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 Der Menoa-Baum

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Der Erzähler
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BeitragThema: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 9:35 pm



Zuletzt von Der Erzähler am Mi Jul 13, 2011 8:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 9:43 pm

Lola sah wirklich den Baum als erstes, als sie eine Weile so in der Nähe von Elesmera herum strich. Er war groß und.... riesig eher. Sie ging auf ihn zu und.... ihr stockte der Atem. Wie sollte sie denn bitte auf die schnelle einen Ast abhacken? Dennoch fasste sie neue Mut und sie trat auf ihn zu. Ihre Hand strich andächtig über die Rinde des Baumes. Ihre Finger folgten seiner Maserung und den kleinen Mustern an dessen Stamm. Langsam strich sie zu einem kleineren Ast der weiter unten wuchs. Als ihre Hand dort angekommen war, packte sie einmal zu und schwang sich auf ihn. Mit ein paar weiteren Sprüngen stieg sie ungefähr zwei Meter hoch. Hier oben war ein kleinerer Ast. Wenn sie den schnell abschneiden wollte, musste sie sich voll konzentrieren. Sie schloss für einen Moment die Augen dann zog sie mit einer blitzschnellen Bewegung ihr Schwert und trennte den Ast vom Stamm ab. Mit diesem Ast unter dem Arm, sprang sie runter und gleichzeitig so weit wie möglich weg. Dann raste sie los in Richtung Lichtung, auf der immer noch ihr Umhang lag.
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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 9:46 pm

Ein knarzen Glitt durch die Äste und es war, als würde ein Schmerzensschrei durch die Blätterrauschen, von Baum zu Baum weitergetragen werden.
Der Boden unter Lolas Füßen Bebte und sie wurde in die Luft geschleudert, als riesige Wurzeln sich aus dem Erdreich erhoben, um sich schlugen in wilders Raserei
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 9:51 pm

Lola rollte sich ab und schaute entgeistert auf die Wurzel, die so durch die Luft peitschte. Ach du meine Scheiße. , entfuhr es dem jungen Schatte. DAS war bitter und sicherlich auch nicht gerade unauffällig. Sie überlegte kurz und stürmte weiter. Hauptsache weg von diesem Baum und von den Elfen. Sie würde nicht zurück gucken. Das hatte Scorpio gesagt. Einfach weiter rennen und... auf das Beste hoffen. Lola hob beim Rennen ihr Schwert für den Fall dass etwas passieren könnte . Man hätte das vielleicht mir einem Wörtchen erwähnen können Scorpio. , dachte sich der Schatten während er über weitere Wurzel sprang und immer wieder Ästen auswich.
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:00 pm

Erst vor einigen Stunden waren sowohl Nyarálin, als auch die Evarinya Orya zurück nach Ellesméra gekehrt - zeitig genug um nun noch realisieren zu können, wie eine Gestalt fluchtartig das Weite suchte und der Menoa-Baum, wütend und voller Schmerz um sich schlug. Die Äste des Baumes peitschten durch die heilige Stadt der Elfen, suchten nach dem Verursacher dieses Leids um ihn dafür büßen zu lassen.
Schrecken stand in den Zügen der Ratsherrin, die fassungslos all das beobachtet hatte und in deren Herz sich nun Zorn breit machte, der sie dazu brachte Ingwe ein knappes Nicken zu zeigen - ein stummes Zeichen der Aufforderung, dem nur wenig später leise Worte in der Alten Sprache folgten. Ein einziger Befehl, dann schloss sich ein greller Lichtring um den jungen Schatten, hielt diesen an Ort und Stelle fest und die Elfe setzte sich in Bewegung, die sonst so undeutbaren Züge verhärtet. Sie machte sich keine Mühe mehr darum die Haltung zu bewahren. Hinter ihr spannten die Evarinya Orya bereits die kunstvoll geschwungenen Bogen, auf jeder Sehne von ihnen ein mit Schwanenfeder gefiederter Pfeil.
"Ihr wagt es unsere Heimat zu entehren! Den Menoa-Baum zu verärgern", setzte sie an ehe der Blick ihrer türkisfarbenen Augen auf den Ast fiel, den Lola umklammert hielt und sie die mandelförmigen Augen verengte. "Dafür?!"
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:05 pm

