Foren Rollenspiel

Ein seit 2010 bestehendes Rollenspiel, das von der Vorstellungskraft seiner Nutzer lebt.
 
StartseiteStartseite  PortalPortal  AnmeldenAnmelden  Login  

Teilen | 
 

 Wälder

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
AutorNachricht
Beriadan

avatar

Anzahl der Beiträge : 65
Anmeldedatum : 20.12.14

BeitragThema: Re: Wälder   Sa Dez 20, 2014 10:51 pm

"Ada?" echote Beriadan leise und wandte sich zu Guinevere, nachdem der Elf den Dolch völlig hatte sinken lassen. "Wir.. sollten von hier fort in die Heimat meiner Volkes. Ich habe die Großmeister nur vertrieben, nicht getötet. Es dauert nicht mehr lang bis sie zu sechst hier auftauchen und meine Kraft reicht im Moment nicht mehr aus sie alle zu besiegen" erklärte er zu Guinevere. "Wir müssen dich in den Palast des Elfenkönigs bringen, dort bist du sicher und ohne Gefahr" erklärte er leise und machte sich von ihr los, indem er ihre Hände in die seinen nahm und langsam von seiner Kleidung fortführte. "Niemand wird dir mehr ein Leid tun" flüsterte er ihr zu und wandte sich dann an seine Elfen. Er rief ihnen etwas in der Sprache seines Volkes zu, ehe er sich umwandte. "Und gebt den beiden Menschenmännern etwas Proviant führ ihre Dienste, auf das sie uns nun verlassen!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Wälder   Sa Dez 20, 2014 11:18 pm

Sein Herz war förmlich stehen geblieben als der Elf ihn scheinbar mühelos überwältigt und das Messer an die Kehle gehalten hatte. Durch den angeschlagenen Hals versuchte er noch ein wenig Sauerstoff zu erhaschen, doch dies gelang ihm mehr schlecht als recht, denn bei jedem einzelnen Atemzug brannte sein Hals als hätte er flüssiges Feuers getrunken, dass sich nun langsam in seinem gesamten Körper ausbreitete.
„Gehen, verlassen?“ Echote er jedoch als man ihn freigelassen hatte und er sich den Hals rieb, der nach wie vor unsagbar schmerzte. Er schüttelte vehement den Kopf und sah den Elfen ungläubig an. Sie verlassen, nach alledem. Weder Wilfried noch er hatten einen Platz an den sie gehen konnten und so blieb die einzige Option die, bei der Prinzessin zu bleiben. Doch selbst darüber hinaus – er wollte und konnte sie nicht in den Händen dieser Wesen lassen, auch wenn sie momentan recht harmlos schienen. Sie waren bereits einmal aus der Hand einer scheinbar undurchdringbaren Macht entkommen, warum sollte dies also nicht auch ein zweites Mal funktionieren?
Die Tatsache dass die beiden sich scheinbar auf gewisse Art und Weise verbunden fühlten, ignorierte er hingegen vollkommen, wobei dies der Allgemeinen Aufregung und nicht der Abneigung geschuldet war. „Ich werde bei der Königin bleiben, gleich was ihr mir auch mit auf den Weg geben wollt. Sie bleibt bei uns oder wir gehen mit ihr.“ Er sah zu Wilfried, wartete jedoch nicht auf dessen Zustimmung sondern sah nur erneut zu dem alten Elfen.
Nach oben Nach unten
Beriadan

