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 Gemächer des Imperators

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Der Erzähler
Spielleitung
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BeitragThema: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 6:13 pm

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Noreag

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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 10:22 pm

Noreag hatte sich mittlerweile wieder bekleidet und seine Diener angewiesen Ryl und ihrem Begleiter einige Zimmer zuzuweisen, ehe er sich wieder auf den Weg zurück zu seinen Gemächern und denen seiner Angetrauten gemacht hatte. Noch immer schwirrten in seinem Geist tausende, sich zuweilen widerstreitende Gedanken während er die hohen Flure entlang schritt und versuchte seinen Kopf frie zu bekommen. Es gab etwas, das er bereits vor langer Zeit hätte tun sollen. Das war ihm nun klar geworden. Nachdem er seine eigenen Erinnerungen noch einmal durch Ryls Augen hatte betrachten können war ihm bewusst geworden, wofür er all dies eigentlich getan hatte.
Er öffnete schließlich die Türen zu den großen Gemächern und schritt hinein, ehe die Flügeltüren wieder hinter ihm ins Schloss fielen.
Seine Aufmerksamkeit wurde mit einem Mal von leisem Fußgetrappel angezogen und als er auf den Boden blickte sah er noch wie ein kleiner Wirbelwind gegen seine Beine lief. Blaue, strahlende Augen blickten ihn von unten entgegen. Sein Sohn lachte glucksend, zog an seinem Bein, ehe er ein leises "Papa" gluckste. Noreag erstarrte ehe er in die Knie ging. Es war das erste Wort, das er jemals aus dem Mund seines Sohnes gehört hatte.
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 10:36 pm

Ein weiches Lächeln umspielte Anaiahs Züge, die bislang in dem Türrahmen verharrt hatte und still beobachtet hatte, wie Aédan auf seinen Vater zugestürmt war, nur um ihn in Empfand nehmen zu dürfen und beinahe erleichtert nahm sie wahr, dass Noreag gerade nicht versuchte, das Kind zurück zu weisen und ihm klar zu machen, dass er nicht sein Vater war. Sie hatte es nicht übers Herz gebracht, ihrem Sohn zu sagen, wie die Wahrheit aussehen würde, dass er niemals auf die Unterstützung seines Vaters in der Öffentlichkeit hoffen konnte, weil es diesem wichtig war, dass er von seinem Volk auch weiterhin als Gott angesehen wurde. Es war ein trauriges Los, das ihm bevorstehen würde und umso wichtiger war es ihr, dass sie ihn solange es möglich war aus allem heraus hielt - ihn kaum jemandem zeigte, um ihn eine unbeschwerte Kindheit genießen zu lassen, fernab des Feuers und des Schreckens, den Ryanti für ein kleines Kind wie ihn bereit hielt und mit dem er wohl früh genug konfrontiert werden würde. Leise löste sie sich von ihrem Platz und setzte selbst ein paar Schritte auf Noreag zu, nur um ihm wenig später einen sachten Kuss auf die Lippen zu hauchen und inne zu halten, als sie den ungewohnten Schwefel darauf schmeckte, das Feuer an seinen Kleidern riechen konnte, das noch so frisch war und das sie inzwischen sehr genau einordnen konnte.
"Was ist geschehen?", war die einzige leise Frage, die sie formulierte ehe sie sich zu ihrem Sohn hinab beugte und den kleinen Jungen sanft auf die Arme hob, der noch immer verlangend eine Hand nach seinem Vater ausstreckte und ihn quengelnd rief. "Sag mir, was sich dort draußen abgespielt hat. Du riechst nach frischem Feuer und verbrannter Haut.", fügte sie nur wenig später hinzu, um einen Versuch sie anzulügen sogleich zu unterbinden und ihre Chancen zu steigern, dass er ihr die Wahrheit sagen würde. Er wirkte seiner eigenen Gedanken fern, dieser Situation so unsagbar fern und es sorgte sie, hatte sie diesen Ausdruck in seinem Gesicht doch bereits seit so langer Zeit nicht mehr gesehen.
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Noreag

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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 10:44 pm

"Eine... alte Schülerin von mir ist zurück gekehrt" erwiderte er und fuhr seinem Sohn liebevoll über den dunklen Haarschopf während er Anaiahs Blick begegnete. "Ryl´afay - Die Reiter haben vor einiger Zeit den Schatten getötet der sie war. Auf irgend eine Art und Weise hat ein Teil ihrer Seele überlebt und sich einen neuen Körper gesucht. Ich habe ein Reinigungsritual vollzogen und ihr ihr wahres Ich zurück gegeben. Sie ist hier mit dem Onkel des Kalifen aufgezogen. Ich habe ihnen Zimmer im entgegengesetzten Flügel zugewiesen bis wir uns entscheiden haben was wir mit ihm machen. Sie hat mir ewig währende Treue geschworen" erklärte Noreag und strich Anaiah sanft über eine Wange.
"Mach dir keine Gedanken mein Feuer, ich habe alles unter kontrolle. Ich habe immer alles unter Kontrolle, das weißt du. Ich habe getan was notwendig war, so wie ich es immer tue"
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 10:51 pm

