muss sie sofort von der Straße holen! "Nach einer so langen Reise müsst ihr ja am Verhungern sein! Ich kann euch hier nicht einfach stehen lassen!", erklärte Brandon. Er wandte sich um, stieg wieder auf sein Pferd und reichte ihr die Hand. "Kommt mit, ich will euch in mein Schloss mit nehmen. Dort kann ich euch bewirten wie es euch zu steht."
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Jul 29, 2012 7:21 pm

Sie hoffte dass er nichts gemerkt hatte, aber ihr Gefühl sagte ihr das es ihm komisch erschien. "Ja rein theoretisch bin ich auch eine Adlige." meinte sie und lächelte. So wie er mich gemustert hatte, hat er bestimmt was gemerkt. dachte sie. Als er sie auf ihre Reise ansprach sagte sie"Ja ich bin seit Wochen auf Reisen." Ihr Bauch grummelte, sie hatte wirklich Hunger. Am meisten hatte sie sich von Beeren oder ähnlichem ernährt. Als er sie auch noch höflich fragte, ob sie zum Essen kommen wollte, konnte sie fast nicht nein sagen. Sie verschränkte die Arme und dachte nur ganz kurz nach und sagte dann: " Ich wäre mir eine grosse Ehre mit Ihnen zu kommen" Dann nahm sie seine Hand und liess sich hinauf auf das Pferd helfen. "Sehr freundlich von Ihnen" meinte sie und lachte ein schönes, helles Lachen. Naja ich bekomme was zu Essen ,dachte sie. Da kann ja sicher nichts schief gehen.
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Jul 29, 2012 7:50 pm

tbc für Aléia und Brandon: Brandons Gemächer (Schloss des Königs)
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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Okt 19, 2014 10:15 pm

Die Schuhe trafen und das keineswegs mit wenig Wucht in eine kleine Pfütze in der sich allerlei Unrat der Stadt gesammelt hatte. Er drehte den Kopf gen Boden und roch daraufhin den verlockenden Duft von frischer Scheiße, der zusammen gemengt war mit einigen Essensresten die vermutlich aus der hiesigen Herberge kamen, die direkt um die Ecke lag, wie auch der Sud eines bereits verdorbenen Tieres, das nur wenige Zentimeter entfernt lag. Es konnte von der Größe her nur eine Katze sein, doch schien diese kaum noch etwas an sich zu haben, mit der man sich wirklich zu ihrer Gattung schreiben konnte. Das Fell, wie auch teilweise die Haut waren derart demoliert, dass es aussah als hätten sich nur Muskeln, sondern ganze Knochen verschoben, ja selbst der Kopf wirkte, als wäre er nicht an der rechten Stelle. Doch wie gut konnte man all dies in dem schwachen Licht einer Laterne, die durch das poltern der oberen Stockwerke des Wirthauses ständig hin und her schaukelte, schon beurteilen?
Es wäre dumm gewesen ihren Namen zu rufen, machte er damit doch zu sehr auf sich Aufmerksam und der Name Adriana war, wie er bereits von einigen leichten Zofen erfahren hatte, hier bei weitem kein unbedeutender. Also hatte er sich darauf konzentriert jeden Winkel der Stadt abzusuchen, was sich jedoch bereits nach kurzer Zeit als Sisyphusarbeit heraus gestellt hatte, denn sahen die Straßen hier nicht nur allesamt gleich aus, nein, sie waren zu allem Überfluss auch noch alle verwinkelt und verschachtelt, sodass er nach kurzer Zeit selbst Mühe hatte, sich noch zurecht zu finden.
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Okt 19, 2014 10:30 pm

"Wieso neigen meine Freunde dazu in den dunkelsten und bei Gott dreckigsten Gassen aufgefunden zu werden?" hallte Elijahs Stimme durch die kleine Gasse, als er auf der anderen Seite um die Ecke gebogen kam und ein knappes Lächeln zeigte. Es war in die Kleidung eines Bettlers gehüllt. Lumpen die mehr an Kartoffelsäcke als an Kleidung erinnerten. Er schien zu hinken und als er lächelte entblößte er ein paar fehlende Zähne, welche erst auf den zweiten und wesentlich genaueren Blick als geschwärzt auffielen. "Du suchst Adriana nehme ich an? Kannst du gleich vergessen - wenn Adriana nicht gefunden werden will, dann wird sie nicht gefunden sie wird wieder auftauchen wenn sie mit uns reden will. Dafür kenne ich sie gut genug und wenngleich es auch jedes Mal schmerzt und ich mir schon mehr als einmal beinahe alle Haare deswegen ausgerissen. Spar dir also lieber die Mühe" erklärte er und zuckte mit den Schultern. "Aber ich weiß es zu schätzen, dass du dich so um sie sorgst"
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Dez 14, 2014 12:58 am

