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 Küste eine halbe Meile vor Narda

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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 11:57 am

Aléia erschrak als sie plötzlich einen kleinen Jungen neben ihr bemerkte. Sie hörte auf zu kämpfen und starrte Mercin auf. So sieht er also in seiner menschlichen Gestalt aus. Sie trat einen Schritt auf Mercin zu. Ja... Um was ging es in deinem Alptraum? Ich dachte du hast nur Alpträume wenn du nicht unter dem Mond schläfst. Heute nach war es ja fast Vollmond. Sie dachte an ihren eigenen Traum. Es fühlte sich alles so real an. Aber Mercin ist eine Werkatze! Ich glaube, ich habe gehört dass Werkatzen manchmal Ereignisse in der Zukunft oder Vergangenheit in ihren Träumen sehen. Aléia ging wieder in ihre Kampfposition und hob das Schwert. Die Klinge schimmerte grün in der Morgensonne."Ein kleiner Übungskampf am frühen Morgen. Du kannst gerne zusehen und mir von deinem Traum erzählen. Ich kann kämpfen und zuhören.", sagte Aléia zu Mercin und konzentrierte sich wieder auf den Kampf. Erneut sprang sie auf Taragon zu und versuchte einen Hieb in seinen Bauch.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 12:32 pm

"Nun, eigentlich war es kein Alptraum, es kam mir nur so vor. Es war eine Vision. Sie zeigte mir Dinge, die waren, sind und sein werden. Leider kann ich sie nicht erfassen, dafür bin ich noch zu jung. Traumdeuten ist nicht immer so einfach. Doch... ich sah Feuer, ein Schloss und Wald. Nur ich weiß nicht, ob das Feuer sich auf das Schloss oder den Wald bezog. Wenn letzteres stimmt, wird Du Weldenvarden in Zukunft brennen", erzählte er Aléia. Wenn ich nur wüsste, wem diese Schloss gehört oder gehörte! Wenn sich das Feuer darauf bezieht, kann es auch in der Vergangenheit geschehen sein. Doch das würde nicht passen. Mein Unterbewusstsein will mir etwas über die nahe Zukunft klar machen. Mercin blickte hinauf zum Mond.Hast du etwa etwas mit meinen Visionen zu tun?
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 12:51 pm

"Was?!", fragte Aléia bestürzt und hörte abermals auf zu kämpfen. Das darf nicht sein! Wo sollen wir Elfen dann leben? Du Weldenvarden ist doch unser Zuhause! Wenn das in Zukunft geschieht...Dann müssen wir dies verhindern! Wenn alle Elfen oder zumindest viele mithelfen würden, könnten wir das Feuer sicher besiegen oder? Ja, es könnte natürlich auch sein, dass es sich auf dieses Schloss bezieht. Bist du sicher das es Du Weldenvarden ist? Es könnte doch auch ein anderer Wald gewesen sein oder?", fragte Aléia schnell und sah Mercin dabei in die Augen. Ich mache mir immer zu viele Sorgen. "Also mein Traum handelte von etwas anderen. Wir alle waren dort, um die Eskorte abzufangen. Dann lag alles plötzlich an mir, ob wir sie retten oder nicht. Ich weiss nicht mehr wieso, ich kann mich nicht mehr erinnern. Und dann habe ich versagt. Es waren alle wütend auf mich.", flüsterte Aléia starrte in das kleine Feuer. "Was ist, wenn sich mein Traum bewahrheitet und alles wegen mir schiefläuft? Das wäre ja nicht das erste mal."
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 12:52 pm

"Gerne werd ich dir davon erzählen es handelte sich mal wieder um einem Traum in dem ich von einem Kull überrascht werde und noch sogerade eben mein Schwert ziehen und heben kann. Vorher wache ich immer wieder auf und den Traum habe ich seitdem ich alleine durch das Land streife"
Er wich Seitlich aus und wehrte den Schlag gegen seinen Schwertarm ab und blieb in Kampfhaltung und dachte
In einem Richtigem Kampf auf leben und tot wäre das ein Fehler von ihr sich dem Jungen zu zuwenden. Momentmal ist das etwa Mercin in Menschlicher/Elfischer Gestalt? Interessant.
Er sprang mit einem Hechtsprung zur Seite als Aléia nach seinem Bauch hieb rollte sich ab und schwang seine Klinge gegen ihre Beine und merkte erst später das leichte Brennen seiner kleinen Wunde wo die noch immer ein wenig scharfe Klinge Aléia´s durch den Stoff drang wo keine Lederrüstung war.

