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 Speisesaal

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BeitragThema: Speisesaal    Fr Feb 24, 2012 2:26 am

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BeitragThema: Re: Speisesaal    Mi Mai 28, 2014 10:09 pm

Oromis


Seit beinahe dreihundert Jahren diente Oromis nun den Drachenreitern. Er hatte dem Orden gedient als dieser von Eragon gegründet worden war. Hatte unter Arva gedient und er war es schließlich gewesen der seiner besten Freundin, seiner Schwester im Herzen, Caladhiel den Posten des Hochmeisters zugesprochen hatte, nachdem er selbst als Kandidat auserwählt worden war. Er hatte nie auch nur einen Tag an seiner Berufung gezweifelt. Niemals mit sich gehadert. Nicht wenn es um das ging was sie getan hatten. Was getan werden musste. Stets hatte er versucht ein Rückhalt für Caladhiel zu sein. Die weise Stimme aus dem Hintergrund, die alles bedachte und versuchte sich ein Bild von alledem zu machen bevor er eine Entscheidung fällte. Doch nun hier und jetzt wünschte er sich nichts mehr als jemanden an seine Seite der ihm beistand. Natürlich hatte er Glaedr und der weise, goldene Drache sprach ihm gut zu. Doch bereits als Oromis die Stadt betreten hatte, hatte er gewusst dass es diesmal anders sein würde. Schwieriger. Etwas stimmte nicht mit dieser Stadt. Er war oft in Teirm gewesen, selbst damals als Zerra die Herrscherin über die Stadt gewesen war. Seltsam wenn man bedachte, dass nur durch ihren Tod die Velaryons an die Stadt kammen, welche ihnen von Palancar Jahrzehnte lang vorenthalten worden war. Was wäre nur geschehen wenn Zerra Kinder gehabt und diese ihren Anspruch geltend gemacht hätten? Keine Velaryons. Kein Königsverrat. Kein gebeuteltes Reich. Seltsam wenn man darüber nachdachte wie viele große Ereignisse sich auf einen einzigen Augenblick in der Geschichte zurückführen lassen konnten. Doch die Geschichte war nun einmal unabänderlich. Das hatte Astaya ihn gelehrt und wenngleich er auch Caladhiels Missfallen über die Arcanea kannte und auch Vraels Liebe zu dem Mädchen, dass das Schicksal selbst war so teilte er doch keine dieser beiden Einstellungen. Das Schicksal mochte kommen und gehen und es war wohl auch vorbestimmt. Doch lag es an ihnen allen zu wählen welches Schicksal sie annehmen wollten. Wenn es tausende Schicksale gab was sprach dann gegen die Existenz eines freien Willens?
Solcherlei Gedanken durchschwärmten Oromis Geist wie Fliegen während er durch die Straßen und Gassen der Stadt wanderte. Der rote Gott mochte einiges eingesteckt haben wie er feststellte, doch waren seine Lehren nicht ungehört geblieben. Wohin er auch ging verfolgten ihn böse Blicke und dunkle Worte und er durfte nicht hoffen, dass sich dies im Schloss bessern würde. Eher im Gegenteil. Wenn Thomas Velaryon wirklich ein Wiedergänger von bösartiger Natur war - und daran zweifelte Oromis keine Sekunde - so würde ihm der schwerste Teil der Reise erst noch bevor stehen.
Man gewährte ihm nur widerwillig Einlass in die Festung Arac´sil welche bereits hier stand seit sich Oromis zurück erinnern konnte. Die Steine der Burg hatten bereits mehr gesehen als alle Menschen hier in Teirm gemeinsam und während er durch die langen Gänge geleitet wurde entging ihm nicht die zahlreichen Wachen, welche mit der flammenden Rose des roten Gottes als Zinnabzeichen umher liefen. Ich bin von Feinden umgeben wurde ihm bewusst und er spürte Glaedrs unbehagen, wenngleich er den alten Freund auch beruhigen konnte. Er war ein Magier - die rechte Hand der Hochmeisterin und Herr über die Elemente.
Das Treffen mit Thomas Velaryon war eine Farce von dem Moment an als Oromis den langen Speisesaal betreten hatte in welchen er eingeladen worden war um sein Essen gemeinsam mit dem Fürsten zu sich zu nehmen. Er hatte nicht einmal den Geist des Mannes überprüfen müssen. Die Dunkelheit die ihm entströmte war wie dunkles Miasma welches die Luft vergiftete und Oromis beinahe den Atem raubte. War um Coreen und Alvias nur ein leichter Schleier jener finsteren Magie zu vernehmen gewesen, so troff sie diesem Mann geradezu aus jeder Pore. Die Dunkelheit in ihm war so stark, dass Oromis nicht einmal sagen konnte wo die Boshaft des Mannes begann und die des Schattens endete. Und wenngleich Oromis auch sogleich hätte eingreifen müssen hatte er es vorgezogen besonnen