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 An den Klippen

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BeitragThema: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Jun 18, 2011 11:05 pm

An den Klippen   Korsika-Yachtcharter-Bonifacio-Felsen
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptyFr Sep 12, 2014 12:28 am

Kalt zerrte der Wind an ihrem Haar und peitschte ihr ein paar Strähnen in das vom Regen feuchte Gesicht während Adriana gemeinsam mit Elijah den Weg bis hinunter zu den Klippen ging, das lange Kleid mit einer Hand gerafft während sie mit der anderen den dicken Mantel, der um ihre Schultern ruhte, zusammen hielt, um sich vor der Kälte zu schützen. Der Geruch des Meeres drang ihr in die Nase, je näher sie eben diesem kamen, das Salz brannte in ihren Augen und sie hörte die Wellen gegen die hohen Felsen schlagen, sah die Gischt im fahlen Mondlicht empor spritzen und der Zauberin blieb in jenem Moment nichts anderes, als über den Anblick zu lächeln, der sich ihr bot ehe sie für einen kurzen Moment lang stehen blieb und den Kopf in den Nacken legte, um den Blick hinauf in den Himmel zu richten. Die Sterne hatten sie stets fasziniert, stets hatte sie sich gefragt, wie viele es davon wohl geben mochte und ob all die Legenden, die sich darum rankten, der Wahrheit entsprachen - dass jene Tote sie von dort aus beobachten würden, Familien zu Sternbildern wurden, die von Generation zu Generation weiter getragen werden würden - Liebende dort im Tode auf ewig eins werden würden.
Sie hörte Elijahs leise Schritte und wandte sich zu dem anderen herum, lächelte für sich selbst versonnen und hielt ihre Gedanken verschlossen ehe sie erneut weiter lief. Eines Tages, wenn sie beide alt und grau waren, dann würden auch Elijah und sie dort oben auf ewig gemeinsam vereint sein und nichts und niemand würde sie mehr trennen können, niemand würde sich mehr zwischen sie schieben können. Für einen kurzen Moment beschleunigte sie ihre Schritte bis sie mit ihm gleichauf war und löste die Hand von ihrem Kleid, nur um sie behutsam um Elijahs zu legen und ihm zuzulächeln. Die Nacht hatte aufgeklärt während sie unterwegs gewesen waren und als sie nach einer schieren Ewigkeit an den Überresten eines einstigen Gebäudes ankamen, hielt Adriana den Atem an. Sie spürte die Magie über ihre Arme tanzen, spürte die Energie, die noch immer an diesem Ort herrschte und die bislang nie verschwunden zu sein schien. Langsam löste sie sich von Elijah und trat nach vorn, ließ ihre Fingerspitzen über den alten Stein gleiten und schauderte sanft, als sie die Macht spürte, die einst hier geherrscht haben musste.
"Dieser Ort war ohne Zweifel früher einmal von mächtiger Magie durchflutet. Sie ist noch heute hier."
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptyFr Sep 12, 2014 12:36 am

"Ja ich spüre es auch... es ist ein seltsames Gefühl nicht wahr?" fragte er leise und schmiegte sich an sie. Der Sternenhimmel über ihnen funkelte und erstrahlte, während kleine Stücke von Metall, Rückstände oder ähnliches welches sich in den Steinen festgesetzt hatten dafür sorgte, dass auch die Steine wie zur Antwort funkelten.
Er warf Adriana einen liebevollen Blick zu, strich sanft ihr Kleid glatt und breitete die Decke auf dem Boden aus, welche zuvor über dem Korb gelegen hatte. Mit wenigen Handgriffen und einer Zunderbüchse, welche er sich aus Ryanti hatte importieren lassen entfachte er das Feuer und bat Adriana sich zu setzen, ehe er zwei Gläser und Wein aus der Tasche nahm. Es war zu Dunkel um wirklich etwas zu erkennen, eine Suche nach Hinweisen zu so später Stunde war Unsinn.
Aber dieser Ort hatte eine Aura der Macht - etwas magisches, durch und durch. "Auf unsere Liebe" meinte er leise und prostete Adriana zu, ehe er in den Sternenhimmel blickte.
"Ich liebe diese Frau und sie liebt mich. Uns beide verbindet mehr als eine kurzweilige Liebschaft - wir reden hier von Zielen die größer sind als du oder ich oder irgendwer sonst. Ich habe mein Leben selbst in der Hand und diese Frau gehört mir - sollte jemand anderer Meinung sein. Nunja, ich besitze zufällig viel Land. Cheers"
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 8:23 pm

