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 Versteckte Höhlen

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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:06 pm

" Ihr werdet das auch ohne das königliche Siegel hinbekommen, da bin ich mir sicher. ", antwortete Alvias und zog die Stirn ein wenig kraus.
" Solltet ihr doch einmal mein Siegel benötigen, so könnt ihr ja zu mir kommen. " Der König dem Magier zu.
" Ihr habt meine volle Zustimmung zu eurem Plan. Ihr könnt anfangen. "
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:08 pm

"Majestät möge mir verzeihen sollte mein Vorschlag anmaßend geklungen haben - niemand möchte einen zweiten Fall wie Farim" erklärte er und seufzte ehe er aufstand.
"Ich werde wohlmöglich bald mit einem Schreiben für die Boten kommen und werde dann ein königliches Siegel dafür erbitten damit sie nicht direkt niedergeschossen werden." er verneigte sich noch einmal kurz
"Ich werde unsere bisherigen berichte auswerten gehen"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:22 pm

Vrael kniete derweil neben Akemi und stellte ihr etwas zu essen hin.
Drei Schüsseln, eine mit Fleisch eine mit Gemüse und eine mit frischem, klaren Wasser.
"Iss" meinte Vrael der mittlerweile dazu übergegangen war zu hoffen, dass sie ihre Sprache schon erlernen würde wenn sie diese im zusammenhang mit Dingen die sie kannte und benennen konnte erlebte
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:30 pm

Misstrauisch wanderte Akemis Blick über die Schüsseln, die ihr der Junge hingestellt hatte und sie runzelte die Stirn, machte jedoch keinerlei Anstalten auch nur etwas von dem Inhalt der Schüsseln anzufassen, geschweige denn überhaupt die Finger danach auszustrecken. Sie verstand sehr wohl, was er von ihr wollte und sie antwortete auf die Aufforderung ihres Gegenübers lediglich mit einem schlichten Kopfschütteln ehe sie den Kopf wieder zur Seite hin abwandte und ihre schlanken Finger sich um das kleine Medaillon schlossen, das an einer feinen Silberkette um ihren Hals hing.
Sie wollte von diesen Menschen nichts annehmen, befürchtete sie doch, es könne vergiftet sein um ihren Vater noch mehr mit ihrem Leben unter Druck zu setzen, wenngleich jedoch ihr Magen mit einem leisen Grummeln auf sich aufmerksam machte und ihr sagte, dass es besser war, wenn sie etwas zu sich nahm.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:34 pm

"Du bist echt nicht leicht, was?" fragte Vrael und nahm ein Stück Karotte, aß es vor ihren Augen.
"Das kannst du essen, es ist nicht vergiftet" erklärte er ihr und lächelte sie schwach an.
"Ich pass auf das sie dir nichts tun, wir werden nicht zu Monstern nicht solange ich atme"
Du kommst in Teufelsküche Kleiner
Das ist mir egal - wir haben Werte, wir sind die Reiter Glaedwan! Wer wenn nicht wir kann ein Vorbild für die Gemeinschaft sein? Wir müssen uns den höchsten Werten verschreiben!
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:43 pm

Das Wort 'Monster' war alles, was Akemi von dem Geplapper ihres Gegenübers verstand und es war der Grund, aus dem das Mädchen erneut zusammenzuckte, hatte sie dieses Wort doch bislang stets nur im schlechten Zusammenhang erlebt. Wollte er sie etwa bedrohen und ihr Leid zufügen, falls sie nicht gehorchte und etwas von dem nahm, was er ihr hingestellt hatte? Würden sie den Männern etwas antun, die ebenfalls in ihrer Gefangenschaft waren, wenn sie nicht gehorchte?
Ihre Gedanken sprangen wild in ihrem Kopf umher, kreisten um dunkle Befürchtungen und versuchten sich einen Reim auf die fremden Worte zu machen, die die Lippen der Männer und Frauen verließen, die sie bislang schweigend beobachtet hatte. Sie alle besaßen harte Gesichtszüge, die Entschlossenheit aufwiesen und ihr bewiesen, dass sie fähig waren über Leichen zu gehen, wenn sie damit etwas Größeres retten konnten - nur die blonde Frau mit den seltsamen Ohren und der Junge vor ihr waren davon ausgenommen. Ihre Gesichter waren weich, verrieten ihre Jugend und die Naivität, die ihnen innewohnte.
Zögerlich und aus Angst erneut ein Leid zugefügt zu bekommen, streckte sie nach einigen Minuten zitternd eine Hand aus und tastete nach vorn zu einer der Schüsseln, um sich etwas daraus zu nehmen und lieblos daran herumzukauen, sich dazu zwingen müssend den Bissen in ihrem Mund zu schlucken.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:55 pm

