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 Schenke "Zum hinkenden Henker"

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 8:43 pm


"Hast du gerade meinen Cousin um seinen Tisch betrogen?" fragte eine dunklere Stimme hinter Emily und ein junger Mann stand hinter ihr, seine Gewänder sahen edler aus als die der meisten anderen, waren jedoch verschmutzt so als habe er sich im Dreck gewälzt.
Er beugte sich zu ihr herab und zog sie, knapp über dem Haaransatz an ihren langen, braunen Haaren.
"Was glaubst du überhaupt wer du bist Weib? Du bist nur eine Frau und du solltest wissen wo dein Platz ist!" er riss noch einmal an ihren Haaren, sah sie dabei bedrohlich an und zog ein weiteres mal, zog sie vom Tisch weg. Das Gröhlen im Gasthaus wurde lauter.
"Du kleines Miststück! Du wirst dich sofort bei meinem Cousin entschuldigen und dann wirst du zurück nach Hause an den Herd!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 8:50 pm

Emily schrie erschrocken auf, als der Mann sie an den Haaren von ihrem Platz wegzog und langte mit einer Hand nach der Hand des anderen, versuchte seinen unnachgiebigen Griff zu lösen um sich selbst wieder befreien zu können. Die Wut, die sie empfinden würde angesichts seiner dreisten und mehr als einfältigen Worten wich der Angst als ihr Blick auf das Rapier an seiner Seite fiel und ihr bewusst wurde, dass der Mann, welcher ihr gegenüber so unhöflich gewesen war ein Mann von Stand war - jemand mit dem sie sich besser nicht anlegen sollte, wenn sie nicht die nächste Nacht im Kerker der Stadt verbringen wollte.
"Lasst los!", fauchte sie und riss erneut an seinen Händen, kratzte mit den Fingernägeln die weiche Haut auf ehe ihr, von den Tränen des Schmerzes, verschleierter Blick zurück auf den Tisch glitt und dort den Humpen wahr nahm, der einsam und verlassen dort stand. Zitternd löste sie eine Hand von seiner Hand, langte mit fahrigen Handbewegungen nach dem Krug, um ihm wenig später den Alkohol ins Gesicht zu kippen und mit der Kante des Krugs in der unkoordinierten Bewegung gleichzeitig auch den Unterkiefer des Mannes traf.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 9:00 pm


Der Mann schrie auf, ließ sie los und taumelte nach hinten, hielt sich sein Kinn welches an zwei Stellen aufgeplatzt war und Blutete.
Er fuhr sich mit der Hand übers Gesicht, sah ungläubig auf das mit Alkohol vermischte Blut auf seiner Hand und Hass funkelte in seinen Augen.
Er griff wieder nach Emily, riss sie erneut zu den Haaren zurück bevor sie sich wehren konnte und riss mit einem kröftigen Ruck der ihren Körper erschütterte das Mieder welches sie trug auseinander legte ihre Brust brach, griff sich darin fest.
"Bist du im Bett genauso widerspenstig Dirne?" flüsterte er ihr ins Ohr, bis in ihr Ohrläppchen ehe er sie auf den Boden stieß
"Hey Männer hier im Gasthaus - schaut sie euch an, jüngeres Fleisch findet ihr nirgends auf dem Magd! Viel haben wir zwar nicht, aber das kommt bestimmt alles noch - höre ich ein Angebot? Will jemand ein dreckiges Stück Fleisch? Irgendwer?"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 9:15 pm

" Ich habe einen Vorschlag ", erklang nun plötzlich die Stimme Gabriels und der junge Mann trat zwischen seine Schwester und den Adligen.
" Ihr verzieht euch von hier und bewahrt eure Ehre oder zumindest das, was davon noch übrig ist. " Die Augen des Studenten fixierten das Gesicht seines Gegenübers scharf. In seiner rechten Hand hielt er noch immer den Bierkrug, welchen er sich gerade bestellt hatte, als ihn der Aufruhr herbeigerufen und sein ungutes Gefühl bestätigt hatte.
" Als Mann von Stand habt ihr es doch nicht nötig, ein wehrloses Mädchen zu schlagen. "
Das Herz des jungen Mannes klopfte wild. Wie war seine Schwester auf die Idee gekommen, sich mit einem Adligen anzulegen ? Noch dazu mit einem, der sostadtbekannt für seine unkontrollierten Wutausbrüche war wie Lord Ott. Obwohl nur von niedrigem Adelsstand mochte dieser es, Bauern und seine Untergebenen zu unterdrücken und zu demütigen.

