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 Gästequartier

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Caladhiel
Admiss
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 3:33 pm

Caladhiel lächelte über die Worte, die der Junge ihr entgegen brachte und die sie nur allzu gut verstehen konnte. Er kannte all diese Mächte nicht, war in einer Zeit aufgewachsen, in der es keine Magie gegeben hatte und in der selbst der Orden der Drachenreiter, wie auch die Arcanea selbst nichts anderes als wilde Legenden unter der Dorfbevölkerung waren - Zeiten, in denen es keinen König gegeben hatte und in denen die Adligen versucht hatten immer mehr Macht um sich zu horten. Er hatte Angst - Angst vor dem Morgen und dem, was noch auf ihn zukommen würde und niemand konnte ihm eben diese Angst verdenken, niemand ihm das übel nehmen, was er hier gerade empfand. Sacht streckte sie die Hand aus und zog den Jungen zu sich, einen Arm um seine Schultern legend und noch einmal den Blick in die dunklen Augen des Jüngeren suchend. "Du bist ein Knappe", berichtigte sie ihn sanft und nickte ihm noch einmal bekräftigend zu, als wolle sie ihn noch einmal davon überzeugen, dass dies der Wahrheit entsprach und er sich längst nicht mehr verstecken musste.
"Soll ich dir ein Geheimnis verraten?", fragte sie leise und als sie den Blick in seinen Augen sah, lächelte die Elfe erneut. "Ich habe genauso Angst vor dem, was auf uns zukommt. Wir alle zögern und jeder von uns hat Angst, das ist nichts, wofür man sich schämen muss, denn letztlich ist es genau das, was uns am Leben hält. Aber wichtig ist nicht, wie stark dein Arm ist, wie groß deine Fähigkeiten im Kampf oder in der Magie sind, Noah - das alles ist vollkommen gleichgültig, denn es wird immer jemanden geben, der besser ist als du und der dich besiegen kann", führte sie weiter aus und tippte ihm sanft auf die Brust. "Wichtig ist, was da drin ist. Sich daran zu erinnern, wofür du kämpfst und wofür du weitermachen willst - was es wert ist am nächsten Morgen aufzuwachen. Daraus erhältst du die Stärke, die du brauchst. Alles andere kannst du lernen."

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"When I thought that I fought this war alone
You were there by my side on the frontline
When I thought that I fought without a cause
You gave me a reason to try"
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 4:03 pm

Einen Augenblick lang sah er auf seine Brust als würde darin ein geheimer Schatz verborgen liegen, den er bisher jedoch nicht gefunden hatte. Was Caladhiel sagte machte ihm Mut, Mut darauf zu hoffen das er selbst irgendwann etwas erfolgreiches vollbringen würde, etwas das anderen half denn im Moment fühlte er sich mehr wie ein Gewicht an jeweils der Person, die ihn gerade trug. Vielleicht war seine Vorstellung davon ein Held zu werden falsch, so falsch dass er über all dies hinweg alles andere vergessen hatte. Doch sagte Sie gleichzeitig auch dass er an etwas glauben musste. „Woran glauben?“ Murmelte er leise, die Augen noch immer auf die Brust gerichtet.
„Ihr habt genauso Angst? Ich meine ihr könnt euch verteidigen, ihr seid die Hochmeisterin dieses Ordens und alle Welt schaut zu euch herauf. Wenn euch irgendetwas zustoßen sollte wird sich die Welt auf ewig an euch erinnern, ihr wisst was ihr im Leben geleistet habt, das ihr den Menschen geholfen habt. Alles was ihr erreicht habt … ich meine ich habe einfach nur mein Leben gelebt, gearbeitet und … bin in letzter Zeit dem Tod erstaunlich nahe gekommen.“ Hilfesuchend klammerte er sich schließlich um Caladhiel, froh darüber, dass gerade Jemand neben ihm war.
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 4:12 pm

