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 öffentliche Bäder

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Der Erzähler
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BeitragThema: öffentliche Bäder   Do Aug 07, 2014 11:09 pm

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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Mi Aug 13, 2014 10:22 pm

Es war das Gefühl von Heimat, von der sauberen Umgebung, den hübschen Frauen und dem unvergleichlich guten Wein. Zum ersten Mal seit über einem Jahr spürte er wieder frisches, warmes Brot zwischen seinen Händen und seinen Zähnen und konnte den öligen Geschmack der Oliven wieder wahrnehmen. Ebenso war es mit den Frauen. Sie waren nicht derart verbraucht und gaben nur ein leises Murren von sich, was kaum einem weiblichen Stöhnen gleichkam. Die Frauen hier trumpften mit Einfallsreichtum, Finesse und Anmut auf. Natürlich hatten sie auch einen dementsprechenden Preis, doch hatte sich Quintus, nachdem er ein langes Gespräch mit Gaius geführt hatte schließlich darauf eingelassen nur fünf der zwanzig Goldstücke in Saus und Braus auszugeben, was noch immer für mehrere Wochen reichen würde. Zwei Goldstücke wiederum hatte er für eine neue, mit besseren Metallen verstärkte Rüstung ausgegeben die reicher verziert war als seine bisherige. Alles andere verweilte nun in einer kleinen Holzkasse unter seinem Bett.
„Gaius bei den Göttern, jetzt freu dich endlich verdammt noch mal! Der heilige Jupiter selbst lächelt heute auf uns hinab, schau dir nur die ganzen Frauen an die um uns herum tanzen. Gaius wir sind die Eroberer der Neuzeit, uns gelten die ganzen Feiern die sie in den Straßen abhalten und wenn du einer Frau sagst das du in dem Krieg gegen Fyham gedient hast, und sogar Soldaten unter dir befehligt hast, verspreche ich dir wird sie feuchter zwischen den Beinen als die verdammten Sumpflandschaften durch die wir im Ausland stapften mussten.“ Er packte seinen Freund schließlich freudig an der Schulter und zog diesen einzigartigen Geruch der Heimat noch einmal in sich auf. Es konnte kaum einen schöneren Ort auf der Welt geben, denn nirgendwo anders verspürte man so das Gefühl des Wohlstandes, wie auch das der Heimat.
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Mi Aug 13, 2014 10:47 pm

"Bei Hekates nachtgetünchten Nippeln Quintus!" fluchte Gaius und schüttelte den Kopf. "Wenn du so weiter machst hast du bald mehr Bastarde als dein eigener Vater, wenn dein Schwanz nicht vorher schwarz von der Syphilis wird und sich im Badewasser auflöst!" er schüttelte den Kopf und winkte ab. Er hatte sich auf ein Treffen mit Quintus eingelassen, da er gehofft hatte sich ein wenig von Eleonore ablenken zu können. Dafür, dass ihm nicht klar gewesen war, dass Quintus nur an Orgien dachte hätte er sich im Nachhinein ohrfeigen mögen.
"Ich befürchte du könntest noch ein sehr einsamer Mann werden, selbst in Gemeinschaft mit anderen" erklärte er und deutete auf die Huren. "Närrisches Weibsvolk. Titten und Fotzen die schon mehr Männer gesehen haben als in meiner Legion dienen. Ist das die Gesellschaft die du dir wünschst?" er schüttelte nur den Kopf.
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Mi Aug 13, 2014 11:12 pm

„Du meinst ob ich meinen Lebtag lang von schönen Frauen umringt sein möchte und irgendwann im hohen Alter inmitten einer Frau sterbe möchte?“ Das laute Lachen ging in dem Badehaus, das zu dieser Tageszeit gut besucht war schnell unter, sodass nur Gaius wirklich etwas davon mitbekam. IN der Luft hing die zum schneiden gespannte Hitze, die nach einer gewissen Zeit jedoch ein angenehm beruhigendes Gefühl auslöste. Mit den Ellenbogen an den Beckenrand gestützt fuhr er sich durch die, inzwischen gestutzten, vom Badewasser benetzten Haare, in denen die einzelnen Tropfen goldgelb funkelten, was von dem verzierten Solardach herrührte, in welchem verschiedene Edelsteine, sowie Gold und Silber verbaut waren und jedes Mal wenn man den Blick hob konnte man beinahe glauben, dass sich in einer der großen Sagen befand, die die Geschichtsschreiber von Generation zu Generation weiter trugen. „Aber nein, nein ich stelle mir dieses Leben nicht für mein restliches Leben vor.“ Meinte er schließlich in einem ernsteren Tonfall. „Die Geschichte mit den Frauen scheint von meinem Vater zu stammen, nun zumindest soll er früher eine ebenso große Liste an Liebhaberinnen gehabt haben, selbst heute noch, da er inzwischen fast an das alter eines Kauzes grenzt. Verstehst du..“ Seine nasse Hand strich über das frisch rasierte Gesicht. „Ich versuche zu Leben Gaius, so gut es mir möglich ist. Und vielleicht versuche ich zu vergessen. Nein, nicht das was man vermutlich als erstes vermuten könnte, ja der Krieg zeichnet jeden, auch mich, doch kann ich gut damit umgehen, ich schlafe nachts ruhig und wache jeden Morgen erholt auf. Worum es mir geht ist vielmehr das ich in dieser Mission, in dieser ausgewählten Mission von Protector Aurelius höchst selbst nicht nur ein, sondern zwei Mal versagt habe.“
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Mi Aug 13, 2014 11:26 pm

"Vergiss es doch einfach alter Freund" erklärte er und winkte ab. "Das du dem immer noch hinter her trauerst. Kein Soldat deines Ranges kam mit mehr Gold zurück nach Fyonara. Du kannst dich glücklich schätzen" versuchte er den Freund aufzumuntern und schenkte dem anderen ein sanftes Lächeln. "Bau dir ein Leben auf Quintus. Wenn du es richtig anlegst... nunja. Ich hab dich wirklich unglaublich gern aber wenn ich ehrlich bin dann glaube ich nicht, dass das Leben eines Soldaten etwas für dich ist. Dafür bist du zu sehr Freigeist." er klopfte dem anderen auf die Schulter und sah ihn aus tiefen, ehrlichen braunen Augen an.
"Du bist mein bester Freund und ein Kamerad wie man sich ihn nur wünschen kann. Deine Fähigkeiten als Soldat sind unbestreitbar und nie habe ich mich sicherer Gefühlt als wenn du mir den Rücken gedeckt hast. Aber du bist kein guter Soldat. Finde eine hübsche Frau, bau dir ein Leben auf "
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Mi Aug 13, 2014 11:50 pm

Die Härte der Worte erinnerten ihn an einen Stein, der ihn bei einer Randale in einer fyhamischen Stadt seitlich am Kopf getroffen hatte. Sein Nebenmann hatte eine kurze Zeit lang nicht aufgepasst und das Resultat eben dessen war, das er sich ganze zwei Abende lang nach eben diesem Vorfall erbrochen hatte, bis schließlich der stete Schwindel langsam aufgehört hatte und die flaue Gefühl im Magen abließ, das ihn eine ganze Weile lang die Aufnahme von Nahrung verwehrt hatte. Auch jetzt fühlte er sich, als hätte er eben jenen Stein abbekommen und als taumelte er hin und her. Er, kein Soldat? Das Soldatentum lag quasi in seiner Wiege, sein Vater, selbst wenn er ihn nur ein paar Mal zu Gesicht bekommen hatte war ein eben solcher und einer der größten seiner Zeit. Was wenn nicht das Kriegshandwerk sollte er ausüben? Er hatte nie darüber nachgedacht etwas anderes berufliches anzustreben, er hatte darauf gehofft sich in einer anderen Schlacht oder durch Zufall sein Können unter Beweis stellen zu können und so den Rang des Binders zu bekommen. Allein dies hätte ihm bereits für seinen Lebtag ausgereicht, doch vielleicht lag genau darin der Fehler. Er war nicht derart zielstrebig wie Gaius und hatte keinen so gefestigten Plan vor Augen wie er.
„Wer sollte dir dann noch als Mann in den Reihen der einfachen Offiziere behilflich sein um zu wissen ob man deinen Arsch bald aufknüpfen will oder nicht?“ Der Spaß klang mehr gezwungen als das er wirklich Freude bereitete und so ließ er ihn daraufhin sein. „Aber, das kannst du doch nicht wahrhaftig glauben, oder? Ich meine als was würdest du mich denn sehen? Als Bänker? Landwirt? Gelehrter? Wir beide Wissen das du der klügere von uns beiden bist Gaius und nicht einmal dich könnte ich mir in einigen dieser Positionen vorstellen.“
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Do Aug 14, 2014 12:04 am

"Das war nicht böse gemeint" schob Gaius hinterher, während die Hitze des Bades ihm langsam zu Kopf stieg und seine Wangen rötete. Sein Geist wurde langsamer und gemütlicher während er sich die Schläfen rieb und Quintus eine Weile lang ansah.
"Es gibt noch mehr Berufe als die von dir genannte. Und glaub mir, es wird mir nicht leicht fallen ohne dich in den Krieg zu ziehen. Aber ich will es nicht riskieren, dass du mir weg stirbst. Und dabei verreckst du nicht einmal Elendig im Kampf. Viel wahrscheinlicher ist es, dass du mitten im Heerlager stirbst da du irgend einem höher gestellten in den Arsch getreten hast. Dafür hast du nämlich eine Veranlagung" er schielte auf Quintus Rücken, über den sich noch immer rote, durch das Badewasser nunmehr aufgequollene Striemen zogen.
"Und nein ich bin nicht viel Klüger als du. Ich bin im Vergleich zu dir ein wahrer Philosoph"
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Do Aug 14, 2014 12:30 am

„Deine Worte klingen weise, wobei ich das wohl immer behaupten kann. Kannst du dich noch daran erinnern was ich dir damals in diesem Kerker sagte? Das du das seltsame Talent hast einem Dinge auf eine so wunderbare Art klar zu machen, das man sie als gar nicht so drastisch und tragisch empfindet? Weißt du vielleicht ist das deine wahre Berufung, Reden für die Großen Männer zu schreiben. Für Politiker, Kaufleute und Generäle, allerdings bist du inzwischen selbst in einer solchen Position, nicht wahr?“ Er konnte es noch immer kaum glauben das sein bester Freund inzwischen den Rang eines Legaten inne hatte und das, kurz bevor er dreißig Jahre alt geworden war. „Wenn du weiter so steil aufsteigst wirst du vermutlich Aurelius Nachfolger.“ Aurelius de Gaweia, es war noch immer seltsam diesen Namen zu hören, stellte er ihn doch noch immer in Verbindung mit seiner militärischen Macht, doch inzwischen lag weit mehr dahinter. So viel, das die Buchstaben die ihm unter die Haut gestochen worden waren, SPQF, inzwischen an Bedeutung und Gewicht verloren hatten. Er musste Gaius nicht nach seiner Meinung über den ehemaligen Protector fragen, denn zum einen verdankte er diesem einen großen Teil seiner neuen Macht und zum anderen war er seit jeher einer derjenigen gewesen, der seine Macht eher unterstützt als stutzig betrachtet hatte.
„Nun ich weiß nicht Gaius, ich glaube es wird schwer sich jetzt einem normalen Gewerbe hinzugeben. Den ganzen Tag über irgendwelche Zahlen zu sortieren und Preise abzuschätzen, klingt schlimmer als jede Belagerung der Welt.“
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Do Aug 14, 2014 9:59 pm

"Mögen die Götter mich vor diesem Schicksal bewahren" erwiderte Gaius erschrocken. "Ich gedenke wirklich nicht solch ein Amt anzustreben. Aurelius mag für so viel Ehre und verantwortung geschaffen sein aber ich? Ich bin nur ein einfacher Soldat Quintus" erklärte er und lehnte sich zurück, schloss für einen kurzen Moment die Augen und genoss das heiße Wasser welches um ihn herum   hin und her schwappte. "Ich will dich nicht in irgend einen Beruf drängen der dich nur unglücklich macht" erklärte er und sah noch einmal zu den Huren die sich noch immer auf den Liegen räkelten.
"Mach was immer dir dein Herz rät. Ich will nur nicht mitansehen müssen wie du ein zweites Mal ausgepeitscht wirst" erklärte er dem anderen und winkte einem der Mitarbeiter welcher ihm einen kurzen Moment später einen kühlen Apfelsaft brachte den Gaius mit einem großen Zug leerte.
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Do Aug 14, 2014 10:15 pm

„Das ich darauf ebenso getrost verzichten kann ist dir hoffentlich bewusst.“ Murmelte er und legte seinen Nacken an dem Beckenrand ab, schloss erneut die Augen und genoss das leicht hin und her schaukelnde Wasser das ihm bis zur Brust reichte. „Vielleicht werde ich irgendwann ein anderes Handwerk ergreifen Gaius, wenn mir ich die Muse dazu habe und vor allem wenn ich ein Handwerk finde, dass ich neben dem der Schlacht noch beherrsche.“ Einstweilen würde er versuchen irgendeinen der höheren Binder auf sich aufmerksam zu machen, damit eben diese ihn für den nächst höchsten Offizierstitel vorschlugen. Gaius würde, so hoffte Quintus zumindest mit seiner Vermutung recht behalten und die verbliebenen Offiziere würden die Männer die in Fyham gedient hatten allesamt unter ihre Fittiche nehmen wollen. Allerdings war ihm auch bewusst dass dafür ein weitaus höheres Maß an Disziplin notwendig war. Gaius hatte ihm einmal von seiner eigenen Zeit in diesem Rang erzählt und nicht selten prüfte man, ob sich der jeweilige Kandidat sowohl von den Fähigkeiten her, wie auch vom Privatleben für eben diese Stellung eignete.
Doch er wollte ihn nicht erneut um einen Gefallen bitte und um Gunst buhlen, wie er verdammter Jüngling in der Ausbildung der immer wieder am Rockzipfel seines Meister saß und ihm schöne Worte ins Ohr flüsterte.
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Fr Aug 15, 2014 12:07 am

"Du bist ein viel zu guter Mensch" erklärte Gaius und zuckte mit den Schultern. "Ich werde versuchen irgendwo ein gutes Wort für dich einzulegen wann immer ich kann. Glaub aber ja nicht, dass ich bei jeder Gelegenheit deinen Namen fallen lasse" ein Lächeln umspielte seine Lippen "Du schaffst es sowieso dich in aller Munde zu bringen. Achte nur darauf, dass sie nur etwas gutes zu sagen haben ansonsten geht das ganz schnell nach hinten los" er streckte sich und spürte wie sich langsam seine Muskeln entspannten. "Oh Gott tut das gut..." er seufzte wohlig und schloss die Augen während ihm warmer Dampf ins Gesicht schlug.
"Was hast du jetzt eigentlich vor? Mit deinem gesparten Geld meine ich? Nachdem ich dich davon abhalten konnte die Münzen sonst wohin zu stecken" er linste mit einem halb geöffneten Auge zu seinem besten Freund und hob noch einmal die Hand an der Wassertropfen abperteln um sich etwas zu trinken bringen zu lassen
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Fr Aug 15, 2014 12:22 am

„Nun insgesamt sind noch dreizehn übrig, wobei ich nicht weiß worin ich diese Anlegen soll. Natürlich könnte ich mir irgendwo einen kleinen Anteil an Landwirtschaftlichen Erträgen kaufen, aber um ehrlich zu sein ist es mir beinahe zu unsicher. Entweder pissen die Götter auf mein Glück indem sie das Wetter zu dem Schaden der Pflanzen in die ich investiert habe drehen, oder aber die dort arbeitenden Sklaven verrichten ihre Arbeit nicht richtig oder denken gar, sie müssten sich gegen Ihre Herren auflehnen. Nein wenn ich schon investiere..“ Ein Diener brachte ihm einen großen Krug Wein, welchen er dankend annahm und in einigen, wenigen Schlucken leerte. „Ich hörte vor ein paar Tragen das es im Forum verschiedene, aufstrebende Handwerker oder Kaufleute geben soll die man finanziell unterstützten kann. Je nachdem welchen Preis man ihnen entgegen bringt hat man ein mehr oder minder großes Mitbestimmungsrecht, ebenso verhält es sich natürlich mit dem Gewinn. Alles wird vor mehreren Abgesandten des Staates überwacht und beglaubigt und auf der Unterschlagung der Gelder stehen schwere Strafen. Wenn ich schon investieren soll denke ich, wäre es das klügste auf etwas zu setzen, bei dem ich nicht in zwanzig Jahren zehn weitere Goldstücke einnehmen, sondern eher hundert oder gar mehr.“ Denn noch immer stachelte der Wohlstand, den sein Freund inzwischen genoss ihn an einen ähnlichen Status zu erlangen, selbst wenn diese Initiative zwischenzeitlich von dem Rausch des Konsums unterbrochen wurde.
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Fr Aug 15, 2014 9:55 pm

"Geld in Menschen zu stecken die kein Sklavenhalsband tragen halte ich persönlich für extrem unklug" gab Gaius seine Meinung kund und schüttelte den Kopf ob des Vorschlag seines Freundes. Aus der ferne hörten sie wie heißes Wasser durch die Rohrsysteme rauschte, ehe es aus einem marmornen Kopf mit Glubschaugen ausgespien wurde und sich in langen Intervallen in das bereits bestehende Wasser ergoss. "Wenn du dich schon mit Menschen abgeben willst um etwas aus dir zu machen, dann ist es klüger sie nicht zu bezahlen. Ich glaube du hattest zuviel und zu lange Umgang mit Huren, das hat deine Sicht auf die Dinge getrübt." er fuhr sich mit einer nassen Hand durchs Gesicht um die Lebensgeister wieder zu wecken.
"Daher schlage ich vor, dass wir uns beide nun wieder abtrocknen anziehen und zu deinem Vater gehen. Du willst doch aufsteigen - und du hast dank deines Vaters so einen Bonus in Bekanntschaft wie kaum sonst jemand"
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Fr Aug 15, 2014 10:19 pm

Einer der Diener, ein dürrer Mann der nicht älter als zwanzig sein konnte und dessen Haar herunter rasiert war, reichte ihm ein dünnes Handtuch, welches aus einem langen Leinenstoff bestand und durch die Sonne, in der es gelegen hatte leicht gewärmt war. „Ich soll was tun?“ Er hielt es zu aller erst für einen schlechten Scherz des alten Freundes, denn schließlich wusste dieser um die Beziehung die er zu seinen Vater pflegte, welche im Grunde nur dann aufkam wenn er ihn bei einer der Bestandsaufnahmen des Militärs sah und Marius kurz an seinen Männern und ihm vorbei lief und die Männer argwöhnisch musterte. Bei eben solchen Begegnungen hielt er einen kurzen Dialog mit ihm, darüber wie es ihm erging und ob alles zu seiner Zufriedenheit war. Quintus hatte jedes Mal genickt, was Marius stets ein erleichtertes Lächeln entlockt hatte, ehe er kurz darauf gegangen war. „Ich bin für meinen Vater nicht viel mehr als ein Fremder der eine Vergangenheit hat die mit ihm zusammen hängt. Bei den Göttern er gab meiner Mutter mehr als genug Geld damit diese für mich Sorgen konnte, also tat er bereits mehr für mich als man von ihm verlangen konnte.“
Allein bei dem Gedanken seinen Vater, wobei allein die Vorstellung Marius so zu nennen komisch war, um die Gunst zu erbitten einen Rang im Militär aufsteigen zu dürfen, oder wenigstens eine Empfehlung erhalten zu dürfen, schüttelte es ihn. Sie waren sich beide gleichermaßen fremd und inzwischen war er ein gestandener Mann. „Allerdings würde es mir einen Vorsprung verschaffen …“
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BeitragThema: Re: öffentliche Bäder   Fr Aug 15, 2014 10:32 pm

"Und dem Hurenbock obendrein eine Abreibung verpassen" bestätigte Gaius und nickte. "Schau mich nicht so an! Ich halte von Männern die Bastarde Zeugen nicht all zu viel" erklärte er und zuckte mit den Achseln. "Ich denke er wird schon noch einige Möglichkeiten haben dir zu helfen - Möglichkeiten die darüber hinaus gehen der Mutter seines Bastards einen Ball und drei Aureus und einige Denar zu geben damit diese ihr Kind nicht in Lumpen kleiden muss. Es ist ja schon beinahe erbärmlich wie sehr du dich damit zufrieden gibst! Du willst doch eigene Männer befehligen oder nicht? Dann beweis mal ein wenig Rückgrat mann!" er schüttelte den Kopf und trat ebenfalls aus dem Becken, schlang das Handtuch um sich und trocknete sich ab. "Also auf auf Kamerad - du hast eine Schlacht in Fyham geschlagen welches grausam Elend kann dir schon dein eigner Vater bieten?" er lächelte und schüttelte den Kopf während er dem anderen auf die Schulter klopfte.
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