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 Am Rande des Gebirges

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:29 pm

Die Hand noch immer am Schwert drängte sich Torlof an Dominique vorbei.
Mit der linken Hand langte er nach hinten und zog seinen Schild hervor.
" Ihr werdet niemanden verletzen ", entgegnete er mit drohend leiser Stimme.
Hinter ihm näherten sich bereits die restlichen Mitglieder seiner Gruppe, die Pfeile an die Bögen gelegt, allerdings noch nicht gespannt.



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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:35 pm

Dominique ließ TTorlof gewähren und wante sich dem Menschen zu. Wenn es zu einem Kampf kommen würde, würde sie es sein, die mit diesem Mann kämpfte. Sie schaute ihn an und hoffte, dass er die narben nicht von anderen Kämpfen hatte. Es waren viele. Sehr viele. Er hatte mehr Kampferfahrung als sie, was ein deutlicher Nachteil für sie war, aber sie würde mit ihm fertig werden. Das würde sie. Ihr Blick fixierte ihn und sie fing an ihn zu analysieren.
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:41 pm

"Was geht hier vor sich?", fragte Caladhiel erneut und schlug dieses Mal einen deutlich härteren und schrofferen Tonfall an, sehr wohl registrierend wie die Männer hinter ihr die Pfeile aus dem Köcher gezogen und auf die Sehnen ihrer Bögen gelegt hatten. Sie bemerkte die Widerhaken daran und runzelte ärgerlich darüber die Stirn während ihr Blick einen kurzen Moment lang zurück zu dem Bündnispartner glitt, der die großen Flügel inzwischen angelegt hatte um den Drachenjägern weniger Angriffsmöglichkeit zu geben.
Die Elfe schloss für einen kurzen Moment die Augen und zerstörte die innere Barriere, die sie vom Fluss ihrer Magie trennte ehe leise Worte in Alter Sprache nur flüsternd ihre Lippen verließen. Eine unsichtbare Barriere tat sich zwischen den beiden Parteien auf, welche nur darauf gezielt war, einen Pfeilhagel im Notfall abwehren zu können, die Garvin, Anwar und ihr wohl sonst einige Probleme bereitet hätten.
"Erklärt euch! Rasch!"

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:48 pm

" Ich frage EUCH, was hier vorgeht. ", entgegnete der Drachenjäger mit lauter Stimme.
" Ihr habt uns bedroht. Ihr habt Dominique gesagt, sie würe verletzt, falls sie nicht beiseite tritt. Es ist nicht unsere Art, uns bedrohen zu lassen. "
Mit einer Handbewegung bedeutete er seinen Leuten, die Bögen ruhen zu lassen.
" Also, ihr habt gesehen was hier los war, was wollt ihr sonst noch ? "
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:55 pm

Angesichts der Frage, welche sich über die Lippen des, mehr als dreckigen, Mannes unweit von ihnen entfernt, bahnte, ließ sie erneut die Stirn runzeln. Was erlaubte dieses unwissende Kind der Nachkommenden eigentlich? Der Griff der Reiterin um ihr Schwert festigte sich unmerklich ehe sie erneut einen Schritt nach vorn machte.
"Ihr tötet Drachen. Wesen, die bedeutend älter und weiser sind als ihr es seid und keiner von euch empfindet auch nur die geringste Reue darüber", begann sie mit finsterer Stimme und verengte die Augen. "Ihr wisst, dass die Jagd auf Drachen verboten ist und mit dem Tode in jeder Stadt des Reiches der Menschen bestraft wird. Was glaubt ihr also, was die Reiter mit euch tun werden?", fragte sie und zwang sich selbst zur Ruhe, nur allzu deutlich den Ärger Anwars in sich selbst spürend, war dies für ihn doch eher eine persönliche Fehde, denn etwas, dass das Land anging. Sie töteten hier seine Artgenossen und es fiel der Reiterin immer schwerer den großen schwarzen Drachen zu beruhigen, dessen Klauen sich inzwischen tief in den weichen Boden gegraben hatten.

