Foren Rollenspiel

Ein seit 2010 bestehendes Rollenspiel, das von der Vorstellungskraft seiner Nutzer lebt.
 
StartseiteStartseite  PortalPortal  AnmeldenAnmelden  Login  

Teilen | 
 

 Kasernen von Ceunon

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 1:43 am

"Ihr könnt mir Glauben schenken Sir, wenn ich euch sage das der Spruch "Blut ist dicker als Wasser" für mich nie eine Bedeutung hatte!" meinte Zach achselzuckend und gähnte ausgiebig.
"Und was persönliche Gegenstände angeht besitze ich nichtmal wirklich was" er warf seine Sachen auf das einzig freie Bett welches im Raum stand und streckte sich erst einmal.
"Ich stehe also voll und ganz zu eurer Verfügung"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 2:18 am

Marcus hatte sich inzwischen wieder auf sein Bett gesetzte und kratzte sich am Kinn. "Sehr schön. Dann können wir wohl auf die eine Woche Schonfrist für Soldat Stone verzichten und direkt den Befehl ausführen, oder sehe ich das falsch Hauptmann?" Fragend sah er zu Justions. Er hatte sich noch nicht richtig damit anfreunden können das er unter einem weit jüngeren Soldaten diente. Doch so war das Leben. Eigentlich war er selbst Schuld, er hatte mehrere Angebote bekommen eine eigne kleine Einheit anzuführen, wenn auch nicht im Spähbereich, doch Marcus hatte jedes mal abgelehnt. Es lag nicht an dem Nervenkitzel der wohl dadurch ausgelöst wurde das das zehnte Regiment die riskanten Einsätze bekam, nein er wollte keine große Verantwortung übernehmen. So fiel ihm seine Rolle als Soldat viel leichter, er befolgte Befehle von seinem Offizier, punkt. Keine unnötigen Fragen, keine Gewissensbisse. Doch wie musste es wohl sein so etwas tag täglich entscheiden zu müssen? Justinos hatte das Kommando über vier Menschen, vier Leben die jederzeit erlischen konnten. "Spartanisch eingerichtet... naja recht hat der Junge schon, aber soviel unnötiger Müll in den Räumen stört eher ..."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 2:48 am

"Nun..." er fuhr sich durch die langen schwarzen Haare und sah eine lange Zeit aus dem Fenster während er still auf seiner Unterlippe kaute und die letzten Jahre Revue passieren ließ und was ihn in diese prikäre Lage gebracht hatte.
"Will nicht irgendjemand hier etwas von sich erzählen? Wo wir doch jetzt eine große, tolle familie sind?" fragte er und klatschte in die Hände während er die Knöchel knacksen ließ und auf die große Tasche neben sich sah in welcher nur Kleidung, keinerlei persönlicher Gegenstand enthalten war.
Er selbst hatte nicht viel zu erzählen und das was er hätte sagen können wollte er lieber für sich behalten. Keine Informationen welche er hätte teilen wollen
"Irgendwer? Kommt schon Leute, nicht so schüchtern! Teilt eure Erfahrung mit dem alten zachary!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 2:55 am

Nachdem Justinos eingetreten war, hatte Taryn ihm lediglich einen skeptischen Blick aufgrund seines Kommentars zugeworfen und die Augenbrauen in die Höhe gezogen. Ihre Medizin-Kenntnisse praktizieren - als ob Stone der Erste wäre, den sie jemals versorgt hatte. Er klang so, als hätte sie gerade erst ihre Ausbildung abgeschlossen und wäre nicht seit mehreren Jahren mit dieser kleinen Gruppe unterwegs, die sie inzwischen zu schätzen gelernt hatte, so ungestüm und grob deren Mitglieder auch sein mochten. Langsam rappelte sich die Heilerin auf, musterte Stone noch einmal mit einem kritischen Blick und ließ sich dann wieder auf eines der Betten sinken, die Hände ein Stück hinter sich abstützend und sich zurücklehnend. "Wie wäre es, wenn du etwas von dir erzählst, damit wir wissen mit wem wir es zu tun haben", erhob sie die Stimme und verzog die schmalen Lippen zu einem feinen, beinahe herausfordernd wirkenden Lächeln. "Wo du doch sehr viel Wert auf Familie legst. Also Stone?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 3:10 am