Lola schaute die Elfe an und auch ihren Begleiter. Ich hatte keine Ahnung dass der Menoa Baum Gefühle besitzt falls ihr das meint. zischte sie. Und ja dafür, aber hätte ich gewusst, dass der Baum so reagiert, oder das er gar Gefühle hat, hätte ich es mir nochmal überlegt. fügte sie hinzu. Ihr Atem ging gehetzt und auch nicht besonders tief.
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:17 pm

"Tut nicht als würde es Euch auch nur im geringsten belangen, wen Ihr verletzt und wer Euretwegen Schmerzen erduldet!", fuhr Nyarálin die andere grob an und wischte mit einer knappen Handbewegung die Worte der jungen Frau zur Seite, die diese soeben angebracht hatte. Es änderte nichts mehr an dem, was sie getan hatte - nichts, an dem Frevel, welchen sie an ihrem Volk begangen hatte und dem Leid, das ihr Volk nun deswegen erdulden musste.
Um die Finger der Elfe sammelte sich helles, weißes Licht, welches ab und an Funken sprühte, die wild über das grüne Gras ähnlich dem Tanz von Schmetterlingen, stoven. Ein Licht, welches sie nach einer Weile entließ und das sich den Weg zu dem Schatten suchte, noch immer gespeist von der Magie der Ratsherrin, die den Zauber aufrecht hielt.
Nur allzu bald wurde die hochgewachsene, geschundene Gestalt der jungen Frau von jenem Licht eingenommen, aus welchem immer wieder Blitze zuckten. Sie griffen die Haut der jungen Frau an, als wären sie geradewegs aus reinem Feuer entstanden, zuckten in den Muskeln und brachten diese dazu sich immer wieder schmerzhaft zusammen zu ziehen, jegliche Kontrolle darüber verlierend.
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Mhink
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:22 pm

Scorpio
Der Name hallte in den Köpfen der Anwesenden wieder.
Sie dient Scorpio - der scheint den Ast wohl zu brauchen eine Katze mit halbem Schwanz kam hinter einer Ecke hervor und setzte sich neben Nyaralin, sah zu dieser auf.
Sie ist ein Schatten - also immer auufs Herz zielen Jungs!
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:34 pm

Lola zuckte zusammen vor schmerzen. Gut erkannt Katerchen. gab sie ihren bissigen Kommentar dazu. Sie überlegte kurz und fing an zu lächeln. Sie würde lieber sterben als zu versagen. Noch einmal zu versagen. Also 'Jungs' mein Herz ja? Immer schön auf mein Herz. Wisst ihr überhaupt wo das ist? Ich glaube schon oder?, meinte sie zwischen den Zähnen hervor gepresst.
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Mhink
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:41 pm

Mi-au gab Mhink trocken zur Antwort und schlawenzelte um Lola rum, die Evariny Orya zielte, spannte und -
Halt! glitt Mhinks Stimme durch die Lichtung und der Kater trabte zu Nyaralin zurück.
Wir sollten sie nicht töten - noch nicht, die Gelegenheit wird sich erneut bieten! Mhink bleckte sich die spitzen Zähnchen und Schalk blitzte hinter seinen Grünen Augen auf.
Verletzen wir sie - so schwer, dass sie sich auflöst.
Erneut wird sie nicht an diesen Ort gelangen und ich glaube, nicht was wir anstellen könnte schlimmer sein als sich ihr Meisterchen für sie ausdenkt
er wedelte mit dem Stummel seines Schwanzes.
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:48 pm

Lola zischte. Damit hättet ihr nichts gewonnen. Ich werde wiederkommen. So oder so. Sie hoffte dass die Elfen sie gehen lassen würden, auch wenn das so unwahrscheinlich war, wie dass ein Elf fleisch aß. Doch wenigstens konnten sie sie töten. Sie versuchte sich zu wehren. Vergebens. Ihr Kopf drehte sich zu der Ratsfühererin und sie zischte ein Jierda. dann schaute sie die Elfen an meinte auch zu ihnen Virdr. Magie floss aus ihr raus.
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Mhink
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:54 pm