Verdammt ihre Klinge ist doch noch etwas scharf ich muss aufpassen das sie mich nicht an meinen Armen trifft sonst ist nachher noch meine Fertigkeit mit dem Bogen beeinträchtigt

Er entfernte sich ein Stück von Aléia als er wieder aufrecht stand und hob sein Schwert hoch.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 2:30 pm

Als Davir Schwertgeklirre hörte schlug er die Augen auf. Er sprang hoch, zog sein Schwert und landete in Kampfstellung. Alles in nur einer einzigen Bewegung.
Dann hörte er die Stimmen dazu. Es waren die von Taragon und Aléia. Ein weiteres ihm unbekanntes Wesen war dabei und sein Geist sprühte vor Energie mit einem leichten dunklen Schleier.
Er gesellte sich zu ihnen, wo Aléia und Taragon einen Übungskampf ausführten. Eine Werkatze saß daneben und schaute ihnen zu.
Wo ist die denn hergekommen?, dachte sich der Elf.
"Ein Übungskampf am Morgen ist immernoch die beste Methode um sich für den Tag vorzubereiten und wach zu werden!", sagte er.
Er kniete sich im Schneidersitz hin und schaute dem Schwertkampf zu. Man konnte erkennen, dass Taragon keine Erfahrung im Schwertkampf hatte. Aléia hingegen war ziemlich gut.
Mit ein bisschen Training wird sie auch eine sehr gute Schwertkämpferin! Ich gebe Taragon noch höchstens 5 Minuten sich zu verteidigen, dann hat Aléia gewonnen!
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 2:47 pm

"Tut mir leid. Die Klinge muss wohl noch etwas scharf gewesen sein.", meinte Aléia mit einem Hauch von Sarkasmus, den sie sich nicht verkneifen konnte. Sie musterte die kleine Verletzung an Taragons Bauch. Es wird ihn ja nicht umbringen. Sie sprang leicht zur Seite als er versuchte, ihr Beine zu treffen. Um einen Millimeter hat es sie nicht getroffen. Wäre die Klinge nicht abgestumpft, hätte es wohl einen Riss in ihre Hose gegeben. Sie versuchte sich nochmals an dem Zauber, der die Klinge abstumpfen sollte. Jetzt sollte es wohl gut sein. Aléia drehte sich herum und beobachtete konzentriert jeden Schritt den Taragon machte. Wir haben hier ja schon ein richtiges Publikum. Aber was solls, ich lasse mich nicht ablenken. Mein Vater hatte mir ja auch immer zugesehen. Sie wandte sich kurz an Davir, ohne Taragon aus den Augen zu lassen. "Da hast du recht.", stimmte sie Davir zu schnellte auf Taragon zu. Sie schwang ihr Schwert in seine Knie, um ihn so zum Fallen zu bringen und sprang danach sofort wieder zurück.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 3:09 pm

"Das habe ich gemerkt aber ist ja nur ein kleiner Kratzer"
Er rollte sich sofort ab als er durch den Hieb in seine Knie fiel und schoss sofort auf Aléia zu wo er sofort seine Klinge an ihre Drückte und versuchte sie immer weiter nach hinten zu drücken.

Hoffentlich werde ich nachher nicht auch in einen Schwertkampf verwickelt
Er sah Aléia tief in die Augen und grinste leicht als er zurücksprang und sich mit dem Rücken zu einem Baum zu wandte.
Mit Technik werde ich sie nicht besiegen können aber bestimmt mit Taktik und Kraft.
Er wartete auf die nächste Attacke von Aléia und hielt sein Schwert so das er jeden Angriff Parieren könnte.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 3:39 pm

Aléia grinste und kam langsam immer näher. Er ist vielleicht stärker aber er kann mich nicht besiegen. Man sieht es ihm an das er keine Erfahrung hat. Aber er ist ja dafür gut im Bogenschiessen. Man kann ja nicht alles können. Aléia duckte sich als er  versuchte sie nach hinten zu drücken und tauchte unter seinem Schwert durch. Die anderen werden sicher gleich wach, bei dem Lärm den wir hier machen.
Ihre Augen blitzten gefährlich als sie beschloss, diesen Kampf nun zu beenden. Sie tauschte noch ein paar Schläge mit ihm aus, wich aber jedem aus oder parierte. Mit einem leichten Satz sprang sie zurück und sah ihm lächelnd in die Augen.Sie nahm ihre ganze Kraft zusammen, drehte sich um mehr Schwung zu erhalten und stiess Taragon mit voller Wucht gegen den Baum hinter ihm.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 4:09 pm

Genau darauf hatte Taragon gewartet. Er wollte gegen den Baum gestoßen werden und sackte kurz zusammen. Er streckte seine Rechte Hand weit seitlich in Richtung des Teiches aus und rief laut "Gath sem Oro un Lam iet!" (Pfeil, komm in meine Hand zurückgeflogen!).