"Natürlich, wenn du dies wünschst" meinte er nur ehe er mit der Schulter zuckte.
Sie würden es sowieso irgendwann herausbekommen, es kam immer heraus - die Kunst war nur es als Schild zu trage anstatt sich davon angreifen zu lassen.
Zach atmete tief ein und aus, sah kurz auf seine Hände ehe er den Blick hob und Taryn spöttisch ansah.
"Mein Name ist Zachary Stone, ich bin ein illegitimer Bastard irgend eines Offiziers hier in Ceunon, gezeugt bei dessen Besuch in einem Bordell! Das bedeutet also ich könnte der Sohn von einem eurer Befehlshaber sein" er schnalzte mit der Zunge
"Von daher legt man sich am besten nicht mit mir an, schließlich wisst ihr nicht welcher Offizier es ist, nicht wahr?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 3:19 am

Eine ganze Weile lang schwieg Taryn und nur ihre zuckenden Mundwinkel verrieten ihre Belustigung über Stones Worte, dann jedoch brach die junge Frau in helles Lachen aus und schüttelte den Kopf, wobei die aschblonden Locken wild um ihr feines Gesicht tanzten und die breite Narbe auf ihrer Wange verbargen. "Du hattest Recht, Marcus - er ist ein Grünschnabel", kicherte sie und wandte sich damit an den großen Soldaten, welcher bisher stumm geblieben war. Langsam erhob sich Taryn wieder von ihrem Platz und trat zurück zu Stone, nur um ihm wenig später auf die Schulter zu klopfen, ein stummes Zeichen von Mitleid und Bedauern in ihrer Miene, das ihr Lächeln abgelöst hatte.
"Du glaubst wirklich, dass das hier irgendjemanden interessiert, Stone? Das, was hier interessiert sind deine Fähigkeiten und nicht dein Papi, der vermutlich ohnehin nichts von dir weiß", begann sie mit ruhiger Stimme und deutete hinüber zu Marcus. "Unser guter Marcus hier stammt zum Beispiel aus einer Großfamilie, die sich dem Schneidern gewidmet hat. Kaum vorzustellen, mh? Und unser Hauptmann hat sich bereits mit Deserteuren herumschlagen müssen als er noch ein Kind war. Ich bin eigentlich die Tochter des Vogts und es interessiert hier trotzdem niemanden, wem er damit auf die Füße tritt, wenn man mich schlecht behandelt", fuhr sie seelenruhig fort, ignorierte die Ironie in seinen Worten und nahm sie lediglich mit einem schlichten Schulterzucken zur Kenntnis. "Gewöhn' dich besser gleich dran", beendete sie ihre Worte schließlich, schüttelte ein letztes Mal den Kopf und wandte sich über die Schulter zu Justinos zurück. "Ich gehe die Sachen packen und bin in einer halben Stunde aufbruchfertig."

tbc: packen
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 12:47 pm

Für einige Sekunden entglitten Zach sämtliche Gesichtszüge ob der unerwarteten Antwort ehe er sie wieder fand und mit einem spöttischen Grinsen wieder zu seiner alten Form zurück.
"Wie ich bereits zuvor verlauten ließ" meinte er nun mit unverhohlenem Zynismus in der Stimme
"Welch eine nette kleine Familie, fast so gut wie meine alte!" er hielt wieder den Handrücken gegen das Nasenbein als diese angefangen hatte zu bluten.
"Mag mir jetzt eigentlich mal endlich wer sagen auf welche kuschelige, romantische Reise wir uns begeben?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 2:03 pm

