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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Fr Jan 09, 2015 10:32 pm

Noch immer schmerzte der Anblick Ileanas, welcher sich tief in Herz und Verstand gebrannt hatte. Er hatte die Tränen in ihren Augen gesehen und hatte den Stich im Herzen gespürt. Sie hatte Recht - er hatte sie belogen, von Anfang an und wofür? Für den Wunsch seines Vaters. Für den verdammten Ehrgeiz eines alternden Tyrannen, welcher sich mehr Macht durch die Hand seines Sohnes versprochen hatte. Und er Esel hatte begonnen Gefühle für die Königin zu entwickeln - es wäre nicht mehr viel nötig gewesen, bis er auch ihr Herz erobert hätte. Aber zu welchem Preis? Er hätte sich nie wieder im Spiegel ansehen können und so hatte er einen Schlussstrich ziehen müssen. Hatte sich selbst auf Messers Schneide stellen und in den Abgrund stürzen müssen. Er schloss die Tür hinter sich ohne sie abzuschließen und riss den Schrank auf. Er nahm seine Kleidung aus dem Schrank und zog einen großen Eichenkoffer unter dem Bett hervor und legte die Kleidung ordentlich hinein. Er sortierte seine Dokumente, heftete sie so ab, dass sein Nachfolger sie ohne Probleme nutzen konnte. Er schrieb noch einige Notizen über die Vorlieben der Königin, damit sein Nachfolger... damit Ileana sich auf einen anderen verlassen konnte.
Die Sonne sank bereits herab und Charles strich noch einmal über den Koffer. Es war zu spät um jetzt noch abzureisen und so stellte er den Koffer neben das Bett, öffnete ihn jedoch um morgen früh die Nachtkelidung direkt mit einpacken zu können. Wenn sie Sonne aufging würde er das Schloss verlassen und zu seinem Vater zurück kriechen müssen.
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Ileana Xeldaric
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Fr Jan 09, 2015 10:54 pm

Mitten in der Nacht - vermutlich schlief der restliche Hofstaat bereits seit Stunden - schob sie die Tür zu den Gemächern des einstigen Kämmerers auf. Längst schon waren die Kerzen herab gebrannt, die den karg eingerichteten Raum sonst erhellten und ihm Wärme spendeten und ihre Augen brauchten eine Weile bis sie sich an die vorherrschende Dunkelheit gewöhnt hatten, statt der Finsternis die schattenhaften Umrisse von Stühlen und Kommoden erkennen konnten. Sie hätte schlafen sollen, sie hätte ruhen sollen, um sich auf den neuen Tag vorzubereiten und dennoch war ihr eben jene Ruhe versagt worden - immer wieder waren seine Worte durch ihren Geist gewandert, hatten sie zurück gerissen und sie immer wieder aufs Neue hochfahren lassen. So sehr sie sich auch gewünscht hätte, es würde ihr gleichgültig sein, was mit ihm geschah und was sein Vater mit ihm machen würde, so hatte sie sich das doch nicht lange einreden können und entgegen jeder Vernunft war sie mitten in der Nacht aufgestanden, um den Weg hinab in die Gemächer ihres einstigen Kämmerers aufzunehmen, den Wachen befehlend, sie gewähren zu lassen statt sie bis hierhin zu begleiten. Sie konnte sie nicht gebrauchen und sie wollte nicht Raum für die nächsten Gerüchte geben.
"Ich will nur eine einzige Sache von Euch wissen. Seid wenigstens darüber ehrlich zu mir. Warum?", erhob sie schließlich ihre Stimme, ungeachtet der späten Uhrzeit und des Umstandes, dass sie ihn wohl aus dem Schlaf gerissen haben mochte. Im Grunde war sie dankbar für die Dunkelheit, wollte sie doch nicht in sein Gesicht blicken und darin den Schmerz erkennen, der vielleicht dafür gesorgt hätte, dass sie ihre Meinung noch einmal änderte und erneut auf einen Verräter herein fiel.
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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Fr Jan 09, 2015 11:07 pm

