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 Eines der Gästehäuser

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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:19 pm

Vrael erwachte als sich eine warme Flüßigkeit durch seine Kleidung stahl und jene durchnässte.
Langsam und verschlafen öffnete er die Augen, registrierte Astaya welche an ihn gekuschelte dalag und sich die Augen ausheulte.
Ein schreklich beißender Schmerz durchzuckte seinen Körper, er spürte wie eine dunkle Hand sein Herz umschlang und zudrückte.
Behutsam streichelte er über Astayas lockiges Haar.
"Nicht weinen Sonnenschein... flüsterte er leise um sie zu beruhigen.
"Du bist in Sicherheit, alles ist gut"
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:25 pm

"Er wird mich zurückholen ... wenn er das will holt er mich wieder", widersprach sie leise und schüttelte den Kopf. Zu gerne hätte sie sich dem Frieden hingegeben, die dieser Ort versprach, doch sie wusste, dass ihre Zeit hier nicht lange währen würde. Viel zu schnell würde sie wieder bei Scorpio sein, dessen Messer und Nadeln sie so sehr verletzt hatten.
"Er jagt mich ... selbst in meinen Träumen ist er da ... es ist real ... nichts davon bilde ich mir ein. Er holt mich zurück zu sich, weil ich zu viel weiß über ihn - er wird mich nicht hier lassen ..."
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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:29 pm

"Du träumst..." meinte er, doch als sein Blick der Furcht in ihrem Gesicht gewahr wurde nickte er langsam.
"Oh... in Ordnung gut.. verzeih, ich wollte nicht...
Ich glaube dir Astaya... aber beruhige dich, in Ordnung?
Wir finden einen Weg dich zu schützen! Ich verspreche es...
Ich - wir werden bald wieder aufbrechen!
Zurück zu deinem Vater und Lord Hunkill, sie werden wissen was zu tun ist und.. bis dahin versuche einfach... nicht zu Träumen?"
behutsam streichelte der junge Reiter seine Freundin über die Stirn versuchte sie zu Beruhigen.
"Ich werde nicht von deiner Seite weichen!"
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:36 pm

"Sie wissen gar nichts über ihn!", protestierte Astaya heftig, lauter als eigentlich beabsichtigt und schüttelte den Kopf, wobei die blonden Locken wild umher flogen. "Nichts!", widerholte sie erneut und presste die Lippen aufeinander um weitere Worte zu verbergen, die sich sonst aus ihrem Mund geschält hätten und mehr verrieten als sie überhaupt sagen durfte.
Sie hasste es bereits jetzt sich ihm gegenüber so verhalten zu müssen aber jegliches Wissen, das er über ihren Feind anhäufte brachte ihn nur noch mehr in Gefahr und in die Schusslinie Scorpios. Der Foltermeister hatte es bereits jetzt schon auf ihn abgesehen.
Aufhören zu träumen ... wie schön wäre es, wenn das wirklich möglich wäre aber Astaya befürchtete, dass jedes Mal, wenn sie in einen Zustand des Schlafes versank sie sich erneut in dem Keller wieder fand, in dem man sie über Wochen einsperrt hatte.
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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:41 pm

"Dann erzähl es ihnen Astaya!" drängte Vrael, versuchte die Freundin fest zu halten - damit er sie nicht verlor.
"Hör mir zu!
Ich weiß das du etwas vor mir verbirgst, ich weiß das du mich schützen willst aber genau das ist unser Fehler!
Wir können den anderen nicht immer vor allem Schützen!"
er legte den Arm um Astaya, drückte jene ansich.
"Wir können es nicht - und sollte einem von uns beiden etwas geschehen, so wird der andere alles tun um ihn zu retten. Egal wie dumm es ist - egal wie selbstzerstörend!
Wir sind die Achillesferse des jeweils anderen das müssen wir uns eingestehen!
Aber zusammen sind wir stärker als allein! Wir können nur bestehen wenn wir zusammen halten - keine Geheimnisse voreinander haben verstehst du?"
er sah sie lange an.
"Ich selbst habe lange gebraucht das zu verstehen..."
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:47 pm

