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 An den Ufern des Spiegelsees

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 2:50 pm

Du hast also mitbekommen das ich mit Julian gesprochen habe? Also,es geht um Luná. Das Baby kommt!!!,erzählte sie,den letzten Satz rief sie ganz aufgeregt. Sie konnte vor aufregung fast nicht still liegen. Sie war gespannt wie Naruk die Neuigkeit auffasste.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 2:56 pm

WAS?? Gespielt lies er sich von ihrem Rücken fallen.
Wie sieht es aus? Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Wie heißt es eigendlich? WIe geht es Luná? Ist Julian bei sinnen?? Was ist den?? Erzäääähl !
warscheinlich redete er zu viel aber er wollte so viel wissen...
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 3:03 pm

Reg dich ab,Pelzknäul. Ich sagte ,das Baby kommt, und nicht ,das Baby ist da, ok? Also im Moment weiß ich nur das
bei luná anscheinend die Wehen begonnen haben.
,sagte Elune und fügte kichernd hinzu:Und Julian ist ganz durch den Wind.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 3:17 pm

er atmete durch.
Okay ..können wir hin?? Bitteee
Er wollte um alles in der Welt jetzt da sein wo dieser neue Mensch das Licht der Welt erblickte.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 4:29 pm

Nach dem sie ein weiteres mal ihren Geist zu Julian und Luná ausgesandt hatte schnaubte Elune zufrieden. Es ist da...es ist ein Mädchen,verkündete sie. Und zu Naruk´s Bitte sagte sie:Wir sollten die beiden Eltern allein lassen.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 4:42 pm

Mädchen !
Wie heißt sie den?? die fragerrei würde warscheinlich noch sehr lange so weiter gehen.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 4:46 pm

Uff,erst steht die Geburt an und nun wird auch bald die Verlobung gefeiert. Ähhhh,Name? Ich glaub Freya,berichtete der Drache.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 4:51 pm

Freya ja das passt zu ihr.
sie hoffte das sie bald zu ihnen durfte.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Fr Sep 17, 2010 4:52 pm

Ich bin auch total aus dem Häuschen,mein Reiter ist nun Vater,freute sie sich. Doch da kam ihr der Gedanke das Julian nun sehr sehr viel Zeit mit seiner Familie verbringen würde,was würde dann aus ihr werden? Sie seufzte.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Sep 18, 2010 12:56 pm

Und meine beste freundin Mummy ..
Warscheinlich gingen den beiden die gleiche Fragen durch den Kopf von einer geleitet.
Was würde aus ihnen werden?!
Er seuftze ebendfalls. Sie hatten wenigstens noch einander, keiner war allein.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Sep 18, 2010 2:38 pm

Du klingst genau so wie ich mich grade fühle,seufzte Elune und stupste den Wolf mit der Nase an. Nachdem sie ein weiteres gespräch mit julian beendet hatte peitschte der Drache wütend mit dem Schwanz. Ein gefährliches Grollen ließ die Erde unter dem Drachen erzittern. Dafür wird dieser verdammte Elfenmagier bezahlen! Naruk,man hat Freya entführt!,fauchte der Drache und war sofort auf den Beinen. Ein Baum erzitterte unter dem Aufprall von Elune´s Schwanz. Als Julian auf sie zu gerannt kam machte sich Elune klein damit er auf ihren Rücken klettern konnte. Naruk,pass auf Luná auf!,knurrte der Drache als sie sich in die Luft erhob.

tbc. Ethras Palast in Hedarth
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Sep 18, 2010 9:21 pm

Er siteg in ihr Kurren ein.
Diese verdammten....
während Elune abhob sah er sie noch einmal an und wendete sich dann von ihr ab.
In windeseile rannte er in Richtung seiner besten Freundin die warscheinlich noch nicht einmal mit bekommen hatte was wieder passiert ist.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Sa Sep 18, 2010 10:19 pm

