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 An den Ufern des Spiegelsees

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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:20 pm

"Jajaja, vielen Dank das ihr auf meine Enkelin aufgepasst habt aber genug der ewigen Umgangsformen - ihr seid viel zu jung, als das euch diese Phrasen der eitlen Pfaue Ellesmeras sonderlich gut zu Gesicht stehen würden.
Ihr seid hübscher ohne sie!"
sie schüttelte den Kopf und hob Elarinya auf, wog sie sanft hin und her.
"Du darfst nicht abhauen Spatz!"
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Ashryn
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:24 pm

Hemióne lächelte amüsiert. Wer hätte gedacht das man in Ellesméra auf jemanden trifft der auf die Umgangsformen verzichtet?
"Es war mir eine Freude auf eure Enkelin aufzupassen. Sie ist ein sehr freundliches und gut erzogenes Kind.", erklärte Hemióne.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:26 pm

"Das ist sie durchaus - sie ist mein ganzes Sonnenschein, nicht wahr kleines?"
Elarinya strahlte nur zur Antwort.
"Ich bin Rhunön, wie ihr ja offenbar schon wisst - aber ich kenne euren Namen nicht!"
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Ashryn
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:32 pm

"Ich bin Hemióne Elira.", antwortete sie höfflich. Hemióne hoffte, dass Nyarálin Rhunön noch nichts von ihr erzählt hatte. Von der Kleidung ausgehend, hoffte sie ebenfalls dass Rhunön sie auch nicht als Früstin von Sílthim identifizieren würde.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:40 pm

"Die Kleine, die den Posten der Fürstin in Silthrim übernommen hat, richtig?" fragte Rhunön, welche ein gutes Gedächtniss für Namen hatte.
"Was macht ihr in Ellesmera?"
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Ashryn
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:50 pm

Hemióne Atmete tief ein. Sie hätte sich denken können das Rhunön einiges über sie weiß. "Ich bin hier, weil ich mich für einen Platz im Hohen Rat bewarb und nun auf eine Antwort warte.", sagte Hemióne.
Sie wünschte sie wäre zurück in Sílthrim. Dort hatte sie sich immer sicher und geborgen gefühlt. Dort hatte man sie mit Respekt behandelt und war froh über ihre anwesenheit. Doch in Ellesméra war sie bloß ein kleines Licht in einem Meer aus Sternen.
Deshalb hatte sie sich an den Spiegelsee gesetzt.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mo Okt 24, 2011 11:58 pm

"Ich werde niemals verstehen wieso jemand in diesen Rat will, meine Schwiegertochter - mein Sohn, nein das wäre kein Leben für mich!" sie schüttelte den Kopf, während Elarinya mit den Armen schlackerte.
"Wir gehen gleich schatz!"
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 12:07 am

"Es ist mein wunsch dem Volk der Elfen zu helfen wo ich kann. Natürlich helfe ich ihm auch wenn ich meine Stadt gut führe, doch habe ich dann das Gefühl nur so wenig zu bewirken.", erklärte Hemióne.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 12:09 am

"Ohje, Weltverbesserin was?" meinte Rhunön, jedoch ohne einen Hauch von Provokation in der stimme
Ihr Lächeln war einladend.
"Ich gehe mit der kleinen dann wieder - ist das für euch in Ordnung?"
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 12:12 am

Hemióne musste lachen. So hatte sie wahrlich noch niemand genannt.
"Natürlich dürft ihr gehen. Ich möchte euch nicht aufhalten. Einen schönen Tag wünsche ich und auf ein baldiges Wiedersehen."

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 12:20 am

Rhunön neigte ihr Haupt
"Ich werde euch in Erinnerung behalten!" sagte sie leise und lächelte sanft
"Auch ich freue mich auf ein mögliches wiedersehen!"
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 12:38 am

Kaum das Rhunön und Elarinya weg waren, kletterte Hemióne zurück auf den Baum. Sie lauschte den Vögeln und dem Wind. Den leisen Stimmen der Elfen die sich am See befanden und dem leisen plätschern des Wassers aus der fernen Quelle des Spiegelsees.
In dieser Ruhe konnte Hemióne die Stapatzen die sie durch gemacht hatte deit ihrer Entschuldigung bei Caladhiel endlich verarbeiten. Doch schnell schoben sich die Gedanken an ihre verhängnissvolle Vergangenheit davor. Bilder wie Vater sie ansah als ihre Mutter ermordet worden war. Bilder von toten Soldaten die durch die Stadt gekarrt wurden und Bilder von ihrem Vater wie er in den Abgrund stürtzte. Das letzte was sie sah war spritzendes Blut, von den Mördern ihres Vaters.
Sie schlug die Augen wieder auf. Eine Kälte nahm besitz von ihr und sie wurde nervös. Dann zupfte sie die Rose wieder aus ihrem Haar und riss ihr die Blütenblätter heraus.

