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 Strand

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BeitragThema: Re: Strand   Mo Okt 25, 2010 9:50 pm

Es hatte die Elfe nicht viel Zeit gekostet, den Weg aus Teirm bis zu diesem Strand zu finden- nur einen armen Geist hatte es das Pferd gekostet. Sein Glück, dass er sich gerade das HIrn aus dem Kopf gesoffen hatte, ansonsten hätte es ihn auch noch das Leben gekostet.

Ein leises Fluchen war von Lelani zu hören, die von dem Rücken des Tieres glitt, welches ein paar Meter weiter trabte und anfing an dem kargen Bisschen GRas zu knabbern.

Die Elfe streckte zu allererst ihre verspannten Knochen und sprach schließlich einen leisen Zauber, welches ihr Gewandt von ihrem Körper löste.
Das bisschen Stoff, zusammen mit Waffen und Gürteln landete im Sand und erneut streckte die Elfe ihren- dieses Mal bloßen- Körper.
Einzig ein Band an ihrem Oberschenkel, unter dem ein Dolch steckte trug sie noch am Körper; selbst den metallenen Klauenarm hatte sie abgenommen.
Die Haut, welche darunter zum Vorschein kam war vernarbt, an manchen Stellen farbloß oder gar schwarz. Vorsichtig streckte Lelani ihre Finger, denen man ihre Schwäche deutlich ansah. Verdammte Hexe... sie hatte hierfür mit ihrem Leben bezahlt. Und mit ihrer Seele.
Langsam trat die Blondhaarige auf das Wasser zu, welches in der Sonne leicht schimmerte- kalt war es dennoch, doch Lelani war es egal.
Auch das Haarband landete im Sand und die Frau trat in die Fluten.
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Vrael
Drachenreiter
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BeitragThema: Re: Strand   So Nov 28, 2010 10:07 pm

Vrael sah traurig in die Fluten, das Wasser nahm langsam den Strand ein....
Der Blick des Drachenreiters lag auf der weißen Gischt, welche wie Haare über den Strand striff, ihn berührte und liebkoste ehe sie fortgezehrt wurde - mit bangen Fingern versuchte sich am Sand festzuhalten, doch endgültig weggerissen wurde...
Der Drachenreiter strich sich mit dem Daumen zärtlich die Tränen aus den Augenwinkeln....
Er hatte Astaya nicht beschützen können, und nun wo ihre Mutter sie befreit hatte war sie fortgegangen.... fort von ihm.
Wer konnte es ihr verübeln?
Was hatte er denn schon gutes für sie getan?
Ständig war sie es gewesen, die IHN beschüzt hatte - auf die eine, oder andere Art und Weise.
Vrael zog die Beine engen an den Körper, umschlang sie mit seinen Armen ehe der Blick der braunen Augen zum Horizont wanderte, wo eine blutrote Sonne langsam unterging.
Sie wurde vom Meer verschluckt, verschlungen...

Er wollte Astaya nur beschützen, für sie da sein doch es schien ihm so, als sei er viel zu schwach - viel zu unwürdig um überhaupt in ihrer Nähe zu sein.

Ein flüchtiges Lächeln stahl sich auf Vraels Lippen, wie dumm er doch gewesen war - Drachenreiter von wegen. Er hatte seinen Drachen schon wieder im Stich gelassen - nur weil er zu auffällig war und man ihn und astaya entdeckt hatte.
Mit einem Male kam er sich dämlich vor - so unbedeutend und klein.

Er hörte hinter sich das knirschen von Schweren Stiefeln in Sand, dachte sich zuerst nichts dabei ehe sie in seine Richtung gingen.
Er drehte sich zu spät um, sah nur noch wie ein großes Stück Treibholz auf sein Gesicht zukam und dann - schwärze...