Leise pfeifend betrat Scar die Höhle. Er war vor etwa einem Tag aus Belatona zurückgekehrt. Momentan wurden die Verteidigungsanlagen der Stadt wieder verstärkt und die Flotte repariert. Die feindliche Armee wurde von Drachen beobachtet und jede ihrer Bewegungen wurde zu den Befehlshabern der Armeen durchgegeben. In Belatona hätte der Krieger nicht viel ausrichten können und so hatte er beschlossen, zurück zur Hauptarmee zu kehren und dort bei dem Kampf zu helfen. Als Scars Blick auf Vrael fiel, wirkte er einen Moment lang überrascht.
" Ihr solltet sie nicht so gut behandeln, sie ist eine Kriegsgefangene wie jede andere. " , bemerkte der Krieger mit einem spöttischen Lächeln auf den Lippen.
Er trat einen Schritt näher. " Oder wolltet ihr nur allein mit ihr in der Höhle sein ? Naja, hübsch ist sie ja.... "
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 10:58 pm

"Ihr solltet aufpassen mit wem ihr sprecht, Soldat" meinte Vrael kalt und drehte sich um, seine freundliche Miene zu Eis erstarrt und bar jeglicher Emotion. "Ihr sprecht mit einem Fürst und Reiter, ihr solltet also lernen wo euer Platz in dieser Armee ist" zischte er und schüttelte den Kopf
"Dies ist die Tochter ihres Anführers, wir fahren gut damit sie bestens zu behandeln um uns zu möglichkeiten offen zu halten! Halbtot bringt sie euch nichts - und ich für meinen Teil halte den Wert eines menschlichen Lebens hoch und bin noch nicht zu einem Metzger verkommen"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 11:06 pm

" Da bin ich anderer Ansicht. ", entgegnete Scar und trat noch einen Schritt näher.
" Der feindliche Heerführer hat es abgelehnt, sich für seine Tochter zurück zu ziehen, und nun wird er die Konsequenzen sehen. "
Der Krieger zog einen Dolch und ließ sich neben der jungen Frau auf ein Knie herab.
" Für jeden Tag, den die Armee hier verbleibt, erhält er eine Fingerkuppe seiner Tochter. Wenn alle zehn weg sind, machen wir mit den Zehen weiter."
" Das wird den feindlichen Heerführer zermürben und an seiner Mission zweifeln lassen. Wäre ja gelacht, wenn wir ihn nicht zum einknicken bringen. So kaltherzig kann kein Mensch sein. "
Mit einer schnellen Handbewegung ergriff der Soldat das Handgelenk der jungen Frau und zog es zu sich heran.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 11:14 pm

"Reísa" zischte Vrael und das Messer zischte wie von Geisterhand aus Scars Griff.
"Sie ist eine offizielle Gefangene der Reiter, Scar" zischte Vrael welcher hinter den Soldaten getreten war.
"Tu ihr oder irgend einem anderen Kriegsgefangenen irgendetwas an und ich werde dich zur Rechenschaft ziehen, das schwöre ich dir!" erklärte er hart.
"Ich bin kein kleiner Junge den du übergehen kannst Scar! Ich bin einer der Fürsten Ilireas, ein ausgebildeter Reiter und gehöre damit zu den Elitesoldaten dieses Landes welche Fähigkeiten besitzen die du dir nicht einmal ansatzweise vorstellen kannst! Ich habe bei den besten gelernt und Lady Caladhiel und Sir Oromis sind Mächte mit denen ihr euch nicht anlegen wollt. Beide sind standhafte moralische Persönlichkeiten und wenn ich eines von ihnen gelernt habe, dann was richtig und was falsch ist.
Und nun schlage ich vor bewegt ihr euren Hintern aus dieser Höhle und geht an eure Arbeit, wie wäre es denn wenn ihr die Vergewaltiger sucht welche das Mädchen geschändet haben? Ich könnte mir gut vorstellen das es einer eurer Männer war! Und wenn ihr nicht sofort verschwindet dann verspreche ich euch werde ich höchstselbst mal eure kleine private Armee von Totschlägern aufmischen und schauen welche Leichen ihr so in eurem Keller habt, das wollt ihr doch bestimmt nicht oder?"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 11:38 pm