Er grinste als man ein Pfeifen hörte und der vorher abgeschossene Pfeil Schnell zurück in seine Hand zurück flog und bei seiner Hand blitzartig stehen blieb und in der Luft schwebte, so das er den Pfeil umgreifen konnte. Hätte er die Hand vor sich gehalten wäre der Pfeil durch Aléia durch geflogen aber dadurch das er die Hand Seitlich an Aléia vorbei in Richtung des Teiches ausgestreckt hatte flog der Pfeil knapp an Aléia vorbei.

Er sackte weiter zusammen als die Magie ihn schwächte und sagte zu Aléia "Ihr habt mich besiegt aber der Sieg wäre euch beinahe schlecht bekommen" Er sah auf den Pfeil in der Hand "Wenn ich bereits eines gelernt habe ist es das es im Kampf darauf ankommt seine Umgebung auszunutzen was ich dank meines vorherig abgefeuerten Pfeils machen konnte da der Zauber den ich gewirkt habe der einzige ist den ich zu 100% beherrsche" Er stand auf und nahm sein Schwert wieder auf welches er hatte fallen lassen und löste den Zauber der die Klinge stumpf werden ließ.

Man sie ist mir wirklich überlegen hätte ich die Magie nicht gewirkt und wäre es ein echter Kampf gewesen wäre ich bereits Tot. Ich sollte auch mal mehr Trainieren mit dem Schwert ich kann mich nicht immer auf meinen Bogen verlassen
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 8:46 pm

Hemióne lag schweigend im Gras. Sie hatte die Nacht über nur wenig geschlafen, war immer wieder aufgewacht. Als Aléia panisch aus dem Schlaf geschreckt war, hatte sie auch Hemióne geweckt. Doch irgendwie hatte sie das Gefühl gehabt, sie sollte lieber liegen bleiben. Hemióne war nicht in der Stimmung gewesen auf zu stehen und es hatte sie interessiert, was die anderen vielleicht besprechen würden, was sie tun würde. Also blieb sie liegen und blickte aufs Meer hinaus, während sie den Worten der anderen lauschte. Teilweise musste sie lächeln, teilsweise stutzte sie und gelegentlich war sie ein wenig verwirrt. Die Werkatze hatte sie schon am Abend zuvor bemerkt und zwar auf dem Weg aus der Stadt. Sie war sich zunächst nicht sicher ob es eine Werkatze war. Doch kurz bevor sie das Lager aufschlugen und Aléia und Ormir so ruhig wurden, da bestätigte sich ihr verdacht. So abwesend wirkten nur Leute die in ein schweigendes Gespräch vertieft waren.
Nun ging die Sonne langsam aber stetig über dem Meer auf und es wirkte, als würde sie die See in Flammen aufgehen lassen. Die goldenen Strahlen erhellten den Himmel, während das Meer brannte. Hemióne war sich nicht sicher, ob sie jemals einen Sonnenaufgang so bewusst gesehen hatte. Sie musste unwillkürlich lächeln. Langsam erhob sie sich aus dem Gras und fuhr sich mit der Hand durch das goldene Haar. Sie schüttelte die Grashalme ab, die an ihrer Kleidung hängen geblieben waren und löste die Fibel, die ihren Umhang hielt. Langsam ging sie auf Aléia zu, während sie ihr Schwert zog. Mit einem metalischen Schaben glitt das schlanke Rapier aus der Scheide und Hemióne nahm diese von ihrem Gürtel. Nachdem sie die Klige abgestumpft hatte, steiß sie einen hellen Pfif aus und als Aléia sich umwandt, sauste Hemiónes Klinge auf sie nieder. Gerade so konnte die junge Elfe ihr Schwert heben und den Hieb parieren.
"Wenn wir versuchen würden, den Brand auf zu halten, würden wir alles nur in Gang bringen. Es wird geschehen, wie es geschieht ob wir es aufhalten wollen oder nicht. Ich würde nur zu gerne wissen, welches Schloss in Mercins Traum auftauchte.", sagte Hemióne und zeigte so, dass sie alles gehört hatte. "Aléia, du wirst nicht allein für alles verantwortlich sein, das verspreche ich dir. Wir werden alle dabei sein und im besten Fall, fleißt überhaupt kein Blut.", sie und Aléia beganngen sich zu umkreisen. "Ormir... ich denke es werden wohl Angst und vielleicht auch Erinnerungen damit zusammen hängen was du träumst."

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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Di Okt 15, 2013 10:20 pm

Taragon hatte sich gerade ein Stück zurück gezogen als Hemióne sich einen Übungskampf mit Aléia lieferte und setzte sich an das Feuer welches er geschürt hatte und nahm sich noch etwas von dem Essen welches er zubereitet hatte. Er sah den beiden kurz zu und ging dann auf den Baum wo er die Nacht über Wache gehalten hatte und setzte sich an dessen Wurzeln hin und lauschte dem Wind der durch die Blätter wehte und erholte sich ein wenig von der Magie Nutzung und sah den beiden zu.

