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 Strand

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BeitragThema: Re: Strand   Sa Aug 14, 2010 4:35 pm

Kharas lächelte kurz.
"Was wäre dir lieber?" fragte er und ging zu Ziran und Coreen, die beiden würden wohl noch etwas länger nicht zu gebrauchen sein.
Er pfiff und drei Pferde kamen angeritten
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BeitragThema: Re: Strand   Sa Aug 14, 2010 5:28 pm

"Hmm" eine gute Frage. Alrika lief schnell zum Ruderboot und griff sich ihren Seesack solange der Pirat noch selig schlummerte. Bei der schnellen Flucht wäre der natürlich hinderlich gewesen. Dann eilte sie zu ihrem neuen Beschützer zurück.

"Hab alles."
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BeitragThema: Re: Strand   Sa Aug 14, 2010 8:55 pm

Er lachte und half ihr auf ein Pferd zu stiegen, verfrachtete Astaya auf ein weiteres. Ziran und Coreen wurden auf das letzte Pfred gehievt.
Dann schwang er sich hinter Alrika aufs Pferd.
"Hü!"
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BeitragThema: Re: Strand   Sa Aug 14, 2010 10:14 pm

Alrika hatte ihren Seesack quer vor sich liegen und klammerte sich ängstlich am Sattelhorn fest. Wenn das mal gut ging. Mit Pferden hatte sie es nicht so, sie war nicht oft an Land und wenn gabs zum reiten keine Gelegenheit.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 5:41 pm

Unbewegt stand sie im Wasser, spürte die Wellen, die ihre Beine umspülten und einen sanften Zug ausübten, der zu leiten schien als riefen sie unhörbare Stimmen, die in dem Wasser mitklangen. Der Blick der weißen Augen war auf das Meer gerichtet, das sie doch niemals sehen würde – stattdessen spürte sie die Kälte des Wassers, roch das Salz in der Luft und den nahenden Sturm, der bald aufkommen würde.
Vor einigen Tagen hatte Kharas sie hierher gebracht, hatte ihr klar gemacht, dass es hier sicher war und doch fühlte sie sich als entferne sie sich mit jeder fortschreitenden Stunde weiter von dem Weg, der für sie vorgesehen war. Immer wieder war sie in ihren Träumen durch verschlungene Wege gelaufen, hatte in Stein gehauene Statuen bewundert, als sie einen unterirdischen Tempel erreichte. Sie hatte das Klagen der Magie selbst gehört, die Stimmen all der Geister, die sich dort befanden und eine große, mit Eisen beschlagene Tür vorgefunden.
Das Schloss jener Tür hatte Risse und mit jeder Bewegung, die sie tat, bemerkte sie, dass die Risse größer wurden bis die Kette schlussendlich aufgesprungen war. Blut hatte den steinernen Boden benetzt, hatte kleine Pfützen gebildet ehe es den Stein hinab rann bis es in ein endlos scheinendes Loch gefallen war, aus dem ein dunkles Brüllen erklungen war. Ein Brüllen, so angsteinflößend, dass selbst die steinernen Wände gezittert hatten.
Bislang hatte sie jene Bilder für sich behalten, hatte sie doch nicht gewusst, wem sie davon berichten sollte. Ihre Mutter hatte es vermutlich längst gewusst und Astaya erinnerte sich daran, was jene ihr immer beigebracht hatte – sich aus den Geschicken der Welt heraushalten. Doch wie konnte sie das, wenn dabei Kharas‘ Leben in Gefahr war?
Mit jedem Schritt, den sie tat, fühlte sie, dass sie sich weiter von der Arcanea entfernte, fühlte den Zwiespalt, in dem sie steckte mehr als deutlich und jenen Schmerz, den er verursachte, zwang er sie doch dazu sich zwischen Mutter und Vater zu entscheiden. Ihre Gedanken zur Ruhe bringend machte sie ein paar Schritte auf das Meer hinaus bis das Wasser ihr zum Bauch gestiegen war und hob die Hand, die weiße Binde, die sie bislang umklammert gehalten hatte, loslassend.
Sie wurde von dem Wind gepackt, der aufgekommen war und fort getragen – weit übers Meer und das Mädchen lächelte jener hinterher, wünschte sich für einen Moment selbst eine Feder im Wind zu sein und davon getragen zu werden, an Orte, an denen sie noch nie zuvor gewesen war. Etwas würde sich ändern und dieser Hauch des Schicksals lag schon seit langer Zeit in der Luft und war doch von ihnen allen unbemerkt geblieben.
Ihre Haltung straffte sich plötzlich und wie betäubt wandte sie sich um, beeilte sich aus dem Wasser herauszukommen. Sie konnte nicht einfach hier bleiben. Selbst, wenn sie am Ende nur eine Zuschauerin sein würde – dies hier war nicht der Ort, an dem sie verharren würde bis alles zu Ende war.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 5:48 pm

