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 Das alte Herrenhaus

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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 09, 2014 11:02 pm

Sie war ihm nur allzu bereitwillig gefolgt und nachdem sie nun das große Badezimmer betrat und sich der warme Duft der fremdländischen Öle seinen Weg in ihre Nase bahnte, schloss sie genießerisch die Augen, sich im Stillen bereits auf das warme Bad freuen. "Natürlich darfst du", lautete schließlich ihre leise Antwort auf seine leise Frage, die begleitet wurde von einem weichen Lächeln, das zum ersten Mal seit Stunden auch wieder ihre Augen erreichte und dafür sorgte, dass das Gefühl des Heimkommen sich in ihr wieder ausbreitete. Hier war sie Zuhause, hier war der Mann, den sie so sehr liebte, dass es ihr beinahe weh tat und in diesen Räumen war sie sicher, hierher hatte sich bislang noch nie ein Attentäter verirrt, der ihnen beiden aufgelauert hatte und sie dankte wem auch immer für diesen Umstand. Ein wohliger Schauder jagte über ihren Rücken, als sie seine Berührungen an ihrer Haut spürte und eine Gänsehaut zog sich über ihre Arme ehe sie den Kopf in den Nacken legte, nur um Elijah ein Stück näher zu sein als es zuvor der Fall gewesen war, ihre Lippen an seinem Hals entlang streifen zu lassen und selig zu lächeln.
"Danke", flüsterte sie leise in sein Ohr und hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Halsbeuge während der feine Stoff nur wenig später zu Boden sank und sie sich zu ihm herum drehte. "Dafür, dass ich dich hab", ließ sie folgen während sich ihre eigenen Finger behutsam um die Säume seiner Kleider legten und sie nur wenig später von seiner Haut schälten. "Dafür, dass du hier bei mir bist", schickte sie noch nach und ließ ihre Finger sanft an seiner Brust hinab wandern bis sie den Bund seiner Hose unter ihren Fingerspitzen erfühlen konnte und das nächste Kleidungsstück von seiner Haut löste. "Dafür, dass du mich liebst."
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 09, 2014 11:17 pm

Wenige Augenblicke später standen sie Nackt hintereinander und Elijah spürte ihre warme Haut auf der Seinen, spürte jedes noch so kleine Härchen auf ihren Armen, ihrem Nacken.
"Bedanke dich nicht dafür" bat er sie und fuhr sanft mit einer Hand an ihrer Seite entlang, knapp an dem Ansatz ihrer Brust vorbei, hinunter zur schmalen Taille und dann über die ausgeprägten Hüften. Ein anderer Mann hätte sie sich nun genommen. Ein anderer Mann hätte diese Atmosphäre der Intimität mit einer Sexuellen verwechselt.
"Komm" flüsterte er leise und küsste ihre Halsbeuge, fuhr mit seiner Wange an der ihren entlang. Sie war so unglaublich warm, so weich und wenn er gekonnt hätte, so hätte er sie den ganzen Tag nur berührt, sie sanft gestreichelt. Er war glücklich - und fern war alles was er gesehen hatte.
Er schob sie seicht Richtung Badewanne, ehe er selbst hineinstieg und das grüne, nach Eukalyptus duftende Wasser ihn umschloss und sanft auf seiner Haut prickelte.
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 09, 2014 11:26 pm

Nur allzu gern hätte sie vergessen, nur allzu gern wäre sie wieder zu dem zurück gekehrt, was sie beide stets miteinander verbunden hatte und wenngleich auch das heiße Wasser auf ihrer Haut schmerzte, so wollte sie dies ihm dennoch nicht zeigen. Er sollte sich keine Sorgen um sie machen - sie wollte ihm nichts darüber erzählen, nicht darüber sprechen - alles, was sie nun wollte, war bei ihm zu sein, seine Arme um ihren Körper zu spüren und ihn bei sich zu wissen und als er sich ebenfalls in das warme Wasser sinken ließ, das Edmure für sie beide bereitet hatte, lächelte sie seicht, glücklich darüber, dass er sich in diesem Moment darauf einließ. Erneut ließ sie sich mit dem Rücken gegen ihn sinken, tastete behutsam nach seinen Händen und führte sie um ihren eigenen Körper herum ehe sie den Kopf an seine Schulter anlehnte und die Augen schloss, sich jenen Moment einprägte, um davon zu zehren, wenn sie erneut würde gehen müssen.
Sanft schoben sich ihre Finger zwischen die seinen, fädelten sich dort ein, als könne sie damit auch seine Gedanken einfangen, bevor sie erneut zu anderen Dingen striffen, die sie in diesem Moment ganz und gar nicht interessierten - sie wollte bei ihm sein, seine Nähe und die Geborgenheit spüren, die er ihr vermittelte. Nicht mehr und nicht weniger und dennoch war sie es, die nach einer ganzen Weile erneut die Stille erneut durchbrach und unter schweren Lidern zu ihm hinauf blinzelte.
"Wie war dein Tag? Du hast bislang nichts von dem erzählt, was du getan hast." Belanglosigkeiten - vielleicht würden eben jene Belanglosigkeiten ihr dabei helfen, sich weniger wie die Verräterin zu fühlen, die sie doch im Grunde genommen war und vielleicht würden eben diese Belanglosigkeiten auch ihm dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 09, 2014 11:37 pm

"Ich... habe eine alte Kammer auf dem Gelände entdeckt" erklärte er ihr leise, überlegte zuerst ihr die genauen Vorkommnisse zu verschweigen, ehe er fortfuhrt. "Auch wenn ich nicht genau weiß wie ich dahin kam. Ich schätze jedoch, dass ich eingeschlafen bin während ich in der Bibliothek gelesne habe und das magische Strukturen mein Unbewusstsein gerufen haben. Ich nehme an ich bin Schlafgewandelt und wurde von diesem Ort gerufen" erklärte er ihr schließlich.
"Es gibt Katakomben unter dem alten Mausoleum, draußen auf dem äußeren Gelände. Dort unten müssen einst mächtige, magische Rituale statt gefunden haben. Aber, die genauen Ausführungen will ich ehrlich gesagt nicht jetzt durchleben. Sagen wir einfach, ich bin auf etwas gestoßen das uns voran bringen könnte. Und bei dir? Wie geht es in der Akademie voran? Ich habe gehört Lucrezias Verehrer soll einige... interessante Neigungen haben, die die junge Magierin in keinster Weise teilte"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 09, 2014 11:45 pm

