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 Empfangshalle

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Der Erzähler
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BeitragThema: Empfangshalle   So Mai 25, 2014 8:20 pm

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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Mai 25, 2014 8:31 pm

Die rebellischen Aufständischen hatten sich vor beinahe zwei Wochen in der großen alten Ruine eingerichtet, nachdem sie zuvor einige Nomadische Sklavenhalter überfallen hatte. Ihre Anführerin war eine vom Feuer geküsste Frau, die auf einer riesigen Echse ritt und der die Sklaven folgten wie eine Entenmutter. Al das wusste der edle Abedin Bin Al-Saud als er sich auf den Weg gemacht hatte um als Sprecher der Goldenen mit den Eindringlingen zu verhandeln, welche nur zwei Tagesmärsche von ihnen entfernt ihr neues Lager aufgeschlagen hatten. Die Goldenen hatten bereits dem Kalifen eine Nachricht zukommen lassen und nun war Abedin als letzter Bote des Friedens ausgesandt worden um sich mit der Echsenkönigin und dem jungen Surdaner zu treffen, welcher stets an ihrer Seite gesichtet wurde. Langsam wurde die Sänfte herab gelassen, die von acht großen, schwarzen Männern getragen wurde. Abedin streckte eine dicke, fleischige Hand aus, an deren Fingern goldene Ringe steckten und schob den mit Gold durchsetzten Stoff zur Seite, ehe ihm zwei der Sklaven aus der Sänfte halfen. Abedin schnaufte schwer, während er sich das lange Gewand zurecht strich welches aus Brokat und bunten Leinen genäht worden war und für manche als Zelt durchgegangen wäre. Er trug seinen dicken Bauch voller Stolz vor sich her, während die Augen die tief im Gesicht eingesunken waren vor Schalk blitzten. Sein Hals verschwand zwischen Kopf und Schultern und all den goldenen Ketten die er trug, während der Turban den er trug ebenfalls mit Schmuck behangen war. Sein langer Kinnbart teilte sich in drei geflochtene Streifen, wovon einer mit rotem, der anderen mit gelben und der dritte mit blauem Puder gefärbt worden war. Seine hängenden Backen zitterten bei jedem Schritt, während der Diamant in seiner Nase das Licht brach. "Wer ist hier zuständig?" fragte er mit heller Stimme, die nicht so recht zu seinem voluminösen Äußeren passen wollte
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Mai 25, 2014 8:52 pm

Kabil schob sich an den Männern vorbei, die vor den Ruinen der ehemaligen Festung Wache hielten. Sie hatten insgesamt zwanzig Soldaten, welche an den wichtigsten Aus und Eingängen jeweils zu zweit Wache hielten. Nicht viel, doch für eine derartige Anlage durchaus ausreichend.
Die Nachricht, das Jemand in der Empfangshalle wartete, hatte sich innerhalb von ein paar Minuten zu ihm verbreitet und da Anaiah momentan dabei war, einen Ausflug mit Fearchar zu machen, musste er in die Rolle der Person einspringen, die solcherlei Besuche empfing. Als er schließlich ankam, klopfte er den Soldaten auf die Schultern um sie ein Stück weit zu beruhigen.
„Es gibt hier niemanden der zuständig ist guter Mann, jeder von uns ist sein eigener Herr. Doch wenn ihr mit einem derer Reden wollt, auf denen diese Personen hören, so sprecht.“ Seine Hand war bereits an den Dolch gelegt, den er an seiner rechten Seite trug, während an der linken ein Krummsäbel prangte, jedoch ein anderes, als es noch vor wenigen Wochen der Fall gewesen war. Er hatte die, schon in die Jahre gekommene Klinge gegen ein Prunkvolleres Stück ausgetauscht, dessen Griff mit Edelsteinen Verziert war und dessen Griff neben dem guten Stahl mit Gold geprägt war.
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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Mai 25, 2014 8:57 pm

Jeder war sein eigener Herr, diese Aussage zauberte ein spöttisches Lächeln auf Abedins Züge. "Gewiss doch Gewiss. Ich bin Abedin Bin Al-Saud, Herr der Ketten und Sprecher der Goldenen Karawane" erklärte er leise und wies mit seiner fetten Hand hinter sich wo einige weitere Sklaven, deren Haut wie poliertes Ebenholz schimmerte eine zweite Sänfte mit Allerlei Kleinigkeiten trugen. Weinfässer, Goldene Ketten und Edelsteine. Rüstungen und Vorräte. "Ich wurde von meinen Brüdern, den hohen Herren der Goldenen Karawane zu euch gesandt um euch als unsere Nachbarn zu begrüßen und wollkommen zu heißen. Wir sind hocherfreut über euer Ankommen und die Handelsmöglichkeiten die sich uns ergeben" erklärte er und lächelte breit, wobei mehrere goldene Zähne aufblitzten. "Gibt es einen Ort, an dem wir uns in Ruhe unterhalten, ein wenig Tee oder gewürztes Fleisch zu uns nehmen können? Es war eine lange und anstrengende Reise und ich würde gerne eure Gastfreundschaft in Anspruch nehmen, wenn dies kein zu hoher Wunsch ist"
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Mai 25, 2014 9:09 pm

Der Mann wirkte wie einer seiner typischen Landsleute, zumindest wenn sie das Glück hatten, hoher Geburt zu sein oder viel Geschick im Handel oder ähnlichen hervor zu bringen. Er nickte schließlich und sah kurz zu den Wachen, welche die Tore kurz darauf wieder schlossen.
„Nun, mir war bisher nicht einmal bewusst dass wir im Umkreis von einhundert Meilen etwas haben, das man Nachbarn nennen kann. Und weder eurer Name, noch der Name eures Stammes sagen mir etwas. Wenn ihr so freundlich wärt mir zu berichten, mit wessen Vertreter ich es genau zu tun habe – denn scheinbar wisst ihr über mich und die anderen Bewohner hier bei weitem mehr als ich über euch, angefangen bei der genauen Position der Raststätte.“ Es gefiel Kabil ganz und gar nicht des Jemand fremdes wusste, wo sie sich aufhielten, zumal sie erst seit gut zwei Wochen hier waren.
„Wie schnell soll sich diese Kunde verbreiten? Wenn Abedin sein Mundwerk ebenso wenig halten kann, wie seinen Hunger, werden wir binnen eines Monats in aller Munde sein.“ Der Gedanke beunruhigte ihn, denn spätestens damit würde es die ersten Vergeltungsschläge der verbliebenen Krieger blieben, oder Angriffe anderer Stämme, die sich mit dem Sieger über einen Drachen zur lebenden Legende machen würden. Ganz abgesehen davon, was der Kalif tun würde.
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Der Erzähler
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Mai 25, 2014 9:15 pm

"Ein jeder Überlebende der brennenden Zelte konnte uns die Richtung Weisen in welche die Echsenkönigin und ihre Sklaven geflohen sind" erklärte der dicke Mann und faltete seine Hände auf dem Bauch, welcher so groß war, dass er beinahe als Tisch fungierte. "Wir leben in etwa einen Tagesmarsch in nordwestlicher Richtung und haben dort an einer kleinen Oase unser Lager befestigt und handeln dort seit beinahe fünfzehn Jahren. Wir können mit Stolz behaupten, die größte und langlebigste Zeltstadt Surdas zu sein. Das ihr unsere Namen nicht kennt beschämit mich zutiefst" seine Sprache glich mehr einem Singsang, wenngleich er auch nach mehreren Sätzen Luft holen musste um genug Kraft zu haben, als das er weitersprechen konnte. "Nun, nachdem dies geklärt ist. Dürfte ich euch nach ein wenig Wein Fragen? Oder Saft aus süßen Beeren? Ich würde sogar mit Wasser vorlieb nehmen. Meine Kehle ist von all der Rederei furchtbar ausgedörrt"
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Vrael
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Jul 14, 2014 9:52 pm

Vrael verneigte sich noch ein letztes Mal vor den ehemaligen Sklaven und bedankte sich für ihre Gastfreundschaft, welche sie ihm all die Zeit hatten zu Teil werden lassen. Caladhiel hatte ihn hierher gesandt, damit er Kabil auf den Zahn fühlen konnte, was Anaiahs verschwinden betraf. Dieser hatte sich anfangs als nicht all zu kooperativ erwiesen, doch Umaroths großen Zähne hatten bereits bei ganz anderen Leuten wunder bewirkt und so hatte Kabil ihm schließlich den Ort gezeigt, wo Anaiah verschwunden war. Vrael war kein Meister der Magie, so wie es Oromis war doch hatte der alte Elf ihn viel und noch viel mehr gelehrt. Er mochte kein Reiter mehr sein, doch sein Wissen hatte es ebenso wenig verloren wie seine Verbissenheit, die wohl Caladhiels Werk gewesen war. Die sanfte Strenge, die zur harten Hand werden konnte und Kabil gezügelt hatte verdankte er hingegen Anurin und nun - zum ersten Mal auf sich allein gestellt dankte er all jenen, die seinen Weg begleitet hatten. Garvins Gerissenheit und Beorns Starrsinn. Coreens Finesse und Alvias Mitgefühl. All dies hatte ihn soweit gebracht.
Er hatte die Magie analysiert, welche noch immer wie ein Leichentuch über dem Ort lag und schließlich den Ursprung ausgemacht - Ryanti. Er wusste, dass er nicht alleine dort hin durfte und so hatte er Kabil befohlen den Weg auf sich zu nehmen, nicht jedoch ohne eine magische Kette die Vraels Augen und Ohren sein sollten. Vrael war so lange in der Rebellenfestung geblieben, bis er hatte sichergehen können, dass Kabil die Landesgrenze überquert hatte und auch die Kette noch immer funktionierte. Nun wurde es Zeit aufzubrechen und die Wahrheit von Vroengard aus aufzudecken.

tbc für Vrael: Vroengard
tbc für Kabil: Ryanti/Thronsaal
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