Treyes hatte sich wortlos abführen lassen und schwieg auch weiterhin während er durch die Gassen getrieben wurde wie irgend ein Vieh. Er stierte stumm und lethargisch gerade aus, während er einen kurzen Blick zu den Abzweigungen warf und diese abzählte.
Ein Schrei ertönte hinter Jérôme und Blut benetzte die Straße. Der Mann, der Treyes festhalten sollte schrie wie am Spieß und hielt sich die Seite des Kopfes; Blut lief über seine Wange und schien gar nicht mehr aufhören zu wollen. Der alte Krieger spuckte ein blutiges Ohr aus und entwand dem noch immer Schreienden dessen eigenes Schwert, ehe er kurzen Prozess mit dem zweiten Kerl machte noch ehe dieser sein Schwert ziehen konnte. »Fick dich Junge« blaffte er und trat dem Anderen zwischen die Beine. Er würde sich doch nicht einfach so abschlachten lassen - schon gar nicht für Robert. »Du bist echt in den falschen Teil der Stadt gekommen« blaffte er und rammte dem Ohrlosen ein Messer durchs Auge. »Fick dich und fick all die deinen« seine Klinge zischte auf Jérôme und konnte von diesem noch abewehrt werden. »Ich werde für niemanden hier meinen Kopf hinhalten!«
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Dez 14, 2014 1:06 am

Jérôme hatte sich geschockt zu Treyes umgewandt, hatte das Ohr zwischen seinen Zähnen und das Blut am Kopf seines Kameraden gesehen. Als er sah wie schnell er den zweiten dahin streckte, wusste er warum er nicht allein gekommen war, doch er hatte keine Zeit dieses Glück auszukosten, als der Fuß zwischen seinen Beinen landete. Ein stummer Schrei entrang sich seiner Kehle, ehe er auf seine Knie fiel, die Hände im Schritt und Tränen in den Augen, während Treyes den Dolch im Auge des andere versenkte. Jérôme war überrascht, dass er selbst den nächsten Schlag hatte abwehren können, doch die Worte die der Mann immer wieder vor sich hin sagte, brannten sich in seinen Kopf. Er war Robert nicht treu, er war lediglich ein Söldner und das war mehr als gut. "Ich bezahle euch!", keuchte er und Treyes hielt inne. "Ich bezahle euch, ich habe Geld! Ich gebe euch das doppelte was Robert euch gab, wenn ihr mit mir kommt und mir alles über ihn verratet, was ihr wisst!", schlug Jérôme dem Mann vor und nahm den Sack Münzen von seinem Gürtel. "Eine Anzahlung. Ich bin ein Belatona, ich kann euch bezahlen. Doch wenn ihr mir etwas tut, wird man euch überall suchen.", erklärte Jérôme in der Hoffnung, dass es etwas brachte.
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   So Dez 14, 2014 1:20 am

»Bezahlen?« echote der Andere und hob die Brauen. Er hatte, seitdem der verdammte Jüngling sich ins Schloss abgesetzt hatte, nichts mehr von ihm gehört. Was konnte es schon schaden, wenn er zumindest über ebendieses Angebot nachdachte.
»Aufstehen« blaffte er den Jungen an, nachdem er diesem am Arm nach oben gezerrt hatte und sich die Geldkatze in die Hose gesteckt hatte. »Du willst reden? - Gut reden wir! Aber dann unter meinen Bedingungen« er schubste den anderen nach vorne, durch die Gassen hindurch - stets mit der Klinge des Dolchs im Rücken.
»Und versuch nicht mich zu verarschen Junge - was glaubst du, was passiert wenn man dich im Straßengraben findet? Ist ne gefährliche Gegend hier. Niemand wird mich suchen. Außer dir weiß ja niemand wie ich aussehe, Idiot« er verdrehte dem anderen den Arm, ehe er ihn in eine alte Lagerhallte bugsierte. »Setz dich aufs Fass« blaffte er in scharfem Ton. »Na wird`s bald?«
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mo Dez 15, 2014 9:38 pm

Jérôme setzte sich aufs Fass, so wie ihm befohlen. Er hatte nicht daran gedacht, dass keiner wusste, wie der Mann aussah und im ersten Moment wollte er sich gegen die Stirn schlagen. Doch dann fiel ihm ein, dass die Leute im Gasthaus durchaus wussten, wie der Mann aussah und ihr Abgang war den Leuten sicher im Gedächtnis geblieben und gerade hier in einem der übleren Viertel, würden sie für eine Belohnung sicher jeden verraten. Aber das war egal. Er setzte darauf, dass er nicht starb, dass der Mann geldgierig genug war, um ihn weiter schröpfen zu wollen. Dafür ließ er sich auch gerne auf die Bedienungen des Mannes ein, denn zum Sterben fühlte er sich wahrlich zu jung. Er sah dem Mann an, dass er ein schweres Leben gehabt hatte, dass es seit ihrem Treffen in Perugia nicht gerade besser verlaufen war, doch er hatte auch gesehen, was für ein Krieger dieser Mann war.
Treyes schwieg, also machte Jérôme den Anfang. "Ich will etwas... alles über Robert erfahren.", erklärte er frei heraus, ließ dabei absichtlich seine Gründe dafür außen vor. Man hatte ihm immer wieder eingebläut, lieber zu wenig als zu viel zu reden, sollten die Leute einen lieber für unhöflich, als für dumm halten. "Wer ist er wirklich? Was wollte er von Sancha Bonadeo und was will er von der Königin? Und vor allem; Wie steht er mit dem Attentat auf die Königin vor einigen Tagen in Verbindung?", fragte Jérôme und hoffte Treyes würde ihm die Fragen beantworten, ehrlich beantworten.
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mo Dez 15, 2014 10:44 pm

"Sind aber verdammt viele Fragen für so ne kleine Ratte wie dich, nicht wahr Ratte?" antwortete Treyes, ehe er einen Humpen aus einer Kiste kramte und etwas Bier aus einem angestochenen Faß in den Becher laufen ließ."Robert? Der Junge ist der Sohn von irgend´nem Kleinadligen hier aus der Gegend, was weiß ich wer seinen Pinsel in seine Mutter gesteckt hat? Vielleicht wars ja sogar dein Vater, auszuschließen isses schließlich nicht" erklärte Treyes und nahm einen großen Schluck aus seinem Humpen Bier.
"Was er von Bonadeo wollte? Ehrlich gesagt das hätt ich auch gern gewusst, nehme an er wollte irgendwie seinen besudelten Bastardnamen rein waschen - wollte vielleicht irgendwen finden, der bezeugen konnte das er der Sohn von Kral von Heinz und nicht einfach von Karl Heinz ist" erklärte er. "Und da sie ihm das nicht geben konnte, will er wohl das die Königin selbst irgendwann seine Kleinadlige Abstammung legetimiert, damit er sich ein kleines Lehen leisten kann. Und von welchem Attentat sprecht ihr? Die Königin wurde angegriffen? Das is mir komplett neu"
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mo Dez 15, 2014 11:15 pm

Jérôme verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete Treyes mit seinem Bier. "Warum lügt ihr für ihn, wenn er euch doch scheinbar nichts bedeutet?", fragte Jérôme selbstsicher und versuchte diesen Mann zu verstehen. Er faselte und faselte einen riesen Haufen Mist und das wussten sie beide. Die Frage war nur, was wollte er für die Wahrheit, was musste man ihm bieten, damit er die Antworten bekam, die er brauchte? Jérôme fiel eigentlich nur eine Sache eine, mit der er ihn vielleicht noch ködern könnte, doch selbst das war nicht sicher. Er seufzte und fuhr sich mit einer Hand durchs blonde Haar. "Robert hat euch zurück gelassen... Ihr braucht also einen neuen Arbeitgeber nicht wahr?", fragte Jérôme unschuldig und zeigte ein leichtes Lächeln. "Wie wäre dieses Angebot: Ihr sagt mir die Wahrheit und ich stelle euch in meinen Dienst. Ihr bekommt den doppelten Sold. Lügt ihr weiter, bekommt ihr das versprochene Geld und wir ziehen unserer Wege.", schlug Jérôme ihm vor. In diesem Fall ging es nicht nur um Informationsbeschaffung, er rechnete sich tatsächlich einen Vorteil aus, einen Mann wie Treyes in seinen Diensten zu haben.
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Mo Dez 15, 2014 11:32 pm