"Ein Mausoleum und Katakomben darunter ...?", hinterfragte Adriana lediglich stirnrunzelnd und legte ihren Kopf in den Nacken, um zu ihm hinauf sehen zu können während das warme Wasser sie beide umspülte und ihr ein wohliges, warmes Gefühl verlieh, das jedoch nicht den eisigen Schauder verhindern konnte, der sich über seine Worte hinweg in ihr empor gekrochen hatte und sie nun frösteln ließ. "Elijah, was meinst du mit, Sie haben dich gerufen? ... " Sie war bereits im Begriff weiter zu sprechen, ihn weiter danach zu fragen und ihm mitzuteilen, dass das in keiner Art und Weise wirklich gut war, was er dort unten entdeckt hatte und langsam begann sie sich zu ihm herum zu drehen, musterte noch einmal sein Gesicht, in dem sie durchaus die Begeisterung über die Entdeckungen erkennen konnte und schob sich erneut ein Stück näher zu ihm hin, ihre Arme um seinen Nacken legend und ihn wenig später sanft küssend.
"Zeig sie mir", bat sie ihn schließlich leise, nachdem sie sich wieder von ihm gelöst hatte und überging damit schlichtweg das Thema, das er zuvor angeschnitten hatte. Lucrezia war für sie beide in diesem Moment nicht wichtig und sie wollte sich nicht mit der störrischen Schülerin beschäftigen, der sie bereits so oft gesagt hatte, sie solle die Finger von dem Schüler lassen, mit dem sie auf dem Ball erschienen war. Dass Doyle sie nun so an der Nase herum geführt und verletzt hatte, tat ihr um das Mädchen zwar leid, aber sie würde durch dieses Erlebnis lernen, dass sie anderen Menschen nicht so leichtfertig vertrauen durfte und dass nur die wenigsten für sie beide wirklich Gutes im Sinne hatten. Was Doyle anbelangte ... er würde seine Strafe noch erhalten. "Zeig mir später oder morgen, was du gefunden hast ... die Katakomben, vielleicht kann ich dir helfen."
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 09, 2014 11:57 pm

"Ich werde sie dir zeigen" versprach Elijah ihr und und strich ihr durch das nunmehr feuchte Haar, während er sie sanft auf den Scheitel küsste. "Aber nicht heute. Lass uns heute... einfach nur" er schien für einen kurzen Moment nach Worten zu suchen, "bleib heute Nacht bei mir. Keine Bücher. Keine Ablenkungen" bat er sie und zog sie noch ein Stück näher an sich, spürte die Berührung ihrer Haut ob der Nässe noch intensiver als zuvor und schloss für einen Moment die Augen.
Er wollte nicht über die Arbeit reden, doch es drängte ihn - so als würden sich die Worte selbst ihren Weg durch seinen Mund bahnen und mit aller Gewalt versuchen auszubrechen. "Ich habe auch einen Spiegel gefunden" erklärte er schließlich. "Ich bin nicht so versiert wie du, aber nach seiner Funktionsweise würde ich sagen es ist ein... ich glaube es heißt Gestator. EIn Träger - man kann mit ihm durch andere Spiegel schauen und vielleicht sind sogar Transporte durch ihn möglich" erklärte er leise, hüllte sich aber in Schweigen was er dadurch beobachtet hatte. "All dies zeige ich dir morgen. Einverstanden?"
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 12:11 am

"Morgen", wiederholte sie leise, wie zum Mantra für sie beide, als wolle sie sowohl sich, als auch Elijah noch einmal daran erinnern, dass sie sich nicht mehr an diesem Abend um Bücher oder andere neuere Entdeckungen kümmern wollten, die er an diesem Tag gemacht hatte und die trotz alledem dafür sorgten, dass sich die Sorge um Elijah nicht verringerte. Eine seltsame Macht hatte nach ihm gerufen, aber sie war zu scheu um nun ihren Geist auszusenden und in dem seinen danach zu suchen, was es gewesen war, wollte sie doch diesen kurzen Moment der Ruhe nicht damit vernichten, dass sie eine Grenze überschritt, die ihm bislang stets so heilig gewesen war. Keine Bücher, keine Ablenkungen klangen für sie beinahe zu schön, als dass sie wirklich den Glauben daran setzen würde, dass er am nächsten Morgen neben ihr liegen würde und sie die andere Bettseite nicht wie sonst auch kalt und verlassen neben sich vorfand, wenn sie erwachte. Dennoch wollte sie die Hoffnung daran nicht aufgeben und langsam drehte sie sich vollends zu ihm herum, bis sie letztlich halb mit dem Bauch auf ihm lag und streckte sich zu ihm nach oben, eine Hand zu seinem Gesicht führend und sanft darüber streichelnd, während sie beobachtete, wie die Wassertropfen von ihrer beider Haut abperlten.
"Heute gibt es nur uns beide", flüsterte sie von vollen Lippen, an denen ebenso die Wassertropfen hingen ehe sie ihn zu sich zog und ihn küsste. Sie wollte sich in dieser Berührung verlieren, wollte ihn bei sich wissen, seine Berührungen spüren und sich fallen lassen - in diesem Moment mehr denn je und was immer er in dieser seltsamen Krypta gefunden haben mochte oder wie auch immer ihr eigener Tag gewesen war, es verlor in diesem Augenblick vollkommen an Bedeutung. Sanft glitten ihre Finger seinen Nacken entlang, strichen über die weiche Haut und verloren sich schließlich in den erstaunlich kurzen Haaren, die sie zu lieben gelernt hatte, verankerten sich für einen kurzen Moment lang darin ehe sie sich wieder von ihm löste, um ein leises "Ich liebe dich" zu flüstern.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 12:20 am

"Ich liebe dich"
Die Sonne schien durch das große Fenster und kitzelte seine Nasenspitze. Der Nebel brach das Licht und kleine Regenbögen tanzten durch sein Zimmer während von draußen die Äste mit bunten Blättern raschelten. Elijah blinzelte, während er sich enger an Adrianas Rücken kuschelte, die Wärme der Anderen genoss und erst langsam wach wurde. Wie spät war es denn? Normalerweise war er ein absolute Frühaufsteher, doch nach dem schläfrig machenden Bad von Gestern Abend hatte er sie nur noch ins Bett getragen und sie hatten da gelegen, sich ihrer Liebe bekundet und dann waren sie eingeschlafen. "Adriana" flüsterte er leise und rüttelte liebevoll aber bestimmt an der Geliebten um sie zu wecken und als er ihre Aufmerksamkeit hatte deutete er in die Mitte des Raumes wo sich der Regenbogen aufhielt. Schwach und durchscheinend zwar, aber Unverkennbar. "Schau mal wer uns da besuchen kommt" flüsterte er, so als würde er den Regenbogen ansonsten verschrecken.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 10:52 pm