" Und seid wann gibt der Fürstentitel irgendjemandem das Recht, einen hochrangigen Offizier der Armee anzugreifen ? " , entgegnete Scar mit leiser, gefährlicher Stimme und erhob sich langsam, dem Reiter den Rücken zugedreht. Aus seinem Gürtel zog er einen weiteren Dolch, an dessen Klinge eine Flüssigkeit glitzterte. Der Krieger hatte bereits vorher gegen Magier gekämpft. Ein kleiner Kratzer mit dieser Klinge würde ausreichen, selbst einen Elefanten innerhalb von wenigen Sekunden schlafen zu legen. Plötzlich drehte er sich herum und rammte dem jungen Mann die Faust in den Magen. Ein Stoß mit dem Knie in Richtung Nase ließ den Reiter nach hinten umkippen. Mit einem Satz war er über Vrael und kniete sich auf dessen Brustkorb.
" Was hilft euch eure " Eliteausbildung" nun ? Ich schwöre ich schn... " Auf einmal schloss sich eine eiserne Hand um die Faust des Kriegers, die er erneut zum Schlag erhoben hatte, und ein Schlag beförderte Scar von dem Reiter herunter.

" Was zum Teufel ist denn bitte sehr hier los ? ", erklang die harte Stimme Alvias' vor den beiden Männern.
" Da komme ich, um nach einer der Gefangenen zu sehen und was finde ich vor ? Einen meiner Fürsten und einen meiner Offiziere, wie sie sich hier wie zwei hungrige Hunde um einen Knochen balgen. "


Zuletzt von Scar am Mo Nov 28, 2011 11:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 11:43 pm

Vrael raffte sich auf, spuckte Blut.
"Es ist gut Majestät, er verhält sich nur seiner Persönlichkeit entsprechend und greift einen Fürsten an" er wischte sich über die Nase.
"Ich schlage vor er entschuldigt sich weil er mich angegriffen hat" er drückte sich auf die Nase, verzog das Gesicht.
"Ich will kein Duell oder dergleichen ich glaube ihr braucht ihn und ich würde nicht mehr viel von ihm übrig lassen" er verengte die Augen und deutete nun auf Akemi.
"Aber eins euer Majestät will ich klar gestellt haben, ich diene euch als Fürst als Reiter bin ich jedoch Lady Caladhiel unterstellt und diese Gefangene gehört uns Reitern, ich will nicht das einer eurer Soldaten sie noch einmal wie Scar anfasst"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mo Nov 28, 2011 11:52 pm

