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 Schenke "Zum hinkenden Henker"

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:38 am

Emily wandte den Kopf zur Seite hin ab, wollte dem Mann nicht ins Gesicht sehen, der sich über sie gebeugt hatte und dessen Lippen Dinge verließen, die sie nicht hören wollte. Sie wollte, dass er verschwand, dass er von ihr abließ und einfach ging – sich irgendjemand anderem widmete, der seinem Stand entsprach und sie einfach wieder gehen ließ. Zitternd drückte sie die Beine zusammen, stieß ihn zur Seite und wandte sich zur Seite hin ab, tastete auf dem Bett nach dem Laken, um es wenig später über ihren entblößten Körper zu ziehen und es ihm zu verwehren einem weiteren Blick auf sie werfen zu können. „Bitte nicht“, flehte sie leise und rutschte nach hinten, drückte sich von ihm weg und presste ihren Rücken gegen das hölzerne Gestell des Bettes. „Bitte … tut das nicht … ich flehe euch an! Bitte!“, versuchte sie es erneut, das Laken enger um ihren bebenden Körper schlingend und die Knie an den Körper anziehend während ihre Gedanken rasten, eine Möglichkeit suchten, wie sie aus dieser Lage selbst wieder herauskommen konnte. Es gab hier keine Waffen, die sie erreichen konnte, ohne dass er darauf aufmerksam werden und sie an deren Ergreifung hindern würde.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:45 am


Ott schüttelte nur den Kopf und besah sie sich.
"Du bist widerspänstig hm? Das mag ich" erklärte er leise ehe er näher kam, nach dem Tuch griff und daran zog - während die fester klammerte. Mit einigen rucken riss er es ihr aus den Händen warf es hinter sich. Seine Hände vergruben sich tief in ihr Kleid, rissen es auseinander und warfen es achtlos zur Seite wo es, als Vorbote des Unglücks einfach und zerstört liegen bleib, den Staub des Bodens aufnahm.
Er besah sich ihren nackten, mädchenhaften Körper und ging langsam auf das Bett zu, griff nach ihren Armen, küsste sie eh er hinunter wanderte, sie zur kooperation zwang und sie liebkoste. Grob, unflätig und fordernd.
Er ließ von ihr ab, trat zurück und richtete sich auf, nahm ihr Kleid und wischte sich damit den Rest seines Blutes vom Gesicht ehe er seine Hose herunter zog und seine Männlichkeit offenbarte, langsam wieder aufs Bett ging, sie mit gewalt daran pressen, sie umschlang....
Die Laken verfärbten sich unter dem Wimmern des Mädchens rot, wie eine Schlacht im Winter....


Ott saß auf dem Bettrand und knöpfte sein Hemd wieder zu, sah auf die verkümmerte Gestalt Emilys wie sie im Bett lag und schüttelte den Kopf
"Du warst weich..." meinte er nur langsam und richtete sich auf.
"Nicht wie ich es von einem Bauernkind erwartet habe... achja - falls du schon Kinder bekommen kannst, ich erkenne den bastard nicht an!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 12:57 am

Wimmernd hatte Emily dem Adligen den Rücken zugewandt, die Decke fest um ihren geschundenen Körper geschlungen und weinte still in die zerknitterten Kissen, die Zeugnis dieses schrecklichen Verbrechens trugen. Flammende Schmerzen schienen ihren Unterleib zu zerreißen und brachten sie letztendlich dazu die Beine erneut an den Körper heranzuziehen, in der verzweifelten Hoffnung in den zahlreichen Decken und Kissen vollkommen zu verschwinden, einfach unsichtbar für die Welt und jene zu werden, die ihre markerschütternden Schreie im Schankraum über das Gelächter hinweg vernommen hatten. Es hatte niemand eingegriffen, niemand hatte den Mut besessen etwas gegen den Mann zu tun.
Sie vernahm die Worte ihres Peinigers und zuckte unter ihnen wie unter einem der zahlreichen Hiebe, die sie hatte erdulden müssen, zusammen, doch ihre Kehle war zu ausgedörrt, ihre Stimme unter all den Schreien und dem Flehen, das sie ausgestoßen hatte in der Hoffnung, es würde ihn erweichen, verstummt. Sie bemerkte das warme Blut nicht einmal, das noch immer ihre Schenkel hinab rann und in dem weißen Laken versickerte, an ihrem von Schweiß überzogenen Körper klebte und in ihr immer wieder den Reiz weckte, sich zu übergeben.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Di Dez 20, 2011 1:19 am