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Mhink
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 8:16 pm

Hallo Alice, na hast du dich im großen Wald verlaufen? Wo ist die Raupe? Und wo hast du Diedeldei und Diedeldum gelassen? Mhink saß auf eine der Bäume, grinste zu Hemióne herunter und ließ den Schwanz herunterbaumeln
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 8:27 pm

Hemióne seufzte. Warum? Warum ausgerechnet ich?, dachte sie für sich.
Guten Tag Mhink. Kann ich etwas für dich tuen?, fragte sie den Kater zurück.
Sie wollte keines Falls streit herauf beschwören, doch würde er es sicherlich darauf anlegen. Sie sollte dieses Fieh ertränken, und so tun als wüsste sie von nichts. Aber irgendetwas musste diese Katze ja haben, wenn Elarinya sie mochte.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 8:32 pm

Nicht wirklich, aber ich habe etwas was du willst - eine Antwort des Rates!
Wenn ich sie vortragen dürfte?
Mhink gab einen Laut von sich der einem Räuspern wohl nicht ganz so nahe kam wie er beabsichtigt hatte, ehe er ungerührt fort fuhr.
Fürstin Hemióne von Silthrim et cetera et cetera - wir haben eure Bitte vernommen und unter langer Beratung... und so weiter und so weiter, kamen wir zu dem Schluss, dass ihr euch in der Hauptstadt der Elfen für die nächste Zeit behaupten müsst. Solltet ihr dies mit Bravour bestehen werdet ihr eine vorladung zum Rat erhalten
Die genaueren Auflagen bla bla blub - geht es darum, dass ihr selbst heraus findet was zu tun ist!
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 8:47 pm

Und wie lange hab ich für diese Aufgabe Zeit?, erkundigte sich Hemióne. Aufgeregt hatte sie die letzten Reste der Rose in den See geworfen und blickte nun auf Mhink.
Wie lange hatte sie darauf gewartet sich beweisen zu können? Und wie unruhig hatte sie auf eine Antwort vom Hohen Ratwarten müssen? Doch alles hatte sich nun bezahlt gemacht. Doch was war ihre Aufgabe und wie sollte sie das heraus finden.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 8:52 pm

Ihr habt solange Zeit wie ihr eben braucht - setzt euch für die Elfen ein, helft ihnen - zeigt das ihr für den Rat geschaffen seid! Wenn ihr wirklich so gut dazu passt wie ihr behauptet müsste es ja ein leichtes sein die qualitäten die ihr dafür benötigt unter beweis zu stellen! Mhink grinste einvernehmend. Ich drücke euch... oh, ich habe ja gar keine Daumen!
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Okt 25, 2011 9:59 pm

Vielen Dank für deine Hilfe, entgegnete Hemióne. Ich werde mcih bemühen dem Hohen Rat gerecht zu werden.
Mit diesen letzten Worten sprang sie von ihrem Ast und ging. Sie hatte bereits eine Idee was sie für die Elfen tun könnte. Sie hoffte dafür nicht mehr als zwei ihrer Diamanten leeren zu müssen.

tbc: Garten Maela Finna

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Nov 04, 2011 11:08 am

Er schöpft ließ Hemióne sich in das weiche Gras sinken. Die letzten zwei Tage hatte sie damit zugebracht, den Elfen hier in Ellesméra zu helfen. Sie hielt viel von ihrem Volk, doch es konnte sich ebenso gut Probleme machen wie die Menschen.
Einmal musste sie ein Kind mit höhen angst von einem Baum herunter holen, auch wenn sie nicht wusste warum die Eltern nicht eingeschritten sind. Stell sich das einer vor! Eine Elfe mit höhen Angst!
Ein anderes mal half sie einer Familie sich ein neues Haus aus den Bäumen zu singen damit sie ein Dach über dem Kopf hatten. Das einschneidesnste Erlebnis hatte sie als sie dem Menoa Baum etwas vor sang.
Auch wenn es der größte Baum des Waldes ist hatte Hemióne sich gedacht, dass es nicht schaden könnte auch ihm mal etwas vorzusingen und ihm so zu helfen. Kaum hatte sie das Lied geendet drang ein starker, heller Geist in ihr Bewusstsein ein und gab ihr einen Atemberaubenden Blick auf den Wald. Es war ein völlig neuer Blick gewesen der den meisten vermutlich verwehrt blieb.
Nun lag sie da und hofft endlich eine Antwort vom Hohen Rat zu erhalten.

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Zuletzt von Hemióne am Sa Nov 05, 2011 2:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Nov 05, 2011 1:28 am

Einen wunderschönen guten Abend Mhink saß auf einer Seerose, welche mitten im Spiegelsee schwamm und funkelte Hemióne mit listigen, grünen Augen an
Es gibt eine Antwort vom Rat
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Nov 05, 2011 1:34 am

Hemióne schreckte hoch. Eine Antwort? Guten Abend Mhink! Und würdest du sie mir auch veraten?, fragte Hemióne mit gespielter Gelasseheit. Endlcih war der Augenblick auf den sie nun so lange gewartet hatte gekommen.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Nov 05, 2011 1:37 am

"Natürlich, der Rat hat beschlossen, dich nicht auf zu nehmen - du bist zu Jung und der Rat hat eine feste Mitgliedzahl, die vollkommen ausgefüllt ist meinte Mhink maunzend und streckte sich
Aber ich habe auch eine gute Nachricht - der Rat hat beschlossen, weil du dem Volke dienen willst dich nach Illirea zu schicken. Dort wirst du den Platz der Elfenfürstin für Illirea einnehmen und mithelfen die Stadt nach den Regeln und Sitten der Elfen zu verwalten
Du wirst die Ansprechpartnerin für alle Elfen innerhalb Illireas sein!"
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Nov 05, 2011 1:46 am

Hemióne war enttäuscht. Sie wollte ALLEN Elfen und nicht bloß einer Handvoll weiterer Elfen helfen und dienen. Aber es war besser als eine bloße Absage, ihr Vater wäre stolz auf sie.
Wenn das die Entscheidung des Rates ist, so werde ich sie akzeptieren. Ich bin froh das man mir die Möglichkeit gibt mehr aus unserem Volke zu helfen als ich bisher die Chance hatte. Nichts desto trotz, muss ich zunächst nach Sílthrim und dort einige Dinge klären. Dannach werde ich mich auf dem schnellsten Weg nach Ilirea begeben., gab Hemióne zurück und wand sich zum gehen.

tbc: Sílthrim

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Di Nov 08, 2011 11:13 pm

Leise wisperte der Wind, der das Laub rascheln ließ und sich in den Haaren des Elfen verlor. Es war ein warmer, angenehmer Wind, der den Duft von Blüten und noch von etwas anderem, mit sich trug. Etwas... das schwerer zu bestimmen war. War es Stille? Ein Hauch von Frieden? Geborgenheit, da sie in Du Weldenvarden wieder eingekehrt waren? Vielleicht. Farodin legte eine Hand auf den Stamm eines Baumes, der in der Nähe des Spiegelsees wuchs. Seine gewaltigen Wurzeln wucherten zum Teil aus dem Boden heraus und verschwand in den Tiefen des Sees, dessen Grund für niemanden einsichtig war. In einer Kuhle zwischen zwei größeren Wurzeln ließ sich der Elf langsam nieder und lehnte sich gegen den Baum. Von hier aus war das Wasser nur wenige Schritte von ihm entfernt.
Sein letzter Besuch lag viele Wochen zurück, doch dieser Ort hatte nichts an Schönheit eingebüßt.
Ganz im Gegenteil. Ein Lächeln stahl sich sein Gesicht, in dem inzwischen so oft ein ernster Ausdruck lag. Es tat gut, wieder hier zu sein und besonders Elarinya in Sicherheit zu wissen.
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Do Nov 10, 2011 4:21 pm

"Elentir", wisperte eine helle Stimme den Namen des Elfen und wurde von dem seichten Wind, der über die klare Oberfläche des See fuhr, in dem sich die Sterne spiegelten, näher an das Ohr des Elfen getragen und mit ruhigen gleichmäßigen Schritten trat Nyarálin näher zu dem Gefährten hinüber. "Ich hatte geahnt, dass ich dich hier fiinden würde." In ihren Armen ruhte der zierliche Körper einer kleinen Elfe, die ihr Gesicht an der Halsbeuge ihrer Mutter verborgen hatte und deren gleichmäßige Atemzüge darauf schließen ließen, dass sie inzwischen eingeschlafen war während eine der Hände der Ratsherrin immer wieder sanft über den Rücken ihrer Tochter strichen, dem Elfenmädchen die Anwesenheit der Bezugsperson vermittelte.
"Sie wollte nicht einschlafen, so lange du ihr nicht eine gute Nacht gewünscht hast", erklärte sie leise um Elarinya nicht zu wecken und trat an Farodins Seite, mit einem sanften Lächeln zu ihm aufblickend. Bisher hatte sie sich noch nicht im Rat zurückgemeldet, hatte beschlossen sich in den nächsten Tagen erst einmal um ihre eigene kleine Familie zu kümmern - um ihre kleine Tochter, die sie während ihrem Aufenthalt in Illirea so schmerzlich vermisst hatte und deren Begrüßung nach ihrer Rückkehr in das vertraute Heim so überschwänglich gewesen war.
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