Charles hatte wach da gelegen und zur Decke geblickt, als er die Zimmertüre hörte. Er hatte sich nicht erhoben sondern die Augen geschlossen. Er hatte Adriana oder einer ihrer Spione erwartet, welche ihn und sein Wissen aus der Geschichte streichen wollte. Doch als er die Stimme seiner Königin erfuhr schlug er die Augen auf und richtete sich langsam auf, wenngleich auch er in der Dunkelheit kaum etwas erkennen konnte. Ein fahler Strahl Mondlicht drang durch das Fenster und durchschnitt den Raum.
"Mein Eltern, eigentlich all meine Vorfahren waren Königstreu. Meine Mutter wurde noch von Thomas Velaryon zum Tode verurteilt, weil sie sich für euer Geschlecht aussprach. Ihr Tod wurde aufgeschoben, weil sie mit mir schwanger war und nach meiner Geburt wurde sie gehängt. Meinen Vater schien das schlimm getroffen zu haben. Er war ein strenger Mann und ich lernte früh mich ganz nach seinen Wünschen zu richten. Ich glaube, er wollte mich auf dem Thron sehen. Vieleicht glaubte er sogar, dass es meine Mutter glücklich gemacht hätte mich an eurer Seite zu sehen. Ich weiß es nicht. Ich tat wie mein Vater mir geheißen, so wie ich es immer getan habe, aber... hier bei Hofe und auch zuvor bei Graham habe ich gemerkt, wie es ist wenn man eigene Entscheidungne treffen kann. Wie es ist, wenn nicht immer die Augen eines anderen auf einen liegen. Wie es ist, wenn man nicht ständig den Ansprüchen anderer entsprechen muss." er schwieg kurz. "Und warum ich es euch gesagt habe? Weil ihr... besseres verdient und weil ich euch lieben gelernt habe. Im Laufe der Zeit, jeden Tag ein wenig mehr und ich es nicht ertragen könnte eine Lüge zu leben und erst recht nicht euch durch das milchige Glas einer Lüge hinweg zu lieben. Ich werde morgen früh aus dem Schloss verschwunden sein"
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Ileana Xeldaric
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Fr Jan 09, 2015 11:28 pm

Betroffen senkte sie den Blick, spürend, wie der Kloß in ihrem Hals erneut wuchs und ihr das Sprechen schwer machte, während sie immer wieder blinzelte. Sie wollte ihm glauben, sie wollte ihm vertrauen können, aber was blieb war der bittere Beigeschmack seiner Beichte, die es ihr schwerer machte einen Schritt nach vorn zu setzen und die Tür leise hinter sich zu schließen. Schwerer, als es sein sollte. Sie wollte ihm sagen, dass er nicht mit ihr spielen sollte - dass er wenigstens davor zurückschrecken sollte, aber sie brachte nicht ein einziges Wort über die bebenden Lippen. Einmal mehr begann sie sich zu fragen, warum sie hier war - warum sie hatte fragen müssen, wenn sie die Wahrheit doch eigentlich gar nicht hatte hören wollen, weil sie bereits geahnt hatte, dass es nichts besser machen würde.
Es waren so viele Menschen an Königstreue gestorben, dass sie sich zu fragen begann, ob sie es seinem Vater wirklich zum Vorwurf machen konnte, etwas dafür zu verlangen, dass er seine Frau einst verloren hatte. Langsam schloss sie die Augen und ließ sich schließlich auf die Kante seines Bettes sinken, noch immer mit sich hadernd. Sie hätte hier nicht herkommen dürfen - sie hätte nicht einknicken und den Weg hierher gehen dürfen, wenn sie nicht alles verlieren würde, woran sie noch glaubte und was sie noch hoch hielt.
Was sie tat, war vollkommen falsch und das wusste sie und dennoch war sie hier, saß hier bei dem Mann, der noch vor einigen wenigen Stunden alles verraten hatte, was sie in ihm gesehen hatte. Dennoch schmerzte der Gedanke, ihn am nächsten Morgen aus dem Schloss gehen zu lassen und ihn nie wieder zu sehen. Er hatte alles verraten, alles, was zwischen ihnen gestanden hatte, aus Gründen, von denen sie sich nicht einmal sicher war, ob sie ihr nicht vollkommen gleichgültig waren und nun saß er hier und sagte ihr, dass er sie liebte. Mochte es sein, dass sie ihm glauben wollte, dass sie an ihn und sein Vertrauen glauben mochte - an jene Stimme, die sie durch so viele Tage hinweg begleitet hatte und die ihr wichtig geworden war, an den Menschen, der in dem Bett saß und ihr zum ersten Mal von sich berichtete. Es mochten so viele Gründe sein, die sie dazu brachten, sich zu ihm hinüber lehnen und ihn zu küssen, dass sie den wahren Grund nicht mehr heraus zu finden vermochte. Letztlich war es das Schlagen ihres eigenen Herzens, das ihr die Entscheidung abnahm.
"Dann werft das milchige Glas der Lüge fort ..."
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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Fr Jan 09, 2015 11:38 pm