Vraels lebloser Körper wurde fortgezogen, hinterließ nur eine Sachte Spur im Sand...
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Dez 20, 2010 9:27 pm

Leises Rauschen drang dumpf an ihre Ohren, das Geschrei mancher Möwen erklang in der Ferne und dann war da dieses laute Rasseln. Angestrengt lauschte sie diesem, versuchte erinzuordnen woher dieses Geräusch kam und zu wem oder was es gehörte. Schwer fühlte sie sich an, jedes Glied schien aus Blei, jeder Gedanke war zähflüssiges Metall, das ein Schmied gerade über dem Feuer zu formen versuchte.
Es schien ihr wie eine Ewigkeit, als sie auf einmal das Wasser um sie herum wahrnahm. Es schwappte an ihren Beinen hinauf, immer wieder.
Unter ihrem Armen fühlte sie unzählige kleine Körner, Sand, auf salzigem Sand lag sie gebettet, das Gesicht seitlich auf einem ihrer Arme.
Blinzelnd kämpfte die Elfe darum ihre Augen zu öffnen.
Ihr rotes Haar lag ausgebreitet da, bildete einen Kontrast zu dem fast grauen Sandstrand.
Mühsam blinzelte sie und öffnete ihre Augen schließlich. Sie schweiften umher, erkannte das Meer, welches sie immer wieder zu decken wollte, den Strand vor ihr und über ihr den Himmel.
Sie war am Leben. Eine Feststellung, die sie machte, der erste Gedanke, den sie fassen konnte.
Wieso? Aus welchem Grund war sie am Leben? Warum war sie nicht in diesem Schloss gestorben? Diesem Schloss...

Der wahre Grund blieb ihr jedoch zunächst unbekannt - die Elfe konnte die einzelnen Umstände nicht erfassen, die nur all zu günstig für sie ausgefallen waren. Ihr Tod in jenem verhexten Gemauer, in dem doch keiner sterben konnte... das offene Verließ der Seelen, selbst ein kleiner Spalt hatte ausgereicht und ihre Seele war von dort geflohen, auf der Suche nach ihrem Körper, der noch immer gewartet hatte, im Bann des Fluches.
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BeitragThema: Re: Strand   Sa Dez 25, 2010 1:44 am

Es dauerte einige Zeit bis die Elfe genug Kraft gesammelt hatte sich langsam aufzurichten. Mit all ihren Kräften stützte sie sich auf ihren schlanken Armen und stemmte ihren Körper nach oben, welcher sich so fremd und seltsam anfühlte. Unwirsch strich sie sich ein paar Strähnen ihres roten Haares beiseite, welches noch nass war. Auch ihre Kleidung war vollkommen durchnässt, klebte ihr unangenehm an der Haut und war darüber hinaus noch zerschlissen.
Dumpfe Schritte und Stimmen in der Ferne ließen Aylen aufhorchen, die ihren Blick von ihrer Kleidung abwandte und stattdessen nach den Besitzer der Stimmen suchte.
Ein älterer Mann mit einem Jungen lief gerade eine Düne hinab, direkt auf die Elfe zu. In der Hand hielten sie beide eine Angel, als auch einen Eimer.

Der Vater mit seinem Sohn halfen Aylen auf und führten sie in ihr Haus in Kuasta. Sie waren sehr freundlich zu ihr, boten ihr auch etwas zu Essen und frische Kleidung an, doch Aylen lehnte ab. Das einzige was sie brauchte, waren Informationen...


out; mal sehen
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 1:37 pm

Garvin hatte kurzzeitig die Auge geschlossen und als er diese wieder öffnete, sah er einen einsamen Strand. Das Meer war still, er wehte kein Lüftchen und außer ihnen war niemand hier.
Für ein paar Sekunden vergaß Garvin alle Schmerzen, alles was er gesehen hatte. Er atmete die frische Luft ein, schloss abermals die Augen und wünschte sich das jeder Augenblick so sein könnte. Doch die Realität sah anders aus... Ein stechen fuhr durch seinen Körper und er sah sich um. Und wie kommen wir jetzt... Ein Gedanke schoss ihm durch den Kopf.
Oh Nein... nicht schon wieder... bitte nicht .... schimpfte er leise und verschränkte die Arme hinter dem Kopf.
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 1:40 pm