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 9:22 pm


"Und was willst du?" blaffte ihn Ott an und wirbelte herum, sah Gabriel tief in die Augen und verengte die Seinen.
"Ehre? Was willst du denn schon von Ehre wissen? Du bist doch nur der Sohn irgend eines Namenlosen Bauerns an den sich niemand jemals erinnern wird!" er spuckte ihm ins Gesicht und glitt wieder zu Emily, riss sie an Arm hoch, legte eine Hand auf ihre Brüste und griff ihr mit der anderen in den Schritt.
"Alles noch ganz frisch nicht wahr? Hast wohl noch keinen Ehemann, sonst würdest du garnicht hier sitzen wie?" flüsterte er ihr ins Ohr und grinste über ihre Schulter hinweg Gabriel an
"Was interessierst du dich überhaupt für sie? Hast du ein Auge auf sie geworfen? Liebst du die Kleine? Oder bist du ihr Bruder? Ihr Cousin?" er feixte.
"Die Möpse dieser kleinen Hure hier sind ziemlich weich - denkst du da kommt noch mehr? Das reicht ja kaum jemanden" er sah zu seinem betrunkenen Cousin
"Hey, June - was hälst du davon es der kleinen Schlampe heut Nacht ordentlich zu besorgen? So als entschädigung? Damit sie erkennt wo ihr Platz ist!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 9:32 pm

Verzweifelt versuchte sie den Griff des Adligen wieder von sich lösen, versuchte ihre Blöße zu verdecken, die der Mann so grob offen gelegt hatte - all das hatte keine Wirkung, denn sie vermochte weder seine Hände von ihr zu lösen, noch sich in irgendeiner Art und Weise in Sicherheit zu bringen und so glitten ihre, vor Furcht geweiteten Augen lediglich zu Gabriel hinüber, in der Hoffnung, ihr älterer Bruder könnte in irgendeiner Art und Weise dafür sorgen, dass ihr ein solches Schicksal erspart blieb.
Sie vernahm das Lachen hinter sich, das von den anderen Gästen in der Schenke kam und versuchte die Worte des Adligen über deren Geschwätz zu verdrängen, doch jeder einzelne Satz, jedes einzelne Wort drang tief in ihr Fleisch ein und ließ sie leise zu schluchzen beginnen. Sie wollte von hier weg, wollte nach Hause, irgendwo hin, wo sie sicher war, doch bei dem Gedanken daran, dass sie mit zerrissenen Kleidern nach Hause zurück musste, kehrte die Übelkeit in ihr zurück, die sie würgen ließ. Ihr Vater ... seine Ehre ... was würde ihre Mutter dazu sagen?
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 9:55 pm

" Lass meine Schwester los " , knurrte Gabriel und trat wütend einen Schritt näher. " Lord Sixt, der Neffe des hiesigen momentanen Befehlshaber der Armee, der im Übrigen ein Studienfreund von mir ist hält genauso wenig von großmäuligen Arschlöchern, die Vergnügen daran haben, Schwächere zu quälen, wie ich. " Das war natürlich geblufft, aber das musste der Kerl ihm gegenüber nicht wissen. Es stimmte, er kannte den fraglichen Adligen und hatte sich auch schon mit ihm unterhalten, aber ihn als Freund zu bezeichnen wäre die Wahrheit ein wenig zu sehr überdehnt.
Die Faust des jungen Mannes schloss sich fester um den Bierkrug, den er in der Hand hielt.
" Also wie wäre es, wenn ihr die letzten kläglichen Reste eures verbliebenen Stolzes zusammenkratzt und verschwindet, solange ihr noch selbst laufen könnt ? "
Nur mit Mühe konnte sich Gabriel zurückhalten, dem Mann ihm gegenüber die Zähne mit dem Glas, das er in der Hand hielt, zu zertrümmern und ihm sein überhebliches Lächeln für immer vom Gesicht zu wischen.



