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BeitragThema: Hafen    Mi Jun 18, 2014 1:49 pm

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Alvias Xeldaric

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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 4:12 pm

Eine angenehme Herbstsonne schien aus dem nur leicht bewölkten Himmel, während ein sanfter Wind sie bereits die ganze Reise lang voran getrieben hatte. Immer weiter südlich und schließlich die letzten Seemeilen in den Osten. Die Gischt hier war warm und nicht so eisig kalt wie sie es noch in Solandra gewesen war. Die Wellen ließen das große Langschiff schaukeln, welches zusammen mit ihnen nach Alagaésia aufgebrochen war und nun direkt neben ihnen schwamm, als der Kapitän der "Goldenen Mähre" befhal die Taue auszuwerfen.
Geschäftiges Treiben herrschte hier am Hafen und Arbeiter mit Stiernacken trugen Fässer von Schiffen und auf andere hinauf, während kleine Straßenjungen für einen geringen Stundenlohn halfen die Ratten von den Schiffen ins Meer zu jagen. Der Geruch von Fischen und exotischen Düften stieg Alvias in die Nase als er sich zu Djölmnir umdrehte. "Willkommen in Narda - Freistaat Alagaésias und Stadt der Drachenreiter"
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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 4:25 pm

Sie hatten schließlich ein gemeinsames Büdnis gefunden, der fremde Mann aus dem Norden und Djölmnir. Es hatte einen ganzen Abend lang gedauert bis er alle Stammesfürsten davon überzeugt hatte, doch schließlich hatten alle, die unter seinem Stamm vereinigt waren, zugestimmt und geschworen, das Bündnis zu achten und einzuhalten. Sie würden nicht in diesen Gewässern plündern und wenn die Zeit reif dafür war und die Winde gut standen, würden sie Alagäsia helfen, sollte es jemals zu einem Krieg kommen. Djölmnir hob die Hand, wie er es die Tage schon so oft getan hatte und betrachtete die noch immer frische Wunde, der Messerstich durch ihrer beider Hände der Sie daran erinnern sollte, das sie einen Pakt geschlossen hatten, den nur der Tod ihrer Völker beenden würde.
Ihr Langschiff war das erste, segelte gut einen Kilometer vor der restlichen Flotte, die er der jungen Königin zum Geschenk machen wollte. Noch immer hatte Djölmnir Probleme mit den Namen in diesem Land, ebenso mit der Tatsache das hier eine Frau herrschte, doch hatte ihr Abgesandter dieses Land als ehrbar dargestellt, und da zwischen den beiden Männer inzwischen ein Bund des Vertrauens bestand, achtete er seine Einschätzung. Lieber wäre er mit seiner restlichen Flotte gesegelt, doch hätte er dies getan, so hätte man dies sicherlich als Angriff gesehen. Und selbst jetzt segelte jedes seine Schiffe zu Sicherheit mit einer weißen Flagge am Mast, um ihre Absicht noch weiter zu verdeutlichen. „Nun … ihr scheint in den Städten ebenso schwer gepanzert zu sein, wie am Körper, Alvias.“ Djölmnir besah die hohen Hafenmauern eine lange Zeit lang. Er brütete darüber, wie Menschen derart hoch bauen konnten, und dies dabei so stabil blieb, dass es scheinbar jede Witterung überstand. „Die Herren des Landes, nicht des Wasser, was?“ Er klopfte dem neu gewonnen Freund auf den Rücken, jedoch so stark das er ihn daraufhin am Kragen halten musste, damit er nicht nach vorn ins Wasser stürzte.
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Alvias Xeldaric

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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 4:31 pm

Alvias lachte, nachdem er wieder sein Gleichgewicht erlangt hatte. Er warf Djölmnir einen kurzen Blick zu und schenkte diesem ein kurzes Lächeln. Dieser Mann war von einem anderen Schlag als die Lords des Nordens und wenngleich er auch nicht glaubte, dass eben diese Art gut bei den anderen Adligen ankommen dürfte, so war ihm dies gänzlich gleichgültig. Djölmnir war ein herzens guter Mann. Rau, ruppig und Laut aber nichts desto trotz ein stolzer Krieger und die Seele eines Anführers.
"Ihr habt noch nicht unsere wahren Schlösser gesehen. Ilirea ist gänzlich aus weißem Stein erbaut und streckt sich wie ein Berg in die Höhe" erklärte er und warf einen kurzen Blick über den Hafen, wo sich langsam einige Leute sammelten um die ANkunft der seltsam fremden Schiffe zu beobachten. Alvias warf einen kurzen Blick in den Himmel. "Diese Stadt gehört den Herren der Lüfte!" er deutete in den Himmel, wo ein großer, brauner Drache seine Kreise zog.
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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 4:42 pm

Als das große, majestätische Tier über ihre Köpfe hinweg flog und einen kurzen Ruf von sich gab, erschraken die Männer des Südens und nicht wenige duckten sich, als würden sie sich davor vor einem möglichen Angriff schützen können. „Ragnarök“. Murmelten vereinzelt und selbst Djölmnir selbst war für einen Augenblick lang zusammen gezuckt, hatte er doch selbst befürchtet das dieser Drache, wie die in den alten Geschichten seines Landes kommen würde, um das Leben von der Erde zu tilgen, um sie daraufhin neu zu erbauen. Doch der Drache dieser Geschichte kam aus dem Süden, nicht aus dem Norden, und dieser über ihnen schien keine feindliche Absicht zu hegen. „Das Ende der Welt steht erst dann bevor, wenn ihr eure Arbeit erledigt habt.“ Er zwang seine Stimme ein Stück weit zur Heiterkeit, um seinen Männern die Angst zu nehmen. „Jetzt beeilt euch, wenn unsere restliche Flotte anlegt wird man hier jeden freien Steg brauen den man bekommen kann.“ Er selbst hievte ein paar der Kisten auf die Stege. Viele von ihnen enthielten Proviant. Einfache Gemüse und Obstsorten die lange haltbar waren, zu großen Teilen Kohlköpfe, Gurken und Zwiebeln, wobei selbst diese über die Fahrt hinweg einen Großteil ihres Geschmacks verloren hatten. Dazu zahlloses gepökeltes Fleisch, Schiffszwiback und Schmalz in allerlei Variationen.
„Herren der Lüfte … Dörfer mit Mauern aus weißem Stein. Langsam verstehe ich warum ihr euch hinter Platten aus Eisen versteckt, wenn ihr, in diese gerüstet dort oben auf den Mauern steht, wird es schwer sein euch von den Mauern herunter zu bekommen. Nun zumindest … wenn der Angreifer keine ordentliche Axt hat.“ Er grinste breit und fing eine weitere Kiste auf. Die Hälfte der Bordladung des Schiffes war mit Geschenken für die Königin und deren künftige Kinder beladen. Eine Wurfaxt als Zeichen dafür, dass es ihr jederzeit frei stand in Solandra Land zu beanspruchen, eine Langaxt um die eigene Sippe zu verteidigen, ein bemaltes Schild aus feinster Machtart um sich selbst zu schützen, zahlreiche Felle aller Tiere des Landes, Schmuckstücke aus Bernstein und fein behauene Steinstatuen und einer der vielversprechendsten Welpen des letzten Wurfes der Wölfe seines Landes.

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Alvias Xeldaric

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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 4:56 pm

Alvias hatte sich entschieden gegen den Wolf aussprechen wollen, denn seine Befürchtungen überwogen bei weitem die von Djölmnir angesprochene Nützlichkeit des riesenhaften Wolfes. Er hatte Angst, dass der Wolf Ileana etwas antun könne, doch Djölmnir hatte ihm bewusst gemacht, dass es als große Beleidigung angesehen werden würde, wenn er dieses Geschenk ablehnen sollte.
Ihm war allerdings auch klar, dass Coreen von diesem wilden Tier mit Sicherheit nicht mit wohlwollen sehen würde doch wenn sie ein Bündnis mit den Solandri haben wollten, dann mussten sie sich eben auch zu gewissen Teilen deren Kultur beugen. Ob es ihm nun gefiel oder nicht.
"Wir sollten uns ein paar Vorräte und Pferde besorgen wenn wir nach Ilirea wollen. Ansonsten dauert es gut doppelt so lange um dorthin zu kommen. Wir müssen zuerst nach Süden um dort einen Pass durch das Gebirge zu nehmen, es sei denn euch steht der Sinn nach einer Klettertour"
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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 5:10 pm

Djölmnir musste laut über die Worte des Anderen lachen. „Berge ... Berge sollten unser kleinstes Problem sein, zumindest solange sie keiner Klippe gleichen, die steil nach oben gehen. Viele Teile unseres Landes bestehen als Wäldern, welche sich auf Bergen befinden und wer jagen will muss von Kleinauf lernen, sich in diesen fortzubewegen.“ Über den anderen Aspekt seiner Worte jedoch runzelte er die Stirn. In seiner Kultur hatten Pferde ihren Platz als Nutztiere, nicht einmal als Reittiere. Zwar wurden sie immer wieder von Boten genutzt um sich schneller von Dorf zu Dorf zu bewegen, doch nur die wenigstens Männer hatten bereits auf einem Pferd gesessen. Djölmnir selbst hatte zwei Mal auf einem gesessen, beide Male hatte er sich auf diesen mehr schlecht als recht fortbewegt und bereits nach ein paar Minuten hatte er den Boden wieder dem Rücken des Pferdes vorgezogen.
„Nehmt es mir nicht übel mein Freund, doch würde ich einen Karren oder dergleichen dem Rücken eines Pferdes bevorzugen. Ich habe ein paar Mal auf diesen gesessen, und jedes Mal hatte ich das Gefühl, diese verdammten Tiere würden mich im nächsten Moment wieder herunter werfen.“
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Alvias Xeldaric

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BeitragThema: Re: Hafen    Sa Jun 28, 2014 5:17 pm

"Glaubt mir mein Freund, derartiges Unbehagen ist mir bekannt" versprach Alvias dem neu gewonnen Freund. Nur ist mir das Wasser, was euch das Pferd dachte er still bei sich ohne diesen Gedanken laut auszusprechen. Er wollte Djölmnir, der ein stolzer Seefahrer war nicht erzählen, dass er selbst das Meer hasste. Nicht einmal Fisch mochte er wirklich ausstehen. Die ganze Überfahrt lang hatte Alvias Partout darauf geachtet, dass er sich nicht vor Djölmnir zeigte um dem anderen nicht die eigene Schwäche zu zeigen.
Umso erfreuter war Alvias nun, dass er endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und sich sicher fortbewegen konnte. Zwar wackelten die Planken des Hafens selbst ein wenig, jedoch wusste Alvias, dass er im schlimmsten fall hier einen halben Meter tief im Wasser versinken würde. Selbst mit Rüstung würde dies nicht tödlich enden. "Aber ich denke, es dürfte machbar sein eine Kutsche zu organisieren!"

tbc: Illirea
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