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 Etwas außerhalb Ceunons

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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Do Apr 22, 2010 11:20 pm

Hart wurde die Nomadin gegen den Boden geschubbst. Diese würgte, rang nach Luft und übergab sich schließlich. Ihre Glieder zitterten immer noch leicht, als sie sich aufstemmte und umsah. Mit einem kurzen Seitenblick zu ihrer Gruppe war sie doch die Erste, die auf die Leibwächterin der Königin zusprang.
Nahra sah sich suchend um, griff schließlich nach einem herumliegenden Wasserschlauch und öffnete diesen mit den Zähnen. Den Inhalt schüttete sie über die Wunde, um die Säure endlich abzuwaschen. Möglichst ohne das Zeug noch weiter zu verteilen, oder es selbst zu berühren.
Das war es, was mit Fomoraigs Gesicht passiert war... sie war wohl Glücklich zu schätzen, dass sie mit einem kleinen Ritz am Hals davon gekommen war.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Do Apr 22, 2010 11:21 pm

Die Raz'ac waren für einen Menschen viel zu schnell, als dass Lyonel noch etwas hätte tun können, als der Raz'ac Nahra losgelassen hatte. Er hatte die Axt zwar in der Hand, aber zuerst hatte er nicht zuschlagen können, weil Nahras Leben in Gefahr gewesen war, dann, weil der Raz'ac zu schnell weggewesen war.
Das war es wohl gewesen, mit der Bitte bei der Königin.

Lyonel registrierte wie die Urgal vorstürzten um sich um die Nomadin zu kümmern, falls sie etwas brauchen würde. Sie war wohl gut versorgt.

Besorgt stürzte er nach vorne, um nach der hübschen, jungen Frau zu sehen, die von dem Raz'ac im Nacken niedergeschlagen worden war.
Hatte die Kreatur die Klinge durchgezogen, so wäre es jetzt wohl um die Leibwächterin der Königin geschehen. Irgendwie verursachte ihm die Vorstellung ein flaues Gefühl im Magen.

Vorsichtig barg er Zerras Kopf in den Händen und schaute sie angstvoll an. Sie schien noch zu leben, das war ein gutes Anzeichen. Aber ihr tapferes Gesicht war schmerzverzerrt.
Selten hatte Lyonel einen Menschen solche Pein erleiden sehen - die meißten Gladiatoren in der Arena empfanden weniger Schmerz, selbst wenn ihnen ein Arm oder ein Bein zur Belustigung der Reichen abgetrennt worden war. Er fühlte eine Hochachtung vor der Frau, die nur vor Schmerzen keuchte, nicht jedoch um Hilfe schrie.

Vorsichtig hob er ihren Kopf an und betrachtete die Wunde. Die Wundränder schienen zu brennen, das Fleisch starb ab...
Keine Frage, das war Seithr-Öl....

"Schnaps.... schnell!"
, rief er und winkte den anderen Menschen.
Die Wunde musste dringend mit Alkohol ausgespült werden, ansonsten würde sich das Öl immer weiter fressen, denn Wasser spülte es nur weg, verdünnte Seithr-Öl jedoch nicht.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Do Apr 22, 2010 11:24 pm

Fluchend verschwendete Khalid keinen Blick mehr für diese Monster und sprang stattdessen zu Ziran, der ihm am nächsten war. Mit einem kräftigen Handgriff, drehte er ihn herum und schlug im dann leicht gegen seine Wange. "He, wach auf! Deine Partnerin braucht deine Hilfe!", raunte er. Er selbst wusste nicht, was er bei einer solchen Verletzung tun konnte, vor allem bei diesem Öl. Seithröl.
Dies waren Waffen, mit denen er bis zu diesem Tag noch nicht in Berührung gekommen war.
Als er das Wort 'Schnapps' hörte aus dem Mund des Fremden, schaute er kurz auf und griff dann zu dem zweiten Schlauch, den er sich in Ilirea besorgt hatte. Viel war zwar darin nicht mehr, aber vielleicht würde es ja ausreichen. Rasch brachte er diesen zu Lyonel.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Do Apr 22, 2010 11:27 pm

Viel bekam Zerra von ihrer Umgebung nicht mehr mit. Das Adrenalin war abgeklungen, sie fühlte sich schlapp und erschlagen unter dem Schmerz, der von ihrem Nacken ausging. Das Gesicht verziehend, kniff sie ihre Augen zug und biss sie auf die Lippe. Mühsam kömpfte sie gegen den Drang an, sich mit ihrer Klingen den Nacken einfach...
Sie verwarf den Gedanken sofort, auch wenn er ihr in diesem Moment nur halb so schlimm erschien.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Do Apr 22, 2010 11:36 pm

Dankbar nahm Lyonel den Schlauch entgegen, jedoch derzeit nicht in der Lage ein Wort des Dankes auszusprechen.
Er entkorkte den Schlauch mit den Zähnen und goss den hochprozentigen Weinbrandt über die Wunde.
Nahras Wasser hatte schon einiges an Seithr-öl hinausgespült, doch der Alkohol löste auch die letzten Überreste des todbringenden Öls aus der Wunde. Eine Narbe würde wohl zurückbleiben - eine Narbe in V-Form im Nacken von Zerra.
Lyonel Obergewand war von Wasser und Schnaps durchnässt, als er begann, Zerra auf die Seite zu drehen. Sollte sie ohnmächtig werden, würde sie so nicht ersticken und man konnte außerdem die Wunde behandeln, die immer noch klaffte wie eine Spalte im Gebirge. Dunkles Blut auf heller Haut, unheilsverkündend und schicksalsschwanger.

Was für ein verdammter Mist. Diese verfluchten Raz'ac....
Lyonel beschloss die Raz'ac auf seiner persönlichen Rangliste der enthauptungswürdigsten Geschöpfe direkt unter die Adligen zu stellen, vielleicht sogar auf eine Stufe mit diesen. Da war er sich noch nicht so sicher, allerdings war ihm auch im Moment nicht danach, genauer darüber nachzudenken.

"Alles wird gut... Wir sind bei dir..."
, raunte er Zerra ins Ohr, während er weiterhin die Wunde so gut es geht zu versrzten versuchte. Er entleerte den Weinschlauch und das alkoholische Getränk tränkte die Haare der Leibwächterin und den Boden, auf dem sie lag. Er hoffte, das wäre ihr egal, denn schließlich ging es um ihre Gesundheit.
"Du bist stark.... du schaffst das...", Lyonel wusste nicht, warum er das der Frau sagte, die er eigentlich gar nicht kannte - aber er hatte irgendwie das Gefühl etwas sagen zu müssen. Außerdem war es gut, wenn man einem Verletzten Mut zusprach, denn so kämpfte der Körper weiterhin - auch wenn das Mut Zusprechen nur mit abgedroschenen Sätzen wie diesen erfolgte.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Do Apr 22, 2010 11:50 pm

Zuerst drangen für Zerra nicht zusammenhängende Wortfetzen an ihr Ohr, bis es schließlich Sätze wurden, die Sinn ergaben. Sie hatte nicht mitbekommen, dass man sie bewegt hatte. Es war schon erstaunlich genug, dass sie Geräusche wahrnahm- etwas anderes als der Schmerz in ihrem Nacken. Doch allmählich spürte sie auch die warme Flüßigkeit, die zum Teil an ihrem Rücken hinunter geflossen war. "Stark...", brachte Zerra schließlich mühsam zwischen ihre Zähnen hindurch und verzog ihren Mund zu einem traurigem Lächeln.
"Nicht... genug", jappste sie und öffnete eines ihre Augen.
Hätte sie doch nur besser aufgepasst...
Nun öffnete sie auch ihr anderes Auge und bemerkte, dass sie auf dem Boden lag. Seitlich.
Ein Schatten hatte sich über sie gelegt. Scheinbar von demjenigen, der sie vermutlich auch in diese Position gebracht hatte. "Wie... wie schlimm?", fragte sie, womit sie ihren Nacken meinte.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 2:28 pm

Ziran schlug benommen die Augen auf und hielt sich den Handballen unter die blutende Nase, sie hatte leicht ihre Form verloren, war vermutlich gebrochen.
Er ächzte, als er sich aufsetze sein Blickfeld noch immer verschwommen.
"Was war das?!" keuchte er, ihm war noch immer Speiübel.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 5:06 pm