Bei jedem Wort, das der junge Reiter von sich gab schien sie weiter zusammen zu sacken, versuchte eine Möglichkeit zu finden, bei der sie nicht über das sprechen musste, was geschehen war.
Immer und immer wieder erklang die Stimme ihres Vaters in ihren Ohren, mit welcher Scorpio gesprochen hatte als er sie tätowiert hatte.
'Du hast mich sehr enttäuscht ... du warst ein böses Mädchen und böse Mädchen müssen bestraft werden.'
Jene Worte erinnerten sie immer wieder aufs Neue daran, dass es ihre Schuld gewesen war. Sie war freiwillig mit Haleth mitgegangen und hatte dadurch zugelassen, dass der Geist ihres Vaters vergiftet wurde, hatte den Schmerz, den sie jetzt so sehr beweinte freiwillig auf sich geladen.
"Ich ...", begann sie mit einer Stimme, die kaum mehr als einem Flüstern glich. "... ich kann nicht ..."
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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:52 pm

Doch kannst du..." widersprach ihr Vrael und wiegte sie sanft in den Armen.
"Du bist nämlich stärker als sie - du bist stärker als jene Dunkelheit!
Und weißt du auch warum?
Weil du lieben kannst Astaya"
er küsste sie sanft auf die Stirn.
"So wie ich dich lieben kann, kleine Schwester...." er streichelte ihr über den Rücken.
"Du bist frei, vielleicht weil die bösen es so wollten - aber sie haben dich unterschätzt und deine Macht, deine Liebe ist stärker als sie es sich jemals vorstellen könnten!
Bitte gib nicht auf, tu das dir und mir nicht an!"
er hauchte ihr erneut einen Kuss auf die Stirn.
"Nichts von alledem ist deine Schuld - es war ihr Plan, ihre perfide Seele welche uns verführt und verdreht - aber wir können stärker sein!
Wir sind stärker, bitte glaube an dich... und glaube an mich!"
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 8:59 pm

"Ich will ... einfach nur weg ... weit weg ... ganz weit weg, irgendwohin, wo er mich nicht findet ...", flehte sie leise, wenngleich sie auch wusste, dass es nichts brachte zu fliehen. Dass es keinen Ort auf dieser Welt geben würde, an dem sie sicher sein würde und ER sie nicht einfach wieder zurückholen konnte, wenn ihm der Sinn danach stand.
"Bitte ..."
Sein Glaube an ihre unerschütterliche Stärke und Macht schmerzte um so viel mehr als jede einzelne der Wunden, welche man ihr in der Gefangenschaft zugefügt hatte, denn sie erinnerten sie daran, dass sie nicht stark oder mächtig war. Nicht stark genug um sich durch die Folterungen und bösen Worte nicht einschüchtern zu lassen.
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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:02 pm

"Soviel ich weiß wird Lord Hunkills Haus zu einer magischen feste umgebaut.." erklärte Vrael leise.
"Sogar die Elfen schicken einige Magier und die Umbaumaßnahmen sind in vollem Gange, fast abgeschlossen..." er sah ihr tief in die Augen und registrierte erst dort die Tättowierungen, er schluckte schwer sagte aber nichts.
"Wir können sofort aufbrechen - dann hat ER keine Zeit dich zurück zu holen.." seine Stirn wanderte an die ihre, versprach ihr Kraft und halt.
"Ich werde stark genug für uns beide sein!"
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:09 pm

