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 Gästequartiere

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Der Erzähler
Spielleitung
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BeitragThema: Gästequartiere   Mi Jan 28, 2015 11:46 pm

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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Mi Jan 28, 2015 11:53 pm

"Was für ein widerwärtiger, ekelhafter Kamelficker!" grollte Gaius, während er die Tür hinter sich schloss, welche mit einem scheppern der Wache - oder besser gesagt Gefängniswärter - vor der Nase zufiel. "Hast du gehört, was er zu dir gesagt hat? Er hat dir ja quasi seinen Kamelfickerschwanz ins Gesicht geklatscht! Hätte mich nicht gewundert, wenn er ihn vor versammelter Mannschaft rausgeholt hätte! Scheiß auf die Verhandlungen! Ich will mit seinem Penis um den Hals nach Fyonara zurück!" zischte er, nunmehr gedämpft um die Worte nicht durch die dicken Türen dringen zu lassen. "Und was ist das für ein Stoff?" fragte Gaius und hielt ein Stück roter Seide nach oben. "Soll ich aussehen wie ein verdammter Vorhang hier im Schloss? Es ist weder dick genug um Hiebe abzufedern, noch um Blut aufzusaugen!" er schüttelte den Kopf, als sein Blick auf das Schwert fiel, welches mit einem kleinen zettel mit seinem Namen darauf markiert war. Er hob das Falchion hoch, ließ es durch die Luft sausen. "Minderwertige Arbeit! Der verdammte Kopf wiegt viel zu schwer! Konnte sich da jemand nicht zwischen einer Axt und einem Schwert entscheiden?"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:03 am

"Bevor er mir damit zu nahe kommt werd ich ihm seine Kleinigkeit noch in seiner Hose verdorren lassen. Er ist ein Großmaul, hat aber nicht genug Mumm in den Knochen, um etwas davon umzusetzen", gab sie Gaius lediglich seelenruhig und schulterzuckend zur Antwort und durchmaß mit langsamen Schritten das große Quartier, welches ihm zugewiesen worden war ehe sie bei einem der Tabletts stehen blieb, auf denen unzählige Varianten von Speisen aufgeschichtet worden waren. Mit einem Lächeln auf den Lippen und unbeachtet von Gaius vorherigem Wutausbruch streckte sie ihre Finger zu einem der Granatapfel aus, wog ihn eine Weile lang in der Hand und richtete ihren Blick darauf, bevor sie mit einem dünnen Holzstück einen der Splitter aufpiekste und zu ihren Lippen führte. Ihre Augen glitten über die Waffen, an denen Gaius sich gütlich getan hatte und hob lediglich die Augenbrauen ein Stück weit. "Gerade, weil er damit für den Untergang seines Reiches sorgen würde", setzte sie noch anbei und ließ sich wenig später auf eine Chaiselongue sinken ließ und ihren Kopf an die weichen Polster lehnte. Die Reise hatte sie erschöpft, das musste sie zugeben und die Drohung, die Emhir ausgesprochen hatte, gemischt mit dem Wissen des fremden Königs gefielen ihr ganz und gar nicht - sie besorgten sie weit mehr als sie es sich selbst eingestehen wollte und immer wieder ertappte sie sich dabei, wie ihr in dunkler Vorstellung schauderte.
"Ich schicke Ileana eine Nachricht und teile ihr mit, wie das Ankommen verlaufen ist ... vielleicht solltest du dasselbe tun. Ich sorge dafür, dass der Brief nicht über die gewöhnlichen Wege nach Fyonara kommt. Der Teppichknüpfer würde verhindern, dass die Nachricht ankommt, dessen bin ich mir sicher", setzte sie noch nach ehe sie leise seufzte. "Vielleicht sollte ich demnächst doch mit einem dieser Buttermesser umher laufen."
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:10 am

"Nimm lieber meinen Zahnstocher, der ist besser gearbeitet" erwiderte Gaius staubtrocken und schüttelte nur den Kopf, ob der riesigen Menge an Essen, welche er alleine niemals verdrücken könnte. Auch zusammen mit Gracia würde er es niemals schaffen - ja selbst wenn Antonius helfen würde, sie könnten noch immer die Armen mit den Resten speisen und eine Woche lang satt kriegen.
Gaius nahm eine der seltsam geformten Schoten in den Mund und kaute mit unterdrückter Wut darauf herum.
Er bereute sofort, konnte jedoch nicht riskieren vor Gracia sein Gesicht zu verlieren und das ekelhafte, scharfe Zeug auszuspucken. Also kaute er weiter darauf herum, während Leidestränen in seine Augen stiegen und seine Zunge nach und nach taub wurde. Als er es die Schote schließlich unterschluckte, brannte sie sogar auf dem Weg nach unten und Gaius räusperte sich, wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln. "Sogar das Essen hier ist scheiße. Oh glaub mir, Aurelius wird von alle dem hier erfahren. Wir sind Gefangene, nicht mehr!"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:20 am

