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 Am Rande des Gebirges

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mo Nov 01, 2010 8:12 pm

Verstanden. gab er knapp zurück und gab seinem Pferd die Sporen.
Haltet besser die Augen offen. Wenn es einer von Ethras Diener war dann weiß er das wir hier sind. Er lächelte knapp.
Das heißt allerdings auch das wir richtig sind.
tbc. Junger Beorn
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 4:42 pm

Vorsichtig näherten sich die Menschen dem auf der Lichtung schlafenden Drachen. In seinem Rücken ragte ein schroffer Bergkamm auf.
Dornenranken und Äste zerkratzten den Drachentötern die Gesichter, während sie sich durch das Dickicht näherten.
Schließlich lichtete sich der Wald und gab den Blick auf die Männer frei. In ihren Händen trugen die meisten Bögen oder Armbrüste, aber ein paar trugen auch seltsam aussehende längliche Waffen.
Mit einem leisen Knarren spannten sich die Bögen der Drachenjäger, die Spitzen auf den Drachen gerichtet.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:00 pm

Dominique hatte Torlof begleitet und war dann mit den anderen weiter gezogen. In das Gebirge rein. Dort hatten sie ihr lager aufgeschlagen, wo sie nun auf einem kleinen Felsen saß und Löcher in die Luft starte. Sie hatte nichts zu tun, immerhin war sie keine Dracehntöterin und hatte auch noch nie wirklich einen Drachen aus nächster nähe gesehen. Sie war mit den anderen Personen, die nicht gebraucht wurden im Lager geblieben um es zu beschützen und um schon mal Verbände und so etwas bereit zu legen. Sie hatte ihren Teil der Aufgabe erfüllt und nun gab es nichts mehr für sie zu tun, außer zu warten. Warten ob Torlof und die Anderen wiederkamen. Nach einiger Zeit wurde es ihr zu bunt und sie stand auf. Ich bin ein bisschen spazieren. verkündete sie und ging los. Ein bissen tiefer in das Gebirge um einfach mal zu gucken, was sie hier so erwartete.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:06 pm

Die dunklen Schuppen des Drachen glänzten in der Sonne während sich seine Flanken immer wieder regelmäßig hoben und senkten und kleine Rauchkringel sich aus den großen Nüstern bahnten und von dem Schlaf der großen Echse zeugten, auf welche sich die Gruppe der Drachenjäger nun langsam zubewegte. Vorsicht stand allen Männern ins Gesicht geschrieben und dann geschah es doch - einer der Gruppe um Torlofs Männer machte einen falschen Schritt als der Wind sich drehte und trug den Geruch von Menschen zu dem Drachen heran, dessen Augenlider nun flatterten als er den Kopf hob und in den Wind roch.
Dann kehrte seine Aufmerksamkeit hastig zurück als sich Fleisch mit dem Geruch von Stahl und Dreck mischte und nur auf eine einzige Situation schließen ließ - Gefahr. Wütend richtete sich der große Drache auf und ein tiefes, angsteinflößendes Brüllen entrang sich der riesigen Kehle bevor er die Flügel ausbreitete und in den Himmel stieg, eine ganze Weile lang um die Gruppe kreisend ehe sich eine Walze aus Feuer auf die Menschen zubewegte.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:23 pm

In dem Moment, in dem der Drache in Richtung der Gruppe herabgestoßen war, hatten die Drachentöter ihre Pfeile und Bolzen auf den Drachen abgeschossen.
Durch den Flugwind klappten die Spitze der Pfeile nach hinten und man konnte erkennen, dass sie eigentlich aus mehreren Teilen bestand, deren angeschärfte Vorderseiten nach Vorne waren und nun, schirmähnlich aufgerichtet, auf die empfindlichen Flügelmembranen des Drachen zuflogen und diese zerrissen.
Ohne nachzuschauen, was ihre Pfeile angerichtet hatten, stürzten die Männer, welche sonst in das Feuer des Drachen geraten wären zur Seite.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:32 pm