Die Augen betreten niedergeschlagen betrat Gabriel den Raum. Sein Blick fiel auf die zusammengekrümmte Gestalt Emilys. Zorn stieg in ihm auf und erreichte in etwa den gleichen Stand wie seine Trauer. " Ich töte diesen Bastard und wenn es meine letzte Tat ist. "
Jeder Muskel in dem Körper des jungen Mannes schmerzte, als er Emily vorsichtig, in die Decke gewickelt, anhob.
" Es ist vorbei ", murmelte er leise, den Blick auf das wimmernde und zitternde Bündel in seinen Armen gerichtet.
" Er wird dafür bezahlen. "
" Pschscht " Gabriel ging bewegte sich langsam in Richtung Ausgang, die völlig fertige Emily auf den Armen. Die Decke, welche er um sie geschlungen hatte verdeckte ihre Blöße vor den Blicken der Gäste.


tbc: zu Hause
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 10:56 pm

Langsam schloss Zach die Tür zu dem kleinen, verrauchten Zimmer welches er mit seinem letzten, zusammen gekratzten Geld gekauft hatte.
Das Fenster war schlierig, das einzige Bett mit Stoh anstatt mit Federn gefüllt und auch der Boden sah aus als hätte er bereits einiges zu spüren bekommen.
Zach breitete eine Decke auf dem Teil des Bodens auf, auf welchem er schlafen wollte während er Taryn das Bett überlassen hatte.
Sein Blick glitt durch das mit schlieren gezeichnete Fenster hinaus auf die Straßen und Gassen Ceunons
"Ich glaube nicht, dass ich jemals zurück kommen werde..." flüsterte er leise und ein wehleidiger Blick lag in seinen Augen
"Und wenn ich ehrlich bin will ich das wohl auch garnicht..." er schüttelte den Kopf, lächelte bitter.
"Vielleicht gehe ich nach Osten, da sollen einige Flüchtlinge unterwegs sein"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 11:02 pm

Taryn war Zach mit schweren Schritten gefolgt, hatte die Straßen, die sie durchmessen hatten gemustert. Für einen Moment war es ihr erschienen als wäre dies das erste Mal gewesen, das sie sie durchlief - als sähe sie all die Händler, die auf dem Markt standen zum ersten Mal, als kenne sie diese Menschen nicht einmal. Jeder Gruß von einem eigentlich bekannten Gesicht war ihr fremd vorgekommen und dennoch hatte sie sie alle erwidert und sich ein Lächeln abgerungen. Sie alle hatten ihre eigene Bürde zu tragen - eine Bürde, die sie immer wieder sah, wenn sie die tiefen Augenringe und Sorgenfalten auf der Stirn eines Mannes sah, eine Frau am Brunnen sitzen sah, die versuchte ihr schreiendes Kind zu beruhigen und in deren Miene sie Angst und Sorge um ihre eigene Zukunft fand.
Die Heilerin war dankbar dafür, dass Zach nur wenig später die Tür zu einem Gasthaus aufstieß und sie in eines der kleinen Zimmer dort brachte. Mit einem wehmütigen Lächeln auf den Zügen ließ Taryn sich auf einen der Stühle sinken und sah zu dem Freund hinauf, mit dem sie bereits so viel durchgestanden hatte. "Ich weiß nicht, wo ich hingehe", gestand sie ihm nach einer Weile, in der Schweigen zwischen ihnen beiden gelegen hatte. "Meine Familie hält mich für tot und ich denke ... das ist besser so. Das hier ... diese Stadt war bisher immer meine Heimat .... wir haben eine Chance etwas zu verändern, Zach. Kannst du das alles denn einfach so hinter dir lassen?"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 11:13 pm

"Nein" sagte er leise und musste ein bitteres, kaltes und verzweifeldes lachen unterdrücken das sich seine Kehle hochquälen und ihn seiner eigenen schwäche bloßstellen wollte.
"Aber das änder nichts mehr, es ist nicht so als hätte ich eine Wahl" er schüttelte den Kopf
"Das ich ein Bastard war, damit kam ich klar - irgendwie ging es immer und immerhin hat mich das in unsere Einheit gebracht, einem ort an dem es trotz aller Fotzeleien egal war wer oder was ich war... aber..." er brach ab, begann durch das Zimmer zu tigern und sich die Haare zu raufen
"Ich habe heraus gefunden wer ich wirklich bin - er ging langsamer, blieb stehen und warf einen Schulterblick hinüber zu Taryn und lächelte bitter. Sein Lächeln wurde blasser, verschwand.
"ich bin der Bastard des Königs... Alvias Bastard und in meiner Verzweiflung, in meinem Wunsch mich jemandem anzuvertrauen wandte ich mich in meiner Narretei an Coreen... sie hat mich fortgejagt und ich kann hier nicht mehr bleiben es wäre zu viel für sie... und für mich wohl auch"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 11:19 pm