"Unsere kleine romantische Reise wird uns direkt in den Buckel führen, unbekanntes Land das bisher von kaum einem Menschen durchschritten wurde weil das Gelände dort einfach zu unwegsam ist, als das man eine große Kompanie dort hindurch schicken könnte. Und was wir dort tun sollen? Nun es ist eigentlich recht einfach, wir durchkämmen einen Teil des Gebirgszuges und halten Ausschau nach Urgal oder, die Götter mögen uns davor bewahren, Kullstämmen die sich dort niedergelassen haben. Wenn wir auf socleh treffen, vermerken wir uns auf einer speziell dafür angefertigten Karte wo sich die Stämme befinden um sie dann gezielt auslöschen zu können." Als er den leicht entsetzten Gesichtsausdruck Zacharys sah konnte er nicht anders und schüttelte lachend den Kopf, was waren das noch für Zeiten gewesen, als man einen Frischling ans Bett gefesselt hatte und dann mit einem Brandeisen gebrandmarkt hatte, sodass jeder wusste zu welchem Regiment er gehörte. Inzwischen waren solchen Riten strengsten verboten, selbst der übliche Schlag ins Gesicht verschaffte Marcus oft eine Menge Schwierigkeiten, doch darauf wollte er nicht verzichten. Auch er hatte all dies früher erlebt und gut überstanden, seiner Meinung nach gehörte so etwas einfach zum Leben in der Armee dazu. "Willkommen bei den Bluthunden Kleiner." Stieß Marcus höhnisch hervor und forme seine Lippen zu einem spöttischem Lächeln, dann wandte er sich zu dem einzelnen Fenster um. Es war schmutzig, wohl schon seit Ewigkeiten nicht mehr geputzt worden, doch noch konnte man hindurchsehen. Es war bereits Nachmittag, wenn die Dunkelheit hereinbrach würden sie ausrücken, so wie immer wenn es um einen Auftrag im Buckel ging. Warum ausgerechnet Abends? Marcus wusste es nicht, er befolgte nur die Befehle.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 2:11 pm

"Ich bin mit Amateuren unterwegs" seufzte Zach und sah zu Deleven auf, schüttelt den Kopf
"Es gibt keine Kullstämme Marcus" erklärte er leise und lehnte sich an den Hohen Bettpfosten der sich über ihm zum Doppelbett auftürmte.
"Kulls sind vereinzelt größer gewachsene Urgals welche als Repräsentanten ihres Stammes angesehen werden. Der Clan welcher die meisten Kull besitzt gilt als besonders stark und dessen Wort hat in ihren Clansitzungen am meisten Gewicht" er fuhr sich durch die Haare ehe er den Kopf schüttelte.
"Und magst du mir auch mal verraten wieso wir uns in das Gebirge begeben sollen um irgend einen Urgalstamm samt Frauen und Kinder auszulöschen die uns nichts getan haben?
Seit dem Angriff auf Illirea gab es keine gewalttätigen Auseinandersetzungen mehr mit den Urgalstämmen! Ist es also die premsise der Königlichen Armee unschuldige abzuschlachten?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 2:48 pm

" Und wie wir alle wissen, liegt der Angriff auf Ilirea ja auch schon so lange zurück...ebenso wie die Schlacht gegen den verrückten Elfen, bei der auch Urgals gegen uns gekämpft haben, hmm? ", entgegnete der Offizier mit beißendem Spott in der Stimme und erhob sich von seinem Bett. Mit schweren Schritten trat er auf Zachary zu. " Man hat mir schon erzählt, dass du ein Unruhestifter bist und ständig Widerworte gibst. " Justinos verschränkte die Arme vor der Brust und seufzte leise. " Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich habe keine Lust, mich mit dem Neuling über die ethische Korrektheit des Tötens von Urgals zu streiten. Order ist Order und sie wird ohne Murren befolgt. Befehlsverweigerung wird entsprechend geahndet. " Der Krieger fixierte das Gesicht seines Gegenübers fest. " Zum Thema Amateure : Marcus vermag es, mit einem Hieb seiner Axt einen Menschen in der Mitte zu spalten, Scarlett kann einem Reiter in vollem Galopp aus 100 Meter Entfernung einen Pfeil in den Kopf jagen und was Taryn angeht...ich würde es mir mit ihr nicht verscherzen, sie ist es, die am Ende deine Wunden versorgt. Und ich bin der Anführer dieser Gruppe von verdammten Helden. " Der Soldat lachte rau. " Wir alle kämpfen schon seit einiger Zeit zusammen. Du musst dich hier erst noch beweisen, also ich an deiner Stelle würde mich erstmal zurückhalten, Magier. "
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 3:30 pm

"Ich bevorzuge ja Bastard" meinte Zach trocken ehe er salutierte.
"Aber wie ihr Befehlt oh Captain, mein Captain! Ich werde keine weiteren Widerworte verlauten lassen und auch eure Befehle nicht in Frage stellen" Er seufzte ob der bevorstehenden Aufgabe ehe er sich seinen Sachen zuwandte und einiges auspackte, alles was nicht gerade warm war wurde nicht mitgenommen und wäre nur unnötig schwerer Balast gewesen
"Ich denke ich werde hier perfekt reinpassen..." murrte er und kratzte sich an der Nase
In einer Bande von Schaumschlägern..... dabei kann ich doch wenn ich will der größte von allen sein!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Sa Jan 21, 2012 3:50 pm