Dominique hatte das Ohrenbetäubende Brüllen gehört, ein Brüllen, dass durch ihr Mark ging und sie erstarren ließ. Ohne auch nur eine falsche Bewegung machen zu wollen, drückte die junge Frau ihren Rücken an eine Felswand. Von dem Drachen, der sie und wahrscheinlich die anderen umkreiste. So war das nicht geplant gewesen. Sie wollte nur ein paar Minuten die Zeit totschlagen und nicht die ganze Mission versauen. Ihr Herz raste wie noch nie. Adrenalin rauschte durch ihre Adern und sie suchte verzweifelt und schier in Panik nach einem Ausweg, den es leider nicht gab. Ihr Schwert mit beiden Händen umklammert, wie ein letzter Ast vor einem Abrund auf den sie gerade zuraste, stand die junge Frau da und versuchte ruhig zu atmen und sich nicht zu bewegen. Sie hörte die Schmerzensschreie des Drachens und hoffte, dass der Drache bald tot sein würde. Sie hoffte das alle aus dieser Situation heil rauskommen und sie nicht bemerkt wurde. Niht von Torlof und auch nciht von dem Drachen.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:36 pm

Ein erneutes Brüllen des Drachen erklang als sich einige Pfeile durch die empfindliche Lederhaut der Flügelmembran bohrten und kleine Löcher daran hinterließen - Löcher, die den Drachen dazu brachten einige Meter hinab zu sinken während seine gelben Augen über die Umgebung huschten, als suche er nach etwas mit dem er sich gegen die Angreifer zur Wehr setzen konnte, die offenbar ihr Handwerk verstanden.
Es war ein mannshoher Stein, welcher die Aufmerksamkeit der großen Echse erregte und ihn hinab zu Boden schießen ließen, wo seine Klauen sich um den Stein legten während sein Augenmerk nun auf Dominique fiel, die bislang schweigend an einer Felswand gekauert hatte. Die Lefzen der Echse zogen sich fauchend ein Stück in die Höhe und entblößten damit weiße Zähne, welche gerade so lang wie der Unterarm eines Mannes waren - Zähne, die schon mehr als genügend Tiere gerissen hatten.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:47 pm

Dominique schaute hoch, als etwas die Sonne verdeckte und sie ein rauschen hörte. Dann sah sie die Krallen des Drachens, die sie nur um wenige Zentimeter verfehlte. Dann hockte auch schon ein riesiger Drache vor ihr und schaute sie an. Ihr Herz bleib fast stehen und sie presste sich weiter gegen die Wand. Ihr Schwert hielt sie vor ihr Gesicht. Nicht schreien. Bloß nicht schreien. dazu wäre sie auch nicht in der Lage gewesen. Ihr Hals war wie zugeschnürt und sie fing leise an zu wimmern. Ihre Knie, die schon vorher gezittert haben, gaben nun nach und sie sank auf den Boden, Der Drache schaute sie an und fixierte sie mit seinen Augen. Sie konnte den blick förmlich spüren. Sie selber schaute den Drachen nicht an. Sie schaute auf seine Füße. Riesige Füße, die mit Krallen ausgestattet waren, die so so groß waren wie Dolche. Sie kniff die Augen zu. Mit Fliehen war nichts. Sie konnte hier nicht weg. Sie würde zu seinem Mittagessen werden. Sie würde Torlof und die anderen nie weider sehen. Nie mehr. Sie saß da und wirkte wie ein zitternden Häufchen leckeren Fleisches, dass man einfach so herunter schlucken konnte. Sie hoffte das sie diesem Schicksal entgehen würde.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 5:59 pm

Plötzlich traten Torlof und 2 weitere Männer zwischen den Bäumen hervor, ein paar der länglichen Waffen in der Hand. Mit diesen schossen sie 3 Netzen auf den auf dem Felsen kauernden Drachen ab, welche diesen erfassten und umschlossen.
Kurz darauf tauchte auch der Rest der Gruppe auf, welcher nun begann, den Drachen mit Pfeilen und Speeren anzugreifen.
2 der Männer schossen auch mit Stahlseilen behängte Harpunen ab, welche sich tief in die Flanken des Drachen gruben. Dann befestigten sie die Enden der beiden Harpunen
an 2 besonders dicken Bäumen.

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 6:07 pm

Das Brüllen, das der Drache dieses Mal ausstieß, war um einiges gequälter und verzweifelter, hallte in den Köpfen der Anwesenden wieder und fraß sich in deren Herz, brannte sich dort hinein während der Drache versuchte sich aus den Netzen zu befreien, die um seinen massigen Körper geschlungen worden waren. Die großen Flügel flatterten aufgeregt, stoven gegen die Netze und rissen die Männer immer wieder näher zu ihm hin während das gewaltige Maul des Tieres nach dem zarten Fleisch der Männer schnappte.
In wildem Todeskampf und dem Bewusstsein völlig ausgeliefert zu sein, griff der Drache nach der einzigen Möglichkeit, die sich ihm noch bot und die einer Befreiung gleich käme - dem ihm innewohnenden Feuer, welches nun seinen Weg aus dem großen Maul herausfand, Netze versengte und geradewegs auf Dominique zuschoss, welche noch immer bewegungsunfähig an einer Felswand kauerte.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 6:17 pm

Dominique schaut die Männer überrascht an und stand langsam auf. Sie ließ ihr Schwert sinken und schaute den Drachen an. In ihr flammte Mitleid für das Tier auf. Das arme Tier, dass so schmerzerfüllt schrie und versuchte sich zu befreien. Ein verzweifeltes Brüllen. Mit einem kleinen Schritt ging Dominique weiter auf den Drachen zu, ehe sie bemerkte was sie getan hatte. Dann öffnete der Drache sein Maul und Dominique flog. Sie stieß sich mit ihren Beinen von dem Boden ab un flog seitwärts von dem Feuerstrahl weg. Die Hitze, die sie überkam war schier unerträglich. Ihr rechtes Bein, mit welchen sie sich abgedrückt hatte, entkam den Flammen zu knapp, die hitze versenkte es und hinterließ Brandblasen. Als Dominique im Gras lag und sich versuchte auf zu rappeln bemerkte sie es und schrie kurz schmerzerfüllt auf. An der Stelle an der sie vorher gestanden hatte, war nun ein riesiger Trümmerhaufen. Die Flammen hatten den Felsen gesprengt. Sie versuchte auf zustehen, was ihr unter tierischen Schmerzen auch gelang. Sie schaute zu den Männern, die sich um den Drachen kümmerten. Sie wurde nicht beachtet. Das war verständlich. Mit langsamen Schritten, die eher an ein Humpeln erinnerten machte sich die junge Frau, die immer noch unter Schock stand auf den Weg zurück.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 6:27 pm

Immer weiter drangen die Männer mit ihren Waffen auf die empfindlichen Stellen des Drachen ein.
Ein Pfeil steckte im Auge des Drachen und seine Flanken und Flügel wiese zahlreiche Stich- und Schnittwunden auf.
Aber auch für die Drachentöter ging der Kampf nicht ohne Verluste vonstatten.
Ein Flammenstrahl des Drachen hatte 2 der Männer verbrannt und ein weiterer lag, von den Krallen des Drachen enthauptet, am Boden.
Torlof hatte seinen Bogen inzwischen gegen sein Kurzschwert getauscht und attacktierte nun zusammen mit den Anderen das riesige Tier.
Seinen Schild hatte er so auf den Rücken geschnallt, dass dieser ihn nicht behinderte. In diesem Kampf hätte er ihm ohnehin nichts genutzt.

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 6:36 pm

Nachdem der Drache seinen letzten Atemzug getan hatte, kümmerten sich Torlofs Männer um ihn. Sie schleiften ihn weg. Torlof und ein paar seiner Männer, blieben aber noch stehen und unterhielten sich. Doch diese gingen auch wieder schnell hinter den anderen her. Torlof war nun der einzige der zurück blieb und den anderen hinterher schaute. Dominique hatte sich angeschlichen und stupste ihn an de Schulter. Ihre Miene war... wütend. Wie konnte er sie als köder benutzen, wohl wissend, dass sie dabei drauf gehen würde.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 6:47 pm

Mit ausdruckslos Miene wandte Torlof sich zu der Menschenfrau um und verschränkte die Arme vor der Brust.
" Was ist los ?"
Er wunderte sich, dass sie es überhaupt wagte, ihn jetzt anzusprechen, nachdem sie seinen Befehl missachtet hatte und sich selbst und den ganzen Auftrag gefährdet hatte.
An seinem Arm war eine lange Wunde zu sehen, die von den Krallen des Drachen her rührte.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 6:57 pm