Als Hemióne zu ihm sagte das es wohl erinnerungen und Ängste wären grinste er düster und fügte in der Alten Sprache hinzu "Ihr habt das Rache Gefühl vergessen welches stehts in mir Brodelt"
Es war zwar ungewöhnlich für einen Elf aber er hatte Rache an denjenigen geschworen die ihm das wertvollste genommen hatten. Vielleicht war Taragon wirklich schon zu lange unter Menschen gewesen aber das war ihm egal er wollte seinen Schwur erfüllen egal was es kosten würde.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Mi Okt 16, 2013 12:33 am

Aléia sah Ormir entrüstet an. Wie unfair! Das hier ist ein Schwertkampf und dazu noch ein Übungskampf! Klar, wenn es ein echter Kampf gewesen wäre, hätte ich mich sicher auch geschützt...Vielleicht. Doch sie wollte jetzt mit Ormir keinen Streit anfangen. Sie war sich nicht sicher ob sie gesiegt hatte. "Du hast recht.", meinte Aléia nur.
Sie erschrak, als sie plötzlich einen Pfiff hörte und drehte sich blitzschnell herum. Überrascht konnte sie den Schlag von Hemiòne gerade noch abwehren. Sie war also schon die ganze Zeit wach. Das hätte ich mir ja denken können. Sie hatte gar keine Zeit Hemiòne zu antworten,  sie stand da wie festgefroren. Will sie etwa mit mir kämpfen? Ich werde jämmerlich verlieren! Aber die anderen würden mich für feige halten wenn ich jetzt einen Rückzieher mache. Aléia hatte sich nun auf diese Situation eingestellt und musste unwillkürlich lächeln.Es ist ja nur ein Übungskampf. Sie umkreiste Hemiòne mit einem Blitzen in den Augen, das hatte sie immer wenn sie kämpfte. Man merkte, dass sie voll in ihrem Element war. Ihre Klinge war zwar immer noch etwas scharf, doch sie würde Hemiòne sowieso nicht treffen. Sie dachte jetzt daran, wer vor ihr stand, sondern einfach, dass sie denjenigen besiegen möchte. Konzentriert beobachtete sie jeden Schritt von Hemiòne, doch konnte sie ihre Absichten wie immer nicht deuten. Flink wie eine Katze sprang sie nach vorn und versuchte einen Hieb in ihren Oberkörper.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Mi Okt 16, 2013 12:50 am

Hemióne war verwundert über die Aussage Ormirs. Wenige Elfen dachten an Rache und noch weniger hatten tatsächlich Rachegelüste. Er hatte Glück, dass er mit einer dieser wenigen Elfen sprach. Doch Hemióne ließ sich für den Moment nicht von ihm ablenken. Sie wollte Aléia trainieren und zu verlieren hatte sie zu diesem Zweck nicht vor. Darum machte sie auch nicht den ersten Schritt. Einer ihrer Lehrmeister hatte es stets getan und sie so zu fall gebracht, doch in den meisten Fällen siegte die jenige, die mehr Geduld bewies. Ihr Lehrmeister von einst hatte sein ganzes Leben daran gefeilt den ersten Schritt tun zu können. Und Aléia war doch geuldiger als Hemióne erwartet hatte, doch sie knickte letzten endes ein. Als Aléia auf sie zu sprang, wich Hemióne mit einem gekonnten Schritt gerade so aus dass sie mit der Hand über die Klinge der jüngeren fahren konnte. Nun war sie endlich stumpf und niemand musste sich mehr Sorgen machen.
"Ich habe es nicht vergesse, ich wusste nur bis jetzt nichts davon und kenne auch keinen Grund dafür.", entgegenete Hemióne auf Ormirs spitze Antwort. "Wir kennen uns erst seit letzter Nacht, wie hätte ich wissen sollen, dass du auf Rache sinnst?", fragte Hemióne hinter her und konzentrierte sich wieder auf Aléia. Gerade noch rechtzeitig. Die Füstin hatte sich zu lange ablenken lassen und Aléia hatte das ausgenutzt. Sie parierte den ersten und den zweiten Hieb und wich dem dritten wieder aus. Aléia stolperte nach vorne. "Du darfst nicht so viel Wucht in deine Schläge legen! Wenn du deinem Gegner den Rücken kehrst, bist du in den meisten Fällen tot.", sagte Hemióne freundlich. Dann wandt sie sich jedoch wieder an Ormir, mit leicht iritiertem Blick.
"Sag, was kann in deinem jungen Leben passiert sein, dass deine Rachegefühle dir Albträume bescheren?"

ot: ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viel beschrieben was du tust, Aleia

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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Mi Okt 16, 2013 1:08 am