Elune hockte mit trübsinniger Miene am Seeufer und dachte nach. Der ganze Tag war nur Mist. Hätte sie verhindern können das die kleine Freya entführt wurde wenn sie bei Julian gewesen währe? Lebte die kleine überhaupt noch? Und wer hatte sie? Wenn Ethra die Wahrheit gesagt hatte dann hatte Julian ihn ganz umsonst getötet. Sie hoffte das man Anurin trauen konnte und sie stellte sich die frage wem sie überhaupt noch trauen konnte. Naruk vertraute sie blind. Luna und Julian waren ihr ebenfalls wichtig.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   So Feb 06, 2011 6:44 pm

Es war ein ruhiger Nachmittag und Tenjo erwachte am Ufer des Spiegelsees, wo er sich für ein paar stunden niedergelassen hatte um zur ruhe zu kommen. Der Wind schlich durch die Baumkronen, die Blätter tanzten und der Himmel war wolkenlos. Alles in allem ein perfekter Tag nach der allgemeinen Ansicht. Es war mal wieder ein Tag wie jeder andere in Ellesméra. Still, fast schon totenstill und das Tag ein, Tag aus. Es sollte Tenjo langweilen hier zu sein, doch das tat es nicht. Die Welt war im Wandel, vieles änderte sich, zum Guten, als auch zum Schlechten. Das lag in der Hand derer, die, wie es bei den sterblichen Lebewesen so war, die nächste Generation ausbildete. Gewiss, die Elfen waren nicht sterblich. Doch Tenjo war der Ansicht, die Neugeborenen Elfen sollten nicht in der Dekadenz aufwachsen, die sie glauben ließ, sie könnten jede Schlacht gewinnen, die Natur trotz der Koexistenz mit ihr nach ihrem Wllen und Vorstellungen verändern, ja sogar das Aussehen, welches sie von den Vorfahren "geerbt" hatten verändern, damit man sie nicht mehr als das erkannte, was sie waren: Elfen. Diese Dekadenz und diese Aroganz seiner Art, er konnte sie nicht verstehen und nur allzu gerne hätte er sie gezwungen, sich das Leben der sterblichen anzusehen, unter ihnen zu Leben, wie er es tat, damit sie erkannten, was sie hatten: Ewiges Leben, die Macht, zu neuen erkenntnissen zu Gelangen und doch das Gleichgewicht der Welt beizubehalten. Insgeheim setzte er große Hoffnungen in die Drachenreiter, er hoffte, sie würden das tuen, was die Elfen immer mehr zu vergessen schienen. So war es kein Wunder, das Tenjo den Entschluss faste, Du Weldenvarden zu verlassen. Er seufzte. "Ich denke, ich sollte bei Gelegenheit das gespräch mit einem Reiter und dessen Drachen aufsuchen, einem, der erfahren ist. Vielleicht sind meine Sorgen unbegründet", dachte er. Er packte seinen Stab und stand auf. Leise schritt er von dannen, entfernte sich von Ellesméra, hinaus in die Welt der Sterblichen, ohne zurück zu blicken. Es würde ein lange Reise werden, doch er konnte nicht anders als nach Vroengard zu reisen. Er wanderte durch die Wälder, durch das reich der Elfen, nichts konnte ihn von seinem Tempo abhalten. Sein Ziel vor augen wanderte er richtung Osilon um von dort aus weiter richtung Küste zu laufen...

-> Osilon
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   So März 20, 2011 7:48 pm

Bereits vor einer Weile hatte Caladhiel sich von dem Rest der kleinen Gruppe getrennt und hatte einen Ort der Stille gesucht, an welchem sie ihre wirren Gedanken wieder zu ordnen vermochte. Sie hatte sich noch kurz vergewissert, dass es ihrem Schützling und Vrael gut ging, dann war sie aufgebrochen und hatte ihre alte Heimat durchstreift.
Nichts hatte sich hier verändert in den letzten einhundert Jahren und für einen kurzen Moment hatte sie geglaubt in ganz DuWeldenvarden würde die Zeit still stehen. Die Elfen veränderten sich nicht, ebenso wenig wie es ihre Städte taten. Doch das Erzittern des Menoabaumes hatte sie aus ihren Gedanken gerissen und überrascht riss sie den Kopf hoch, schauderte ob des dunklen Tons, den der Baum ausstieß und der von dessen Wut zeigte. Jemand hatte einen furchtbaren Fehler gemacht ...
'Anwar ...? Weißt du, was hier passiert ist?', fragte sie in Gedanken und runzelte die Stirn.
Viele Elfen waren aus ihren Häusern gekommen, nicht wenige von ihnen mit erzürnten und hassgefüllten Gesichtern und Waffen in den Händen und Caladhiel glaubte für einen kurzen Moment all der Zorn der Unsterblichen würde sich gegen die Reiter richten, die ein Fremdkörper in dem reinen Wald waren.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   So März 20, 2011 9:09 pm

Auch Anwar hatte bemerkt das etwas nicht Stimmte, konnte sich ebenfalls nicht erklären was vorgefallen war.
Nein, ich weiß nicht was los ist... Aber ich denke nicht das sie wegen uns so aufgebraucht sind. Antwortete er und sah dem treiben zu. Die Welt überschlägt sich in diesen Tagen, aber bei den Elfen scheint sich trotzdem nichts zu ändern... als würde sie der Rest der Welt nicht intressieren... Dann sah er zu seiner Reiterin, die etwas geknickt wirkte.
Eins verspreche ich dir, egal wie viel sich auch noch ändern wird, ich werde immer auf dich aufpassen. Sagte Anwar im aufmunternden Ton.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   So März 20, 2011 9:14 pm

'Wenn die Gefahr hier erst erscheint und DuWeldenvarden beginnt sich zu wandeln, dann wissen wir, dass wir nirgends mehr sicher sein werden und die Tage der Welt gezählt sind ...', antwortete Caladhiel auf die Worte ihres Bündnispartners und trat zu ihm hinüber, sich anschließend gegen sein Bein lehnend.
Das Böse hatte noch immer Hochmeister Anurin in seiner Gewalt und Caladhiel fragte sich immer wieder aufs Neue, ob ihre Entscheidung in Gil'ead die Richtige gewesen war - sie hätte Anurin geopfert um das Dunkel in Kharas zu bekämpfen.
Unmerklich glitten ihre Finger zu der Karte, die sie seit deren Erhalt ständig mit sich herumtrug. Sie hatte Recht mit dem, was darauf geschrieben stand.
'Wenn die Elfen gegen die Menschen ziehen ist das Reich der Menschen verloren ...'

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 4:53 pm

"Caladhiel-Elda?" Caleb sprang über ein paar Sträucher, und trat schließlich auf die Lichtung, die ungefähr zehn Schritten in einen See überging. Staunend hob der junge Mann die Brauen, während sich auf seinem Gesicht ein fasziniertes Lächeln ausbreitete. Er war von der Elfenstadt und dem Wald, der sie umgab, hin und weg. Nichts in Alagaesia konnte mit der Schönheit Du Weldenvardens mithalten. Mit all seinen Pflanzen, Bäumen und Blumen. Allein die Baumhäuser hatten es ihm schon auf dem ersten Blick angetan, ebenso wie dieser See, welcher vor ihm lag.
Gut gelaunt ging er auf diesen zu und vergaß dabei, nach wem er gerade noch gesucht hatte.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 5:07 pm