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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 10:01 pm


"Wie hast du mich genannt, Bauerntölpel?" zischte Ott, vergaß über seine Wut hinweg sämtliche Drohungen Gabriels und zog ein Messer aus seinem Stiefel, hinterließ mit diesem einen tiefen schnitt in Emilys Wange als er diese durchstach und das Messer nach oben zog, ehe er die blutende Emily seinem Cousin in die Hände warf.
"Jetzt habe ich die Hände frei und kann mich mit dir befassen!" zischte er und gab Gabriel einen schlag in die Nieren, ehe ein zweiter unters Kinn folgte. Der Student war nicht so erfahren in Schlägereien wie der Adlige, der in solchen kreisen einen eindeutig fragwürdigen Ruf genoss.
"Du kleiner Bastard wagst es so mit mir zu reden?" schrie er ihn an, ehe er ihm einen tritt in die Magengegend verpasste.
"Du widerwärtiger kleiner, stinkender Wicht? Weißt du überhaupt wer ich bin?" schrie er ihn an, griff Gabriel und warf diesen auf einen der Tische.
"Los, knie vor mir und Winsel wie der Hund der du bist!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 10:15 pm

" Ich weiß sehr gut, wer ihr seid. Ihr seid Lord Ott, ihr seid ein sadistisches Arschloch und vor allem seid ihr ein Mann, der gerade einen schweren Fehler gemacht hat ", knurrte Gabriel und richtete sich schwankend auf. Blut sickerte ihm aus dem rechten Mundwinkel und Schmerzen jagten durch seinen Körper.
Adrenalin jagte durch seine Adern und das Blut pulsierte in seinem Kopf. Der Zorn über die Verletzung seiner Schwester trübte sein Urteilsvermögen und ließ ihn alle Vorsicht vergessen.
Mit einem Schrei stürzte er sich auf den Adligen ihm gegenüber. Mit der rechten Faust, in der er den schweren Bierkrug trug, dessen Inhalt inzwischen verschüttet worden war, holte er aus und rammte seinem Gegenüber den Krug ins Gesicht. Ein Knacken war zu hören und beide Kontrahenten stürzten zu Boden, als Gabriel gegen den zwar kräftigeren, aber dafür von der Wildheit des Angriffs überraschten Adligen krachte. Vor Wut geblendet holte Gabriel ein zweites Mal mit dem Bierkrug aus, um ein weiteres Mal zuzuschlagen.


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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 10:25 pm


Mit aller Gewalt riss Ott den wütenden Gabriel von sich und stand wankend auf. Sein rechtes Auge war zugeschwollen und er blutete aus einer weiteren Platzwunde am Kopf, das rote Blut lief in Strömen über die Stirn und verklebte seine Augen. Die Lippe des adligen war aufgesprungen und in ihr glitzerte noch eine Scherbe.
"Du kleiner kranker Bastard!" schrie er auf und nahm einen Stuhl welchen er Gabriel über den Kopf zog.
Er wankte, während aus seinem halb geöffneten Mund eine rosane Flüssigkeit lief - mit Speichel vermischtes Blut. Er spuckte aus.
"Komm her..." zischte er dumpf, humpelte auf Gabriel zu und hob diesen am Kragen hoch, knallte ihn gegen die Tavernenwand.
"Du kleiner Bastard... du kleiner kranker..." zischte er, als dem jungen Gabriel ein Brief aus der Tasche fiel - mit dem Siegel der Universität.
"Ein Schreiberling, wie?" fragte er, nahm dann die rechte hand des Jungen - griff nach dem Zeigefinger und zog diesen mit einem Ruck nach rechts, so dass er mit einem knacken brach ehe er ihn nach links von der Mauer stieß und zurücktaumelte, mit dem Ärmel über das blutende Gesicht fuhr.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 10:34 pm

Schmerz blockierte das Denken des Mädchens, das eine Hand zum Gesicht hob und ungläubig das rötliche Blut an ihren Fingerspitzen anstarrte. Sie registrierte nicht einmal, dass sich inzwischen die dicken Finger des Cousins dieses Adligen um ihre Oberarme gelegt hatten und dieser sie mit einem widerwärtigen Lächeln auf den Lippen musterte. Erst als der Mann einen unsanften Druck ausübte und sie in Richtung der Treppen zerrte, begann sie aus ihrer Trance zu erwachen und schlug nach ihm, suchte mit den Händen irgendwo nach Halt, um sich nicht weiterziehen zu lassen.
"Gabriel!", schrie sie verzweifelt, startete damit den letzten Versuch vor dem Cousin des Adligen wegzukommen, welcher sich seines Vorhabens bereits so sicher war. Langsam rutschten ihre Hände von der vertäfelten Wand ab und ihr Griff löste sich, fanden keinen erneuten Halt mehr an irgendeinem Möbelstück, das schwer genug war, um den Adligen davon abzuhalten sie weiter mitzuzerren.
"Hilf mir!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 10:45 pm