"Das werden wir dann bitte aus dem Bericht rausstreichen, wenn er nicht befürchten soll, du hättest deinen Verstand in der sengenden Sonne verloren, die hier auf alles scheint", kommentierte sie lediglich belustigt und erhob sich nur wenig später wieder von ihrem Platz, um Gaius eines der Teegläser zu reichen, die für sie bereit standen. Sie hatte durchaus die Leidenstränen in seinen Augen bemerkt, wie sehr er mit dem Essen zu kämpfen gehabt hatte und sich im selben Moment dazu entschieden, selbst die Finger von diesen Schoten zu lassen, von denen Gaius zuvor gekostet hatte. Eine Freundin von scharfem Essen war sie nie gewesen und so würde dieses Reich für sie aus einer Diät von Brot und Früchten bestehen, die sie bedenkenlos zu sich nehmen konnte, alles andere weit von sich fortschiebend, um sich selbst nicht doch die Blöße zu geben vor anderen ebenso zu kämpfen, wie es Gaius soeben getan hatte.
"Ich weiß, dass wir hier Gefangene sind und er jeden unserer Schritte überwachen lässt. Das würde ich gern erwähnen ... und seine Drohung. Wenn ich ehrlich sein soll, möchte ich hier nicht einmal auf meine eigenen Fähigkeiten vertrauen bei der Anzahl der Wachen, die sich hier aufhalten und ich habe keine Lust darauf, eines Tages aufzuwachen und eines dieser Sklavenhalsbänder tragen zu müssen", äußerte sie noch während sie wieder zurück auf ihren Platz kehrte und erneut leise seufzte. Im Grunde war es beinahe traurig, dass sie jetzt wieder in eben jener Position war, in der sie sich um ihr eigenes Leben fürchten musste, trotz aller Macht, die sie inzwischen angesammelt hatte.
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:30 am

"Ich verspreche dir, dass dir niemand ein solches Halsband anlegen wird. Sollte es doch jemand wagen, so werde ich ihn persönlich mit eben jenem Halsband erdrosseln." schwor Gaius, wenngleich er auch wusste, dass nicht einmal er gegen eine Armee ankämpfen konnte, wenn diese an die Tür klopfen würde. Gaius warf daher noch einen Blick auf das Essen, ehe er sich eine Banane klaubte und diese Schälte, und hinein biss. Er kannte die Frucht nicht, doch war sie milder im Aroma und beruhigte seinen noch immer brennenden und schmerzenden Mund.
"Wo wir gerade von ihm reden - wo ist eigentlich dieser verdammte Möchtegern-Sultan? Ich dachte er wollte dich besuchen kommen? Scheint ja so, als würde er nun, da er befürchten muss jemanden zu begegnen, der größer ist als er den Schwanz einzuziehen." er schüttelte den Kopf.
"Wir sollten das hier so schnell es geht hinter uns bringen"
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:37 am

"Verschrei es doch nicht", raunte sie lediglich zur Antwort und schüttelte den Kopf, Gaius einen scharfen Blick zukommen lassend ehe sie missmutig das Gesicht verzog. Sie war nicht scharf darauf, den Teppichknüpfer so bald in ihrer Nähe zu wissen, insbesondere nicht nach der Drohung, die er ausgesprochen hatte und wenngleich sie sich auch momentan noch ruhig gab, so wusste sie dennoch, dass der Schlaf während ihres Aufenthalts hier viel zu kurz kommen würde. Es war süß, dass er ihr versprach, sie zu beschützen, bevor jemand ihr ein Leid zufügen würde, aber während ihres Lebens hatte sie bereits zu oft geglaubt, in Sicherheit zu sein, nur um wenig später doch wieder vom Gegenteil überzeugt zu werden und so war ihr die Vorsicht in diesem Moment weit lieber als die Unbeschwertheit. "Es reicht schon, dass er es ausgesprochen hat ... ich will nicht, dass er dem Taten folgen lässt", schickte sie noch nach und schob die halbierte Frucht in ihrer Rechten wieder von sich, nur um wenig später hinüber zu dem großen Fenster zu treten, das ihnen den Blick auf die Stadt ermöglichte.
Die Sonne spiegelte sich grell in den mit Gold überzogenen Dächern, blendete sie für einen kurzen Moment ehe sich ihre Augen an die Helligkeit gewöhnten und gedankenverloren glitten ihre Finger für einen Moment über den weichen Stoff der Vorhänge, die den Schatten in den Raum brachten, in dem sie für die nächsten Wochen unterkommen würden. "Ich weiß nicht, ob ich wirklich so schnell das hier beendet haben will, selbst wenn ich dieses Land und seine Menschen hasse ... wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind, werde ich wieder zurück nach Alagäsia müssen", sagte sie dann leise und mit einem beinahe wehmütigen Lächeln auf den Lippen. "Und du wirst zurück nach Fyonara müssen."
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:45 am

"Mh" meinte Gaius und presste die Kiefer aufeinander, während er einen der Granatäpfel in seinen Händen hielt und damit herum spielte, ihn hin und her wiegte. "Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht" erklärte er leise und richtete seinen Blick auf ihren Rücken.
Es war seltsam, jetzt wo er darüber nachdachte. Er hatte schon mit vielen Frauen geschlafen und einige Liebschaften gepflegt und auch bei Adriana hatte er einst geglaubt, dies wäre eine erfrischende Liebelei, welche ihm ein wenig Farbe ins Leben brachte. Dann hatte ihm Aurelius die Wahrheit offenbart und er hatte sie gestellt - hatte geglaubt, dass nun alles vorbei wäre. Das dies zwischen ihnen stehen würde, wie eine Mauer die nicht zu überwinden war. Und nun? Nun stand sie hier, nur einige Schritte entfernt. Er musste nur aufstehen, zu ihr gehen und sie umarmen.
Sie war ihm wichtig geworden. Wichtiger, als die meisten Frauen zuvor. Nein. Wichtiger als irgend eine Frau zuvor.
"Komm mit mir"
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:52 am

"Und dann?", fragte sie leise und wandte sich zu ihm herum, ließ ihren Blick noch einmal über sein Gesicht wandern und lächelte für sich selbst über die Einfachheit jener leisen Bitte, die soeben an ihre Ohren gedrungen war und die so simpel schien, dass die Wahrheit dahinter für einen kurzen Moment lang in dem Nebel jenes süßen Traums verloren ging. Langsam trat sie zu ihm hinüber und ließ sich neben ihn sinken, eine Hand nach ihm ausstreckend und zärtlich mit ihren Fingern über seinen Arm streichelnd, während sie über das nachdachte, was er ihr soeben angeboten hatte. Etwas in ihr zog sie dorthin, nach Hause, an den Ort, an den sie gehörte, wo sie geboren worden war und wo sie eine Familie hatte - etwas anderes hielt sie davon ab, diesem einfachen Wunsch nachzugehen, weil sie sich vor dem fürchtete, was man mit ihr in der Heimat machen würde, wenn die Wahrheit ans Licht kam. Was mit dem Reich geschah, wenn die Beteiligung ihres Bruders bei ihrer Flucht ans Licht kommen würde und in was alles brechen würde.
"Ich bin dort nicht viel mehr als eine Magierin, nichts anderes als eine Verbrecherin und sie warten nur darauf, dass ich dorthin zurückkehre, damit sie mich ermorden können, Gaius", erklärte sie ihm leise und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter, die Augen für einen Moment lang schließend ehe sie sie wieder blinzelnd öffnete. "Ich will nicht so egoistisch sein und dir alle Zukunft verbauen, wenn deine Verbindung zu mir ans Licht kommt. So gern ich auch bei dir sein würde", schickte sie nach und hob den Kopf, nur um ihm wenig später einen sanften Kuss auf die Lippen zu hauchen. "Dafür bist du mir zu wichtig geworden."
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 12:58 am

"Dein Name erschafft Furcht - Adriana Fiorenza" erklärte Gaius und zuckte mit den Schultern. "Aber dein wahrer Name. Dein Geburtsname - Gracia de Gaweia - der ist dort bei uns nicht bekannt. Du bist eine entfernte Verwandte von Aurelius de Gaweia und dein Gesicht kennt niemand" erklärte er ihr leise und fuhr sanft mit einem Finger übere ihre weiche Haut. "Und was die Jäger angeht - dein Bruder ist dabei sie endgültig abzuschaffen. Sie werden nicht mehr lange da sein und in der Hauptstadt laufen keine von diesen Kerlen herum. Ich fand sie sowieso schon immer suspekt - sie haben so einen stechenden Blick" erklärte er und lächelte knapp.
"Und du bist so viel mehr als eine Magierin. Du bist eine Frau, eine tolle Frau. Und ich bin Legat. Aurelius ist Kaiser. Septim ist der Schatten und das Messer des Kaisers. Niemand wird dir etwas antun. Du hast den Turm kennen gelernt, die Gebiete um den Turm herum. Aber nichts davon spiegelt sich in der Hauptstatd wider. Dort haben wir keine Magier und niemand, der rund um die Uhr darauf achtet"
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 1:07 am

Er hatte Recht - erstaunlicherweise hatte er mit allem Recht, was er soeben gesagt hatte, so banal es auch klingen mochte und sie wollte ihm glauben, sie wollte, dass es eine Chance gab, wieder zurück in ihre Heimat zu kommen, an die sie sich heute kaum mehr erinnerte. Es waren kleine Fetzen der Erinnerung, die sie ab und an überkamen, Bilder, die ihr Geist ihr während des Schlafes als wirre Träume abspielte, aber niemals hatte sie wirklich die Städte des Landes gesehen, niemals hatte sie die Menschen dort kennen lernen können, ohne in Angst vor ihnen zu leben und stets befürchten zu müssen, sie könnten sie verraten. Dass es nun vielleicht eine Chance gab, wie sie schnell wieder zurück in ihre Heimat konnte und dass es vor allem jemanden gab, der sich darüber mit ihr gemeinsam Gedanken machte und ihr eine Lösung aufwies, ohne dabei gleich Magie verbannen und Raum und Zeit verändern wollte, war weit mehr als sie zuerst für möglich gehalten hatte.
Sie wollte ihm darüber erzählen, was sie eigentlich beabsichtigt hatte - sie wollte ihm die Wahrheit sagen, aber als sie den Blick hinauf in die dunklen Augen richtete, konnte sie es nicht, wollte ihm nicht weh tun, jetzt, wo all ihre Vorhaben doch ohnehin an Bedeutung verloren und längst wieder vergessen worden waren. Er war ein guter Mensch, aufrecht und ehrenvoll - sie fand Hunderte von Gründen, weswegen er ihr wichtig geworden war und im Stillen belächelte sie den Umstand, dass es ausgerechnet ein Legat aus dem Land war, das sie noch vor einigen Jahren so sehr verabscheut hatte, zu dem sie sich nun hingezogen fühlte.
"Willst du mich denn überhaupt?"
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 1:17 am

"Was ist das denn für eine Frage?" erwiderte er leise und und küsste sie sanft um dies seine Antwort sein zu lassen. Sie fragte ihn, ob er sie denn überhaupt wolle. Sie, die Frau, welche so viele anderen haben konnte. Jene Frau, die soviele Männer um den Verstand bringen konnte und hier bei ihm war sie einfach nur ein verletzliches, junges Mädchen. Und er würde nicht zulassen, dass sie jemand verletzte.
"Ich werde dich nicht gehen lassen" flüsterte er ihr leise zu und umfasste ihre Hände mit den seinen. "Glaub mir - ich werde dich beschützen. Niemand wird dir ein Leid zufügen. Nicht solange ich noch atmen kann. Ich kann mir nicht vorstellen was du durchgemacht hast, aber es ist auch unwichtig. All das liegt hinter dir. Lass deine vergangneheit und den Schmerz hinter dir und komm mit mir. Ich werde dir eine Zukunft aufbauen"
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 10:45 pm

Seine Worte waren süß und versprachen ihr etwas, von dem sie nicht dachte, dass es für sie erreichbar sein würde, sie spürte die Wärme in sich selbst aufsteigen, spürte ihr eigenes Lächeln, das ihre Züge erhellte während sie selbst nichts weiter wollte als sich selbst die Sicherheit fallen zu lassen, die er ihr versprach und der sie zum ersten Mal vertraute. Es war keine Lüge in den dunklen Augen, die sie ansahen, kein Hintergedanke und keine böswillige Absicht, wie sie es sonst stets gekannt hatte - da war nichts mehr außer der Wärme und der Zuneigung, die er so deutlich gemacht hatte. Sein Versprechen, er würde sie nicht gehen lassen, ließ zum ersten Mal keine dunklen Befürchtungen in ihrem Geiste zu und sie ertappte sich selbst dabei, wie sie sich vorzustellen versuchte, wie die Zukunft aussehen würde, die er ihr aufgezeigt hatte. Dort, an dem Ort, an dem sie geboren worden war und vor dem sie sich noch bis vor Kurzem so sehr gefürchtet hatte - den Ort, von dem sie dachte, sie würde ihn niemals wieder sehen können, selbst wenn dort ihre Familie war, die vermutlich noch nicht einmal wusste, dass sie überhaupt existierte.
"Nicht nur für mich", erwiderte Adriana lediglich und lächelte erneut ehe sie sich ein Stück weit nach vorn beugte, um ihn erneut zu küssen. Es bedeutete ihr viel in diesem Augenblick, fernab von allen Pflichten und Maskeraden hier zu sitzen und einen Menschen bei sich zu wissen, dem es nicht um Macht oder ähnliches ging, sondern nur um sie selbst. Ein Mensch, der für sie alles zur Seite legte, statt sie abzuwiegeln und fort zu schicken - jemand, der aufrechtes Interesse an ihr zeigte. Sanft glitten ihre Finger über seine großen Hände, die Schwielen, die von den vielen Kämpfen übrig geblieben waren, die er bestritten hatte und die ihr so viel über den Mann erzählten, der nun hier vor ihr saß und der ihr genau das gab, was sie sich gewünscht hatte. "Ich will keine Zukunft, in der ich allein bin, Gaius ...", setzte sie nach und schickte ein leises " ... keine, in der ich auf das verzichten müsste" hinterher, das halb von dem sanften Kuss verschluckt wurde.
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 10:57 pm

"Dafür bin ich auch zu selbstsüchtig" erwiderte er mit einem Lächeln, während sich ihre Lippen für einen kurzen Moment trennten. "Ich liebe dich Gracia. Und so sehr ich auch alles für dich tun würde - dich verlassen oder eine Welt aufbauen, in der wir beide nicht zusammen sein könnten? Nein... nein" er schüttelte den Kopf, ehe sich ein weicheres Lächeln auf seine Züge stahl, als er sich bewusst wurde, was er soeben gesagt hatte. Er hatte schon oft mit Frauen geschlafen, hatte ihnen oft gesagt wie toll sie gewesen waren. Aber er erinnerte sich nicht, einer Frau jemals diese drei Worte gesagt zu haben - wenngleich er auch nicht wusste, ob dies nun traurig war oder nur von ihrer... Grazie sprach.
"Ich meine..." er leckte sich über die Lippen. Keine Ausflüchte mehr. Nicht hier, nicht während tropische und unbekannte Vögel ihr seltsames Lied zu ihren Ehren vortrugen. "ich meine ich will nicht ohne dich sein"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 11:19 pm

Da waren sie - jene drei Worte, die ihr so viel bedeuteten und von denen sie nicht wusste, ob sie sie erwidern sollte oder nicht. Da saß dieser wundervolle Mann vor ihr, der ihr Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkte, der sich für sie interessierte und von einer gemeinsamen Zukunft in Sicherheit und Frieden sprach und kein einziges Wort darüber verlor, welche Schwierigkeiten auf sie warten würden. Das alles interessierte ihn nicht, solange sie nur einfach bei ihm war. Da saß jener Mann, der ihr Sicherheit versprach und ihr seine Gefühle mitteilte, ohne selbst etwas dafür zu verlangen, der Mann, der seine Feinde auf dem Schlachtfeld ohne Gnade niedermähte und der mit ihr doch so bedacht und sanft umging, als wäre sie zerbrechlich. Sie spürte, dass die Narben auf ihrer Seele nicht mehr brannten, dass die Vorsicht schwand, mit der sie zuerst noch an solche Gespräche heran gegangen war. Berauscht und trunken von der Vorstellung und der Intensität der Emotionen sank sie gegen ihn, verlor sich in jenem innigen Kuss, den sie mit ihm teilte und der all das auszudrücken vermochte, wozu ihre Worte längst nicht mehr im Stande waren. Sie wusste nicht genau, was es war, was sie empfand - welche Art der Zuneigung es war, doch für den Augenblick war alles, was sie wollte, sich in seinen Armen wieder zu finden und zu wissen, dass alles gut werden würde - dass es einen sicheren Hafen für sie gab, an den sie der Wind immer wieder zurücktreiben würde und der sich nicht veränderte.
"Dann sei nicht mehr ohne mich", hörte sie ihre Stimme leise flüstern als ihre Hände sich aus den seinen lösten und sich behutsam unter den feinen Stoff seines Oberteils schoben und dort die warme Haut ertasteten. Es war so einfach, hier sie selbst zu sein - der Mensch zu sein, der sie immer hatte sein wollen und der sich fallen lassen konnte, der Vertrauen und Wärme aufbrachte und sie all jenen zeigen konnte, die ihr wichtig geworden waren.
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Do Jan 29, 2015 11:26 pm

"Wie ihr befehlt, Kommandantin meines Herzens" hörte sich Gaius selbst sagen, während er den Arm um ihre Hüfte schlang, sie hoch hob und sie in einem innigen Kuss einmal um die eigene Achse drehte. Er war aufgewachsen zwischen Straßenjungs, er war zum Mann geworden in dem Bett einer verheirateten Frau. Hatte geglaubt Liebe in dem Bett einer Hure zu finden. Eine Liebe, die natürlich nicht echt gewesen war. Er war gereift zwischen Soldaten - und zum Legat geworden unter Aurelius de Gaweia, dem Kaiser Fyonaras.
Er hatte sein Leben in vollen Zügen gelebt - mit all seinen Fehlern und den richtigen Entscheidungen. Und er musste richtige Entscheidungne getroffen haben - denn hier war diese wunderbare Frau, die bei ihm sein wollte und die ihn vor den Alpträumen bewahrte, die ihn zuweilen Nachts nicht schlafen ließen wenn die Gesichter der toten Männer ihm entgegne blickten. Sie waren verschwunden, ausgetauscht worden durch ihr Antlitz, dass ihm Sicherheit versprach. Und er wollte für sie da sein, für sie Sorgen, wenn dies nur bedeutete auch nur einen tag länger bei dieser wunderbaren Frau sein zu dürfen.
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 10:37 pm

Während Gaius und Antonius noch einen über den Durst tranken, kam ein gänzlich anderer, weitaus ungeliebterer Besuch auf Adriana zu, wenngleich die wunderschöne Magierin auch noch nichts davon ahnte.
Drei mal klopfte Salim an die große Tür, ehe er sie öffnete und mit langen Schritten den Raum betrat, welchen Adriana ihr eigen nannte und der seltsam intensiv nach frischen Blumen roch, die Salim nicht kannte. "Seid gegrüßt, Adriana Fiorenza" meinte er leise und nickte knapp - so knapp, dass es gerade noch als leichte Verbeugung durchging und das absolute Minimum an Anstand darstellte. "Mein Name lautet Salim Pars - Onkel von Emhir Pars und Bruder des im sterben liegenden Sultans" erklärte er seine eigene Stellung. "Ich komme zu euch, da mein Neffe es für Weise hält die Konditionen des Vertrags bereits vorab mit euch zu besprechen, da sich einige Wertanlagen geändert haben"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 10:44 pm

Adriana hatte Gaius wieder zurück erwartet, doch als nun der alte Fremde ihr Quartier betrat, hob sie lediglich die Augenbrauen ein Stück weit und lehnte sich ein Stück weit auf ihrem Platz zurück während sie ihn einer eingehenden Musterung unterzog. Dann hatte die kleine Sklavin also doch darüber geredet, dass sie nun alle Geheimnisse des neuen Sultans besaß und selbige gegen Emhir würde ausnutzen können - es war ein kluger Schachzug nicht den neuen Sultan selbst zu ihr kommen zu lassen, das musste sie ihm definitiv einräumen, war sein Onkel doch wichtig genug, um ihr die Dringlichkeit eben jener Angelegenheit zu erläutern. Die Zauberin schwenkte ein dünnes kristallenes Weinglas zwischen ihren schlanken Fingern, drehte den dünnen Stiel zwischen ihren Fingerspitzen und lächelte schließlich ein ihr ganz eigenes Lächeln ehe sie sacht den Kopf ein Stück weit neigte, um dem anderen das bisschen an Respekt zu zollen, das er in ihren Augen verdiente.
"Seid mir ebenfalls gegrüßt, Salim Pars, Onkel des neuen Sultans", begrüßte sie ihn schließlich nach einigen Minuten des Schweigens und hob die freie Hand, um ihm einen Platz an dem Tisch anzubieten, an dem auch sie saß und bis vor einigen wenigen Minuten noch Dokumente durchgegangen war, die ihr mit auf den Weg gegeben worden waren und auf die sie bislang noch keinen Blick hatte werfen können. "Ich bin positiv davon überrascht so viel Weitsicht von einem so jungen Mann zu erkennen, welcher nun den Thron dieser Lande besteigt, aber wie mir scheint bietet dieses Land ungemein viele Überraschungen. Ein paar davon sind mir lieb und teuer und ein paar andere wiederum weit weniger", erhob sie erneut die Stimme und lächelte erneut, schob sich mit dem Finger einen verirrten Tropfen Rotwein von der vollen Unterlippe und zuckte dann gänzlich gleichmütig mit den Schultern.
"Aber sei es drum. Ihr möchtet über Wertanlagen und Konditionen sprechen. Ich höre."
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 10:54 pm

"Ihr habt Informationen, welche der junge Sultan euch gerne abkaufen würde" erklärte er leise und nahm einen Schluck von dem Wein, welchen sie ihm angeboten hatte. Diese Frau war selbstsicherer als es ihrem Geschlecht gebührte und Salim konnte sich bereits vorstellen, unter welchen Umständen Emhir sie geschlagen hatte - das sie nun ihre Macht ausnutzte war vorhersehbar gewesen. Derart vorhersehbar, dass es Emhir eigentlich verdiente die Konsequenzen zu tragen, wenn er nicht Sultan wäre und dabei auch das Reich leiden würde.
"Ich biete euch eine großmütige Summe an: Fünftausend Golddublonen, welche auf keiner Rechnung erscheinen werden und die ihr somit nicht vor eurem Land verantworten müsst. Dazu werdet ihr für alle Waren, die wir eurem Land verkaufen für ein Jahr einen 15% Nachlass erhalten" er lehnte sich zurück. "Eine stolze Summe, wenn ihr mich fragt"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 11:02 pm