"Nun, dann wird es dir sicher auch nichts ausmachen einen Teil der Vorräte zu tragen, als Zeichen des guten Willens. Pferde eignen sich nämlich nicht sonderlich gut in so einem Terrain." Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck stand Marcus auf und stampfte an seinem Vorgesetzten vorbei. "Was bildet sich dieser Grünschnabel eigentlich ein? Allein bei der Schlacht von Ilirea hat man gesehen das sich Kulls durchaus zu ganzen Stämmen zusammen rotten. Es ist selten natürlich, doch wenn so etwas im Buckel geschehen würde wäre die Hauptstadt in unmittelbarer Gefahr." Seine derben Ochsenlederstiefel gaben bei jedem Schritt ein leises Knirschen von sich. Das sollte also der Ausgleich sein für sechs gute Männer die Gefallen waren? Ein arroganter Zauberer der sich selbst für einen Gott hielt? Zum ersten mal seit langem bereute Marcus es in die Armee gegangen zu sein. Er hatte lange Zeit mit dieser Kompanie gedient, wenn auch nicht von Anfang an unter Offizier Justinos Befehl. Doch selbst mit einem jüngeren Vorgesetzten konnte er sich abfinden, mit einem schmierigen Zauberer jedoch, würde es weitaus schwerer werden. Schon jetzt verdrängte der Soldat den Gedanken, Zachary einmal aus einer Misslichen Lage retten zu müssen. "Ich werde mich ebenfalls Abmarsch bereit machen Hauptmann." Gab Marcus im militärischen Tonfall von sich und salutierte stramm, daraufhin riss er die Türklinke regelrecht nach unten und verließ den Raum.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Do Feb 02, 2012 10:14 pm

" Morgen, Männer ", erklang eine Stimme von der Tür aus. Die schweren Schritte des Offiziers hallten laut in dem kleinen Raum wieder, als Justinos die Mannschaftsquartiere durchquerte. An diesem Morgen hatten ihn neue Befehle ereilt. Sie waren abkommandiert worden, um in den Straßen der Stadt für Ruhe zu sorgen. Der neue König schien nach seiner Amtseinsetzung Aufstände zu befürchten, was Justinos schleierhaft war. König Alvias Xeldaric war tot, sein Bruder der neue Nachfolger und der Offizier wusste bisher noch nicht allzu viel über den kleinwüchsigen Herrscher. Er war wohl eine Zeit lang Statthalter von Gil''ead gewesen und hatte seinen Job, wie man hörte, wohl nicht allzu gut ausgeführt, aber sonst war er in den Augen der Bevölkerung ein unbeschriebenes Blatt. Justinos glaubte nicht, dass die einfachen Bauern sich gegen ihren neuen Herrn erheben würden. Warum sollten sie ? Für sie änderte sich nicht allzuviel außer der Name der Person, der sie Steuern zahlten. Aber Befehl war Befehl und so würden sie über Nacht durch die Straßen der Stadt patrouillieren und für Ordnung sorgen. " Wir haben neue Befehle ", fuhr Justinos fort und musterte die vier Gestalten. " Wir sollen heute Nacht durch die Stadt patrouillieren. Es scheint, als befürchte unser verehrter neuer Herrscher, dass rebellische Tendenzen in der Bevölkerung sich nach dem Herrscherwechsel entladen könnten. Wie man hört, soll König Erol kein so starker Herrscher wie sein Vorgänger sein und diejenigen, die einen Groll gegen seinen Bruder hegen, könnten jetzt ihre Chance gekommen sehen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Do Feb 02, 2012 11:01 pm

"Verständlich dass er sich vor einer Rebellion fürchtet oder nicht? Wenn man sich ansieht was er mit Gil`ead angerichtet hat, ist es doch verständlich dass die Bevölkerung sich gegen ihn auflehnen will.", erklärte Scarlett, die mit hinter dem Kopf verschränkten Armen auf ihrem Bett lag und die Decke anstarrte. Sie hatte die Nachricht über den Tod von König Alvias nicht sonderlich gut aufgefasst. Unter der Verherrschaft von König Alvias hatte sich für die niedere Bevölkerung eingesetzt und ihnen endlich ein paar Rechte eingeräumt.
"Aber seit wann müssen Soldaten die für die Aufkälung, geheim Einsetzte und den Kampf gegen Urgals und ähnliche Gestalten, durch die Stadt marschieren und aufpassen dass die Bevölkerung ruhig bleibt?", fragte Scarlett. Sie richtete sich auf, zog die Beine an und schlang die Arme darum. Ihre braunen Augen blickten fragend zu Justinos und sie legte den Kopf leicht schräg. Wir sollen dafür sorge tragen, dass die Menschen die Füße still halten?
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Do Feb 02, 2012 11:23 pm

