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 Stadttor von Ceunon

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Caladhiel
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So Dez 04, 2011 1:03 pm

"Ihr habt Recht", antwortete Caladhiel ungerührt, wobei ihr Gesicht keinerlei Emotion verriet, die sich in der Elfe regte und die sie am ehesten als Ärger und Zorn bezeichnen konnte. "Dies hier ist nicht die angebrachteste Situation, Fürstin und ich habe nicht die Zeit mich hier mit den Entschuldigungen einer Halbwüchsigen zu befassen", fuhr sie fort und schüttelte den Kopf, setzte einen Schritt nach vorn um sich Auge in Auge mit der Fürstin Illireas zu befinden. Sie hatte die Nase voll von höflichem Geschwätz und einem prüfenden Abmessen jedes Schrittes - Hemióne war ihr bereits oft genug dazwischen gefunkt und die Entscheidung, sich allein für einen spontanen Besuch mit einem Teil ihrer Truppen aus dem Buckel zu entfernen, konnte sie ebenso wenig gut heißen, wie es die anderen taten.
"Hört mir zu, denn ich werde Euch all dies nur ein einziges Mal sagen. Was bildet Ihr Euch eigentlich ein? Das, was Ihr getan habt wird Konsequenzen nach sich ziehen, denn jede Eurer Entscheidungen gilt nur Euch selbst und nicht dem großen Ganzen. Ihr seid ein Kind, das verzweifelt versucht Aufmerksamkeit zu erhalten und dem dabei völlig gleichgültig ist, ob diese Aufmerksamkeit gut oder schlecht ist", begann sie erneut mit verschlossener, harter Miene und ernster Stimme. "Aber ich bin mir sicher, Ihr werdet genug Aufmerksamkeit erhalten, wenn Ihr erst zurück im Buckel seid und das solltet Ihr sehr schnell wieder sein als eine der Fürsten Illireas, wenngleich ich mich immer noch frage, in welcher geistigen Umnachtung sie Euch dafür auserkoren haben, denn bisher habt Ihr noch nichts getan, auf dass Ihr stolz sein könnt und jetzt entschuldigt mich, ich habe ein Versprechen gegeben jemanden zu retten."
Damit wandte sich die Reiterin ab und trat mit langen, festen Schritten durch die großen Tore während sie stumm nach dem Geist des Bündnispartners suchte, den sie gebeten hatte, außerhalb der Stadt zu bleiben und dessen Unterstützung sie nun brauchte.
'An? Habe ich eben überreagiert?'

tbc: in der Stadt

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"When I thought that I fought this war alone
You were there by my side on the frontline
When I thought that I fought without a cause
You gave me a reason to try"
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Ashryn
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So Dez 04, 2011 2:04 pm

Was erlaubt sich dieses Weib? Ich bin ja für die Reiter und werde sie unterstützen wo ich kann, aber langsam gehen mir diese Emporkömmlinge auf den Geist. Sie haben den Frieden zu wahren und nehmen sich mehr Befugnisse raus als es ihnen erlaubt wäre, dachte Hemióne wütend.
"Na was steht ihr hier noch rum?! Reitet los, ich hab euch doch gesagt wo ihr hin sollt!", fuhr sie ihre Leibwächter an, die sich, bis auf zwei, in Bewegung setzten. "Wir reiten zurück in den Buckel wie es scheint."

tbc: im Buckel

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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So März 04, 2012 2:51 pm



Sanft strich der frische Frühlingswind um sein schütteres Haar als Owen die Stadt seiner Vorväter zum ersten mal seit vielen Monaten wieder betrat. Das geschäftigte Treiben in der Metropole ließ die Luft beinahe knistern während Menschen durch die engen Gassen strömten wie Blut durch die Adern eines Menschen. Er fuhr mit einem Anflug von Nostalgie über den Sandstein der Mauer und nickte knapp, fühlte jenes vertraute Gefühl welches einen überkam wenn man nach einer langen Reise nach Hause kam.
Er war Knappe unter Köndig Eduard dem ersten gewesen, hatte den Ritterschlag unter König Eduard dem zweiten erhalten und hatte unter König Palancar gedient - er war stets dem Reich treu geblieben und hatte auch seiner Majestät Alvias Xeladric voller Inbrunst gedient. Doch König Erol war ein Mann gewesen unter welchem er nicht dienen konnte. Doch nun, nachdem ihn die Nachricht erreich hatte das der rechtmäßige König wieder auf dem Thron saß war es Zeit sein Gelöbnis zu erneuern und wieder das zu tun was sein Schicksal war.
"Wir sind wieder zuhause" sagte er leise als er zu seinem Knappen sah und diesen anlächelte. Leise klapperten die Schuppen seiner Rüstung als er sich auf den Weg machte, die engen Straßen entlang - einen Weg, den er selbst mit geschlossenen Augen gefunden hätte, den kleinen Hügel hinauf auf welchen ceunon erbaut worden war auf den Palast zu
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So März 04, 2012 3:03 pm

