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 Arbeitszimmer des Ratsherren

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Nyaralin
Königin der Elfen
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Jun 05, 2011 5:50 pm

Skeptisch huschten Nyarálins Augen über das Schreiben bevor sie das Pergament mit kundigen Fingern wieder zusammenrollte und zur Seite legte. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte, war diese Einladung doch von jemandem ausgesprochen worden, den sie nicht kannte. Das Treffen fand in einer Stadt, die nicht einmal einen Tagesritt von Dras-Leona entfernt war, statt und es wäre ein gefundenes Fressen für den Feind sie alle auf einen Schlag auszulöschen, wenn sie sich dort einfanden.
"Bei allem Respekt ...", begann sie ruhig und lenkte den Blick zurück auf das Schreiben, die Stirn für einen Moment runzelnd und den Kopf schüttelnd, als wolle sie sich damit selbst eine Antwort auf eine imaginäre Frage geben.
"Aber ich bin mir nicht sicher, wie klug es ist, zu einem Treffen zu laden in einer Stadt, die der Gefahr am Nähsten ist. Unsere Feinde könnten dieses Treffen nutzen um mit einem einzigen Schlag jegliche Herrscher der verschiedenen Völker zu vernichten und ihre Ziele dadurch zu erreichen.
Mag ich auch den Grund für jenes Treffen verstehen und nachvollziehen können, halte ich es dennoch für zu gefährlich. Unser Feind ist nicht dumm und er wird diese Chance zu nutzen wissen."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Jun 05, 2011 6:12 pm

Nyaralins Bedenken waren durchaus gerechtfertigt, allerdings zeichnete sich wahre Weitsicht dadurch aus, dass man nicht nur die Gefahren sah, sondern ebenfalls die Möglichkeiten. Es mochte gefährlich sein und Mut erfordern, doch gleichzeitig bot sich ihnen dadurch eine Chance. Vielleicht würden sie mehr erfahren, denn, insoweit Lyonel es aus den geflüsterten Gesprächen von Aronell und Phineas herausgehört hatte, war Halibel ein leitendes Mitglied des Geheimbundes.
Es galt nur einen Schritt weiterzudenken als der Gegner.

Er überflog noch einmal die Zeilen der Einladung, bevor er das Wort ergriff.
"Es mag eine Gefahr sein, doch auch eine Möglichkeit. Es mag etwas bei diesem Treffen geschehen, was möglicherweise eine Gefahr für die Teilnehmenden bedeutet. Trotzdem könnte gerade das, was dort geschieht, uns weitere Informationen bieten. Es ist wahrlich zu gefährlich für Euch, sich dorthinzubegeben, aber was, wenn ihr eine Doppelgängerin schickt? Natürlich riskiert diese Elfe dann ihr Leben, doch manchmal ist es notwendig sich einer kleinen Gefahr zu stellen, um eine größere abzuwenden. Es ist die Möglichkeit, den Feind mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, wenn es uns nur gelingt, ihn aus dem Konzept zu bringen."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Jun 05, 2011 6:19 pm

„Oh, ich gebe Euch bei allem Recht und ich bezweifle, dass Halibel es wirklich darauf angelegt hat, dass Ihr oder Königin Dellanir kommt“, sagte Phineas mit einem charmanten Lächeln auf seinem Gesicht und lockerte ein wenig das Tuch, dass er um seinen Kragen gebunden hatte.
„Alle werde es sich ganz genau überlegen, ob sie zu diesem Treffen kommen, oder nicht“, fuhr er langsam fort und verengte seine Augen dabei unmerklich.
„Ich rate Euch, jemanden zu entsenden, der vielleicht im Rat sitzt und dem ihr genug Vertrauen entgegen zollt. Ich würde auch Ihnen, Lyonel, davon abraten, persönlich an diesem Treffen teilnehmen, das gleiche gilt natürlich auch für Zerra. Das ganze wird... ein mehr als amüsantes Treffen werden... Das Haus wird natürlich bewacht werden, wir, die Gilde selbst, wird dort sein, um alles genausten zu überwachen und werden außerdem es Euch möglich machen, an dem Treffen teilzunehmen, ohne, dass irgendjemand davon erfährt. Ich kenne das Haus der Fürstin und weiß, dass in fast jedem Raum ein Kamin ist... und wir haben da so eine Methode entwickelt, schnell und einfach miteinander zu kommunizieren. Ich bin mir sicher, ein jeder Kamin kann ebenso gut, wie dieser Spiegel benutzt werden, den Arash Huskar hat. Ich weiß, dass Halibel Fa auch eine Einladung an ihn geschrieben hat, nur... etwas anders formuliert. Mit anderen Worten, er wird es sich nicht nehmen lassen, diesen Ort zu betreten. Wir müssen nur das beste daraus machen...Die Chance nutzen, wie Lyonel es bereits ausgedrückt hat“, sagte Phineas und fasste sich nachdenklich an die Stirn, während er auf seinem Platz nach hinten lehnte.
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Jun 05, 2011 6:47 pm

"Das war auch mein Gedanke", stimmte sie zu, obgleich insbesondere die Tatsache, dass Halibel den Feind in ihr Haus eingeladen hatte, ihr alles andere als gefiel. Sie riskierten damit viele Leben und obgleich die Gilde, der Phineas und noch so viele andere angehörten, für Schutz sorgen würde, bezweifelte die Elfe, dass es gegen einen Mann des Grauen Volkes ausreichen würde.
Leise seufzend lehnte sie sich wieder zurück und strich das blonde Haar über die Schulter während sie die beiden Männer ihr gegenüber erneut ins Auge fasste.
"Ich werde ein Mitglied des Rates zu diesem Treffen entsenden. Dies erscheint mir am sinnvollsten um diese Chance zu nutzen", entschied sie schmal lächelnd nach einem kurzen Nicken während sie in ihrem Kopf sämtliche Mitglieder des elfischen Rates noch einmal durchging. Jemanden, dem sie vertraute - nun, es blieben nicht viele übrig, denen sie zutraute ihre Ansichten zu vertreten ohne es dabei noch schlimmer zu machen als bisher schon. Im Grunde blieb nur ein einziges Ratsmitglied, dem sie diese Aufgabe ohne Zweifel zutraute und dem sie genügend Vertrauen entgegen brachte.
Farodin.
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Jun 05, 2011 11:33 pm

"Dennoch möchte ich informiert sein und in der Nähe sein...", sagte Lyonel entschlossen und fügte etwas zögerlicher hinzu: "...damit ich zur Not eingreifen kann."
Er hatte nur eine kurze Zeitspanne seines Lebens mit Halibel Fa verbracht, aber in dieser Zeit war sie ihm eine gute Freundin geworden und es lag ihm viel an ihr. Sie alleine mit möglicherweise tödlichen Besuchern zu lassen erschien ihm geradezu töricht und feige, wie ein Verrat an ihrer Freundschaft.
Zwar hatte sie es genau so geplant und nicht anders gewollt, aber dennoch: Manchmal mussten Freunde jemanden auch vor sich selbst beschützen und Lyonel wusste nicht, ob sich Halibel da nicht etwas zu viel vorgenommen hatte.
"Ich werde jemanden aus dem Oberkommando an meiner statt dorthin schicken." Er wuste zwar auf Anhieb noch niemanden, dem er darin vollkommen vertraute, aber es war besser als nichts.
"Außerdem will ich die Königsgarde in direkter Umgebung des Anwesens wissen. Am besten in einem Nebenzimmer des Treffens, damit sie eingreifen können, sollte die Lage aus dem Ruder laufen.
Zwei Kavalleriebrigaden, die das Gebäude umstellen, dazu eine Gruppe ausgewählter Spezialkräfte, die Arash Huskars Verfolgung aufnehmen, sobald dieser das Haus verlassen hat. Je eher er uns zu seinem Stützpunkt führt, umso besser.
Außerdem werde ich veranlassen, dass man alle Spiegel in den Regierungssitzen der Menschen abnimmt oder zerschlägt, sodass sein Einfluss eingeschränkt wird."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mo Jun 06, 2011 6:20 pm

„Sein letzter Stützpunkt war auf dem Helgrind. Danach hielt er sich in Dras-Leona auf...
da man ihn dort leider zum Fürsten ernannt hatte. Aber... seit dem Vorfall in der Stadt mit den Reitern.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass er sich ein... friedlicheres Plätzchen gesucht hat. In Surda vielleicht.
Oder sogar die Wüste“
, überlegte Phineas laut und wiegte den Kopf leicht hin und her.
„Was die Spiegel anbetrifft, gibt es keine mehr in dem Haus. Halibel wird gewiss dafür sorgen, dass sie alle vom Anwesen
entfernt werden und das auch niemand einen mitbringt... Gegen Euren Vorschlag, was die Wachen angeht,
so habe ich nichts dagegen. Im Gegenteil, ich stimme diesem Vorschlag zu und hoffe, dass die Fürstin es auch so sehen wird“
,
raunte er und fasste sich nachdenklich an die Stirn. „Die Gilde allein hat bereits einige Spiegel zerstört... aber längst nicht alle. Leider“
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Di Jun 07, 2011 10:29 pm

Mussten es wirklich einfache Soldaten sein, deren Leben man dort aufs Spiel setzte? Zugegeben, die Königsgarde war die Elite, es waren die Härtesten, die Besten, die Unbarmherzigsten Krieger des Menschenreiches, aber sie waren eigentlich zum Personenschutz und zum Kampf im offenen Gelände ausgebildet, nicht um im Zweifelsfall einen voll besetzten Saal zu erstürmen.
Eine solche Einheit fehlte wirklich im Heer der Menschen.
Vielleicht sollte man eine gemeinsam mit den Elfen aufstellen? Elfen waren stark und hatten lange Erfahrung, während Menschen aufgrund der kurzen Zeitspanne ihres Lebens stets neue und innovative Ideen in sich trugen.
Er würde es Nyaralin später einmal vorschlagen.
"Man hat mir das Amt des Heerführers der Menschen anvertraut, also sollte ich es auch zu unser aller Vorteil nutzen. Ich werde umgehend einen Befehl unterzeichnen, der alle Soldaten anweist, bei der Entfernung von Spiegeln zu helfen, in öffentlichen Räumen vor allen Dingen, vielleicht auch in Privatwohnungen."
Er lächelte und erinnerte dabei ein wenig an einen Schachspieler, dem gerade ein tückischer, aber genialer Schachzug eingefallen war.
"Wenn die Spiegel ein Problem sind, und wir sie nicht magisch bekämpfen können, dann können wir ihn zumindest so weit wie möglich in seinen Möglichkeiten einschränken."
Er wandte sich an Nyaralin.
"Was gedenkt Ihr während dieser Zusammenkunft zu tun, Nyaralin-svit-kona?"
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Di Jun 07, 2011 11:00 pm

Bislang hatte die Elfe dem Gespräch der beiden Männer vollkommen schweigend beigewohnt, hatte in Gedanken immer wieder die nächsten Handlungen abgewogen und war seither zu einer einzigen Entscheidung gekommen, die sie verantworten konnte.
"Ich werde den Aufenthaltsort unseres Feindes ermitteln. Er wird den Spiegel nicht zurückgelassen haben, denn sonst hätten die Reiter uns bereits von diesem Fund informiert", sagte sie und wandte den Blick von Lyonel kurz zu Phineas hinüber. Die beiden hatten Recht - es war Zeit zu handeln und die Elfen hatten bereits genügend Zeit damit verschwendet eine neutrale Stellung in all diesem Gefüge einzunehmen. Nun galt es für ihre Freunde einzustehen und sie mit aller Kraft zu unterstützen.
"Dieser Spiegel bedeutet nicht nur eine große Gefahr für uns, sondern auch eine Möglichkeit etwas über unsere Feinde in Erfahrung zu bringen. Wissen wir wo sie sind, laufen wir nicht beständig Gefahr, dass neue Attentate verübt werden."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mi Jun 08, 2011 12:56 am

Zwei Schläge auf einmal. Das Einschränken des Vorhandenseins von Spiegeln in der Welt und dann auch noch der Versuch, Arash Huskar das magische Artefakt abzunehmen.
Sun Tzu hatte einmal gesagt:
'Wenn Du angreifst, dann sei wie ein Wirbelsturm, überall und nirgendwo'
Und genau das war eine erfolgsversprechende Strategie.
Wenn sie an vielen Stellen gleichzeitig gegen Arash Huskar und seine Macht vorgingen, so konnte er nicht wissen, wo er sich verteidigen sollte. Selbst wenn er über ein großes Netzwerk an loyalen Gefolgsleuten verfügte - dies waren nur Menschen oder Elfen, mit ihnen konnte man fertig werden.
Sein großer Trumpf waren der Spiegel und der Grauvölker und beide konnten nicht überall sein, nicht auf allen Schlachtfeldern kämpfen.
Die Initiative behalten, dafür zu sorgen, dass der Feind immer einen Schritt zu spät kommt. Das war es, worauf es im Krieg ankam. Und im Grunde führten sie nichts anderes als einen Krieg - nur mit anderen Mitteln.
Man mochte es auch 'Politik' nennen.
"Eine gute Entscheidung.", stimmte Lyonel ihr zu.
"Sie mag mit Gefahren verbunden sein, aber er und seine Häscher können nicht überall sein. Also wird der Zeitpunkt der größten Ablenkung, diese Zusammenkunft in Ilirea, ein guter Zeitpunkt zum Zuschlagen sein.
Sun Tzu sagt:
'Sei wie eine Viper, schlage dort zu, wo man es am wenigsten erwartet. Dann aber hart und schnell.'"
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mi Jun 08, 2011 8:52 pm

Ein Klopfen kam von der Tür.
"Ratsherrin, Nyaralin Svit-Kona?" drang die Stimme eines Elfen durch die Tür.

"Es widerstrebt mir eure wichtige Unterhaltung für einen Moment zu unterbrechen, aber uns erreicht eine wichtige Kunde aus Ceunon - sie ist für den Feldherren der Menschen - sollen wir sie euch sofort mitteilen, oder erst wenn die Unterredung beendet ist?"
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mi Jun 08, 2011 9:29 pm

"Manchmal ist eine gute Strategie besser als jegliche Stärke", stimmte die Elfe mit einem feinen Lächeln den Worten des Heerführers zu, das sogleich wieder verblasste, kaum dass das Klopfen an der Tür erklang und von der Stimme des Elfen abgelöst wurde. Für einen Moment zog sie die Augenbrauen skeptisch zusammen, war versucht den Blick zurück auf Lyonel zu richten, in der Hoffnung, er wüsste um was es sich handelte, doch angesichts ihres Wissens, dass er lange nicht mehr in Ceunon gewesen war, erübrigte sich dies rasch.
"Ich schätze, es wird Euch interessieren, welche wichtige Nachricht vom jungen Volk der Nachkommenden bis hierher in so rascher Zeit gelangt", sagte sie mit einem knappen Lächeln und lehnte sich ein Stück zurück, Mühe damit habend ihren Unbill gegenüber der erneuten Störung des wichtigen Gesprächs zu verbergen.
"Herein."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mi Jun 08, 2011 9:40 pm

Die Tür ging auf und herein kam ein Elf, nickte einmal knapp.
"Wir bekamen eine Nachricht aus Ceunon, ich werde sie so vorlesen wie wir sie bekommen haben um den Wortlaut nicht zu verfälschen" erklärte er und räusperte sich.
"An Lyonel Bolívar -

Hauptmann, ich Lonor van de Grafs - königlicher Berichterstatter richte jenes Schreiben an euch mit einer geradezu ungeheuerlichen Nachricht:

Gestern Nachmittag fanden wir das Schreiben eines Diebes welcher sich selbst "Pik-Ass" nennt, in dem er ankündigte um 3 Uhr Morgens die Krone Palancars zu stehlen. Wir fuhren natürlich sämtliche Sicherheitsvorkehrunge die wir hatten hoch und erwarteten den Dieb.
Um Punkt drei Uhr morgens entzündete sich wie von Zauberhand das Licht des westwärts gelegenen Wehrturms auf welchem besagter Dieb, mit Zylinder und Umhang stand.
Um drei Uhr eins löste er sich in Luft auf, tauchte laut Aussagen von Lady Coreen Armar jedoch wieder auf dem Dach des Palastes auf, mit einem Sprung in die tiefe entkam er ihr jedoch.
Die restlichen Ereignisse können wir nicht rekonstruieren, wir wissen jedoch das keiner der Wachen ihn sah und er das ganze Dutzend welches die Krone direkt bewachte auf irgend eine Art und Weise schlafen legte - als sie wieder erwachten war sowohl der Dieb als auch die Krone verschwunden.
An ihrer Stelle war nur die Spielkarte Pik-Ass.

Hiermit schließe ich meinen Bericht, hochachtungsvoll
Lonor van de Grafs"
damit endete der Elf, räusperte sich noch einmal und blieb dann still.
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Fr Jun 10, 2011 12:22 am

Sie unterhielten sich hier über einen magischen Feind und irgendein von Minderwertigkeitskomplexen geplagter Möchtegerndieb kam auf die Idee, in einer angekündigten Aktion die ruhende Krone der ohnehin abwesenden Monarchie von Palancar zu stehlen?
Lyonel prustete auf einmal los.
Das war zu abgedreht, zu komisch um überhaupt wahr sein zu können.
Er lachte noch ein paar mal, mit zusammengekniffenen Augenbrauen, so als würde ihm trotz der Lachens etwas missfallen.
Das war wirklich unglaublich.
Er riss sich etwas zusammen und strich sich mit der Hand die Erschöpfung aus den Augen, bevor er sich räusperte.
"Das sind wirklich beunruhigende Neuigkeiten, habt Dank für die schnelle Übermittlung.", sagte er aufrichtig in Richtung des Elfen, der die Nachricht vorgelesen hatte.
Das war eine Demütigung und eine Schmach für die Monarchie, als auch für die Königsgarde, die in Ceunon stationiert war. Lyonel überlegte ernsthaft, ob diese Leute wirklich die Geeigneten waren, um in Ilirea als Eingreiftruppe für Sicherheit zu sorgen.
"Dann werden wir wohl mal hoffen, dass die Ermittlungen in diesem Fall zu einem Ergebnis kommen. Es wäre wirklich eine Schmach für die Monarchie, wenn sie den Einbrecher nicht fassen würden, obwohl er sich seiner Sache sehr sicher zu sein scheint."
Andererseits? War es wirklich schlimm, wenn das Volk etwas desillusioniert wurde und nicht mehr blind dem König bzw. der Königin folgte?
"Ich werde mir bei Gelegenheit eine angemessene Reaktion für die Königsgarde überlegen...
Was meint Ihr zu einem solchen Vorfall, Nyaralin-elda?"
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Fr Jun 10, 2011 9:28 am

Im ersten Moment hatte Nyarálin die Augenbrauen zusammengezogen um damit ihre Missbilligung Kund zu tun, doch spätestens als Lyonel begann zu lachen, huschte auch über ihr Gesicht ein amüsiertes Lächeln. Sie hob eine Hand zu den Lippen um das belustigte Zucken ihrer Mundwinkel zu verbergen und schüttelte den Kopf.
"Mir scheint es, als gefiele es diesem Mann nicht, dass die Aufmerksamkeit des Reiches sich den Feinden widmet und nicht ihm", gab sie zu bedenken und entspannte die Gesichtszüge wieder, dem Elfen mit einem knappen Nicken für die Nachricht, die er überbracht hatte, dankend und ihn mit einer kurzen Handbewegung wieder aus dem Raum bittend, damit sie ihr Gespräch fortsetzen konnten.
"Vielleicht solltet Ihr diesen Dieb nicht bestrafen, Heerführer Lyonel, sondern eher belohnen, wenn er gefasst wurde, denn immerhin mahnt er die Wachen zur Vorsicht und verhindert, dass sie sich nur allzu rasch in Sicherheit wähnen", fügte sie wohlwollend hinzu.
"In jedem Fall denke ich, dass dieser Dieb noch für sehr viel Erheiterung sorgen wird."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Sa Jun 11, 2011 7:09 pm

„Hoffentlich nicht zum Gunsten der Feinde“, gab Phineas zu Bedenken, der vor nicht allzu langer Zeit aufgestanden war und vor dem Kamin nachdenklich hin und her lief. Er hatte gegrübelt, einzelne Informationen in seinem Kopf 'abgeklopft' und hatte gewartet... gewartet auf das, was sich nun ankündigte. In dem Kamin lagen ein paar Holzscheite, doch brannte aufgrund des warmen Wetters darin kein Feuer. Als es jedoch auf einmal verdächtig knisterte, schaute Phineas auf und seufzte erleichtert. „Endlich“, wisperte er, beobachtete die dunklen Flammen, die sich dann an den lodernen Spitzen weiß färbten. Also eine Nachricht von Lyra. Ein Lächeln huschte über seine Lippen, als ihm auch schon ein Umschlag entgegen fiel. Geschickt fing er es mit einem Tuch auf, um nicht zu riskieren, sich die Finger zu verbrennen.
Sobald er den Umschlag nun öffnete, erstarben das Feuer so schnell, wie es zu Leben erwacht war.
„Eine Nachricht von einer Freundin“, erklärte er der Elfe und dem Heerführer und ließ seine Augen über die Nachricht schweifen.
„Wen auch immer Sie zu der Versammlung schicken wollt, tut es rechtzeitig, sodass er mindestens einen Tag vor dem vereinbarten Termin ankommt. Nachdem man scheinbar versucht hat, die Gesinnung einer Reiterin mit Magie zu wandeln, machte sich meine Bekannte daran, Amulette zu verzaubern, sodass sie den jeweiligen Träger davor beschützen. Zehn an der Zahl. Es müsste für die meisten reichen...“, erzählte er, sobald er sich durch den ersten Abschnitt gelesen hatte.
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Sa Jun 11, 2011 7:21 pm