Verwundert starrte Aléia zuerst ihr Schwert an und dann Hemiòne, als diese gerade mit Ormir redete. "Was soll ich denn sonst machen? Warten bis sie mich angreifen? Dann würden wir wohl morgen noch hier stehen.", entgegnete Aléia mit einem leichten Ton von Wut in ihrer Stimme. Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Ich weiss, ich sollte meine Kraft nicht aus der Wut her beziehen, aber ich fühle mich dann viel stärker! Und wenn ich nicht so viel Wucht in meine Schläge legen soll, wie soll es meinen Gegnern dann wehtun? Sie nervte sich ein bisschen ab Hemiòne, aber nicht, weil sie ihr Ratschläge gab, sondern weil sie genau wusste, dass Hemiòne richtig lag. Sie holte tief Luft und lockerte ihre Hand um das Schwert ein wenig. Sie wartete eine kurze Weile und wartete darauf, dass Hemiòne sie angriff, doch diese plauderte fröhlich mit Ormir weiter. Sie wusste nicht, was Hemiòne damit erreichen wollte! Sie griff Hemiòne ein weiteres mal an, doch diese wehrte den Schlag ab. Na schön. Dann spiele ich dieses Spiel halt mit. Sie ist ja die ältere mit mehr Erfahrung. Also trat Aléia wieder einen Schritt zurück und versuchte ihre Wut zu verdrängen und sich ganz auf das Kampfgeschehen zu konzentrieren.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Mi Okt 16, 2013 1:54 pm

Taragon blickte kurz zum Himmel hoch und sah dann zu den beiden Kämpfenden.

"Die Auslöschung meiner gesamten Familie durch die Urgals als wir von Ellesméra nach Giléad Reisten und der Anblick des Urgals der mich einst fast getötet hätte und mir das hier gab damit ich niemals vergessen würde was geschehen ist."
Er entblößte seine Rechte Schulter wo die Lange Narbe zu sehen war die von dem Kampf mit einem der Urgals stammte kurz bevor er einst fliehen konnte.

Er zog sich wieder richtig an und sah den beiden weiterhin zu und prägte sich viel von den beiden ein.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Mi Okt 16, 2013 2:13 pm

Davir sah nun dem Schwertkampf von Hermióne und Aléia zu. Er sah Aléia an, dass sie nicht wusste, warum sie nicht mit so viel Wucht kämpfen sollte. Weil Hermióne gerade in einem Gespräch mit Ormir führte, antwortete Davir:
"Wucht und Kraft ist nicht das richtige mittel in einem Schwertkampf, vorallem nicht gegen Elfen. Es geht dabei um Geschick und Präzision. Du musst kämpfen und den Gegner gleichzeitig analysieren können. Hab Geduld, denn das ist besser als schnelle, hektische Schläge!"
Er ging zu der Feuerstelle und hote sich etwas zu essen, denn bisher hatte er noch nichts gegessen.
Dann ging er wieder zurück zum Kampflatz und sah weiterhin zu.
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Ashryn
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 12:14 am

"Außerdem kannst du die Wucht eines Schlages der nicht trift nur schlecht abfangen! In den meisten Fällen stolperst du nach vorn und ich sagte ja was passiert, solltest du deinem Gegner den Rücken kehren.", fügte Hemióne an Davirs Erklärung an, nachdem sie Oromir zugehört hatte. Dann wandt sie sich an Aléia, die geduldig auf einen Fehler in Hemiónes Verteidigung wartete. Sie lernte schnell, die Frage war nur ob sie bei ihrem nächsten Kampf auch darauf achten würde... aber wie oft geriet sie schon in einem Duel? Im Schlachtgetümmel konnte man auf solche Dinge ohnehin kaum achten. Sie lächelte, nahm eine Hand auf den Rücken und hob ihre schlanke Klinge. Sie stieß ein Mal sacht gegen Aléias Schwert und fuhr an dessen Schneide herab. Blitzschnell fuhr sie wieder rauf, schwang ihr Rapier über den Kopf und schlug gegen Aléias Schwert. Hemióne ließ ihr Schwert durch die Luft zischen und vollführte einen eleganten Angriff nach dem anderen. Sie griff gegen Arme, Beine und den Oberkörper an, doch Aléia parierte jeden Schlag, vielleicht nicht so schnell wie sie könnte doch sie musste keinen Treffer einstecken.
Hemióne lächelte, als ihr wieder einfiel was sie an diesem Tag noch zu tun hatten. Nun setzte sie ihre Schwertspitze knapp über der Parierstange von Aléias Schwert an, machte eine kreisende Bewegung und ruckte nach oben. Aléia konnte das Schwert nicht mehr halten, es sauste in die Luft und Hemióne finde es wieder auf. "Du hast verloren.", sagte die Fürstin trocken aber mit einem aufmunternden Lächeln, löste die stumpf machenden Zauber von den Schwertern und gab Aléia ihr eigenes zurück. "Eure Eltern und ihr wurdet von Urgals überfallen?!", fragte Hemióne Ormir empört. "Es ist kaum zu glauben, dass die Menschen so etwas zu lassen! Auf ihren Ländereien Urgals umher streifen lassen und so Menschen wie Elfen in Gefahr bringen! Wie konnten wir ihnen bloß so lange die Herrschaft lassen?!", ereiferte sie sich weiter, stellte die letzte Frage jedoch mehr sich selbst als den anderen.
"Solch eine edle Aufgabe wie die Herrschaft, gebürt edlen Wesen wie Elfen.", flüsterte Hemióne, schob ihr Rapier in die Scheide und befestigte es wieder auf an ihrem Gürtel.

