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 Elfengarten Maela Finna

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Nyaralin
Königin der Elfen
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 12:01 am

out: entschuldige, falls ich dich erschreckt haben sollte - das war wirklich keine Absicht :)Und mit mir sind noch zwei Spieler aus den good old times zurückgekehrt, von ihnen also auch vielen Dank für das freundliche Willkommen =)

Nyarálin lächelte sacht, während sie beobachtete, wie Aléia mit sich selbst kämpfte, wie die Augen der jungen Elfe glasig wurden und sie immer wieder die Tränen fort blinzelte, die sich in ihren Augen gesammelt hatten und an den dunklen Wimpern hingen, wie es der frische Tau am Morgen an den Blättern der Bäume tat. Sacht deutete sie der Elfe an, sie zu einer der kleinen, hölzernen Bänke begleiten, die hier standen und die Ratsherrin ließ sich behutsam darauf sinken, beobachtete noch, wie Mhink ihr ebenfalls folgte und schweigsam ließ sie die Werkatze auf ihren Schoß springen - Mhink war seit Jahren ein enger Vertrauter ihrer Familie gewesen. Er hatte Elarinya aufwachsen sehen, hatte Rhunöns Schmiedekünste beobachtet und war Nyarálin selbst stets ein weiser Begleiter in jeder Ratssitzung gewesen - ihn nun altern zu sehen, schmerzte sie und als ihre Finger behutsam über sein langsam ergrautes Fell strichen, kehrte der Wehmut in die Elfe ein.
Was war nur geschehen? In all den Jahren hatte sie immer wieder aufs Neue bedauert, Hermíone nicht gestoppt zu haben, als sie noch die Gelegenheit dazu gehabt hatte. Die Elfe hatte mit ihren Lügen beinahe ihr gesamtes Volk verdammt, hatte Lügen gesät, die selbst Königin Dellanir, die einstmals eine gute und wichtige Freundin der Elfe gewesen war, dazu gebracht an ihr zu zweifeln und ihr zu misstrauen, doch was auch immer Nyarálin getan hatte, es hatte nichts verändert. "Es ist gut", beruhigte sie langsam die jüngere Elfe an ihrer Seite und lächelte selbiger sanft zu. "Es ist nicht Eure Schuld und niemand wird Euch jemals einen Vorwurf für das machen dürfen, was Ihr getan habt. Ihr seid manipuliert worden, wie es viele vor Euch bereits wurden und ich zürne Euch in keiner Weise", ließ sie noch folgen und lenkte ihren Blick wieder hinüber zu der jungen Elfe, die bei ihr war und in der sie sich wieder erkannte.
Auch sie war damals auf Lügen reingefallen, hatte sich von Ethras Schein blenden lassen und war ihm gefolgt bis Farodin sie wieder zurück geführt hatte, dorthin, wo sie hingehörte und zurück zu den Reglementierungen ihres eigenen Volkes. Er hatte ihr ein Leben gegeben, hatte ihr Hoffnung und Elarinya geschenkt, ihrer beider gemeinsamer Stern. "Wir dürfen uns nicht in den Krieg der Menschen einmischen, Aléia. Das Interesse unseres Volkes sollte in erster Linie in unserem Volk liegen. Einstmals haben wir uns den Menschen verpflichtet und haben ihnen gegen einen großen Feind beigestanden, wir haben einen König unterstützt, der die Geschicke dieser Welt geändert hat, aber das war vor vielen Jahren. Wir sind nun uneins und wenn wir nun in den Kampf ziehen, wird unser Volk fallen."
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Mhink
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 12:08 am

Wie sollte Sie denn auch gegen all das gewappnet sein Nyaralin? fragte Mhink nur und schüttelte den Kopf, während er seine Ohren aufstellte und auf jedes noch so kleine Geräusch hörte. Er traute Hermióne alles zu, die in ihrem Wahn bestimmt mehr als einen Spion hinter dem jungen Elfenkind hergeschickt hatte um dafür zu sorgen, dass diese nicht von dem Weg abkam, den die alte Hexe für sie bestimmt hatte.
Wie sollte Aleiá auch gegen jemanden ankommen, der sich von Kharas hat inspirieren lassen können? Verborgene Ränke schmieden konnte Sie schon immer. Bereits damals, als Sie von uns zu den Menschen geschickt wurde. Da sie kaum älter als ein Kind war. Wir hätten es vorher sehen müssen. Die Finsternis in ihrem Herzen. Sie trug Sie immer in sich. Die Gier, die Missgunst auf all das was sie niemals haben konnte. Sie ist in den dunklem Zeitalter aufgewachsen, als Scorpios finstere Magie die Herzen aller verfinsterte. Sie hat beinahe die Reiter gegen die Elfen aufgebracht.
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 1:34 am

Dankbar liess sich Aléia auf die hölzerne Bank neben Nyaralin fallen und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Mutter hätte jetzt gesagt, das alles wieder gut werden würde und mir gesagt, dass ich eine Tasse Tee und etwas Schlaf gebrauchen könnte. Vater würde sagen, dass ich stark bleiben soll und diese schwierigen Zeiten durchstehen muss... Ich hoffe nur das es nicht noch schlimmer kommt. Aber dies scheint leider erst der Anfang einer ganz grossen Sache zu sein, mit der ich eigentlich gar nichts zu tun haben dürfte.
Als Aléia die Augen wieder öffnete, sah sie Nyaralins sanftes Lächeln. Ihre Mutter und auch Hemiòne hatten sie so angelächelt. Dieses warme Lächeln...Aber so wie es scheint war Lady Eliras' nie echt. Das machte Aléia traurig und wütend zugleich. Als sie hörte, wie nett das Ratsoberhaupt der Elfen zu ihr sprach, wusste sie nicht ob sie sich freuen sollte oder sich nerven sollte. Nerven eigentlich eher ab ihr selbst, da sie Schwäche gezeigt hatte. Oder sich Freuen, da ihre Mutter genau so gehandelt hätte. Aber sie brauchte das nicht! Nein, Aléia war stark. Sie brauchte keine Mutter oder jemanden, der sie so behandelte. Aber Aléia musste zugeben, dass es für diesen Moment einfach passte.
"Aber wieso wollte sie mich denn manipulieren? Was würde ihr das bringen? Ich bin ein Kind, wenn auch ein Elfenkind, aber ich habe keinen Einfluss auf irgendjemanden. Was würde ihr das denn bringen? Ich meine - was ist ihr Ziel?" Das war wirklich eine gute Frage. Was hatte die Fürstin nur vor? "Oh, und ich danke euch. Dass ihr mir nicht böse seid, meine ich.", fügte Aléia leise hinzu und schaffte es sogar, ihrem Gegenüber ein freundliches Lächeln zu schenken. Plötzlich wurde dem Elfenkind so einiges klar.
"Aber wenn sie wirklich so böse ist, dann müssen wir doch etwas tun um Lady Elira zu stoppen! Und was ist mit meinen Gefährten? Ormir Taragon und Davir? Sie vertrauen ihr noch! Und andere vertrauen ihr bestimmt auch noch! Wir müssen etwas unternehmen!", meinte Aléia bestürzt und kaute nervös auf ihrer Unterlippe herum. Die Trauer von vorhin war wie weggeblasen, jetzt wollte Aléia nur noch eins: Hemiòne zu stoppen und ihr all das heimzuzahlen! Wie konnte sie nur so sein...Aléia hatte ihr stets vertraut! Und die Namen, die die Werkatze erwähnt hatte... da hatte Hemiòne also auch ihre Finger im Spiel. Einige Namen kamen ihr bekannt vor... Warum mussten die Älteren Elfen nur alles von ihr geheim halten! Hoffentlich wird einmal jemand die Zeit finden, ihr all diese Geschichten zu erzählen, sie mochte Geschichten doch so sehr!
Aber Aléia ermahnte sich selbst, um nicht wieder in Gedanken zu versinken. Schliesslich ging es hier um weitaus wichtigere Dinge als um Geschichten.
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Mhink
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 1:50 am

Selbst wir wissen nicht genau was sie vorhat. Oder was der Urpsrung ihres Plans ist erklärte Mhink und schüttelte den Kopf. Es ist unsere Schuld, das wir nicht früher eingegriffen haben. Nachdem wir im letzten Zeitalter die Geschicke der Welt mehr als einmal beeinflusst haben zogen wir uns zurück, glaubten das es nun an Jüngeren war, das die Welt auf ihren Schultern lasten sollte erklärte die Werkatze und strecke sich, wobei er darauf achtete Nyaralins Kleid nicht mit seinen Klauen in Mitleidenschaft zu ziehen. Doch dies war ein Fehler von uns - wir können der Welt nicht einfach den Rücken zudrehen und wenngleich auch unsere Zeit vorbei ist, so stehen wir den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite er leckte sich über die Nase, ehe er sich wieder auf Nyas Schoß sinken ließ, die warme Berührung ihrer Hand genoss die ihn hinter den Ohren kraulte. Hermi ist anscheinend der Meinung, dass den Elfen mehr zusteht als wir bereits besitzen. Sie verwechselt Ehrgeiz mit Gier. Sie scheint zu glauben, dass die einzige Möglichkeit unsere Kultur zu behalten darin besteht die Menschen zu bekämpfen und sieht dabei nicht, dass dies der Pfad ist der unsere Kultur zerstören wird erklärte Mhink und schüttelte den Kopf. Wenn du jemals die Wahrheit erfahren willst - die wirkliche Wahrheit hinter all dem. Dann suche Astaya Kharastochter auf
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 2:12 am

Ormir war von seinem Baum gegenüber des Menoa Baumes runtergeklettert und war durch den Wald geschlendert bis er an dem Garten vorbei kam und bewundernd rein ging.

Er sah sich fasziniert um da er seit all den Jahren nicht mehr eine solche Schönheit der Natur gesehen hatte. Er ging in die Mitte des Gartens und schaute sich alles ganz genau an und genoss die Wunderbare Aussicht. Auf einmal entdeckte er zwei Elfen und eine Katze und erkannte beim genaueren Hinsehen Aleia und ging langsam auf sie zu. "Hallo Aleia, schön zu sehen das es dir gut geht" er lächelte und grüßte die andere Elfe, da er nicht wusste ob es sich um eine Werkatze oder um eine normale Katze handelte grüßte auch er sie mit dem Elfischen Gruß ehe er ein paar zweige aus seinem Umhang fummelte die sich beim Runterklettern in seinem Umhang verfangen hatten. "Verzeiht mir meine Unhöflichkeit, ich bin Ormir Taragon. Ich hoffe ich störe euch nicht bei einem wichtigem gespräch. Ich wollte einfach mich selbst überzeugen ob es Aleia gut geht. ich hörte das sie die Schlacht wohl besser überstanden hatte wie ich." Er lachte kurz und sah dann die Elfe an da er nicht wusste mit wem er es zu tun hatte und hoffte das er nicht gerade in ein wichtigem Gespräch geplatzt war
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 2:30 am

Nyarálin hob den Blick zu dem Neuankömmling, welcher Aléia und sie in dem Gespräch unterbrochen hatte und musterte den jungen Elfen, der ihnen vor ihnen stand und welcher offensichtlich nicht sehr viel älter war als es Aléia war und welcher die junge Elfe an ihrer Seite zu kennen schien. Hermíone hatte ganze Arbeit geleistet, das arme Elfenkind vollkommen zu verwirren und in ihrem Sinne zu manipulieren und es tat ihr leid, dass sie dem Elfenkind solch eine Bürde aufgeladen hatte, indem sie ihr die Wahrheit über die Geschicke der Welt und Lady Eliras Rolle darin offenbart hatte. Mhink hatte Recht behalten mit dem, was er ihr einst gesagt hatte, damit, dass eine Zeit kommen würde, in welcher ihre eigens gewählte Passivität ihr das Genick würde brechen können und wenn sie jetzt in die Gesichter dieser Unschuldiger sah, dann sah sie das Verderben ihres eigenen Volkes, das von Hermíone systematisch nach vorn getrieben wurde.
Sacht und mit einer einzigen fließenden Geste erhob sie sich von ihrem Platz, nachdem Mhink sich zu Aléia gesellt hatte und führte zwei Finger zu den Lippen ehe der leise, traditionelle Gruß der Elfen ihre Lippen verließ. "Atra Esterní ono thelduin", begrüßte sie Taragon und neigte sacht den Kopf, ehe sie die Arme ein Stück ausbreitete, um ihm anzuzeigen, dass sie keinerlei Waffen mit sich führte, welche Rückschlüsse darauf lieferten, sie habe ein Attentat auf den anderen im Sinne. "Es ist eine Freude Euch kennen zu lernen, Ormir Taragon, und Ihr stört keineswegs unser Gespräch", ließ sie wenig später folgen und hob sacht eine Hand, um sich eine der langen, blonden Strähnen aus dem Gesicht zu streichen. "Auch mir liegt Aléias Wohlergehen am Herzen, ebenso wie das unseres restlichen Volkes."
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 3:13 pm

Auch Ormir breitete die Arme ein stück aus obwohl man deutlich sehen konnte das seine beiden Langmesser auf seinem Rücken geschnallt waren so das die Griffe ein stück über seiner Schulter hinausragte. Er hatte keine Absicht diese Klinge zu nutzen um Nyaralin anzugreifen. Das mag aber auch nur daran liegen das er nicht wusste wen er vor sich hatte und auch würde er dies niemals von Aleia tun.

"Auch mir liegt das Wohl unseres Volkes sehr am Herzen aber ich befürchte das dunkle Zeiten aufkommen werden." Er setzte sich im Schneidersitz neben Aleia was ein dunkles klappern von den beiden Beinschienen seiner Rüstung welche er nur teilweise anhatte zur folge hatte und sah sich weiter um.


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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 3:53 pm

Mhink rollte mit dem einen, noch übrig gebliebenen Auge als er Taragon dabei beobachtete wie dieser sich im Schneidersitz neben Aleia auf den Boden hatte sinken lassen. Mhink setzte sich auf die Hinterpfoten, warf einen kurzen Blick zu Aleia, dann zurück zu Ormir Taragon ehe er die Worte nur an Nyaralin richtete. Es ist erstaunlich, wie wenig elfischen Manier jene Jünglinge zeigen die unter Hemiónes Zeitalter aufgewachsen sind. Geradezu erschreckend, wenn man bedenkt das eben jene Elfe doch das Erbe deines Volkes weiterführen will erklärte er und streckte sich. Irgendetwas an Taragon gefiel ihm nicht - und es waren nicht die fehlenden Manieren.
Die Werkatze leckte sich über die schmalen Lippen, bleckte die Zähne und warf dann einen Blick auf Aleiá.
Sag Kind, was ist dir widerfahren in all der Zeit? Man hört stets Gerüchte und Halbwahrheiten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Wie sieht deine Geschichte aus? Was glaubst du wahrgenommen und erlebt zu haben?
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 10:02 pm

Aléia atmete einmal tief durch. Langsam wurden ihre vernebelten Gedanken etwas klarer und sie wollte sich damit abfinden, dass Hemiòne böse war. Aléia hatte jetzt wohl offiziell die hoffentlich gute Seite gewechselt. Was würde Hemi wohl dazu sagen? Am liebsten will Aléia ihr nie wieder in die Augen sehen müssen, doch da fiel ihr etwas ein. Morgen früh  sollte sie sich doch mit der Fürstin am Spiegelsee treffen!Ich kann da nicht hingehen. Aber Nyaralin und ihre Werkatze helfen mir bestimmt...
"Also bedeutet das, dass wir vorerst nichts gegen sie tun können? Wir können doch nicht einfach so zusehen während Lady Elira die Menschen angreift!" , erwiederte das Elfenkind auf die Erklärung von Mhink."Astaya?", fragte Aléia neugierig. Die Begriffe 'die wirkliche Wahrheit' und 'Astaya aufsuchen' weckten ihr Interesse. Wenn diese Astaya die Wahrheit wusste, musste sie sie unbedingt aufsuchen! "Ich würde wirklich gerne die Wahrheit erfahren... Wo kann ich sie denn finden? Lebt sie hier im Wald?" Sie ging davon aus, das diese Astaya eine Elfe war und bestimmt hier im Wald lebte. Obwohl Aléia erst von einer langen und schweren Reise zurückgekehrt war, setzte sie sich in ihrem Kopf ein Neues Ziel. Astaya finden und die Wahrheit erfahren. Sie hatte keine Ahnung, dass sie dieses Ziel wohl noch für eine längere Zeit verfolgen müsste...
Aléia hatte noch so viele Fragen - und Mhink schien sehr weise zu sein. Doch bevor sie ihm noch eine weitere stellen konnte, wurde das Gespräch von einer bekannten Stimme gestört. Einen Moment lange vergass sie die wichtigen Umstände, wegen jener sie hier war, und lächelte ihren ehemaligen Gefährten an. "Hallo Ormir! Ich bin ebenfalls sehr froh, dass es dir gut geht. Das war eine...interessante Reise oder?" Etwas besorgt musterte sie Ormir von Kopf bis Fuss. "Dir scheint es aber wieder viel besser zu gehen."
Als Nyaralins Stimme wieder an ihr Ohr drang wurde Aléia schlagartig bewusst, dass Ormir sie bei einem wichtigen Gespräch gestört hatte. Hilfesuchend blickte sie zu Nyaralin, die aber schon das Wort ergriff. "Ja, wir haben uns nur etwas unterhalten.", fügte Aléia an und zwang sich zu einem Lächeln. Es war wirklich freundlich von ihm, dass er sich so um sie sorgte, aber jetzt war gewiss der falsche Zeitpunkt dafür. Mhink schien das ebenfalls nicht zu gefallen. Während Nyaralin und Ormir etwas zusammen redeten wandte sich Aléia an die Werkatze neben ihr und zuckte kurz zusammen, als er mit ihr sprach. Sie war es sich immer noch nicht gewohnt, so von Tieren angesprochen zu werden. "Es ist eine sehr lange Geschichte, aber ich versuche sie etwas zusammenzufassen." Sie schenkte Mhink ein warmen Lächeln und versuchte sich, an alles noch zu erinnern. "Aus...verschiedenen Gründen habe ich den Wald vor etwa fünf Monaten verlassen, alleine. Ich wusste nicht richtig, wo ich mich befand... Aber nach etwa zwei Wochen, es könnten auch mehr oder weniger sein, das weiss ich nicht mehr so genau, kam ich in Ceunon an. Ich wurde sofort vom Sohn es Fürstes entdeckt, Brandon Velaryon. Ich lebte ein paar Tage bei ihm und er half mir. Dann wurden wir...überfallen sozusagen, von Hemiònes...wie soll man das nennen...Beschützer oder Assistenten Entelda. Er brachte mich nach Ilirea wo ich Lady Elira kennenlernte, sie war immer nett zu mir und hat sich um mich gekümmert. Sie liess mich sogar in einer richtigen Schlacht mitkämpfen, der bei Ilirea vor ein paar Monaten. Etwas später wurden zwei Elfen entführt und es kamen immer mehr Gefährten dazu, um diese Elfen zurückzuholen. Ormir war auch einer von ihnen, ebenso wie eine Werkatze. Sie heisst Mercin Mondkind, vielleicht kennst du sie. Jedenfalls befreiten wir diese Elfen und dann kam so ein gewaltiger Schneesturm und wir verloren uns... Ich fand mich nach einer langen Reise in Teirm wieder, wo ich auch ein paar...interessante Dinge erlebte. Dann wurde ich von Taragon und Davir gefunden, aber genau dann griff eine riesige Horde Urgals die Stadt an... Das war ziemlich seltsam. Ich kämpfte auch mit, doch leider war ich einen Moment abgelenkt und..." Aléia machte eine Pause um mit den Händen die Geste nachzumachen, wie sie von einer Keule auf den Hinterkopf getroffen wurde. "Und jetzt...bin ich wieder hier."
Am Schluss war Aléia selbst überrascht, was ein Kind in wenigen Monaten nur so alles erlebt hatte. Sie hoffte, die Geschichte nicht zu sehr in die Länge gezogen zu haben, ein paar Details hatte sie ja weggelassen. "Ich hoffe, die Geschichte war nicht zu lang...Oder wolltet ihr etwas spezifisches wissen?"
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 10:29 pm

Nein, ich bin durchaus zufrieden mit dieser Antwort. Vielen Dank erwiderte die alte Werkatze, ehe sie einige Schritte auf Aléia zumachte und sich auf deren Schoß sinken ließ, die Krallen in den dünnen Stoff schlug. Auch wenn es mir leid tut, wie viel du in deinem kurzen Leben bereits erfahren musstest. er schüttelte den Kopf, als sich dort ein Schmetterling nieder ließ und verscheuchte das Insekt somit. Du lebst in... interessanten Zeiten. er maunzte, was beinahe wie Lachen klang. Unter den Werkatzen ist das ein Fluch weißt du? - Mögest du in interessanten Zeiten leben - das wünscht man wahrlich niemandem er sah zu der jungen Elfe auf.
Aber nein, Astaya ist nicht in Ellesméra. Sie ist nicht einmal in DuWeldenvarden. Du musst Sie in der Vergangenheit suchen. Wenngleich das auch schwer wird, wenn du die Vergangenheit nicht kennst" erklärte er ihr nur. "Wenn du die Wahrheit finden willst musst du in die Zukunft sehen. DOch du wirst die Zukunft nur sehen, wenn du die Vergangenheit kennst. Kehre dorthin zurück wo alles anfing. Finde den Ort, an dem Sich die Berge und das Meer küssen
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 24, 2014 11:34 pm

Ormir nickte Aleia zu "Ja dank der Heiler unseres Volkes bin ich bald wieder Fit auch wenn das bedeutet das ich etwas tun muss was mir in keinster Weise gefällt." Ormir sah Aleia an und merkte das sie Geistig abwesend war.

Offenbar bin ich schon wieder einer Werkatze begegnet....wie es Mercin woll geht und wo er sich rum treibt?
Er spürte das er wohl entgegen der Behauptung der anderen Elfe wohl doch störte und stand wieder auf und wandte sich wieder Aleia zu "Aleia wenn du magst können wir bei mir im Haus über das erlebte Reden" Er lächelte kurz "Mein Haus steht ein wenig außerhalb von Ellesmera und ist nicht zu übersehen da dort das Wappen meiner Familie in der Tür eingearbeitet ist"

Er wendete sich der anderen Elfe zu und verbeugte sich und verabschiedete sich wie es der Brauch verlangte und sagte noch zu den drei anwesenden "Verzeiht das ich euch gestört hatte, die Zeit im Exil hat mich wohl viele Bräuche vernachlässigen lassen"

Er ging in Richtung Garten Ausgang und schlug dann die Richtung zu seinem Haus ein.
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Do März 27, 2014 12:35 am

Aléia hob etwas verwirrt eine Augenbraue und musterte die Werkatze auf ihrem Schoss. Warum müssen alle Werkatzen denn immer in Rätseln sprechen? "Aber 'interessant' kann doch auch gut sein, oder? Wenn man neugierig ist und Neues erfahren will, dann sind die interessantes Dinge nun mal... interessant." Jetzt hatte sich Aléia sogar durch ihre eigenen Worte etwas mehr verwirrt, aber sie hoffte, das Mhink wüsste wovon sie sprach. Schweigend sah sie dem Schmetterling nach, den die Werkatze eben verscheucht hatte. Sie brauchte etwas Zeit, um über Mhinks Worte nachzudenken und runzelte die Stirn. Aléia hatte noch nie ein Talent für solche Rätsel besessen. "Was meint ihr damit? Wie soll man jemanden in der Vergangenheit suchen? Das geht doch nicht. Und ich muss in die Zukunft sehen, um die Wahrheit zu erkennen, doch um in die Zukunft zu sehen muss ich die Vergangenheit kennen? Das ergibt meiner Ansicht nach keinen Sinn.", erwiderte Aléia wahrheitsgemäß.
Doch dann gab Mhink ihr schon das nächste Rätsel auf. Dort wo alles anfing...Was er wohl damit meint? Wo sich Berge und das Meer küssen... Vielleicht eine Insel? Aléia versuchte gerade dieses Rätsel zu lösen, als sie abermals von Ormirs Stimme aus den Gedanken gerissen wurde. Auf Ormirs seltsame Wortwahl hin wurde sie aber neugierig. "Was musst du denn tun?" , fragte sie den älteren Elfen interessiert und sah ihn an. Aber offenbar wollte Ormir schon wieder gehen. Stirnrunzelnd beobachtete sie, wie er aufstand und weggehen wollte. "Ja, ich komme später vorbei. Danke für die Einladung." Dann war Ormir auch schon wieder gegangen.
Besorgt und erleichtert zugleich seufzte Aléia tief. Endlich konnten sie wieder ungestört reden. Nicht, dass sie Ormir nicht mochte, doch er benahm sich etwas seltsam. "Was haltet ihr von ihm? , fragte Aléia vorsichtig, als Ormir ausser Hörweite war. Nyaralin und Mhink wirkten ja nicht sehr begeistert.
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Do März 27, 2014 8:51 am

out: und das zu so früher Uhrzeit und noch bevor ich in die Uni muss ^.^

Die Elfe hatte bislang schweigend den Worten der Jüngeren gelauscht und beschlossen, sich aus diesem Gespräch heraus zu nehmen, still über die Situation zu wachen, welche sich vor ihr ergab, doch als nun Aléia wieder das Wort an sie richtete, hob sie den Kopf und lenkte den Blick eine lange Zeit in die Richtung, in welche Taragon gegangen war, als müsse sie sich darüber klar werden, was nun genau sie von diesem Elfen halten sollte. Er schien mit Aléia befreundet zu sein, wenngleich sie auch deutlich spürte, dass etwas in dem Elfen vor sich ging, welches seine Seele in Aufruhr brachte und die Ruhe aus dem Gespräch nahm, das sie zuvor mit der Jüngeren geführt hatte. "Er hat viel von dem verloren, was das Volk der Sterne einst ausgemacht hat und ich betrauere das Schicksal, welches er hat erdulden müssen und die Entscheidung, welche es für ihn zu tragen gilt", lautete schließlich ihre Antwort, welche sie mit weicher, sanfter Stimme an Aléia heran trug ehe sie noch einmal die junge Elfe an ihrer Seite freundlich und aufmerksam musterte. Mhink hatte das arme Kind zu Astaya geschickt und einmal mehr erinnerte sich Nyaralin daran, zu wem dieser schicksalsschwangere Name gehörte und mit welchen Erinnerungen all diese Dinge verbunden waren. Es waren einst andere Zeiten gewesen, andere Augenblicke und andere Gefährten, welche sie begleitet hatten und sie beweinte noch immer das Schicksal all derer, welche vor ihrer Zeit gefallen waren.
"Aber ich fürchtete bereits, dass die jüngeren Angehörigen des Volkes der Sterne viel von dem verloren, was uns einst ausmachte. Dies hier ist ein anderes Zeitalter, welches von den Jüngeren geleitet wird und ich zürne weder Euch, noch Taragon für sein Handeln", setzte sie noch leise hinzu und lenkte ihren Blick hinauf zu den Baumkronen, welche in dem leisen Wind, der über den Garten zog, leise raschelten und ihr gänzlich eigenes Lied an sie heran trugen. Ein Lied, welches von neuen Wegen und alten Gefährten sang und ihr selbst wie ein leiser Weckruf aus den Schatten anmutete - ein Zeichen dafür, sich ihnen erneut anzuschließen.
"Um nun wiederum unser Gespräch erneut aufzugreifen. Wir vermögen es noch nicht Lady Elira zu stoppen, die Wunden sind zu frisch, die ihre Lügen gerissen haben und nichts läge mir ferner als Königin Dellanir weitere Schmerzen zuzufügen, welche einst eine enge Freundin meiner selbst war", wechselte sie nun das Thema und schlug die Augen nieder, schmerzte es sie doch noch immer, was Hemíone aus der alten Freundin gemacht hatte und wie misstrauisch die Elfenkönigin inzwischen ihr gegenüber geworden war. Alles, was sie stets gewollt hatte, war das Beste für das Volk der Sterne zu erreichen, es zu seinem alten Glanz zu führen, doch der Königin dabei den Thron zu rauben, war niemals Teil ihres Vorhaben gewesen. Hemíone musste sehr erfolgreich gewesen sein, den Zweifel und das Böse in dem Herzen der einstigen Freundin zu säen. "Was wir brauchen, sind jene, die uns helfen und die wir nicht länger nur in dem Schutz dieses Waldes suchen dürfen."
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 31, 2014 8:32 pm

Nachdem Oromis Nyaralin die Nachricht übermittelt und etwas gegessen hatte, beschloss er das es viel zu früh war um schlafen zu gehen. Vor allem Angesichts der Tatsache, dass ihm noch viel zu viel durch den Kopf geisterte, als das er nun Schlaf gefunden hätte.
Es war über einhundert Jahre her, dass er den Elfengarten Maela Finna besucht hatte, doch auch als er ihn nun betrat zeigte sich ihm, dass dieser nichts von seiner Schönheit und Anmut eingebüßt hatte und noch immer in aller Pracht erblühte. Einige Schmetterlinge tanzten durch die Luft, flogen umeinander, umkreisten Oromis und verschwanden in der Abenddämmerung.
Seine Schritte verlangsamten sich, als er - dem kleinen Bächlein folgend das durch den Garten führte - drei Gestalten wahr nahm, wovon ihm zwei hinlänglich bekannt waren. Noch langsamer trat er heran, verneigte sich und vollführte den traditionellen Gruß der Elfen. "Tiro! Êl eria e môr.
I lîr en êl luitha uren."
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 31, 2014 8:52 pm

Eine leise Stimme, welche alte Worte sprach, die beinahe in Vergessenheit geraten waren, erregte ihre Aufmerksamkeit und ließ sie langsam den Blick heben ehe die hellen Augen der Elfe sich auf jene des Reiters senkten, dessen Gesicht ihr noch immer, und trotz all der unzähligen Jahre, die zwischen ihrem letzten Treffen gelegen hatten, vertraut war. Sacht erhob sie sich von ihrem Platz und setzte ein paar sanfte Schritte nach vorn, auf den Drachenreiter zu, der nun vor ihr stand und dessen weiche und warme Worte ein willkommenes Fürsprechen in all der dunklen Zeiten der Elfen zu sein schien. "Elen síla lúmenn' omentielvo", begrüßte sie den Elfen mit leiser, melodischer Stimme und führte sanft zwei Finger zu ihren Lippen ehe sie den Kopf sacht neigte, um ihm jenen Respekt zu zollen, welcher ihm in seiner Position gebührte. Dass nun Oromis vor ihr stand, deutete darauf, dass die Drachenreiter zurück gekehrt waren und wenngleich sie auch zu glauben wagte, dass es noch wenige gab, welche die Ankunft der Reiter in diesen Landen befürworteten, so zählte sich die Ratsherrin zu all jenen, welche den einstigen Glanz des Ordens nicht vergessen hatten.
"Euer Orden kehrt in einer wahrhaft dunklen Stunde zurück in das Land", setzte sie wenig später hinzu, während sich ein weiches Lächeln auf ihre Züge schälte und die dunklen Schatten davon verwischten, die zuvor noch darauf gestanden hatten und die zurückkehrten als ein Bote den Garten betrat, in welchem sie zuvor noch gemeinsam mit Aléia gesessen hatte. Die Pergamentrolle in den Händen, welche er ihr nach ihrem Schwur, dass sie wahrlich jene sei, die er suchte, fühlte sich schwer und gewichtig an, aber zu glauben, es handele sich um eine wichtige Nachricht des Rates, wagte sie längst nicht mehr seit Hemíone es geschafft hatte, all jene zu beeinflussen, die ihr einst noch vertraut hatten. Behutsam entrollte sie jene Papierrolle und las die wenigen Worte, die darauf zu finden waren und die aus der Feder eines Elfen stammten, welcher noch vor einigen wenigen Stunden ebenfalls hier gewesen war - ein Elf, dessen Absichten allmählich zu durchschauen wagte und deren tieferen Sinn sie traurig stimmte. Die Anschläge, welche man verübte, würden wohl weiter gehen, solange niemand kam und alledem endgültig ein Ende bereiten würde.
"Dieses Land braucht Euren Orden mehr als jemals zuvor."
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 31, 2014 9:14 pm

"Das befürchte ich ebenfalls" erwiderte Oromis und schüttelte bedauernd den Kopf. Er fuhr mit seinem Daumen über das warme Ebenholz, während er das Stück Pergament bedachte das Nyaralin zugestellt worden war. "Dunkle Kunde?" fragte er und hob die Brauen. Er wollte sich nicht einmischen. Es war nicht seine Sache aber dennoch - er konnte Sie nicht einfach so allein mit ihren Problemen lassen.
"Ich habe euch seit über einhundert Jahren nicht gesehen Lady Nyaralin. Wie ist es euch ergangen? Mir scheint in diesem Wald hat sich einige geändert, seitdem die Reiter Alagaésia verließen. Mir scheint Lady Elira hat nun hier viele Fäden in der Hand" er trat einige Schritte weiter auf die Elfe zu und lächelte zu Mhink.
"Was ist hier geschehen?"
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 31, 2014 9:41 pm

"Die Welt hat sich gewandelt, Lord Oromis, seit die Reiter diese Lande verlassen haben und alles, was ihr einst kanntet, ist nun nicht mehr", lautete die leise Antwort der Ratsherrin, welche einen besorgten Blick über das von Schatten überzogene Gesicht des Drachenreiters wandern ließ, auf dem sie all jene Dinge zu lesen vermochte, die ihm bereits während der kurzen Zeit in Ellesméra bereits geschehen war und die auch ihr einen Spiegel all jener Ereignisse vor hielten, welche sie über eine viel zu lange Zeit nicht bedacht hatte. Es ehrte den Drachenreiter, dass sein Interesse auch in jenen Dingen lag, welche sie selbst betrafen, wenngleich sie sich auch noch davor scheute, ihn wirklich um die Hilfe zu bitten, welche er ihr ohne Zweifel würde geben können.
"Und auch der Wald der Elfen ist nicht mehr derselbe, wie Ihr ihn einst kanntet. Königin Delanir ist sich ihrer alten Freunde längst nicht mehr bewusst und Lady Elira besitzt bereits, wie Ihr bereits erwähntet, zahlreiche Fäden, welche sie inzwischen die Geschicke des Rates leiten lassen", führte sie ihre Erläuterungen mit leiser Stimme fort und machte ganz bewusst ein paar Schritte fort, um aus der Hörweite ihrer vorherigen Gesprächspartnerin zu gelangen, welche sie bislang noch nicht hatte in die Politik einbinden wollen. Aléia war zu jung, als dass die junge Elfe sich einer solchen Verantwortung gewahr werden sollte und für den Augenblick schätzte Nyaralin die seltenen Verbündeten, welche sie an diesem Ort hatte. "Die Elfen liegen im Streit mit den Menschen, zahlreiche Zwistigkeiten verderben das Volk der Sterne und das der Nachkommenden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis es zu einem offenen Krieg kommen wird und ich vermag es weder Königin, noch Rat aufzuhalten."
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Mo März 31, 2014 10:00 pm

"Vermutlich nicht alleine. Da habt ihr Recht" erklärte Oromis und lächelte sanft während er Nyaralin eine Hand entgegenstreckte. "Aber ihr seid nicht mehr alleine Mylady. Die Reiter sind zurück gekehrt und erinnern sich durchaus an das Bündniss, welches einst Vrael mit euch schloss." bestätigte Oromis ihr und nickte langsam.
"Der junge Reiter ist im übrigen immer noch wohlauf und erzählte die letzten hundertundzwanzig Jahre so viel und sooft von euch, dass man meinen konnte er wäre Jahre und nicht nur einige Wochen bei euch gewesen." er sah noch einmal zu Aleía, welche sich mit Mhink zu unterhalten schien.
"Und auch mir ist Dellanirs seltsames Verhalten nicht entgangen, wenngleich ich glaube das dies kein geeigneter Ort für solch ein Gespräch ist. Wir sollten uns woanders weiter unterhalten mylady"
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Di Apr 01, 2014 8:13 pm

Aléia lauschte den sanften Worten Nyaralins mit großem Interesse und stellte sich im Innern einen Plan auf. Alle Anwesenden merkten sehrwohl, dass mit Ormir etwas nicht stimmte, und das Elfenmädchen war ganz ihrer Meinung. Während sich Nyaralin und alle ach so hohen und weisen Elfen um Hemiòne, den Krieg und die Politik kümmerten, könnte sie ja etwas mehr über Taragon herausfinden. Etwas in ihr sagte ihr, dass jener bestimmt etwas mit dieser Sache zu tun hatte, auch wenn sie noch nicht wusste, um was es sich dabei handelte. Doch sie würde Ormir nachher sofort besuchen und ihm einige Fragen stellen. Vielleicht konnte sie so sogar etwas zu dieser ganzen Sache beisteuern, ohne sich mit den höheren Elfen anlegen zu müssen.
Aléia fand es nur angemessen, dass Nyaralin nicht böse auf sie und Ormir war. Immerhin konnten sie nichts dafür. "Die Zeiten ändern sich nun mal - selbst für uns Elfen.", sagte sie schulterzuckend und verfolgte mit ihrem Blick die sanfte Bewegung der Blätter, wenn ein sanfter Windstoß durch den prächtigen Garten fegte. Ein weiteres Mal war Aléia über die Schönheit des Waldes entzückt, nach fast einem halben Jahr bei den Menschen war das auch kein Wunder. Für ältere Elfen war ein halbes Jahr wohl fast nichts, aber für ein so junges Elfenkind wie sie war das nur annehmbar. 14 Jahre... Was machten die schon aus? Aber für Aléia bedeuteten diese Jahre sehr viel. Vor allem wenn man bedenkt, was sie alles schon durchlebt hatte, während alle anderen in ihrem Alter an ihren Studien sassen. So viel hatte sie erlebt...So mancher schien sie dafür zu bemitleiden, doch warum nur? Aléia hatte etwas ganz wichtiges während ihrer Reise gelernt. Vertraue niemanden, den du gerade erst kennengelernt hattest. Zuerst bei Brandon Velaryon, dann bei Hemiòne. Wie konnte sie nur so blind sein?
Doch darüber konnte sich Aléia später aufregen, immerhin gab es ganz besonders wichtige Dinge zu besprechen. Vielleicht sah man ihr die leichte Verstörtheit über Nyaralins Worte an, doch das störte sie nicht sehr, nicht jetzt. "Also sollen wir einfach tatenlos zusehen, wie Lady Elira unsere sowie die Welt der Menschen ins Verderben stürzt? Wenn sie das noch nicht getan hat..." Das war in keiner Weise als Vorwurf gegen Nyaralin gemeint, sondern eher als... Feststellung.
Auf einmal hörte Aléia einen weiteren Elfen auf sie zukommen, von dem sie auch sofort gegrüsst wurde, allerdings in einer Form die Aléia noch nie gehört hatte. Sie legte die Stirn in Falten und musterte den Neuankömmling, den Nyaralin zu kennen schien. Konnte man nicht mal hier in Ruhe ein Gespräch führen, ohne unterbrochen zu werden? Das Elfenmädchen schnappte ein paar Worte der beiden älteren Elfen auf. Ein Orden? Was für ein Orden denn? Sie meinen doch nicht etwa...Kann das sein? Wenn ihre Gedanken wirklich richtig schienen, war der Elf hier ein Drachenreiter, oder vielleicht ein auch ein Bote... Wie aufregend! Aléia spürte, wie ihre Hände zu kribbeln begangen und sie streckte ihren Hals, um den Elfen etwas besser zu sehen. Man sagte ihr, die Drachenreiter sind fortgegangen... Aber wenn sie jetzt wieder hier waren...Konnten sie die Welt vor Hemiòne schützen und das Volk der Sterne schüzten, sowie die Menschen vor einem Krieg zu bewahren!
Ganz aufgeregt und mit leuchtenden wandte sich Aléia wieder an die Werkatze auf ihrem Schoss. "Kann das sein? Sind die Drachenreiter zurückgekehrt?", fragte sie Mhink interessiert. Schon immer war sie von den Geschichten der Drachenreiter fasziniert gewesen, und jetzt sind sie wieder da!
Leicht beleidigt verfolgte das Elfenkind, wie die zwei Elfen den Garten verliessen. Ihr Gespräch war doch noch nicht zu Ende! Abermals wurde Aléia vor die Augen geführt, dass sie nun mal nur ein Kind war, das nicht an den wichtigen Gesprächen beteiligt sein sollte. Und abermals wünschte sie sich, etwas älter zu sein. Dann könnte sie etwas bewirken und helfen. Wie gerne würde Aléia helfen! Sie könnte Nyaralin beistehen und mit den Drachenreitern zusammenarbeiten! Doch leider was dies nicht möglich...
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Di Apr 01, 2014 9:15 pm

Sieht zumindest so aus antwortete Mhink und rollte sich auf dem Schoß der jungen Elfen zusammen und schnurrte zufrieden. Er gähnte und spürte wie der Wind sanft durch sein Fell strich und den Geruch von Meer und Strand mit sich trug. Das war Oromis, die rechte Hand von Caladhiel, der Großmeisterin der Drachenreiter. Der alte Elf ist bekannt dafür, dass er einer der weisesten Magiekundigen des ganzen Landes ist. Sein goldener Drache Glaedr gehört zu den schönsten Drachen die die Lüfte beherrschen, zumindest was meine Meinung betrifft er gähnte ausgelassen und leckte sich über die Pfote, ehe er einen Blick schräg nach oben warf und die Kleine begutachtete.
Allerdings befürchte ich, wurde mir meine schöne Prophezeihung von der alten Spielverderberin kaputt gemacht er seufzte, bleckte die Zähne. Du wolltest Astaya treffen nicht wahr? Was hälst du davon, wenn wir sie gemeinsam besuchen gehen? Jetzt ist sie nämlich in Ellesméra. In einem der Gasthäuser sogar. Irgendwie weniger mythisch als alte Tempel und Gebetsfahnen, aber das ist nun ihre Schuld er sprang von Aléias Schoß. Kommst du?
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Di Apr 01, 2014 10:12 pm

"Ich habe noch nie einen Drachen gesehen." Verträumt blickte Aléia zum Himmel. Ein goldener Drache... Wie gerne würde sie Glaedr kennen lernen! Wer weiss, vielleicht wird sie das ja auch irgendwann. Doch die folgenden Worte von Mhink verwirrten das Elfenkind nur noch mehr. "Aber ihr sagtet doch vorhin, dass Astaya ganz weit weg ist. Wie kann sie denn plötzlich... Und woher wisst ihr überhaupt, dass sie hier in Ellesméra ist?" Einerseits war es sehr praktisch, dass die Person , die Aléia eben noch suchen wollte, anscheinend zu ihr gekommen war. Andererseits verstand sie nicht wirklich, was hier überhaupt vor sich geht. Erst zurück von der Reise, und schon wurde alles, was Aléia geglaubt hatte umgestellt. Hemiòne war böse, die Drachenreiter kamen zurück, alle verhalten sich seltsam und nun besuchte sie eine Frau, die anscheinend die Wahrheit von allem zu kennen schien. Das sind wahrhaftig verrückte Zeiten.
Doch langsam gewöhnte sie sich daran, immer und immer wieder überrascht zu werden, ob manchmal positiv oder auch negativ. So versuchte Aléia gar nicht erst, das alles zu verstehen, sondern tat einfach das, was den anderen für richtig schien. Und was war schon so schlimm daran, eine geheimnisvolle Frau zu besuchen? Das war nicht nur ziemlich aufregend, es würde ihr sogar helfen, die Wahrheit zu erfahren. Sie seufzte leise und beschloss, einfach nicht weiter darüber nachzudenken. Mhink würde bestimmt auf sie aufpassen. "Ja, gerne. Aber sollte ich nicht vorher noch zu Taragon gehen? Ich muss unbedingt mit ihm sprechen... Aber ich glaube, dass er auch noch etwas auf mich warten kann.", erwiederte Aléia mit einem Lächeln und sprang ebenfalls auf.
Sie gab zu, dass sie die allwissende, mysteriöse Frau sehr viel mehr interessierte und Ormir lief ja nicht weg. Also folgte sie der Werkatze mit schnellen Schritten zum Gasthaus, wo sich Astaya befinden sollte.
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Sa Dez 27, 2014 12:21 am

