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 Salon des Schlosses

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BeitragThema: Salon des Schlosses   Fr Feb 24, 2012 2:22 am

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BeitragThema: Re: Salon des Schlosses   Do Jul 24, 2014 11:00 pm

Adams Griff um das Weinglas wurde fester, während er spürte wie langsam die Kälte in seine Glieder kroch. Bereits seit einigen Tagen war er erkrankt und selbst der Doktor, den er hatte kommen lassen hatte ihm bisher nicht helfen können. Der dünne Arzt mit dem bleichen Teint hatte an ihm alle möglichen Mittelchen und Püvlerchen ausprobiert, doch schien es ihm durch all dies nur noch schlechter zu gehen. Was mit einem einfachen Husten angefangen hatte, hatte sich nunmehr zu einem Schüttelfrost und Schwächeanfällen weiterentwickelt. Adam hob den blick seiner glasigen Augen, unter denen tiefe Augenringe platz gefunden hatten und sah den weißhaarigen Doktor an.
"Muss der Aderlass denn wirklich sein?" fragte er und der Doktor nickte. Seine geflüsterten Worte beruhigten Adam, schienen ihn beinahe einzulullen und so nickte er nur knapp, bemerkte kaum wie der Doktor die Kanüle in ihn stieß und ein kleines Kupferröhrchen daran hielt, welches in einer Flasche endete, in der das Blut aufgefangen wurde. Adam war so unglaublich müde.
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BeitragThema: Re: Salon des Schlosses   Mi Jul 30, 2014 10:01 am

"Schluss damit", fuhr mit einem Mal Katherines Stimme zwischen die Sequenz und die einstige Fürstin Ceunons betrat den großen Salon, begleitet von einem älteren Mann und zwei Wachen, die sie flankierten und deren große Hände bereits an dem Knauf ihrer Waffen ruhten. Sie war bereits seit einigen Tagen misstrauisch geworden, hatte dem Arzt, der Adam behandelte, nicht in die Augen sehen können und spätestens nachdem es ihrem älteren Bruder immer schlechter ging, hatte sie sich entschieden zu handeln und einen der Heiler kommen zu lassen, die auch für ihre eigene Genesung gesorgt hatten - damit einher ging die Tatsache, den anderen Heiler endlich aus dem Haus werfen zu können und ihn vielleicht bei Gelegenheit wegen eines Mordversuchs öffentlich hinrichten lassen zu können. "Ihr entfernt Euch umgehend von meinem Bruder und tretet zurück", führte sie mit fester Stimme an und straffte die Haltung, ließ ihre hellen Augen über die Gestalt des Weißhaarigen gleiten, der immer wieder dafür sorgte, dass sie schauderte und eine unangenehme Gänsehaut über den Rücken jagte. Sie mochte ihn nicht, mochte seinen Blick nicht und vertraute auch seinen Fähigkeiten nicht im Geringsten.
"Würdet Ihr Euch meinen Bruder ansehen und Euch fortan um ihn kümmern?", wandte sie sich an den Mann an ihrer Seite und als eben jener nickte, setzte auch sie sich in Bewegung und glitt hinüber zu ihrem Bruder, dessen Gesicht erstaunlich bleich war und als sie sich neben ihm in die Hocke sinken ließ und die Finger nach ihm ausstreckte, registrierte sie beunruhigt, wie kalt seine Haut war. "Es ist alles gut, Adam. Du kannst diesem Mann nicht vertrauen - ich habe einen anderen hierher gebracht, der mich bereits behandelt hat. Vertrau mir bitte - es wird alles wieder gut und du wirst wieder gesund."
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BeitragThema: Re: Salon des Schlosses   Mi Jul 30, 2014 4:23 pm

"Hallo Schwesterherz" flüsterte Adam leise und jedes seiner Worte schmerzte und war so anstrengend, dass es ihm den Schweiß auf die Stirn trieb. "Wenn du glaubst... das dieser Doktor besser ist, dann werde ich mich deiner Entscheidung anschließen. Ich hänge nicht an diesem Mann und .... ich bin fiebrig" er schüttelte matt den Kopf, versuchte einen klaren Gedanken zu greifen der ihm jedoch immer wieder entglitt. "Ich bin so froh das du da bist" flüsterte er leise und seine Hand ergriff nur schlaff und ohne jegliche Kraft die Ihre. "Du siehst aus wie ein Engel. Hat dir das schonmal jemand gesagt. Deine Haut wie Elfenbein und dein langes, goldenes Haar. Wie ein Engel oder die aus dem Himmelreich wiedergekehrte Melitele" er schüttelte den Kopf, lächelte sanft.
"Wir sind.. immerhin füreinander da, nicht wahr?" seine Gedanken sprangen immer wieder hin und her und wollten sich nicht fixieren lassen, während er seine Schwester liebevoll anlächelte, garnicht bemerkte das die beiden Wachen mittlerweile tot auf dem Boden hinter ihnen lagen
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