avatar

Anzahl der Beiträge : 65
Anmeldedatum : 20.12.14

BeitragThema: Re: Wälder   Sa Dez 20, 2014 11:27 pm

"Ihr überschätzt euer Mitspracherecht bei dieser Konversation Mensch" antwortete Beriadan auf den Einwurf des Jünglings, welcher nicht nur seine Zunge sondern auch sein Leben gefährdete und seine Geduld mehr als überstrapazierte. "Und ihr missinterpretiert diese Situation vollends. Den Weg, welchen ihr Seite an Seite mit der Königinnentochter verbracht hat ist hier nun zu Ende. Zieht eures Weges - mit unseren Wünschen und unserer Ausrüstung oder ohne sie, das ist mir gleich aber kein sterbliches Wesen betritt das Reich der Elfen ohne meine Erlaubnis" Menschen - immer waren es Menschen gewesen die sich ihm in den Weg gestellt, ihn mit Übereifer und Arroganz geschlagen hatten. Er würde eine weitere Einmischung der beiden Fremden nicht mehr dulden, vor allem nicht von diesem Königsberg, welcher ohne Zweifel an seinen Farben zu erkennen war, jedoch stumm wie ein Fisch dem Schauspiel beiwohnte.
"Verschwindet von hier Schmiedejunge, lauft zurück zu euren Essen und eurem Amboss. Das große Schicksal dieser Welt kann nicht von euch beeinflusst werden. Also geht, geht und schmiedet Helme aus grobem Stahl und Hufeisen anstatt euch in die Belange von Wesen höherer Natur einzumischen"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Wälder   Sa Dez 20, 2014 11:33 pm

„Ich sehe niemanden von höherer Natur, ich sehe nur Jemanden vor mir, der als Bösewicht in jeder Geschichte meines Volkes dient. Ihr könnt dieses Mädchen nicht einfach mit euch nehmen und über sie bestimmten, als wäre sie Vieh das ihr mit euch zerren könnt! Lasst sie selbst entscheiden was sie will und wohin sie geht, denn ihr habt ebenso wenig recht über sie zu bestimmen, wie ich es habe. Gleich ob ich ein Schmied bin oder der höchste meines Landes. Deswegen, werter Herr Elf, erwidere ich eure Antwort und stelle die Vermutung auf das ihr nicht nur euer Mitspracherecht, sondern auch eure Kompetenz überschätzt.“
Er versuchte so gerade wie möglich zu stehen und seine Atmung, auch wenn er noch immer am liebsten nach Luft gehechelt hätte, möglichst ruhig zu halten. Er sah ihn aus starren Augen an und in eben diesen sah er nichts außer Abscheu. Eine Abscheu, die Jonathan seinerseits erwiderte. Diese Wesen waren es, die Unschuldige töteten wenn sie sich dem Wald näherten den sie für sich beanspruchten und die das Leben aller in ihrem Land verkomplizierten.
Nach oben Nach unten
Beriadan

avatar

Anzahl der Beiträge : 65
Anmeldedatum : 20.12.14

BeitragThema: Re: Wälder   Sa Dez 20, 2014 11:47 pm

"Ist dem so?" fragte er leise und trat auf den Menschenjungen zu, der es wagte derart mit ihm zu sprechen. Er blieb nur wenige Centimeter vor dem Kleineren stehen und beugte sich zu ihm herab bis sie beide nur noch knapp eine Handbreit voneinander trennte und der Blick des Elfen den anderen geradezu durchbohrte. "Hast du überhaupt eine Ahnung mit wem du hier sprichst, Junge? Ich habe die personifizierte Dunkelheit zurück getrieben. Ich lebe seit hunderte von Jahren auf dieser Welt und muss mich mit niederen Kreaturen wie dir befassen" in den Augen des Elfen erkannte Jonathan die Spiegelung von Kriegsszenen - schreiende Männer und Frauen, Blut und Feuer welches ihm die Luft zum Atmen nahm. "Ich musste dabei zusehen wie die Menschen mein Volk abschlachteten - ohne Grund. Ohne Reue - wir wurden vertrieben, zurück gedrängt in einen Wald als wären wir nichts weiter als wilde Tiere. Doch unsere Kultur hat soviel mehr hervor gebracht als eure. Dieses Mädchen - dieses Königshaus könnte die Wunden meines Volkes heilen. Also. Sag. Mir. Nicht. Was. Ich. Zu. Tun. Habe!"
Nach oben Nach unten
Guinevere de Enyalíe

avatar

Anzahl der Beiträge : 102
Anmeldedatum : 16.11.14

BeitragThema: Re: Wälder   So Dez 21, 2014 12:00 am

Wortlos hatte sie dem Gespräch gelauscht, welches die beiden ungleichen Parteien geführt hatten und neigte langsam den Kopf zur Seite, während Bedauern sich in ihren Augen wiederspiegelte. Es tat ihr leid, dass die beiden Parteien einander so sehr verabscheuten, insbesondere wenn sie darüber nachdachte, dass sie im Grunde doch auf derselben Seite standen und ihrer beider Ansinnen dieselben waren - Frieden für dieses Reich und sich selbst zu finden, einen Platz in der Welt, die ihnen bislang nichts Gutes getan hatte. Es tat ihr leid, dass sie abermals der Grund für diesen Streit war und während ein Teil von ihr nichts mehr wollte, als einen Ort zu finden, an dem sie Zuhause sein konnte und alles andere hinter sich lassen wollte, das Reich, alle alten Bekannten, die doch nur an ihr zerrten und sie immer weiter von sich selbst fort trieben, erinnerte sich ein anderer Teil ihrer selbst daran, dass Jonathan es gewesen war, der ihr dabei geholfen hatte zu entkommen und sie dem anderen ihr eigenes Leben verdankte. Er hatte sie nicht aufgegeben und als ihr Blick langsam über die hochgewachsene Gestalt des anderen glitt, lächelte sie sanft und zum ersten Mal seit Tagen erreichte jenes Lächeln auch die hellen Augen der Prinzessin.
"Lasst ihn bitte mit uns gehen. Die Großmeister würden ihn ebenso töten wie sie jeden von Euren Elfen töten würden und ein einzelner Mensch kann im Wald nichts ausrichten", versuchte sie leise auf Beriadan einzusprechen, neben den sie erneut getreten war, weil sie sich davon versprach, er würde ihre Worte durch den Schleier des Zorns eher hören. Sie begriff nicht, weshalb die Menschen die Elfen so sehr verabscheuten, insbesondere nicht nach dem, wie sie mit ihr selbst umgingen. "Ich gehe mit Euch und ich tue es gern. Ich möchte es lernen, was immer mich mit Euch verbindet - ich möchte die Wahrheit wissen und einen Ort finden, von dem ich hoffe, dass er für mich eine Heimat werden kann, aber ich könnte nicht ruhen, wenn ich wüsste, dass wegen mir ein Wesen sein Leben lassen muss. Bitte, schickt die beiden nicht wieder zurück."
Nach oben Nach unten
Beriadan

avatar

Anzahl der Beiträge : 65
Anmeldedatum : 20.12.14

BeitragThema: Re: Wälder   So Dez 21, 2014 12:23 am

Erneut war es Guinevere, welche ihn davon abbrachte das Leben des Vorlauten Schmieds zu beenden und somit die nötige Ruhe und Gelassenheit in den Moment zu lassen. Er sollte sie also nicht nur am Leben lassen, sondern auch noch mitholen? Nur missmutig wanderte sein Blick über den Schmied und mit betont gewählten Schritten machte er einen Schritt zurück und ließ Jonathan alleine.
"Du willst, dass sie mitkommen?" fragte er leise und sah zu der deutlich Jüngeren während in seine Augen der Glanz etwas längst verlorenem erschien. Sein Blick glitt in die Ferne , weit fort von dieser Lichtung und aus dieser Zeit hinaus. Er schüttelte nach einem kurzen Moment den Kopf und schien wieder im Hier und Jetzt angekommen.
"Packt eure Sachen, schulter die Rucksäcke. Es sind einige Tagesmärsche. Wir werden nicht rasten. Kommt"
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Wälder   

Nach oben Nach unten
 
Wälder
Nach oben 
Seite 3 von 3Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Foren Rollenspiel :: Fremde Länder :: Ekyne-
Gehe zu: