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 Heim der Fürsten

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BeitragThema: Heim der Fürsten   Fr Apr 09, 2010 6:30 pm



Ein prachtvolles Baumhaus, dass die Fürsten der Elfenstadt ihr Zuhause nennen. Ihr Baumhaus liegt eher abseits dem Zentrum der Elfenstadt, umgeben von hohen, fast immergrünen Bäumen.

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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Fr Apr 09, 2010 6:35 pm

Sacht strichen Aylens Finger über diverse Papiere und Dokumente, die ihren Arbeitstisch übersäten, wie das Unkraut so manchen, von Menschenhand gezüchteten Garten. Seufzend ließ sie sich auf ihrem Stuhl nieder und begann alles auf einen Stapel zu legen, der mit jedem Dokument stieg.
Spätestens als der Papierstapel so hoch, wie ihr Glas war, schenkte sie sich etwas Wasser ein und nahm zwei, drei Schlucke.
Noch heute Abend wollte sie den Elfenwald verlassen, doch vermutlich musste sie dieses Vorhaben kurzzeitig verschieben.
Nun übte sie sich schon lange in diesem Beruf, da sie langsam mit dem Gedanken spielte, ihn an jemand anderen zu überreichen und selbst... mehr Freiheit wieder zu erlangen.
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Fr Apr 09, 2010 9:44 pm

Leise klopften Aylens Fingerkuppen gegen das Holz ihres Arbeitstisches, während ihre andere Hand Seiten umblätterte.
Sie saß nun schon seit einer Weile an ihrem Papierstapel und hatte es inzwischen fast geschafft. Ihr Blick huschte immer wieder zu dem Fenster, das leicht offen stand. Leise begann sie eine Melodie aus alten Zeiten zu summen, gleichzeitig trug der Wind einen seltsamen, angenehmen Duft heran.
Ohne weiteres nach zu denken, stand Aylen auf, ging zu dem Fenster hin und schloss es. Genug für diesen Tag. Die Elfe wandte sich wieder dem Raum zu, schüttelte unmerklich den Kopf und suchte ihr Bett auf.
Morgen würde sie sich auf jeden Fall eine Pause von all der Arbeit gönnen. Morgen.


tbc: - am nächsten Morgen - Ilirea
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 12:34 am

Nyaralin hatte den Drachenreiter ganz bewusst nach Ceris geführt, einem Ort, welcher noch nicht gänzlich durch die Intrigen und Machtspiele der anderen Elfen verdorben worden war und an welchem sie den wachsamen Blicken all jener hatte entgehen können, welche Hemíone nach ihr ausgesandt hatte. Noch immer stimmte es sie traurig, dem Reiter keine besseren Nachrichten übergeben zu können, als jene, welche nun an sein Ohr dringen mussten, hatte der Orden einst doch Seite an Seite mit den Elfen in zahlreichen Schlachten gestanden und die Feinde des Landes zurück gedrängt. Der Blick der Elfe wanderte hinüber zu den großen Fenstern, welche das warme, weiche Sonnenlicht in den Raum dringen ließ während unmittelbar unter ihnen das Wasser aus den kleinen Fällen hinab rauschte und in den großen See lief, an dessen Ufern die Elfenstadt lag. Sie hatte den Boten Taragons gebeten, seinem Ehren auszurichten, dass sie zu einem Treffen erscheinen würde, aber dafür ein wenig Zeit bräuchte und Mhinks Interesse lag noch immer auf der jungen Elfe, welche sie gemeinsam mit dem Werkater in Ellesméra gelassen hatte, um sich dem Drachenreiter zu widmen, welcher gemeinsam mit ihr hierher gekommen war.
"Ich hatte erwartet, dass Euch die Veränderung in Königin Dellanir nicht lange verborgen bleiben würden, wenngleich ich auch hoffte, dass die Königin zurück zu ihrem alten Ich fand. Inzwischen stehen wir am Rande eines Eklats mit dem jungen Volk der Nachkommenden und es ist nur eine Frage der Zeit bis Lady Elira zu den Waffen rufen wird", erhob sie nur wenig später die Stimme und wandte den Blick den immergrünen Kronen der Bäume des Elfenwaldes ab, um erneut Oromis anzusehen. "Die Elfen werden ihr folgen und diesem Land noch mehr Krieg bringen, Lord Oromis. Wenn Ihr hier seid, um etwas zu verändern, dann dies. Dieser Krieg brächte dem Land nichts außer zahlreichen unschuldigen Toten."
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 12:50 am

"Es ist eine wahrlich düstere Zeit in welcher wir leben Mylady" erklärte er und ließ sich langsam auf einen der Stühle in der Ecke sinken. Das weiche Samt gab sanft unter dem Gewicht seines Körpers nach und lehnte seinen Stab an die Ecke. Die Augen, welche zuvor noch golden geschimmert hatten erloschen und fingen nunmehr nicht mehr an als das Licht, welches durch die hohen Fenster fiel.
"Der Geist ihrer Hoheit ist benebelt und scheint geradezu verdorben und unrein." er schüttelte den Kopf, lächelte schmerzlich und blickte zu Nyaralin.
"Aber nein. Die Elfen werden ihr nicht folgen und es wird keinen Krieg mehr geben. Nicht mehr zwischen dem Volk der Sterne und den Sterblichen. Nicht solange ich noch lebe. Königin Dellanir fällt ihre Entscheidungen nicht aus freiem Willen. Vielleicht bin ich in der Lage den Bann zu brechen, der über der Stadt und über ihr liegt. Doch dafür müsste ich mehr erfahren. Was wisst ihr von Lady Elira, was wisst ihr von alle dem was geschah in den Jahren unserer Abwesenheit?"
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:01 am

Es schmerzte zu wissen, dass es jemand anderen geben musste, welcher den Mut aufbrachte, sich gegen die Elfenkönigin zu wenden und damit gleichwohl ebenfalls dafür Sorge zu tragen, dass das einst so große Volk der Sterne wieder sein Licht zurück gewann. Es schmerzte, dass nicht mehr sie es war, welche zu alledem beitragen konnte und dass all jene Bemühungen zu nichts anderem geführt hatten, außer einem selbst gewählten Exil in einer Stadt am Rande des Waldes, welche ihr eigenes Fürstentum war. Oromis sprach aufrecht und sie dankte dem elfischen Reiter im Stillen dafür, dass er ihr nun ebenfalls ein Licht im Dunkel der Nacht war und etwas anbot, was sie bereits nicht mehr für möglich gehalten hatte. "Hemíone besaß bereits früher die Absicht einen Sitz in dem Rat zu erhalten. Wir wiesen sie zurück, übergaben ihr einst Ilirea, doch auch davon ist nichts mehr übrig, denn ein Ratsmitglied nach dem anderen verschwand plötzlich. Es begann mit Unfällen, welche nicht weiter unser Misstrauen erregten und als wir beschlossen einzugreifen, besaß sie bereits die ganze Stadt", begann sie dann ruhig zu erklären und schloss für einen kurzen Moment lang die Augen, während die dunklen Erinnerungen sie erneut in sich hinein zu ziehen drohten.
"Die Königin besaß die Absicht, Lady Elira zur Rede zu stellen, doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Sie sprach sich plötzlich für das Verhalten der jungen Fürstin aus, unterstützte sie in ihrem Vorhaben, den Elfen das Vorrecht zu geben über das junge Volk der Nachkommenden zu herrschen. Der einstige Rat wurde ausgetauscht, die alten Angehörigen verschwanden oder wurden verbannt und nun gebietet auch darüber Lady Elira, wenngleich auch der offizielle Vorstand noch immer bei mir liegt. Nachdem von den Nachkommenden Elfen zurückkehrten, die angegriffen und schwer verletzt wurden, beschlossen Lady Elira und Königin Dellanir gegen die Nachkommenden zu rüsten."
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:17 am

Oromis lauschte der Erklärung der adeligen Elfe und wartete ab, bis diese zu Ende gesprochen hatte. "Es tut mir Leid" meinte er schließlich und schüttelte den Kopf, wenngleich diese Bewegung nicht viel mehr als ein sanftes hin und her bewegen war. Diese Frau hatte bereits so viel erdulden müssen. Oromis hatte Ethra und Kharas ebenso wenig vergessen wie der Kampf gegen Scorpio oder ihre Unterstützung in all den großen Kämpfen des vergangenen zeitalters.
"Wären wir Reiter hier gewesen, wäre all das vielleicht nicht geschehen" erklärte er und raffte sich auf, trat hinter Nyaralin, blieb jedoch einige Meter hinter ihr stehen. "Aber grämt euch nicht. All dies ist nicht eure Schuld. Ihr habt eure Rolle in dieser Geschichte gespielt. Der Vorhang ist gefallen und euer Handeln ist, wie das vieler anderer nicht mehr maßgeblich für diese Welt. Unsere einzige Aufgabe besteht nun noch darin die Sünden der Vergangenheit zu bereinigen, damit ein neues blühendes Zeitalter wieder aufstreben kann. Die Verantwortung lastet nun auf anderen Schultern" sanft legte er eine Hand auf Nyaralins Schulter, ließ diese kurz dort verweilen und zog sie dann zurück. "Wir haben ein Mädchen aus dem Geschlecht Xeldaric gefunden. Bald wird es wieder ein Königshaus des alten Blutes in den Reichen der Menschen geben"
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:28 am

"Es gibt nichts, das Euch Leid tun muss, Lord Oromis. Einst spielte ich meine Rolle in dieser Welt und alles, woran mir stets etwas lag, war in dem Frieden dieser Welt zwischen all den Völkern, die dieses Land bewohnen", lautete die leise Antwort der Elfe, welche sich nur allmählich wieder zurück zu dem Reiter wandte und ein sanftes Lächeln auf ihre Züge brachte, als sie das Mitleid des anderen Reiter bemerkte, welches in seinen Augen aufgeglommen war. Oromis war ein gutes Wesen, ein Elf, der die alten Richtlinien noch nicht vergessen hatte und welcher noch immer an ihnen festhielt - etwas, wovon sie hoffte, es noch öfter in ihrem Volk sehen zu können, doch stattdessen hatte sie Elfen vor sich, welche menschlicher waren als es manche Menschen den Anschein machten. "Es ist weder Eure Schuld, was in diesen Landen geschehen ist, noch die Eures Ordens. Ihr seid gegangen, um das Überleben des Ordens zu sichern und um Eure alten Prinzipien für die kommenden Generationen zu bewahren und niemand vermag es Euch darüber einen Vorwurf zu äußern", setzte sie dem Reiter noch entgegen und setzte dann einen Schritt in den großen Raum hinein, welcher ihr Arbeitszimmer war und der ihr selten so kalt und leer vorgekommen war wie in diesen Augenblicken.
"Was den Erben des alten Königsgeschlechts anbelangt. Sie wird Unterstützung benötigen, welche ich ihr gern geben würde, denn nichts liegt mir näher als die Zwistigkeiten der Nachkommenden und des Volkes der Sterne beizulegen, aber ich muss eingestehen, dass ich nicht mehr die Macht habe, darüber zu entscheiden, Lord Oromis."
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:42 am

"Elen sila lumenn omentielvo" sprach Oromis langsam die Worte in jenem alten Dialekt welchen auch noch Nyaralin kennen gelernt hatte. "Wie ihr bereits richtig sagtet, ihr habt diese Macht nicht mehr" ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen.
"Dann sollten wir dafür sorge Tragen, dass sich dies wieder ändert" verpsrach er ihr. "Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, was wohl geschehen sein mag, dass ihre Majestät sich so sehr verändert hat und ich glaube, die Lösung hat sich mir offenbart. Es ist alte, dunkle Magie welche hier am Werke ist und ich glaube, dass Lady Elira den wahren Namen von Dellanir heraus gefunden und die Königin somit gefügig gemacht hat. Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie wir die Welt wieder ins Lot verbringen mögen" er schüttelte den Kopf, sein Lächeln nun vielmehr traurig als aufmunternd. "Zum einen könnten wir versuchen selbst den wahren Namen ihrer Majestät heraus zu finden und hoffen, dass mein Geist stärker ist als Lady Eliras" er sah zu Boden. "Oder aber, wir verbannen ihren Namen - und nehmen ihr somit sämtliche Macht"
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 12:40 pm