"Und ich würde nicht mehr allzu viel von dir übrig lassen, wenn du auf den Gedanken kämst, dich auf ein Duell mit diesem Mann einzulassen", fuhr Caladhiels harte Stimme dazwischen, die langsam hinter Vrael trat und den Jüngeren mit einem finsteren Blick fixierte, ihm allein dadurch deutlich machte, dass er jetzt keinen weiteren Fehler machen sollte. Die Hand der Reiterin glitt sicherheitshalber zu Vraels Arm, um den sie nun die Finger legte und ihn daran ein Stück zurückzog, mit ihrem Griff klar machte, dass sie nicht einmal daran dachte, ihn auch nur zu einer einzigen Bewegung kommen zu lassen, die ihn von seiner momentanen Position entfernte.
"Was du in dieser Schlacht willst und was nicht ist völlig irrelevant, Vrael und es ist die Entscheidung des Königs, was mit dem Mädchen geschieht und nicht die unsere, denn wenn ich dich daran erinnern darf - wir machen keine Kriegsgefangene", schallte sie ihn, ohne ihren Tonfall zu verändern, lenkte ihren Blick kurz zu Alvias hinüber und nickte dem Monarchen knapp zu ehe sie erneut die Stimme erhob und Scar noch einmal mit einem beinahe spöttisch wirkenden Lächeln musterte.
"Und nun würde ich gerne wissen, was hier passiert ist, dass zwei Männer dermaßen die Kontrolle verlieren, gerade in ihrer Position als Fürst einer Stadt und Anführer der Spezialkräfte, denn das, was ihr beide hier veranstaltet habt, entspricht nicht eurem Stand", beendete sie und hob die freie Hand als der junge Reiter vor ihr zu einer Antwort ansetzen wollte. "Vrael, von dir will ich im Moment nichts hören!"

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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 12:09 am

" Majestät, Shurt'ugal ", begrüßte Scar die beiden Neuankömmlinge knapp und rappelte sich, die Wange reibend, auf. Er verneigte sich kurz vor den Beiden. " Zumindest nach der Meinung dieses Reiters entspricht es wohl sehr wohl meinem Stand. "
Der Krieger richtete sich wieder auf und fixierte kurz das Gesicht von Caladhiel.
" Ich kam hierher, um dabei zu helfen, die Moral des Feindes zu schwächen und wurde daraufhin von diesem jungen Drachenreiter angegriffen und an der Ausführung meiner Pflicht gehindert. "
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 12:26 am

"Bitte was?" fragte Vrael und wollte sich aus Caladhiels griff entwinden, zuckte jedoch schmerzhaft zurück als sie den Griff verstärkte.
"Die Moral des Feindes schwächen? Er wollte diese unschuldige Frau verletzen - die Tochter ihres Anführers!" er verengte die Augen.
"Wir können sie nicht verletzen wenn wir auf eine noch so geringe Chance auf eine friedliche Lösung haben!" er verzog das Gesicht.
"Und ich werde hier nicht zulassen das er das tut - wir haben... nein!
Verflucht nochmal! Ich habe ihn nicht angegriffen! Ich habe ihm lediglich das Messer abgenommen und ihm gesagt das er sie nicht mehr anrühren soll!
Ich habe nichts falsches getan! Und nachdem ich ihm gedroht habe in seiner Vergangenheit zu wühlen wenn er sie anfasst hat er mich angegriffen!"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 12:48 am

" Ihr habt meine Männer beleidigt ", meinte Scar mit gefährlich leiser Stimme. " Ihr habt ungerechtfertigte Anschuldigungen erhoben und meinen Männern Vergewaltigung vorgeworfen. " Der Krieger wandte seinen Kopf dem Reiter zu.
" Weiterhin habt ihr Anspruch auf das Eigentum des Königs erhoben. "
Scar sah zu Alvias herüber und senkte den Kopf. " Es tut mir Leid, dass ich mich zu Gewalttätigkeiten habe hinreißen lassen und damit Unfrieden im Heer gestiftet habe. Aber meine Entscheidung, die junge Frau zu verletzen um den feindlichen Heerführer zu demoralisieren, verteidige ich weiterhin. "
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 12:54 am

"Du wirst dich für die haltlosen Vorwürfe entschuldigen, Vrael", entschied Caladhiel und drängte den jungen Reiter ein Stück nach vorn, einen warnenden Blick hinterher schickend. Es war unfassbar - erst begann Arva ihre Autorität zu untergraben und sie zu behandeln, als wäre sie nur ein trotziges Kind, das nicht wusste, von was es sprach und nun begann Vrael auch noch Zwist im Heer zu streuen, weil er glaubte seine Ideale selbst zu vertreten. Es wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn er einfach dem König oder ihr selbst Bescheid gegeben hätte, damit sie Scar zur Vernunft bringen konnten aber es mochte Vraels Jugend sein, die ihn eben dies noch nicht hatte begreifen lassen.
"Und ich erwarte, dass nicht noch einmal so etwas geschieht. Du bist ein Reiter und einer der Fürsten Illireas - benimm' dich gefälligst wie so einer und nicht wie ein Straßenschläger aus Dras-Leona."