Eine ganze Weile lang schweigend hatte Caladhiel einfach nur die Arme um den Jüngeren gelegt und ihn fest gehalten, ihm die Sicherheit gegeben nach der er in diesem Moment so dringend suchte und die sie ihm nicht verweigern wollte, während er sich an sie klammerte als wäre sie auf stürmischer See sein einziger Anker. Sie konnte das Kind gut verstehen und wenngleich seine Worte auch nur leise und brüchig an ihre Ohren drangen, so verloren sie dennoch nicht ihre Wirkung und mehr denn je empfand sie Mitleid für das Kind, das dort gerade in ihrem Armen lag und mit allem, was es hatte, um Schutz bettelte. "Natürlich habe ich Angst. Jeden Tag aufs Neue", begann sie dann zu sprechen und löste einen Arm um den Jüngeren, nur um sacht über seine bleiche Wange zu streicheln. "Wenn ich vor einem Feind stehe, habe ich Angst davor nicht mehr zurück zu kommen - ich habe Angst davor, Anwar eines Tages zu verlieren und ich habe Angst davor, meinen Orden zu verlieren und das Vertrauen, das sie in mich setzen zu enttäuschen und als ich auf dem Weg zu euch war, nachdem Oromis mich gerufen hat, hatte ich Angst davor Eärwen und dich zu verlieren.", führte sie ihre Erklärung fort und schüttelte für sich selbst noch einmal sacht den Kopf, als sie sich daran erinnerte, was sie dem Jungen hier gerade riet und selbst ab und an doch gar nicht beherzigte.
"Glaub an dich - an die Menschen, die dir etwas bedeuten und die du unbedingt wiedersehen willst. Stell dir vor, was geschehen würde, wenn du einfach fort wärst und wie sehr sie dann leiden würden", antwortete sie ihm dann auf seine erste Frage. "Dein ganzes Leben besteht aus Entscheidungen und mit jeder davon veränderst du etwas in diesem Leben. Entscheidest du dich für eine Schlacht, weißt du nicht, ob du zu deinen Freunden zurückkehrst und ob du sie wieder siehst und gleich, wie viel Ruhm oder Ehre ein Kampf in den Augen der Menschen auch bedeutet, ich würde lieber einen Tag länger bei dem Orden bleiben als jeden Ruhm der Welt zu erhalten."

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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 4:25 pm

Ein Faustgroßer Kloß ballte sich in seinem Hals zusammen während er mit sich kämpfte, die ersten Tränen zu unterdrücken. Er wollte nicht schwach wirken, nicht jetzt da Caladhiel doch von Mut sprach und davon, dass man an sich selbst glauben sollte. Um ehrlich zu sein wusste er noch nicht einmal, warum er wirklich gerade den Tränen nahe stand. Vielleicht war es einfach zu viel gewesen, zu viel was in diesem Jahr passiert war, bis er letztlich kaum noch gewusst hatte wer er eigentlich war und wo seine Heimat lag. Er war in Gil`ead geboren, doch war diese Stadt wirklich noch seine Heimat? Der Hof seiner Eltern war an andere Handwerker gegangen und bis auf ein paar wenige Menschen würde ihn dort wohl kaum noch Jemand erkennen. Nun doch zumindest hatte er Ileana dort getroffen und vermutlich konnte er als einziger einfacher Junge von sich behaupten, mit einer Königin Freundschaft geschlossen zu haben.
„Ich werde mir Mühe geben daran zu denken, an mich zu glauben.“ Versprach er leise und bekam mit jedem neuen Atemzug eine Gänsehaut. Was war das? Er konnte seinen Körper kaum noch unter Kontrolle halten, alles an ihm zitterte und noch immer spürte er das unangenehme Gefühl im Hals, gleichzeitig musste er jedoch lächeln. Es war dumm, ergab keinen Sinn, doch war dies etwas, das er in letzter Zeit erstaunlich oft erlebt hatte, Dinge, die ohnehin kaum oder gar keinen Sinn und Zusammenhang fanden. „Ich würde leiden, wärt ihr jetzt nicht hier. Danke.“
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 4:44 pm

Sanft strich sie ihm immer wieder durch die dunklen Haare, den zweiten Arm um den Jüngeren geschlungen, der dort an ihr lehnte und der so haltlos zitterte und inzwischen mit den Tränen kämpfte, die sie ihm ebenso wenig verdenken konnte, wie die Angst, die sie zuvor in ihm entdeckt hatte. "Ist schon gut", sagte sie leise und schüttelte den Kopf, um seinen Dank gleich wieder zur Seite zu schieben, den er nicht hatte ausdrücken müssen. Sie hatte ihn hierher gebracht, hatte ihn in die Obhut des Ordens gestellt und ihn damit aus seinem gewohnten Umfeld gerissen, hatte ihn nicht vor den Schatten oder den Gefahren der Urgal und des Meeres behüten können - alles, was sie nun tun konnte, war bei ihm zu sein und für ihn diejenige zu sein, an die er sich wenden konnte, wenn er selbst seine Kraft verlor. Alles, was sie tun konnte, war für ihn stark zu sein und ihm über die Steine zu helfen, die sein Leben noch für ihn bereithielt, ihm die Hand reichen und ihm beim Aufstehen helfen, aber gehen ... gehen würde er allein müssen.
"Wein ruhig, Noah. Das ist in Ordnung", versicherte sie ihm leise und als sie das leise Schluchzen des Jungen in ihren Armen hörte, festigte sie ihren Griff sanft um den anderen, wog ihn behutsam und wartete still darauf bis er sich wieder fing und sein Atmen leiser ging. Er war überfordert von alledem, was um ihn herum geschah, wusste nicht mehr, wohin mit sich und letztlich war es wohl eben dieses Wissen, welches sie nun jene Worte formen ließ, die nun leise ihre Lippen verließen und die ein Versprechen formten, an das sie sich stets erinnern wollte.
"Ich bin hier", sagte sie leise. "Ich werde immer da sein, wenn du mich brauchst. Ich werde nicht zulassen, dass man dir noch einmal weh tut."

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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 5:07 pm

Er hatte dies selbst versucht, selbst versucht für andere stark zu sein und wusste wie schwer es war. Seine Augen, inzwischen vollkommen gerötet richteten sich unentwegt auf das Fenster vor ihm, während er die Hochmeisterin noch immer umklammert hielt. „Gibt … gibt es Knappen in den Reihen der Reiter?“ Er wusste dass sein Platz bei Gawain war, immer sein würde, schließlich hatte er es sich zur Aufgabe gemacht den Jungen zu unterrichten und schließlich zu einem anständigen Ritter zu erziehen. Doch ebenso wenig wollte er erneut alles hinter sich lassen was er kennen gelernt hatte.
So hart die Strafen hier auch sein mochten, ebenso wie die täglichen Übungen, so gab es doch eine gewisse Beständigkeit, keinen Königshof an dem man jeden Tag Gefahr laufen musste den Kopf zu verlieren und ebenso wenig Gelegenheiten, um seinen Herren schlecht dastehen zu lassen. Er wusste noch immer nicht wie seine Zukunft aussehen würde, wem seine Loyalität eigentlich galt und wem er folgen sollte, doch alle diese Fragen verblassten nach und nach, als er erneut die mütterliche Wärme im Blick der Elfe sah. „Ist schon in Ordnung, vergesst meine Frage bitte.“
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 5:33 pm

Für einen kurzen Moment lang hatte Caladhiel gezögert, hatte nicht gewusst, was sie dem Jungen darauf antworten sollte und letztlich war es gut gewesen, dass sie sich einen Augenblick lang zurück gehalten hatte, denn nur wenige Sekunden später erkannte er wohl selbst, was er da gefragt hatte und bat sie, seine Frage zu verbessern. Die Elfe lächelte lediglich abermals seicht und schüttelte dann den Kopf, hob eine Hand, um Noah ein paar der Tränen aus dem Gesicht zu streichen, die über seine Wangen gerollt waren und hob dann behutsam sein Kinn ein Stück weit an, um ihn sacht zu zwingen sie anzusehen. "Wenn du willst, kannst du hier lernen, Noah. Du kannst von uns ausgebildet werden, von uns trainiert werden und irgendwann ... wenn du dir alles überlegt hast und dich bereit dafür fühlst, dann kannst du dich entscheiden, ob du gehen oder bleiben möchtest", antwortete sie ihm auf seine Frage lediglich und nickte ihm noch einmal sacht zu, um ihn davon zu überzeugen, dass sie jedes einzelne Wort auch genauso meinte, wie sie es gerade gesagt hatte.
Es brachte ihm nichts, wenn er sich aus einer reinen Bauchentscheidung heraus dem Orden verpflichtete, dort aber nicht glücklich wurde, weil sein Herz noch immer an Ilirea und dem Ritter hing, der ihn zuvor ausgebildet hatte, an der jungen Königin hing, die dort ihren Sitz hatte und die auch die Reiter unterstützen wollten. "Du wirst deinen Weg finden, Noah, und alles, was ich dir anbieten kann, ist, dass wir dir helfen, dich auf das vorzubereiten. Dir die Hand reichen, damit du besser gehen kannst und wenn du dich entscheiden solltest zurück zu gehen, dann wird dir niemand hier dafür zürnen. Du bist Teil dieser Gemeinschaft, gleich wo du bist oder wem du die Treue schwörst und du wirst auch jederzeit hierher zurückkommen können."
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jun 19, 2014 6:02 pm