Die Elfe hatte die letzten Stunden genutzt, in denen nichts geschehen war und hatte sich an den Spiegelsee zurückgezogen um ihre Gedanken wieder zu ordnen, von denen sie geglaubt hatte, sie wären gänzlich ihrer Kontrolle entglitten. Ihr Blick lag auf dem klaren Wasser des Sees, das sich ab und an sacht kräuselte als der Wind darüber fuhr und ihr ein wenig Kühlung versprach.
Anwar war vor einer Weile aufgebrochen um zu jagen, Vrael hatte genug mit sich selbst zu tun und es rannten noch keine panischen Elfen umher, woraufhin sie schließ, dass es auch um Caleb gut bestellt war. Um die Unruhe aus ihrem eigenen Inneren zu vertreiben, hatte sie sich schlussendlich dazu entschieden den Tag soweit es nur irgendwie möglich war zu nutzen und war langsam auf den See zugetreten.
Das Wasser umspühlte nur allzu bald die nacken Zehen der Elfe, die mit einem leichten Lächeln hinab sah und das kühle Nass genoss - es versprach Freiheit und Entspannung neben all den Regeln der elfischen Gesellschaft, die sie unter anderem dazu gezwungen hatten ihre bequemen Kleider abzulegen und sich wieder den elfischen Gepflogenheiten anzupassen. Gepflogenheiten, die sie, ohne eine wörtliche Aufforderung, dazu gezwungen hatten dünne, unpraktische Kleider zu tragen, die sich nun mit dem Wasser des Spiegelsees vollsogen als sie weiter hinein watete und anschließend gänzlich im Wasser versank.
Von Calebs Stimme, die nach ihr rief, bemerkte sie kaum etwas - es war lediglich ein leises, dumpfes Pochen an ihrem Geist, das sie auf einen Besucher aufmerksam machte und schließlich wieder auftauchen ließ.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 5:15 pm

Selig lächelnd trat Caleb an den See, stemmte seine Arme in die Hüften und atmete tief ein. Die Luft hier war so viel reiner, als die in den Städten, in denen es nur allzu oft nach Kuhmist und Gerbereien roch. Doch hier, das war etwas gänzlich anderes. Hier roch es nach Frühling, Blütenknospen, frisch gestutztes Gras, süß. In seinen Gedanken versunken, ließ sich der junge Reiter langsam zu Boden gleiten und fiel schließlich mit ausgebreiteten Armen ins Gras.
Am liebsten würde er nie wieder von hier fort.
Blinzelnd hob er eine Hand, schirmte seine Augen von der Sonne ab und schaute dann über den See hinweg. Ein Jammer, dass er kein Elf war... auch wenn das bedeutet hätte, niemals den köstlichen Geschmack von Fleisch probiert zu haben... an das ganze Grünzeug hier könnte man sich vermutlich wirklich gewöhnen.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 5:29 pm

Sie war bereits wieder nah dem Ufer als die Elfe die Wasseroberfläche durchstieß und die reine Luft des Waldes gierig in die Lungen zog. Sie strich sich einige der dunklen Haarsträhnen aus dem Gesicht, die ihr nass im Gesicht klebten als sie wieder Boden unter den Füßen spürte und strich sie über die Schulter zurück, ignorierte die kleinen Wassertropfen, die zurück in den See fielen, als wolle dieser seine Kinder wieder zu sich rufen.
Die Gestalt am Rande des Sees hatte sie bereits vor einiger Zeit ausgemacht, doch jetzt erst hatte sie sie auch erkannt und ein schwaches Lächeln stand auf den feinen Zügen der Reiterin als diese aus dem Wasser und auf ihren Schützling zu bewegte.

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 5:43 pm

Ungläubig hatte Caleb die Gestalt angestarrt, die plötzlich die Wasseroberfläche durchbrochen hatte. Seine Hand war reflexartig zu seinem Schwert gehuscht, von dem er jedoch im nächsten Augenblick auch schon wieder abließ, als er erkannte, wer da aus dem See trat.
Der Kiefer des jungen Reiters klappte auf auf, während in seinem Kopf vollkommene Funkstille herrschte. „Um Himmels willen!“, brach es dann auf einmal aus ihm hervor und mit einem Satz war Caleb aufgesprungen. „Wolltet Ihr Euch umbringen!? Ertränken? Habt Ihr nie etwas von Badewannen und Zuber gehört? Meine Güte!“, fügte er fassungslos hinzu und zog seinen Mantel aus, während er sich der Elfe nährte. Auf den letzten drei Meter legte er seine eine Hand auf seine Augen und hielt mit der anderen Caladhiel den Mantel hin.
„Ich flehe Euch an, zieht das an! Ich holt Euch noch den Tod! Und das wäre bei Eurer Lebensspanne doch wirklich ein Jammer! Außerdem... außerdem könnt Ihr doch nicht so pitschnass herum laufen!“, brummte er um seine Reaktion zu rechtfertigen, während er um die Nase herum ein wenig rosa anlief. "D-da! Nehmt schon!", forderte Caleb sie erneut auf, richtete sein Gesicht in die entgegen gesetzte Richtung und hörte in seinem Kopf das rauchige Lachen von Aeon.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 5:48 pm