Ihre Lippen waren warm und weich und er schmeckte eine seltsame Mischung aus Erdbeeren und Zitrus. Er war zuerst verwundert, erwiderte den Kuss dann jedoch kurz, ehe er sich von ihr löste. "Ich will nicht dass ihr das tut. Ich meine, dass ihr das nicht tun müsst, nur weil ihr... euch" nur weil ihr euch was? Was redete er hier eigentlich? Vor ihm befand sich die schönste Frau der Welt, die Königin des Landes und seines Herzens. "Ich will, dass ihr nur das tut was ihr wirklich wollt" meinte er dann jedoch doch noch, ehe er sie erneut küsste, ihr garnicht die Gelegenheit gab sich erneut zu äußern.
Er schlag sienen Arm um ihre Hüfte, drückte sie etwas näher zu sich und umarmte sie sanft. "Ich werde euch nie wieder belügen. Niemals mehr auch nur ein Wort, solange ich nur bei dir sein darf"
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Ileana Xeldaric
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Sa Jan 10, 2015 12:06 am

Sie wollte bei seinen ersten Worten widersprechen, ihm mitteilen, dass sie das nicht getan hatte, weil sie sich dazu verpflichtet gefühlt hatte - dass sie zu nichts mehr gezwungen war, seit sie wieder frei war und dennoch kam sie nicht mehr zu diesen Worten. Ihr Geist begann sich zu fragen, wie sie darauf gekommen war und riet ihr aufzustehen und sofort diesen Raum zu verlassen, bevor all das noch verhängnisvoller wurde, als es ohnehin schon war, doch ihr klopfendes Herz übertönte jene Gedankenstimme und brachte sie dazu, sich nur allzu bereitwillig näher zu ihm hinziehen zu lassen. Sie hörte seine Versprechen in ihren Ohren, darüber, dass er sie nie wieder anlügen würde - dass sie ihm von jetzt an würde vertrauen können und sich keine Sorgen mehr darüber machen musste - wäre sie jemand anderes, hätte sie gezweifelt, hätte Misstrauen, ob der raschen Worte gehegt - aber diejenige, die nun vor Charles saß und sich unter den sanften Berührungen zum ersten Mal wirklich geborgen und geliebt fühlte, dachte nicht soweit und schob gern alle Vernunft weiter zurück bis auch der letzte Rest davon in dieser Nacht gänzlich verschwunden war.
Der Morgen würde früh genug mit all seinen Verpflichtungen und Zwängen folgen, Reglementierungen, die sie wieder vor sich selbst zu einer Fremden machen würde - was blieb waren die wenigen Stunden der Nacht, jene dunkle Zeit, in welcher sie etwas gefunden hatte, woran sie bereits den Glauben verloren hatte. Abseits eines Ortes, auf den sie sonst ihren Blick gerichtet hatte.
"Das heißt, du wirst wieder auspacken?"
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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Sa Jan 10, 2015 12:17 am

"Fürs erste" antwortete er, küsste sie und löste sich mit einem Lächeln, welches nur in einen erneuten Kuss überging. Er zog sie mit sich hinunter, legte sie sanft und behütet neben sich ab und drehte sich zu ihr um, küsste sanft ihren Hals und sah ihr in die Augen. Hier lagen sie nun, zwei Menschen von unterschiedlichem Stand, nebeneinander und blickten sich in die Augen.
Langsam strich Charles ihr eine verwirrte Strähne aus dem Gesicht und lehnte seine Stirn gegen die Ihre, ehe er sie noch einmal kurz küsste.
"Ihr.... du bist wunderschön" flüsterte er ihr zu, während er seinen Daumen über die weiche Wange der anderen wandern ließ. Er legte sanft eine Hand auf ihre Hüfte. Sein Innerstes begehrte sie, aber er wusste auch, dass sie im moment verletztlich war. Das sie diese Stunden vielleicht bereuen würde und er wollte nicht jetzt intim werden, wo er befürchten musste ihr wirklich weh zu tun. Wenn sie am nächsten Morgen all dies für einen Fehler halten würde, könnte sie es so wenigsten wieder vergessen. Dennoch spürte er seine Hand kurz über ihre Brust gleiten, ehe er diese an der Taille stoppen ließ.
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Ileana Xeldaric
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Sa Jan 10, 2015 1:21 am

Was sie hier taten war verboten und es würde ihn an den Galgen bringen, wenn es nur eine einzige Seele wusste und dennoch genoss sie die wenigen Augenblicke, die ihnen beiden gegeben waren und in denen sie das Gefühl hatte, sie würde sich gänzlich fallen lassen können. Es war zum ersten Mal kein Zwang dabei, kein Gefühl der Abneigung, wenn sie seine Lippen die ihren berühren spürte, seine Berührungen registrierte - es war zum ersten Mal keine Angst dabei, sich einem anderen zu nähern, wie es zuvor stets der Fall gewesen war. Die Selbstbestimmung hier war ihr fremd und fühlte sich seltsam an, selbst wenn der wohlige Schauder, der ihr immer wieder über den Rücken rann, sie daran erinnerte, dass sie das hier tat, weil sie es wollte - weil ihr Herz es verlangte und weil sie jenes sanfte Gefühl von Wärme in ihrem Inneren empfand, das sich sogar in ihrem Geist nur schwerlich in Worte fassen ließ und das ihr bislang noch nicht bekannt gewesen war. Es war das, wovon sie so oft gehört hatte, das, was sie in den Augen von Paaren gesehen hatte, wenn sie einander nah waren, das, was die Tränen trocknen und den Kummer vergehen ließ, den sie in sich noch vor einigen wenigen Stunden empfunden hatte. Das, was für so viele Seelen das war, wofür es sich zu leben lohnte und etwas, das sie hier in seiner Nähe niemals zu finden erwartet hätte.
"... geh nicht fort", flüsterten ihre Lippen leise und schneller als ihre Gedanken dazu fähig waren, die Worte abzuschätzen und deren wahren Hintergrund zu beleuchten und sanft glitten ihre Finger über die warme Haut ihres Gegenübers, furchtsam und zaghaft erst, als fürchte sie, dass dieser kurze Traum verblassen würde, wenn sie sich nur zu sehr selbst darin verlor, dann sicherer, als ihr bewusst wurde, dass dies hier kein Traum mehr war. " ... niemals mehr."
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Charles Bennain

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   Sa Jan 10, 2015 1:28 am

Sie würden ihn hängen, wenn er das hier weiter führte. Man würde ihn an den Pranger stellen und als Königinnenschändern aufknüpfen, wenn er sie auch nur berührte. Zur Hölle damit er würde innerlich sterben, wenn er nun fortging. Würde sich seine Seele und sein Herz aus dem Leib reißen und es bei ihr zurück lassen. "Niemals" echote er und seine Lippen begegneten den ihren, während er sie fester an sich drückte, so fest, dass zwischen sie beide kaum mehr ein Blatt Pergament gepasst hätte. Sie nahm ihm den Atem, während er ihren Körper und die Wärme ihres Blutes selbst durch die Kleidung hinweg.
Ihr warmer Atem ließ ihm die kleinen Haare an den Armen aufstellen, während er sie erneut küsste, sich kaum von ihr lösen konnte, lösen wollte. "Ich liebe dich" sprach er schließlich das aus, was er zuvor nur angedeutet, umschrieben oder nicht im selben Kontext genannt hatte. "Ich liebe dich"
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 6:45 pm

Der Geruch der in der Luft lag war durchdrungen von dem unverkennbaren Duft frischen Schweißes, der sanften Note von Flieder, der ihm beinahe den Atem nahm und verschiedener Körperflässigkeiten, die sich berührten und vermengten während er ihre Hüfte noch immer mit einer Hand umfasst hielt und leicht vornübergebeugt mit der anderen Hand ihre linke Brust knetete.
Noch immer wusste Gaius nicht wie es dazu hatte kommen können - was ihn getrieben hatte oder gar wieso sie hier war.
Sie war einfach da gewesen - nicht etwa wie ein Geist, sondern viel eher körperlich, nur mit einem Mantel bekleidet. Sie hatte sich ausgezogen und Gaius hatte gespürt, wie ihm das Denken schwer wurde. Er zog sich aus ihr zurück, drehte sie um - nicht vorsichtig, sondern fordernd, wenngleich auch grob die falsche Beschreibung gewesen wäre. Mit einer Hand half er ihr aus dem Bett, ehe er sie zu einer nahen Wand führte, an welcher ein großer, weicher Teppich angebracht war. Für die Kunstfertigkeit der Motive oder der darauf zu sehenden landschaft interessierte sich Gaius jedoch wenig. Er hob sie hoch, drang in sie ein und stemmte sich zusammen mit ihr gegen die Wand, im immer gleich bleibenden Takt. Sie schmiegten sich enger und schneller aneinander, während er den Geruch von Flieder in seiner Nase trug. "Ich will das du kommst" stöhnte er leise und küsste sie, löste sich von ihr und spürte noch den SPeichel auf seinen Lippen, während er sie erneut gegen die Mauer drückte. "Komm schon!"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 7:03 pm

Sie hatte damit gerechnet, dass er nicht sanft und zögerlich mit ihr umgehen würde, hatte mit den fordernden Berührungen gerechnet und es hatte ihr gefallen, für ein paar Stunden wenigstens, die volle Aufmerksamkeit des Mannes zu besitzen, an den sie sich gerade presste. Ihre Beine hielten seinen Körper umschlugen, ihre Hände glitten immer wieder über die schweißnasse Haut seines Rückens und ab und an kratzte sie mit den Fingernägeln darüber und hinterließ rötliche Striemen auf der sonnengebräunten Haut. Sie mochte seine Wildheit, sein Fordern und die Tatsache, dass sie sich hier vollkommen fallen lassen konnte, den Umstand, dass er nichts sagte und nicht fragte, warum sie hierher gekommen war mit nichts außer ihrem eigenen Mantel, der ihre Blöße bedeckt hatte und irgendwo in dem letzten Rest ihres momentan noch aktiven Verstandes stellte sie fest, dass sie ihn so schnell nicht wieder von der Angel lassen würde, an der sie ihn soeben hatte. Elijah hätte genau das niemals getan, sich niemals so fallen gelassen und nur an das Eine gedacht - den Sex.
Fahrig glitten ihre Finger hinüber zu seinem Nacken und zogen ihn erneut zu sich ehe sie ihren Kopf abwandte, bevor er sie erneut küssen konnte, nur um wenig später ein leise gehauchtes "Nicht ohne dich" zu Stande zu bringen, das halb von ihrem Stöhnen verschluckt wurde. Es war schwer geworden, ihre Beherrschung aufrecht zu erhalten während sie immer wieder schauderte, ab und an den Kopf in den Nacken legte, als sie glaubte, es nicht mehr auszuhalten und schwer schlug ihr eigenes Herz gegen ihre Brust, pochte darin und nahm ihr jedes bisschen an Verstand, der zuvor noch in ihr bestanden hatte. Noch einmal drängte sie ihr Becken gegen ihn, um es ihm leichter zu machen, die Wand hinter ihr vergessend, an der ihr Rücken noch immer lag und die sie zuvor noch gestört hatte.
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 7:16 pm

Sein Herz klopfte wie wild gegen seine Brust, schien aus dieser heraus springen zu wollen. Ihr Körper fühlte sich warm und weich an, während er ihre Nähe spürte. Ihr Atem, der wie ein Sommerwind über ihn strich, während er seine gesamte Umgebung ausblendete. Es gab nur noch sie beide und ihre Körper, die sich eng aneinander schmiegten und den Schweiß, welcher es ihm schwer machte sie an Position zu halten, ehe sie sich ihm entgegen streckte und so mehr Gleichgewicht brachte.
Er küsste sie erneut, schmeckte den süßen Geshcmack der Begierde, während er ihr stoßweise ins Ohr atmete. Seine Atemzüge wurden kürzer, er versuchte mehr Luft einzuziehen konnte es aber nicht. Er spürte auch, dass Adrianas Atem immer wieder von sanften stöhnen unterbrochen wurde. Als seine Welt explodierte, und er spürte wie auch ihr Körper sich versteifte küsste er sie lang und innig, spürte ihre vom Küssen geschwollenen Lippen. Sie blieben so noch einige Sekunden, ehe er sie langsam loslies und ihr hinunter half, ihr noch einmal kurz am Schritt vorbei strich und die wärme spürte. Dann machte er einen Schritt zurück und wankte, griff nach dem Fensterbrett. Sterne explodierten vor seinen Augen und die Ränder flammten kurz schwarz auf.
"Verfluchte Höllen..." keuchte er. "Succubus..." er grinste, während sich langsam weider die Farbe in seiner Welt wiederfand
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 7:26 pm

Adriana lächelte lediglich auf die Worte, die er zustande brachte und trat mit ruhigen Schritten hinüber zu dem Bett, nur um sich wenig später darauf sinken zu lassen, gar nicht erst daran denkend, sich wieder anzuziehen und zu gehen. Neugierig glitten ihre Augen über seine nackte Erscheinung, die fein definierten Muskeln, die immer wieder zuckten während sich der große Legat noch immer an dem Fensterbrett festhielt und sichtlich Mühe damit zu haben schien, sich in seiner Umgebung zurecht zu finden. Belustigung stand in ihren hellen Augen und ein amüsiertes Lächeln umspielte die roten Lippen, erhellte ihr feines Gesicht ehe sie sich einfach zurück in die Kissen sinken ließ und eine Hand nach ihm ausstreckte, um ihn dazu einzuladen wieder zu ihr zu kommen. Ja, sie würde diesen Ort in jedem Fall noch öfter besuchen, wenn das jedes Mal wieder dabei herauskam. Als er sich nicht bewegte, begann sie leise zu lachen und drehte sich zur Seite, sich die langen dunklen Haare über die Schulter zurückstreichend und ein Bein über das weiße Laken schiebend, das sie zuvor über sich gezogen hatte.
"Als ob es dir nicht gefallen hätte", ertönte schließlich leise wispernd ihre Stimme und sie hob die Augenbrauen ein Stück weit, ihre Fingerspitzen über das weiße Laken streichen lassend als wäre es sein Körper, den sie zuvor noch liebkost hatte. "Ich kann gehen, wenn du willst ...", bot sie dann an und legte den Kopf schief, in Erwartung seiner Antwort während sie sich in die Unterlippe biss. Ihr Bruder würde sie umbringen, wenn er hiervon erfahren würde und insbesondere würde er seinen Soldaten dafür ermorden, was hier vorgefallen war, aber solange Gaius nicht wusste, wer sie war und ihr Bruder nichts erfahren würde, waren sie und ihre kleinen Spielchen vollkommen sicher. "Niemand muss etwas davon erfahren."
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 7:44 pm

"Bleib" meint er schließlich abwehrend, während er zu ihr ging und sich neben ihr auf das Bett sinken ließ, das kühle Laken genos, welches seinen erhitzten Körper die nötige Ruhe verlieh. Er spürte, wie sie ihr Bein über die seinen legte, spürte die unbändige Hitze und die noch immer leichte Feuchte, die davon ausging und die sich anfühlte, als würde sie seine überreizte Haut verbrennen. Doch er sagte nichts, sah ihr nur in die Augen und hob die Brauen, während das Blut wieder langsam dahin floss wo es hingehörte.
"Und natürlich hat es mir gefallen, was für eine Frage" erklärte er in seinem ruhigen Bariton, während er mit seinem Blick sie geradezu verschlang. "Aber darf ich fragen warum? Nicht, dass ich mich beschwere, aber... soweit ich weiß bist du eine gesuchte Verbrecherin in meinem Land und ich könnte dich jetzt, so verletzlich wie du bist" er brach ab. "Ich bin nicht im Dienst, was soll das. Aber dennoch - warum? Ich meine, gehört das hier zur Gastfreundschaft? Dann habe ich das Land definitiv unterschätzt"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 7:54 pm

Eine ganze Weile lang schwieg Adriana, als wolle sie sich Gedanken über diese Antwort machen, dann allerdings schob sie einen Arm auf seinen Brustkorb und stützte sich darauf ab. Sanft und zärtlich ließ sie ihre Hand über die weiche, schweißnasse Haut gleiten während ihre Augen immer wieder von seinem Gesicht, seinen Körper hinunter wanderten und dort eine Weile lang verharrten. Unter ihren Fingern spürte sie seinen Herzschlag, spürte das heftige Pochen als wäre es ihr eigenes Herz und lächelte darüber sacht während ihr Bein sich ein Stück das seinige hinauf arbeitete, nur um wenig später inne zu halten. "Weil du mir gefallen hast", lautete schließlich ihre lapidare Antwort als wäre es das Natürlichste der Welt und über seine Verwirrung lachte sie erneut leise ehe sie mit der freien Hand sein Gesicht entlang strich und sein Kinn mit einem Zeigefinger ein Stück weit hob, nur um ihn wenig später zu küssen.
"Nicht alles muss einen tieferen Sinn haben, Gaius ... du warst interessant und ich wollte dich. Nichts weiter", führte sie noch an seinen Lippen aus und senkte den Blick ein Stück weit ehe sie ein leises wohliges Seufzen verlauten ließ. "Und es hat Spaß gemacht ... ich hab nicht eine einzige Minute bereut", setzte sie nur wenig später nach, hielt aber wissentlich zurück, dass sie sich selbst jetzt noch immer sehr gut gegen ihn zu verteidigen wusste, selbst wenn er außerhalb des Dienstes war, doch bislang hatte der Legat nicht gewirkt, als habe er vor, ihr ein Leid anzutun und so fühlte sie sich in diesem Augenblick durchaus sicher in den starken Armen, in denen sie lag und deren Berührungen sie mochte. Noch einmal streckte sie sich nach vorn, glitt mit ihren Lippen über seine Brust hinauf bis zu seinem Hals ehe sie ein leiseres "Ich bin bei euch eine Verbrecherin ... aber trotzdem nicht weniger eine Frau, Gaius" hinterher schickte und ihre andere Hand von ihm löste, um sie seinen Brustkorb hinab gleiten zu lassen. "Es ging mir nicht um irgendein Land oder um eine Gastfreundschaft ... nur um dich."
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 8:07 pm

Gaius kaute kurz auf seiner Lippe, versuchte noch immer soetwas wie das für und wider abzuwägen, ehe er sich eingestand, dass er in seinem jetzigen Zustand nichts, aber auch wirklich garnichts sinnvolles überlegen konnte - und selbst während er über diese Unsinnigkeit grübelte spürte er, wie sich sein Gehirn in den Urlaub verabschiedete und so tat es Gaius ihm gleich.
"Tut mir leid, ich konnte dir nicht ganz folgen" gestand er ihr schließlich und lächelte entschuldigend. "Mir dreht sich noch immer alles und außerdem bist du nackt" erklärte er und fuhr mit einem Daumen über eine ihrer harten Brustwarzen. "Ich war nur verwirrt, dass ist alles. Normalerweise stürmen keine nackten Magierinnen meine Zimmer. Aber gerne mehr davon" erklärte er und zog sie näher zu sich.
"Du warst unglaublich" erklärte er und küsste sie erneut. "Ich lande jetzt aber nicht im Hexenkessel?" er legte ihr einen Finger auf die Lippen, als sie zur Antwort ansetzte. "Küss mich lieber"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 8:17 pm

Es war genau das, womit sie gerechnet hatte und was sie letztlich auch bezweckt hatte, der Umstand, dass er vergaß, wer sie war und es nicht mehr wichtig war, welchen Namen sie trug oder gar welche ihrer Gaben zuvor für das fyonarische Volk noch so sehr verdammbar waren. Gaius lag hier nackt neben ihr, hielt sie fest und sie dachte nicht im Traum daran, ihm noch weh zu tun während die Furcht, die sie zuvor noch vor den Soldaten des Reiches gehabt hatte, allmählich weiter schwand. Verlangend schob sie sich ein Stück näher zu ihm und küsste ihn erneut, schob ihren Arm um ihn herum und zog ihn näher zu sich hin ehe sie sich nach einer schieren Ewigkeit wieder von ihm löste, nur um ein leises "Ich verspreche, dass ich so jemanden wie dich mit Sicherheit nicht in meinen bösen Hexenkessel werfe ..." zu säuseln ehe sie ihn erneut zu sich zurück zog und sich dann auf den Rücken drehte, ihn über sich ziehend. Er dachte nicht mehr nach und während sie ihre Hände erneut seinen Körper erkunden ließ, blinzelte sie immer wieder unter den dunklen Wimpern zu ihm hinauf ehe sie sich ihm empor streckte, um ihn erneut zu küssen.
Alles, was sie in diesem Augenblick wollte, war ihm nah zu sein, ihn bei sich zu spüren und den Moment nicht so hastig beenden zu lassen, wie sie es sonst stets gewohnt war. Sie spürte die dunklen Augen, die auf ihr lagen als sie sich ihm entgegen streckte und ihren Körper gegen den seinen drängte und angesichts des überraschten Atmen des anderen erneut leise zu lachen begann. "Keine Angst ... ich schone dich", versprach sie mit einem belustigten Funkeln in den bernsteinfarbenen Augen und hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. "Für heute zumindest ...", folgte es der Geste nur wenig später. "Solange du möchtest, dass ich wieder hierher komme ..."
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 8:33 pm

"Hier kann von wollen keine Rede sein" erwiderte Gaius und schüttelte den Kopf, während er langsam mit seinen beiden Händen ihre Formen nachfuhr und seinen Geist wieder auf weite Fahrt sandte, welche zu ihrem Körper führte welchen er nun unmittelbar vor sich sah. "Ich bin dir verfallen und werde wohl kaum einen Tag mehr damit auskommen ohne an deinen nackten Leib denken zu müssen" erklärte er und schüttelte den Kopf. Er wollte hier keine großen Worte schwingen. "Ich bin Soldat und nicht gut darin dir hier jetzt Liebesschwüre vor zu quasseln. Ich will dich - hier und jetzt und jeden Tag solange ich hier verweile" erklärte er und nahm ihre Brust in den Mund um nicht in die Verlegenheit zu kommen noch weiter irgend einen Stuss zusammen stottern zu müssen.
"Reicht dir das?" meinte er leise, eher undeutlich
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 8:51 pm

Sacht drehte sie sich zur Seite und entzog sich ihm für einen Moment, nur um ihn wenig später erneut zu sich hinauf zu ziehen. "Ich bin kein Land, das du erstreiten musst. Es gibt hier keine Feinde, die dir etwas fortreißen können - nur dich und mich", sagte sie leise lachend und überhörte damit jedwede andere Worte, die er zuvor noch formuliert hatte. Es war niedlich, wie sehr er sich an freundlichen, schönen Worten versuchte und sie nahm die Komplimente durchaus an, die er ihr in diesem Augenblick machte, so plump sie auch sein mochten, aber auch das trug sie ihm nicht nach. Er war ein Soldat, ein Mann der Tat statt ein Mann der Worte und während sie ihn erneut küsste, stellte sie erstaunt fest, dass sie hier zufrieden war - zufrieden damit einen Mann gefunden zu haben, der sich einzig und allein für sie interessierte, nicht sprunghaft von einem Punkt zum nächsten wechselte bis er sie vollkommen vergessen hatte. Es entschleunigte sie selbst mehr als sie es beabsichtigt hatte und es war seltsam festzustellen, wie zufrieden und glücklich sie sich im Moment fühlte, wo sie ihre Finger erneut seine Brust hinab sinken ließ, nur um wenig später an seinen Oberschenkeln zu stoppen und sacht darüber zu streicheln.
"Es gibt niemanden außer dir, Gaius. Niemand nimmt mich dir fort", säuselte sie leise und lächelte noch einmal versichernd ehe sie nach einem seiner Finger griff und selbigen zu ihren Lippen führte, sacht mit der Spitze ihrer Zunge darüber fahrend ehe sie ihm einen sachten Kuss darauf hauchte und ihn dann wieder loszulassen. Wissend, dass jeder seiner Blicke auf ihr ruhte, schob sie die langen Beine aus dem Bett und erhob sich, zu einer der Türen tretend, die zu einem angrenzenden Baderaum führten. Noch an der Tür wandte sie sich über die Schulter zu ihm zurück, sich an dem Rahmen abstützend und die dunklen Locken schüttelnd, die ihr über den bloßen Rücken glitten und deren Spitzen sie auf der nackten Haut kitzelten. "Begleitest du mich?"
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Gästezimmer   So Jan 25, 2015 8:59 pm

Gaius gab keine Antwort, ehe er aufsprang und dabei ein Teil der Bettdecke mitriss, welche mit sanften Klatschen auf den Boden fiel und dabei einige Federn ließ, welche aus einer während der Sex aufgeplatzten Naht auf den Boden quollen. Gaius kümmerte sich keinen Kehricht darum, sondern folgte ihr, während er noch immer ihre warmen Berührungen in seinem Schritt spürte. Blut pochte durch seinen Körper, pochte durch seine Scham und er spürte erneut das Verlangen nach ihr. Er hörte noch, wie sie das Wasser in die Wanne goss, welches zuvor in einem großen, kupfernen Kessel angeheizt worden war. An jedem anderem Tag wäre Gaius aufgefallen wie Rückständig es war, kein warmes Wasser aus Wand kommen zu lassen, wie es in ihren Thermen an der Tagesordnung war. Heute jedoch, bemerkte er dies nicht einmal, sondern sah nur ihren Körper.
Gaius spürte, wie seine Knie zittrig wurden, während sein Körper auch Hochtouren arbeitete um ihn auf das kommende vorzubereiten. Adriana stieg in den riesigen Zuber und Gaius folgte ihr, lehnte sich über den Rand und begann langsam mit zwei, dann drei Fingern in sie einzudringen. Er mochte nicht gut mit Worten sein, kein Poet - aber er konnte mit seinen Händen mehr als nur ein Schwert führen.
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