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 Etwas außerhalb Ceunons

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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 1:52 am

Sein Blick glitt über die frisch geernteten Felder, die einen für das Volk nicht all zu harten Winter versprachen. Jérôme hatte nur zu gern den Platz an der Seite der Königin eingenommen, nachdem Robert von seinem Pferd so zurück geworfen worden war. Dieser Mann warf die eine oder andere Frage auf, zum Beispiel was er am Hof machte, ohne einen eigenen Titel, geschweige denn das Mitglied einer bekannten Familie zu sein. Zu dem wirkte er in die Gepflogenheiten des Hofes nicht besonders geübt, er machte sich nicht schlecht, doch schien es ihm nicht wirklich im Blut zu liegen, geschweige denn dass er Reiten konnte, was man von jedem Adligen eigentlich zu erwarten hatte, wollte er sich nicht dem Gespött preisgeben. Charles passte da schon weit besser an den Hof und auf diesen Ausflug. Jérôme fragte sich jedoch, wie es für den Hofstaat wirken mochte, wenn die Königin in Abwesenheit ihres Gatten mit drei Männern Ausritt. Er hörte die Hofdamen sich jetzt schon den Mund darüber zerreißen.
Er wurde sehr plötzlich aus seinen Gedanken gerissen, als Ileana ihn auf Charles Vorschlag ansprach und nach seiner Meinung verlangte. "Euer Hoheit haben eine sehr gute Wahl getroffen, auch ich bin ein Freund des Theaters. Und wenn ihr unserem Guten Robert ein Pferd mit auf die Bühne gebt, wird sich die Komödie wie von selbst abspielen.", stimmte Jérôme der Königin mit einem schelmischen Lächeln zu. "Dennoch muss ich sagen... Nun ich muss zugeben, dass mir das Drama eigentlich stets lieber war als die Komödie. Mag sie ihre Vorzüge haben und in der Zeit kurz nach einem Krieg vielleicht auch angebrachter, so wirkte das Drama auf mich doch stets ein wenig kunstvoller und... ja ich möchte sagen, bedeutungsschwangerer.", erklärte er so dann seine Meinung, mit einem weicheren und zurückhaltenderen Lächeln, als zuvor.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 2:03 am

Robert kam nur mühsam mit seinem Pferd zurecht, denn eben dieses schien immer wieder seinen eigenen Willen durchsetzen zu wollen. Doch scheinbar hatte es irgendwann gemerkt dass es weitaus sinnvoller war, zumindest teilweise einzulenken und den Befehlen des Reiters zu gehorchen. Wobei, Befehle konnte man es nicht wirklich nennen, denn sicher war er seiner Sache auch nach einer halben Stunde auf dem ledernen Sattel nicht. Doch auch über das Schnauben der Pferde und das leise Klopfen der Hufe auf dem Boden hatte er die Worte des Mannes vor ihm nur allzu gut vernommen und mit einem Mut, den er selbst nicht hatte kommen sehen trieb Robert sein Pferd an, welches, zur allgemeinen Verwunderung voll und ganz gehorchte und sich in die Reihe der Pferde eingliederte, auch wenn er Ein Stück niedriger saß als alle anderen.
„Nun ich kann mir gut vorstellen dass euch die Dramen näher liegen als jegliche andere Gattung des Theaters Ser Jérôme. Die Komödie schließlich beinhaltet, soweit ich mich recht erinnere Figuren, mit denen der Zuschauer sich identifiziert, die er wiedererkennt und die er liebgewinnt. Noch dazu enden solche Stücke meistens glücklich. Und als ein wahrer Liebhaber der Komödie und solcher Inhalte, Ser Charles, werde ich mich natürlich bereit erklären, euch zu helfen wo ich nur kann.“
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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 2:12 am

"Meine Herren, bitte. Wir wollen ausreiten und uns keinen Streitgesprächen hingeben - die Argumentationen der Adligen muss sich ihre Majestät bereits während ihren Audienzen anhören" erklärte er leise und schenkte den anderen beiden ein Lächeln. "Aber ich werde mich selbstverständlich zu gerne um eine kleine Festivität bemühen, welche sowohl Züge des Komödie auch des Dramas beinhalten wird. Und zu gerne werde ich auf Roberts Kenntnisse setzen" erklärte er leise und lenkte seinen stolzen Hengst nach links um an einem Schlagloch vorbei zu reiten. Es wurde Zeit, dass irgendjemand sich um echte Straßen kümmerte, statt um diese Schande von Fußwegen.
"Ich denke ich werde auch einige Narren kommen lassen, die Possen reißen. Eine Auflockerung der momentanen Stimmung kann dem Hof nur gut tun. Zu viele Männer liegen momentan im Clinch miteinander und buhlen um eure Gunst um ihre eigene Macht zu steigern, eure Majestät. Eine schmerzhaft ehrliche Geschichte wirkt manchmal wahre Wunder und bringt die Parteien wieder auf den Boden der Tatsachen zurück" erklärte er und schenkte Robert ein knappes Lächeln, welches nur er sehen konnte. "Dieser Ausritt wirkt sehr inspirierend eure Majestät. Die frische Luft und die vielen neuen Eindrücke, findet ihr nicht?"
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Ileana Xeldaric
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 10:38 pm