Schweigend hatte Caladhiel die Szene eine ganze Weile lang beobachtet, hatte sich jedoch entschieden nichts dazu zu sagen und den beiden Jugendlichen einfach den Moment für sich zu lassen. Nun jedoch machte sie mit einem leisen Räuspern auf sich aufmerksam und ließ den Blick über die beiden gleiten. Anerkennung für die Ruhe, die Vrael ausstrahlte und den Halt, den er dem aufgelösten Mädchen bot, glomm in ihren Augen auf und sie nickte dem deutlich Jüngeren knapp zu.
"Wir sollten sofort aufbrechen - es wird für sie besser sein bei mehr Menschen zu sein, die sie kennt", wagte die Elfe es zu äußern und machte ein paar Schritte in den Raum hinein.
"Das heißt, wenn ihr beide bereit seid."

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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:14 pm

Vrael ließ Astaya etwas zu schnell los als sich Caladhiel bemerkbar machte.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und es fühlte sich an als würde es jeden Moment seinen Brustkorb sprengen.
Das war so nicht geplant gewesen, was dachte die Ältere nur?
Das könnte sein aus sein, er wusste um die Regeltreue der Elfe und wie sehr seine Handlungen wenn man es ihm böse auslegte gegen die Prinzipien des Ordens verstaßen.
"Es... es, lasst es mich erklären Älfa-Kona!"
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:17 pm

Der Drache glugste vergnüugt und legte den Kopf etwas schräg. Was erklären Vrael? fragte Anwar vegnügt und ließ Cala an seinen Gedanken teilhaben.
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:19 pm

'Ich bin auf diese Erklärung wirklich sehr gespannt', äußerte Caladhiel in Richtung ihres Seelenpartners und lächelte milde in Richtung des jungen Reiters während ihre Augenbrauen ein Stück in die Höhe wanderten und sie die Arme vor der Brust verschränkte.
Sie wollte dem Jüngeren nichts falsch auslegen, doch es gab kaum Zweifel nach dem, was sie gehört und gesehen hatte zwischen den beiden Kindern. Fürs Erste entschied sie sich jedoch die Erklärung abzuwarten und Anurin noch nichts von ihren Beobachtungen zu berichten - das würde sie erst tun, wenn sie Gewissheit über einige Dinge hatte.
"Dann erkläre dich, Vrael."

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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:32 pm

"Das alles ist..." setzte er an und war versucht "nur gespielt um sie zu beruhigen" zu sagen. Doch allein dieser Gedanke versetzte ihm einen Stich er sah Astaya kurz an drückte ihr Hand ehe er sich aus dem Bett aufrichtete.
Dies schien sein Gang zum Block zu werden, doch er hätte es niemals ertragen Astaya zu verraten.
"Ja es stimmt, ich habe einiges in meinen Erklärungen ausgelassen!" er atmete noch einmal tief durch, ehe die Worte wie ein Wasserfall aus ihm heraussprudelten.
"Das Band des Vertrauens ist weitaus tiefer als ich zuerst durchblicken ließ - es hat sich eine Freundschaft entwickelt in einer Intensität die ich vorzustellen mich niemals gewagt hätte!
Aber ich bin kein Julian Frook! Ich spüre keine Liebe zu ihr wie ein Mann zu einer Frau spürt! Die Beziehung welche Lady Astaya und ich unterhalten gleicht einer zwischen zwei Geschwistern - ich weiß, dass es nicht geduldet wird Beziehung jeglicher Art zu sterblichen zu halten!
Es sei zu gefährlich für den Zustand unseres Geistes wenn sie stürben sagt man.
Aber ist es nicht genauso gefährlich wenn einer der Reiter stirbt den man zu seinen Freunden zählte? Bedeutet dies also ebenso das wir keine Kameradschaft und kein Vertrauen zwischen unseren eigenen Ordensleuten pflegen dürfen?
Es ist also nichts anderes ob ich mit einer sterblichen ein Band der Freundschaft besitze oder mit einem Reiter der in einem unserer Einsätze sterben könnte!"
er atmete tief durch.
"Ich bin Reiter! Und mein Leben steht im Dienste des Ordens!
Mein Schwert verteidigt die Schwachen! Aber wenn wir keine Sympathie hegen dürfen, wenn wir keine Freundschaften pflegen dürfen dann scheint mir... etwas falsch! Dann können wir nicht aufrecht stehen und diese Welt verteidigen!
Ich kann nur kämpfen und mein Herzblut vergießen wenn mir diese Welt etwas bedeutet, wenn mir Menschen die Leben etwas bedeuten! Ansonsten ist mein Herz wankelmütig und schwach!
Ich werde Astaya nicht verraten! Und ich werde niemals das Schwert gegen meinen Orden erheben!
Denn ihr seid für mich meine Brüder und Schwestern, ebenso wie Lady Astaya es ist!"
er frimelte an seinem Gurt, nahm die Schwertscheide ab und war jene samt Schwert Caladhiel vor die Füße.
"Nehmt mich in gewahrsam, wenn euer Ehrgefühl euch dazu verpflichtet.
Aber ich kann und werde nicht die Prinzipien verraten die in meinen Augen das Herz eines Reiters ausmachen sollten!
Vertrauen und Brüderliche Liebe - für alle Lebewesen die es Wert sind Geschützt zu werden!"
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:42 pm