Eine leise Stimme mischte sich in den schönen Traum ein, in dem sie sich verloren hatte und der ihr eine der zahlreichen Möglichkeiten gezeigt hatte, wie das gemeinsame Leben, das sie sich würden aufbauen können, aussehen mochte. Sie sah die großen Städte Fyonaras vor sich, die breiten Straßen und die Gesichter der Menschen, spürte Elijahs Hand, wie sie die ihre umschlossen hatte und wie sie einander glücklich zulächeln. Sie hörte seine Stimme, die sie beim Namen nannte, hörte, wie sie eindringlicher wurde und ihr die Szene unter den Händen hinfort glitt ehe sie nur widerwillig blinzelte, sich noch benommen von den Stunden des Schlafes über die Augen fuhr, nur um jene wenig später doch noch einmal dazu zu zwingen, sich schwer blinzelnd zu öffnen. "Guten Morgen ...", wisperte sie leise und richtete sich dann schließlich langsam auf, die warmen, weichen Kissen nur ungern verlassend, doch ihr Verstand brauchte, bis sie begriff, was immer er mit seinen Worten gemeint hatte und ihre Augen hinüber zu dem Regenbogen glitten, der sich in den Spiegelungen der Fenster und des Wetters draußen mitten im Raum gebildet hatte und sie zum Lächeln brachte.
Mit einer Hand fuhr sie sich durch die langen dunklen Locken, die ihr offen auf die bloßen Schultern fielen, die nicht von dem dünnen Laken bedeckt wurden, das sie um ihren schmalen Körper geschlungen hatte und ihre vollen Lippen hatten sich längst wieder zu einem seichten Lächeln geformt, das an Weichheit gewann als sie sich zu Elijah zurück drehte, der sie soeben aus dem Schlaf gerissen hatte. Er wirkte ebenso verschlafen, wie sie sich fühlte - er war die ganze Nacht hier gewesen und nicht, wie sie es erwartet hatte, bereits in den frühen Morgenstunden aufgewacht, um hinunter in die Bibliothek zu gehen bis sie Stunden später erwachte. "Hast du gut geschlafen?"
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 10:59 pm

"Viel zu lange" erklärte er ihr und unterdrückte ein Gähnen, ehe er sich zur Seite rollte und seinen Blick in das Sternenzelt warf, welches in die Decke des Himmelbetts gestickt worden und mit kleinen Diamanten versehen war. Mehr als einmal hatte er sich gefragt wie der ehemalige Besitzer dieses Hauses wohl an all diesen Reichtum gekommen war. Eine Frage, die vielleicht besser unbeantwortet blieb, vor allem da es ihnen noch immer nicht gelungen war eine der Türen im Keller zu öffnen, hinter der Edmure und er die Schatzkammer des Anwesens vermuteten.
Er wandte sich wieder an Adriana, "Ich habe noch nie so lange geschlafen - in den Straßen Dras Leonas war man immer so früh wie möglich wach um von den anderen Straßenkindern nicht ausgeraubt oder abgestochen zu werden. Bei meinen Eltern wurde früh morgens gelernt und später während ich durchs Land reiste war ich immer mit einem Auge wach. Nun so lange schlafen zu können wirkt befremdlich. Befremdlich aber... angenehm" er lächelte in sich hinein und schloss für einen kurzen Moment die Augen.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 11:15 pm

Der kurze Anflug eines Lächeln verschwand wieder von Adrianas Zügen als die eine Hand ausstreckte, nur um sie behutsam hinüber zu Elijahs Wange wandern zu lassen und sich dann schlussendlich doch wieder zurück in die Kissen sinken zu lassen. Behutsam glitten die Finger ihrer zweiten Hand um seinen Nacken herum, zogen ihn zu sich und als seine Stirn an der ihren lag, schloss sie die Augen. "Wir sind nicht in Dras-Leona, mein Herz. Hier gibt es niemanden, der dich ausraubt und ich werde nicht zulassen, dass dir jemals ein Mensch ein Leid zufügen wird", versprach sie ihm leise und streckte sich das kleine Stück nach oben, küsste ihn, um zu verhindern, dass er ihr die Wahrheit sagte - dass er sie hören lassen würde, dass sie nicht stets und ständig hier sein würde und dass es vielleicht in ihrer beider Zukunft liegen würde, dass ihnen etwas geschah. Sie wollte es in diesem Augenblick nicht hören, wollte nicht, dass all ihre schönen Träume der letzten Nacht mit der grausamen Realität konfrontiert werden würden und so schob sie ihre Hände sanft seinen bloßen Rücken hinunter, hielt ihn fest umschlossen ehe sie die Augen wieder öffnete, um in die seinen sehen zu können.
Wie oft schon hatte sie ihm ihre Liebe gestanden? Wie oft schon ihm mitgeteilt, was er für sie war und dass für sie das Leben ohne ihn nicht mehr vorstellbar war? Es waren so unzählige Situationen gewesen, so unzählige Momente, dass sie stets aufs Neue fürchtete, es würde ihrer beider Beziehung schaden, wenn sie es noch einmal sagte. Sie wollte ihn nicht mehr missen, seine Berührungen, die weiche, warme Stimme und die sanften Küsse - seine Visionen und all die kleinen Dinge, die sie ab und an verzweifeln ließen. "Lass uns hier bleiben. Du hast ohnehin verschlafen - ein paar Stunden werden kaum etwas ausmachen."
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 11:26 pm

"Ich liebe dich auch" antwortete er ihr auf ihre unausgesprochenen Worte und zeigte ein Lächeln welches nunmehr auch seine Augen gänzlich erreichte. Sie wollte noch mehrere Stunden hierbleiben. Wollte ihn bei sich haben und wenngleich auch noch soviel Arbeit auf ihn wartete... immer wieder schlich sich der Gedanke an Hisoka in seinen Geist und er verdrängte diesen sofort wieder.
"Lass uns hier bleiben den ganzen Tag wenn es geht" erklärte er ihr schließlich. Alsbald würde sie wieder fort gehen müssen und zurück zu dem Mann, der ihr weitere Macht ermöglichen würde.
"Sag mir das ich das richtige tue" meinte er schließlich und sah zu ihr. "Sag mir, dass meine Entscheidungen bisher die richtigen waren und das meine Pläne noch Früchte tragen werden. Sag mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und das du mit allem Leben kannst was es mit sich bringt. Sag mir, dass du es verstehst wenn ich fort bin. Dass du mir nicht zürnst, wenn ich meinen Büchern zuweilen mehr Zeit gönne als dir. Sag mir, dass du weißt das ich dies nur für dich tue. Für unseren Traum unsere Zukunft in einer sicheren Welt. Für die Kinder, die wir vielleicht einst haben werden. Sag mir das du mich trotz und wegen all meinen Fehlern liebst damit ich nicht Zweifle Nachts wenn der Wind gegen die Fenster peitscht und die Welt in Dunkelheit gehüllt ist"
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 11:38 pm

"Ich liebe dich, Elijah. Für alles, was du bist und alles, was du tust. Ich liebe dich dafür, dass du dich ab und an deinen Büchern zuwendest - dafür, dass du weit vor mir wach bist und hinunter gehst. Dafür, dass du deine Aufgabe nicht aus den Augen verlierst. Ich liebe dich für den Ausdruck in deinen Augen, wenn du mich ansiehst - ich liebe jedes einzelne Lächeln von dir - jede einzelne Sekunde, die ich gemeinsam mit dir verbringen kann, selbst wenn sie noch so selten sein mögen. Jede Nacht, die wir beieinander sind, jedes Gespräch, das wir führen, deine Stimme, wenn du mir die Dinge erzählst, die für dich wichtig sind und ich liebe es, dir zuzuhören, mit dir zu sprechen oder auch einfach nur bei dir sein zu können. Ich liebe es, dass ich, wenn ich aufwache, immer nur dein Gesicht vor Augen habe", antwortete sie mit leiser Stimme und hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen, sanft mit einer Hand sein Gesicht entlang streichelnd, mit den Fingerspitzen die Umrandungen nachfahrend, als wäre dies die einzige Möglichkeit, wie sie sich all das genauer einprägen konnte, was ihn so sehr auszeichnete. Das, was hinter seiner Fassade steckte - jene Dinge, von denen sie wusste und die er vor den meisten anderen verborgen hielt, jene Dinge, die den Mann ausmachten, in den sie sich verliebt hatte und der alles für sie war.
"Du tust das Richtige, mein Herz, und ich werde an deiner Seite sein, komme, was wolle. Wir beide werden diese Welt von dem Fluch befreien, wir werden Erfolg haben und was immer dazu nötig ist, um unser Ziel zu erreichen - um eines Tages gemeinsam in Frieden und Glück leben zu können - ich werde es mit dir gemeinsam tun. Eines Tages werden wir weit fort von hier sein, wir werden ganz einfache Menschen sein können - wir werden glücklich sein und wir werden eine Familie sein. Du und ich."
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mi Sep 10, 2014 11:52 pm

"Und ich liebe dich Adriana, weil... für..." er verstummte, sah ihr eine Zeit lang in die Augen und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. "Als ob ich das noch in Worte fassen könnte mein Herz. Du bist mein Leben. Meine Bestimmung. Mein Alpha und mein Omega" er seufzte. "Ich kann es nicht in Worte fassen, nicht einmal begreifen wie tief ich für dich empfinde und ich wünschte ich könnte es dir öfter beweisen..." er blieb einen kurzen Moment still, ehe ihm ein Zitat aus einem Stück einfiel, dass seine Eltern oft gespielt hatten. "Zweifle an der Sonne Klarheit, zweifle an der Sterne Licht, zweifle, ob lügen kann die Wahrheit, nur an meiner Liebe nicht." trug er schließlich vor und küsste sie zärtlich auf die Lippen um jeglichen Spott zu versiegeln bevor er entkommen konnte.
Ja sie hatte recht - sie würdne zusammen sein und eines Tages würden sie ein lebenswertes Leben führen können. Bis dahin würden sie verbrechen Begehen und Freunde verraten müssen. Grenzen mussten überschritten und über Leichen gegangen werden. Doch all dies würde letztlich nicht mehr sien als der Grundstein einer neuen Zivilisation und wenn es erst soweit war, so waren alle Sünden vergeben und nichtig
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Do Sep 11, 2014 12:03 am

Adriana ließ jene Worte dabei bewenden, die er ihr soeben vorgetragen hatte und die ihr trotz des einfachen, kindlich wirkenden Reims so viel bedeuteten, wie kaum etwas, das ein anderer jemals zu ihr gesagt hatte und erneut schob sie sich näher zu ihm hin, wollte die Distanz durchbrechen, die zwischen ihnen beiden gestanden hatte, weil ebene jene Distanz es war, die sie frösteln ließ. Sie hatte es sich gewünscht, dass er eines Tages etwas dergleichen sagen würde, hatte gehofft, dass sie für ihn nicht einfach nur ein Spielzeug war und nun jene Worte zu hören, die so ehrlich und so voller Wärme an ihre Ohren drangen, trieb ihr beinahe die Tränen in die Augen.
Das Gefühl, das sanfte Kribbeln in ihrem Magen, das Gefühl des überschwänglichen Glücks und der Sorglosigkeit, das sie zuvor noch nie so wahrgenommen hatte, brachte sie durcheinander, machte sie trunken und ließ sie sich mit aller ihrer Kraft wünschen, sie könne diesen Moment in der Ewigkeit einfrieren, um nie wieder fortgehen zu müssen. Heimat war stets nur ein Wort gewesen, stets nur etwas, das einen Ort beschrieb, an dem sie sicher sein konnte und an dem man sie nicht jagte, doch hier und jetzt - in den Armen jenes Mannes, dem sie bereits seit so langer Zeit vollkommen verfallen war, erhielt jenes Wort eine neue Bedeutung - es war jener Ort, der sie glücklich machte und die Anwesenheit des Mannes, den sie über alles liebte und dessen Anwesenheit, dessen Worte und dessen Liebe sie glauben ließen, sie könne fliegen. Für ein Schiff ohne Hafen ist kein Wind der richtige, hieß es in dem Land, in dem sie geboren worden war und Elijah war ihr Hafen, der Ort, an den sie zurückkehren konnte und der für sie stark war, der beständig blieb und dessen Licht sie auch in den dunkelsten Stunden noch leiten würde.
"Ich will mein Leben immer mit dir verbringen. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und Sekunde. Mit niemand anderem."
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Do Sep 11, 2014 12:10 am

"Das wirst du niemals müssen. Wenn all dies vorbei ist wirst du nie wieder einem anderen Mann nah sein müssen" versprach er leise und seine Stirn berührte die ihre während er sich fester an sie drückte und sie beinahe eins wurden. Ein Gedanke, ein Geist, eine Seele.
Er umschlang sie so fest und sie hielt auch ihn so fest das er kaum mehr Luft bekam und es war gut. Eine Gänsehaut jagte über seine Arme, kitzelte seinen Nacken und fuhr ihm mit Eiswasser den Rücken hinab.
Diese Frau war das Einzige was zählte - sie war seine Welt. Der Mittelpunkt seines Universums um den sich alles drehte. Einst hatte er seinen Traum gehabt - hatte Rache für seine Eltern gewollt. Dann hatte sich dies gewandelt und Gerechtigkeit war sein Antrieb gewesen. Aber noch nie hatte er so große Fortschritte gemacht, niemals solch eine Motivation und solch einen Antrieb besessen wie sie. Mittlerweile hatte er diesen Traum für sie. Und nichts und niemand würde ihn davon abhalten sie glücklich zu machen
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Do Sep 11, 2014 10:01 pm