Taryn erhob sich langsam von ihrem Platz und trat ein paar Schritte auf Zach zu, streckte eine Hand aus und legte sie ihm vorsichtig auf die Schulter, gerade so als befürchte sie, sie könne damit auch den letzten Rest zerstören, den er sich bisher bewahrt hatte. Es gab viel, was sie ihm hätte sagen wollen, in diesem Moment, doch sie ließ die Berührung allein das aussprechen, was sie niemals hätte in Worte formen können.
"Weiß' er es?", fragte sie nach einem Moment leise, ließ Zach jedoch nicht zu einer Antwort kommen und zog ihn behutsam zu sich, um ihn zu umarmen. Sie konnte ihm die Überforderung mit der gesamten Situation nicht verdenken, den Wunsch nicht verdenken all das hinter sich zu lassen - gerade nach den Erfahrungen, die er bisher gemacht hatte. Was jedoch blieb war eine andere Frage. "Was ist geschehen, Zach?", formte sie eben jene Frage in Worte und löste sich wieder sacht von ihm, um in das Gesicht des Freundes blicken zu können, dessen Augen während der letzten Minuten um einiges dunkler geworden waren.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 11:27 pm

"Ich wurde... weggeschickt" erklärte er leise und fuhr sich mit der Hand durchs Haar als könnte er somit all die verzweiflung entwirren welche sich in ihm aufgebaut hatte.
"Alles was ich getan habe.... und ich wurde weggeschickt, sie haben alles alleine durchgezogen und sind mithilfe eines korrupten Fürsten ins Schloss eingezogen. Sie haben nun alle dort einen neuen Platz gefunden - alle, außer wir beide" er lachte eisig und unwirklich, so als versuche er härter zu wirken als er war.
"Der Bastard und die Heilerin, wer braucht die denn schon? Heh....
Wir wurden ausgetauscht.... einfach beiseite geschafft...."
er hieb mit der Faust gegen die Wand.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 11:42 pm

"Was hast du erwartet, Zach?", fragte Taryn, die nun erneut mit langsamen Schritten neben den jungen Magier trat und eine Hand ausstreckte, um seine zu umschließen und ihn davon abzuhalten, sich erneut selbst verletzen zu können. Ein sanftes Lächeln trat auf die Züge der Heilerin als sie sich an ihm vorbei schob und vor ihm stehen blieb, sacht den Kopf schüttelte als spreche sie gerade soeben mit einem kleinen Kind, das bisher nichts begriffen hatte. "Zach, all die Helden in den Geschichten sind große Männer und Frauen. Sie bewirken so unglaublich viel, sie können mit einem einzigen Wort Kriege entscheiden und wir haben diese Menschen kennen gelernt", begann sie ihm dann zu erklären und schob ihn sacht zurück auf den Stuhl, den er zuvor verlassen hatte.
"Menschen wie den wahren König, der nun wieder seinen Platz eingenommen hat. Ich bin stolz darauf ihnen geholfen zu haben aber ... und das sollten wir nie vergessen - sie sind nur Menschen und auch sie haben genau wie wir ihre Fehler", fuhr sie fort und zog sich einen Stuhl heran, auf den sie sich wenig später sinken ließ. Behutsam streckte sie die Hand aus und umschloss seine Finger. "Und weißt du - diese ... Fehler ... haben ab und an etwas wirklich Gutes zu Stande gebracht, Zach."
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So März 11, 2012 11:48 pm

Zach sah ihr lange in die Augen ehe er den Kopf schüttelte
"Und was bringt mir das Taryn?" fragte er leise und seine Miene verfinsterte sich
"Wir sind die Schachfiguren welche sie hin und her schieben - ich habe mein ganzes Leben Scheiße gefressen! Dich haben sie hier nach Ceunon geschickt und dich moralisch dazu gezwungen deinen Köper herzugeben! Und sie haben dich hier vergessen! Ist es das was du von deinen Freunden erwartest? Was du von deinen Anführern erwartest? Alvias ist ein naiver und schwacher König und ich könnte mich nicht mehr schämen sein Sohn zu sein! Hätte er die stärke gehabt zu sehen was sein bruder vorhat wäre dies niemals geschehen! Er hätte ihn töten sollen als es an der Zeit war! Es war seine Schuld, dass alle so leiden mussten! ich habe mich der Rebellion angeschlossen weil ich Frieden wollte aber nun sehe ich, dass all dies nur eine Lüge war! Die Adelshäuser zerfleischen sich, man hört so manches Gerücht hier in den Gassen und Alvias und Coreen sind zu schwach um dem Einhat zu gebieten!" er schüttelte den Kopf
"So etwas wie Erol darf nicht wieder geschehen und Alvias und Coreen werden es nicht aufhalten können!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 12:06 am