Die Sterne funkelten von Oben auf sie herab während der bitterkalte Herbstwind über das hohe Gras striff und dieses zum tanzen brachte, es in wellenartigen Bewegungen gen Boden drückte nur um es kurz danach erneut aufzuheben.
Elijahs Augen lagen eine lange Zeit auf Adriana, während sie beide näher an das feuer gerückt, an ihrem Wein nippten und sie zum Sternenzelt empor sah, Gedankenversunken und völlig ruhig schien. Er wusste nicht einmal genau was ihn an dieser Frau so fasziniert, es schien vielmehr eine Art der allumfassenden Bewunderung, statt dem festnageln auf irgendwelchen einzelnen Prinzipien. Elijah schüttelte den Kopf um ihn frie zu bekommen. Frei von Statistiken und abgleichen, frei vor jedweder Art von Arbeit mit welcher er diese heiligkeit, die Adriana in seinen Augen umgab zerstört hätte.
"Lass uns heute Abend hier draußen bleiben. Wir haben das Feuer, ich habe einige warme Decken und das Haus scheint mich langsam zu erdrücken. ich will nichts um mich herum außer dir und den Sternen"
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 10:55 pm

Sanft knisternde das Feuer, das Elijah vor einer ganzen Weile entfacht hatte und immer wieder sprangen rote Funken in den dunklen Nachthimmel empor ehe sie dort verglommen und als kleine Aschereste von dem Wind davon getragen wurden, der sie beide umwehte, an den dunklen Fellen zerrte, die ihnen über die Schultern hingen und die sie wärmten. Der Wind rauschte durch das Gras, ließ jenes leise rascheln und trieb die Wellen immer wieder gegen die hohen steinernen Klippen, ließ die weiße Gischt hinauf spritzen. Sie hatten eine ganze Weile lang geschwiegen und Adriana hatte jene Stille genossen, den Blick hinauf in die dunklen Sterne gerichtet, die über ihnen funkelten und die nur ab und an von dunklen Wolken verdeckt wurden, die der Wind über die kleine Insel trieb, an deren Klippen sie saßen. Das fahle Licht des Mondes war unter den zarten Nebelschwaden, die aufgestiegen waren, milchig geworden und als sie nun den Blick zur Seite lenkte, um Elijah wieder anzusehen, nachdem dieser das Wort ergriffen hatte, lächelte sie seicht. Sein Gesicht wirkte in dem Licht des Mondes weicher, als es sonst stets schien und langsam stellte sie ihr Glas bei Seite ehe sie sich zu ihm hinüber lehnte.
Behutsam glitten ihre Finger an seinem Gesicht entlang, strichen darüber, als wäre es ein Kunstwerk, das sie fürchtete zu zerstören und ebenso sanft, beinahe scheu war ihr Kuss, mit dem sie seine Lippen versiegelte. Die Finger ihrer freien Hand glitten hinauf zu der Schnürung des Mantels, den sie über den Schultern trug und lösten eben jene bis das warme Fell ihr von den Schultern rutschte und auf der Decke liegen blieb, die Elijah vor Stunden hier ausgebreitet hatte. Der Morgen würde kommen und er würde jenen Tag mit sich bringen, an dem sie zurückkehren musste, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, doch bis dahin blieb ihnen beiden die Nacht. Ihre Lippen formten keine weitere Antwort als jenen Kuss, den sie mit ihm teilte und sanft zog sie ihn mit zu sich hinab als sie sich auf die weichen Decken hinab sinken ließ und den Blick in seine dunklen Augen suchte, als suche sie dort nach jener Antwort auf die ungestellte Frage, die in den ihren lag.
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 11:05 pm