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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 12:57 am

"Ver..." er warf einen unsicheren Blick zu Caladhiel und biss sich auf die Unterlippe, verschränkte die Arme.
"Verzeiht, dass ich... also was ich.....
Es war ungerechtfertigt eure Männer wegen etwas zu beschuldigen, für das ich keine Beweise hatte.."
er kickte einen Stein weg.
"Es war ungebührlich meinerseits"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 1:04 am

" Es ist in Ordnung ", grummelte Scar . Es wäre ihm lieber gewesen, dass der junge Reiter das nicht getan hätte. Nun erwartete man von ihm sicherlich auch, sich zu entschuldigen. Und auch wenn es ihn selbst wenig kümmerte, was andere von ihm erwarteten, würde es Alvias Position schwächen, wenn er es nicht tat, denn das würde bedeuten, dass er seine Soldaten nicht unter Kontrolle hatte.
" Verzeiht mir den Angriff. Ich hätte nicht gewalttätig werden sollen. ", wandte der Soldat sich nach einer kurzen Pause an den jungen Reiter.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 11:33 am

Nachdem der Mann den Griff um ihr Handgelenk gelöst hatte, war Akemi noch ein weiteres Stück zur kalten Höhlenwand zurückgewichen und hatte die Beine näher zum Körper hin gezogen, die Arme darum schlingend und sich so zusammenkauernd, in der Hoffnung, sie würde damit dem Mann die Möglichkeit nehmen, ihr erneut weh zu tun. Sie hatte trotz der fremden Sprache begriffen, dass der Junge, der ihr zuvor das Essen gebracht hatte, sie vor einem Angriff des anderen bewahrt hatte, doch ebenso hatte sie verstanden, dass weder der Mann in der goldenen Rüstung, noch die schwarzhaarige Frau mit den seltsamen Ohren davon begeistert gewesen waren und dass eben die beiden Personen mehr zu sagen hatten, als der Junge.
Die großen, dunklen Augen des Mädchens huschten erneut durch das Halbdunkel, suchten eine Möglichkeit aus der Höhle zu entfliehen und einfach fort zu laufen, um zurück zu ihrer Familie zu kommen, denn obgleich sie zuvor noch gesagt hatte, sie würde eher sterben als zuzulassen, dass ihr Vater sich beugte - jetzt empfand sie eine lähmende Angst vor der Ungewissheit, was mit ihr geschehen würde, wenn ihr Vater ihre Bedingungen nicht annahm.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 11:43 am

"Ich denke, es ist alles gesagt und wir sollten es dabei beruhen lassen, in der Hoffnung, unsere Männer kommen nicht erneut auf einen dergleichen Gedanken, Majestät", warf Caladhiel nach einem Moment der Stille ein und nickte dem Monarchen noch einmal zu ehe sie sich Vrael zuwandte und dem jüngeren Reiter andeutete, sie zu begleiten. Sie wusste, dass die Entschuldigung bei Scar für ihn schlimmer gewesen war, als jede andere Strafe, die sie ihm hatte auferlegen können und sie hatte ihre Wirkung nicht verfehlt, denn der Junge schlurfte nun mit hängenden Schultern und einem säuerlichen Gesicht hinter ihr - es war jener Anblick, der die Elfe zum Lächeln brachte als sie sich wieder zu ihm umwandte, nachdem sie außerhalb der Hörweite von Alvias und seinem Soldaten war.
"Vrael, hör mir zu", begann sie mit ernster Stimme und wartete bis seine Aufmerksamkeit gänzlich auf ihr ruhte. "Ich verstehe deinen Zorn und nichts an deinem Handeln wäre in einer anderen Situation falsch gewesen aber wir befinden uns in einem Krieg. Wir sind alle aufeinander angewiesen, wenn wir gewinnen und unsere Feinde vertreiben wollen und wir können es uns nicht erlauben, jetzt damit anzufangen uns gegenseitig zu zerfleischen", fuhr sie fort, wobei ihr Tonfall mit jedem Wort sanfter und wärmer wurde, die Schärfe verlor, die ihrer Stimme zuvor noch inne gewohnt hatte und sie hatte wütend wirken lassen.
"Ich finde längst nicht alles gut, was der König entscheidet oder was seine Männer tun, aber wenn ich nicht will, dass die Bündnisse reißen und das gesamte Land in eine feindliche Herrschaft fällt, dann muss auch ich mich zurücknehmen, selbst wenn es die Reiter waren, die Alvias auf den Thron gesetzt haben. Ich tue das für den Frieden im Heer, damit niemand der Kleinadligen hier an Alvias' Autorität zweifelt und uns in den Rücken fällt und du tust besser daran, es mir gleich zu tun und deine Gedanken für dich zu behalten. Es mag ehrenhaft sein, was du getan hast - dass du das Mädchen vor Scar geschützt hast aber du hättest besser daran getan, uns darüber zu informieren, damit wir dazwischen gehen können statt Selbstjustiz zu üben."

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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 4:01 pm

" Das wird noch Konsequenzen nach sich ziehen, Scar ", knurrte Alvias den Soldaten an. Es konnte ja wohl nicht wahr sein, dass sich einer seiner Vertrauten und einer der Fürsten von Ilirea um eine einfache Kriegsgefangene prügelten.
" Und nun verschwinde. " Nachdem der Krieger aus der Höhle verschwunden war und dabei alles andere als glücklich gewirkt hatte, was, wie Alvias wusste, sicher nicht an seinen Worten oder daran lag, dass er wirklich bereute, den Reiter angegriffen zu haben, sondern an seinem durch die Entschuldigung angekratzten Ego lag, ließ der König seinen Blick zu der verängstigt wirkenden jungen Frau hinüber wandern. Er hatte sich noch nicht entschieden, was er mit ihr machen wollte, aber wie es ihm schien, würde sie wohl früher oder später einem der Soldaten zum Opfer fallen. Und das war nicht der Sinn dabei. Sie konnten eine solch wichtige Kriegsbeute nicht einfach verspielen. Momentan hatte der König keine Verwendung für sie, aber sicher würde es sich früher oder später noch als nützlich erweisen, die Tochter des feindlichen Heerführers in seiner Gewalt zu haben.
" Möglicherweise...ja, das könnte funktionieren. ", murmelte Alvias leise.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 10:41 pm

"Du bringst nur Unglück Kharas" Coreen seufzte, legte ihr Buch beiseite und sah auf den alten Mann herab welcher sie ungläubig ansah.
"Du bist der große Zauberer - der Unantastbare, der Unbesiegbare, der Großartige Kharas! Du magst es so genannt zu werden nicht wahr?" sie schüttelte den Kopf, lächelte mitleidig und wies der Reihe nach auf mehrere, gläserne Sarkophage in denen Menschen lagen.
"Der Tod folgt dir auf Schritt und Tritt Magier - er kreucht dir hinterher wie ein Schatten, er kann dich allerdings nicht fassen - dich nicht ergreifen, also nimmt er mit uns vorlieb alter Mann. Wir sind es die sterben und nicht du!"
Kharas sah sie ungläubig aus blauen Augen an, versuchte etwas zu sagen, doch seine Kehle war wie zugeschnürrt. Er krächzte nur, versuchte etwas gegen ihre Anschuldigungen hervor zu bringen wenngleich auch er tief in sich einen stechenden Schmerz spürte, etwas das ihm sagte das sie recht hatte. Etwas, dass ihm tiefe selbstvorwürfe wie Spielbälle an den Kopf warf welche Wunden rissen die breiter und Schmerzhafter waren als jede Verletzung



An der Basis war der Obelisk breit – um ihn zu umfassen, hätten mindestens vier, fünf Menschen eine Kette bilden müssen. Es war offensichtlich, dass er ohne Hilfe von Magie nicht auf die Anhöhe zu bringen gewesen wäre. Die dem Steinkreis zugewandte Seite war glatt behauen, auf ihr waren eingehauene Runenzeichen zu sehen.
Die Namen der vierzehn, die umgekommen waren.
Er ging langsam näher. Am Fuße des Obelisken lagen Blumen – gewöhnliche Feldblumen: Mohn, Lupinen, Malven, Vergissmeinnicht.
Die Namen der vierzehn.
Er las langsam, von oben her, und vor den Augen standen ihm die Gesichter derer, die er kannte.

Ilfiim Jhkill
Sein Bruder, ihn den er selbst getötet hatte - ihn den er, obwohl er selbst kein Deut besser war gerichtet hatte

Josephine
Die Liebe seines Lebens welche er aufgrund seiner eigenen Zweifel verraten hatte. Oder war es gewesen weil er selbst um sein Leben bangte? Er wusste es nicht mehr, wusste nicht ob seine edlen Taten nicht doch einfacher, schändlicher Selbstbetrug gewesen waren.

Ethra in zerani Niv
Seinen besten Freund den er verraten und verkauft hatte. Den er in den Tod getrieben hatte durch sein unachtsames Handeln, ihn den er zerstört hatte....

Weitere Namen folgten, Gesichter stummen Vorwurfes taten sich in seinen Gedanken auf und er konnte es nicht ertragen, wollte den Stein zerschmettern und sich von der Wahrheit trennen die ihn so sehr schmerzte, die so unfair war - so grausam das er sie nicht wahrhaben wollte.
Er hörte hinter sich ein Rascheln und wandte sich um.
Sie war barfuß, trug ein einfaches Leinenkleid. Auf den langen, hellen Haaren, die ihr locker auf die Schultern fielen, hatte sie einen Kranz aus Gänseblümchen.
"Sei gegrüßt", sagte er.
Sie hob den Blick aus kalten, blauen Augen zu ihm, antwortete nicht.
Er bemerkte, dass sie nicht sonnengebräunt war. Das war seltsam; jetzt, gegen Ende des Sommers, da die Bauernmädchen für gewöhnlich von der Sonne braungebrannt waren, hatten ihr Gesicht und die bloßen Schultern eine leicht goldgelbe Farbe.
"Du hast Blumen gebracht?"
Sie lächelte, die Wimpern gesenkt. Er spürte Kühle. Sie ging wortlos an ihm vorüber, kniete zu Füßen des Menhirs nieder, berührte mit den Händen den Stein. "Ich bringe keine Blumen", sagte sie und hob den Kopf. "Aber die, die hier liegen, sind für mich."
Er betrachtete sie. Sie kniete so, dass sie den letzten Namen, der in den Stein des Menhirs gehauen war, vor seinem Blick verbarg. Vor dem Hintergrund des dunklen Felsblocks war sie hell, unnatürlich, strahlend hell.
"Wer bist du?", fragte er langsam.
Sie lächelte, und Kälte wehte ihn an.
"Weißt du es nicht?"
Ich weiß es, dachte er, während er in das kalte Blau ihrer Augen schaute. Ja, ich glaube, ich weiß es.
Er war ruhig. Er konnte nicht anders. Nicht mehr.
"Ich war immer neugierig, wie du aussiehst, Herrin."
"Du brauchst mich nicht so anzusprechen", sagte sie leise. "Wir kennen uns doch seit Jahren."
"Wir kennen uns", bestätigte er. "Es heißt, dass du mir auf Schritt und Tritt folgst."
"Das tue ich. Aber du hast niemals zurückgeschaut. Bis heute. Heute hast du zum ersten Mal hinter dich geblickt."
Er schwieg. Er hatte nichts zu sagen. Er war müde.
"Wie ... Wie wird es geschehen?", fragte er schließlich, kühl und ohne Regung.
"Ich werde dich bei der Hand nehmen", sagte sie und blickte ihm geradewegs in die Augen. "Ich werde dich bei der Hand nehmen und über eine Wiese führen. In den Nebel, kalt und feucht."
"Du bist mir auf Schritt und Tritt gefolgt", sagte er. "Aber erreicht hast du andere, jene, an denen mein Weg vorbeiführte. Warum? Es ging darum, dass ich allein bliebe, nicht wahr? Dass ich mich endlich zu fürchten begänne? Ich will dir die Wahrheit gestehen. Ich habe dich immer gefürchtet, immer. Aus Furcht habe ich nicht zurückgeschaut. Aus Angst, ich könnte dich sehen, wie du gleich hinter mir gehst. Ich habe mich immer gefürchtet, mein Leben habe ich in Furcht gelebt. Ich habe mich gefürchtet ... Bis heute."
"Bis heute?"
"Ja. Bis heute. Wir stehen uns von Angesicht zu Angesicht gegenüber, und ich fühle keine Furcht. Du hast mir alles genommen. Auch die Furcht hast du mir genommen."
"Warum also sind deine Augen voller Angst, großer Zauberer? Deine Hände zittern, du bist bleich. Warum? Fürchtest du so sehr den letzten, vierzehnten Namen, der in den Obelisken gehauen ist? Wenn du willst, sage ich dir, wie dieser Name lautet."

"Das brauchst du nicht. Ich weiß, welcher Name das ist. Der Kreis schließt sich, die Schlange schlägt ihre Zähne in den eigenen Schwanz. So muss es sein. Du und der Name. Und die Blumen. Für sie und für dich. Der vierzehnte in den Stein gehauene Name, der Name, den ich inmitten der Nacht und im Glanz der Sonne ausgesprochen habe, bei Kälte, sengender Hitze und Regen. Nein, ich habe keine Angst, ihn jetzt auszusprechen."
"So sprich ihn aus."
"Coreen Morgan Armar"
"Doch die Blumen sind für mich."

"Machen wir Schluss damit", sagte er mit Mühe. "Nimm ... Nimm mich bei der Hand."
Sie stand auf, kam näher, er fühlte die Kühle, die sie verströmte, eine scharfe, durchdringende Kälte.
"Nicht heute", sagte sie. "Eines Tages, ja. Aber nicht heute."
"Du hast mir alles weggenommen ..."
"Nein", fiel sie ihm ins Wort. "Ich nehme nichts weg. Ich nehme nur bei der Hand. Damit niemand dann allein ist. Allein im Nebel ... Auf Wiedersehen, Kharas. Eines Tages."
Er antwortete nicht. Sie wandte sich langsam um und ging. In den Nebel, der plötzlich den Gipfel der Anhöhe verhüllte, in den Nebel, in dem alles versank, in den weißen, feuchten Nebel, in dem der Obelisk verschwamm, die an seinem Fuße liegenden Blumen und die in ihm eingehauenen vierzehn Namen. Es gab nichts, nur den Nebel und das nasse, von Tropfen funkelnde Gras unter den Füßen, das Gras roch schwer, süß, dass es ihm die Sinne benahm und in den Schläfen schmerzte, erzeugte Vergessen, Müdigkeit ...


Schweißgebadet schreckte Kharas aus dem Schlaf, seine Hände zitterten und er übergab sich in den Nachttopf. Zitterte, war kalkweiß...
"Ich habe doch Angst...." meinte er leise, wurde sich dessen bewusst was er geträumt hatte
"Ich habe doch Angst..."
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Di Nov 29, 2011 11:30 pm

"Ihr habt ja recht" meinte Vrael und seufzte, zog die Brauen zusammen und sah säuerlich drein.
"Aber.... ich weiß nicht, es gefällt mir einfach nicht! Wir können doch nicht einfach all unsere Vorsätze über Bord werfen nur.." er kickte einen Stein weg und salutierte lustlos.
"Gut M´am - wie immer ihr befiehlt, wenn auch unbegeistert"
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   Mi Nov 30, 2011 12:07 am

" Shurt'ugal Vrael ", erklang plötzlich eine Stimme hinter den beiden Reiter und Alvias näherte sich raschen Schrittes.
" Ich möchte euch gerne um etwas bitten. Etwas von großer Wichtigkeit. "
Der König blieb ein paar Schritte vor Caladhiel und Vrael stehen.
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BeitragThema: Re: Versteckte Höhlen   

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Versteckte Höhlen
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