Domnique schaute ihren 'vorgesetzten' an und kniff die Augen zusammen. Sie legte ihm einen Zeigefinger auf die Brust, ehe sie ihn umarmte. All die Angst, die sie verspürt hatte war jetzt in Erleichterung umgeschlagen. Sie lebte noch und er lebte noch, sowie ein Großteil aller anderen. Eine Träne kullerte ihr die Wange hinunter. Ich.... ich... ich hatte solche Angst. , meinte sie und presste ihren Kopf an seine Brust. Sie hatte noch nie zuvor einen Drachen gesehen und das war nun einfach zu viel für eine junge Frau an einem Tag. Sie klammerte sich verzweifelt an ihn und versuchte ruhig zu atmen, ihr wild pochendes Herz, dass sich noch nicht wirklich beruhigt hatte war selbst durch die Rüstung zu spüren. Sie klammerte sich an Torlof und wollte ihn erst mal nicht loslassen ,weil sie befürchtete, dass sonst ihre Beine nachgeben würden. Den Schmerz in ihrem rechten Bein ignorierte sie momentan.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 7:10 pm

Völlig überrascht von dieser Reaktion der Frau wusste Torlof nicht, was er tun sollte.
" Gott ! Warum müssen alle Frauen, selbst die Kriegerinnen, so weinerlich sein... "
Starr stand er da, während Dominique ihn umarmte.
Als sie sich wieder einigermaßen beruhigt und ihn losgelassen hatte, drückte er sie ein Stück von sich weg und sah ihr ins Gesicht.
" Ist wieder alles in Ordnung ? "


Zuletzt von Torlof am Mi Aug 24, 2011 7:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 7:17 pm

Dominique nickte nur und schaute sich seinen Arm an, der eigentlich sehr... schmerzvoll aussah. Lange tiefe schlitze aus denen sein Blut hervorquoll waren zu sehen. Definitiv von den Krallen des Drachens. Sie schaute ihn an und wischte sich die Tränen weg. Tut mir Leid., meinte sie und schaute erst gar nicht auf ihr Bein. Wenn sie darauf schauen würde, würde es nur noch mehr schmerzen. Sie ging einen Schritt auf Torlof zu und gab ihm einen kurzen Kuss. Lass uns dich verarzten gehen. , meinte sie und fügte noch mit einem leichten Lächeln hinzu, welches eher gequält als aufrichtig wirkte Wenn du mich unbedingt bestrafen willst, dann kannst du das gerne tun, wenn wir zwei zusammen alleine sind.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 7:32 pm

Überrascht schaute Torlof die Menschenfrau an.
Erst vor einer Minute war sie noch am Boden zerstört gewesen und nun plante sie bereits ihren Abend ?
" Ohhh, du wirst sicher mit Konsequenzen zu rechnen haben, aber die werden wohl kaum so aussehen wie du es dir vielleicht vorstellen magst... ", brummte er.
" Und du solltest dein Bein überprüfen lassen ", fügte er mit einem besorgten Blick in Richtung ihres Beines an.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 7:37 pm

Dominique schaute Torlof an und nickte erneut. Das habe ich befürchtet. Also was schwebt dir den vor?, antwortete sie leise. Ihr Bein fühlte sich an als ob fünf riesen Nadeln drinnen stecken. Sie riskierte einen blick und verzog bei dem anblick schmerzvoll ihr Gesicht. Überall waren Brandblasen und an manchen Stellen fehlte Haut. Sie schaute wieder Torlof an und meinte Du hast Recht. Auf ins Lager. Mit diesen Worten ging sie los.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 7:45 pm

Ein dunkler Schatten, deutlich größer als der Drache, welchen Torlof und seiner Männer zuvor getötet hatten, schoss über das niedrige Felsplateau hinweg und nur wenig später setzte heftiger Wind ein, baute einen Unterdruck auf, welcher sich trichterförmig ausbreitete und ein paar lose Steine hinab auf den kargen Boden des Tals schleuderte als der gewaltige schwarze Drache zur Landung ansetzte.
Es war ein völlig spontaner Entschluss gewesen, die Patrouillenroute eines anderen Reiters zu übernehmen, der wohl viel eher auf den Grund gemünzt war, dass die Elfe unter all der Arbeit, die sie zu ersticken gedroht hatte, in den letzten Wochen nur wenig Zeit gefunden hatte um mit Anwar zu fliegen - etwas, das sowohl Drache als auch Reiterin zugesetzt hatte und das sie bereut hatte. Doch das, was Garvin und sie auf der Patrouille entdeckt hatten war nun wirklich nicht das gewesen, was sie erwartet hatten.
Die kundigen Augen der Elfe waren auf den leblosen Körper eines Drachen gefallen und ein stummes Einverständnis hatte zwischen Anwar und ihr bestanden als der Bündnispartner zur Landung ansetzte und nur wenig später auf dem Boden aufkam. Mit einem kurzen Satz sprang die Elfe von dem Rücken des Drachen und richtete sich langsam auf, den Blick über die Anwesenden wandern lassend während sie hinter sich mit einem dumpfen Geräusch vernahm, wie auch Garvin sich von Anwars Rücken geschwungen hatte.