Elijah erwiderte ihren Kuss, bettete sie auf die Decke neben dem Feuer, welches noch immer im Wind tanzte. Er spürte ihre weiche, zarte Haut, ihr Haar das Fein wie Seide über ihre Schulter fiel. Sie roch nach nassen Blättern an einem Herbsttag, nach reifen Äpfeln und ihr Kuss schmeckte verheißungsvoll.
Wenn er nur noch wenige Stunden zu leben gehabt hätte, er hätte sich nichts schöneres vorstellen können als jene letzte zeit mit ihr zu verbringen.
Und wenngleich er auch nicht starb, so würde doch Adrianas erneutes verschwinden ihn innerlich beinahe so kalt und leer werden lassen, als wäre er tot. Doch all dies hatte nun keine Bedeutung. Nicht hier und nicht jetzt während er langsam ihr Mieder aufschnürte und sie aus dem engen Korsett befreite. Sein Arm striff das kalte, nasse Gras und eine Gänsehaut überzog ihn während er weiterhin ihren Hals küsste, spürte wie sie sich unter ihm aufbäumte. Ihr Atem ging schwer über ihre Lippen während sie sich umeinander schlangen, Liebe und Wärme beim jeweils anderen fanden.
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 11:19 pm

Sie wollte ihn bei sich wissen, wollte seine Nähe spüren, den Atem auf ihrer warmen Haut fühlen und unter ihren eigenen Fingern seine Gänsehaut spüren, die über seinen Körper rann, wann immer sie mit ihren Händen unter seine Kleidung glitt und ihre Finger auf der nackten Haut tanzen ließ. Es waren jene wenige Momente, in denen sie sich selbst frei fühlen konnte - jene Momente, in denen sie nicht mehr allein nur eine Marionette für größere Mächte war, sondern selbst bestimmen konnte, wohin sie ging und bei wem sie lag. Hier, bei Elijah, war sie einfach nur Adriana - nicht das Mitglied des Kronrates, nicht die Hofzauberin, nicht die Freundin der Königin - einfach nur Adriana und sie genoss jede noch so kleine Chance, die sich ihr gab, damit sie genau das sein konnte. Sanft schob sie sein Oberteil nach oben, schälte es von seinem Körper, nur um ihn wenig später wieder zu sich heran zu ziehen und ihre Lippen mit den seinen zu bedecken und zurück in den innigen Kuss zu versinken, den sie zuvor bereits geteilt hatten.
Sie spürte ihr Herz schnell in ihrer Brust schlagen, hörte seinen schweren Atem, der über ihre weiche Haut glitt und sie vergessen ließ, wo sie sich gerade noch befanden. Vergessen war die Kälte, verdrängt die Nacht und die Klippen, das Rauschen des Meeres als sie den Saum seiner Hose ertastete und eben jene hinab schob. Schon oft war sie in ihrem Leben gefallen, schon oft hatte sie geglaubt, sich selbst zu verlieren, doch niemals zuvor war es in einem positiven Sinn gewesen und als er sie nun umschlang und sie sich ihm entgegen bäumte, wusste sie sich aufgefangen und festgehalten. Zuhause bei einem Mann, für den ihr Herz schlug und von dem sie niemals getrennt sein wollte, wissend, dass sie es nicht überstehen würde, ihn in ihrem Leben zu verlieren.
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 11:32 pm

Kälte und Wärme vermischten sich zu einem eigentümlichen Spiel. Gänsehaut kroch über seinen vom Tau nassen rücken und Elijah blinzelte in den Nebel hinein, welcher sich über den Morgen gelegt hatte und die ganze Insel verstecken zu wollen schien. Man konnte kaum drei Meter weit sehen und der große Stein, der sie die Nacht über vor Wind geschützt hatte war nicht mehr als ein Schemen in der Dunkelheit. Er musste sich während des Schlafs von der Decke gedreht haben und im feuchten Gras gelandet sein, während Adriana - nunmehr wieder angezogen noch auf der Decke schlummerte, eine eigene Decke noch einmal über dem schlanken Körper ausgebreitet.
Elijah lächelte, ehe er sich näher zu ihr begab, und sich an sie schmiegte, die Decke noch halb über seinen Rücken warf. Sie war so warm und die Kälte außerhalb ihrer Umarmung unerbitterlich und zum ersten Mal, seit langer, langer Zeit fühlte sich Elijah geborgen.
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 11:45 pm