"Astaya.." hörte das Mädchen eine leise Stimme hinter sich, Josephine stand am Strand, der blaue Umhang wog sich sacht in dem starken Wind.
"Was willst du tun?"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 5:53 pm

Die Jüngere verharrte mitten im Schritt und wandte sich um, ein mildes Lächeln auf dem Gesicht. War sie zuvor noch so sicher in ihrem Vorhaben gewesen, so überkamen sie allein durch Josephines Auftreten nun Zweifel, ob sie richtig handelte - ob sie nicht jene Vorhersagungen in Gefahr brachte, wenn sie sich näher in die Geschichte einmischte als es für sie richtig war.
"Mutter ...", seufzte sie leise und kehrte zu der anderen zurück, sich bei jedem Schritt überlegend, was sie sagen oder tun sollte - was richtig und falsch war und welcher Weg der Richtige war.
"Einst sagtest du, wir dürfen nicht in die Geschicke der Welt eingreifen, aber ... ich fürchte das Scheitern all derer, die sich aufgemacht haben um etwas zu verhindern."
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 5:56 pm

Josephine legte ihre Hand zart auf Astayas Wange.
"Nur wenige Auserwählte der Aracanea dürfen in den Lauf der Welt eingreifen, sie sind der Fingerzeig des Schicksals...." sie strich ihr sanft über das Gesicht.
"Dein Vater ist einer von ihnen - es mag schmerzlich sein, doch dürfen wir nichts tun. Wir sind nur Zuschauer. Und wenn diese Wel untergeht, dann ist auch unsere Zeit gekommen!"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:03 pm

Ihre Zeit gekommen ...
Die Worte ballten sich an ihrem Geist fest und schlugen darauf ein, wie ein Hammer auf einen Nagel, der jenen in die Wand trieb. Seltsamerweise spürte sie eine gewisse Art des Widerstrebens diese Welt zu verlassen, eine Art Angst davor zu sterben und nichts getan zu haben. Sie fürchtete vor irgendjemandem zu stehen und von jenem Wesen verurteilt zu werden, für das, was sie getan hatte. Gleichermaßen hatte sie Angst davor Kharas niemals wieder zu sehen und diesem beim Abschied nicht das Richtige gesagt zu haben.
"Weshalb bedeutet Zuschauer sein auch gleichzeitig weit fort von alldem zu sein?", fragte sie leise. "Mutter, du siehst all das doch auch! Das Tor, die Höhle und das Schloss, das die Türen öffnet!"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:07 pm

"Die Geister dieser Welt spüren, dass ihre Zeit naht.
Sie wollen gefunden werden, und nun werden wir entweder für das Versprechen bestraft das wir einst begingen, oder aber das Tor zur Hölle wird erneut zugeschlagen, dies liegt nicht mehr in unserer Hand Tochter.
Wenn du dich auf den Weg begibst, setzt du dich einer Gefahr aus - größer als alles was du kanntest. Das wäre nicht das, was dein Vater will.."
sie schenkte ihr ein leichtes Lächeln.
Das Kind war noch so jung, hatte so viel zu lernen.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:14 pm

Astaya fuhr sich durch die vom Wind zerzausten Haare, ließ die Finger darin geballt und suchte die Verzweiflung zu unterdrücken, die sich in ihr aufgetan hatte.
"Sie sehen die Gefahr nicht, die eigentlich ausgeht. Sie suchen das Böse in der falschen Person", gab sie zurück und Flehen lag in den jungen Augen Astayas, die nicht einsehen wollte, dass sie entweder zum Nichtstun verdammt oder für Kharas zur Gefahr werden würde.
"Sag ... hast du Vater lieb ...?"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:16 pm

"Dein Vater liebte mich einst, doch konnte ich seine Liebe nicht erwieder. Aber ja, ich habe ihn sehr sehr gern!" erklärte Josephine leise.
Die Sache mit Kharas war schwer zu erklären, besonders Astaya all dies zu übermitteln
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:23 pm