Caladhiel löste die Arme aus der Verschränkung und machte einen großen Schritt über die Waffe hinweg bis sie direkt vor dem Jüngeren stand und die Hände an seine beiden Arme legte. Der Griff mit dem die Ältere ihn hielt war fest und entschlossen während ihre dunklen Augen ihn fixierten, ein stummer Vorwurf darin, der nur wenig später von Worten unterstützt wurde.
"Ich bin enttäuscht von Euch, Vrael", war für eine Sekunde lang das einzige, was sie ihm erwiderte bevor sie ihn losließ und sich umwandte. Deutlich gemächlicher trat sie zu dem Schwert des jungen Reiters zurück und hob die Waffe mitsamt der Schwertscheide vom Boden auf, sie dem Jüngeren wieder reichend.
"Mein Ansinnen ist es nicht Euch in Gewahrsam zu nehmen", fügte sie nach ein paar weiteren Sekunden hinzu und entspannte die Gesichtszüge wieder, nachdem sie zuvor die Stirn in Falten gelegt hatte.

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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:46 pm

Es geht darum das man euch mit ihr erpressen könnte Vrael! Ihr sagtet ihr liebt sie wie eine Schwester. Und meiner Erfahrung nach würde man für eine Solche Person alles tun. Ihr müsst euch entscheiden Vrael, was wollt ihr? Früher oder später werdet ihr vor diese Wahl gestellt. Er sah besorgt zu Cala. Meine Vermutung war also doch gerechtfertigt....
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 9:55 pm

Besorgnis war auch auf dem Gesicht der Elfe bei den Worten des Seelenpartners zu erkennen als sie dessen Worte auch in ihrem Geist wiederhallen hörte. Für einen Moment befürchtete sie der Junge würde bereits in der nächsten Sekunde alles hinwerfen und entscheiden, dass es besser war den Reitern den Rücken zu kehren, wenn sie ihm verbieten würden sich mit dem Mädchen weiterhin zu treffen.
'Er könnte mit ihr erpresst werden und das ist das Gefährliche an solchen Verbindungen. Wir haben gesehen, wohin uns eine gewisse Art der Sympathie zwischen einem Menschen und einem Reiter bringen kann und dass es diese Sympathie war, welche zwei Reiter das Leben gekostet hat. Er scheint es nicht zu verstehen ...', äußerte sie leise in Anwars Richtung und empfand aufrichtiges Bedauern gegenüber den beiden Jugendlichen.
Nach der Erklärung Vraels schien das Mädchen, das auf dem großen Bett sah noch viel verlorener zu wirken als ohnehin schon und war bei jedem Wort des jungen Reiters weiter zusammengeschrumpft als sei ihr die Freundschaft und die Rechtfertigung des Freundes peinlich, dessen Berufung sie allein durch ihre Anwesenheit so sehr gefährdete.
"Es geht um die Gefahr, welche für euch beide ausgeht, Vrael", pflichtete sie Anwar schließlich bei und seufzte noch einmal, eine Hand hebend um sich durch die dunkelbraunen Haare zu fahre, die ihr locker über die Schulter fielen. Anurin musste etwas davon erfahren, ebenso wie Kharas - sie brauchte die Meinung der beiden um endgültig eine Konsequenz treffen zu können. Vorerst würde sie Vrael nur genau im Auge behalten.