Alles in ihr zog sich zusammen bei der Erwähnung des anderen, ihr Herz setzte ein paar Schläge aus als die dunklen Erinnerungen wieder in ihr hochkamen, von denen sie geglaubt hatte, sie habe sie längst verdrängt. Sie erinnerte sich an den Sand, an die Kette, die er ihr um den Hals gelegt hatte und mit der er sie nackt durch die Stadt gezerrt hatte - sie erinnerte sich daran, was er ihr über Monate hinweg angetan hatte und wie sehr er ihrer Seele geschadet hatte, bevor die Reiter ihn hatten töten können und nun brachte Noreag den Onkel dieses widerwärtigen Menschen hierher und erwartete von ihr, dass sie all das einfach hinnahm. Sie spürte ihre Hände zittern, die noch immer Aédan sanft umschlossen hielten, der sich inzwischen wieder an seine Mutter drückte und deren Unwohlsein wohl spüren konnte und sanft hauchte Anaiah ihm einen Kuss auf die kindliche Wange.
"Du wirst diesen Mann töten, Noreag. Verbrenne oder foltere ihn - es ist mir vollkommen gleichgültig, aber er wird nicht am Leben bleiben, solange ich hier bin. Du weißt, was Surdaner tun, was dieses Land ausmacht und wozu sie im Stande sind - ich lasse meinen Sohn nicht im selben Haus wie dieses Ungeheuer aufwachsen", entschied sie dann mit entschiedener, fester Stimme ehe sie sich herum wandte und damit das Gespräch gleichzeitig auch beendete, weil sie keine Rechtfertigung des anderen mehr hören wollte. Sie war hierher gekommen, um frei zu sein und er hatte geschworen, sie zu beschützen - er hatte ihr versprochen, dass sie nie wieder diesen Menschen begegnen müsse und nun brachte er selbst diese Menschen her.
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Noreag

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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 11:34 pm

"Er ist tot" waren die ersten Worte, welche Noreag sprach als er wieder in seine Gemächer trat. Noch immer spürte er wie sein Herz schneller schlug und die Euphorie durch seine Adern pumpte. Er hatte schon lange niemanden mehr umgebracht und er hatte das erhabene Gefühl der Macht beinahe vergessen, welches diese Tat einem bringen konnte.
Er schüttelte den Kopf um diesen wieder klar zu bekommen - er amtete noch einmal schwer aus und sah dann zu seinem Sohn, welchen er auf den Schoß nahm. "Er hat versucht um sein Leben zu feilschen und versuchte mit Surda anzubieten. Ich habe ihn aus dem Salon geschleudert. Die Leiche wird morgen früh wieder abgehangen" erklärte er und tippte seinem Sohn auf die Nase, welcher vor Freude quietschte. "Es gibt aber noch etwas über das ich mit dir reden muss Liebste" erklärte er und drückte Aédan enger an sich, gab ihm noch einen Kuss ehe er sich wieder auf Anaiah konzentrierte. "Du weißt, dass ich die ganze Welt für dich ermorden würde"
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 11:43 pm

Skeptisch hatte sie verharrt und sich schweigend angehört, was er ihr mitgeteilt hatte - Dinge, mit denen er hoffte, sie wieder milde zu stimmen nachdem sie den Tod des Surdaners von ihm gefordert hatte und mit verschränkten Armen hob sie jetzt die Augenbrauen. Sie wusste sehr genau, dass hinter diesen Worten etwas anderes steckte, wusste nur allzu gut, dass es nicht mehr lange dauern würde bis er mit der Wahrheit herausrückte und so blieb Anaiah im Augenblick nichts anderes übrig als sich in ihrem Sessel zurück zu lehnen und die Beine übereinander zu schlagen. "Was hast du vor? Surda in Ryanti zu integrieren?", hakte sie dann schließlich doch nach, im ersten Moment noch misstrauisch ihren Blick über sein Gesicht wandern lassend. Es passte ihr nicht, dass er diese unwesentlichen Dinge vor Aédan ausbreitete - darüber sprach, wie ein Mensch getötet worden war während er ihrer beider Sohn auf dem Schoß hatte. Er sollte diese Dinge nicht hören, er sollte nicht damit konfrontiert werden solange er noch nicht alt genug war und doch war es inzwischen zu spät, um noch wirklich intervenieren zu können und letztlich ... sie wusste, dass ihr Sohn all das früh genug bemerken würde, früh genug selbst gezwungen sein würde, Menschen zu töten, so ungern sie das auch selbst sah.
"Was willst du tun? Keine Ausflüchte, keine Lügen. Die Wahrheit", forderte sie ihn schließlich auf, mit den Fingern auf der weichen Haut ihres Armes zu trommeln beginnend, um ihn dazu zu bringen, schneller zu sprechen statt sich weiter mit Belanglosigkeiten aufzuhalten. Der Surdaner war tot und was seine alte Schülerin anbelangte - sollte sie hier sein, sie war wohl kaum eine Gefahr für ihre kleine Familie und solange sie nicht zu einer eben solchen werden würde, hätte sie keinen Grund selbst aktiv zu werden, insbesondere da sie momentan mit ihrem kleinen Sohn genug zu tun hatte.
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 11:49 pm

"Ich werde zurück zum Orden gehen und wieder meinen Rechtmäßigen Platz als Führer in Anspruch nehmen" erklärte er ihr leise. "Ich habe mich lange genug in Ryanti versteckt und mich vor der Welt verborgen gehalten. Ryanti war nur der Teil eines sehr viel größeren Plans. In diesem Land gibt es keine Adligen die gegen mich agieren. Keine Intrigen, keine Aufruhren. Die Menschen Hungern nicht und es geht ihnen hier gut. Der Orden wurde einst erschaffen um diese Welt zu beschützen - nicht nur Alagaésia Aurea... Gott welch eine Kurzsichtigkeit." er schüttelte den Kopf. "Du bist in mein Leben getreten, Aédan ist in mein Leben getreten und ich weiß das ich Verantwortung ergreifen muss. Ich werde den Orden wieder zu alter Größe Führen Anaiah - wir werden uns nicht mehr verstecken. Aédan wird niemals fürchten müssen das ihm jemand ein Leid tut. Ich werde wieder in die Welt zurückkehren müssen um das zu erreichen"
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   So Nov 09, 2014 11:56 pm

"Hast du den Verstand verloren?", war die erste Frage, die ihr über die Lippen schlüpfte und die nur aus einem einzigen Grund so leise geformt war - weil Aédan noch immer auf dem Schoß seines Vaters saß und sie nicht wollte, dass er sie beide streiten sah. Ihr wurde abwechselnd heiß und kalt, wenn sie darüber nachdachte, was ihn erwarten würde, wenn er zurück nach Alagäsia-Aurea kehren würde, was geschehen würde, wenn er sich dem Orden stellen würde und Furcht spiegelte sich in ihrer Miene wieder, Sorge tauchte in ihren Augen auf, die sich auf die seinen gerichtet hatten und darauf hofften, er würde sich nur einen bitteren, bösartigen Scherz erlaubt haben, aber er begann nicht zu lachen, er schallt sie nicht eine Närrin, weil sie ihm geglaubt hatte. "Sie werden dich töten ... der Orden wird dich nicht mehr akzeptieren ... du kennst sie nicht mehr und du weißt nicht mehr, was aus ihnen geworden ist. Ich kenne sie und sie würden mich ohne zögern ermorden, weil ich sie verraten habe und dasselbe werden sie auch mit dir tun. Wenn du dich zeigst wirst du der Verräter sein ...", versuchte sie ihm leise klar zu machen und erhob sich von ihrem Platz, nur um wenig später vor ihm auf die Knie zu sinken und nach seiner Hand zu greifen.
"Bitte ... geh nicht. Aédan braucht dich, ich brauche dich und wir würden es nicht ertragen, wenn du nicht mehr zurückkehren würdest. Bitte. Lass den Orden einfach sein - vergiss sie. Wir haben alles hier, was wir brauchen - sie sind nicht wichtig." Sie wusste, dass er sich nicht abbringen lassen würde, wusste, dass er den Orden niemals vergessen hatte und dass er sie nicht einfach gehen lassen würde, aber hier zu setzen und zuzusehen, wie er sich selbst ins Unglück stürzte, nur weil er sich Alagäsia-Aurea näherte, konnte sie ebenso wenig. Sie wusste, wie mächtig der Orden inzwischen war und wer zu ihren Sympathisanten zählte, wusste, dass Noreag allein niemals gegen sie würde gewinnen können und dass die erwartete Freude nicht eintreten würde.
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Noreag

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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   Mo Nov 10, 2014 12:02 am

"Anaiah, hör mir zu" meinte Noreag leise und kniete sich neben sie, hielt Aédan fest so das dieser sicher und behütet zwischen seinen Eltern saß. "Ich liebe dich. Mehr als ich jemals etwas geliebt habe und glaube mir, wenn ich dir sage das du mir mehr bedeutest als alles andere auf der Welt. Aber der Orden wird niemals aufhören dich zu jagen - ja vielleicht werden sie sogar unserem Sohn etwas antun wollen. Du kennst die Welt dort draußen - du weißt wie kalt sie ist. Doch ich bin in der Lage dies zu ändern. Um nichts anderes ging es mir all die Jahre. Ich habe mich viel zu lange versteckt. Sie werden mich nicht töten. Das Verspreche ich dir. Ich kenne den Orden besser als du glaubst. Ich bin der Orden. Ich habe ihn gegründet und es sind meine Ideale, welche von den Reiter vertreten werden" er küsste sie sanft, sprach im beruhigenden Ton.
"Mir wird nichts geschehen." versprach er ihr, als er jedoch Anaiahs Zweifel weiterhin sah griff er nach ihrer Hand. "Wenn mir etwas geschieht, dann habe ich Maßnahmen ergriffen, dass die Reiter euch niemals gefährlich werden können. Anaiah ich liebe dich aber... bitte. Ich muss es tun" flüsterte er leise, begleitet von Aédan welcher "Mama und Bapa" blubberte
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   Mo Nov 10, 2014 12:11 am

Sie hatte es gewusst. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann hatte sie immer gewusst, dass er sich eines Tages dem Orden zuwenden würde und sie hatte immer gewusst, dass dieser nicht aufhören würde, sie zu jagen. Doch jetzt hier zu sitzen, vor sich den Vater ihres Sohnes zu sehen und seine Worte zu hören - zu hören, dass er aufbrechen würde und sie nicht wusste, ob er zurückkehren würde, brach ihr beinahe das Herz. Er klang so furchtbar überzeugt von seinem Vorhaben, klang so sicher in allem, was nun folgen würde, dass sie beinahe versucht war ihm wirklich zu glauben - dass ihre Erinnerungen sie in jenem Moment wieder einholten und ihr einmal mehr bewiesen, dass diese Welt nun einmal nicht so einfach war, wie sie es sich gewünscht hatte, machte ihr den nahenden Abschied nur noch schwerer und dennoch - sie wollte nicht weinen, wollte keine Tränen der Angst um ihn vergießen, um ihm seiner Hoffnung nicht zu berauben, selbst wenn sie jeder einzelne Atemzug schmerzte. Er glaubte noch immer der Orden zu sein, glaubte, sie würden ihn mit offenen Armen empfangen und ihn wieder in ihre Reihen integrieren - Anaiah wusste es besser. Sie wusste, dass Arva ihn angreifen würde, dass Vrael ihn nicht dulden würde, Oromis den alten Meister angreifen würde und Caladhiel sich für all das rächen wollte, was ihr angetan worden war und woran sie glaubte, er Schuld hatte und hinter ihnen allen stand der Rest des Ordens, der während der letzten Jahre an Zahl der Reiter zugelegt hatte.
"Bitte ... versprich uns, dass du zurückkommst", flehte sie leise und schloss die brennenden Augen für einen kurzen Moment, um ihn nicht zu verunsichern. Er würde sich nicht aufhalten lassen und so sehr sie auch bangen würde, letztlich konnte sie nichts tun außer zu hoffen und sich zu wünschen, er würde wieder bei ihr sein. "Versprich mir, dass du mich nicht im Stich lässt. Versprich Aédan, dass er nicht ohne Vater aufwachsen muss. Bitte. Versprich es."
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BeitragThema: Re: Gemächer des Imperators   Mo Nov 10, 2014 12:24 am

"Ich verspreche dir, sollte ich angegriffen und verletzt werden werde ich zu dir zurückkehren" meinte er leise und gab ihr einen Kuss und als sein Sohn zu quängeln begann gab er auch diesem einen Kuss. "Ich liebe euch beide mehr als mein eigenes Leben" flüsterte er leise und strich den beiden Wesen, die er am meisten liebte sanft über den Kopf, ehe er Anaiah zu sich zog und seinen Sohn ein wenig zur Seite schob, damit dieser auch noch Luft bekam.
Dieser stand schließlich auf wackeligen Beinen auf und umarmte seine beiden Eltern sogut es ging mit seinen viel zu kurzen Ärmchen.
"Ich werde wieder zurück kommen, das verspreche ich dir" flüsterte er leise zu Anaiah. "Ich lass dich nicht im Stich und auch Aédan wird nicht ohne mich aufwachsen. Niemals. Es wird alles gut. Das weiß ich einfach"
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