Laute Hufgeräusche waren vor der Tür zu hören, kurz darauf stand Richard in der Tür und traute seinen Augen nicht, wollte die Szenerie die er gerade sah nicht wahr haben. Nachdem Abigail ihn losgeschickt hatte war er zur Stadt geritten, jedoch nicht im Eiltempo sondern eher in einem gemächlichem Tempo da er mit einer solchen Situation nicht gerechnet hatte. Im schlimmsten Falle würde beide angetrunken irgendwo in der Taverne herum taumeln und singen. "Herr." Fing er an und stellte sich neben seine Tochter und den Fremden. Was er gerade versuchte war kaum zu übersehen, doch es würde rein gar nichts bringen wenn Richard jetzt die Kontrolle verlor. "Ich würde es sehr begrüßen wenn sie die Hand von meiner Tochter nehmen würden." Bat er freundlich, verbarg die geballten Fäuste in dem er diese verschränkte. "Das gleiche gilt für euch und meinen Sohn." Kurz biss er sich auf die Unterlippe und holte tief Luft. "Und würde mir jemand erzählen was hier vor sich geht?"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 10:50 pm


"Euer Sohn und eure Tochter?" fragte der Adlige und hielt sich den Handballen auf die blutende Lippe, drückte sich auf die Wange und sah Richard aus dem noch offenen Auge an, während das zugeschwollene langsam blau-schwarz wurde.
"Ah..." das nächste was Richard noch sah war die Faust des Adligen und Sterne.
"Die kleinen Bastarde gehören also zu euch? Und dann wagst du noch mir zu sagen was ich tun und lassen soll?" er spuckte Richard vor die Füße und schüttelte den Kopf.
"Sehr schön.... dann kann ich Apfel und Stamm züchtigen und danach werde ich auf eurem Pferd durch die Nacht reiten - ihr wisst schon dem kleinen mit den süßen Knospen und dem langen Haar." er fuhr sich über die Augenbraue.
"Nur damit ichs weiß du Bastard - ist deine Frau gut im Bett? Nicht das ich nachher enttäuscht bin, sowas ist ja vererbbar!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 11:05 pm

"Ver... Verzeiht mir Herr. Ich wollte euch in keinster Weise beleidigen." Hustend stand Richard auf und hielt sich die blutende Lippe, zwang sich die aufsteigende Wut zu unterdrücken und dachte angestrengt nach, was er wohl tun könnte um seine Kinder aus dieser Situation zu befreien. "Und ich biete euch ein Angebot an. Für die Sünden meiner Prösslinge werde ich angemessen aufkommen. Ihr würdet fürstlich entlohnt werden. Und euer Name wäre in allen Straßen bekannt, ihr würdet als ehrenhaft und barmherzig gelten, denn ihr haltet die Etikette ein und lasst die Kinder heil und unbeschadet davonkommen. Wenn ihr allerdings dennoch jemanden bestrafen wollt so bitte ich euch nehmt mich, denn durch mich sind sie zu dem geworden was sie sind. Ihre Fehler sind mein Versagen als Vater." Die wWut nahm langsam überhand, doch musste er sich beherrschen, so sehr ihn dies auch wurmte.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 11:12 pm


"Was hast du gesagt?" fragte der Adlige und verengte das Auge, trat einen Schritt näher.
"WAS hast du gesagt?" er griff den Totschläger einer der Tavernenbesucher, wog diesen in der Hand.
"Du kleiner Wicht willst mich fürstlich entlohnen? Mit deinem dreckigen Geld? Ich habe tausend mal soviel Geld wie du! Ich gelte als ehrenhaft oder willst du das etwa anzweifeln? Und was heißt Etikette? Wollt ihr mich belehren? Was genug ist ist genug!" er holte mit dem Totschläger aus und knallte diesen gegen Richards verletztes Bein, ehe er erneut ausholte und auf seinen Arm schlug. Wie von Sinnen schlug er wahnsinnig und mit voller Wucht auf Richard ein.
"Ich - werde - dich - lehren - so - mit - mir - zu - reden! Du - kleiner - abartiger - Wurm! Deine - eigene - Mutter - wird - dich - nicht - mehr - erkennen - wenn - ich - mit - dir - fertig - bin!" schrie er und bei jedem Wort folgte ein weiterer Schlag.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 11:31 pm