Bislang hatte sie schweigend dem Gespräch der jungen Männer gelauscht und still in sich hinein gelächelt angesichts jener beinahe als boshaft zu bezeichnenden Kommentare, die ihre Lippen verlassen hatten, welche wohl sonst lediglich Schmeicheleien für die adligen Damen zu Stande brachten. Umso enttäuschter zeigte sie sich für einen einzigen kurzen Augenblick als Charles intervenierte und die beiden anderen wieder zur Ordnung rief, nur um wenig später wieder zu den einfachen Gesprächen hinüber zu lenken, die nicht viel mehr waren als hohle Phrasen, die ihr kaum etwas bedeuteten. Der frische Wind blies ihr immer wieder über das Gesicht während sie ihren Blick über die hohen Felder wandern ließ und schließlich in der Ferne einen größeren Hügel entdeckte, auf dem ein einzelner hoher Baum stand, dessen Zweige sich in dem kühlen Herbstwind von einer Seite zur anderen bewegten. Vielleicht wurde es Zeit, dass auch sie ein wenig aus den üblichen Regeln ausbrach und selbst wieder ein wenig Spaß empfand - er würde schnell genug vorüber sein und wieder der Pflicht weichen.
"Seht ihr diesen Baum dort oben?", fragte sie, ein fröhliches Lächeln auf den Lippen während sie ihre Augen hinüber zu ihren Begleitern lenkte und die Augenbrauen ein Stück weit hob ehe sie eine Hand von den Zügeln Nervas löste und zu dem Hügel deutete, zu dem ein dünner Pfad sich durch Gras und Steine hinauf schlängelte. "Vielleicht kühlt ein Wettstreit euer aufgewühltes Gemüt ein wenig. Wer zuerst dort oben ist ...", lächelte sie noch ehe sie ihre Fersen der großen Stute in die Flanke drückte und sie antrieb bis das Tier in einen gestreckten Galopp fiel. Die Distanz zu den anderen wurde größer, die Hufschläge ihrer Wachen leiser, ebenso wie ihre Stimmen und zum ersten Mal seit ihrer Ankunft in Ceunon fühlte sie sich wieder wie die junge Frau, die sie eigentlich war - fernab von all den Pflichten und Verklausulierungen, die ihren Alltag füllten.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 10:52 pm

Er hatte der Königin noch verwirrt hinterher geblickt, denn so schnell wie sie vor geritten war, hatte er gar nicht reagieren können. „Das kann ja heiter werden…“ Murmelte er leise vor sich hin und trieb kurz darauf sein Pferd an nach vorn, in Richtung des Hügels zu reiten. Das Tier bockte allerdings immer wieder kurzzeitig, was es jedoch durch unerwartete Spurts weder wettmachte. Und erstaunlicherweise hielt sich der Apfelschimmel erstaunlich gut, er schien begriffen zu haben wo das eigentliche Ziel war. Und vermutlich schien das Tier, wenn es denn gehorchte eine Belohnung zu wittern, anders konnte er sich den Feuereifer nicht erklären. Dummerweise nur war Robert darauf alles andere als gefasst und er hatte alle Mühe sich so im Sattel aufrecht zu halten, dass dieser nicht immer und immer wieder zwischen seine Beine stieß. Andererseits wiederum war es eine ganz eigene Herausforderung, bei dem auf und ab des Tieres das Gleichgewicht zu halten und es grenzte an ein schieres Wunder, als er nach einer Minute noch immer im Sattel saß.
Reiten hatte bei den hohen Herren immer so einfach, so elegant ausgesehen, vor allem jedoch eines – bequem. Und genau das widerlegte seine Erfahrung gerade. Seine Muskeln spannten sich bis zum äußerten um Haltung zu bewahren, eine Haltung, die weder seine Beinmuskeln, noch sein Gedächtnis kannten, und währenddessen versuchte er die Zügel fest in beiden Händen zu halten.
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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 10:59 pm

Charles lachte als die Königin mit einem Mal in den Galopp überging, ehe er seinem Pferd die Fersen in die Flanken grub. "Hüa!" rief er und trieb das Pferd zur Eile an. Der Fuchs schnaubte, ehe er sich an seine Züchtung zu erinnern schien und vom Trab in den schnellen Galopp wechselte.
Die Felder zogen an Charles vorbei, welcher sich leicht in den Steigbügeln aufstellte um dem Pferd nicht die ganze Zeit auf den Rücken zu knallen und somit diesem und sich selbst weh zutun. Die Königin hatte bereits einen großen Vorsprung ehe die anderen hatten reagieren können und Charles trieb den Rappen noch ein wenig mehr zur Eile an. Das arme Tier hatte die Nacht jedoch offensichtlich in einer kalten Ecke des Stalls gestanden und schien noch nicht ganz aufgewärmt. Schnell überholte Jérôme ihn auf Narziss, ehe Charles Robert im Staub hinter sich zurück ließ. Er lehnte sich noch ein wenig nach vorne um nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen.
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 11:15 pm

Jérôme hatte noch immer verwirrt Ser Charles Mahnungen nachgehangen, was Streitgespräche und das Buhlen um die Gunst der Königin anbelangten, und war das Gefühl nicht los geworden, dass er damit ihn und Robert gemeint hatte. Er hatte jedoch nicht ganz verstanden warum, schließlich hatte er nur einen Witz gemacht und seine Meinung kundgetan. Aber die Königin hatte ihn unwillkürlich aus seinen Rätseln herausgerissen, mit dem Vorschlag eines Wettstreits. Sie hatte sie schon alle zurück gelassen, bevor ihm richtig klar geworden war, dass sie es ernst meinte. Jérôme drückte Narziss die Fersen mit einem Lächeln in die Flanken und das stolze Tier jagte den anderen hinterher. Robert hatte er bald überholt, dessen Pferd nur sehr unregelmäßig in den Galopp verfiel und der einen nur allzu albernen Eindruck auf seinem Pferd gab. Charles, der der Reitkunst fähig war und dessen Pferd scheinbar geübt, ließ er letzten Endes auch hinter sich.
"Komm schon Narziss, zeig's ihnen!", flüsterte er dem Beierländer zu und sie holte langsam aber sicher zur Königin auf. Sie hielt sich sehr gut in ihrem Sattel und es wirkte nicht wirklich, als säße sie im Damensattel. Er schenkte ihr ein Lächeln, als er zu ihr aufholte und neigte leicht das Haupt vor der Königin, als er letztlich an ihr vorbeizog. Er spürte den frischen Wind im Gesicht und sah wie das Ziel näher kam. Die letzte Distanz überwand Narziss nur zu leicht, ehe Jérôme ihn wendete und seinen Kontrahenten beim näher kommen zusah. Als erstes erreichte ihn die Königin. "Ihr habt euch wahrlich gut geschlagen, euer Gnaden.", erklärte Jérôme und neigte erneut das Haupt vor ihr. Er spürte die bebenden Flanken seines Rappen zwischen seinen Schenkeln. "Ich spielte mit dem Gedanken euch siegen zu lassen, doch das hätte euch sicherlich gekränkt nicht?", setzte er die Frage hinterher. Auch Charles gratulierte er, ebenso wie Robert der lange nach ihnen ankam. Er sah wieder zur Königin. "Also, bekomme ich eine Belohnung, euer Majestät?", fragte Jérôme herausfordernd und mit einem jungenhaften Lächeln.
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Ileana Xeldaric
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 11:30 pm

Nerva tänzelte ein paar Schritte umher, Schweiß glänzte auf dem weißen Fell der Stute und immer wieder wogen die großen Nüstern, als das Tier seinen Atem wieder beruhigte, während seine Reiterin mit geröteten Wangen ein leises Lachen verlauten ließ und sich mit einer Hand ein paar der gelockerten dunklen Strähnen aus ihrem Gesicht wischte, die sich aus dem Geflecht gelöst hatten. Der Wettstreit hatte Spaß gemacht und sie mochte die Unbeschwertheit, mit welcher es ihr möglich war hier zu agieren während sie am Hügel auf den Rest der kleinen Prozession wartete, die sie nur wenig später und kaum hinter Robert erreichten. Sacht beugte sie sich nach vorn, um Nerva über den langen Hals zu streicheln und dem Tier damit für seine Leistung zu danken, selbst wenn ihr der Sieg nicht gelungen war - es hatte sich in jedem Fall ausgezahlt. "Oh, ich hätte Euch wahrlich gezürnt, wenn Ihr mich hättet gewinnen lassen, Ser Jérôme", ließ sie verlauten als sie ihre Aufmerksamkeit dem Sieger jenes kleinen Wettstreits hinüber gleiten ließ und den jungen Belatona noch einmal musterte und sacht den Kopf ein Stück vor ihm neigte.
"Aber Ihr habt fair gewonnen und seid der verdiente Sieger unseres kleinen Wettstreits. Ihr habt Euch eine Belohnung redlich verdient für diese Leistung", führte sie fort und richtete noch einmal die ledernen Handschuhe, die über den schnell Ritt ein wenig verrutscht waren und sie frösteln ließ. "Nun, wir haben ein Theater zu erwarten, von dem ich gewiss sein werde, dass es uns alle belustigen wird. Nicht zu guter letzt durch den späten Robert Langton, welcher wohl wahrlich sein Pferd mitbringen muss. Ich biete Euch den Platz neben mir bei diesem Schauspiel an."
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Jérôme von Belatona

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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Di Dez 09, 2014 11:54 pm

Jérôme streichelte Narziss sanft den Hals, ohne die junge Königin aus den Augen zu lassen. Ihr Lachen, ihre unbeschwerte Art, das glückliche Glitzern ihrer Augen wirkten sehr anziehend auf Jérôme. Er musste zugeben, dass ihm die Geschichten über Ileanas atemberaubende Schönheit wirklich etwas übertrieben vorkamen, doch in diesem Moment, so ausgelassen und glücklich, konnte er es doch mehr verstehen. Er fand es jedoch umso seltsamer, dass ihm das nicht schon bei ihrer Hochzeit aufgefallen war. In der Regel waren die Frauen auf ihrer Hochzeit doch glücklich, gerade wenn sie einen galanten und im Rang so hohen Mann heiraten konnten. Doch vielleicht war es ihm einfach nicht aufgefallen, bei dem guten Essen, dem Wein, dem Tanz und der Musik. Abgesehen davon, dass die Geschenke der Gäste auch einiges an Aufsehen erregt hatten, dabei musste er besonders an das verzauberte Gemälde aus Valencia und die damit einhergehende Schenkung von drei Schiffen denken.
"Ich nehme diese Einladung nur zu gerne an und hoffe dass die Ausgelassenheit dieses Ausrittes, sich dort weiterführt.", erklärte Jérôme mit einem glücklichen Lächeln. Er wusste nicht genau was es war, doch als er den Blick über die beiden anderen und die Wachen gleiten ließ, hatte er das Gefühl eben einen Schritt in etwas getan zu haben, von dem er bisher keine Ahnung hatte, als wäre er in ein Zimmer getreten in dem gerade Verstecken gespielt wurde. Doch er ließ sich diesen Gedanken nicht anmerken und sah wieder mit einem Lächeln zur Königin. Der Ausritt war so schön, dass er ihn sich nun nicht durch unbegründete und paranoide Gedanken sabotieren wollte.
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BeitragThema: Re: Etwas außerhalb Ceunons   Mi Dez 10, 2014 12:05 am

„Zu euren Diensten Hoheit.“ Hatte er mit einem Lächeln erwidert, als Ileana ihn mit einem, zwar reichlich seltsam, aber dennoch amüsanten Beinamen betitelte. „Und ich muss euch erneut dafür danken. Dafür das ihr es mir gewährt einmal selbst auf einem Pferd zu sitzen, anstatt nur andere darauf reiten zu sehen.“ Wie zur Antwort hob und senkte das Pferd mehrmals den Kopf, woraufhin die Mähne einen Augenblick lang durch den Wind in einzelne Strähnen geteilt wird, ehe es wieder als einziger, dichter Haarschwall an den Pferdehals fiel. „Ich hoffe mich dafür zu gegebener Zeit bedanken zu können.“ Er neigte sein Haupt und stemmte gleichzeitig seine Füße in die ledernen Steigriemen, die mit metallenen Fußstücken versetzt waren, da sein Pferd ein paar Apfelschimmel ein paar Schritte zur Seite tänzelte und ihm somit ein gutes Stück an Sicherheit im Sattel nahm.
„Und was die Festivität angeht, so bin ich mir sicher dass ich und Ser Charles eurem Hof etwas darbieten werden, wovon man noch einige Zeit reden wird. Schließlich liebt jeder die eingängige Art einer Komödie, nicht wahr Ser Charles, Ser Jérôme? Allerdings frage ich mich, wie unsere Zuschauer die Geschichte wahrnehmen werden, ob sie sie mögen und ob Sie sie bis zum Ende spannend finden? Ob es am Höhepunkt der Geschichte noch einmal eine vollkommene Wendung gibt, mit der keiner rechnete. Theater ist das Leben in Reinkultur, nur sehr viel schneller, so sagt man zumindest.“
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