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 Straßen der Stadt

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Der Erzähler
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BeitragThema: Straßen der Stadt    Do Aug 07, 2014 11:06 pm

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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Sa Aug 16, 2014 11:29 pm

"Bei... dem blutigen Kriegsgott" er biss die Zähne zusammen während der Doktor das Gladius fachmännisch aus der Schulter zog. Vorher hatten Aurelius und er die Wunde mit einem weißen Tuch abgedeckt ehe sie durch die Straßen der Stadt gehuscht waren um keine Fragen hervor zu rufen. Aurelius hatte Septim zu einer der Kliniken bringen wollen, doch Septim hatte abgewunken. Wären sie dort aufgetaucht wären Fragen gestellt und Gerüchte in Umlauf gebracht worden.
Sie waren schließlich in einer kleinen Seitengasse verschwunden und hatten dort einen Doktor aufgesucht den Septim bereits seit längerer Zeit kannte und der ihn mehr als einmal verarztet hatte. Die wunde war tief gewesen, hatte aber glücklicherweise keine Muskeln oder Sehnen verletzt und so gab es nicht mehr zu tun als die Wunde zu vernähen und eine Kräuterpaste aufzutragen, welche Infektionen vermeiden würde. Die Paste brannte und er spürte wie sich Tränen in seinen Augen sammelten und ein brennender Schmerz durch seine Schulter zog.
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Antonius Callis

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Mo Feb 02, 2015 12:46 am

Als er schließlich den Raum zusammen mit seinen Kumpanen verließ, konnte er nicht anders als leise zu Lächeln, während er sich fahrig über das Gesicht strich, dann durch die Haare und schließlich beide Amre vor der Brut verschränkte. „Ich wusste gar nicht dass du eine derart feine Prosa sprechen kannst Gaius. Hast du heimlich gelesen, wenn du nicht mit … naja, du weißt schon. Ihr beschäftigt warst?“ Ein erneutes Lachen folgte. Sie entfernten sich mit ihren Schritten immer weiter vom Palast, sodass er derartige Dinge durchaus sagen konnte. Und ein wenig Heiterkeit konnte seinem alten Freund, dessen war er sich sicher, auch nicht schaden. Denn selbst Antonius hatte eine Anspannung gefühlt, die mit den ersten Minuten einer Schlacht vergleichbar waren. Nur dass er sich bei dem Gespräch nicht einmal hätte wehren können, wäre er ins Sichtfeld geraten. „Kein Wunder dass dieser Mann es derart weit gebracht hat. Er hat scharfe Augen und eine noch schärfere Auffassungsgabe, ich glaube es war ihm sogar schon früher bewusst, als er es hat durchblicken lassen. Verdammt, Gaius jetzt schau nicht so drein verdammt! Bei den Göttern, das ist ein Grund zum Feiern! Unser Kaiser weiß über das Bescheid, was du ihm eigentlich erst später hattest mitteilen wollen und trotzdem stehst du hier noch in einem Stück.“ Er klopfte dem anderen schließlich ermutigend auf die Schulter. „Ich nehme an, du willst ihn heute nicht nur über die Handelskonditionen unterrichten sondern auch um seine Zustimmung fragen?“
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Gaius Titus

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Mo Feb 02, 2015 12:53 am

"Erstens" erwiderte Gaius leise, wenngleich auch nicht bedrohlich, "bin ich noch garnicht aus dem Schneider. Um mich öffentlich hinrichten zu lassen braucht er einen Grund. Und solange ich nicht weiß wo Septim ist, weiß ich nicht ob ich den heutigen Abend überhaupt erlebe" erklärte er dem Anderen und zeigte ein bitteres Lächeln.
"Abgesehen davon, ja. Ja ich werde ihn heute Abend um die Erlaubnis bitten sie heiraten zu dürfen - wie gesagt, voraus gesetzt, ich überlebe solange" er griff sich in den verspannten Nacken, spürte die harten Muskeln unter seiner Haut.
"Ich bin total verspannt Antonius, was hälst du davon, wenn wir uns in die Thermen begeben? Ich muss vorzeigbar sein, wenn Aurelius heute Abend kommt und. Nun, ich hätte gerne jemanden dabei der darauf achtet, dass ich im Wasser nicht aus Versehen einschlafe oder so..."
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Sa Feb 07, 2015 12:38 am

Elijah war beinahe wahnsinnig geworden, alleine in Adrianas Zimmer in jenem großen Gemach welches man ihr zugeteilt hatte. Die Zeit war zu einem wahren Martyrium geworden, während ihm die  Wände des Raumes immer näher gekommen zu sein schienen.
Er hatte Nächte damit verbracht zu zeichnen - anatonomische Zeichnungen, komplizierte Geräte doch je länger er zeichnete, umso öfter erschien Adrianas Gesicht in den Zeichnungen, bis er schließlich seine Kohlestifte gänzlich aufgebraucht hatte. Elijah hatte nicht mehr gewusst was er noch tun sollte und sich daher zu der einzigen Neuerung entschieden, die sein Leben in diesen Tag noch kannte. Sein Anwesen in Nicaea, welches er für Adriana und sich hatte bauen lassen.
Die letzten vier Tage war er durch das Anwesen geglitten, ehe er sich entschieden hatte am heutigen Abend das Forum zu besuchen und an den dortigen Diskussionen teil zu nehmen um seinen ständig aufgebauschten und wirren Geist ein wenig Zielstrebigkeit zu präsentieren.
Die Anekdoten des Abends waren kurzweilig, die ethischen Diskussionen interessant gewesen und noch immer sinnierte er über den Abend nach.
Seine Schritte führten ihn mit einer seltsamen leichtigkeit durch die Straßen, ehe er um eine Ecke bog und beinahe mit jemand anderem zusammenstieß. "Scusi!" erwiderte er schnell auf fyonarisch, blinzelte dann aber. "Adriana?"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Sa Feb 07, 2015 12:48 am

Als ob dieser Abend nicht ohnehin schon schlimm genug gewesen war, als ob die Ereignisse der letzten Zeit nicht ohnehin schon dafür gesorgt hatten, dass ihr der Kopf schwirrte. Die Stimme, die sie nun hörte, brachte ihr im Augenblick nicht viel mehr als den innigen Wunsch auch von diesem Ort zu verschwinden und an einen Ort zurück zu kehren, indem bislang niemand weiter auf sie eingeredet oder etwas von ihr verlangt hatte - niemand, der um sie feilschte oder ihre eigenen Wünschen einfach überging. "Offensichtlich", lautete schließlich ihre leise Antwort auf die Frage, die er ihr stellte und dennoch wagte sie es nicht den Blick zu heben, um ihn anzusehen. Bereits seit Wochen dachte sie darüber nach, was sie tun sollte - wie sie sich entscheiden sollte und was diese verdammte Welt eigentlich gegen sie hatte, dass ihr nun auch noch das bevor stand. Welcher verdammte Gott sie so sehr hasste, dass er ihr nun auch noch das aufbürdete. Elijah war ihr noch immer wichtig, das stand vollkommen außer Frage, aber es war nicht mehr das, von dem sie sich einst erhofft hatte bei ihm zu finden - es war kälter geworden, voller Kalkül und fern ab aller Zuneigungen, die sie noch zu Beginn all dessen gefunden hatte. Das Feuer war unter der Last abertausender von Schriften erstickt worden.
"Was tust du hier?", fragte sie schließlich und blinzelte tapfer die Tränen fort, während sie sich wieder daran erinnerte, wer sie eigentlich war. Es würde nicht anders sein als in Alagäsia - sie würde nicht freier sein, nicht mehr tun können, was niemand anderes sah - hier würde sie ebenso wenig jemand anders sein können als jene Zauberin, die Stärke und Schutz für diejenigen geboten hatte, die sie nicht aufzubringen vermochten.
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Elijah Chamberlain

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Sa Feb 07, 2015 12:54 am

"Ich habe es nicht alleine in deinem Zimmer ausgehalten" erklärte er mit leiser, warmer Stimme während er ihrer Tränen ebenso gewahr wurde wie ihrer abwesenden Haltung, welche sie versuchte vor ihm zu verbergen. Er zeigte ein knappes Lächeln, kratzte sich kurz an seinem Bart, ehe er mit der Erklärung weiter fortfuhr. "Ich habe uns doch hier ein Haus bauen lassen und nunja, ich wollte es besichtigen, vielleicht ein wenig einrichten auch wenn mir dafür völlig der Geschmack fehlt. Nach Beirland wollte ich nicht zurück. Es hat mich genauso an dich erinnert wie dein Zimmer in Ceunon. Dieses Gefühl du wärst so nah und doch so fern hat mich wahnsinnig gemacht und viele Orte habe ich ja nicht" er nickte. Sie sah müde aus, betroffen auch wenn Elijah bei weitem nicht sagen konnte was genau es war.
"Aber was machst du hier? Ich meine, ist es nicht gefährlich? Du wirkst... aufgelöst. Ist etwas passiert?"
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Adriana Fiorenza
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt    Sa Feb 07, 2015 1:04 am

"Mag sein, aber inzwischen glaube ich, dass es vollkommen gleichgültig ist, wie gefährlich eine Situation sein mag. Ein Land schützt mich wohl kaum mehr", setzte sie ihm schlicht schulterzuckend entgegen und schüttelte den Kopf. Sie würde sich entscheiden müssen - für den einen oder den anderen und wenngleich auch Elijahs Worte so aufrichtig und aufmerksam wirkten, so wusste sie dennoch, dass auch das nur eine Phase sein würde. Ebenso wie Gaius nur eine kurze Phase gehabt hatte, als er sich so aufrichtig um sie gekümmert hatte - all das war nicht echt, all das war nicht wahr und wahrscheinlich tat sie besser daran, sich einfach vollkommen von allen anderen fern zu halten. Vermutlich würde das am Ehesten dafür sorgen, dass niemand mehr ihr weh tun konnte, indem er sie enttäuschte oder sie im Stich ließ.
"Lass uns reden, Elijah. Irgendwo anders aber nicht hier ... ich fürchte nicht den Dolch oder meine Hinrichtung, wohl aber ein zu aufmerksames Ohr ...", setzte sie noch hinterher und schlug die Augen nieder, es nicht wagend dem anderen ins Gesicht zu blicken. Es war am Besten so, das wusste sie - es war am Besten, wenn sie gleich alles beendete, sich mit nichts mehr gebunden hielt - es würde verhindern, dass sie sich öffnete und jemanden an sich heran ließ, nur um dadurch doch wieder verletzt zu werden. Ebenso wie sie den Menschen stetig aufs Neue weh tat, gleichgültig, was sie tat.
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