„Ra'zac. Sie haben uns angegriffen... und die Königin entführt“, antwortete Khalid, der sich wieder neben Ziran nieder ließ und dabei zu Zerra und den Fremden schaute. Scheinbar kannte sich der Kerl mit dem Öl aus und wusste, was zu tun war. Ein kleiner Stich des Neides traf Khalid, der leider von Medizin und Heilkünste herzlich wenig wusste.
„Kann man dir irgendwie helfen?“, wandte er sich schließlich an den anderen Leibwächter und musterte dessen Nase, die ziemlich übel mitgenommen aussah.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 6:21 pm

"Wahrte Stärke besteht darin, wieder aufzustehen, selbst wenn man am Boden liegt.", sinnierte Lyonel auf Zerras Aussage hin und reinigte die Wunde zu Ende. Nun war es nur noch eine Schnittwunde, mit zerfressenen Wundrändern zwar, doch eine, die nicht tödlich war. Die Klinge war knapp dreifingerbreit in die Haut eingedrungen, aber aber am Knochen der wirbelsäule abgerutscht und hatte kaum etwas Wichtiges beschädigt - das hoffte Lyonel zumindest.
Er hatte zwar etwas über Verletzungen und Anatomie gelernt, aber das Wissen eines wirklichen Arztes oder Sanitäters übertraf das seine vermutlich um ein Weites.

Ungeduldig sah er zu, wie der Alkohol nicht nur seine reinigende, sondern auch seine desinfizierende Wirkung entfaltete. Wahrscheinlich brannte es am offenen Gewebe höllisch, doch das Brennen des Alkohols war eines der Heilung und kein Brandschmerz der Verderbnis.
"Du wirst es überstehen, mach Dir keine Sorgen.", gab Lyonel relativ emotionslos Bericht über die Schwere der Verletzung ab. Er war hochkonzentriert dabei, aus seinem Hemd einen Verband für die Verletzung anzufertigen, sodass er keine Zeit hatte, lange darüber nachzudenken, was man sagen konnte.

Erst musste die Pflicht erfüllt sein.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 6:43 pm

Zaghaftes, fahles Tageslicht stahl sich wie ein kühler Hauch in den Wald, umspielte Borken und geknickte Zweige, streifte Baumstämme und tiefhängendes, kahles Astwerk und spiegelte sich letztendlich in den Augen von Zerra.
Mit Mühe schluckte diese ihr Wehklagen herunter, während sie ihren Kopf leicht bewegte, um jenen sehen zu können, der zu ihr sprach. Ihren Kopf jedoch zu bewegen, war keine gute Idee – es schien ihr, als würde die Wunde in ihrem Nacken nur noch mehr schmerzen.
Einzig und allein die Tatsache, dass sie bisher noch nicht ihr Bewusstsein verloren hatte, munterte sie ein wenig auf. Überstehen. Aufstehen. Nicht am Boden liegen.
Blinzelnd musterte sich mit zerknirschtem Gesicht und einem undefiniertem Blick den Mann neben ihr. „Danke und... ich bin generell nicht so leicht klein zu kriegen. Ich bin keine von denen, die so schnell aufgibt. Außerdem... reagiere ich ganz empfindlich darauf, wenn ein Ra'zac meint, er könnte mir einfach so den Nacken aufschlitzen... wenn ich ihn zu Gesicht bekomme...“ Sie schloss ihre Augen und atmete tief ein. „Doch vor meiner Rache sollte ich erst Runa retten und in sie Sicherheit bringen...“, murmelte sie, mehr zu sich, als zu Lyonel.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 6:52 pm

"Das ist nichts für mein Nervenkostüm..." ächzte Ziran und stand wankend auf.
Er musste etwas tun, er konnte sogar etwas tun. Er stolperte mehr zu Zerra, als das er ging, alles schien doppelt vor seine Augen, er schloss diese kurz um sich zu konzentrieren und legte die hand über den nacken.
"Das wird jetzt gleich Ziepen, Herrin..." nuschelte er, förmlicher
als sonst.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 6:57 pm

"Nicht", sagte Zerra, die mit erstaunlich festem Griff Ziran Hand nahm, was sich jedoch sofort rächte. Bei der etwas zu raschen Bewegung wurde ihr kurz schwarz vor den Augen, woraufhin sie erneut nach Luft schnappte.
"Nicht, Ziran. Heb dir deine Kräfte auf... hier kann niemand zwei Bewusstlose gebrauchen", sagte sie mit eindrlinglicher, doch sanfter Stimme und lächelte dabei schmerzlich.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 6:58 pm

Er wischte sich das Blut von der nase, bereute es jedoch als ein Schmerz durch sein Gesicht zuckte.
"Ich shcaff das schon, ist nur ne Schramme!" lachte er und versuchte sich aus de griff zu lösen.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 7:04 pm

"Lüg mir nicht ins Gesicht, Ziran. Der Hieb, der dir der Ra'zac verpasste, hat nicht gerade sanft aus gesehen", entgegnete Zerra und ließ dann die Hand ihrers Partners los.
"Ich will nicht, dass du mich heilst. Die Zeit wird dies schon übernehmen", meinte sie und schob seine Hand weg, um zu verdeutlichen, dass sie nicht wollte, dass er sie heilte.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 7:14 pm

"Vielleicht wird etwas Heilmagie wirklich gut tun.", gab Lyonel zu bedenken, der sich eher auf die praktische, als auf die emotionale Komponente besann. Nur ein klitzekleiner Magiestoß, der die nekrotischen Wundränder wieder belebte und die Heilung beschleunigte, könnte wahre Wunder wirken.
"Nur ganz wenig, um die Wunde anzuregen. Kraft ist kostbar und wir müssen dafür sorgen, dass jeder durchkommt. Seid beide vernünftig, es geht um Leben und nicht nur um Eure kleinen Ehrenspielchen."
, versuchte er die beiden zur Ordnung zu rufen, während Widukind zu ihm kam und ihn mit einer Wundsalbe versorgte, die sie von einer Kräuterkundigen in Kuasta mitgegeben bekommen hatten.
Man konnte nie wissen - und diese beiden schienen enge Vertraute der Königin zu sein. Eigentlich hatte Lyonel weniger Spaß daran, wenn die beiden auch noch umkippten.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 7:16 pm

Ziran nickte.
Wütend hieb er mit der Faust gen Boden.
"VERDAMMT!
Ich ARGH! Ich konnte überhaupt nichts tun!"
, dochh vor allem kränkte es ihn, dass er nun wie in Trottel vor Zerra stand
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 7:20 pm

Widerwillig seufzte Zerra, verzog ihre Mundwinkel dieses Mal aufgrund ihres Missfallen und nickte dann seufzend. "Meinetwegen. Ein wenig. Schau zu, dass du danach also noch stehen kannst", brummte sie an Ziran gewandt und schloss ihre Augen.
Ehrenspielchen? Pff. Nein, Zerra mochte es allgemein nicht Magie für solche Kleinigkeiten zu verwenden. Denn genau das war ihre Wunde in ihren Augen. Eine Kleinigkeit. Der Preis, den sie bereit war zu zahlen, um Runa zu beschützen. Doch dies war leider ganz offensichtlich nicht genug gewesen. Das nächste Mal musste sie sich mehr anstrengen...
"Beim nächsten Mal, Ziran...", sagte sie noch knapp, aufgrund seiner Aufruhr.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 7:28 pm

"Natürlich..." er beugte sich hinunter.
"Waise heíl...." flüsterte er und die Wunden zogen sich etwas zusammen.
Er schwankte und ging in die Knie.
"Alles in Ordnung!" sagte er schnell
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 7:33 pm

"Natürlich", murmelte Zerra mit sarkastischem Unterton, sobald das Ziepen und Zwicken in ihrem Nacken aufgehört hatte. Übrig blieb nach wie vor das Gefühl, als hielte man ihr ein Stück glühende Kohle an den Nacken. Dennoch, es der Schmerz hatte ein wenig abgenommen und Zerra hatte auch nicht mehr das Gefühl jeden Augenblick ihn Ohnmacht zu fallen.
Das alles würden die Ra'zac definitiv büßen. Für alles.
Doch, was viel wichtiger war, was nun tun? Es ging ihr zwar besser, war aber nicht in der Verfassung ein Kampf mit diesen finsteren Kreature auszufechten. Ziran sichtlich ebenso wenig.
Und zu zweit nach Dras Leona zu reiten, war ohnehin eine wahnwitzige Vorstellung.


Zuletzt von Zerra am Fr Apr 23, 2010 9:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 9:22 pm

„Das war jetzt alles sehr herzzerreißend, aber wie soll es weiter gehen? Ihr seht beide gerade nicht sehr viel versprechend aus, wisst ihr. Und zu zweit zum Helgrind zu reiten... das klingt sehr abwitzig“ Khalid hatte sich zu den beiden gestellt, die Arme vor der Brust verschränkt und den Blick auf Zerra gerichtet, die um die Nase herum noch reichlich blass aussah.
„Ihr könntet einen richtigen Heiler gebrauchen. Nur er wird euch so schnell wieder auf Vordermann bringen. Die Zeit wird dafür gewiss zu lange brauchen, bis ihr euren Kopf wieder ohne Schmerz wenden könnt... also?“
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 9:27 pm

Zunächst konnte man Zerra Blick so deuten, dass sie versuchte mit diesem Khalid umzubringen, doch dann tauchten in ihren Augen ein amüsiertes Glänzen auf. „Du sagtest, du seist ein Dieb. Ich habe eine Auftrag für dich, einen von unvorstellbarer Wichtigkeit. Stehle Königin Runa und bringe sie uns wieder. Für diesen Auftrag werde ich dir geeignete Leute zur Seite stellen. Und ich... werde nach reisen, sobald ich kann. Ich werde dir einen guten Freud vorstellen, der für den Breifwechsel zwischen uns sorgen wird... und glaubt mir, ihr werdet reichlich bezahlt werden, wenn es euch wirklich gelingen sollte“, sagte Zerra, auch wenn ihr das nicht ganz so sehr behagte, wie sie den Anschein machte.
Sie würde am liebsten mit ihm aufbrechen, doch sie wusste selbst insgeheim, dass sie in dieser Lage keine 100% geben konnte.
Vielleicht konnte Ziran ihm bereits früher nach reisen.
Und... Zerra schaute zu den Kulls auf, blickte dann die Frau und anschließend den Mann an, dessen Name sie sich noch immer nicht merken konnte.
„Würdet ihr uns helfen? Bitte“
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 9:33 pm

Ziran schniefte, langsam hatte es aufgehört zu bluten, er wischte die letzten Tropfen des Lebenssaftes weg.
"Hab nur ne gebrochene Nase, ich kann sofort mitreisen! nachdem ich etwas geschlafen habe, werd ich das wieder heilen können! Und bis nach dras leona brauchen wir sowas ein gutes Stück!"
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 9:38 pm

"Gut. Ich stimme zu und nehme euren Auftrag an", sagte Khalid grinsend, den Zerra erfolgreich an seinem Ehrgeiz gepackt hatte. Einen solcher Auftrag, an dessem Ende eine hübsche Belohnung wartet, war für ihn immer der beste Grund etwas zu tun.
Außerdem fand er es persönlich schade um die Königin, falls etwas so hübsches wie sie so früh bereits sterben sollte.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 10:48 pm

Lyonel wechselte kurz zwei Blicke mit Widukind, der zustimmend nickte. Sie waren gekommen um mit der Königin zu sprechen - und wenn sie die Königin dafür herholen mussten. Sie war die einzige, die für Kuastas Zukunft garantieren konnte. Sie war die einzige, die Frieden mit den Urgals schaffen konnte.

Außerdem hatten sie wohl noch alle eine Rechnung mit den Raz'ac offen, denn diese hatten nicht nur Runa, sondern auch Nahra, ein Mitglied ihrer Reisegruppe, angegriffen. Und eine Reisegruppe hielt zusammen, jeder stand für jeden ein:
Einer für alle und alle für einen!

Also nickte er.
"Lassen wir diese Kreaturen büßen und schaffen wir Frieden, denn das ist der Auftrag, mit dem wir ausgesand worden sind. Natürlich helfen wir."
Er machte ein grimmiges Gesicht. Schien so, als würde er Willem und Tomblin so schnell nicht wiedersehen - aber immerhin war die Chance, dass die Königin ihre Bitte erhöhren würde, höher, wenn sie die Monarchin retteten.
Die meisten Menschen reagierten geradezu versessen mit Dankbarkeit, wenn man ihnen das Leben rettete.
"Unsere Waffen und Geister sind die Euren... wer genau seid ihr eigentlich?"
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Fr Apr 23, 2010 11:18 pm

Eine große schwarze Kutsche raste in einiger Entfernung vorbei, die Pferde rannten als würde der Leibhaftige persönlich sie antreiben.
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