Auf dem Rücken des jungen Knappen klapperten im Gegensatz zu seinem Herren keine Metallplättchen einer Rüstung, sondern zahlreiche Töpfe und mehrere Vorräte die inzwischen recht aufgebraucht waren. Es war nicht unbedingt das einfachste unter einem Reisenden Ritter zu dienen, doch zum Glück waren diese Tage schnell vorbei gegangen. Ramon konnte Ser Owens Gesicht jetzt noch vor sich sehen als dieser dies Nachricht erhalten hatte, das Erol Xeldaric zum König ernannt wurde. Er hatte seinen Herren voll und ganz verstehen können, auch wenn er eine ganze Zeit lang schwer zu erreichen war. Oft hatte er sich in sich gekehrt und redete nicht mehr als unbedingt nötig. Doch schon auf dem Weg nach Ceunon, in seine und Ramons Heimat hatte sich die Laune des Alten Ritters sichtlich gebessert. "Das sind wir wohl Herr Owen." Antwortete der Knappe mit einem breiten Grinsen und rückte das schwere Gepäck auf seinem Rücken zurecht, worauf lautes Klirren und Klappern zu hören war. "Und..." Fing er an und stellte sich nun neben Sir Owen. "Was tun wir jetzt? Gehen wir an den Königshof und betrachten ein paar freizügige Mägde?" Fragte Ramon mit jugendlichem Elan und kniff sein linkes Auge zu, als dieses direkt in die Sonne starrte.
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So März 04, 2012 3:12 pm

"Ramon!" warf Owen ein und schüttelte entrüstete den Kopf während er weiter voraus schritt. "Du bist bald ein Ritter der Krone und kein Kuhjunge! Ich dachte eigentlich ich hätte dir besser eingebläut was es bedeutet ein Ritter zu sein!" er schüttelte erneut den Kopf während er sich mit vorsicht einen Weg durch die Menschenmassen bahnte und mit langen Schritten die Gassen durchmaß, freudig sah wie das große Schloss immer näher kam.
"Vergiss niemals die zwölf ritterlichen Tugenden!
Mâze, zuht, êre, triuwe, hôher muot, höveschkeit, diemüete, milte, werdekeit, staete, güete und manheit!"
er klopfte sich auf die Rüstung
"Zähl auf was jedes einzelne Bedeutet! Für dich sollte vor allen anderen das erste von Belang sein!"
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So März 04, 2012 3:29 pm

"Nun öhm...öhm öhm..." Ramon kratzte sich kurz am Kopf und sah betrübt zu Boden, versuchte das was Ser Owen ihm bestimmt schon einhundert mal gesagt hatte wieder ins Gedächtnis zu rufen. "Mâze war das maßvolle Leben und die Zurückhaltung, zuht die Erziehung nach festen Regeln der Anstand und die Wohlerzogenheit,
êre das ritterliches Ansehen und dessen Würde, triuwe die Treue, hôher muot war... ähm.. ach ja... nein quatsch.. wartet bitte kurz Herr Owen... ah ich habs! seelische Hochstimmung, höveschkeit war die Höflich ähm ... HöfFISCHkeit, diemüete der Demut. milte die Freigiebigkeit und Großzügigkeit, werdekeit und Würde, staete war die Beständigkeit, Festigkeit die Güte und Freundlichkeit und manheit die Tapferkeit !"
Stolz darauf das er alles im Kopf behalten hatte rückte Ramon sein Gepäck und das von Sir Owen auf seinem Rücken zurecht und kratzte sich dann an der Nase. Allerlei Gerüche hingen in der Luft, welche die Nase des jungen Knappen reizten. Er nieste, einmal, zweimal, dreimal bis er sich schließlich die Nase zu hielt und sich zur Disziplin zwang. Er hatte schon genug Aufmerksamkeit erregt, und dies nicht im positiven Sinne. "Verzeihung Herr..." Stotterte Ramon mit einem wehleidigen Lächeln.
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So März 04, 2012 3:56 pm

"Wenn du sie nur auch leben würdest!" seufzte Owen und schüttelte nur den Kopf. Manchmal glaubte er, der junge würde niemals ein Ritter werden. Dann jedoch gab es Tage an denen Ramon mit solch einem Elan an die Sache heran ging, dass Owen garnicht anders konnte als stolz auf ihn zu sein. Er warf einem Bettler in der Nähe ein paar Kronen zu als er schließlich die Hauptstraße erreichte.
"Hör mir gut zu Ramon! Wir werden jetzt beim König vorsprechen! Ich will nicht das du ihm oder mir ins Wort fällst! Keine Erklärungen, keine Witze - kein gequengel! Der König will nicht die Geschichte hören wie du einst drei Hasen um einen Baum gebunden hast und er wird mit den Fragen wieso ich der Krone zu Zeiten Erols nicht Treu war NICHT unverschämt sein! Und nein, du sollst es ihm auch nicht sagen..." er schüttelte den Kopf und deutete auf das große Schloss
"Zweihundert Stufen und ich will nicht das du mit hochrotem Kopf und außer Puste da oben ankommst"
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   So März 04, 2012 4:20 pm