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Vrael
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:01 pm

Vrael schluckte.
"Bei allem Respekt..." meinte er langsam ehe sein Blick auf Caladhiel und Anwar fiel.
"Aber euch Älfa-Kona könnte man ebenso mit Anwar erpressen wie euch, oh großer und mächtiger Shurt´ugal mit Caladhiel!" er schüttelte den Kopf.
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:10 pm

So gesehen ist jeder Drachenreiter in eine misslichen Lage. Doch bedenke, es ist ein Unterschied einen Drachen oder einen Menschen zu entführen. Zudem geht der Reiter mit seinem Drachen eine Bindung ein die es erst ermöglicht ein wahrer Drachenreiter zu sein. Dieses band zwischen Reiter und Drache ist etwas anderes als das was ihr versucht zu erklären Junge! Versucht euch nicht herrauszureden! Der Orden der Drachenreiter hat strikte Regeln, ich weiß das sie hart sind, aber so ist es das beste glaubt mir. Würdet ihr eure Freundschaft fortführen würde auch Astaya in großer Gefahr schweben.... Ihr hab Potential, führt es nicht durch soetwas zu grunde..
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:15 pm

Erneut ruckten Caladhiels Augenbrauen in die Höhe bei den Worten, die der Jüngere wählte und sie schüttelte langsam den Kopf. Sie begriff nicht, weshalb er jenen Vergleich in diesem Augenblick anführte, der seinen Kopf nicht aus der Schlinge zog, sondern das Seil, das um seinen Hals lag, immer enger schnürte.
"Welche Beispiele führst du an um deinen Fehler zu verteidigen, Vrael? Was ist mit dem Bündnis zu deinem Seelenpartner? Während der letzten Tage hast du dich um das Mädchen mehr gekümmert als um Glaedwan.
Die Regeln des Ordens bestehen nicht ohne Grund und sie wurden nicht angefertigt um uns zu bestrafen oder uns vor den weltlichen Vergnügungen zurück zu halten"
, fügte die Reiterin noch hinzu und kehrte wieder auf ihren alten Platz vor den jungen Reiter zurück, ihn erneut fixierend.
"Sag mir, Vrael und ich will keine Ausflüchte oder Lügen hören. Wärst du bereit sie zu töten, wenn es die Situation erfordern würde?"

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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:20 pm

Vrael schloss die Augen, seine Gedanken rasten wie wild umher, schienen nichtmehr still stehen zu wollen und es war ihm als müsste er schreien.
All seine Wut und seine Verzweiflung hinausschreien in diese ungerecte und von Pein und Schmerz gepeitschte Welt welche nichts anderes zu kennen schien als Folter und Matyrium.
Doch dann tat er sich auf, jener Gedanke jenes wissen welches sein Herz erfüllte wie ein Hoffnungsschimmer in der Nacht.
"Ja ich würde es tun - ich würde es tun wenn die Umstände es erfordern würden!"
Sollte Astaya so großen Schmerzen ausgesetzt sein - solch unabbringbaren oder würde sie ihn anflehen sie zu töten, er würde ihre Gefühle über die seinen stellen und sie töten. Erlösen.
So lauteten die Regeln des Ordens, seine eigenen Gefühle unterzuordnen wenn es nötig war.
Hier war er, der Punkt der alles ermöglichte.
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:30 pm