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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 1:11 am

"Ich versuche es ja!", zischte Aléia und warf einen wütenden Blick auf Davir. Wieso muss er sich einmischen? Sie holte noch ein letztes Mal tief Luft, blendete alle anderen aus und konzentrierte sich jetzt nur noch auf Hemiòne. Sie war eine hervorragende Kämpferin und Aléia merkte sich die meisten eleganten und doch guten Angriffen von ihr. Sie versuchte jeden Schlag von Hemiòne abzuwehren, auch wenn es manchmal sehr schwierig war. Beide Elfen waren schnell, doch Hemiòne hatte eindeutig mehr Erfahrung. Sie drehte und wendete sich, parirte jeden Hieb von ihrem Gegenüber. Und doch war sie ihr unterlegen. Mit staunenden Blick verfolgte Aléia den letzten Angriff, sie konnte ihn einfach nicht abwehren. Das muss ich mir unbedingt merken.
Sie blinzelte ein paar mal und nahm nun alles um sich wieder wahr. Hemiòne streckte ihr ihr eigenes Schwert entgegen. "Ich bin beeindruckt. Ich wusste nicht, dass sie so gut mit dem Schwert umgehen könnt. " hauchte Aléia wahrheitsgemäss und nahm ihr Schwert entgegen. "Oh, und danke für die vielen Ratschläge. Ich werde versuchen mir alle zu merken." , sagte sie, schob ihr Schwert in die Scheide und machte es an ihrem Gürtel fest. Das war einer der besten Kämpfe, die ich je miterlebt habe. Aléia fuhr mit der Hand durch ihr goldenes Haar, das vom Kampf etwas zerzaust wurde. Sie setzte sich ins Gras und versuchte alles zu verarbeiten, was sie gerade gelernt hatte. Dabei lauschte sie Hemiòne und Taragon. Wie schrecklich, seine ganze Familie wurde von Urgals ermordet! Ich kann verstehen, dass er Rache will. Sie sehnte sich nach diesem Moment, wenn die Elfen über ganz Alagaesia herrschen würden. Kein Elf müsste sich mehr fürchten, in Menschenstädte zu gehen. Es würde Gerechtigkeit und Frieden geben. Die Elfen kamen der Herrschaft immer näher und Aléia war froh, dass sie eine womöglich grosse Rolle in diesem Spiel hatte. Sie war genau zur rechten Zeit aus Ellesmèra fortgegangen.Das war Schicksal.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 12:12 pm

Taragon sah auf die beiden Klingen der beiden Elfen und zog sein eigenes und verglich es miteinander.
Welch edle und anmutigen Klingen die beiden haben. Ich wünschte ich hätte ein Schwert unseres Volkes anstatt einer solch klobigen Menschen Waffe.

Er steckte seine Klinge wieder ein und Antwortete Hemiòne
"Ja Überfallen und Vernichtet. Sollte ich jemals einen Urgal mit nur einem Auge und einer tiefen Narbe im Gesicht sehen, wird er durch meine Hand sterben."
Er stand auf und sah in Richtung der Stadt und grübelte besorgt über Hemiòne´s worte nach.
Wenn ich das Richtig versanden habe könnte sich bald ein Krieg anbahnen. Das wird auf beiden Seiten eine menge Blut bedeuten. Wär weiß vielleicht ist es mein Schicksal mein Leben Kämpfend zu verbringen.
Er dachte Angestrengt darüber nach was das für ihn bedeuten würde und starrte in Gedanken in Richtung der Stadt.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 3:44 pm

Davir bemerkte den wütenden Blick von Aléia. In der alten Sprache sagte er:
"Wir müssen uns hier gegenseitig helfen, wir sitzen zusammen in einem Boot. Es tut mir auch Leid was geschehen ist, doch ich kann es nicht mehr ändern und jetzt bin ich auch so dabei."
Er wandte sich ab und sah, dass Ormir sein Schwert zog. Es war ein Schwert der Menschen. Er ging zu seinen Habseligkeiten. Er zog seine silber-weiße Rüstung an und holte ein Schwert heraus, das nicht so edel war, wie sein eigenes oder das von Hermióne und Aléia, aber immernoch edel.
Er ging zu Ormir und gab ihm das Schwert.
"Es ist eigentlich mein Ersatzschwert, doch ein Elf muss auch mit einer elfischen Klinge kämpfen."
An alle gewandt sagte er: "So, und wer möchte nun mit mir die Klingen kreuzen?"
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 5:17 pm

Taragon starrte noch immer in Gedanken versunken in Richtung Narda als Davi zu ihm trat und ihm sein Schwert gab.
Er sah Davir verdutzt und erfreut an und nahm das Schwert dankbar an.
"Ich danke euch, ich werde es in Ehren halten und euch wieder geben sobald ich mein eigenes von unserem Volk geschmiedete Schwert habe."
Er nahm die Elegante Klinge aus der Schwertscheide und lächelte war doch die neue Klinge in seiner Hand war wesentlich leichter als das Schwert welches er an der Seite trug.
Er nahm nahm das Menschen Schwert ab und befestigte das Schwert so auf seinem Rücken das er es zur not noch ziehen konnte und legte seinen Umhang an bevor er das Elfen Schwert an seine rechten Hüfte befestigte.

Er bewegte sich einige male Ruckartig um sicher zu gehen das das Schwert auf seinem Rücken ihn nicht behinderte und ging dann zum Lagerplatz rüber wo er seine Köcher auf den Rücken packte und seine Restlichen Sachen an sich nahm und alles prüfte ob er damit noch immer kämpfen könne.
Als er nach einigem hin und her endlich zufrieden war nahm er seinen Bogen und sah Davir Richtig an und bemerkte erst jetzt das er eine Silber-Weiße Rüstung trug.

Man sah deutlich den Unterschied zwischen Taragon und den anderen. Die anderen waren auf den Kampf mit dem Schwert spezialisiert wohin gegen er sich auf die Schießkünste mit dem Bogen spezialisiert hatte.

Da er vom Schwertkämpfen genug hatte ging er ein Stück weit vom Lager weg und baute sich eine Provisorische Zielscheibe und ein paar Pfeile und begann die schnell hergestellten und nicht unbedingt perfekt fliegenden Pfeile auf die Zielscheibe abzufeuern und erhöhte nach und nach das Tempo bis es einfach unmöglich war noch schneller zu Schießen.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 6:19 pm

Mercin war empört. Er riss sich zusammen und schaffte es nur verärgert dreinzublicken. Die Fürstin hatte gemeint, nur edle Wesen wie Elfen könnten regieren. Das sah er als Beleidigung gegen sein Volk an! Werkatzen waren nicht wirklich edel, edel im Sinne von anmutig und vornehm. Sie hatten andere Qualitäten. Zugegeben ein Land unter der Herrschaft der Werkatzen konnte er sich nur schwer vorstellen, dies lag an ihrer minderen Zahl. Dennoch war es geradezu eine Frechheit zu sagen die Elfen hätten mehr anrecht auf etwas als andere. Und wenn diese anderen auch nur Menschen waren. Schließlich hatten jene auf ihre Art und Weise, auch wenn sich diese moralisch bezweifeln lässt, geschafft die so edlen Elfen zu verdrängen. War es doch ihre Schuld, dass sie es zugelassen hatten! Mercin beruhigte sich wieder. Es war nicht die Zeit für Streitigkeiten. Als es zu Thema kam, betrachtete er die verschiedenen Schwerter. Was ist denn da der Unterschied? Das eine ist etwas schöner gestaltet worden und mit Magie geschmiedet oder wie die Elfen das machen, aber wenn man diese zwei Sachen weglässt, sind die doch gleich. Ach herrje, Menschen und Elfen machen immer alles so kompliziert. Bei längerer Betrachtung der Waffen entstand ein gewisses Maß an Interesse dafür. Zweifellos käme es für ihn niemals in frage mit einem Schwert zu kämpfen, aber... zum Spaß... zum ausprobieren... Aléia, kannst du mich, wenn du einmal freie Zeit findest, in den Umgang mit dem Schwert unterweisen? Es ist sicher... interessant so etwas zu lernen und im Notfall nicht ganz unpraktisch. Mit wachen Augen sah sich Mercin um. Ihm war etwas aufgefallen, dass Hemione unter anderen Umständen zum Verhängnis geworden wäre. In ihrem Wutausbruch, wenn man es so bezeichnen konnte, hatte sie indirekt etwas über ihren Plan verraten. Er hatte gedacht, besonders sie, als gewiefte Fürstin, wäre vorsichtiger und würde so etwas nicht vor den Ohren eines Fremden, der er im Grunde genommen war, aussprechen. Auch Werkatzen konnten als Spione der Menschen arbeiten.
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Ashryn
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 6:23 pm