Ich doch nicht Herr, ich doch nicht." Sagte Ramon lachend und machte die ersten paar Schritte voran. "Kein gequängel....pah! Als ob ich mich über ständig über irgend etwas beschweren würde. Ich gebe lediglich... gute Ratschläge." Doch er behielt seine spitzen Kommentare für sich und nickte nur knapp, daraufhin machte er sich mit Ser Owen auf den Weg zum Schloss. Die Befürchtung seines Herren sollte sich als berechtigt erweisen, denn schon auf dem Weg zum Schloss sah er einigen Frauen hinterher und kam leicht vom Kurs ab, versuchte mit dem ein oder anderen Mädchen kurz ein paar Worte zu wechseln, doch der alte Ritter zog ihn jedes mal murrend wieder zurück und gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf. "Nur weil seine Tage bei den Damen schon längst gezählt sind..." Dachte sich Ramon jedes mal, woraufhin er leise Lachen musste. Als Ritter und Knappe endlich am Königshof angekommen waren stapfte der Junge fröhlich die Stufen herauf, wartete jedoch jedes mal geduldig auf seinen Herren. "Seht ihr Herr Owen, ich mache keineswegs schlapp." Sagte er stolz und verschränkte beide Arme vor der Brust. daraufhin verlor er jedoch durch das schwere Gepäck auf seinem Rücken das Gleichgewicht und fiel nach hinten. Etwa fünfundzwanzig Stufen und etliche Prellungen brauchte es bis sich Ramon wieder fangen konnte und irritiert aufstand. "Nichts... geschehen Herr... alles in Ordnung. Alles heil." Und tatsächlich war weder etwas im Gepäck, noch irgend ein Knochen von dem Knappen zu schaden gekommen. Lediglich sein Stolz hatte einiges ertragen müssen.

tbc. Schloss
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Ashryn
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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   Di März 13, 2012 7:11 pm

Hemióne trat durch das Tor ins Freie. Sie hatte gewartet bis zum Abend. Dann war eine Magd in ihr Zimmer gekommen um ihr ein klägliches Mahl zu bringen. Hemióne hatte sich hinter der Tür versteckt und als die Magd im Raum war, hatte sie sie mit einem Zauber schlafen gelegt. Dann hatte sie die billige Kleidung der Frau angelegt und hatte ihr Aussehen mit einem Zauber verändert. Mit dem gestohlenen Aussehen war aus dem Zimmer gegangen und so leise wie möglich durch die Korridore bis zum Schlosstor. Nur einmal wurde sie von einer Wache aufgehalten, konnte diese jedoch mit einer geschickten Lüge wieder beruhigen. Vom Schlosstor aus, war es ein leichtes durch die Straßen der Stadt zu spazieren, wie ein gewöhnlicher Menschen, bis zum Stadttor.
Sie war durch das Tor geschlüpft und hatte den Zauber gelöst. Mit ihrem normalen Aussehen, war sie zu ihren Leibwächtern gegangen, die seelen ruhig in einiger Entfernung zur Stadt gewartet hatten. "Mylady Hemióne, was ist geschehen? Und wieso tragt ihr so jämmerliche Kleider?", hatte einer gefragt. Darauf antwortete Hemióne: "Es sind Komplikationen entstanden, haben angedauert und sind überwunden worden. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Also dann, wir sollten uns auf den Weg machen. Ich möchte nicht länger als nötig hier bleiben und der Weg ist weit.". Dann war Hemióne auf ihr weißes Pferd gestiegen und los geritten. Die Männer folgten ihr und auf die Frage wohin ihre Reise denn nun ging, hatte Hemióne nur wissend gelächelt.

tbc: weg

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BeitragThema: Re: Stadttor von Ceunon   Do Jun 21, 2012 9:50 pm

Alèia huschte zum Stadttor, blieb im Schatten stehen und musterte die Stadtmauer. So gross...einfach gross... Dachte sie und liess ihren Blick über die Landschaft schweifen. Sie wandte ihren Blick ab und richtete das dunkelgrüne Stirnband auf ihrem Kopf, dass ihre Ohren und schrägen Augenbrauen verdeckte. Sie musste einfach weg aus dem Wald, seit ihr Vater auch noch gestorben war. Sie umklammerte die goldene Kette mit dem roten Stein in der Mitte die ihre Mutter hinterlassen hatte und holte tief Luft. Sie versteckte die Kette in ihrem Kleid und trat hinaus zum Stadttor. Mein neues Leben sollte also hier beginnen...dachte sie und musterte die Wachen am Tor mit interessiertem Blick.
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