Der Abend war über das Herrenhaus eingekehrt und streckte seine langen Finger nach ihnen aus, verdunkelte die Zimmer und ließ Schatten im Zwielicht tanzen. Adriana und er saßen nebeneiander auf zwei großen Ohrensesseln, vor ihnen auf einem kleinen Tisch hatte Edmure in weiser Voraussicht zwei dampfende Tassen heißer Schokolade deponiert. Elijah berührte nur sanft, beinahe zaghaft die heiße und dampfende Tasse während er zu Adriana sah und ein Lächeln in sein Herz trat. Sie benutzten das Kaminzimmer viel zu selten und er beschloss dies zu ändern, sooft wie sie bei ihm war.
„Ich würde dir gern eine Geschichte erzählen und deine Meinung dazu hören“ erklärte er ihr und schenkte seiner Geliebten ein aufmunterndes Lächeln. „Das heißt wenn du magst“, nachdem er ihre Zustimmung erhalten hatte räusperte er sich. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie lang die Geschichte ist. Ich habe sie noch nie jemandem erzählt. Um genau zu sein glaube ich, dass seit vielen hundert Jahren sie niemand mehr gehört hat. Es ist eine Geschichte über den Kampf von Gut gegen Böse. Von dem Anfang der Magie und Freundschaft. Was von alle dem wahr ist weiß ich nicht – ich glaube auch, dass dies heute niemand mehr weiß. Was ich weiß habe ich aus vielen verschiedenen Quellen zusammen getragen. Einige davon waren noch in Stein gemeißelt – Geschichten die so alt sind, dass mir die Sprache so fremd vorkam als sprächen die Tiere zu mir. Ich habe versuch alles so gut zu übersetzen wie es geht, einige alte Übersetzungsfehler auszubügeln aber… nun. Es sind alte Geschichten und die Wahrheit in ihnen geht oftmals verloren“ er nahm einen Schluck von der heißen Schokolade ehe er anfing.
„Unsere Geschichte hat sich vor etwa eintausend Jahren so oder so ähnlich ereignet. Um dir ein Gefühl für diese Geschichte zu geben, vor eintausend Jahren gab es noch keine Menschen in diesem Land. Das Volk Fyonaras war nicht mehr als Wilde, die gerade die Viehzucht entdeckten und oben im Norden in Fyham fing ein Bruderkrieg an, aus welchem viele hundert Jahre später die Familie Palancar hervor gehen sollte. Es war eine Zeit, in der die Hadarac Wüste noch ein blühendes Land war und die Zwerge in diesen Ebenen statt unter dem Berge wohnten. Die Drachen waren noch wild und ungezähmt und auch die Magie – wenngleich bereits gebunden war noch bärbeißig. Zornige Geister, Avatare der Magie striffen durchs Land.
Unsere Geschichte beginnt, dreht und endet mit einem Mann Namens Eärendil. Er war ein Elf wenngleich auch die Elfen damals nicht das waren was wir heute kennen. Sie waren nicht unsterblich und noch nicht so Weise wie die heutigen Abkömmlinge dieses Volkes. Es heißt, er sei bereits eintausend Jahre alt gewesen als er als erster seines Volkes Alagaésia betrat. Oder genauer seinen Fuß auf Beirland setzte. Er gründete hier auf diesem Flecken Erde eine Art Magierakademie – einen Turm dessen Spitze bis in den Himmel reichte und der so groß war, dass man ihn nur begehen konnte indem man solche Geräte benutzte wie du eines besitzt. Nur so war es möglich von Stockwerk zu Stockwerk zu gelangen. Er bildete Magier aus um diese zu Jägern zu erziehen – Jäger, welche das Böse, wahnsinnige Geister und wilde Drachen jagten und töteten.
Wie Eärendil aussah ist nicht genau überliefert, doch er soll langes, silbernes Haar besessen haben und besaß ein Schwert aus Stahl, einen Ring aus Silber und einen Bogen aus Drachenhorn. Sie sammelten alte Artefakte um diese von der Welt geheim zu halten, da Eärendil der Meinung war, dass die Magie nur in die Hände weniger gehört. Das sie aus der Welt fortgebracht werden musste. Es wendete Magie an, doch stets nur um andere Magie zu verhindern. Er wollte die Magie aus dieser Welt… verbannen. Sie in den Turm schaffen wo sie vor den Wesen der Welt verborgen bleiben und niemandem mehr Schaden konnte.“
Elijah nahm einen weiteren Schluck seiner heißen Schokolade ehe er fortfuhr.
„Es heißt, dass Eärendil schließlich eines Tages auf einen Fremden traf. Es war ein nebliger Tag und der ihm Unbekannte schien aus dem Nichts aufzutauchen. In den Geschichten nennt man ihn „Nebelelf“ allerdings glaube ich, dass dies ein Übersetzungsfehler ist. Ich denke eher, dass es „Mann der aus dem Nebel kam“ bedeutet. Jedenfalls kam der Mann, der sich selbst Makenshi nannte aus Aurea und diente dort dem Kindkaiser als Berater und Spion. Wie genau das Verhältnis zwischen Eärendil und Makenshi aussah kann ich dir nicht sagen – in einigen Quellen kämpfen sie Seite an Seite, während einige Schlachten gegeneinander überliefert sind.
Damals war Magie noch etwas Ureigenes – eine Fähigkeit die nicht erlernt werden konnte, sondern die noch in manchen Wesen steckte. Makenshi selbst war der Nebel selbst – er konnte eins mit diesem werden und ihn herbei beschwören wenn es Nötig war. Eärendil jedoch besaß eine andere Fähigkeit. Eine Fähigkeit, die sich aus vielfältigem Wissen leitete. Er war in der Lage die Wirklichkeit selbst anzuhalten. Es heißt, dass er eines Tages auf das Schicksal selbst traf, welches ihn für sich gewinnen wollte und er habe abgelehnt. Es heißt, das Schicksal habe ihn zwingen wollen jedoch war sein Wort stärker gewesen. Ich nehme an, dass auch diese Geschichte dafür steht, dass er einen starken Willen besaß und ein großes Unheil abwenden konnte“ er unterbrach sich, ehe er weitersprach. „Eines Tages jedoch, nachdem er zusammen mit einigen seiner liebsten Schüler einen Damonea erschlagen hatte wurde er mit seiner Vergangenheit konfrontriert. Ein einstiger Schüler, der sich von ihm abgewandt und den dunklen Künsten verschrieben hatte. Sein Haar war schwarz wie die Nacht und sein linker Arm, den er der Magie geopfert hatte nicht mehr als ein Gerippe mit dem er in die Seelen der Menschen greifen konnte. Eärendil schließlich sandte all seine Schüler und Makenshi fort, ehe er sich seinem Schüler zum Kampf stellte – hier auf Beirland. Er erschuf eine gewaltige Kuppel um den Anderen nicht entkommen zu lassen und als Eärendil nach einem langem Kampf einsehen musste, dass er geschlagen war setzte er all seine Energie frei und eine riesige Explosion erschütterte das Eiland und riss den Turm in tausend Stücke – einige davon kennst du als die alten Steine draußen in der Nähe der Klippe. Er riss sich und seinen Schüler in den Tod um die Welt davor zu bewahren, dass…. Nun sein Schüler wollte einem jeden Wesen die Magie schenken, um sie durch jene Kraft die sie alle verband zu versklaven. Der Turm war zerstört, der Orden der Jäger löste sich auf und seine Schüler verfassten ein Lied für ihn doch die Artefakte sowie einige Schriften waren im Keller des Turmes, in seinen Grundmauern eingelassen. Einige dieser Schriften sind hier in der Bibliothek und vielleicht erklärt dies den Reichtum dieses Hauses. Wenn der vorherige Besitzer auf einige der alten Kammern gestoßen ist, dann wissen wir nun auch woher der Fortschritt dieses Hauses stammt. Vielleicht befindet sich dort unten noch mehr
“ endete er schließlich.
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Do Sep 11, 2014 10:30 pm

Die Hände um ihre dampfende Tasse gelegt, hatte Adriana Elijahs Erklärung schweigend gelauscht, den Kopf gegen die Polster des großen Sessels gelehnt und die Augen geschlossen. Seine Stimme war warm und weich, floss wie süßer Honig in ihr Ohr hinein und ließ sie ab und an lächeln während sie jener alten Geschichte lauschte, die ihren Abend füllte und die sich im ersten Moment nach nicht viel mehr als einem alten Märchen anhörte, das alte Männer ihren Enkeln erzählten - Geschichten voller Magie und mächtiger Wesen, von Männern mit Visionen, die alles gaben, um die Welt zu einem Besseren wenden zu können, das Böse zu vernichten ehe sie von der Bildfläche verschwanden, wenngleich auch ihre Geschichten auf ewig fort zu leben schienen. Es waren Geschichten, von denen sie selbst glaubte, ein paar in ihrer Kindheit gehört zu haben, an die sie sich kaum mehr erinnerte und die den süßen Beigeschmack der Leichtigkeit mit sich trugen - das Gefühl von Wärme und einer vertrauten Umgebung während die Kälte die Welt vor den großen Fenstern zu einem Nebel aus Wind und Regen verschwinden ließ.
Ab und an hatte sie bei der Geschichte ihr Lächeln verloren und Bitterkeit war in ihr Gesicht zurück gekehrt. Magier einzusperren, jene Menschen mit der Gabe oder dem Fluch, wie sie es selbst bezeichnete, fortzusperren, damit sie niemandem weh tun konnten, schien selbst hier verbreitet gewesen zu sein. Die Erinnerungen, die in ihr aufkeimten, waren keine Guten - es waren enge, kalte Zellen, in denen sie ihre Jugend verbracht hatte, hohe Mauern und grimmige Wachen, die immer wieder zugeschlagen hatten, wenn sie den Mund geöffnet hatte, um einem anderen Schüler zu helfen. Sie erinnerte sich an die Kälte und die Einsamkeit, an unzählige Tränen, die sie vergossen hatte und an das Angebot zu unterrichten und dafür leben zu dürfen, bevor Lucrezia ihren Weg gekreuzt hatte. Die Türme waren nie etwas Gutes und was immer auch die Menschen vorgehabt hatten - Magier wegzusperren würde niemals die Lösung dafür sein, dass sie einen Fluch trugen, den sie nicht haben wollten und wenngleich Adriana inzwischen auch zu glauben wagte, dass es das Schicksal war, dass Elijah und sie zusammen gebracht hatte, so hielt sie es dennoch für Unsinn, dass es einen einzigen Mann auf dieser Erde gegeben hatte, der seinem Weg trotzte.
"Lass uns hinaus gehen, Elijah", bat sie nach einer Weile und öffnete langsam wieder die bernsteinfarbenen Augen, blinzelte unter dichten, schwarzen Wimpern zu ihm hinüber und beugte sich dann nach vorn, um ihre Tasse, aus der sie kaum etwas getrunken hatte, wieder auf den kleinen Tisch zu stellen, der zwischen ihnen stand. Ihre warmen Finger glitten sanft hinüber zu dem Bein des anderen, strichen darüber während sie ihr Lächeln zurück gewann und jenes ihre Augen wieder erreichen ließ. "Ich würde gern die Überreste des Turms sehen, gemeinsam mit dir. Vielleicht finden wir dort etwas, das uns weiter hilft."
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Do Sep 11, 2014 10:45 pm

"Klingt gut" erwiderte Elijah, welcher aufstand und zwei große Felle von einem Haken nahm, einen davon Adriana um die Schulter legte. Während ihr Fell aus vielen Kaninchenfellen zusammengenäht war, hatte für seines nur ein einziger, großer Bär sein Leben geben müssen. "Die Nacht ist kalt hier draußen zu dieser Jahreszeit" erklärte er leise und gab ihr einen Kuss, ehe er den Arm um sie legte.
Diese Geschichte hatte ihn bereits seit Tagen verfolgt, nachdem er sie endlich in eine richtige und auch logische Reihenfolge hatte bringen können und wenngleich er auch nicht wusste wie viel Wahrheit in all dem steckte, so schien Adrianas Vorschlag ihm doch am sinnigsten. Auf dem Weg nach draußen allerdings verschwand er noch kurz in der Küche nur um Adriana wieder am Eingang einzuholen. Er trug einen Korb bei sich, schwieg sich über dessen Inhalt allerdings noch aus.
Der Weg war weder steil noch schwer zu gehen und nach einer halben Stunde der Kälte Standen sie vor großen, viereckigen und behauenen Steinen, die Schräg und flach auf dem Boden lagen als habe ein Riese seine Bauklötze in den Sand geworfen. "Beeindruckend..."
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mo Sep 15, 2014 12:11 am

Elijahs Blick wanderte über die zahlreichen Bücher, welche er auf den großen Tisch gewuchtet hatte - sie alle waren aufgeschlagen und so zahlreich, dass er immer wieder von links nach rechts wandern musste um sie alle wahrnehmen - in sich aufnehmen zu können. Adriana war fort, erneut bei Hisoka und Edmure war auf der Jagd, was bedeutete das sich niemand der sich Sorgen um sein Wohlergehen machte in seiner Arbeit bremsen konnte. Er leckte sich über die Lippen und versank noch weiter in den alten Sprachen welche sich vor ihm ausbreiteten und von Eärendil und dessen Schüler, von Makenshi und der alten Magie in der Welt. Er las über einen alten Mönchsorden nur unweit von hier, las von Schicksal und Prophezeihungen. Von Eärendils Macht, welche selbst das Schicksal umging.
Einige Bücher waren alt und in Sprachen geschrieben die niemand mehr sprach. Elijahs rieb sich über die tränenden Augen, wischte sich Flüssigkeit aus dem Augenwinkel und nahm nur ab und zu einen Schluck von dem Wasser um den Staub aus seiner Kehle fort zu spülen.
Hier irgendwo in diesen Büchern mussten die Geheimnisse liegen - hier irgendwo musste es doch sein. Die Lösung auf ihr Problem. Aber er bekam nichts - nichts mehr als etwaige Vermutungen und fremde Namen. Das Verlies der Seelen kam ihm dabei genauso unbekannt vor wie etwas, das Raum der Seile heißen mochte, wenngleich er die Sprache in welcher es verfasst worden war auch nur Bruchstückhaft verstand. Das Wachs der Kerzen hing bereits, alten Stalaktiten gleich von ihren Ständern, war an einigen Stellen sogar auf die kostbaren Bücher getropft. Adriana war dort draußen bei Hisoka. Und er saß hier fest und studierte Bücher, von denen er nicht einmal die Hälfte verstand. Er schlug sich gegen die Wange um sich Wach zu halten und die Konzentration wieder auf die Bücher zu bringen. Wenn er an Adriana dachte, würde dies nur einen Schmerz in seiner Brust bedeuten der ihn lähmte, ihm nicht half und gegen den er nichts tun konnte. Was er tun konnte war jedoch weiter zu forschen. Weiterhin an seiner Arbeit zu sitzen und das Problem - die Magie selbst anzugehen.
Wenn er doch nur einen Ansatzpunkt hätte - Magie wurde in so vielen Ländern genutzt doch in kaum zwei schienen die selben Regeln zu herrschen. Alles was sie wussten war, dass Magie überall Energie war. Energie, auf die man durch pure Konzentration zugriff und die man kanalisierte.
Er kam nicht weiter - und das fachte in ihm eine brennende, lodernde Wut an. Er arbeitete rund um die Uhr, hatte aber seit drei Wochen nichts neuer mehr herausgefunden. Mit einem einzigen, wütenden Schrei warf er die Bücher vom Tisch, wo sie in einem Chaos aus ledernen Einbänden, Papier und Staub liegen blieben. Ein stechender Schmerz fuhr durch Elijahs Arm und als er die Hand hob erkannte er einen langen Schnitt in seiner Handinnenfläche. "Merda" fluchte er und presste die Lippen auf die schmale Wunde um das Blut abzusaugen. Er riss sich ein Stück Stoff von einer Serviette in der Nähe ab und trat auf die Bücher zu um diese wieder aufzuheben, als ihm ein altes Buch in die Hände fiel, welches in jener alten Sprache geschrieben war, die die Elfen vor den Drachenkriegen genutzt hatten. Ein wenig Blut war auf eine der leer geblieben, letzten Seiten getropft und dort, wo der Lebenssaft in das Papier eingsorgen war, waren rote Lettern sichtbar geworden. Elijah sah noch einmal auf das Buch und seine Augen leuchteten, ehe er sich das Tranchiermesser vom Tisch nahm, welches Edmure dort hinterlegt hatte um den Fasan zu zerschneiden und schnitt sich etwas tiefer in die Hand, fuhr damit über die Seiten, welche das Blut gierig aufzunehmen schienen und zum Tausch ihr geheimes Wissen preisgaben.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mo Sep 15, 2014 10:21 pm

Elijah stand vor dem großen Spiegel in dem abgedunkelten Raum. Die Kerzen links und rechts brannten flackernd und warf knappe Schatten über sein Gesicht, verbarg dieses in der Dunkelheit. "Sind sie mit den Konventionen ihres Vertrages einverstanden?" fragte er leise und nahm noch einen Schluck des Rotweins, ehe er den Wein im Glas hin und her schwenkte. "Natürlich - die Summen sind durchaus angemessen, wenngleich sich meine Leute auch Fragen ob sie die Zuwendungen weiterhin aufrecht erhalten können, ich meine" Elijah schnitt dem Anderen das Wort ab. "Ich werde zahlen - machen sie sich darum keine Sorgen Signore. Ich weiß welche Ausbildung ihre Leute haben und ich weiß diese durchaus zu schätzen." er fuhr mit dem Finger über den Rand des Glases, welches ein leises Sirren von sich gab. "Die Haizahninseln werden für ihre Männer ausreichen. Sie bekommen Land von mir geschenkt, sie müssen es nur im Notfall halten können. Ich denke aber das dürfte ihnen nicht schwer fallen - sie wissen ja, wie man ein Fort sichert." er lächelte und seine weißen Zähne blitzten in der Dunkelheit seines Gesichts auf. "Sono felice di fare affari con loro" sagte er und fuhr mit der Hand über das Bild des Spiegels welches verschwamm und dann nur noch ihn zeigte.
Elijah fuhr sich noch einmal über die Bandagierte Hand, ehe er sich wieder zu dem Spiegel wandte und die Formel rezitierte, welche in den Rahmen graviert worden war. Ein seltsamer Wirbel zeichnete sich auf der Oberfläche ab, ehe dort das bärtige Gesicht eines Solandri-Söldners auftauchte. Es wurde Zeit mal ein wenig politische Zwietracht zu sähen. "Sie sind ausgeritten?" - "Ja, wir verfolgen sie seit einer Weile" - "Sehr gut. Sobald sie außerhalb von Hilferufen sind greift ihr an - aber verletzt die Frau nicht. Nachdem ihr den Mann verletzt habt werdet ihr feststellen, mit wem ihr es zu tun habt und euch danach fluchend zurück ziehen. Tötet ihn nicht. Schüchtert ihn nur ein" - "Verstanden" er nickte, lächelte knapp und nahm wieder Platz. Das würde interessant werden.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Mo Sep 15, 2014 11:41 pm

Mit dem Tod des Solandri war auch die kleine Spiegelscherbe zersplittert, welche er wie ein Amulett um den Hals getragen und Elijah somit einen Ausblick auf das Geschehen geliefert hatte. Adriana hatte ein Feuer welches sein Herz zum flattern brachte - das sie nun auch noch seine Schulden erleichtert hatte indem sie diese Marionetten ausgeschaltet hatte. Hisoka war nun erst einmal aus dem Spiel - Adriana würde sich in nächster Zeit keine Gedanken mehr um seine Annährungen machen.
Somit gab es noch ein zweites Ziel, welches er ausschalten musste um Adriana Nachts schlafen zu lassen. Erneut legte er die Hand auf den Spiegel und schloss für einen kurzen Moment die Augen, murmelte die Worte des Spiegels und konzentrierte sich. Der Spiegel leuchtete, zeigte dutzende Gesichter ehe sie bei dem Gesicht eines Mannes mittleren Alter stehen blieb, gekleidet in eine edle Tunika "Aurelius de Gaweia" flüsterte er leise. Seine Hand zitterte. Er benötigte mehr als das. Wenn dieser Spiegel alles zeigen konnte... er spürte wie langsam Blut aus seiner Nase lief. "Zeig mir alles" befahl er und spürte wie sein Blut auf den Boden troff. Ein erneutes Gesicht eines Mannes im ähnlichen Alter mit blondem Haar, ein Mann mit einem spitzen Bart. Ein Schiff auf hoher See. Er brauchte mehr - immer mehr Bilder blitzten auf, ehe Elijah zurück stolperte. Er nahm sich einen Stift, beugte sich über den Tisch mit den dutzendne Blättern und begann wie im Wahn die Gesichter der Männer und Frauen zu zeichnen, zuerst skizzen und dann genauere Zeichnungen. Er nahm Nägel und pinnte die Bilder an die schwarzen Wände, fuhr mit rotem Faden die Verbindungen. Elijah trat einige Schritte zurück und nahm die Landkarte, ehe er sie ebenfalls an die Wand hing. Hisoka war erst der Anfang - Adriana würde erst wieder frei leben können wenn sie ausgeschaltet waren. "Ich lasse mich von niemandem benutzen" flüsterte er leise und sah den Abbildern all dieser Abgesandten, all dieser Herrscher direkt in die Augen. "Von niemandem" Er würde sie sich vorknöpfen. Einem nach dem anderen.
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 16, 2014 9:30 pm