"Weil wir müssen, Scarlett", mischte sich Taryn ein, ohne den Blick zu den beiden Gefährten zu wenden, die gesprochen hatten. Bereits seit dem Läuten der Glocken lag die junge Heilerin wach und starrte die hölzerne Decke über ihr an, musterte die Maserungen dort während sie versuchte, ihre eigenen Gedanken zu sortieren und sich einen Reim aus alledem zu machen, was die Glocken bedeuteten. Der Tod des alten Königs ... sie erinnerte sich an das Turnier vor wenigen Wochen und den älter werdenden König, der dort noch mit eisernem Willen und starkem Arm gegen seinen eigenen Bruder gekämpft und ihn bezwungen hatte. Es war irgendwie unvorstellbar, dass jetzt eben dieser kleinwüchsige Giftzwerg die Krone auf dem Haupt tragen würde und sie fortan seine Befehle befolgen mussten.
Langsam erhob sich Taryn von ihrem Bett und richtete sich langsam auf, begann die Dinge zusammen zu suchen, von denen sie glaubte, dass sie sie brauchen würde. Sie würden also dafür sorgen, dass die Bauern die Füße still hielten bis der neue König seine Position gefestigt hatte. "Dann sollten wir wohl aufbrechen bevor unser neuer König sich einen Zacken aus der Kinderkrone bricht", murrte sie leise während sie ihre Tasche schulterte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Fr Feb 03, 2012 12:08 am

"Na dann wollen wir mal." Murmelte Marcus müde und fuhr sich über das Gesicht. Er hatte in den letzten Tagen nur wenig geschlafen und hatte dies nun nachholen wollen. Während der Glockenschläge war er kurz aufgewacht, doch sein Hirn hatte noch nicht recht begreifen wollen was geschehen war. "Der König ist also Tod... und nun regier sein kleinwüchsiger Bruder? Eine Schande... der wird sich doch kein Jahr auf dem Thron halten können, allein in Gil´ead hat sich die Lage rapide verschlechtert... aber das war nur eine einzelne Stadt. Wie wird das ganze bei einem kompletten Reich enden?" Der Hühne knabberte unruhig auf seiner Oberlippe und stemmte sich langsam auf, streckte sich ein paar mal um die müden Glieder wieder Beweglich zu machen und sah dann zu Justinos.
"Gibt es irgendwelche Bereiche die besonders betroffen sein könnten? Vielleicht das heruntergekommene Viertel in dem in jeder zweiten Ecke eine Taverne steht? Ich finde... das wäre doch kein schlechter Anlaufpunkt oder?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   Fr Feb 03, 2012 12:19 am

" Keine Tavernenbesuche heute Nacht, Marcus ", entgegnete Justinos knapp und warf dem Krieger einen scheelen Blick zu. " Du hast dein Geld doch ohnehin so gut wie komplett bei dem Turnier verloren. Wie würdest du das überhaupt bezahlen wollen ? " Ohne eine Antwort abzuwarten schritt Justinos zu seinem eigenen Bett hinüber. Das Schwert hatte er bereits umgegurtet und griff nun nur nach dem runden Schild, der locker am Bettende lehnte. " Na denn, wenn keine weiteren Fragen sind, würde ich vorschlagen, wir fangen einfach mit der Patrouille an und nehmen uns zum Anfang die Hauptstraßen vor. In die Nebengassen würd ich nicht mal gehen wollen, wenn keine rebellische Stimmung herrscht. " Er machte eine kurze Pause und fügte dann erklärend hinzu :" Wegen dem Gestank, nicht wegen der Gefahren. "
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Kasernen von Ceunon   

Nach oben Nach unten
 
Kasernen von Ceunon
Nach oben 
Seite 5 von 5Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Foren Rollenspiel :: Ceunon-
Gehe zu: