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BeitragThema: Re: Innenstadt   Di Nov 22, 2011 8:43 pm

K...König? Ich ... Ich habe von einer Vermählung des neuen Königs gehört aber... Er brabbelte ein paar Sekunden lang nur wirres Zeug.
Olo klopfte Coreen freundlich auf die Schulter und kam aus dem Grinsen garnichtmehr herraus. Das freut mich so für dich, ich hoffe doch du bist glücklich mit deinem Gatten?... Zu schade das ich bei deiner Hochzeit nicht anwesend war... ich hätte schon das ideale Geschenk für euch beide gehabt. Er konnte nicht anders, schütellte kurz den Kopf und umarmte Coreen ein zweites mal.
Ich freu mich so dich zu sehen... und ich habs dir gesagt! Man sieht sich immer zweimal im Leben! Nach einer halben Minute löste er die Umklammerung und sah zu den Soldaten. Nun Männer, ihr wolltet einen Freund der Königin zu Wehrdienst verdonnern. Liebste Königin? Für solch eine Fehlentscheidung gibt es doch sicherlich einen ähm... ähmm.... ah genau! Einen ganzen Monat lang den entzug der Schafskäseration. Sagte Olo im gespielt militärischen Ton. Oder? Der schmunzelnde Blick des jungen Mannes ging wieder zu Coreen.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Di Nov 22, 2011 8:50 pm


"Eure Hoheit, eure Hoheit ja so wartet doch auf mich" rief eine Coreen bekannte Stimme und den Barden, den sie vor einigen Minuten an einem Marktstand mit Instrumenten zurückgelassen hatte holte sie ein
"Ihr könnt doch nicht einfach - mein Herz! Ich bin schon über dreißig!" fluchte er, ehe sein Blick auf Olo und die Wachen fiel.
"Oh?"
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Di Nov 22, 2011 9:18 pm

Erneut erschallte ein leises Lachen von den Lippen der jungen Frau bei Olo's Worten ehe sie sanft den Kopf schüttelte und Jaskiers Worte keinerlei große Aufmerksamkeit schenkte. Der Barde würde bestimmt nicht an einem Herzinfarkt sterben, weil sie sich von ihm entfernt hatte. "Es war meine Entscheidung die Männer zu den Waffen zu rufen und so haben die Soldaten lediglich ihre Aufgaben erfüllt. Sie konnten nicht wissen, wer vor ihnen stand und ich habe keinerlei Grund, sie für das richtige Verhalten zu bestrafen, wenngleich es mir auch Leid tut, dir solche Unannehmlichkeiten bereitet zu haben", erklärte sie und senkte entschuldigend den Kopf ein Stück. Auf seine ersten Fragen antwortete sie bewusst ebenso wenig wie auf die Frage, wie es ihr ging oder was sie in den letzten Jahren getan hatte, denn die Erklärungen würden einige Zeit in Anspruch nehmen - Zeit, von der sie nicht wusste, ob sie sie noch hatten und so lenkte die junge Monarchin ihr Augenmerk auf den Barden an ihrer Seite. "Olo, darf ich vorstellen? Jaskier Hahnenfuß, Barde und Herold meines Gemahls."
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Di Nov 22, 2011 10:00 pm

DER Jaskir Hahnenfuß? Erstaunt zog er die Auenbrauen hoch.
Ich habe mehrere Werke von euch gelesen, nunja die meisten sind inzwischen mit Bratensoßen und anderen Flecken verunstaltet, doch unterhaltsam waren sie allemal. Freudig schütellte er di Hand des Barden.
Olo Danderfluff, ich kenne Coreen ähm... die Königin von ihrer früheren Dienstzeit als Zofe am Hof von Königin Runa.
Der junge Mann sah kurz irritiert zwischen den beiden Soldaten hin und her. Nun ... ich denke ihr könnt euch um wichtigere Dinge kümmern. Mh?
Schmunzelnd schütellte er den Kopf. Ihr beide kommt doch mit auf ein Bier oder? Schließlich muss ich der Königin doch noch einmal gebührend meine Glückwünsche aussprechen.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Di Nov 22, 2011 10:21 pm


"Bratensoße?" fragte Jaskier und hob die Augenbrauen, schien nicht sehr begeistert und zwang sich zu einem sehr.... gezwungenen Lächeln
"Freut mich... glaube ich" er nickte, zog die Hand ab und sah so aus als würde er diese am liebsten irgendwo abwischen
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Di Nov 22, 2011 10:52 pm

Amüsiert war Coreen dem kurzen Gespräch zwischen den beiden gefolgt, hatte es sich jedoch vorbehalten, nichts zu alledem zu sagen, um keinen der beiden zu verärgern. Jaskier hielt offensichtlich nicht allzu viel von Olo, wohingegen der andere den Barden förmlich vergötterte. "So leid es mir tut aber ich werde keinerlei alkoholische Getränke zu mir nehmen, Olo", antwortete sie auf seine Bitte mit einem entschuldigenden Lächeln auf den Lippen und schüttelte noch einmal den Kopf, um ihre Abweisung zu verdeutlichen. Sie würde zum einen nicht den Fehler machen, das ungeborene Leben in ihr zu gefährden und zum anderen würde sie nicht denselben Fehler machen wie einst ihr Gemahl und sich zu späterer Stunde sturzbetrunken zurück zum Schloss tragen lassen.
"Aber gegen etwas zu trinken, das die Sinne nicht benebelt, hätte ich nichts einzuwenden, wenngleich dies jedoch nicht unbedingt in dem Umfeld einer gewöhnlichen Schenke stattfinden sollte. Es wäre für die Menschen dort doch sehr befremdlich aber du kannst uns gern zum Schloss begleiten, Olo."
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mi Nov 23, 2011 11:10 pm

Ich? Ins Schloss? Coreen da brauchst du nicht zweimal zu fragen! Sagte Olo lachend und klatschte in die Hände.
Er hatte das Leben am Hofe vermisst, vorallem die weichen Betten und das starke Bier dort. Das ich dieses Schloss noch einmal von innen sehen darf...
Pfeifend zog er einen grünen Apfel aus seiner Tasche hervor, wischte ihn kurz an seinem Hemd ab und biss dann kräftig in die Frucht.
Nundenn... Sagte Olo mit vollem Mund, versuchte aber dennoch deutlich zu reden. Wollt ihr gehen werte Königin?
Schmunzelnd breitete er den rechten Arm ein Stück weit aus und bot Coreen an sich einzuhaken.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mi Nov 23, 2011 11:13 pm


"Was tut ihr da?" fragte Jaskier und hob die Augenbrauen.
"Das ist ihre Majestät.. der.. ihr könnt nich, das geziemt sich nicht!" er räusperte sich, verbeugte sich und deutete zum Schloss.
"Ich werde euch begleiten, wenn eure Majestät meine Anwesenheit wünscht und bei Speis und Trank euch einige Lieder zum besten geben!" er lächelte breit und trillerte untergeben mit seiner Hand in der Luft herum
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mi Nov 23, 2011 11:23 pm

"Jaskier", schallte Coreen leise und schüttelte in Richtung des Barden den Kopf über seine Ereiferungen betreffend Olo's Verhalten, wobei sie das schmale Lächeln jedoch nicht gänzlich verbergen konnte. Hier trafen wirklich zwei Welten aufeinander und Jaskier schien keinerlei Verständnis für die bäuerliche Herzlichkeit zu haben, die der alte Freund an den Tag gelegt hatte. Olo war einer der wenigen Menschen, die noch mit ihr umgingen als habe sie sich all die Jahre nicht im Geringsten verändert und es erleichterte sie irgendwo genau dies zu spüren, war sie doch selbst der Ansicht, dass sich noch immer diejenige war, die vor etwas mehr als vier Jahren aus Ceunon aufgebrochen war, um Königin Runa im Kampf gegen Vladimir beizustehen.
"Ich wäre ein wenig Gesellschaft nicht abgeneigt, zumal es äußerst amüsant ist euch beiden länger zuzuhören", gab sie dann die ersehnte Antwort und wandte sich langsam zum Gehen, den ersten Impuls unterdrückend, der sie beinahe dazu gebracht hätte, sich bei Olo einzuhaken. So sehr sie dieses distanzierte Verhalten auch verabscheute - Jaskier hatte Recht, es geziemte sich wirklich nicht und würde nur lästige Frage aufwerfen.

tbc: für alle - Schloss
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mo Dez 26, 2011 9:00 pm

Nach einem langen Tag hatten die Wache und der Junge endlich einen möglichen Auftraggeber gefunden. Der Beschreibung des Teenagers nach, führte sie ein Nachbar des Mannes hierher.
Als die Wache klopfte, regte sich zunächst nichts und der schwarzhaarige Junge wurde leicht blass und nervös. Die Sache hier würde ihm das Leben kosten, wenn es schlecht läuft und er konnte es sich nicht leisten, einen Fehler zu machen.
Wenn ihr es nicht rechtzeitig schafft ... dann ... möge euch der Helgrind oder der Erbauer oder wer auch immer beschützen, denn ich werde eure Eingeweide wie Würstchen braten und an den Hunden verfüttern.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mo Dez 26, 2011 9:10 pm

"Aufmachen! Sofort aufmachen!" rief die Wache und hämmerte gegen die Tür, verstärkte mit der anderen Hand den Griff um den Arm des Jungen während er immer weiter hämmerte.
"Hier spricht die Wache! Wir sind hier aufgrund eines königlichen Befehls! Nicht zu öffnen ist eine schwerwiegende Straftat! Aufmachen sage ich!" er wandte sich kurz zu Serdash, funkelte ihn böse an.
"Du verlierst eine Hand wenn du mich in die Irre führst"
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mo Dez 26, 2011 9:16 pm

Mit einem Knarren öffnete sich die Tür und eine höchst seltsame Gestalt blickte aus dem Haus. Ein unangenehmer Gestank flutete die Luft um die beiden herum und Serdash zuckte zusammen. "Das ist er! Er hat mir den Brief gegeben!", sagte er und ging einen Schritt zurück.


Der Mann grinste die Wache einfach unheimlich an. "Willkommen, willkommen ihr höchst verehrter junger Mann ... Hohohohihahaha - UGH!", ein sehr unschmackhaftes Geräusch löste sich von seiner Kehle und er spuckte eine ekelhafte, bräunliche Substanz zur Seite. Dieses blieb am Boden picken wie Gelee. Nach einem kurzen Husten grinste er wieder. "Was verschafft mir denn die Ehre des Königs?", fragte er die Wache und machte eine einladende Geste, indem er sich zur Seite stellte und dann mit der linken Hand ins Innere des Hauses zeigte.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mo Dez 26, 2011 9:30 pm

"Der da? In Ordnung!" die Wache reagierte schnell und professionell, hielt den Arm der Wache fest und drehte diese hinter seinen Rücken, presste den Mann mit dem Kopf gegen den Rahmen der Tür und trat ihm in die Kniekehlen um ihn auf den Boden zu zwingen ehe er ihn mit einem Todschläger von seiner Seite niederschlug.
"Ich werde den jetzt ins Schloss bringen und du auch! Sollte er uns nicht die gewünschten antworten geben.... bist DU dran!"
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Mo Dez 26, 2011 9:35 pm

"Uh-hum.", nickte der Junge ängstlich. Die Wache war viel besser ausgebildet, als er es erwartet hatte. Das machte ihn leicht zu schaffen. Ich weiß nicht, ob ich allein nur die geringste Chance haben könnte.
"Ich bin mir sicher, dass er es war, Herr!", meinte er nur noch, bevor sie wieder zum Schloss zurückkehrten.

tbc: Schloss ( für die Wache auch )
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Fr Feb 03, 2012 9:43 pm

"Meine lieben, hochgeschätzten Leute aus Ceunon." Sprach eine heitere, aber dennoch respektvolle Stimme. Die einem hochgeschwachsenen Mann gehörte, der sich auf ein Fass gestellt hatte und nun zu etwa dreißig Leuten sprach die um ihn herum standen. "Was steht ihr hier so sinnlos in der Gegend herum? Euer äh... ähm UNSER geliebter König ist Tod, ja! Wollt ihr das einfach so auf euch beruhen lassen? Herr Alvischaf..." "Alvias! Nicht Alvischaf du Schrumpfkopf!" Höhnte eine tiefe Männerstimme. "Alvias meine ich doch, meine ich doch." Korrigierte sich der Redner. "Dieser jedenfalls war ein großartiger Herrscher, alle haben ihn geliebt und er hat sein Volk geliebt! Und nun ist er Tod... doch das ist nicht nur ein Anlass zur Trauer nein meine Lieben Leute, ihr habt jetzt die Chance und seid in gewisser Weise auch euren Frauen und Kindern dazu verpflichtet etwas zu tun was dieses Land verändern wird, so dass der Gedanke des großen Alvischaf ewig weiter leben wird! Lasst euch nicht von neuen Herrschern beirren, folgt mir und lernt wie man sein eigener Herr wird, auf das wir uns von des neuen Königs fesseln losmachen, der gewiss ein Tyrann und ziemliches Arschloch ist!" Die ersten verließen bereits murmelnd die kleine Menge und am Ende stand Brian ganz allein auf der großen Straße, die eben noch so belebt war.
"Hey! Hey! Wartet! Ich habe euch doch noch garnichts von dem Reichtum und der Wolllust erzählt die auf euch wartet." Rief er ihnen noch hinterher doch es half nichts, seine Schäfchen die er versucht hatte für seine kleinen Überfälle zu begeistern waren verschwunden.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 8:53 pm

Es stank, und das nicht zu wenig. Doch er freute sich darüber, darüber dass die Stadt, dieses Land noch seine eigenen Marotten hatte. Selbst wenn dies bedeutete, dass es Hungernde, Hilflose gab die auf der Straße betteln mussten, so waren doch die Menschen die etwas aus sich machten, die den Willen zum Leben bewiesen, ehrliche Staatsmänner. Männer die sich keinem fremden Land unterworfen hatten, so wie sie. In der es keine Stempel, keine Formulare für Wohnungen gab. Es war kein Land in dem es geregelte Viertel für jede einzelne Bevölkerungsschicht gab und in der diese, ja selbst die für die Armen, vom Militär und der Stadtwache ruhig und geordnet gehalten wurden. Wahrlich, dieses Land kündete eher von Heimat, als es sein eigenes Land in diesem Augenblick tat. Und mit geschlossenen Augen sog er den einzigartigen Geruch der Heimat ein. Dieses feine Gemisch aus Erbrochenem, Urin im Rinnstein, frisch gebackenen Semmeln die an der nächsten Ecke verkauft wurden und dem Duftwasser, das über all dies gelegt wurde.
Nun, was gab es da noch groß zu sagen? Tristan liebte diese Stadt, liebte dieses Land, seine Aura, seine Fauna und seine Flora. Denn die hier lebenden Spezies waren nicht fein säuberlich in Käfigen verstaut, nein, sie lebten im Einklang mit ihrer gewohnten Umgebung, dem sprießenden, sich immer weiter ausbreitenden Infrastrukturnetzwerk aus einfachen Straßen, Wagenkarren die gut eine halbe Elle tiefe Furchen hinterließen und Bretter, die über all dies gelegt wurden und die binnen kürzester Zeit vermoderten. Er holte erneut Luft, genoss das Gefühl der Freiheit, der Einzigartigkeit dieser Kultur. Dann jedoch wurde er von einer reichlich energischen Schulter umgestoßen, gegen eine Wand getrieben. Doch der Verursacher blieb nicht erst stehen, sondern ging schamlos weiter.
„HE DA!“ Schrie Tristan. „Das hier ist die Straße, nicht dein Weib bei dem du alles machen kannst! Verdammter Hundsfott..“
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 9:10 pm

"Wie hast du mich gerade genannt?" blaffe Treyes zurück, welcher sich umwandte und den Unhold am Kragen griff, ihn hoch hob und gegen eine Wand in der Nähe drückte. Er hatte in den letzten Wochen dutzende Befragungen über sich ergehen lassen müssen, war gebrandmarkt worden um eine Flucht zu erschweren und schließlich hatten sie ihn vorübergehend freigelassen. Er diente nun unter Ser Gawain und bildete die Frischlinge der königlichen Elitegarde aus, brachte ihnen bei wie Männer von der Straße kämpften und worauf sie achten mussten, wenn sie ihren Ehrenvollen Arsch behalten wollten.
"Ich gehe hier entlang wie auch immer es mir passt" meinte er und warf noch einen kurzen Blick in die Straße um zu sehen, ob er Garrett irgendwo sah, aber dieser schien ihm in der Menge abhanden gekommen zu sein. "Also Schnauz mich hier nicht so blöde von der Seite an, szitokfaszfej"
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 9:22 pm

„Baszd meg, te kibaszott idióta!“ Erwiderte er, jedoch fiel ihm in diesem Moment keinesfalls auf, dass er seine Mutterzunge benutzt. Zu schnell und impulsiv war seine Antwort gekommen. Und der heimische Dialekt den er in seinen Worten gehört hatte, hatte jegliches anderes Denken verdrängt. Erst als er dem anderem Seitlich gegens Knie getreten, seinen Kopf gepackt und ihn kurz darauf auf sein eigenes geschmettert hatte, begann er zu begreifen, dass er die Sprache seiner Heimat gebraucht hatte. Doch daran dem Mann, der gerade zurück torkelte zu helfen, kam er nicht im entfernsteten. Er hatte sich schon zu lange nicht geschlagen und sein Blut kam in Wallung, als er die Euphorie des Kampfes spürte. „Was glotzt du so?“ Blaffte er einen Passanten an, der die beiden irritiert angesehen hatte und als Tristan diesen Ansprach, zuckte er zusammen, ließ seinen Bastkorb fallen. Brot, jenes frische Gebäck das er zuvor gerochen hatte fiel zu Boden. Zusammen mit einem Leib Käse und ein paar geräucherten Stücken Wurst.
Binnen Sekunden war der Mann verschwunden, und Tristan musste unweigerlich lachen, denn der frische Geruch des Brotes wurde nur allzu schnell von dem überdeckt, in dem es nunmehr lag. „Aus Fyham?“ Fragte er schließlich, ließ die Hände sinken, die zuvor zu Fäusten geballt waren, doch ließ er den Abstand zwischen sich und dem Fremden bestehen.
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Treyes Thornwald

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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 9:31 pm

Noch immer schwindelte es Treyes, ehe er den Kopf schüttelte und sich seine Sicht wieder klärte, während er auf den nun herunter gefallenen Bastkorb starrte. Der andere hatte ihn überrascht, ihn sogar mit einem ordentlichen Schwinger erwischt. Doch langsam klarte sich wieder die Sicht des Fyhamers auf, und als Tristan nun seine strunzdumme Frage stellte und die Hände sinken ließ schlug Treyes zu - und brach dem anderen mit einem einzigen, schnellen, gezielten Angriff die Nase.
Er spürte wie der Knochen brach und sah das Blut aus der Nase spritzen, ehe er sich die eigene Hand ausschüttelte und den Kopf in den Nacken legte, es knacken ließ.
"Graue Garde - Hauptmann Treyes Thornwald" bestätigte er nur und sah den anderen skeptisch an. "Du siehst mir nicht aus wie ein Soldat aus den königlichen Reihen. Was suchst du hier? Dein Glück abseits, von dem fyonarischen Paradies?" fragte er und sah den anderen mit einem rauen Lächeln an.
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 9:43 pm

Entgeistert hob er den Blick. Graue Garde? Er hatte einige Gerüchte über diese Männer gehört, wobei viele davon sich vor allem auf zwei Dinge beliefen. Auf ihre Loyalität, und auf ihr Geschick beim Töten. Diskretion hingegen war nie ihre Stärke gewesen und eben das setzte Treyes gerade eindrucksvoll unter Beweis. „Sozusagen. Ich hätte nie gedacht dass ich das Wort – Graue Garde – noch einmal höre. Es gibt Gerüchte das sich in der Heimat noch ein paar versprengte Männer dieser Truppe am Leben gehalten haben und nun von innen heraus damit beginnen, Fyonara aus unserem Land zu vertrieben. Doch das ist ebenso großer Schwachsinn, wie die Hoffnung hier Jemanden zu finden, der seinem Heimatland gegenüber patriotisch ist.“
Er spuckte aus, direkt vor Treyes. Denn mit einem Mal wurde ihm gewahr, was der andere getan haben musste um zu überleben. Und das er das selbe Tat wie er, das er selbst versuchte Anhänger, Verbündete, ja vielleicht sogar die geflohene Königsfamilie zu finden, hielt er für derart unwahrscheinlich, dass er diese Möglichkeit nach wenigen Augenblicken ausschloss.
„Wie lang warst du noch einer der Grauen Garidsten? Zehn, Fünfzehn Minuten nachdem sie die Stadtmauer der Hauptstadt gesprengt haben? Viel länger kann es nicht gedauert haben, denn trotz deines verdammten Alters scheint du mir noch sehr lebendig zu sein.“
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 9:51 pm

Noch bevor Treyes erneut nach dem anderen greifen konnte, schob sich Garretts große Gestalt zwischen die beiden und schob beide mit einem schroffen "Genug jetzt!" zurück. Der Blick des Soldaten glitt für einen kurzen Moment lang hinüber zu seinem Onkel, welcher mitten in der Innenstadt wegen einem schlichten Rempler nichts besseres zu tun hatte als einem weiteren Unschuldigen die Nase zu brechen - er wusste bereits jetzt, wie es bei Gawain aussehen würde und dass es letzen Endes er sein würde, der sich für all das zu verantworten hatte, nur zwei Tage nachdem sie Robert zurück gebracht hatte. Noch immer fühlte Garrett die Müdigkeit und die Erschöpfung in seinen eigenen Knochen und jeder einzelnen Bewegung, die er tat - die Anstrengungen der zahlreichen wachen Stunden während des Ritts und der Anspannung, ob sie nicht vielleicht doch ein paar Feinden in die Arme liefen, die sie in die Falle gelockt hatten. Im Grunde hatte er nichts anderes vorgehabt als sich noch einmal mit Treyes in Ruhe über das zu unterhalten, was einst vorgefallen war, doch sein Onkel schien das vollkommen anders zu sein.
"Bist du dafür Ausbilder? Nein! Halt die Schnauze, bevor ich dich an deinen Haaren zurück in die Garnison schleife und dich für die Scheiße verprügel, die du hier veranstaltest. Es ist nicht mehr nur dein eigener Arsch, der dran ist", grollte Garrett finster ehe sich seine Aufmerksamkeit zurück auf den jüngeren Fremden wandte, der noch immer dort stand und sie beide bislang hatte miteinander reden lassen. Fyham also ... wenn der Knirps vor ihnen wirklich aus ihrer beider Heimat kam, die Garrett selbst viel zu lange nicht mehr besucht hatte, um sich noch wirklich an sie zu erinnern, dann ahnte er bereits, was ihm bevor stand. "Was willst du? Wenn du Unfrieden suchst, verschwindest du besser, bevor ich dir noch mehr breche als nur deine Nase."
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BeitragThema: Re: Innenstadt   Do Jan 22, 2015 10:09 pm

Er konnte nicht im entfernten erahnen wer dieser Mann war, was er vorgab zu sein oder mit welchem Recht er sich als derjenige aufspielte, der in dieser Lage ein Urteil fällen konnte. Nein, bei weitem nicht und er spuckte vor die Füße des Mannes, der hier mit einem Mal aufgetaucht war. „Was du es wagst von Unzufriedenheit zu sprechen. Weder kennst du mich, noch meine Lage. Und jetzt geh beiseite! Hinter dir ist ein Landesverräter und ein feiges Schwein, dass sich mit alten Titeln brüstet und dem ich gern das Fell über die Ohren ziehen würde. Na wird’s bald?“ Er hob stolz das Kinn, funkelte den anderen Böse an, ehe er schließlich einfach nach vorn stürmte, Schmutz und Dreck der Straße somit aufwühlte und versuchte Garrett einfach beiseite zu stoßen.
Er hatte nicht erwartet einen derartigen Andrang zu erleben, doch hatte er generell nichts erwartet. Denn die Suche nach einem ehemaligen Mitglied des Königsgeschlechts war, so aufrecht sie am Anfang auch geklungen hatte, nicht mehr als eine Suche der Nadel im Heuhaufen.
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