Bei Davirs Aufforderung zog Hemióne ihr Schwert zunächst bis zur Hälfte aus der Scheide, entschied sich dann jedoch um. Sie schob das Schwert zurück, rückte ihr schwarzes Wams zurecht und trat an Davir vorbei. "Wir sollten das Training beenden und unsere Kräfte für den wahren Kampf sparen. Ihr dürft nicht vergessen, dass es noch immer gilt zwei Elfen zu retten!", erinnerte die Fürstin ihre Mitstreiter. Sie atmete noch einmal die frische Meerluft ein und gab ihren Magiern ein Zeichen, sich fertgi zu machen. Diese Saßen schon seit einiger Zeit am Lager und frühstückten ausgibig. Von hier bis nach Gil`ead ist ein enormer Weg, ich hoffe diese Rettungsaktion kostet uns nicht mehr Leben, als sie rettet, dachte Hemióne. Ihre filigranen Fingern, glitten an den in weißgold gefassten Saphier um ihren Hals. Vielleicht musste sie dieses Erbe heute nutzen.
Dieses kleine Schmuckstück, war ungemein wertvoll für Hemióne und ihre Familie. Seit etwa zehn Generationen wurde dieser Saphier von einem Familienmitglied zum nächsten weiter gereicht und das war bei Elfen eine unglaublich lange Zeit. Hinzu kam, dass ihre meisten Vorfahen immer wieder Kraft in ihm speicherten und immer nur wenig aufgebraucht wurde. Hemióne konnte sich nicht vorstellen wie viel Macht er besaß. Sie schüttelte den Kopf und verscheuchte so die Gedanken. "Wir sollten uns wirklich auf den Weg machen. Wir wissen nicht wie früh sie sich nach Ceunon auf machen. Je später wir abreisen umso größer ist die Gefahr, dass wir sie verpassen."

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~ Menschen sind böse und sie handeln ihrer unmoralischen Natur entsprechen, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen ~
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 6:56 pm

Aléia  sah Ormir mitleidig an und wollte gerade etwas dazu sagen, liess es aber dann doch bleiben. Sie musterte Davir mit einem misstrauischen Blick. "Das ist wahr, wir müssen vor allem in so schwierigen Zeiten wie diesen zusammen halten.", meinte sie und lächelte dann ein wenig. "Ich nehme eure Entschuldigung an. Wir müssen uns jetzt auf den echten Feind konzentrieren, anstatt untereinander auch noch Streit anzufangen. Aléia begab sich zu ihrem Lagerplatz und hob ihren Rucksack auf, den sie vorhin da gelassen hatte. Sie öffnete ihn und prüfte ein weiteres Mal, ob alle ihre Sachen vorhanden waren, denn die dürfen nicht in falsche Hände geraten. Sie lächelte zufrieden, da alles noch da war. Sie schnürte den kleinen Lederrucksack zu und zog ihn an. Dann hob sie ihren Umhang vom Boden auf und klopfte ein paar Grashalme darauf ab. Sie vergewissterte sich, dass sie nichts liegen gelassen hatte und gesellte sich wieder zu den anderen, als Hemiòne gerade erklärte, wie sie vorgehen würden. Aléia fühlte sich auf Mercins Aussage hin gleichzeitig geschmeichelt aber auch verunsichert. "Es wäre mir eine Ehre dir ein paar Dinge beizubringen. Doch ich bin, wie du gesehen hast, keine Meisterin im Schwertkampf. Vielleicht solltest du zu einem Schwertmeister gehen. Aber wenn ich die Zeit dazu finde, würde ich dich sehr gerne im Schwertkampf unterweisen. Hast du schon jemals ein Schwert in der Hand gehalten?"
Aléia flocht ihre langen Haare mit flinken Fingern zu einem Zopf, strich über ihr waldgrünes Wams und warf sich ihren Umhang über. "Dann sollten wir wohl so schnell wie möglich aufbrechen oder? Also ich bin bereit.", sagte Aléia entschlossen und wartete darauf, dass Hemiòne die nötigen Wege einleitete, um sie alle zu transportieren.
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BeitragThema: Re: Küste eine halbe Meile vor Narda   Do Okt 17, 2013 7:12 pm

Taragon beendete seine kleine Schießübung und ging zu den anderen zurück und folgte Aléia´s beispiel.
Er überprüfte nochmal ob er alles hatte und auch alles an seinem Platz war und stellte sich dann mit dem Bogen in der Hand neben Aléia hin.

"Ich bin ebenfalls bereit."

Er zog die Kapuze seines Umhangs über seinen Kopf und wartete darauf transportiert zu werden und dachte.
Hoffentlich geht alles glatt
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