zu handeln und nicht den Herren der Burg an seinem eigenen Tisch zu überfallen während er das Brot mit ihm brach und sein Salz aß. Das Fleisch das Velaryon ihm jedoch servierte rührte Oromis nicht an. Als sich das Essen schließlich dem Ende neigte nahm Thomas Velaryon eine kleine Klingel zur Hand und ließ deren süßen Klang erschallen. Oromis schob seinen Teller gerade in dem Moment von sich, als die Frauen und die Kinder durch die Tür bugsiert wurden. Sie waren aus den ärmeren Vierteln der Stadt, jene die nahe am Hafen lagen. Das erkannte er an ihrer Gestalt, ihren Gewändern und dem Geruch den sie verströmten. Oromis Finger verkrampften sich um das dunkle Holz des Tisches, welches sich rau und schwielig unter seinen Händen anfühlte. Doch was ihn wahrlich beunruhigte waren nicht die armen Menschen, sondern die Männer die Hinter ihnen standen mit gezogenen Schwertern in den Händen. "Die Reiter waren über einhundert Jahre verschwunden" begann Thomas Velaryon seinen Monolog und die Raubtieraugen des Mannes blitzten im Schein der Kerzen auf. "Und die Menschen gründeten ein neues Zeitalter. Eines in denen die Gesetze der Menschen herrschten und in dem Sie selbst ihr Schicksal in die Hand nahmen. Und auf einmal kehren die Reiter zurück und glauben sie wären dazu befugt sich das Recht zu nehmen über Recht und Gesetz zu entscheiden? Wer hat euch dieses Recht gegeben?" - "Die Menschen Ser. Das Volk, das nach uns gerufen hat" hatte Oromis geantwortet doch war seine Antwort von dem alten Aristokraten mit der Hand beiseite gefegt worden, als wäre es Laub im Wind. "Natürlich rufen die Menschen nach euch. Ihr habt Drachen - das ist es was euch Macht verleiht. Die Flügel, die Klauen, das Feuer. Die Menschen fürchten euch und eure Drachen. Ihr beherrscht dieses Reich durch die unterschwellige Drohung ansonsten jeden zu vernichten. Ihr habt euch ein eigenes Fürstentum erpresst, ihr habt einen manipulierbaren Truchsess und eine noch einfacher zu manipulierende Kindkönigin auf den Thron gesetzt, deren einziger Anspruch sich auf ein Stück Papier basiert das den angeblichen Stammbaum ihrer Familie verfolgt und von einem Chronisten der Drakes verfasst wurde. Ihr habt eine neue Schreckensherrschaft eingeleitet und ich gedenke diese zu beenden" erklärte er und hieb mit der Faust auf den Tisch. Oromis war ruhig geblieben, hatte die Soldaten angesehen und die Schutzzauber erkannt die ihm zwar Fremd waren, deren Macht er jedoch nicht unterschätzen wollte. "Ihr werdet euch ergeben Meister Reiter, ansonsten schlitzen meine Männer diesen Kindern und Frauen die Hälser auf" erklärte Velaryon und Oromis schlug die Augen nieder. Der Fürst schien gut informiert zu sein. Hätte er Arva vor sich sitzen gehabt, so hätte der Reiter alle in diesem Raum getötet ehe Thomas ein weiteres Wort hätte sagen können. Caladhiel hätte ihn bedroht, wäre mit ihrem Schwert aufgestanden aber er? Er war nur ein alter Narr, der Stab und Schwert an der Tür zurück gelassen hatte um den gepflogenheiten zu entsprechen. Auch Thomas war von Schutzzauber umgeben und so war er zur untätigkeit verdammt. Er hätte fliehen können ja - drei Worte oder vier aber dann? Sie hätten die Kinder und die Frauen getötet und das war nicht sein Ansinnen. Es war seine Pflicht Unschuldige zu beschützen und so hatte er sich geschlagen gegeben.
Er war abgeführt worden und grobe, starke Hände hatten ihn gepackt und in die Zellen gezerrt. Es war eine dunkle Zelle, welche unter dem Meeresspiegel lag und noch aus der Zeit stammte in der Magie in Alagaésia geherrscht und Zerra über Teirm geboten hatte. Schutzzauber waren in den Stein gemeißelt und so gab es auch aus dieser Zelle kein entkommen. Glaedr hatte sich ergeben um seinen Reiter nicht zu gefährden und auch ihn hatten Sie mithilfe von zahlreichen Ketten auf dem Hof der Festung festgebunden. Zumindest hatte dies sein Kerermeister erzählt, denn die Magie an diesem ort verhinderte auch das er die zweite Hälfte seiner Seele spürte und noch nie hatte sich Oromis so alleine und verlassen gefühlt wie in diesem Augenblick. Der Stumpf an seiner linken Hand pochte, da wo sein kleiner Finger gewesen war welcher ihm von seinem Kerkermeister abgenommen worden war. Wozu, das wusste er nur all zu gut. Hatte Velaryon ihm doch einen Brief bringen lassen, der an Caladhiel adressiert war und der seine Unterschrift benötigte.