"Womit Ihr letzten Endes dafür sorgen werdet, dass unser eigener Handel einschläft und wir von dem stolzen Reich der Drei Sonnen abhängig werden würden, wie böswillige Zungen behaupten würden", schlussfolgerte sie lediglich seelenruhig lächelnd und prostete ihrem Gegenüber zu, als wären es soeben lediglich Belanglosigkeiten, über die sie zuvor gesprochen hatten. Fünftausend Golddublonen waren ein stattliches Angebot, wenn sie von der Währung Alagäsias ausging, hier jedoch bedeutete das Gold kaum etwas und Adriana war sich mehr als sicher, dass Salim durchaus bereit war, ihr noch ein wenig mehr entgegen zu kommen, wenn sie ihn nur zappeln ließ. Er musste sich ihr Schweigen erkaufen, wenn er wollte, dass sein geliebter Neffe auf dem Sultansthron sitzen bleiben wollte und so wähnte sie sich in gänzlicher und vollkommener Sicherheit.
"Natürlich würde ich dergleichen niemals von diesem wunderschönen Reich behaupten, aber Ihr versteht sicherlich die Vorsicht ... immerhin gibt es stets böse Menschen, die ihre Nase in Angelegenheiten reinstecken, die sie doch im Grunde gar nichts angehen", entschuldigte sie sich und schlug in gespielter Betroffenheit die hellen Augen ein Stück nieder.
"Alagäsia ist durchaus bereit einen entsprechenden Preis für die angebotenen Waren zu bezahlen und ich würde es vorziehen, wenn Ihr uns keinerlei Nachlässe einräumen würdet. Zur Sicherung des Friedens versteht sich - Fyonara könnte sich darüber beleidigt zeigen und unseren beiden Reichen ist es doch sehr an Frieden gelegen, nicht?"
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 11:08 pm

"Euern Handel einschlafen lassen? Das sind schwere Vorwürfe meine Dame - es war nicht mehr als das Zeichen guten Willens, aber es ist eure Entscheidung unsere Güte zurück zu weisen" er nahm erneut einen Schluck des Weines. Sie wollten hier einen Handel abschließen - nur darum ging es und er spürte jetzt schon, dass Adriana der Handel für ihr Land ziemlich egal war. "Nun gut - sagen wir sechstausend Golddublonen, sowie einen Edelstein, der die Größe eures Kopfes betrift" erklärte er und fuhr sich über den Bart, während seine Augen die Jüngere nicht aus ihrem hypnotischen Blick ließen.
"Ein großzügiges Angebot für Informationen, die ihr nicht beweisen könnt. Seht es als Freundschaftsdienst an und als Bezahlung, dass ihr uns die Grenzen unserer Schutzmechanismen aufgezeigt habt"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 11:16 pm

"Das sind schwere Anschuldigungen, mein Herr, die Ihr mir entgegen bringt. Ich könnte mich darüber durchaus beleidigt fühlen und unsere Bündnispartner darüber informieren, dass Ihr hier den Versuch startet, mich zu bestechen", setzte sie ihm augenblicklich entgegen und nahm ruhig einen Schluck aus ihrem Weinglas, den Blick des anderen erwidernd ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Wenn dies derjenige war, der die Verhandlungen des fremden Landes führte, dann war es wohl gut so, dass Ileana sie und nicht Graham hierher gesandt hatte - der alte Geier hätte in jedem Fall dafür gesorgt, dass sowohl Emhir wie auch der Rest seiner Familie fortan Kameldreck fressen würden, weil alles andere danach Alagäsia gehörte. "Ich würde sagen, wir befinden uns in einer Pattsituation ... nicht wahr? Ich habe nicht zu beweisen und Ihr nichts um meine Befürchtungen zu entkräften und zu verhindern, dass ich meine Sorgen als unschuldige Frau dem Gesandten Fyonaras äußere, von dem ich sicher bin, dass ich keine Beweise benötigen werde", schickte sie noch nach und stellte dann schließlich ihr Weinglas auf dem kunstvoll gearbeiteten Tisch ab ehe sie sich nach vorn beugte und ihre Arme auf dem Tisch ablegte.
"Was haltet Ihr also davon, meinem Reich ein paar Vorzüge zu gewähren und die Mengen anzupassen. Ihr gebt uns ... sagen wir 15 Prozent mehr Gold für die Erträge, die Euer Land von uns erhält. Ihr schützt unsere Handelswege und unterzeichnet einen Vertrag, der es uns erlaubt, sofortige militärische Konsequenzen folgen zu lassen, sollten Bürger unseres Reiches als Sklaven oder Diener unfreiwillig in Eure Hände fallen. Im Gegenzug sichern wir den Weg für Eure Schiffe an den Dracheninseln vorbei, damit Ihr Fyonara auch in Fyham beliefern könnt."
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Salim Pars

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 11:22 pm

"Acht Prozent" erwiderte Salim knallhart und schüttelte den Kopf. "15% und unser ganzer Handel würde binnen weniger Wochen nur noch durch Tauschhandel bestehen. Was eure Handelswege betrifft, so werden wir euch selbstverständlich Soldaten und Marine stellen, welche die Handelswege patroullieren" erklärte er ihr und lehnte sich ein Stück weiter zurück.
"Was das Sklaventum angeht - wir werden keine Sklaven nach Alagaésia befördern, noch welche von dort einkaufen. Sollten jedoch Handelslleute Schulden bei uns machen, ohne diese abbezahlen zu können, so behalten wir uns vor ihnen einen Ausweg anzubieten" führte er weiter aus. "Euer Angebot betreffend der Dracheninsel nehmen wir gerne an" er schüttelte den Kopf.
"Sollte jemals ein Wort über diese vorherige Verhandlung den Raum verlassen, werden wir jedoch die ausgemachten 8% sofort und ohne jede vorherige Absprache streichen"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 11:35 pm

"Zwölf Prozent und spart Euch die Patrouillen an unseren Handelswegen - Ihr sichert lediglich unsere Schiffe, sobald sie in Euer Territorium gelangen und Ihr werdet schriftlich festhalten, dass jedwede Händler von Euch durch das Edikt des Sultans geschützt werden und ihnen eine sichere Heimkehr in ihre Heimat versichert wird ... einmal abgesehen davon, dass Ihr Sklaven nicht einkaufen könnt, da die Sklaverei in unseren Landen verboten ist. Ihr werdet keinen Menschen, der ein Bürger Alagäsias ist, verschiffen und an einen anderen Ort bringen, ohne dessen ausdrücklichen Wunsch", erwiderte Adriana lediglich, die sich nicht im Geringsten von den Worten beeindruckt schien und den anderen noch immer genau im Auge behielt. Er versuchte tatsächlich sie auch jetzt noch über den Tisch zu ziehen und das Beste für sich und das Reich heraus zu schlagen, wenngleich sie es ihm auch nicht verdenken konnte - im Grunde tat sie hier genau dasselbe, mit dem kleinen Unterschied, dass sie hier nicht allein Alagäsia im Auge hielt. Ileana brauchte Gold, um das Reich weiter aufzubauen, sie brauchten Handel und Güter und insbesondere brauchten sie eine Sicherheit darüber, dass ein harter Winter nicht einen großen Teil des Volkes dahin raffen würde.
"Wenn Ihr dem zustimmt, werde ich vergessen, was immer ich sah und hörte und werde den Gesandten Fyonaras davon überzeugen, was für ein lukratives Geschäft dieses Reich bedeutet und ihm der Handel mit diesem Reich besser steht als ein Krieg und eine schnelle Übernahme. Ihr wisst doch noch, was mit Fyham und ähnlichen Landen geschehen ist ..."
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Salim Pars

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BeitragThema: Re: Gästequartiere   Sa Jan 31, 2015 11:43 pm

"Zehn Prozent und das ist mein letztes Angebot" erwiderte Salim. "Wenn ich euch in dieser Sache derart entgegen komme. Immerhin wollen wir alle ein Unglück vermeidne, wie Beispielsweise ein Missverständnis zwischen Fyonara und uns" er schüttelte den Kopf und stand auf. "Ich werde ein Dokument aufsetzen lassen, das den genauen Wortlaut eurer Bitte beinhaltet und das bereits vom Sultan unterschrieben sein wird" er streckte sich und reichte ihr die Hand.
"Ihr sein ein Ehremann Adriana Fiorenza und ein harter Verhandlungspartner und ich hoffe, dass ihr viele gute Eindrücke aus diesem Land mit euch nehmen werdet von denen ihr noch lange zehren könnt" Auf das ihr nie wieder kommt
"Ich werde mich nun zurückziehen und wünsche euch noch einen angenehmen Abend - lasst die Fenster ein Stück offen - Nachts wird es hier sehr stickig" und mit diesen Worten drehte er sich um
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