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 9:06 pm

" Wie kommt ihr darauf, dass wir Drachen töten ?", fragte Torlof und setzte eine Unschuldsmiene auf.
" Wir sind nur einfache Söldner. Der Drache war bereits tot, als wir hier vorbeikamen. "
Er kratzte sich am Kopf.
" Oder könnt ihr etwa etwas Gegenteiliges behaupten, wohlwissend, dass das einem Todesurteil für uns gleich käme ? "
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 9:12 pm

Mit einem klirrenden Geräusch brach die Barriere, welche die Elfe vor ihnen gezogen hatte und mit langsamen, ruhigen Schritten trat Caladhiel näher. Die Gedwey Ignasia auf ihrer Handfläche begann silbrig zu leuchten als sie eine Hand hob und ein beinahe bedrohliches Lächeln für eine Sekunde über ihre Züge huschte.
"Ich kann die Wahrheit aus euren Köpfen ziehen - von jedem einzelnen von euch und ich kann euch versichern, es wird mich nichts dabei aufhalten", warnte sie vor ehe der Geist der Elfe kalt und scharf wie ein dünner, feingeschliffener Dolch in den Geist der Menschenfrau drang, welche nahe des Anführers stand. Die Reiterin wühlte sich unsanft durch den Geist der Menschenfrau bis sie die Erinnerungen fand, welche sie gesucht hatte, nahm Emotionen und Worte wahr, welche einst für die junge Frau wichtig gewesen waren. Ebenso unsanft wie sie den geistigen Kontakt hergestellt hatte, löste sie sich wieder aus deren Erinnerungen und machte einen Schritt zurück ehe ihr Blick wieder auf Torlof fiel.
"Belügt mich nicht! Ich habe gesehen, was ihr getan habt!"

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 9:21 pm

Dominique verzog schmerzvoll das Gesicht und hielt sich den Kopf. Sie wusste was die Frau eben getan hatte. Es schien so als wäre sie in ihrem Kopf gewesen, hätte all ihre Emotionen und Erinnerungen durchwühlt, ehe sie sich wieder zurück gezogen hatte. Sie hob die Kopf und sah die Frau entsetzt an. Ihr Kopf schien fast vor Schmerzen zu explodieren. Sie ging auf die Knie und legte den Kopf in ihre angewinkelten Arme. So verharrte sie bis die Übelkeit, die von den Kopfschmerzen herrührte , verging. Ihr Bein brannte und ihr Kopf pochte, ihr Magen drehte sich um und Dominique fühlte sich.... wie ein offenes Buch. Sie hatte die anderen verraten, dass wusste sie. Das Gefühl dass sie nun beschlich war heftig. Wie eine Welle brach es über sie hinein und sie stand wieder auf. Ihr Schwert auf Garvin gerichtet. Wegen dieser Elfe hatte sie die Leute verraten, die sie beschützen wollte. Die Leute die ihr vertraut hatten. Sie schaute Garvin an und wartete auf den Befehl, der sie angreifen ließ.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 9:34 pm

Lächelnd sah Garvin auf die Klinge die ihm direkt vor die Nase gehalten wurde. Wir haben euch ncith mit Waffen bedroht oder? Fragte er trocken, machte einen seitlichen Schritt nach vorne, schlug einmal gezielt auf das Handgelenk der jungen Frau, und vollführte kurz darauf einen Schlag auf das obere ende des Schwertes sodass dieses einen kleinen Bogen durch die Luft flog ehe es etwa einen halben Meter entfernt wackelnd im Boden steckte.
Wir müssen das hier nicht in einen Kampf ausarten lassen. Meinte er und machte einen Schritt zurück.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 9:44 pm

Die Bögen der Drachenjäger spannten sich und richteten sich allesamt auf Anwar und Caladhiel.
Wütend sprang Torlof zwischen Garvin und Dominique, das Schild erhoben.
" Ihr habt Recht, wir müssen das nicht in einen Kampf ausarten lassen, FALLS ihr das genauso seht und weitere Angriffe unterlast. ", knurrte er.

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 10:06 pm

Dominique schaute zu Torlof, der vor ihr stand. Sie schaute an ihm vorbei zu Garvin. Sie ging zu ihrem Schwert und hob es auf, denn es lag nicht wirklich weit von ihr entfernt. Mit einem schnellen Schritt stand sie vor Torlof. Sie schaute Garvin wutentbrannt an und machte einen Sprung nach vorne, als sie eine Hand um ihr Handgelenk spürte, die sie fest hielt. Sie wurde zurück gezogen und festgehalten. Sie schaute Garvin weiterhin an, als sie sich in Torlofs Griff wand. Doch es gab kein entkommen. Nach einiger Zeit blieb sie ruhig stehen und beschränkte sich auf einen bösen Blick.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 10:14 pm

"Jierda!", verließ es die Lippen der Elfe und der erste Bogen eines Drachenjägers barst mit einem lauten Knirschen ehe Holzsplitter durch die Luft flogen und wenige Sekunden später auf dem weichen Boden aufkam. "Versucht es nicht mich und meinen Drachen anzugreifen", drohte sie leise, signalisierte jedoch mit einer kurzen Handbewegung Garvin, dass er sich einstweilen noch ruhig verhalten sollte während Anwar hinter seinen beiden Begleitern bereits ein unwilliges Grollen von sich gab und ein paar Schritte nach vorne tat um die Drachentöter sehen zu lassen, dass es in seinen Nüstern bereits angefangen hatte rot zu glimmen.
'Ruhig - noch nicht, lass sie den ersten Schritt machen', bat sie den Bündnispartner in Gedanken während ihr eigener Blick noch immer finster auf den Anführer und sein kleines Haustier gerichtet war, welches er gerade am Handgelenk festhielt.

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 10:21 pm

Dominique schaute zu den Splittern und dann wieder zu den beiden Wesen vor ihr. Kaum merklich zuckte sie kurz zusammen und presste sich ein Stückchen weiter an ihren Liebhaber. Sie würde ihn beschützen. Das war ihr schon vor einigen Monaten klar gewesen. Sie ging einen Schritt nach vorne und ihr Schwert hing an ihrer Seite. Sie würde es benutzen. Sie würde es in Garvin's Körper rammen, wenn er auch nur eine falsche Bewegung machen sollte.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 10:32 pm

" Beherrsch dich, Dominique ", zischte Torlof ihr zu und stieß sie ein Stück hinter sich.
Er wollte es nicht zum Kampf kommen lassen. Die kämpferischen Fähigkeiten der Reiter waren legendär. Möglicherweise würde es ihnen möglich sein, die 2 Kämpfer und den Drachen zu besiegen, aber die Verluste, die sie dabei erlitten überträfen den Gewinn bei weitem.
" Dann versucht ihr ebenso wenig, uns anzugreifen. ", erhob der Drachenjäger die Stimme.
" Ihr könnt einfach abziehen und niemandem muss ein Leid geschehen. "
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 10:57 pm

"Abziehen und niemandem muss ein Leid geschehen?", echote Caladhiel finster und mit einer kurzen Bewegung, die zu schnell für ein menschliches Auge war, zog sie ihr Schwert aus der Lederscheide und nur wenige Sekunden später befand sich die schwarze Klinge am Hals des Menschen während die Elfe Torlof missmutig fixiert hielt. Die Menschenfrau bei ihm ignorierte sie vollkommen, denn von ihr ging keinerlei Gefahr aus - zumindest keine allzu Große, die sie nicht binnen weniger Sekunden beseitigen konnte.
"Ihr habt zwei Möglichkeiten, Mensch", raunte sie ohne auch nur eine Bewegung zu machen, die nicht beabsichtigt war. "Ihr werdet uns begleiten und eine gerechte Verhandlung erhalten oder ihr werdet hier und jetzt sterben und es wird mir eine Freude sein dieses Urteil zu vollstrecken."

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 11:16 pm

Nervös leckte Torlof sich über die Lippen. Die Elfe hatte sich viel zu schnell für sein Auge bewegt und ihm keine Chance zur Reaktion gelassen.
" Ihr könntet mich natürlich töten ", sprach er vorsichtig und beäugte die Klinge misstrauig. Rasch ließ Torlof sein Schwert fallen.
" Aber ihr würdet doch keinen Unbewaffneten töten, oder ? Außerdem " Er zeigte nach hinten.
" Meine Männer würden euch danach wohl kaum einfach gehen lassen."
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 11:24 pm

Meine Herren... begann Garvin und sah zu den Söldnern.
Eure Harpune ist nicht geladen, selbst eine erfahrene Besatzung kann höchstens zwei Schuss pro Minute abfeuern. Eure Bögen sind zerbrochen und ihr habt keine Fernkampfwaffen. Wir hingegen haben einen Drachen der einen großteil von euch in Brand stecken kann bevor ihr drei Schritte machen konntet. Zudem sind meine Herrin und ich euch in der Kampfeskraft weit voraus. Habt ihr es wirklich so eilig zu sterben? Lasst eure Waffen fallen und wir geben euch einen fairen Prozess.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 11:28 pm