"Und du glaubst andere Leute können es besser?" Echote eine strenge Stimme hinter Zachary und kurz darauf kam Cynric zum Vorschein. "Das einzige was du gerade tust ist dich darüber zu beschweren, wie schlecht die oberen doch regieren. Das sie alles besser machen sollten, besser machen müssen. Doch lass es dir von jemanden sagen der eine Weile lang selbst in einer solchen Rolle war. Man kann es nie allen recht machen. Trotz all den hohen Worten, den feinen Titeln und dem vorgespielten, scheinbar nie endenden Selbstvertrauen stecken dahinter Menschen wie du und ich Zachary. Du kannst dich ja gerne einmal selbst jeden Tag mit den Sorgen von Leuten herum schlagen, die du vorher noch nie gesehen hast. Keiner konnte vorauszuahnen das Erol den König verrät, am aller wenigsten Alvias selbsr. Er war sein Bruder, er gehörte zur Familie. Also denk in Zukunft verdammt nochmal nach, bevor du so einen Schund von dir gibst. Es sind schließlich noch andere hier im Raum die deinen Irrwirz hören könnten." Lässig legte er einen Arm auf dem kleinen, ovalen Holztisch vor ihm ab. Er hatte sich während seiner Ansprache einen kleinen Barhocker von einem Tsich genommen, auf welchem er nur saß. Das Möbelstück wackelte leicht, bot aber nichts desto trotz einen guten Halt. "Schön dich wieder zu sehen Taryn, es ist zu lange her seit wir uns das letzte mal gesehen haben." Grüßte er nun in einem freundlicherem Ton die ehemalige Heilerin. "Wie geht es dir?"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 12:14 am

"Tu du hier ja nicht so scheinheilig!" zischte Zach leise und ballte wütend die Hände zu Fäusten wähend er auf Cynric zutrat.
"Du warst doch derjenige der Taryn in dieses Loch geschickt hat, ohne nach ihr zu sehen - ohne auch nur noch ein Wort darüber zu verlieren! Du hast doch lieber mit deiner kleinen Schlampe rumgemacht die mit jedem anderen ins Bett gegangen wäre der ihr Macht und Schutz verspricht! Du warst eine Schande für die ganze Rebellion! Wir wären alle in Kuasta jämmerlich erfroren wenn uns Velaryon nicht ein Schiff und unterkunft gegeben hätte! Brüskier dich hier doch nicht mit irgend einem Sieg! Du hast dir deinen Arsch platt gesessen, rumgehurt und dich zugesoffen und ab und an mal einige Leute angebrüllt! Du bist noch immer der Liebling des Königshauses, der Patenonkel des kleinen Balg welches auf den Thron kommen wird. Der andere Balg indess wird wohl bald aus der Stadt gejagt einfach nur weil es euch so passt" er spuckte Cynric vor die Füße
"Du hast doch keine Ahnung! Du bist nichts weiter als eine Tötungsmaschine welche in den letzten Jahren versucht hat sich sowas wie eine Moral zusamen zu schustern!" er schnaubte
"Und jetzt wirst du weiter gut leben während die kleinen leute auf deren Rücken du und dein schwacher König stehen langsam vor die Hunde gehen, unter Krieg - unter Machtkämpfen und unter gutem Willen dem keine Tat folgt!"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 12:30 am

Cynrics Kopf sauste blitzschnell nach vorn und kurz darauf war ein Knackendes Geräusch zu hören, welches von Zacharys Nase her rührte. Ein, zwei kleine Tropfen Blut perlten über seine Stirn. "Weißt du was dein Problem ist? Du siehst in allem immer nur deinen Schaden. Dein Leben also ist tragisch, nicht nur halb so schön wie das von mir weil ich das Königshaus kenne mh? Ich sage dir eins. Durch meinen Status als Patenonkel muss ich nicht nur diese spitzohrige, vollbusige kleine Schnepfe die sich selbst für die Reinkarnation eines Gottes hält ertragen da sie den Status als Patentante besitzt nein, dies ist noch mein geringstes Problem. Wenn sich mehr Leute von deiner Sorte zusammenrotten dann gibt es so gut wie immer Aufstände, diese führen dazu das gegen das Königshaus gegangen wird und dann werde ich zu ihnen halten und mit allem was ich habe unterstützten. Alvias ist nicht perfekt nein, das ist keiner von uns. Aber er ist das beste das wir derzeit haben." Cynric hob seine rechten Fuß an und lete diesen An die Kehle des Bastards. "Ach und noch etwas, solltest du noch einmal derart dumme Worte über Sarika abgeben. Dann... zeige ich dir wie viel Tötungsmaschiene noch in mir steckt. "
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 12:39 am