Mühsam richtete Gabriel sich auf. Der Zeigefinger seiner rechten Hand stand in einem unnatürliche Winkel von den restlichen Fingern ab und rasende Schmerzen jagten durch die Hand und zogen sich bis hinauf zu seinem Ellebogen. " Stop ", keuchte er und taumelte auf den Adligen, der noch immer wie in Rage auf Richard einschlug, zu.
" Bitte, Stop " Kurz bevor er den Mann erreicht hatte, gaben seine Knie nach und er fiel nach vorne. Hart schlug er auf dem hölzernen Boden auf.
Heiser hustend richtete er sich wieder auf und drängte sich zwischen den Adligen und seinen Vater.
" Lasst Gnade walten, ich bitte euch ", entrang es sich leise seinen Lippen.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo Dez 19, 2011 11:35 pm


Der Mann hielt inne, keuchte ob der Anstrengung die ihn die heftigen Schläge gekostet hatten. Blutspritzer waren in seinem Gesicht, verunstalten die Kleidung und er zitterte etwas als er den Totschläger zur Seite warf.
"Ich werde nun hochgehen.... und die Lust die mir hierbei gekommen ist ausleben - deine Schwester wird schon noch alleine nach Hause finden... keine Sorge" er beugte sich etwas hinunter, so das nur Gabriel ihn hören konnte. "Zu ihr werde ich nicht ganz so grob sein wie zu euch..." er wischte sich mit der Hand das Blut aus dem Gesicht und lockerte seinen Gürtel ehe er noch einmal vor ihre Füße spuckte und taumelnd zur Treppe ging
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:02 am

Mühsam kroch Richard über den dreckigen Boden, ignorierte die Schmerzen die seinen durchfuhren, hatte nur die Tür vor Augen und den Gedanken daran diese Misere doch noch vor dem großen Drama beenden zu können. Endlich vor dem Eingang angekommen, packte er den Türgriff und zog sich stöhnend an diesem Hoch, drückte die Türklinke nach unten und stieß einen verzweifelten Ruf aus. "WACHE!", gellte es durch die dunklen Straßen. "Wache!" , rief er ein weiteres mal und hielt sich mit Mühe auf den Beinen. Sein gesamter Brustkorb schmerze und mehrere seiner Rippen waren angeknackst oder aber gebrochen und bei jedem neuen Hustenanfall befürchtete er Blut mit auszuwerfen, was jedoch bisher glücklicherweise nicht der Fall gewesen war.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:06 am

Es dauerte nicht all zu lang bis einige Wachen angerannt kamen, ihre Wämser durchgeschwitzt und mit eisernen Blick auf den angeschlagenen Richard sahen. Alarmiert hoben sie ihre Waffen, während einer niederkniete und Richard etwas Wasser einträufelte.
"Was bei aller Welt ist mit euch geschehen guter Mann?" fragte er und hob Richards Kopf an, sah Sorgenvoll in seine Augen
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:07 am

Das Mädchen hatte mit geweiteten Augen beobachtet, wie der Mann auf den Körper ihres Vaters eingeschlagen hatte. Sie sah das dunkle Blut, das sich über den Boden verteilte und gab im selben Moment auch ihren Widerstand auf, den sie bis zu diesem Zeitpunkt noch aufrecht erhalten hatte und jegliche Spannung verlor ihren Körper, nachdem sich auch Gabriel vor dem Mann in den Staub warf und ihn um Gnade anflehte. Es brachte nichts mehr und dem Mädchen wurde klar, dass sie jetzt nur noch ein Wunder retten konnte - ein Wunder oder irgendjemand, der plötzlich hier auftauchte und der die Macht besaß, den Adligen in die Schranken zu weisen.
Langsam schloss sie die Augen, wünschte sich in eine andere Situation - in einen Moment des Friedens und der Ruhe, ein Moment der Sicherheit und ihr wurde klar, dass jeder Ärger, den sie mit ihren Eltern gehabt hatte, nicht annähernd so schlimm war wie das, was ihr jetzt noch bevorstand. Sie hätte zuhause bleiben sollen bei ihrer Familie, dann wäre weder Gabriel, noch ihr Vater verletzt worden - sie hätten den beiden dieses furchtbare Schicksal erspart, das ihnen nun zuteil geworden war. Langsam hob sie eine Hand, barg ihr Gesicht darin und versuchte damit die Tränen der Verzweiflung zu verbergen, die ihr über die fahlen, blutverschmierten Wangen rannen während sie sich weiterzerren ließ, gerade noch aus den Augenwinkeln registrierend wie ihr Vater zu der Tür der Schenke kroch und nach den Wachen rief. Es würde nichts ändern - sie würden ihnen nicht helfen, ihr nicht helfen.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:14 am