Nya! der Schrei des Katers erhallte, als Lola die Worte fast ausgesprochen hatte.
Mhink, sprang zwischen Lola und Nya - weißes, grelles Licht welches symbolisch die Bahn des Zaubers zwischen Lola und Nya symbolisierte wurde umgeleitet und floss direkt in Mhink hinein.
Wilde Magie...
Es knackte unheimlich und Mhink fiepte auf als er von den Füßen geschleudert wurde und im Gras landete.
Ich..... lasse nicht... zu das..... ihr.... ein Leid... geschieht brachte Mhink unter letzter Kraft und höllischen Schmerzen hervor, eine Rippe stach Blutig aus seinem brustkorb heraus
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Jul 12, 2011 10:58 pm

"Du magst Recht haben", stimmte Nyarálin nach einer Weile den weisen Worten des Werkaters zu, der zu ihren Füßen saß und die zuvor verhärteten Züge der Elfe entspannten sich, nur um wenig später ein finsteres Lächeln zu zeigen als sie Mhink ein knappes Nicken sehen ließ. "Wir sollten sie, so wie sie ist, zurück zu ihrem Meister senden ..."
Dann geschah alles viel zu schnell - der Zauber, den Lola formte und Mhink, der bereits im nächsten Moment dazwischen sprang, den Zauber davon abhielt sie zu treffen. Als der Kater in dem weichen Gras aufkam und die Elfe erkannte, welche Nachwirkungen der Zauber nach sich gezogen hatte, verengte sie erneut die Augen.
Die Elfe setzte sich langsam in Bewegung und trat neben den unkontrolliert zuckenden Körper des Schattens, in ihrem Blick ruhte Abscheu und Ekel vor diesem unnatürlichen Wesen, das es gewagt hatte das Heiligtum der Elfen zu betreten. Mit einer fließenden Bewegung beugte sie sich zu ihr hinunter und zog den Ast des Menoa-Baums aus ihren verkrampften Händen. "Richte Scorpio unsere besten Grüße aus. Es wird nicht mehr lange dauern, da wird auch er wieder in das Loch zurückgesandt, aus welchem er gekrochen kam", wisperte sie leise und lediglich für Lola hörbar ehe sie sich wieder aufrichtete und zu den Evarinya Orya zurücktrat.
Sekunden später nur folgte ihr knapper Fingerdeut in Ingwes Richtung und noch während die Ratsherrin auf Mhink zutrat und seinen verletzten Körper hochhob, erklang das Sirren der Pfeile der Evarinya Orya, welche sich in Lolas Körper bohrten und den Schatten dazu brachten sich aufzulösen.
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Fr März 21, 2014 1:26 am

Ormir war eine ganze weile durch Ellesmera gewandert und viele Elfen hatten ihn komisch angesehen da er nur die unbeschädigten Rüstungsteile trug. Aber es gab auch ein paar wenige Elfen die er kannte und die sich freuten das er noch am leben und zurück in der Heimat war.

Als er am Menoa Baum ankam sah er den mächtigen Stamm des Baumes empor und stand eine weile schweigend mitten auf dem weg und viele Elfen mussten um ihn herum gehen. Als er das merkte ging er auf einem Baum zu der dem Menoa Baum gegenüberstand und kletterte langsam an diesem hoch bis er nicht mehr konnte und setzte sich im Schneidersitz in eine große Astgabel und schloss die Augen und Meditierte.

Er hatte in seiner Zeit außerhalb des Waldes gelernt alles um sich herum auszublenden und sich voll und ganz auf die Meditation zu konzentrieren. Er konzentrierte sich auf den Herzschlag seines Herzen und versuchte sich zu entspannen und die Erlebnisse seit der Schlacht um Terim zu verarbeiten.

(Out: Sorry für den kurzen post^^ und da es ja kein Thread mit Stadtzentrum gibt sehe ich mal den Menoa baum als Zentrum an^^)
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 12:03 am

Ormir war eine ganze weile duch die Stadt geirrt und hatte andere Elfen gefragt gehabt ob sie wüssten wo er Oromis finden würde. Viele der Elfen wussten aber nicht mals das der Drachenreiter Oromis in Ellesmera war und so irrte er auf der Suche nach ihm weiter bis er wieder einmal am Menoa Baum ankam und dort eine Pause einlegte.

Wo ist Lord Oromis bloß ich habe nun halb Ellesmera abgesucht und ihn nicht gefunden. Ist er etwa wieder verschwunden?
Allmählich fing Ormir zu denken das er den Drachenreiter wohl nie finden würde.
Er beschloss eine weile am Fuße des Menoa Baumes zu bleiben und die Augen offen zuhalten. Vielleicht so hoffte er würde Oromis hier vorbeikommen und auch hoffte er das er ihn erkennen würde wenn er käme.
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 6:04 pm

"Mae govannen" drang Oromis Stimme an Taragons Ohren, während der Gelehrte langsam auf den jungen Elfen zutrat. Nyaralin hatte Oromis davon unterrichtet, dass sie einen Jüngling zu ihm schicken würde, wenngleich auch Oromis nicht gedacht hätte, dass sein Gegenüber so dermaßen Jung war. Sein Geist war wie eine gerade erst erblühende Blume und wirkte vor allem neben dem Menoa Baum winzig.
"Ihr seit Ormir Taragon wie ich annehmen darf?" fragte Oromis höflich und nickte dem anderen knapp zu. "Ich bin Oromis, rechte Hand der Hochmeisterin des Ordens der Drachenreiter." stellte er sich selbst vor und stützte sich dabei auf seinen Stab. Es war ein neuer Stab, wenngleich Oromis auch darauf bestanden hatte diesen genauso zu formen wie den Alten. Dieser war damals in einem Kampf gegen den dunklen Magier Scorpio in tausende Teile zerbrochen.
"Es freut mich euch kennen zu lernen"
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 6:42 pm

Ormir lächelte als sich ihm der Reiter vorstellte und verbeugte sich um ihm seinen 'Respekt zu erweisen und richtete sich dann wieder auf.
Ja Lord Oromis, ich bin Ormir Taragon und auch hocherfreut euch kennen zulernen.
Er besah Oromis von oben bis unten So sieht also ein Drachenreiter aus? Er wusste nicht wie er sich dem Reiter gegenüber verhalten sollte und lächelte leicht. Ich hatte gehofft gehabt einmal einen Reiter kennen zulernen und es ist schade das sich unsere Wege in solch dunklen Zeiten kreuzen. Ratsherrin Nyaralin hat mich beauftragt euch zu finden um zu erfahren wie ich euch helfen kann.
Er grinste etwas breiter Naja das mit dem euch finden ist wohl schief gelaufen da ihr mich zuerst gefunden habt . Er wusste nicht warum aber irgendwie war er nun gut gelaunt und sah Oromis erwartend an da er unbedingt helfen wollte.
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 6:58 pm

"Die Zeiten sind wahrlich dunkel junger Freund" stimmte Oromis zu und fuhr langsam mit jener Hand, welche die Gedwey Ignasia trug über das warme Holz des Menoa-Baumes.
Wie lange war er nun schon nicht mehr hier gewesen? Selbst als die Reiter noch in Alagaésia weilten waren Sie kein gern gesehener Gast unter dem Dach der Elfen. Zumindest nicht bis Vrael dies geändert hatte. Daher war es vielleicht gut, dass Taragon ihn begleiten sollte. Immerhin war auch Vrael erst sechzehn gewesen als er gegen Scorpio ins Feld gezogen und die Elfen und Reiter einander wieder näher gebracht hatte.
"Lady Nyaralin hat mir bereits einiges über euch erzählt" erklärte Oromis leise und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Jüngling zu.
"Ihr habt unter Lady Elira gedient und den Auftrag bekommen die Ratsherrin zu ermorden. Ihr habt es nicht getan und seit somit, wenn man es genau nehmen würde ein Verräter" erklärte Oromis leise und betrachtete den Jungen. "Wenn die Königin wollte, könnte Sie euch hinrichten lassen - so verwirrt und Dunkel wie ihr Geist ist. Soweit wird es allerdings nicht kommen. Ich berufe mich auf das Recht der Reiter neue Rekruten für die Reihen unserer Soldaten zu verlangen. Hiermeit geltet ihr offiziell als Soldat der Drachenreiter"
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 8:08 pm