An die Hochmeisterin der Reiter,

ich habe die Einmischung eures Ordens lange genug toleriert und das Eindringen eures Abgesandten mit missfallen zur Kenntnis genommen. Ihr habt euch ein eigenes Fürstentum erpresst, ihr habt einen manipulierbaren Truchsess und eine noch einfacher zu manipulierende Kindkönigin auf den Thron gesetzt, deren einziger Anspruch sich auf ein Stück Papier basiert das den angeblichen Stammbaum ihrer Familie verfolgt und von einem Chronisten der Drakes verfasst wurde. Ihr habt eine neue Schreckensherrschaft eingeleitet und ich gedenke diese zu beenden
bis hierhin war es beinahe der selbe Wortlaut, der ihm auch ins Gesicht geschleudert worden war. Um weitere Einmischung eurerseits in meine Angelegenheiten zu verhindern nehme ich den von euch gesandten Reiter als meine Geisel. Auch sein Drache ist in meiner Gewalt und sollte ich auch nur den Schatten eines Drachens in mehr als fünfzig Meilen Entfernung von Teirm wahrnehmen sterben beide eines grausamen Todes. Als Zeichen meines guten Willens und der Wahrheit meiner Worte schicke ich euch ein Stück eures Reiters mit diesem Brief darunter hatte Velaryon seine Unterschrift und Siegel gesetzt und auch Oromis unterschrieb, wenngleich auch mit zittrigen Händen, da die Wunde noch so sehr pochte. Er schämte sich und war zugleich enttäuscht von sich selbst, dass er Caladhiel dermaßen enttäuscht hatte. Er Seufzte schwer - es war wohl am besten wenn er erst einmal das tat was Velaryon verlangte bis er eine Chance sah die Situation zu ändern.
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BeitragThema: Re: Speisesaal    Mi Mai 28, 2014 10:59 pm