"Hehe.... immer noch..." er lachte bitter und sah zu Cynric. Seine Nase tat schrecklich weh, war vermutlich gebrochen und dennoch - er hatte sich zuoft von Cynric herumschubsen lassen, sooft das er gut auf altkluge Kommentare verzichten konnte
"Deine kleine.... Freundin muss ja verdammt auf diesen "ich bin ein harter kerl"-Kram abfahren... hoffentlich kommt nicht mal einer mit mehr Geld... ein Messer im Bett, ein Stich beim Freudenspiel wäre unschön Cynric...." während er geredet hatte hatte er all seine Energie in seiner Hand fokussiert welche angefangen hatte unangenehm zu kribbeln.
Er ließ die Handknochen knacken als er mit der Faust nach vorne stieß und dann die restliche kanalisierte Kraft frei ließ. Cynric wurde hochgehoben, fortgeschleudet und landete auf einem der Tische
"Ist es das wie deine Königin gegen all jene vorgeht welche etwas auszusetzen haben Cynric?" fragte er leise und fuhr sich mit dem Handrücken über die Nase.
"Ich will all das hier nicht mehr - ich will nur ein gescheites und friedliches Leben! Scheiß doch drauf was die da oben machen! Was sind sie denn? Götter? Werden wir bestraft wenn wir unglücklich sind? Werden wir also bestraft wenn wir etwas gegen all das sagen? Ich hätte mein leben für all das gegeben! ich wäre gestorben wenn es schief gegangen wäre! Taryn hat soviel durchmachen müssen und es war ihnen allen egal..." er spürte wie die Auswirkungen seines kleinen tricks zu wirken begannnen.
Sein Sichtfeld verschwamm, ehe er sich umwandte - abwinkte und davon torkelte.
"Ich... will doch einfach... frieden"! alles um ihn herum drehte sich als ihm schwarz vor Augen wurde und er benommen auf den Boden krachte
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 12:51 am

Mit gesenktem Kopf hatte Taryn der Diskussion der beiden Männer beigewohnt, hatte es nicht gewagt sich einzumischen, in der Angst sowohl Cynric, als auch Zach könnten all ihren Zorn, all die unterdrückte Trauer auf sie richten, wenn sie sich nun bemerkbar machte, doch spätestens nachdem Zach einfach wie ein nasser Sack umfiel, wurde es auch ihr zu bunt. Hastig erhob sie sich von ihrem Platz und trat zu dem jungen Magier hinüber, ließ sich neben ihn in die Hocke sinken und schlug ihn unsanft gegen die Wangen bis sie zumindest ein Blinzeln von ihm bemerkte.
"Du Narr", fluchte sie ungehalten und gebot Cynric mit einem einzigen kurzen Blick in diesem Augenblick besser nichts zu sagen. Sie konnte es nicht gebrauchen, dass die beiden sich hier in diesem Gasthaus weiter an die Gurgel gingen. "Vergiss im Übrigen gleich wieder, dass ich mich jetzt um die Verletzungen kümmere - die hast du dir selbst eingehandelt", raunte sie finster während sie ihm mühselig zurück auf die Beine half und ihn zu dem Bett hinüber brachte.
"Zach, ich habe das freiwillig getan um ihnen zu helfen und ich wäre genauso für all das gestorben wie du", begann sie dann während sie sich einen Stuhl heran zog und sich darauf setzte. "Aber was glaubst du, weshalb sie all das getan haben? Weshalb sie nach Kuasta gegangen sind um einen Widerstand zu organisieren? Weil sie unbedingt die Macht zurück haben wollten? Zach - sie wollten, dass es den Menschen besser geht. Dass Erol nicht mehr länger die Unschuldigen quälen kann wie er es getan hat - damit Familien wieder eine Zukunft haben! Meine Güte ...", fuhr sie fort und schnaubte unbegeistert.
"Kannst du ihnen verdenken, dass sie auch Frieden für ihre eigene Familie haben wollen? Du hättest genauso jeden anderen geopfert, wenn du damit deine Mutter hättest retten können - genauso wie sie jeden geopfert hätten um ihre Familie zu beschützen! Ist das wirklich genau das, was du ihnen vorwirfst? Himmel, weiß der König überhaupt irgendetwas davon, dass du sein Sohn bist? Machst du ihm wirklich einen Vorwurf daraus, dass er sich nicht um dich kümmert, weil er damit beschäftigt ist, das Reich wieder zu errichten oder vorher mehr tot als lebendig war! Du kannst ruhig schlafen, weil sie sich keine Ruhe gönnen! Machst du ihnen wirklich einen Vorwurf daraus, dass sie zu schützen versuchen, was sie lieben?"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 12:57 am