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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 7:52 pm

Himmel... fliegen sollten nur Vögel... ich bleibe bei meiner Meinung... Murrte Garvin und sah dann zu Torlof und seinen Mitstreitern. Auch er hatte den toten Drachenkörper gesehen, doch da sie in einer so abgelegenen Gegend waren, vermutete er das dies ein wilder Drache ohne Reiter war.
Als er die Gerätschaften der Jäger sah zog Garvin die Augenbrauen hoch. Drachenjäger... Stieß er seufzend hervor und zog die Stirn kraus. Er hatte von diesen Leuten gehört. Sie hielten sich für unbesiegbar da sie einzelne, nicht voll ausgewachsenen Drachen mit einem Trupp bis an die Zähne bewaffneter Söldner und modernster Kriegsmaschienerie töten konnten.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:02 pm

Die Hand des Drachentöters fuhr an sein Schwert, als die Neuankömmlinge landeten.
" Verdammt, Drachenreiter... "
Wachsam beobachtete Torlof Anwar.
" Ziemlich großer Drache... aber damit werden wir schon fertig...hoffe ich... "
Hinter dem Drachentöter im Wald sammelten sich bereits die ersten der Drachentöter, welche den riesigen, landenden Drachen selbstverständlich bemerkt hatten.
Torlof schwenkte seinen Blick herum, als Garvin von dem Drachen herunterglitt.
" Was wollt ihr hier ? ", rief er mit lauter Stimme.



Zuletzt von Torlof am Mi Aug 24, 2011 8:09 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:06 pm

Dominique schaute entsetzt auf den Drachen vor ihr und auf die Beiden Personen die auf dessen Rücken saßen. Mit einem schnellen Schritt hatte sie sich vor Torlof gestellt und ihr Schwert gezogen. Was auch immer sie wollten... sie sahen nicht so aus, als ob sie mit ihnen feiern wollten. Ganz und gar nicht. Aber theoretisch haben sie nichts verbotenes gemacht. Theoretisch gesehen. Sie verfolgte jede Bewegung der drei vor ihr mit ihren Augen, auch wenn das ein bisschen kompliziert war. Wer seit ihr und was wollt ihr hier?, fragte sie.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:14 pm

Garvin musste sich zusammenreißen damit er keinen Kommentar abgab für den ihn Caladhiel den Kopf absclagen würde. Wir haben euch zufällig gesehen und wollten wissen was hier vor sich geht. Und? Sein Blick ging zu dem toten Drachen. Mit einem fragenden Blick sah er zu denr Hochmeisterin, in der Hoffnung sie würde nun das reden übernehmen.
Sich keinen unnötigen Witz über diese angeblichen "Jäger" zu erlauben fiel ihm nämlich immer schwerer.
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BeitragThema: Re: Am Rande des Gebirges   Mi Aug 24, 2011 8:19 pm

Missbilligend glitt der Blick der Elfe über die anwesenden Menschen, die inzwischen allesamt nach ihren Waffen gegriffen hatten und auch ihre Hand glitt zu dem Knauf ihres Schwertes, welches an ihrer Seite hing. Ihre eigene Unruhe ging auf den Bündnispartner über, welcher ebenso wie seine Reiterin sein Auge auf die Anwesen geworfen hatte und nun bedrohlich die Lefzen ein Stück in die Höhe zog während sich ein tiefes Grollen seiner Kehle entrang. Diese Ansammlung von kampfbereiten Menschen hinterließ in der Elfe nur ein müdes Gefühl des Mitleids und doch - ihre Waffen waren darauf ausgelegt Drachen zu vernichten und allein die Rüstung des offensichtlichen Anführers und sein Schild sagten ihr, dass der tote Drache, den sie von Anwars Rücken erspäht hatten, nicht das erste Opfer dieses Gruppe war.
"Tritt zur Seite, Mädchen, wenn du nicht verletzt werden willst", schallt sie die junge Frau sacht während sie einen Schritt nach vorn tat und ihre Züge sich verhärteten.

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