Thomas war zu weit gegangen. Er hatte es übertrieben als er den Reiter in der Stadt überfallen und in eine der Gefängniszellen gezwungen hatte, seinen Drachen mitten auf dem Schlossplatz festgesetzt hatte und es mochte wohl wirklich reines Glück gewesen sein, welches ihr hier und jetzt in die Karten gespielt hatte und dafür gesorgt hatte, dass ein paar der Wachmänner, die aus Ceunon mitgekommen waren, noch immer auf sie hörten und sich dem Willen des alten Löwen nur schwerlich hatten beugen wollen. Es war nicht schwer gewesen, sie davon zu überzeugen, dass es sinnvoller sei, den Reiter zu befreien und damit zu verhindern, dass die Drachenreiter alle Angehörigen der Velaryon, alle Soldaten und Unschuldige abschlachteten, in ihrer blinden Rage um einen ihrer gefangen genommenen Brüder, welcher weit unter dem Meeresspiegel versauerte und der bislang von fünfzehn Wachmännern gut bewacht worden war, seine Magie abgeschirmt von viel zu alten Gefängniszellen, die aus einer Zeit stammte, an die sich kaum mehr die Geschichtsbücher erinnerten.
Als sie jetzt die engen Stufen hinunter stieg und den Mantel enger um ihren Leib schloss, spürte sie, dass sie zitterte. Spürte die tiefe Angst vor ihrem eigenen Vater und davor, was er mit ihr machen würde, wenn er herausfand, was sie gerade im Begriff war zu tun. Sie spürte die Kälte in ihren eigenen Gliedern, welche sich mit eben dieser Angst vermischte und sie dazu brachte, sich bei jedem noch so kleinen Geräusch hastig nach hinten umzudrehen und den Dolch in ihren Händen fester zu umschließen. Es war eine Waffe, von der sie hoffte, sie würde sie nicht einsetzen müssen - eine Waffe, mit welcher sie noch nicht einmal wirklich hatte umgehen können, aber hier und jetzt - für diesen einen Augenblick gab es ihr die Sicherheit, die sie so dringend benötigte. Die Wachen waren instruiert worden, ihre Männer waren für die Wachschichten bei der Zelle eingesetzt worden und letztlich war es ihr nur so möglich, in diesen Bereich der Festung überhaupt vorzudringen.
Verzweifelt, verängstigt umschlossen ihre zitternden Finger die Pechfackel in ihrer Hand, die ihr das notwendige Licht spendete. Immer wieder zischte die Fackel als das salzige Wasser des Meeres, das vereinzelt von der Decke tropfte und immer wieder zuckte sie bei diesem Geräusch zusammen, darum fürchtend, ihren Vater hinter sich wieder zu finden, welcher ihr auf die Schliche gekommen war. Thomas Velaryon hatte sie während der letzten Wochen in Ruhe gelassen, hatte sich nicht einen einzigen Deut um sie geschert, nachdem sie die Dokumente unterzeichnet hatte, die ihm die Stadt gaben und jetzt war sie dankbar darum, dass er ihr den Raum ließ. Die hellen Augen der Fürstin glitten hinüber zu der Zelle ehe sie einem der Männer signalisierte, er solle die Türen öffnen, die den Reiter bislang gefangen gehalten hatte. "Seid still", begann sie mit unheilschwangerer Stimme und schüttelte den Kopf. "Sie dürfen uns nicht erwischen. Ihr müsst von hier fort - um der Menschen in diesen Städten Willen! Lauft! Befreit Euren Drachen und verschwindet aus dieser Stadt. Kehrt nicht hierher zurück."
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BeitragThema: Re: Speisesaal    Mi Mai 28, 2014 11:17 pm