Von Caladhiels Seite her kam lediglich ein helles Lachen während sie den Kopf schüttelte und einen Blick an sich hinab warf. Er hatte vermutlich wirklich recht - ihre Sachen klebten durch das Wasser förmlich an ihr und so streckte sie eine Hand nach dem Mantel des jungen Reiters aus, legte diesen um sich.
Im ersten Moment noch ohne ein weiteres Wort zu verlieren, trat sie an ihm vorbei und ließ sich unweit vom Ufer entfernt ins Gras sinken, die Beine anziehend bevor sie erneut den Kopf hob und Caleb anblickte, ein amüsiertes Funkeln in den Augen.
"Ich kann dich beruhigen - ich habe nicht vor mich umzubringen oder mich zu ertränken. Ich war lediglich ein wenig schwimmen", erklärte sie dann leichthin. "Verzeih, ich wollte dich nicht erschrecken oder verunsichern aber ich ahnte auch nicht, dass jemand hierher kommen würde."

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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 5:59 pm

„Wieso? Gehört der See denn jemanden, weswegen man nicht hier her gehen darf?“, fragte Caleb, als ihm im selben Moment auch wieder einfiel, weswegen er eigentlich hierher gekommen war. Seufzend fuhr er sich durch das blondbraune Haar und sah blinzelnd und mehr als zaghaft in die Richtung der Elfe. „Ich habe nach Euch gesucht“, erklärte er dann und rührte sich erstmals wieder. Nur halb so gelassen wie sonst, trat er auf die Elfe zu und machte dabei ein ernsteres Gesicht, als man es normalerweise von ihm gewohnt war.
„Ich habe eine Nachricht erhalten. Mit wichtigen Informationen. Ich wurde aufgefordert, der Ratsherrin Bescheid zu geben, aber zuvor, dachte ich, sollte ich erst einmal mit Euch darüber sprechen" Scheinbar haben unsere Gegenspieler einen Spiegel, einen mehr als gefährlichen Spiegel, fuhr er in Gedanken fort, da er dies am sichersten hielt.
Mit mürrischer Miene sah er zu ihr hinab in das nur allzu einladend wirkende Gras.
Anurin wurde scheinbar in jenen Spiegel gesperrt und Kharas wurde durch ihn verzaubert... wir sollten jeden Spiegel in Zukunft aus dem Weg gehen, oder am besten noch: jeden zerstören.
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BeitragThema: Re: An den Ufern des Spiegelsees   Mi März 23, 2011 6:04 pm

Das Lächeln auf den Zügen der Elfe erstarb augenblicklich als Caleb wieder schwieg und auch ihr Blick wurde ernster während sie inzwischen angestrengt auf die Oberfläche des Sees starrte, der nun wieder ruhig vor ihnen lag. Spiegel also ...
"Weißt du, welchen Namen dieser See trägt, Caleb?", fragte sie nach einer Weile mit vollkommen ruhiger Stimme und hob die Hände, fuhr sich damit durch die nassen Haare und seufzte leise. Es schien wirklich, als wäre dieses neue Böse anders als die Gefahren, die bislang für das Land bestanden hatten - ein gefährlicher Spiegel war eine Gefahr, die sie noch nicht einzuschätzen wussten und die ihnen überall drohen konnte, in jedem Haus, in jeder Stadt.
Im Grunde wollte sie gar nicht so genau wissen, woher der Junge all das wusste, hatte sie doch das Gefühl, dass sie ohne dieses Leben des Nachts beruhigter schlafen würde.
"Die Elfen nennen ihn den Spiegelsee."

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