"Wir müssen nicht, wir können jetzt auch einfach eine schaufel nehmen und direkt hier am Strand ein tiefes, tiefes Loch buddeln" er schüttelte lächelnd den Kopf
"Aber wenn es euch soviel bedeutet, dann denke ich werden wir es schaffen euch noch mit einiger Kraft ins Dorf zu bringen und eure Wunden dort zu versorgen"
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 1:44 pm

Das ist doch.... Fing er an, gab es dann aber auf. Ihm fiel auch keine andere Lösung ein, auch wenn er das nicht offen zugeben wollte. Nun... gut, ja ... Gab er schließlich nach und schluckte hart. Er hatte schon seit dem ersten Flug kaum noch Mageninhalt und nun hatte er eine Stichwunde im Magen.
Dann kann ja heiter werden...
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 1:47 pm

"Schön das wir uns in diesem Bezug geeinigt haben" meinte Kharas und sah in den Himmel welcher zugleich von einem schwarzen und einen karamellen Drachen verschattet wurden, welche - als sie gelandet waren überschwänglich ihre Reiter begürßten, sie mit ihren großen Nüstern anstubsten und ausgelassen hin und her tribbelten.
Wobei sich Anwar in dieser beziehung weitaus bedeckter hielt als Glaedwan welcher vor Spannung und Freude fast zu platzen schien
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 2:05 pm

Teyran war froh, den stickigen unterirdischen Kammern des Tempels endlich entflohen zu sein. Tief atmete er die frische Seeluft ein und freute sich, noch am Leben zu sein. Dann wandte er sich an die Anderen.
" Ich nehme an, wir sollten aufbrechen. Garvin sieht nicht so aus, als würde er es noch lange ohne ärztliche Versorgung aushalten "
Der Elf warf dem Menschen einen entschuldigenden Blick zu.
" Und auch wir anderen sind nicht unbedingt in der besten Verfassung. "
Ein heiseres Husten schüttelte seinen Körper.
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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 2:20 pm

Caladhiel hatte der kurzen Diskussion, die Kharas mit dem Menschensohn geführt hatte keinerlei Aufmerksamkeit mehr geschenkt, stattdessen war der Ruf nach ihrem Drachen in ihren Gedanken erklungen und nur wenige Sekunden später spürte sie die Freude, die der Bündnispartner empfand als wäre es ihre eigene. Als Anwars Schatten über sie hinweg zog und der große Drache nur wenig später einige Meter von ihnen entfernt landete trat sie auf ihn zu, sacht mit den Fingern über die großen Nüstern streichend.
'Ich hab dir versprochen, dass wir zurückkommen', ließ sie ihn wissen während ihr Blick hinüber zu der kleinen Gruppe wanderte, die sich an dem Strand aufhielt und die sich nun langsam wieder bereit für den Aufbruch machten. 'Garvin geht es nicht gut - du wirst rasch fliegen müssen, An. Davon allein hängt sein Leben ab'

__________________________________
"When I thought that I fought this war alone
You were there by my side on the frontline
When I thought that I fought without a cause
You gave me a reason to try"
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BeitragThema: Re: Strand   Fr Aug 05, 2011 2:28 pm

Der große Drache nickte nur, kniete sich hin und half somit Caladhiel, Kharas, Teyran und Garwin auf zu steigen.
Astaya und Vrael stiegen unterdessen auf Glaedwan.
Dann spannte er die weiten Flügel und stieg in die Luft, genoss wie sich der Wind unter seinen Flügeln aufplusterte ehe er Richtung Gil´ead schoss

tbc:
Gil´ead Herrenhaus
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BeitragThema: Re: Strand   Sa Aug 13, 2011 11:59 am

Bayangan schnaubte leicht angestrengt. Der weite Weg war sogar für ein Elfenpferd kräftezehrend. Also schwang sich Maya elegant von seinem Rücken und streichelte ihm die bebenden Nüstern. Dann wandte sie sich um und sah auf das Meer hinaus. Wellen brachen sich am Strand, dessen Sand sie schmerzlich an die Wüste erinnerte. Sie ging in die Hocke und hob etwas davon auf, ließ sich den warmen Sand durch die Finger rieseln und lächelte. Dann stand sie auf und legte eine Hand an Bayangans Rücken. Schnell murmelte sie ein paar Worte und verschwand zusammen mit ihrem Pferd. Nur Fußabdrücke zeugten von ihrer Anwesenheit, doch die nächste Flut löschte sie für immer aus.

tbc: Insel Vroengard, Sandstrand
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 7:17 pm

Lila schaute sich um. Es war bescheiden hier. Bescheiden und auch irgendwie.... einsam. Sie hatte sich alle Wunden nach einiger Zeit selber geheilt, oder sie wurden geheilt. Jetzt war sie fast wieder komplett genesen. Zwar waren immer noch ihre Rippen verletzt und taten immer noch höllisch weh, wenn man sie berührte. Aber sonst war wieder alles beim alten. Nichts hatte sich verändert. Sie hatte immer noch diesen blöden Schwur abgelegt und war nun auf dem Kriegsfuß mit dem lieben Herrn Charles und mit seiner Haushälterin Clara bestimmt auch. Aber niemals würde sie in einer Anstalt landen. Niemals. Mit drei vier Schritten war sie schon am Wasser. Wasser. Sie hatte sich eine neue Peitsche gekauft und auch sonst hatte sie sich neue kleider gekauft. Sie trug gerade ein rotes, das eng um ihren Körper lag und auch sonst nichts verbarg. Sie ging in die Knie und beobachtete einen Krebs, der langsam wieder zurück ins Wasser wartete. Kurz bevor er sein Ziel erreichte, schnappte ein Vogel nach ihm und er war weg. Weiter oben in der Luft, als er sich wünschen würde. Mit einem Schmunzeln schaute Lila dem Vogel nach Nimm dir was du kriegen kannst und lass nichts zurück. , dachte sie lächelnd.
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 7:26 pm

"Ihr seid wunderlich, Lila Douleur und selbst das Schicksal scheint nicht zu wissen, in welche Richtung ihr bereits am nächsten Morgen gehen wollt", erklang eine sanfte Stimme einige Meter von der Frau entfernt, deren Aufmerksamkeit auf das Wasser gerichtet war. Es war einige Zeit vergangen seit Scorpio in Stein gebannt worden war - Zeit, die Astaya gebraucht hatte um die Mitglieder der Arcanea wieder zu sich zu rufen, die im Land verteilt waren und sie darüber zu informieren, was geschehen war. Gemeinsam hatten sie die Körper der Toten fortgebracht, hatten sie beerdigt und ihnen die letzte Ehre erwiesen ehe sie sich daran gemacht hatten, das Blut vom Boden, Wänden und Decke des Tempels zu entfernen bis dieser wieder in seinem alten Glanz erstrahlt war.
"Erst zürnt ihr den Reitern und nun auch noch Lord Hunkill", begann Astaya erneut ehe sie mit langsamen Schritten auf die andere zutrat. Das blonde Haar des Mädchens, das nicht von dem blauen Umhang verdeckt wurde, wehte in dem Wind, der über das Meer zu dem kleinen Dorf zog und einen salzigen Geschmack auf der Zunge hinterließ. "Und nun seid Ihr hier und wisst nicht weiter."
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 7:37 pm

Lila war herum gefahren, als die Stimme hinter ihr erklang. Sie hatte ihre Peitsche ausrollen lassen , doch als sie sah wer das vor ihr war, steckte sie die Peitsch wieder weg. Es wäre einfacher wenn mir jemand sagen könnte, was ich tun soll und was nicht. Was richtig ist und was falsch. antwortete sie mit einem leisen Seufzer. Sie hatte selbst keine Ahnung warum sie ausgerechnet nach hier gegangen war, aber hier war sie nun einmal. Und daran konnte man nichts ändern. Sie war irgendwo froh, dass sie jemanden getroffen hatte, der ihr vielleicht helfen konnte, aber sie war auch sauer darüber, dass..... sie wusste es nicht. Sie war einfach wütend. Wütend auf Charles, weil er sie in eine Anstalt schicken wollte und wütend auf die Reiter, die sie erst an sich gebunden hatten und dann weggeschickt hatten. Sie fand das ungerecht ungerecht und selbstsüchtig. Sie kickte einen Stein in das Meer und schaute ihm nach. Es war schön hier. Sehr schön sogar. Ich weiß nicht was ich tun soll ,noch was ich tun KANN. gestand sie der anderen Frau, da sie eh wusste das Astaya dies schon wusste. Sie über sich selbst nie einer anderen Person anvertrauen, die nicht wusste was mit ihr los war. Aber da Astaya es schon wusste, war das alles kein Problem.
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 7:43 pm

"Was richtig und was falsch ist habt Ihr doch bereits entschieden als Ihr Euch von Eurem einstigen Herren abgewandt habt, nicht?", fragte Astaya mit einem sanften Lächeln auf den Lippen und blieb neben der anderen stehen, den Blick der blinden Augen auf das Meer gerichtet. Eine ganze Weile lang lauschte sie dem Heranrollen der Wellen, dachte darüber nach, was von alledem sie nun Lila sagen sollte und was sie besser für sich behielt.
"Ihr habt Euch abgewandt und Euch für einen Pfad entschieden, der Euer Leben besser aber in keinem Falle leichter machen wird. All die Wesen, die Ihr kennen gelernt habt, besitzen ein eigenes Leben, eine eigene Familie zu der sie nun zurückgekehrt sind", erklärte sie der anderen ruhig. "Ihr selbst habt Eure Familie aufgegeben, weil Ihr Erkenntnis darüber gewonnen habt, dass diesen Menschen, für die Ihr einst alles gegeben habt, nichts an Euch lag. Es wird nun Zeit für Euch eine eigene Familie zu finden, damit Euer Herz dort zur Ruhe kommen kann."
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 8:16 pm

Und wie soll ich das machen? Ich bin 'Unrat' so hat es Charles gesagt und die Reiter brauchen mich auch nicht mehr. Ich werde nie ein Familie haben und werde auch nie eine finden. , meinte sie leise, aber dennoch so laut, dass Astaya sie hören konnte. Aber wenn sie erst mal so darüber nachdachte. Eine Familie wäre schon nicht schlecht. Sie wäre sogar sehr praktisch. Sehr Praktisch und vielleicht sogar leicht zu finden. Sie müsste nur einen Kerl überzeugen und ihr Leben umkrempeln, und dann noch die ganze Vergangenheit neu formulieren. Dann wäre das einfach, aber wollte sie wirklich den Rest ihres Lebens mit einer Lüge durch die Welt gehen? Bestimmt nicht. Wenn ihr alter Herr noch dort wäre und wenn sie ihn nicht hassen würde, dann hätte sie eine Familie. Wenn ihr Spielzeug noch am Leben wäre, hätte sie auch eine Familie. Aber leider hatte Arash das alles zerstört, ohne überhaupt zu wissen was er zerstört hatte.
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 8:24 pm

"Wie wollt Ihr etwas in Eurem Leben bewirken, wenn Ihr glaubt, dass Ihr niemals etwas finden werdet, das für Euch wie eine Familie ist?", stellte Astaya die simple Frage ehe sie sich wieder Lila zuwandte und den Kopf anschrägte. Sie vermied das Seufzen, welches sich sonst über ihre Lippen gebahnt hätte angesichts der Hoffnungslosigkeit, die von der anderen Besitz ergriffen hatte und die sie nicht mehr los zu lassen schien. Sie hätte Wut darüber empfinden sollen, dass Lila so dachte, hatte sie in diesem Kampf doch rein gar nichts verloren während andere ihre Familie, ihre Freunde eingebüßt hatten für ein besseres Ganzes, doch das Einzige, das Astaya in ihrem Herzen spürte war Mitleid für die Trauer und die Enttäuschung.
Behutsam streckte sie eine Hand aus und fuhr damit über die lädierten Rippen der Frau während kaum hörbar, flüsternde Worte über die Lippen der jungen Seherin glitten. Worte, die die Lilas Knochen richteten und sie wieder zusammenwachsen ließen. "Ihr solltet etwas finden, das für Euch bedeutend genug ist um eine Heimat zu sein und jemanden, der Euch wichtig genug ist um als Familie bezeichnet zu werden."
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 8:38 pm

Lila nickte und ein lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie würde weiter machen wie bisher. Einfach weiter in der Welt rum wandern und alles einfach auf sie zu kommen lassen. Sie würde sich einfach treiben lassen und Spaß haben. Sie würde feiern wann immer sie wollte und sie würde auch trauern, wann immer sie wollte. Nicht die Welt bestimmte ihren Weg, sondern sie selber bestimmte die Welt. Sie konnte sie formen wie sie wollte. Sie konnte tanzen, wenn andere vor Trauer starben, sie konnte weinen, wenn andere Siegesfeiern feierten. Irgendwann würde sie Arash finden und ihn bestrafen. Aber das war noch nicht heute und auch nicht in einem Jahr. Er hatte Zeit, genau wie sie. Sie hatte sogar noch viel mehr Zeit als er. Weit entfernt hörte sie Trommeln schlagen. Rythmisch und fast schon hypnotisch. Sie schloss die Augen und genoss die Lebensfreude, die durch die Luft zu fliegen schien. Das werde ich machen. , meinte Lila und machte einen kleinen Knicks vor der Frau. Danke für alles Astaya. meinte sie noch.
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 15, 2011 8:54 pm

Astaya gab das Lächeln der anderen sacht zurück, schüttelte dann aber den Kopf und hob eine Hand um die Danksagung abzuwehren. "Dankt mir nicht, denn das braucht Ihr nicht", antwortete sie ohne dabei das Lächeln zu verlieren. "All das, was Ihr von mir gehört habt, wusstet Ihr bereits vorher."
Sie wollte sich abwenden, erstarrte jedoch mitten im Schritt als die Finsternis sich vor ihren Augen lichtete und dunkle Gassen zeigte, deren Boden vom Blut durchtränkt waren. Das Rauschen des Meeres verklang in ihren Ohren und wurde von den Todesschreien armer Kinder ersetzt, die sich in ihren Kopf brannten und sie entsetzt den Kopf schütteln ließen - eine einzige Stimme setzte sich zwischen all das Leid durch. Die Stimme eines Mannes, den sie oft in ihren Träumen gesehen hatte, dem sie bisher jedoch nie wirklich begegnet war. Ihr Onkel. Francois.
Die junge Seherin strauchelte ehe sie sich wieder fing und die Bilder der Vision abschüttelte, die sie einen Moment lang im Griff gehalten hatten. Mit einer Hand tastete sie nach Lila, dann - ein knappes Wort und eine kurze Geste später war nichts mehr von den beiden Frauen zu sehen.

tbc: Vroengard - Gästequartier
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Vrael
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 22, 2011 9:52 pm

Es war nicht schwer gewesen sich von Caladhiel frei stellen zu lassen, nachdem vrael ihr ruhig erklärt hatte wieso er nach Astaya schauen wollte.
Etwas in ihm hatte gesagt, dass sie ihn nun brauchte und außerdem, sie war doch trotz allem irgendwo allein in diesem riesigen Tempel und Vrael sah es als seine Pflicht an...
Auch war es nicht schwer gewesen Astaya zu finden, hatte doch sein Herz ihn geleitet und so landeten Glaedwan und Vrael unweit von der kleinen blonden gestalt im Sand
Der Reiter sprang ab, trat langsam auf Astaya zu und hielt ihr eine Hand hin.
Er wusste, dass sie es spürte
Ein lächeln, ein warmes verständnissvolles Lächeln lag au seinen Zügen
"Komm" flüsterte er leise und eindringlich
"Lass uns nach den Sternen greifen"
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 22, 2011 9:57 pm

"Die Sterne sind weit entfernt, Vrael - zu weit um nach ihnen zu greifen und sie zu erreichen", antwortete Astaya leise ohne sich zu dem jungen Reiter zu drehen, welche vor nur wenigen Minuten neben ihr gelandet war. Die blinden Augen der jungen Seherin waren geschlossen, hatte sie, bevor er hier aufgetaucht war, doch dem steten Rauschen der Wellen gelauscht, die das Meer hierher trieb, bis sie an den kleinen Felsen brachen, die den Strand säumten.
"Dies hier ist meine Heimat und ich kann nicht fortgehen", fügte sie nach einer Weile noch hinzu, nachdem ihr bewusst wurde, dass ihre zuvor gewählten Worte keinerlei Erklärung darauf waren, was vorgefallen war. Sie wusste nicht, ob sie jemanden bei sich haben wollte, der nun an ihrer Seite ohne Forderungen an sie zu stellen - der nicht von ihr verlangte, etwas zu tun, das sie im Grunde gar nicht tun wollte und der in ihr nicht nur die Macht, sondern den Menschen dahinter sah. "Sie brauchen mich hier."
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Vrael
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 22, 2011 10:03 pm

"Nicht wenn man ein Reiter ist" widersprach Vrael langsam und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht
"Und vor allem nicht wenn man liebt" er lächelte knapp
"Ich will dich garnicht von hier wegholen Astaya - du hast dih hierfür entschieden und wer bin ich, dass ich diese Entscheidung anzweifeln würde oder gar dürfte?" er fuhr sich durch die Haare und stieß einen seufzer aus
"Lass mich dich nur für heute Nacht entführen, ich will mit dir wohin!
Und wen es dir gut tut kannst du mir alles erzählen, oder aber wir können den ganzen Abend schweigend nebeneinander sitzen und einfach nur Zeit miteinander verbringen, wenn du willst"
er strich ihr sanft über die Wange
"Und keine Widerworte, denn mitnehmen tue ich dich heut Abend auf jeden Fall, ich befürchte alleine verstrickst du dich in irgendetwas.
Ich liebe dich Astaya, gib mir die Chance in Ordnung?"
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 22, 2011 10:16 pm

Da war sie wieder, die Stimme, die auf sie einredete und die an ihr zerrte, sie in eine Richtung treiben wollte, die sie nicht einschlagen wollte und sie nicht wieder loslassen wollte. Die Nähe des jungen Reiters, die sie zuvor noch genossen hatte, engte sie nun ein und ließ ihr kaum Luft zum Atmen, so dass Astaya ein paar Schritte zurückmachte und den Kopf schüttelte. Ihr war nicht nach Reden zumute, nicht mit ihm, wo sie doch wusste, dass es auch ihm nicht allzu gut ging - sie wollte allein sein, wollte ihre wirren Gedanken treiben lassen bis sie wieder einen festen Fixpunkt hatten.
"Ich will nicht weg, Vrael", entgegnete sie schärfer als im ersten Moment beabsichtigt und schüttelte erneut den Kopf, dieses Mal deutlich energischer, weil sie befürchtete, dass er sie sonst dazu zwingen würde, mit ihm zu gehen. "Ich will hier bleiben."
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Vrael
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BeitragThema: Re: Strand   Mo Aug 22, 2011 10:21 pm

"Verzeih" meinte er nun erlich betroffen und nickte
"Das war wirklich dumm von mir, dieses "männlich-sein" fällt mir immer noch schwer" er nickte und trat von ihr zurück
"Wenn du hier bleiben willst, dann versteh ich das.
Ich hoffe du bist mir nicht böse, ich wollte dich nicht von hier wegzerren oder dich zu irgendetwas zwingen sondern nur... für dich da sein"
er lächelte
Das war alles kompliziert und so unglaublich neu für ihn, ihm pochte das Herz bis zum Hals und schweiß stand ihm auf der Stirn wenn er daran dachte, dass er möglicherweise etwas falsch gemacht, sie verletzt hatte
Er hat es nur gut gemeint war Glaedwan ein
Er ist nur manchmal ein dummerchen
"Meldest du dich, wenn du wieder reden willst?
Ich bin da, in Ordnung?"
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BeitragThema: Re: Strand   

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