„Ihr meint das ernst?“ Er blickte erneut zu Caladhiel und versuchte irgendeinen Kniff oder eine Finte in ihren Worten zu erkennen, doch im nächsten Moment schämte er sich bereits dafür, etwas Derartiges zu erwarten. „Wenn ich … wenn ich irgendetwas für euch tun kann..“ Erneut bemerkte er die Dummheit seiner Worte und hielt stattdessen inne, schlang sich enger um die Elfe und versuchte sich darüber bewusst zu werden, dass er in Sicherheit war, das ihn niemand ohne seine Zustimmung hier entfernen würde wie ein überflüssige Möbelstück und das er die freie Wahl hatte.
„Ich danke euch. Danke.“ Er hatte keine Heimat mehr, doch vielleicht konnte er, selbst wenn er zu Gawain zurückgekehrt war und irgendwann ein Ritter sein würde, das hier seine Heimat nennen. Ein Ort an dem er willkommen war, in welchem er Freunde hatte und eben diese ebenso schätzte wie sie ihn. Reichte das nicht aus, um es eine Heimat nennen zu können? „Ich werde euch nie vergessen, das verspreche ich. Wenn … wenn ich um Ritter ernannt werden sollte, dann verspreche, schwöre ich euch bei allem was mir heilig ist, werde ich hierher zurück kehren und mich für das erkenntlich zeigen, was ihr und dieser Orden für mich getan habt.“
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BeitragThema: Re: Gästequartier   Do Jan 01, 2015 11:15 pm

Der dicke Leinenstoff war wohl bei weitem nicht die beste Konservierungsmöglichkeit für die lange Reise die ihm bevorstand, doch war es noch immer besser, als all das Essen, den Käse, das Brot, die harte Schafswurst und derlei Dinge einfach in den Tornister zu werfen, dem man ihm, zusammen mit einem großen Hanfsack gegeben hatte. Am Anfang hatte er noch nach einem Pferd, vielleicht sogar einer Waffe gefragt. Doch als man ihn gefragt hatte ob er überhaupt damit umgehen könnte, hatte er betrübt feststellen müssen das er nur das untere Mittelmaß bildete, denn viel geübt hatte er nie wirklich. Doch so oder so hätten man ihm wohl nichts mit auf den Weg gegeben, was wirklich wertvoll war, doch der Quartiermeister, so laut er auch gelacht hatte als Jonathan nach dem Pferd gefragt hatte, hatte ihm in seiner Güte zumindest einen Wanderstock gegeben.
Insgesamt waren die Gaben also mehr als dürftig, doch war er dankbar darum, dass er überhaupt etwas bei sich hatte, um seine nächste Reise antreten zu können. Seine Kleidung, ebenso wie der Mantel waren frisch von den Bediensteten gewachsen worden, alle Löcher gestopft und geflickt und eine ältere Dame hatte ihm sogar einen kleinen, geschnitzten Drachen gegeben. Sie war eine der Waschweiber, aber zweifelsohne eine gute Seele. Immer und immer wieder hatte sie davon gepredigt, wie gut die Reiter und ihre Begleiter zu ihnen seien und dieses Glück, so war zumindest das Versprechen das mit diesem Talisman einherging, sollte auch an ihm haften, so lange er nur an die Reiter glauben würde. Hätte er ihnen gesagt wohin er gehen würde, so hätte man ihm jedoch wohl keine dieser Gaben mit auf den Weg gegeben.
Denn das Land, mochte es auch in aller Munde sein, hatte nicht den besten Ruf. Doch wurde es angeblich von einem hohen Magier, einem ehemaligen Reiter angeführt und vielleicht hätte er mit viel Glück die Chance, ihn davon zu überzeugen ihm gegen die Großmeister zu helfen, oder ihn zumindest darin zu unterweisen, wie man gegen sie agieren konnte. Wenn schon nicht aus Mitgefühl, so vielleicht doch, weil er denen, die er einst verlassen hatte, oder die ihn verstoßen hatte – denn er kannte die Hintergründe nicht genau – einfach eins auswischen wollte.
Und an einem nebligen Morgen machte er sich, mit vollgepacktem Reisegepäck auf in das nahegelegene Fischerdorf, von dem aus man zum Festland gelangen konnte. Wilfried hatte er nur eine kurze Botschaft, die ein Diener netterweise für ihn geschrieben hatte hinterlassen. Denn vielleicht aus der immer wieder aufkommenden A – sympathie, oder genau aus dem Gegenteil heraus wollte er ihn nicht bei sich haben, denn dies würde eine Reise zu Fuß werden, nicht auf einem Schiff dessen Mannschaft lange reisen gewohnt war. Und so tückisch die See auch sein konnte, so war ein derart langer Weg zu Fuß doch noch gefährlicher.
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