"Es ist beruhigend zu wissen, dass sich befreundete Hände bereits jener bösen Magie angenommen und eine Möglichkeit gefunden haben, dieser etwas entgegen zu setzen."
Eine Weile lang beobachtete die Ratsherrin den jungen Mann skeptisch und fasste ihn dann genauer in die Augen, darum bemüht ihrer Missbilligung angesichts all dieser mehr als unhöflichen Störungen des Gesprächs nicht zum Ausdruck zu bringen, doch inzwischen fiel es ihr immer schwerer ihr Lächeln zu halten.
"Nun, dann wird uns nicht mehr allzu viel Zeit bleiben bis zum Aufbruch", sagte die Elfe ruhig und atmete noch einmal tief durch um sich zur Ruhe zu bringen. Es war nicht gerecht, dass sie ausgerechnet dem Heerführer und seinem Bekannten zürnte, wollten beide doch nur das Beste für das Reich und das ganze Land - wenngleich auch auf eine Art, die nur bei dem jungen Volk der Nachkommenden auf Verständnis stoßen würde.
"Ich habe die Hoffnung, dass wir unser Gespräch nun in Ruhe fortsetzen können um alle Informationen, die wir besitzen, abgleichen zu können. Denn wie wir inzwischen alle wissen wäre es verheerend, wenn aufgrund einiger Störungen nicht alles ausgesprochen werden kann."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Sa Jun 11, 2011 7:35 pm

„Natürlich, verzeiht, es wird nicht noch einmal vorkommen“, sagte Phineas, der demütig den Kopf neigte und sich zurück an seinem Platz begab. Lautlos ließ er sich auf dem Sessel nieder, in seinen Händen die Karte, auf der sein Namen stand. „Die Nachricht würde ich ja gerne Euch überreichen... doch Ihr dürft sie nicht anfassen, ansonsten... zerfällt sie zu Asche“, erklärte er, lehnte sich kurz vor und legte jene Karte vor die Elfe auf den Tisch. Anschließend lehnte er sich wider zurück, faltete seine Hände und lehnte sich mit seinen Ellenbögen auf seine Beine.
Lyra hatte in dem Brief über die jüngsten Ereignisse erzählt, darüber, dass Oromis Caladhiel aufgesucht hatte und beide sich aufgemacht haben, wobei die Elfe einen... kleinen Umweg gegangen war. Darüber hinaus bestätigte sie und Calebs Kommen, was die Versammlung anbelangte und sie zählte einzelne Gerüchte und Nachrichten auf, die ihr bislang an die Ohren gekommen war. Gerüchte, was den aktuellen Standpunkt anbelangte und vieles weitere mehr.
Als letzter Punkt sprach sie Phineas wieder direkt an, mit der Warnung, er solle sich auf etwas gefasst machen, als möglichen Kandidaten für die Fürstenwahl, immerhin war er der rechtmäßige Erbe. Es war vielleicht ein gewagtes Unterfangen, diesen Brief der Ratsherrin zu überreichen, doch war es wohl wichtiger, sich in dieser Zeit Verbündete zu suchen. Keine Feinde - nur weil man ihnen Informationen enthalten hatte...
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Sa Jun 11, 2011 7:46 pm

Die Augen der Elfe wandten sich von dem Gesicht des jungen Mannes zu dem Brief und sie überflog die geschriebenen Zeilen, nicht verheimlichen könnend, dass ihr Lächeln mit jedem Satz des Briefes weiter gefror bis schließlich auch ihr Gesicht an aller Farbe verlor, die es zuvor noch gehabt hatte.
"Erbe?", hakte sie skeptisch nach und hob den Blick zurück zu Phineas, zuvor einen kurzen, beinahe warnenden Blick mit Lyonel tauschend.
Die Worte rechtmäßiger Erbe ließen nur auf eine Sache schließen, von der sie inständig hoffte, dass er ihre Befürchtung nicht bestätigen würde und dennoch - allein sein Gesicht sprach bereits davon, dass in diesem Brief eines der Dinge angesprochen worden war, von denen er am liebsten nichts mehr gehört hätte.
"Von welchem Erbe spricht Eure Freundin in diesem Brief?"
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Sa Jun 11, 2011 11:29 pm

Phineas atmete leise und ruhig aus, wenngleich er es innerlich ganz und gar nicht war. Er spürte den Blick der Elfe, bemerkte ebenso, dass sie von dieser Nachricht nicht sonderlich angetan – womöglich ahnte sie bereits, worauf diese Anmerkung hinaus geht.
„Mein Name ist Phineas Nûmenessa... Meine Mutter war Galatea Nûmenessa, sie starb früh an Kindbettfieber. Doch von meiner Tante, die mich aufzog, erfuhr ich, wer mein Vater war. Er wusste nichts von mir, da er, abgesehen von der Affäre, die er mit meiner Mutter gehabt hatte, sich nicht um sie geschert hatte. Mein Vater... war Vladimir Bartòsz, Graf von Dras-Leona...“, sagte er mit ruhiger Stimme, doch merkte man ihm an, dass der Name seines Vaters nur zögerlich und widerwillig über seine Lippen kam. Man hatte ihm selbst angesehen, dass er nicht viel von Vladimir gehalten hatte, wenngleich er sein Vater war. Seine Eltern konnte man sich schließlich nicht aussuchen... man konnte nur darauf achten, dass man nicht wie sie werden würde. Und das tat Phineas.
„Von diesem Erbe spricht sie“
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Sa Jun 11, 2011 11:43 pm

"Vladimir ...", echote Nyarálin leise als habe sie soeben nicht verstanden, was der junge Mann ihnen eröffnet hatte und blinzelte ein paar Mal bis sich ihr Verstand nicht mehr gegen das weigerte, was sich nun als bittere Wahrheit herausstellte.
Dunkle Erinnerungen keimten in der Elfe auf, die sie dazu brachten ihren Griff um die Lehnen des Stuhls zu verstärken bis ihre Fingerknöchel weiß hervortraten und auf die Anspannung schließen ließen.
"Ihr seid der Sohn Graf Vladimirs ...", wisperte sie leise und schluckte ein paar Mal, kämpfte die finsteren Erinnerungen wieder nieder, die ihr für einen kurzen Moment nur allzu real erschienen, hatte sie doch den alten Staub in dem verlassenen Haus Dras-Leonas gerochen und die Berührungen des Schattens förmlich gespürt.
Sie tat ihm Unrecht, wenn sie ihn für die Taten seines Vaters belangte, das wusste sie und der Unwillen im Gesicht des jungen Mannes war es, der sie dazu brachte den Kopf zu schütteln.
All dies war in anderen Zeiten geschehen.
Zeiten, die seit dem Tode Ethras längst vergangen waren und die es galt ruhen zu lassen, wenn die Welt nicht erneut einem solchen Schicksal zum Opfer fallen sollte.
"Nun ...", begann sie leise als sie sich nach einer Weile wieder gefangen hatte und schüttelte den Kopf, den verkrampften Griff wieder lösend. "Ihr könnt nichts für Euren Vater und seid nicht für dessen Fehler verantwortlich. Ihr seid als Freund hierher gekommen und gabt uns keinen Grund Euch zu zürnen - vielleicht ist dies ein Zeichen, dass nicht jedes Mitglied dieser unglückseligen Familie einem solch schrecklichen Schicksal erliegen muss."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mo Jun 13, 2011 2:33 pm

"Das hoffe ich doch...", murmelte Phineas leise und atmete leise tief ein, während er sich mit seinen Ellenbögen auf seine Knie stützte. Er senkte den Blick, dachte an die Erzählung seiner Tante. Vladimir war ein Schatten gewesen. In jeglicher Hinsicht. Ein Schatten, der über seine Familie schwebte. Wer wusste schon so genau, ob Astaya und er die einzigen waren. Es würde ihn nicht überraschen, wenn es anders wäre und dort draußen noch mehrere Geschwister gab... Phineas zog dir Stirn kurz kraus und blickte schließlich wieder zu Nyarálin auf.
"Ich plauder nur selten über meine Vergangenheit... aber ich möchte, dass Ihr wisst, dass ich nichts zu verbergen habe, was meine Herkunft angeht. Wenn dies der Preis ist, den ich für eine Zusammenkunft der Völker zahlen muss, dann zahle ich das gerne. Ich will nicht wie mein Vater enden, noch so werden... Das Land braucht Frieden. Aber dafür muss Arash Huskar gestoppt werden, wo wir... wieder bei dem Thema wären"
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mo Jun 13, 2011 4:15 pm

Amulette, die vor Gehirnwäsche schützen sollten? Dieser gesamte magische Tand war so verwirrend und unehrlich, es war ein einziges Schmierentheater schlechter Zauberkünstler, die darin wetteiferten das Publikum mit ihren billligen Tricks für sich zu gewinnen und dabei ständig versuchten, lautstark und polemisch den anderen zu enttarnen, sodass bald niemand mehr wusste, wem er denn noch glauben konnte und das obwohl die alte Sprache sie alle dazu zwang, nur die Wahrheit zu sprechen.
Es war ermüdend und strapaziös, sich mit dieser Magie auseinanderzusetzen. Wäre es nicht viel fairer, wenn niemand die Magie beherrschen würde und sich alle Wesen, Menschen, Elfen oder Zwerge, wieder trauen könnten, weil alle die gleichen Voraussetzungen besaßen, die gleichen Möglichkeiten?
So war es aber nun einmal nicht, es war ein Wunschtraum und so blieb Lyonel also nichts anderes übrig als die harte Wirklichkeit hinzunehmen wie sie war - und das Beste daraus zu machen.

"Wahre Worte, die Ihr dort sprecht, Phineas Nûmenessa, wie ein wahrer Staatsmaan. Dieses Land braucht Frieden und vor allen Dingen einen sicheren Frieden, der wieder zu Vertrauen führt, denn im Moment weiß man kaum, wer auf wessen Seite steht und wem man vertrauen kann. Mit Vertrauen wird Hoffnung kommen und mit der Hoffnung wird dieses Land wieder erblühen.
Wie wir dieses Vertrauen schaffen, und ob es dazu notwendig ist, die alte Ordnung der Fürstentümer und Königreiche zu verändern, werden wir aber ein andermal sehen. Ich denke nicht, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um sich über solche Nebensächlichkeiten zu unterhalten. Denn wenn wir zögern oder scheitern, wird es kein Dras'Leona mehr geben, welches ihr regieren könnt."
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   Mi Jun 15, 2011 6:38 pm

Phineas nickte knapp, nachdem er den Worten Lyonels gelauscht hatte und stimmte diesen zu. Gemeinsam widmete sie sich den wichtigeren Themen und besprachen diese zusammen in dem Raum der Ratsherrin. Es wurden vielerlei Dinge angesprochen, beredet und diskutiert, doch spätestens als die Nacht herein brach und draußen bereits die ersten Sterne am Himmel erschienen, kamen sie zu einem Ende. Sie hatten sich bei den wichtigsten Themen und Details einigen können und waren auf einen gemeinsamen Nenner gekommen.
Sie verabschiedeten sich schließlich und wünschten einander viel Erfolg, da beide Männer am nächsten Morgen aufbrechen musste, damit sie zur rechten Zeit noch Ilirea erreichten.
Phineas bedankte sich noch einmal bei beiden für ihre Mithilfe und verließ den Palast.
Am frühen Morgen brach dann eine kleine Gruppe zur Versammlung auf...

tbc für die Teilnehmer der Versammlung: Ilirea
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Aug 07, 2011 1:32 pm

Der Vogel, den Kharas bereits am Rande Du Weldenvardens losgesandt hatte, war vor geraumer Zeit in der Hauptstadt der Elfen angelangt und hatte die Nachricht über das Ankommen der kleinen Gruppe überbracht. Eine Nachricht, von der Nyarálin nicht wusste, ob sie darüber erfreut oder alledem mit großer Skepsis gegenüber treten sollte. Kharas hatte sie bislang niemals ohne einen triftigen Grund belangt und so hatte die Elfe das Arbeitszimmer der Ratsherren als besten Ort für diese Art der Unterhaltung empfunden und die Gäste hierhin zitiert.
Unweit des großen Schreibtisch an dem sie saß, hockte eine kleine, vielleicht zweijährige Elfe auf dem Boden, deren Interesse voll und ganz einem schwarzen Kater gewidmet war, dem sie immer wieder über das seidige Fell strich. Von den Zweifeln und den Gedanken, die sich ihre Mutter machte, bekam Elarinya nicht viel mit, denn immer wieder hallte das kindliche Lachen der blond gelockten Elfe durch das große Zimmer.
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BeitragThema: Re: Arbeitszimmer des Ratsherren   So Aug 07, 2011 1:38 pm

Leise öffnete sich die Tür des Arbeitszimmers und Coreen sowie Kharas traten ein. Der Magier hatte seiner Schülerin eingebläut wie sie die Begrüßung zu vollführe hatte und das si bei möglichkeit wenn sie etwas sagte sich darum bemühen sollte es in der alten Sprache zu tun. Auch hatte er ihr eingeschärft weder ihm noch Nyaralin ins Wort zu fallen, und vor allem sollte sie nichts anfassen oder gar von selbst anfangen zu reden. Nachdem Coreen ihn einige Male angeblinzelt hatte hatte er mit den Schultern gezuckt und nur gemeint:
"Am besten hälst du einfach ganz den Mund!" und sie dabei freundlich angelächelt.

Als nun die Meister und Schülerin in dem großen Arbeitszimmer standen verneigte sich Kharas ein Stück und gab zeitgleich mit Coreen die traditionelle Begrüßung der Elfen wieder
Dann blieb er stehen, dachte garnicht daran sich zu setzen bevor man ihm nicht einen Platz anbot
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Arbeitszimmer des Ratsherren
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