Bestürzt von der Offenbarung schlug die Elfe die Augen nieder und wagte es für den Moment nichts zu den Alternativen zu äußern, welche Oromis ihr soeben genannt hatte und welche in jedem Falle bedeuteten, der Königin und einer alten Freundin ein Leid zuzufügen, das sie nicht verdient hatte. Einst noch vor einem knappen Jahrhundert hatten Dellanir und sie sich gut verstanden, waren alte Freunde gewesen, die voneinander gelernt und profitiert hatten und nun, nachdem der Schatten sich über ihren Geist gelegt hatte, schien es zu deuten, dass es nun ein Ende finden musste - dass die alte Freundin, das Wesen, dem sie stets vertraut hatte, einen Schaden tragen würde, welcher nicht mehr zu reparieren sein würde.
"Lady Elira muss aufgehalten werden, Lord Oromis - sowohl in dem schützenden Wald unseres Volkes, als auch in dem Reich der Nachkommenden. Sie hasst die Menschen und ich zweifle keine Sekunde daran, dass sie dieses Land mit weiterem Blut überziehen wird bis sie an ihrem Ziel angelangt ist", erhob sie dann nach einer Weile doch wieder leise die Stimme und lenkte ihren Blick hinaus zu dem Himmel, welcher sich über den Baumkronen erhob und an dem die Vögel ihre Bahnen zogen. Der Wald der Elfen hatte stets außerhalb aller Jahreszeiten und Witterungen gestanden, es gab hier keinen Regen und keinen Schnee und selbst der Wind kehrte nur selten zwischen die dichten Bäume bis zu den elfischen Städten hindurch. Dieser Wald war das Heim zahlreicher Elfen, Männer und Frauen, deren Zukunft auf dem Spiel stand und die es nicht verdient hatten, nun auch noch von Königin und Rat hintergangen zu werden.
"Gibt es eine andere Möglichkeit?", fragte sie und wandte sich wieder zu dem vorherigen Gesprächsthema, das der Drachenreiter angeschnitten hatte. "Ich fürchte um den Geist der Königin und ihr Wohlergehen, das durch Lady Elira bereits genug in Mitleidenschaft gezogen worden ist."
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 12:56 pm

"Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit. Vielleicht können wir all dies umgehen - aber wenn es eine zweite Möglichkeit oder gar eine dritte gibt, so sehe ich sie nicht. Sie liegen verborgen hinter einem Schleier aus Unwissenheit, Bedrängniss und Angst" gestand Oromis und schlug die Augen nieder.
"Aber ich befürchte es ist nicht damit getan Lady Elira aufzuhalten. Zu tief reichen ihre Wurzeln und der Hass, den sie säte hat bereits neue Knospen getrieben. Wir wissen nicht wie viele dort draußen lauern. Wir wissen nicht, wie viele Geister Lady Elira verdorben und verdreht hat" er seufzte schwer.
"Ich befürchte, dass auch unsere Taten noch bis in die heutige Zeit hinein reichen. So sehr wir auch versuchen jenes Übel, das durch uns geschah aus der Welt zu tilgen. Vielleicht ist all dies der Grund, weswegen wir heute vor jenen Scherben stehen die von dem einst wunderschönen Land übrig sind" er sah zu Nyaralin. "Solange Lady Elira... nein, solange ihre Gedanken existieren wird es keinen Frieden geben. Wir müssen alles auslöschen und wieder in das Dunkle zurück treiben aus dem es entstanden ist. Kharas, Ethra, Josephine, Scorpio. Die Jugend von heute kennt diese Namen nicht mehr. Aber ihre Verbrechen reichen bis weit in unsere heutige Zeit. Wir müssen dem ein Ende bereiten. Ohne Reue. Damit eine neue Sonne aufgehen kann"
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:10 pm