Oromis sah auf und hob die Brauen während er den Geist der Frau vor sich sanft durchsuchte und nach Argwohn oder einer List ausschau hielt. Als er keine fand lächelte er knapp und stand langsam auf. Er war nicht lange eingesperrt gewesen und doch krampften seine Beine unter ihm während das Pochen seines kleinen Fingers ihn aufkeuchen ließ. Er trat über die Schwelle und auf einmal prasselten wieder alle Sinneseindrücke auf ihn ein, die er sonst mithilfe von Magie wahrnahm und die zuvor von ihm abgespalten worden waren. "Ich danke euch" meinte er leise und lächelte knapp. Es würde nicht einfach werden seinen Drachen zu befreien, doch wenn man nicht mit einem Ausbruch rechnete dann waren es möglicherweise keine Soldaten des roten Gottes welche seinen Bündnisspartner bewachten. Außerdem waren die Ketten wohl kaum so stark, dass sie Glaedr hielten wenn er wirklich entkommen wollte. Bisher waren seine Lethargie und sein Unwille seinem Reiter zu Schaden stärkere Ketten gewesen als jene aus Stahl. "Kommt mit mir" sagte er leise doch Katherine verneinte und so blieb Oromis nichts anderes übrig als zu fliehen und die Stadt Richtung Vroengard zu verlassen

tbc: Vroengard
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BeitragThema: Re: Speisesaal    Sa Mai 31, 2014 2:13 pm


Von Ronson Speer troff bereits das Blut seiner Feinde und während er sich unter einem Schlag von einem Streithammer hinweg duckte, Spürte er ein unangenehmes Ziehen in seiner Kniekehle. Ein Streitkolben hatte ihn dort getroffen, zwar war nichts gebrochen, doch hatte desto trotz Venen, Muskeln und haut in Mitleidenschaft gezogen.
Er rammte dem Mann seinen Schild gegen das Gesicht, ehe der Speer seinen Hals durchbohrte und Ronson keuchend zurück ging, die kämpfende Menge um sich herum besah. Die meisten seiner Männer waren noch immer im Kampf, doch gewannen sie nach und nach die Oberhand, nicht zuletzt da sie die meisten der Soldaten gerade erst aus dem Schlaf gerissen hatten. Die Moral war ebenso auf ihrer Seite wie die Truppenzahl, sodass sie alsbald die meisten Räume und Wachstuben mit Leichen verziert hatten. Immer wieder ging sein Blick zu dem Elf, welcher scheinbar ihr Anführer war und dessen Haare fast bis zur Brust gingen. Er kämpfte wie einer der Kriegsgötter, die in fernen Ländern verehrt wurden und ebenso folgten die Soldaten jedem einzelnen seiner Befehle. Als würde ihre gesamte Existenz davon abhängen, vermutlich tat es das in gewisser Weise sogar. Er hatte noch nie Elfen kämpfen sehen, doch jetzt wo er es zum ersten Mal zu Gesicht bekam, war er heilfroh, dass sie auf seiner Seite standen, würde er selbst doch maximal eine Minute gegen Jemanden wie den Hauptmann bestehen.
Als ihnen eine letzte Flut von Gegnern entgegen schlug, Männer denen man die Angst bereits aus der Ferne heraus ansehen konnte, stürmten die ersten zwanzig Männer mit Gebrüll vor, gingen jedoch in dem Feuer der Armbrustschützen, die Ronson hinter sich versammelt hatte allesamt unter, woraufhin der Rest die heillose Flucht antrat. Ihr Anführer, ein Hauptmann dessen dicker Bauch fast unter der Rüstung hervor Quoll, versuchte sie auf die Feinde zu scheuchen, doch wurde seine Stimme schließlich unterbrochen, als Ronsons Speer seinen Hals, und damit die meisten der Stimmenbänder durchbohrte. Ein leises, gurgelndes Geräusch, mehr gab er nicht von sich, dann sackte er zusammen.
Ronson sog die Luft der Schlacht tief auf, spürte das Adrenalin das seinen Körper förmlich flutete und genoss das Gefühl der Rage, das der Kampf mit sich brachte. Ein Soldat fühlte sich erst auf dem Schlachtfeld wie in der Heimat, so zumindest hatte ihn sein Vater es gelehrt und wenn man die eigene Angst vor dem Tod überwand, so entging man diesem mit am besten
Eben dies hatte sich mal bewahrheitet und er danke den Göttern, ebenso wie seinem Herren dafür, dass er nach wie vor zusammen mit seinen Männern kämpfen dürfte, anstatt sich nur in irgend einem Zelt über Zahlen zu unterhalten, die man sich kaum vorstellen konnte.
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