"Da bist du ja..." der Wind trug Wilfrieds Stimme an die Ohren des ehemaligen Schmieds, der sich eine Auszeit in einem der schönen Elfengarten gegönnt hatte und dort über die vergangenen Ereignisse, Gott und die Welt nachdachte. "Ich habe dich überall gesucht Jonathan! Dieser Wald ist riesig und ich bin mindestens drei Mal um die selbe, große Eiche gelaufen..." er verstummte für einen kurzen Moment, schien nachzudenken wieso er überhaupt gekommen war und fuhr sich dann durch das kurz geschorene Haar, welches nun ohne Hut dem Wind ausgesetzt war, der wie ein laues Sommerlüftchen über die Blumen strich - mitten im Herbst. "Hör mal. Ich würde gerne ausreden, wenn es möglich wäre - in Ordnung? Also: Wieso streiten wir überhaupt? Es ist doch letztlich egal was mein Plan gewesen wäre - wir sind jetzt nun einmal hier und wir sollten das Beste daraus machen. Vermutlich hast du sogar recht - bis ich bei den Adligne etwas erreicht hätte wären Jahre ins Land gezogen, wenn überhaupt! Aber... Fakt ist doch: Wenn du Ekyne und den Thron für Guinevere zurück erobern willst, brauchst du jemanden der sich mit Politik auskennt. Mit Militärgeschichte. Jemand, der zumindest ein paar Verbindungen und Bekannte hat. Ohne mich wärst du aufgeschmissen und ohne dich... wäre ich am Strick. Und da du ohne mich, ganz offensichtlich verloren bist habe ich beschlossen, dass ich bei dir bleibe"
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Sa Dez 27, 2014 12:35 am

Seine Augen lagen schon eine ganze Zeit auf der Blüte vor ihm. Auf dieser einen Blüte, in dem Meer aus Blumen heraus stach wie er in dieser riesigen Stadt der Elfen. Doch konnte er es wirklich Stadt nennen? Für ihn zeichnete eine Stadt einen Kanal, eine Stadtgrenze, am besten Dargestellt durch Mauern, ja selbst ein Vogt oder Graf aus, der eben diese leitete, auch wenn er diese Menschen stets noch so sehr verabscheut hatte, so kamen sie doch in seinen stigmatisierten Gedanken einer normalen Welt ständig vor. Und genau wie diese einzelne, blaue Blüte, Umringt von all den anderen weißen, scheinbar reinen Blüten, glaubte er noch immer nicht das dies der Ort war an den er gehörte. Die Worte Beriadans hatten letztlich ihre Wirkung nicht verfehlt, denn mehr als einmal hatte er dargestellt das kein Elf die Hilfe eines Menschen bräuchte. Was, wenn in einem oder zwei, oder gar drei Jahren Guinevere genauso dachte? Würde er dann derjenige sein, der eine Veränderung auf Basis einer Lüge losgehetzt hatte? Denn das würde es sein, was letztlich jeder denken würde, sollte es wahrhaftig so kommen.
Doch die Ruhe gab ihm, wie bereits auf dem langen Weg hierher ein wenig Trost und als er die Augen schloss, spürte er ein paar einzelne Tropfen auf seinem Gesicht. Es war kein harter, schmerzender Regen der durch seine Kälte und seine Nässe jeden ins Haus vertrieb. Er kühlte einzig und allein, erfrischte, mehr jedoch tat er nicht. Dann jedoch nahm diese Stille ein jähes Ende und mit einem lauten Seufzen rieb er sich die Augen.
„Ich muss mich, so Leid es mir tut ebenfalls entschuldigen, denn ich kenne die großen Geschicke viel zu schlecht als das ich darüber urteilen sollte. Vielmehr sollte ich froh sein, dass ich einen Artgenossen, sogar einen Landsmann an meiner Seite habe.“ Doch die Bank auf der er bisher Platz gefunden hatte, wurde ihm mit einem Mal unbequem und er stand auf, machte ein paar Schritte nach links, dann nach rechts. „Und die Elfen scheinen unsere Äußerung ernst genommen zu haben. Zumindest sind einige allein deswegen aus allen Teilen des Waldes wieder hierher zurückgekehrt.“ Dass er indes selbst vermutete, dass diese Hilfe in erster Linie den Elfen und nicht den Menschen gelten würde, ließ er, allein aus Schutz vor einem erneuten Streit, unerwähnt.
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Sa Dez 27, 2014 12:46 am

"Freut mich, dass wir dahingehend eine Einigung erzielen konnten" erwiderte Wilfried leise und schmunzelte für sich, "es ist... seltsam befreiend. Weißt du, ich habe die ganze Zeit über darüber nachgedacht, wie ich es dir verständlich machen könnte, dass nicht alles so Friede, Freude, Eierkuchen sein kann, sein wird; wie du es dir gerne vorstellst. Wir haben hier Mächte losgetreten, die wir beide noch nicht einschätzen können. Auch diese Elfen beobachtne uns - natürlich tun sie das, immerhin haben sie allen Grund dazu aber... wer sagt uns, dass die Ansichten dieses Volkes sich so dermaßen von dem in Ekyne unterscheidet? Würden nicht wir auch unserem Volk helfen, wenn es in Not gerät? Ich meine, was machen wir wenn die Prinzessin wieder bei uns ist? Wir können schlecht mit einer Armee aus Elfen Ekyne zurück erobern! Die Menschen würden das niemals akzeptieren... und wo wir gerade von akzeptieren sprechen - wenn das Volk erfährt, dass sie Jahrhunderte lang von einem Peredhel - einem Halbblut wie die Elfen sagen - angeführt wurden "
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BeitragThema: Re: Elfengarten Maela Finna   Sa Dez 27, 2014 12:52 am

Die meisten der Fragen wollte er nicht wirklich beantworten oder sich überhaupt damit befassen, doch beschlich ihn das ungute Gefühl das es, nicht etwas wie bei normaler Arbeit einen anderen geben würde der sich all dessen annahm. Nein vielmehr fühlte er sich, zusammen mit Wilfried als die einzig noch bestehende Partei die darauf aus war, Guinevere wieder zurück auf ihren angestammten Platz zu bringen. „Ich habe mir selbst einige Zeit darüber den Kopf zerbrochen und sollten diese Elfen uns helfen, so werden sie sicherlich als erstes gegen die Menschen ziehen, denn sie sind es, die ihr Volk angreifen. Also müssen wir vermitteln, müssen das was dein Vater angefangen hat weiter oder sogar zum Ende treiben. Es mag wie eine wirre Fantasie klingen aber was am Ende dieses Ziels steht, dass Guinevere wieder den Thron besteigt, könnte vielleicht sogar eine Einigung werden. Frieden zwischen Elfen und Menschen in unserem Land. Und die Angst davor dass die Elfen hier genauso denken … wenn sie uns etwas antun wollten, hätten sie es sicherlich schon getan. Zumal wir ihnen bereitwillig erklärt haben, dass wir bereits einmal aus Elfenhand geflohen sind.“
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