"Ich..." Zach sah beschämt zur Seite, schüttelte den Kopf.
"Das ist doch garnicht..." setzte er erneut an, ehe er nach Worten haderte welche er nicht fand
"Ich meinte doch eigentlich..." er verstummte schließlich, erstickte an Taryns harschen, aber ehrlichen Worten
"Ich weiß es nicht...." gestand er schließlich und schüttelte den Kopf
"Es kam mir so ungerecht vor... sie haben mich ausgesetzt wie einen Straßenköter den man nicht mehr länger Füttern will....
Ich kam mir so unnütz vor.... so.... verbraucht und...... "
erneut verstummte er, sah zu Cynric
"Sag Coreen... nein, sag Lian das ich ihm alles Glück der Welt wünsche - vor Coreen sag besser nichts, es tut ihr und mir wohl besser... ich werde die Stadt bald verlassen... außer Taryn hielte mich hier nichts mehr und ich glaube nicht das sie lange hier bleibt. Meine Zeit in Ceunon ist vorüber Cynric...." langsam sah er auf, sein Blick traf den des ehemaligen Attentäters.
"Und Cynric, achte stets auf deinen Rücken - egal wieviel du anhast"
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 10:29 pm

"Pass auf dich auf Bastard. Auch wenn ich glaube das ich dich irgendwann wiedertreffen werde. Aber wenn es soweit ist...." Cynric klopfte Zachary auf die Schulter und zog sich dadurch auf die Beine. "Dann wasch dich bitte vorher, du stinkst nämlich fürchterlich." Er drehte seinen Kopf ein Stück weit zur Seite und sah zu Taryn. Hatte er sie damals wirklich moralisch dazu gezwungen in das Bordell zu gehen? War er wirklich so weit gegangen. Noch lange sollte ihn diese Frage beschäftigen, doch tat er sie jetzt mit einem schlichten 'Nein' ab. "Taryn, ich hoffe du kommst mich bei Gelegenheit mal in meiner kleinen Schreinerei besuchen, sie ist in der Nähe vom Marktplatz, direkt an einem der großen Brunnen. Dürfte mit dem Schild über der Tür kaum zu übersehen sein." Cynric wollte daraufhin schon durch die Tür schreiten, doch dann bleib er ein letztes mal stehen. "Zachary..." Murmelte er leise und drehte sich abermals um, kramte einen kleinen Beutel hervor den er an seinem Gürtel befestigt hatte. "Wenn du aus der Stadt gehen willst, hier. Dürfte reichen um dir den Start in ein gutes Leben zu vereinfachen." Er warf den leisen Lederbeutel zu dem Magier. Welcher, als dieser hin auffing ein leises Klirren von sich gab. Daraufhin ging der ehemalige Attentäter. Er würde das aufbauen was ihm damals genommen wurde. Seine Werkstadt würde wieder erblühen, sein Haus, direkt darüber würde er weiter ausbauen, diesmal mit der Frau die er liebte an seiner Seite. "Sarika..." Dachte er im stillen und murmelte leise. Über die gesamte Rebellion hinweg hatte man ihm davon abgeraten mit ihr eine engere Bindung ein zu gehen. Doch er hatte auf keinen gehört, etwas i nihm hatte ihn dazu gedrängt bei der jungen Frau zu bleiben. Nun wusste er was es war.
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 10:44 pm

Zach starrte geistesgegenwärtig auf die Geldkatze welche schwer in seinen Händen lag. Soviel Geld hatte er noch nie zuvor besessen. Er hatte sich kaum vorstellen können, dass soviel Geld überhaupt existierte... was dumm war, wie er sich eingestehen musste - immerhin waren die Staatskassen voll davon. Er schüttelte den Kopf ob seines abstrusen und völlig unpassenden gedankenganges.
Er sah auf, lächelte matt und salutierte mit der freien Hand. "Danke Sir" sagte er leise, ehe er sich umwandte und eine Handvoll des geldes herausnahm, es Taryn in die Finger drückte.
"Soviel brauche ich nicht Taryn, ich hoffe du legst es gut an..."
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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Mo März 12, 2012 11:02 pm

"Ich würde sagen, ihr habt den Abschied lange genug gezogen", erklang eine gänzlich andere Stimme von dem Türrahmen her, in welchem Sarika mit einem schmalen Lächeln auf den Zügen lehnte und die Szene musterte, die sich ihr in diesem Moment bot. Zach mit dem blutüberströmten Gesicht, der sich nur schwerlich auf den Beinen halten konnte, die Heilerin blass und mit geröteten Augen neben ihm und Cynric, der allein vor der Front der beiden Freunde stand und der nicht so recht zu wissen schien, wohin mit sich. Sie war ihm gefolgt, nachdem er so wirr über die gesamte neue Situation durch die Straßen gelaufen war, hatte es für besser empfunden, ihn in dieser Zeit nicht einfach so allein zu lassen und ihre Befürchtungen hatten sich als richtig erwiesen - spätestens nachdem die lauten Stimmen der beiden Männer durch das Gasthaus getönt waren.
Langsam stieß sie sich vom Türrahmen ab und trat mit ruhigen Schritten auf Cynric zu. Sacht strich sie ihm über den Arm und griff wenig später nach seiner Hand, sicherte mit jener Geste auch gleichzeitig ihre Unterstützung zu ehe ihr Blick wieder zu Zach zurückglitt und ihr Lächeln begann spöttisch zu werden. "Keine Angst, ich bin nicht hier um irgendjemandem einen Dolch in den Rücken zu jagen oder um Streit mit dir anzufangen", ließ sie mit einem schlichten Schulterzucken verlauten ehe sich ihre Aufmerksamkeit wieder von dem jungen Magier abwandte und zurück zu Cynric kehrte. "Lass uns gehen."
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   Sa Dez 13, 2014 11:38 pm

Jérôme saß in einer Ecke des Gasthauses, in der er den gesamten Raum im Blick hatte. Sein Bier stand beinahe unberührt vor ihm auf dem Tisch, während sich die anderen Gäste mehr und mehr an ihrem Alkohol ergötzten. Ein Barde der offensichtlich schon ziemlich tief ins Glas geschaut hatte, zupfte auf seiner Laute an eine Wand gelehnt und an einem Tisch nicht weit von Jérôme saßen zwei Männer die sich interessiert unterhielten. Der junge Belatona hatte sich eines der billigeren Absteigen der Stadt heraus gesucht, da er nicht damit rechnen konnte, dass Roberts Begleiter sonderlich teuer lebte. Er saß seit etwa einer Stunde auf seinem Platz und beobachtete aufmerksam wer den Raum betrat und verließ. Bisher hatte er keinen nach dem Mann gefragt, um keine unnötige Aufmerksamkeit zu erregen, oder ihn gar zu warnen, ihm blieb also nichts weiter übrig, als abzuwarten.
Unauffällig tastete er nach dem Schwert an seiner Seite, als müsste er sich versichern, dass es noch immer dort war. Er hoffte, dass der Mann bald kam.
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So Dez 14, 2014 12:10 am

Draußen war es verdammt kalt und fluchend drang Treyes in die Taverne ein und warf sich gegen die alte Holztür, welche mit einem lauten Knallen ins Schloss fiel. »Verflucht noch eins« schnauzte der alternde Mann, während er sich zur Theke vorkämpfte und dort am Thresen Platz nahm. »Das übliche« brummte er leise und fuhr sich durch das schüttete, kurz geschnittene Haar.
»Ein verflucht eisiger Wind da draußen - man kann kaum einen Schritt gehen, so sehr schneidet der Wind einem ins Fleisch« erklärte er leise und schüttelte den Kopf, ehe er den warmen Wein mit einem Zug hinunter kippte. »Bwah...« er hustete, wischte sich einige Tropfen aus dem Bart und stellte den Kelch auf den Tisch. »Haut das rein«
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So Dez 14, 2014 12:23 am

Jérôme hatte Treyes sofort erkannt, als er nicht gerade unauffällig in den Raum gepoltert war. Er hatte zugesehen wie er an den Tresen getreten war und den warmen Wein herunter gekippt hatte, als sei es Wasser. Er kannte es nicht, dass man Wein so hinunter stürzte, gerade wenn man eigentlich knapp bei Kasse war, sollte man doch alles was etwas kostet genießen. Doch was interessierten Jérôme die Kaufgewohnheiten, des Mannes? Er erhob sich von seinem Platz und nahm sein Bier in die Hand. Er trat durch den Raum und warf den beiden Herren die sich so interessiert unterhalten hatten, einen Blick zu, ehe er an einem anderen Tisch sein volles gegen ein halbes Bier tauschte. Er stellte sich neben Treyes an den Tresen, das Bier noch immer in der Hand. Er atmete einmal tief ein und aus, ehe er sich dem Mann zuwandt. "Ihr seit hier nicht sicher. Robert schickt mich, ich soll euch warnen.", erklärte Jérôme und bedeutete Treyes zu den beiden Männern am Tisch nahe der Tür zu sehen. "Diese Männer wurden von jemandem im Schloss geschickt, der euch gegen Robert benutzen möchte. Ihr solltet mich nach draußen begleiten.", flüsterte Jérôme ihm zu und hoffte, dass die List fruchtete.
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So Dez 14, 2014 12:32 am

»Ist dem so?« fragte Treyes leise und hob eine Braue während er den Jüngling vor sich ansah. Die perfekten, ebenmäßigen Zähne - keinerlei Dreck im Gesicht. »Leider weiß ich nicht von welchem Robert ihr hier sprecht« murrte er leise und wandte sich wieder seinem nunmehr leeren Weinglas zu. »Was kräftiges bitte« meinte er noch zum Wirt, welcher ihm einen Krug mit selbst gebranntem hinstellte. Von Robert geschickt - was für ein Haufen Mist. Philippa zog die Fäden - sie war es, die nach ihm schicken würde. Und wenn, dann magisch, vielleicht auch durch einen bezahlten Straßenjungen. Aber nicht von einem bediensteten des Schlosses oder was auch immer der Junge vor ihm war. Er legte eine Hand um den Krug und trommelte mit der anderen auf dem Thresen. »Ich kann Lügner nicht ab Jungchen« murmelte er und drehte sich auf dem polierten Hocker herum, schüttete Jérôme den Alkohol in die Augen, ehe er dem Jüngeren einen Tritt gegen die Brust gab und diesen auf einen nahe gelgen Tisch schleuderte, welcher mitsamt des Alkohols der vier dort sitzenden, stiernackigen Hünen zusammen krachte. »Er hat angefangen« meinte Treyes nur und hob abwehrend die Hände.
»Na warte Jungchen!« rief einer der Stiernacken und hob den Ritter am Kragen in die Luft.
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Schenke "Zum hinkenden Henker"   So Dez 14, 2014 12:47 am

Der Alkohol brannte scheußlich in den Augen und Jérôme verfluchte sich dafür, überhaupt in Erwägung gezogen zu haben, dass es klappen könnte. Er hätte sich tarnen sollen, oder ihm gleich einen Dolch in den Rücken drücken, aber er musste es ja auf eine besondere Art versuchen. Wie hatte er so dumm sein können? Der Tritt gegen seine Brust presste ihm die Luft aus den Lungen und der schwere Aufprall auf dem Tisch hatte auch nicht gerade zu seinem Wohlbefinden beigetragen, so wirklich Sorgen hatte er sich allerdings erst gemacht, als er am Kragen in die Luft gehievt wurde und sich sein Sichtfeld allmählich, unter vielen Wimpernschlägen, lichtete. Er hörte das Sirren von Metall und kurz darauf lag ein Schwert an Treyes Hals, das andere an dem Hünen der ihn in der Luft hielt. Er war glücklicher Weise mit Verstärkung in die Gaststätte gekommen, in der Befürchtung alleine mit dem erfahrenen Kämpfer nicht klar kommen zu können... Eine Befürchtung die sich bestätigt hatte. "Wir wollen keinen Streit.", erklärte Jérôme dem Hünen und gab seinem Begleiter zu verstehen, das Schwert auf Treyes zu richten. "Ich zahle euch das verschüttete Bier... und die nächste Runde.", schlug Jérôme den Männern vor, die sich kurz ansahen, ehe seine Füße wieder den Boden berührten. Er nahm einige Münzen aus einem Beutel und drückte sie dem Mann in die Hand. "Entschuldigt die Unannehmlichkeiten. Wir werden sofort gehen.", entschuldigte sich Jérôme und verließ mit den drei Männern - einer seiner Begleiter hatte Treyes entwaffnet, der zweite hatte ihm einen Arm auf den Rücken gedreht und beide hielten noch ihre Schwerter in der Hand - das Gasthaus, froh darüber heil aus der Lage heraus gekommen zu sein.
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