"Zurückgelassen? Ja, ich würd sagen das triffts ganz gut" erklärte er leise und nahm erneut einen Schluck, ehe er den Humpen abstellte und langsam auf den anderen zutrat, diesen zu mustern schien. "Hör mal, ich bin bestimmt nicht die beste Informationsquelle, aber wenns dir soviel bedeutet: Roberts wahrer Name lautet" er seufzte leise und trat einen Schritt näher. "Robert Xeldaric" er lächelte schmal, beinahe stumpf. "Is viele Jahre her, dass die Xeldarics aufm Thron saßen und der gute Robert kann anscheinend seine Linie bis zu ihnen zurück verfolgen - immerhin hat sich die Familie ziemlich auseinander gefächert. Er ist am Hof um Schriften zu finden, mit denen er seine Behauptung auch beweisen kann. Wenn Ileana ihn dann anerkennen muss, so kann er sich entweder in die Riege der Hochadligen einlassen oder aber er nimmt den Platz an ihrer Seite ein, statt diesem ausländischen König. Er ist ein männlicher Nachkomme der Xeldarics. Er hat ein Geburtsrecht" erklärte er und tippte sich an die Nase. "Wenns ein Attentat gab, nehm ich an das der kleine alles daran gesetzt hat es zu vereiteln? Ja natürlich, war klar... immerhin kann ihn außer Ileana niemand anerkennen"
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Di Dez 16, 2014 12:23 am

Jérôme wusste nicht so ganz warum, aber eine Stimme in seinem Kopf flüsterte, er sollte es nicht glauben. Aber warum sollte er weiter lügen? Er hatte ein tolles Angebot bekommen und die Geschichte wirkte durchaus logisch. Jérôme traute Robert zu einen so dummen Plan zu entwickeln; Ileana wirkte nicht wie eine Frau die Verwandtschaft heiratete und sich dafür gar scheiden ließ, auch hat das königliche Geburtsrecht in diesem Land kaum noch wert, in diesem Fall wäre wohl Vivienne auf dem Thron, oder ihr Sohn, oder einer der Brüder von Sancha Bonadeo, alles Männer oder Personen die in direkterer Linie vom ersten Xeldaric abstammten. Außerdem war es nun einmal Tatsache, das tote Rivalen die besten Rivalen waren und wenn Ileana das nicht wusste, so wusste es Adriana mit Sicherheit. Allerdings... wenn Robert nach dem Thron strebte, hätte er alles daran setzten müssen, Ileana sterben zu lassen, um sich dann von den Reitern legitimieren zu lassen.
Jérôme zeigte dem man sein ihm so eigenes, jungenhaftes Lächeln. "Ihr habt die richtige Entscheidung gefällt. Glaubt mir: Bei einem Belatona, ist eure Bezahlung sicher.", erklärte Jérôme freudig. "Wollen wir aufbrechen oder... seit ihr noch nicht fertig mit trinken?"
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Gassen von Ceunon   Di Dez 16, 2014 12:29 am

"Ich bin nie fertig mit trinken, seitdem ich in diesem verfluchten Land gestrandet bin" erklärte Treyes schnaubend und wischte sich den Schaum aus dem Bart. Eine gute Bezahlung bei einem Belatona, das klang vielleicht wirklich nicht schlecht, möglicherweise sogar vielversprechender als das Angebot, dass ihm Philippa gemacht hatte. Die Magierin hatte immerhin nichts weiter als leere Versprechungen in eine ungewisse Zukunft hinein. "Ihr hintergeht mich übrigens besser nicht. Glaub mir Junge - ich kann als Verbündeter unglaublich nützlich sein, doch als Feind bin ich wahrhaft schrecklich. Du willst dich nicht mit mir anlegen" er zeigte ein Räuberlächeln, entblößte dabei jedoch erstaunlich gut gepflegte Zähne. "Na los komm schon Junge, wolln wir aufbrechen? Oh und... nimm das mit deinen Leuten bitte nicht persönlich. Ich bin nur allergisch gegen Fesseln. Wirklich, da passieren dann immer ganz seltsame Dinge. Nunja, ich denke von deinem großzügigen Sold kann ich den beiden armen Schweinen einen Grabstein kaufen. Is das mindeste"
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