Sie blinzelte langsam als sie die kühlen Hände spürte, die sich um sie schlangen und langsam wandte sie sich zu Elijah herum, schob sich selbst ein Stück weiter nach hinten, um ihm den notwendigen Platz einzuräumen. Noch wollte sie ihm keinen guten Morgen wünschen, denn ein guter Morgen würde es nicht werden - nicht, solange sie wusste, dass sie ihn in ein paar Stunden wieder würde verlassen müssen - solange sie ihn nicht begrüßte, würde sie die Zeit anhalten können, würde sich lediglich in seiner Umarmung festhalten können und dem leisen Schlagen des Herzens in seiner Brust zuhören können, an welche sie ihren Kopf gebettet hatte. Das leise Geräusch, so gleichmäßig dumpf, beruhigte ihren Geist, der für einen kurzen Moment wieder zurück zu ihren schlimmsten Befürchtungen geglitten war und trieb sie zurück in die dämmrige Schläfrigkeit, die sie zuvor noch in ihren Fingern festgehalten hatte und nach der sie sich nun zurück sehnte und sanft schob sie ihre Arme um ihn herum, zog ihn näher zu sich heran, damit sie beide unter die warme Decke passten, die zuvor nur über ihr ausgebreitet war. "... ich liebe dich ...", wisperte sie nur leise in die frühen Morgenstunden hinein und schloss die Augen wieder, um erneut bei ihm einzuschlafen und genau zu wissen, dass es keinen Ort gab, an dem sie in diesem Moment lieber gewesen wäre.
Doch der Morgen kehrte viel zu schnell zurück und selbst, wenn sie darum kämpfte, so schwand auch die Müdigkeit nach und nach. Die Sonne schien ihr inzwischen in die Augen und zwang sie dazu erneut zu blinzeln und sich dem neuen Tag zu ergeben, der so harsch ihren glückseligen Traum vernichtet hatte, der über die Stunden der Nacht überdauert hatte. Langsam löste sie sich aus seiner Umarmung, um sich aufzurichten und hinab auf Elijahs schlafendes Gesicht zu blicken, darüber zu lächeln, wie glücklich er schien. Sie hatte ihn selten so gesehen, selten so unbeschwert und vollkommen frei wie in diesem Moment, indem er noch schlief und im Stillen dauerte sie es, als sie sich nun zu ihm hinab beugte und ihm einen sanften Kuss auf die Lippen zu hauchen.
"Guten Morgen, mein Herz."
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySa Sep 13, 2014 11:54 pm

Elijah blinzelte sich den Schlaf aus den Augen, während das grelle Licht des Morgens ihm unangenehm in die Augen stach und dort brannte, was ihn reflexartig die Augen wieder zusammen kneifen ließ.
"Guten Morgen" brummte er, wenngleich dies auch eher in ein erbärmliches Krächzen überging. "Oh bitte nicht" fluchte er, mit einer Stimme als hätte man diese mit Sandpapier abgeschmirgelt.
Das hatte ihm ja gerade noch gefehlt... langsam richtete er sich auf, klaubte ein Hemd vom Boden und warf sich dieses über, ehe er einen nackten Fuß in das nunmehr trockenen Gras setzte.
"Ich hoffe du hast gut geschlafen" meinte er leise, wobei jedes Wort ihm Hals kratzte als hätte er einen Nagel verschluckt.
"Bitte sag mir, dass du nicht schon wieder gehen musst..." bat er, ohne große Hoffnung. Sie hatte ihre Frisur wieder gerichtet, das Kleid saß perfekt und ein trauriger Glanz lag in ihren Augen und schmerzte auch in seiner Seele.
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySo Sep 14, 2014 12:06 am

"Du weißt, wie gern ich bei dir wäre ... wenn ich könnte, dann würde ich hier mein Leben mit dir verbringen und nie wieder zurück kehren ...", wisperte sie leise und senkte den Blick, weil sie die Trauer nicht ertragen konnte, die sie in seinem Gesicht wieder fand und die ihr jedes Mal das Herz brach, wann immer sie sich von ihm verabschieden musste. Sie wusste, dass Aiko und die anderen sie zurück geholt hätten, ob sie nun wollte oder nicht - das hatten sie bereits einmal getan, als sie vor der Hochzeit versucht hatte, hierher zu gelangen, ohne dabei große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen - letztlich hatte man sie gegen ihren Willen zurück gebracht und das würde ihr auch jetzt drohen, wenn sie nicht bald zurück an den Hof kehrte. Alles in ihr widerstrebte als sie daran dachte, zurück in das Schloss zu kehren, das bisweilen nur wenige gute Dinge für sie bereit gehalten hatte und als ihr Blick zurück zu dem großen Anwesen ging, glitt ein schweres Seufzen über ihre Lippen. Sie musste ... ob sie wollte oder nicht.
"Ich tue das für uns, mein Herz ... nur für uns und für unsere Zukunft ...", schickte sie noch nach und beugte sich erneut zu ihm nach vorn, schob ihre Arme noch einmal um seinen Nacken und schloss die brennenden Augen. Eine einzige Minute - ein kurzer Augenblick, in dem sie noch bei ihm sein konnte - ein Moment, in dem sie sich seinen Kuss noch einmal einprägen konnte, seine Wärme in sich aufnehmen konnte, um in der Kälte davon zu zehren und ohne es Elijah merken zu lassen, ließ sie einen Teil ihrer Energie auf ihn übergehen, um zu verhindern, dass er erkrankte ehe sie sich wehmütig wieder von ihm löste. Es wurde nicht besser - mit jedem Mal, in dem sie gehen wollte, spürte sie erneut den beißenden Schmerz in ihrem Inneren aufflammen, der ihr die Luft zum Atmen nahm und die Tränen in ihre Augen trieb. Es würde eine Zeit geben, in der sie beide zusammen waren - eine Zeit, in der es niemanden außer ihnen beiden geben würde, der wichtig war.
"Ich liebe dich, Elijah Chamberlain, und es gibt nichts, das an meiner Liebe zu dir, zu rütteln vermag. Ich gehöre dir - mit jeder einzelnen Faser meines Körpers und meiner Seele. Du bist die Liebe meines Lebens und ich bin bereit alles durchzustehen, solange du nur bei mir bist", versprach sie leise und zog ihn noch einmal an sich, ihre Arme um ihn schlingend und sich an ihm festhaltend, als wäre er ihr Anker. "Ich komme zurück. Ich komme immer zu dir zurück ..."
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BeitragThema: Re: An den Klippen    An den Klippen   EmptySo Sep 14, 2014 12:14 am

Elijah schluckte schwer, setzte jedoch ein tapferes Lächeln auf. Er liebte sie - und so wie sie ihre Liebe zu ihm beschrieb, so fühlte auch er. Wann immer er sich ihr Gesicht ins Gedächtnis rief spürte er eine Wärme in der Brust aufsteigen, welche seine ganze Seele erfüllte und ihn von innen heraus wärmte. Sein Herz raste als er Adriana in die Arme schloss und eine Stirn an die ihre legte.
Das was er empfand war eine unschuldige Liebe - eine absolut bedingungslose Liebe welche ihrer Seele galt. Er liebte nicht ihren Verstand, er liebte nicht ihre Magie, er liebte nicht einmal ihr aussehen oder ihre Stimme. Zumindest liebte er sie nicht so wie er ihre Seele liebte. All dies waren vergängliche Dinge, die nur dumme Menschen liebten. Er liebte Sie und nur Sie - und so liebte er auch alles an ihr und was immer auch geschah, wie gleich die Zeit oder das Schicksal an ihnen Nagen würde, es wäre ihm egal. Denn er liebte sie und so würde nichts diese Liebe schmälern können.
Ein letzter Kuss, ehe er sich widerwillig löste- "Geh schon, mach es mir nicht noch schwerer" bat er leise und mit Bitterkeit in der Stimme
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