Ott trat auf Emily zu, nahm sie fest an der Hand und zog sie mit sich, registrierte gar nicht mehr wie Richard zur Tür kroch.
Festen Schrittes ging er mit ihr die Treppe hoch, schliff sie hinter sich her ehe er eine Tür zu einem der Zimmer aufstieß, sie hineinscheuchte und dann als auch er drin war die Tür mit einem Stuhl verbarrikadierte.
Er schmiss sie aufs Bett, machte sich daran seinen Gürtel zu öffnen und warf diesen in die Ecke, kam näher auf sie zu.
"Für ein Bauernmädchen bist du wunderschön, dass muss man dir lassen.." zischte er als er auf sie zuglitt.
Langsam fuhren seine Hände über ihren jugendlichen Körper, nahmen jede Erhebung war und ein dreckiges Grinsen breitete sich aus als er an die Brust gelangte, um die Erhebungen fuhr und ihren Rock hochhob, die Hose hinunter zog und auch dort berührte.
"So jung... so unschuldig..." meinte er leise und beugte sich zu ihr hinab, sog ihren Duft ein - den Angstschweiß und die Panik, den süßlichen Duft der Felder der von ihrem Haar ausging.
"Oh ja..." meinte er leise als er begierig ihren Hals küsste, ihren Mund mit gewalt einnahm.
"Ein Khon kann eine Frau befriedigen wie kein anderer Mann sagt man..." flüsterte er leise
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:18 am

Schwankend erhob sich Gabriel und taumelte in Richtung der neu
aufgetauchten Wachen. In seinem Inneren tobte es. Sein Kopf pochte und
durch seinen ganzen Körper schossen Wellen von Schmerzen. Kurzum: Er war
nicht mehr fähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Nur am Rande hatte
er mitbekommen, dass sein Vater zusammengebrochen war. Nur ein Gedanke
war noch in seinem Kopf vorhanden. Der Adlige hatte seine Schwester mit
in ein Zimmer des Gasthauses genommen und nun wollte er seine perversen
Fantasien an ihr ausleben.
"Vergewaltigung....Schwester....oben im Gasthaus....Hilfe ", brachte er mühsam hervor. Trotz seiner Kopfschmerzen war er geistesgegenwärtig genug, nicht zu erwähnen, dass es ein Adliger war, welcher bei seiner Schwester war.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:23 am

"Wer?" fragte einer der Wachen und alle Bewaffneten sahen sich unsicher an, sahen das viele Blut auf dem Boden.
"Sagt schon - wer?" sie wussten, dass es in dieser Kneipe öfters zu Zwischenfällen gab, und immer war einer beteiligt - sie konnten es sich nicht leisten schon wieder Lord Ott bei seinen ... Tätigkeiten zu stören
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:28 am

" Einer der Gäste ", keuchte Gabriel und krümmte sich zusammen, als ein stechender Schmerz durch seinen Brustkorb schoss.
" Oben " Die Knie des jungen Studenten gaben nach und er fiel vor den Soldaten auf die Knie.
" Bitte, Hilfe...meine Schwester "
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:33 am

"Er scheint nicht reich zu sein" flüsterte eine Wache der anderen ins Ohr, welcher dahingehend nickte.
"Entweder ein Streit unter Bauern, oder aber im schlimmeren Fall - Bauern und Adlige..." er kratzte sich am Hals und nickte nur betölpelt.
"Wir... können also entweder irgend einen Bauern einsperren was nichts bringt - der König ist fort und..." betretenes Schweigen und man sah sich nur an.
"Und wenn es ein Adliger ist - wir könnten Geldmittel verlieren..." sie sahen sich an, nickten.
Einer der Wachen ging hinein, sah nach oben
"Hier ist die Wache! Zügelt die Unzüchtigkeiten!" rief er, ging kurz die Treppe hoch und kam so schnell wieder runter, dass er unmöglich oben gewesen sein konnte
"Da kann man nichts machen"
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