"Und danach würdest du in eine Lethargie verfallen, die dich und Glaedwan in den Wahn stürzen würde. Aus eben diesem Grund dulden wir weder innige Freundschaften, noch etwa Beziehungen zu den Sterblichen - allein für den Schutz unserer Reiter, deren Gefährten aber auch für den der Sterblichen", entgegnete Caladhiel schroff und mit ernster Miene. Sie erahnte die Gedanken des Jüngeren und war noch immer nicht begeistert darüber, was er versuchte ihr klar zu machen - dass er von einer gewissen Art einer Reform sprach, die alle Regeln und Grundsätze des Ordens über den Haufen werfen würde.
"Du siehst sie sterben, Vrael während du nicht älter wirst. Eines Tages, ob nun früher oder später wirst du an ihrem Grab stehen und du wirst ihren Tod beweinen bis du glaubst keine Tränen mehr zu haben. Welche Zukunft hat eure Freundschaft?", fragte sie, schüttelte dann aber den Kopf und wischte ihre eigene Frage mit einer kurzen Handbewegung vom imaginären Tisch.
"Wie dem auch sei. Ich sende dich zurück zu Hochmeister Anurin nach Vroengard. Um deiner eigenen Sicherheit willen wirst du das Mädchen nicht wieder sehen."

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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:36 pm

Ich denke das reicht... durchschnitt eine schnärrende Stimme den Geist aller anwesenden und Mhink trat in den Raum.
Vrael handelt leichtfertig und intuitiv - er ist jung und unerfahren, ihr habt recht Caladhiel meinte der Kater und trat in die Mitte des Raumes wo er sich hinsetzte.
Jedoch ist Sir Vrael ein Gast meiner Herrin und ihr habt nicht die Befugniss ihn aus Ellesmera zu verweisen. Auch wenn ich eure Beweggründe verstehe und nachvollziehen kann! der Kater warf Vrael einen warnenden Blick zu.
Allerdings denke ich, ist es besser wenn Vrael Astaya zumindest bis nach Gil´ead begleitet - sie vertraut ihm und er gibt ihr Sicherheit, ich bin mir sicher ihr Vater sieht es lieber wenn es ihr so gut wie möglich geht wenn sie ankommt.
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:47 pm

"Um der Gastfreundschaft Eurer Herrin willen, stimme ich dem Vorschlag zu, Mhink", gab die Elfe sich auf die Worte des Werkaters hin geschlagen und nickte diesem schwach zu bevor sich ihr Blick wieder zurück auf den jungen Reiter richtete, den sie mit einem erneuten scharfen Blick maßregelte in der Hoffnung, er würde nicht erneut versuchen, eine andere Lösung vorzuschlagen, die neue Diskussionen aufwerfen würde.
"Doch in Anbetracht des Wunsches, welchen Lady Astaya Vrael gegenüber äußerte wird es für uns ohnehin Zeit aufzubrechen. Ihr Vater wird froh darüber sein, sie lebend wieder bei sich zu wissen", fügte sie nach einem kurzen Moment hinzu und tastete sacht nach dem Geist Anwars, welcher sich für den Augenblick zurückgezogen hatte.
'Wir werden bald aufbrechen. Halte dich bitte bereit.'

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BeitragThema: Re: Eines der Gästehäuser   Di Feb 22, 2011 10:50 pm

Gut... grummelte der Drache. Er nahm es der Werkatze mehr als übel das sie sich in das Gespräch eingemischt hatte. Es war eine Angelegenheit der Drachenreiter... nicht der Elfen. Du zögerst das unvermeidliche nur hinaus Junge... dachte Anwar sich, sah den Jungen Reiter scharf an, ließ ein leises Knurren hören und entfernte sich dann ein paar Meter.
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