"Ewiger Sonnenschein erschafft eine Wüste, Lord Oromis", lautete Nyaralins Antwort, welche sich dem Drachenreiter zugewandt hatte und auf deren Gesicht sich inzwischen ein sanftes Lächeln wieder spiegelte, welches nicht länger von den Schatten verdorben wurde, welche das Gespräch mit dem Reiter mit sich geführt hatten. Es war stets so gewesen, dass der junge Orden der Drachenreiter sehr idealistisch an alles heran ging, dass sie versuchten eine bestmögliche Situation herbei zu führen, ohne dabei zu sehen, dass sie dabei vielleicht nicht allen so Gutes taten, wie es in ihren Absichten lag. "Es wird stets neue Namen geben, es wird stets neue Verbrechen geben, welchen wir tapfer und mutig entgegen stehen müssen und die unser aller Völker gemeinsam bekämpfen müssen, solange wir dazu bereit sind Seite an Seite zu stehen. Diese Welt, wie Ihr sie kennt, Lord Oromis, bevor Ihr gingt, wird nie wieder sein und so haben wir nur die Möglichkeit etwas Neues zu schaffen. Wir vermögen nicht alte Fehler auszulöschen oder die Verbrechen dunkler Schatten einstiger Zeiten vom Antlitz dieser Welt zu tilgen und es ist gut so. Wir lernen aus unseren alten Fehlern, aus Dingen, die versäumt wurden und Entscheidungen, welche wir einst falsch getroffen haben", erläuterte sie ihre vorherigen Worte und schüttelte sacht den Kopf während ihre Schritte sie zu einer der Bänke führten, auf welcher die Elfe nur wenig später Platz nahm und die Hände in den Schoß legte.
"Das, was wir nun tun müssen, gemeinsam und Seite an Seite, ist es das Volk der Nachkommenden und das Volk der Sterne zueinander zu führen und neue Freundschaften zu schließen, sobald der Schrecken aus dem Wald gewichen ist und was immer Ihr für richtig erachtet, Lord Oromis, ich werde es um meines Volkes Willen überprüfen und Euch unterstützen oder eines Besseren belehren versuchen."
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:24 pm

"Wir brauchen einen neuen Anführer, wenn all dies vorbei ist" erklärte er leise, spürte wie ihre Worte sich in seine Seele schrieben. "Neues Blut in den Reihen derer, die Entscheidungen fällen. Neue Ideen und Ideale, welche wir unterstützen können" erklärte er und nickte langsam, stimmte Nyaralin zu. "Wir werden den Jüngeren mit unserer Erfahrung beistehen können. Doch wir müssen zuvor ihre Majestät von der Kontrolle durch Lady Elira erlösen und auch die Fürstin selbst muss aus dem Weg geschafft werden" seine Stimme war mittlerweile heiser, kaum mehr als ein Flüstern während die Bedeutung der ausgesprochenen Worte schwer auf ihm lasteten.
"Es gibt keinen anderen Weg" meinte er leise und sah zu Nyaralin.
"Allerdings brauche ich eure Hilfe. Ihr kennt die Königin besser als ich. Wir müssen ihren wahren Namen herausfinden, damit unser vorhaben gelingt. Und wenn wir es vermögen, dann müssen wir auch jenen von Lady Elira in Erfahrung bringen"
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Nyaralin
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:37 pm

"Lady Elira soll von den Menschen gerichtet werden, denen sie so sehr geschadet hat und denen all ihr Hass gilt. Es ist das Volk der Nachkommenden, welches die Geschicke dieser Welt leitet und welches wir dabei unterstützen müssen, seinen rechten Weg zu finden. Sie haben es verdient, jener Frau in die Augen zu sehen, die sie beinahe verdammt hat", antwortete sie dem Drachenreiter lediglich nachsichtig, sein Gesicht unverwandt anblickend und darin jede noch so kleine Bewegung in sich aufnehmend. Oromis mochte ein alter Elf sein, mochte all sein Leben damit verbracht haben, die Magie zu studieren und Kinder des Drachenreiter-Ordens auszubilden und dennoch erkannte sie in ihm jene jugendliche Hoffnung auf eine Welt, in welcher lediglich das Licht regierte, es keinerlei Schatten mehr vermochte jenes Licht zu verdrängen, doch genau das würde niemals wahr sein. Das Reich der Nachkommenden würde auf ewig von finsteren Gestalten angegriffen werden, von all jenen verletzt, deren Wesen nicht einem Bild von Frieden entsprach und wenngleich sie auch nicht zu glauben vermochte, dass nun ausgerechnet sie es sein würde, welche diese Worte zu denken wagte, so würde auch das Schicksal ihnen eines Tages wieder die Glückseligkeit nehmen und sie vor neue Herausforderungen stellen, an welchen sie wachsen mussten.
Langsam erhob sie sich wieder von ihrem Platz und schritt langsam auf den Drachenreiter zu, legte ihm behutsam eine Hand auf die Schulter und nickte ihm schließlich sanft zu. "Ich werde Euch unterstützen, Lord Oromis. Bei Eurer Suche nach dem wahren Namen der Königin und dabei dieses Land von den Schatten zu befreien, die es bereits viel zu lange fest halten."
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Di Apr 01, 2014 1:58 pm

"Ich danke euch" gestand Oromis und lächelte knapp. Es war durchaus erleichternd zu hören, dass er diese Bürde nicht allein würde tragen müssen, wenngleich...
"Doch die Zeit drängt und den wahren Namen in Erfahrung zu bringen könnte die wenige Zeit die wir haben überstrapazieren" es gab eine Möglichkeit, wenngleich er auch nicht wirklich darüber nachdenken mochte. Wenn es nach ihm ging, wenn es eine andere Möglichkeit gab. Aber die gab es nunmal nicht. Nicht, wenn Sie wollten das ihr Plan erfolg hatte.
Es gab zu viele Ungewissheiten, zu viele Zweifel, als das sie sich erlauben konnten einen Fehler zu begehen und diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen. "Wir müssen Astaya um Hilfe bitten" kam es dann doch über seine Lippen, wenngleich er sich - kaum das er die Worte gesprochen hatte - sich auch bereits dafür verfluchte. Nun war es ausgesprochen und konnte nicht zurück genommen werden
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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Heim der Fürsten   Fr Apr 18, 2014 6:20 pm

Lady Nyaralin – Fürstin von Ceris und Ratsherrin der Elfen,

ich wende mich in einer dringlichen Angelegenheit an euch. Unsere Völker sind nunmehr seit vielen Jahrzehnten in einem immerwährenden Streit, wobei beide Seiten zu weitaus höherem Berufen sind. Ich kann das, was meine Vorfahren getan haben nicht unschädlich machen und jedes Lebewesen das unter dem Angriff der damaligen Truppen leiden musste, hat mein Aufrichtiges Beileid. Ich will ehrlich zu euch sein, Herrin der Sterne. Unser Land befindet sich in Aufruhr und ist verletzlicher als je zuvor. Die Menschen haben Angst vor einer feindlichen Übernahme, ebenso wie sie Angst vor dem Tod haben.
Die Truppen die ihr mir gabt, habe ich mit Freunden entgegen genommen und diese Geste habe ich als Große Ehre gesehen. Nun gedenke ich, unser beider Völker wieder näher aneinander zu führen und die Streitigkeiten beiseite zu legen. Deshalb bitte ich euch, dass wir gemeinsam einen Dialog finden können, der beiden zum Vorteil gereicht. Die Tore von Ilirea stehen euch und euren Landsleuten jederzeit offen.

Hochachtungsvoll,

Stephan Hamleigh
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