Er hatte Elijahs Verhalten etliche Tage lang akzeptiert, hatte sich immer wieder von seinen Versprechen, von seinen Aussagen einlullen lassen es würde nicht mehr lange dauern, er brauche nur noch wenige Stunden und alles darauf folgende würde nur noch ein Kinderspiel sein. Doch mochte es auch sein das all dies notwendig war, tot brachte Elijah niemanden etwas. „Es reicht Elijah.“ Ohne Umschweife stürmte er in den Privaten Raum des Mannes, der inzwischen nur noch von dem nötigsten lebte. Alkohol, Wasser und allerlei Arzneien die er sich größtenteils selbst zusammen gestellt hatte. Die Fenster waren voll und ganz abgedunkelt worden und die Luft war s dünn, das man sie Schneiden konnte und vermutlich musste man dreimal kräftig einatmen, um einen Atemzug Sauerstoff zu bekommen, der für einen durchschnittlichen Mann eigentlich notwendig war. Doch der beißende Geruch des Schweißes von Elijah und die allgemein muffige Luft waren nicht das, was ihm die Tränen in die Augen trieb, sondern die Mahlzeiten, die er ihm allesamt vor die Tür gestellt, er jedoch nie auch nur angerührt hatte. Die Fliegen kreisten über dem Essen wie Geier über ihrer Beute und nicht wenige der einstmals frischen Zutaten hatten inzwischen eine Art schimmliges Fell angesetzt. Aus der Not irgendetwas zu tun riss er schließlich die langen Vorhänge herunter, die den Raum abgedunkelt hatten, zog die alten Bretter aus dem Holz und öffnete die Fenster, durch welche kurz darauf die mit schimmligen Essen verrotteten Teller flogen. "Elijah du bringst dich um wenn du so weiter machst! Es reicht, ist dir bewusst wie lange du dich hier eingeschlossen hast? Du kannst nicht in einer einzigen Woche die Welt verändern, erst recht nicht wenn du dich in dein eigenes Biotop sperrst."
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 16, 2014 9:45 pm

Draußen herrschte wie sooft ein starker Regen, welcher die Luft in dem Raum auflockerte und wieder frischen Wind in den großen Saal hinein bließ. Elijah hatte geflucht, als Edmure entgegen seinem ausdrücklichen Befehls den Raum betreten und die Fenster geöffnet hatte. Draußen herrschte jener graue Schleier, welcher Beirland zu eigen war und dennoch stach das ungewohn helle Licht in Edmures Augen und verursachte Kopfschmerzen. Das ferne Donnergrollen verbesserte diese dabei nicht. "Edmure! Du verfluchter Narr! Was glaubst du eigentlich was du hier tust? Ist dir eigentlich bewusst wie wichtig diese Arbeit ist?" schrie er den anderen an und hielt ein haufen zerknüllter Blätter in die Luft, welche mit allerlei Schmierereien überhäuft waren. Er hatte sich wieder dem Problem mit der Magie zugewandt. Sie war reine Energie und wenn er sie vernichten wollte, musste er sie verstehen. Sie vielleicht sogar einsetzen können. Doch es gab nur wenige Menschen mit ganz besonderen Fähigkeiten die eben dieses Werk vollbringen konnten. Doch wieso? Und was genau machte diese Energie aus? Wenn Magie reine Energie war, wie sollte er sie dann zähmen oder gar bezwingen? "Wenn du noch einmal wagst meinem Befehl nicht zu gehorchen dann" ein Blitz schlug nur einige dutzend Meter entfernt in einen der Bäume vor dem Haus ein. Das Licht war dabei so grell, dass es die beiden anwesenden blendete, welche das elektrische Knistern selbst hier noch zu spüren war. Wenige Sekundne später grollte der Donner. "Edmure! Du bist ein Genie!" rief Elijah und lachte wie ein Wahnsinniger. "Natürlich! Wieso kam ich vorher nicht darauf? Wir fangen den Blitz ein!"
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BeitragThema: Re: Das alte Herrenhaus   Di Sep 16, 2014 10:09 pm

"Himmel du treibst mich noch in den Wahnsinn!" Die Adern an seiner Stirn traten ein ganzes Stück nach vorn und er spürte, wie sich langsam auf seiner Stirn eine dünne Schweißschicht sammelte, war er diese tropischen Zustände die Elijah sich in diesem Raum geschaffen hatte, doch nicht gewohnt. "Du gibst mir keine Befehle Elijah, hast du mich verstanden?" Er drehte den Kopf ein wenig zur Seite und packte seinen Freund an den Schulter, als er befürchtete das dessen Aufmerksamkeit erneut abgleiten könnte. "Ich habe meine Schuld schon vor Jahren bezahlt und wäre ich ein klügerer und vernünftigerer Mann, dann säße ich jetzt vermutlich in irgend einem warmen Heim mit mehreren Kindern um mich herum ..." Zwar war dies durchaus nicht seine ideale Vorstellung von einer schöneren Zukunft, doch spielte dies im Moment nicht zur Sache und im Eifer des Gefechts hatte er nicht die Zeit gehabt, lange nach einem passenden Beispiel zu suchen. "Doch stattdessen bin ich bei dir geblieben, weil es offensichtlich war das du ohne Jemanden der auf dich achtet keine zwei Wochen am Leben bleiben würdest, denn spätestens an deinen eigenen Drogenmixturen würdest du zu Grunde gehen." Just in diesem Moment und wie auf ein Stichwort hin, stieß er mit dem Fuß gegen eine kleine Steinschale, in welcher sich ein übel riechendes, bräunliches Pulver befand.
"Warte, hast du gerade gesagt wir fangen den Blitz ein?" Erst jetzt bemerkte er wie absurd diese Aussage war und in seinem Kopf zeichnete sich bereits ein Szenario ab, wobei die Definition von "Wir" hierbei meisten gleichbedeutend war mit "Edmure".
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