Ormir wusste das die Königin ihn hinrichten lassen könnte und wurde ernst. Aber ebenso schnell wie er Ernst wurde klappte ihm die Kinnlade kurz runter als Oromis sagte das er von nun an ein Soldat der Drachenreiter wäre. Als er sich wieder gefasst hatte neigte er den Kopf "Ich werde euch und die anderen Drachenreiter nicht enttäuschen und es ist mir eine Ehre euch als Soldat dienen zu dürfen."
Er wusste nicht wohin ihn nun der Weg führen würde aber er war dafür bereit da er bereits vorgesorgt hatte. "Mein Lord, ich erwarte eure Befehle und bin bereit aufzubrechen wohin und wann auch immer ihr es sagt."

Mit einem Mal fiel ihm ein das Davir auch den gleichen Auftrag von der Königin erhalten hatte und sah Oromis wieder an. "Mein Lord, es gibt allerdings noch einen Elf der den gleichen Auftrag hat wie ich. Ich habe mit ihm bereits in Teirm Seite an Seite gekämpft und er hat den Auftrag auch nur sehr wiederwillig angenommen nur um keine 100 Jahre im Exil verbringen zu müssen. Das heißt das die Ratsherrin noch immer in großer Gefahr ist."


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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 8:15 pm

Nachdem Davir herausgeschickt worden war musste er ersteinmal nachdenken und lief planlos durch Ellesméra. Di Drachenreiter sind zurück... was soll das bedeuten?.
Mehrere Stunden dachte er so über Verschwörungen und Theorien nach. Dann schickte Davir sich an Ormir zu finden, doch es war gar nichtmal so leicht. Zuerst war er bei seinem Haus gewesen, wo er aber nicht war. Dann hat er Ellesméra durchkämmt ihn aber immernoch nicht gefunden. So hatte er für diesen Tag aufgegeben und ist in sein eigenes Heim zurückgekehrt.
Am nächsten Morgen machte er sich erneut auf den Weg. Als er die Hoffnung schon aufgegeben hatte lief er zum Menoa-Baum. Vom weiten sah er dort zwei Elfen. Beim Näherkommen erkannte er Ormir und den Mann, der in den Thronsaal gekommen war. Sie besprachen wohl etwas. Davir blieb am Rand der Lichtung im Schatten zweier Bäume stehen. Er wusste, dass dies kein gutes Versteck war, doch er wollte sich auch nicht verstecken.
Was hat das jetzt schon wieder zu bedeuten?, dachte sich Davir zur momentanen Situation.
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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 9:05 pm

Sanfte, leise Schritte näherten sich der kleinen Gruppe, welche an dem Menoa-Baum ihre Rast gefunden hatten und deren Stimmen nun an die Ohren eine blonden Elfe drangen, die sich ihnen näherte und deren langes, bläulich-weißes Gewand bei jedem Schritt, den ihre Füße über das Gras taten, leise raschelte. Das leise Zwitschern der Vögel hallte durch die hohen Bäume, in welchen die Häuser der Elfen eingesungen worden waren und deren Lieder zahlreicher wurden, je näher sie dem Menoa-Baum kam, unter welchem sie die beiden Elfen sah und deren Geistesabdrücke sie an zahlreichen Orten des Waldes gefunden hatte - viel zahlreicher, als sie es erwartet hatte. Längst waren die hellblauen Augen auf die Gestalt des Drachenreiters gefallen, dessen eigentümliche Präsenz ihr bereits aufgefallen war, seit er Ellesméra und damit die Hauptstadt ihres eigenen Volkes betreten hatte - er war hierher gekommen, wenngleich es doch das Volk der Nachkommenden war, das der Hilfe der Drachenreiter dringender bedurfte als es das Volk der Sterne tat.
"Atra Esterní ono thelduin, Shur'tugal Oromis-Elda", erhob sie leise ihre Stimme und ließ ihre Worte mit dem seichten Wind an die Ohren der beiden Elfen herantragen ehe sie sacht den Kopf ein Stück neigte, während die blonden Haare ihr über die Schulter vor rutschten und jenes sanfte Lächeln verbargen, das sich auf die feinen Züge der Elfe gebahnt hatte und welches bereits in der nächsten Sekunde schwand. Sie wusste, wer Taragon war, wusste, um dessen Auftrag und dennoch - den Elfen, den sie nun vor sich sah und dem sie jetzt erst ihre Aufmerksamkeit zukommen ließ, war nicht mehr als ein Kind, das seinen Platz noch nicht gefunden hatte. "Atra Esterní ono thelduin, Ormir Taragon", wandte sie sich nun auch diesem zu, ließ ein behutsames Nicken folgen, welches ihr wohl einziges Zeichen der Achtung des jungen Elfen blieb.
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 9:14 pm