Auch, wenn sie nicht begriff, wie die Ältere das meinte, nahm sie die Äußerung als gegeben hin, empfand mit einem Mal tiefes Mitleid mit Kharas, auch wenn sie selbst niemals in die Situation kommen würde. Sehr gern haben würde für ihn vermutlich bedeuten, dass es sein Herz zerriss sie immer wieder zu sehen und sie selbst, allein ihre eigene Anwesenheit, machte es wohl keinen Deut besser.
"Aber Mutter ... dann ...", begann sie und fand keine Worte für das, was sie hatte sagen wollen. Dass sie die beiden wie ihre Eltern ansah musste für Kharas schmerzhaft sein, wohl schmerzhafter als sie es für möglich hielt.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:24 pm

Julian ging langsam den Strand entlang, sah auf das Wasser.
Er erinnerte sich an das Schloss, an die ganzen Schreckenstaten.
Langsam sah er auf das Wasser, lächelte als er das anscheinend endlose Meer sah.
Nach einer Weile bemerkte er zwei Gestalten am Stand, blieb zur Sicherheit in einigem Abstand stehen.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:27 pm

"Wir sind Erwachsen Astaya, Kharas bedeutet mir wircklich sehr viel, mehr als er vielleicht weiß. Aber ich kann es nicht Liebe nennen, nicht jene Art von Liebe wie sie die Menschen kennen." sie küsste ihrer Tochter sanft auf die stirn.
"Doch wir beide lieben dich, Tochter..." sie seufzte leise.
"Wir müssen uns jedoch unserem Schicksal fügen!"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:33 pm

"Ich will ihm doch nur nicht weh tun ...", gab sie leise zurück, nickte dann aber langsam. Sie würde es nicht begreifen - das würde vermutlich niemand außer den beiden selbst verstehen und Astaya wollte nicht mehr aus ihrer Mutter herausquetschen als diese bereit war ihr auch freiwillig zu sagen.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:35 pm

Julian ging näher, sah die zwei Gestalten an.
Er erkannte Astayas und ihre Mutter. Verwirrt ging er ein Stück näher.
Hallo...
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:35 pm

"Das könntest du niemals..." sagte sie leise.
"Du bedeutest ihm alles - und es ist das Ziel aller Eltern, dass sie ihr Kind auf jenen Weg bringen der sie am ende überflüssig macht!" erklärte sie ihr leise.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:38 pm

"Ihr werdet niemals überflüssig sein", widersprach die Jüngere mit eine zaghaften, fast scheuen Lächeln und setzte nach einem kurzen Augenblick des Schweigens ein "Nicht für mich" hinzu bevor ihre Aufmerksamkeit zu Julian hinüberglitt. Sie erinnerte sich daran, was der andere Claudia angetan hatte, dass er sie hatte mitnehmen wollen und sie am Ende aus irgendeinem Grund doch hatte zurückgelassen. Schutzsuchend glitt sie einen halben Schritt näher zu Josephine hin.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:39 pm

"Julian Frook, treffen wir uns also erneut?" fragte Josephine, die sich nicht umgewandt hatte, und Astaya beruhigend eine Hand auf die Schulter legte.
"Er wird dir nichts tun, seine Seele mag finster sein aber er hat keine Macht über dich!"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:41 pm

finstere Seele? Woher kennen sie mich überhaupt?
Fragte er verwirrt und versuchte sich einen Reim darauf zu machen, doch ihm viel nichts passendes ein.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:44 pm

"Die Frage die sich euch doch in Wahrheit stellt ist nicht, woher ich euch kenne. Sondern ob ihr euch überhaupt noch selbst kennt!" meinte sie nur leise, wandte sich immer noch nicht um und strich Astaya beruhigend über den Rücken.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:45 pm

I..Ich kenne mich sehr wohl selber! Es ist bloß alles aus dem Ruder gelaufen...
Er sah hin und her und überlegte warum er sich vor dieser Frau überhaupt rechtfertigte.
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:47 pm

"Sagt Julian, was wollt ihr?" fragte sie leise und sanft, wandte sich nun um und sah ihrem Gegenüber tief in die Augen, ihr wallendes rotes Haar fiel auf den blauen Mantel und bildete einen wunderschönen Kontrast.
"Was wollt ihr wircklich?"
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BeitragThema: Re: Strand   Mi Sep 29, 2010 6:49 pm

Astaya verblieb schweigend, hielt sich gänzlich absichtlich im Hintergrund. Sie wusste nicht, ob Julian erneut versuchen würde ihr etwas anzutun und wie mächtig Ethra ihn gemacht hatte. Obgleich der Worte, die Josephine ihr zuvor hatte zukommen lassen spürte sie den leisen Stachel der Furcht, die Julians Attacke auf Claudia auch in sie gerissen hatte.
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