Dominique schaute zu den anderen. Sie schaute Torlof an und dann zu dem Mann vor ihr. Erst nach kurzem zögern drehte sie sich um und brüllte. Lasst eure Waffen fallen. Ergebt euch. Sie selber ließ ihr Schwert auf den Boden fallen und kickte es am Griff von sich weg. Sie stellte sich vor Torlof und schaute die Personen vor sich an. Wir ergeben uns. Wir wollen den fairen Prozess. , antwortete sie. Sie wusste das die meisten von den anderen auch dafür war und.... Torlof war wahrscheinlich dagegen. Aber sie wollte das er weiter lebte. Und das war die einzige Möglichkeit.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 11:41 pm

" Verdammt.. "
Widerstand war zwecklos, da hatte der vernarbte Mann recht. Er würde als Erster getötet werden und seine Männer würden auch nicht lange überleben.
" Na schön... ", meinte er leise. Sein Schild fiel zu Boden und er drehte sich zu seinen Männern um.
[b]" Legt die Waffen nieder und ergebt euch. Es ist vorbei. "
Einige der Männer zögerten, aber schließlich folgten die meisten seinem Befehl. Nur 2 drehten sich herum und rannten auf den Wald zu.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 11:48 pm

Dominique und Torlof wurde gefesselt und geknebelt. Sie schaute auf den Boden und versuchte die Tatsache zu ignorieren, dass sie gleich in einen Kerker geschmissen werden. Sie schaute nicht zu Torlof, sie wollte nicht seinen missbildigen Blick sehen. So wartete sie bis sie abtranzportiert wurden.

tbc.: Verließ auf Vroengard
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Fr Okt 25, 2013 7:31 pm

Der eisige Wind wirbelte Schnee umher und ließ alles Leben um ihn herum erstarren. Er verschleierte den Blick auf die Lande dahinter, die von den Menschen und Elfen beherrscht wurden. Allein der Gedanke provozierte ein leises drohliches Knurren von ihm. Wie wagen diese mickrigen Wesen freies Land als ihres zu bezeichnen. Diese Menschen... sie BEHAUPTEN das etwas, dass jedem Lebewesen gehört, IHR Eigentum wäre, mit all deren Wesen, die sie zum Vergnügen töten, mit primitiven Waffen, ohne die sie gar nichts wären! Sie widern mich an, diese erbärmlichen Kreaturen. Am Liebsten würde ich sie alle zermalmen. Und die Elfen sind ihnen mit der Zeit immer ähnlicher geworden. Die Welt ist verdorben. Sie sollte reingewaschen werden. Delon zitterte vor Wut. Er wollte nicht in die Gegenwart der Menschen. Doch er hatte sich vorgenommen, diese Drachendame zu behüten und dem würde er nachgehen. An seinen Prinzipien würde er festhalten, denn wer war er ohne sie? Sein warmer Atem verlor sich in der Luft und wurde davongetragen über reißende Winde, die ihn zerlegten und dem Nichts übergaben. Dies sollte auch mit den Menschen und vielleicht sogar den Elfen passieren, dachte er, während er das Schauspiel beobachtete. Langsam sammelte sich Schnee auf ihm. Die Zeit war reif. Er breitete seine Schwingen aus, die der Wind sofort fortzutragen versuchte. Der Drache hielt dagegen. Nun stand der Südwind günstig. Nur wusste er, das dies nicht lange so bleiben würde. So erfüllte er den Wunsch des Windes und stieß sich ab von jenem Gestein, welches vielleicht auch die Drachendame hinter sich gelassen hatte, als sie in die neue Welt aufbrach. Ob sie wohl auch Zweifel hegte als sie Vertrautes verließ um in eine veränderte Welt zurückzukehren? Was bewegte sie dazu ihre Heimat zu verlassen? Fragen, auf die nur sie die Antwort geben könnte. Fast wie von selbst flog der Drache. Der Wind leitete ihn. In diesem Sturm, der sich aufzutun begann, war Navigation unmöglich. Zeit verging, er legte sich und als Delon sich wieder fand, war er irgendwo, nur nicht da, wo er sein sollte.

tbc.: Dras Leona
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