"Mor’ranr lífa unin Hjarta onr Dautr abr Evarínya" sprach Oromis leise und baute das durchaus amüsante Wortspiel ein. Er wusste wer Sie war - hatte ihre Gesichtszüge sofort erkannt. Vor ihm Stand Elarinya Elatariel aus dem Hause Nienor, Tochter von Nyaralin. Das Wort Evarínya wiederrum bedeutete Stern.
"Ich danke euch für die freundliche Begrüßung" erklärte Oromis und meinte es ehrlich. Der junge Elf vor ihm schien nicht die gleichen Manieren zu besitzen wie Elarinya - welche die perfekten Manieren ihrer Mutter übernommen zu haben schien. "Wir unterhielten uns gerade über einen weiteren Attentäter, der eurer Mutter gefährlich werden könnte. Ormir - nennt mit den Namen jenes Mannes. Kennt ihr den Aufenthaltsort? Wir müssen diese List sofort verhindern. Königin Dellanirs verwirrter Geist darf kein weiteres Leben mehr kosten!"
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 9:26 pm

Ormir erwiederte den Gruß und wandte sich dann wieder Oromis zu.
"Der name lautet Davir Wyrthin Herr, und nein ich kenne seinen Aufenthaltsort leider nicht..." Ormirs blick wanderte umher und blieb auf einem Elf der zwischen zwei Bäumen stand stehen. Er sah genauer hin und erkannte Davir und wandte sich wieder Oromis und der Elfe zu "Ich muss mich korrigieren ich weiß wo er ist. Er ist nicht weit von hier und steht zwischen zwei Bäumen. Ich vermute das er uns bereits beobachtet."
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Mo Apr 07, 2014 10:13 pm

"Ist dem so?" fragte Oromis und sah in die Richtung, in welche Taragon gedeutet hatte. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Es schien, als lauere hinter jeder Ecke in Ellesmera in der neueren zeit Tod, Verrat und Missgunst. Es warf ein desolates Bild auf die Elfen und Oromis bedauerte einmal mehr Nyaralin und das Schicksal, welches die Elfen unter Hemiones Hand ereilt hatte.
Er hob seinen Stab, deutete damit in Davirs Richtung und sprach einige Worte in der alten Sprache. Ein lauer Wind kam auf, die Bäume und Blätter wiegten sich im Wind, ehe die Augen der aus dem Stab geschnitzten Drachen aufleuchteten und sich deren Münder öffneten.
Davir indes bemerkte, wie irgend eine starke Macht an ihm zog, ihn in die Luft beförderte und durch eben diese Schleuderte, ehe er sanft und langsam auf dem Boden aufkam - direkt vor Oromis Füßen. "Ich grüße euch Davir Wyrthin - ihr braucht doch nicht so scheu zu sein. Kommt steht auf, ihr seid ein Elf und keine Schnecke"
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   Di Apr 08, 2014 3:33 pm

Davir wurde von einer Macht gepackt und er wurde unverhofft sanft vor dem Drachenreiter abgesetzt.
"Atra Esterni ono thelduin, Shur´tugal", sagte er.
Er guckte Ormir mit einem fragenden Blick an, ehe der Drachenreiter antwortete.
Wo bin ich nur hineingeraten. Und seit wann gibt es wieder Drachenreiter? Mir wurde immer erzählt, dass sie ausgestorben seien. Das war entweder eine Lüge oder man glaubte dies wirklich.
Nervös stand er vor dem Drachenreiter und ein neugiereiger Funke stahl sich in seine Augen.
Etwas weiter abseits bemerkte er eine Elfe mit blonden Haare.
Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder zur Situation und der Drachenreiter setzte an zu sprechen.
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BeitragThema: Re: Der Menoa-Baum   

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