Foren Rollenspiel

Ein seit 2010 bestehendes Rollenspiel, das von der Vorstellungskraft seiner Nutzer lebt.
 
StartseiteStartseite  PortalPortal  AnmeldenAnmelden  Login  

Austausch | 
 

 Das Haus der Familie Taragon

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Der Erzähler
Spielleitung
avatar

Anzahl der Beiträge : 3615
Anmeldedatum : 04.04.10

BeitragThema: Das Haus der Familie Taragon   Do Feb 06, 2014 2:22 am

~Das Haus der Taragons liegt etwas abgelegen, ist vom Kern der Stadt aber immer noch gut zu erreichen~
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Do Feb 06, 2014 3:15 am

[Altes Zimmer von Ormir] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir]

Ormir lag in seinem Bett in seinem Zimmer welches noch immer genauso aussah wie bevor er mit seiner Familie aufbrachen. Alles war an seinem Platz und Arlania saß auf einem Stuhl an Ormirs Bett und sah nach ihrem liebsten wie jeden Tag. Es war nun schon ein Monat vergangen das die Schlacht in Teirm zu ende gegangen war und sie in den Schützenden Wald zurück gekehrt waren.

Die Elfen die Ormir begleitet haben, hatten seine Wunden nur notdürftig heilen können so das Ormir zwar seinen Arm zwar bewegen hätte können aber sie konnten nix weiter tun um ihm zu helfen. Auch konnten sie ihn nicht aus dem tiefen Schlaf holen, in den Ormir gefallen war.

Arlania gab Ormir einen Kuss auf die Stirn und war gerade dabei zu gehen als ihr Arm von Ormir festgehalten wurde welcher die Augen kaum merklich offen hatte und flüsterte "Arlania bist du das? Was ist passiert und wo bin ich? Was ist mit Aleia lebt sie noch? Ich hatte sie zusammenbrechen sehen." Arlania schrie laut vor freude auf und fiel Ormir um den Hals welcher laut vor Schmerzen stöhnte. Sofort löste sie sich von ihm und setzte sich wieder auf den Stuhl und rief laut ins Haus hinein das man was zu essen bringen solle und das Ormir erwacht wäre.

Sofort hörte man zwei stimmen von anderen Elfen die Ormir aus seiner Jugend kannte die aufgeregt miteinander sprachen und mit irgendetwas Hantierten bevor einer von den beiden das Zimmer mit etwas zu Essen und trinken betrat und beides auf den kleinen Tisch neben Ormirs Bett stellte und das Zimmer lächelnd verließ.

Arlania nahm einen Becher und füllte ihn mit etwas Wasser und setzte es Ormir an die Lippen damit er trinken konnte. Dankend trank Ormir das angebotene Wasser und sah dann Arlania erwartungsvoll mit vollständig geöffneten Augen an und behielt seinen Blick auf sie geheftet als sie anfing zu Erzählen "Ormir, du hast über einen Monat geschlafen. Wir konnten nix tun um dich zu wecken. Ja Aleia lebt du verdankst ihr dein Leben denn sie hat den anderen von uns gesagt wo du ungefähr bist so das wir dich retten konnten. Du hattest eine Axt in deiner Rechten Schulter welche deine Nerven durchtrennt hatte so das du dein Arm nicht mehr hättest nutzen können wenn wir es nicht geschafft hätte wenigens die Nerven wieder miteinander zu verbinden. Auch solltest du wissen das nun Krieg herrscht." Ormir der sowieso schon blass war wurde beinahe totenblass und sah Arlania betrübt an. "Wären wir nicht dort gewesen wäre der Krieg vielleicht noch verhindert worden. Aber dann wäre Aleia gewiss Tot oder in gefangenschaft. Ich werde wohl mich vor der Königin und den anderen Häusern rechtfertigen müssen und hoffen das ich nicht verbannt werde."

Ormir stand mit sehr wackeligen beinen auf und stütze sich auf den Stuhl, auf den Arlania zuvor gesessen hatte und versuchte sich an einem kleinem Becken welches in einem Nebenraum stand, zu waschen und anzukleiden. Als Arlania ihm geholfen hatte beim Waschen und ankleiden ging Ormir von Arlania gestützt durch das Haus seiner Familie und betrachtete seine Rüstung welche auf dem Rüstungsständer ruhte wo sie hingehörte und seufzte als er die große Lücke in der Rechten Schulterpanzerung sah. Er sah sah zu den Elfen die in dem Haus war, lächelte und ging langsam noch immer von Arlania gestützt vor das Haus und betrachtete die Bäume. "Es tut gut wieder in der Heimat zu sein. Arlania bitte tue mir einen gefallen und suche nach Aleia ich möchte wissen wie es ihr geht. Auch möchte ich das du ihr in meinem Namen dankst oder danken lässt denn ich befürchte ich werde noch eine Weile zu Hause bleiben müssen. Achja vergiss auch Davir und Vincent und die anderen Elfen nicht." Arlania nickte dem Elf, der aus dem Haus gekommen war um Ormir und Arlania im Notfall helfen zu können zu woraufhin dieser sich auf die Suche nach Aleia, Davir und Vincent machte um sich über ihr wohlbefinden zu erkundigen.


[Vor Ormirs Haus] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir und ein paar andere Elfen]
Nach oben Nach unten
Der Erzähler
Spielleitung
avatar

Anzahl der Beiträge : 3615
Anmeldedatum : 04.04.10

BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Do Feb 06, 2014 8:37 pm

~ Ellesmera ~ Das Haus der Familie Taragon ~ Vor dem Haus ~
Anwesende Personen sind Arlania, Ormir und andere Elfen ~ Ein Bote kommt gerade


Während Ormir und Arlania vor seinem Haus standen und sich die Schönheit eines neuen Tages in Du Weldenvarden auf der Zunge zergehen ließen, kam ein Mann zwischen den Bäumen hindurch. Der Mann war hochgewachsen, kräftig und dünn. Er mochte kein großer Krieger sein, dafür aber offensichtlich schnell wie der Wind. Er trug gute Stoffe, wenn auch nicht die besten, in grün und braun Tönen. Er hielt zielstrebig auf das Haus zu.
Als er vor Ormir stand legte er zwei Finger auf den Mund und sprach die elfische Begrüßungsformel. "Ormir Taragon, ich bin im Auftrag ihrer Majestät der Königin Dellanir hier. Die Königin befiehlt euch,  euch so bald als möglich im Schloss ein zu finden, zusammen mit euren Gefährten.", erklärte der Bote.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Do Feb 06, 2014 9:16 pm

[Vor Ormirs Haus] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir und ein paar andere Elfen und ein Bote der Königin]

Ormir wollte gerade auf Arlania gestützt in das Haus zurückkehren als hochgewachsener Bote auf ihn zukam und ihm die Botschaft überbrachte das er sich unverzüglich bei der Königin zu melden hatte.

Ormir seufzte und verdrehte stöhnend die Augen als er eine falsche Bewegung machte und sah den Boten an "Richtet bitte der Königin aus das ich mich sofort auf dem weg mache. Es wird allerdings eine weile dauern da ich noch schwach bin und erst heute erwacht bin."
Er ging zusammen mit Arlania zurück ins Haus und ließ alle zusammen rufen und erklärte ihnen die Situation das sie alle sich bei der Königin zu melden hatten. Als die anderen aufbrachen um sich dem Anlass entsprechend zukleiden, begab auch Ormir sich in sein Schlafzimmer und stützte sich an der Wand um nicht um zufallen da auch Arlania sich umziehen gegangen war. Dort angekommen ging er auf den Kleiderschrank zu und nahm das Gewand raus welches er bei besonderen Anlässen zu tragen pflegte und zog sich langsam und unter schmerzen um bevor er wieder vor das Haus trat wo er auf die anderen, an der Hauswand gelehnt, wartete.

Als die anderen nachdem einiges an Zeit vergangen war wieder bei ihm eintrafen machten sie sich auf in Richtung des Schlosses. Auf dem weg dorthin machte Ormir sich gedanken und versuchte sich auf alles vorzubereiten. Eines weiß ich genau, wenn ich wieder bei Kräften bin werde ich die Menschen meiden... sie bringen nur unglück.


[Auf dem weg zum Schloss ] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir und ein paar andere Elfen]
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mo Feb 10, 2014 2:29 am

[Vor Ormirs Haus] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir]


Ormir und Arlania hatten fast doppelt solange gebraucht um wieder zurück zu Ormirs Haus zu gelangen da der Weg an Ormirs Kräfte zerrte und er das eine oder andere Mal sogar stürzte. Als sie am Haus angekommen waren brachte Arlania ihn sofort in den großen Wohnraum des Hauses wo sie ihn auf auf einen Stuhl setzte der an einem großen Tisch stand.

Ormir der sich kaum auf den Stuhl halten konnte sah Arlania an "Arlania, die mein Bogen und meine Langmesser wo sind sie und wo ist das Amulett das du mir geschenkt hast habe ich es etwa verloren?" Arlania sah Ormir seltsam an da sie nicht wusste was er in seinem jetzigen Zustand damit anfangen wolle und erwiderte "Sei unbesorgt deinen Bogen und deine beiden Langmesser sind sicher im Waffenschrank verstaut. Und das Amulett habe ich hier." Sie holte das Amulett aus einer Tasche ihres Gewandes und gab es ihm als er langsam die Hand danach ausstreckte.

Er nahm das Amulett dankend entgegen und schloss die Augen. Ormir versuchte Kraft aus dem Amulett zu ziehen um sich so zu stärken da er den Auftrag so bald wie möglich in Angriff nehmen wollte. Es war nicht mehr viel Kraft in dem Amulett gespeichert, aber es reichte gerade so das er wieder genug Kraft hatte um aufzustehen und sich aus der angrenzenden Küche einen Teller voll mit Essen zu holen und an den Tisch zurück zukehren. Er schaufelte regelrecht das essen in sich hinein da sein Hunger sehr groß war von der langen Reise zurück in den Schützenden Wald. Als er mit der hälfte des Tellers fertig war sah er zu Arlania "Kannst du bitte einen Boten nach einen guten Heiler schicken lassen? Ich möchte ungerne meine Aufgabe antreten mit dieser Wunde die nur äußerlich verheilt ist."

Arlania nickte schnell und ging vor das Haus wo einer der Elfen stand. Sie flüsterte ihm etwas ins Ohr und gab ihm einen Beutel mit Münzen. Der Elf machte sich sofort auf zu den Heilern und Arlania ging zurück zu Ormir der grübelnd da saß. Ormir war zwar noch immer geschwächt aber er konnte sich nun wenigens aus eigener Kraft fortbewegen und er war nicht mehr auf die Stütze anderer Elfen angewiesen. Leider war der Stein der in dem Amulett eingefasst war erschöpft und er würde erst neue Kraft in den Stein transferieren was er aber zu dem derzeitigen Zeitpunkt unmöglich machen konnte.



[ Ormirs Haus ihm Wohnbereich] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir]
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Di Feb 11, 2014 1:48 am

[ Ormirs Haus] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir ein Heiler der sich dem Haus nähert]


Ormir besah sich gerade die Waffenkammer seines Hauses an und öffnete einen Waffenschrank nachdem anderem und Arlania sah ihm dabei zu und machte große Augen über die ganzen Pfeile die in den Schränken waren. Als Ormir einen Köcher mit Pfeilen in die Linke Hand nahm und in die Ferne sah trat Arlania zu ihm und legte sanft eine Hand auf seine Linke schulter "Ormir ist alles in Ordnung?" Ormir nickte leicht und legte den Köcher wieder in den Schrank zurück "Ja alles in Ordnung, ich habe nur an die friedliche Zeit mit meinem Vater gedacht wo wir oft in dieser Kammer waren und Pfeile und Köcher hergestellt haben." Er deutete auf den Köcher den er wieder zurück gestellt hatte "Das ist der erste Köcher und der erste Satz Pfeile die ich ohne eigene Hilfe angefertigt habe." Er lächelte leicht und ging zu der Tür an der es Klopfte. Als er öffnete stand ein Elf vor der Tür der sagte das er der Heiler wäre nachdem er geschickt hätte und Ormir ließ ihn eintreten und ging mit ihm in dem Wohnraum wo er sich hinsetzte und die Rechte Schulter frei machte.

Als der Heiler sich ein Bild von der Verletzung gemacht hatte schüttelte der Heiler langsam den kopf "Eure Wunde wurde nicht richtig geheilt, zwar wurden die Nerven und Sehnen wieder mit einander verbunden und die Wunde verschlossen aber es muss Schmutz in die Wunde gekommen sein und wohl auch nicht beim heilen entfernt worden sein. Die Wunde hat sich entzündet da sie nur oberflächlich behandelt wurde. Auch habe ich eine weitere sehr alte Wunde gefunden die ähnlich eurer neuen ist. Es wird eine ganze weile dauern aber ich denke ich kann eure Wunde vollständig heilen aber ihr solltet danach euch einen Tag ausruhen und das Bett nicht verlassen da die Prozedur euch noch mehr schwächen wird. Wenn ihr einverstanden seit werde ich nun anfangen."

Ormir nickte nur knapp und lehnte sich zurück und der Heiler begann mit seiner Arbeit. Es dauerte bis zum Abend als der Heiler seine Arbeit abschloss und Ormir in einen tiefen Schlaf versetzte. Er wandte sich an Arlania die die ganze zeit in der nähe aufgehalten hatte "Ihr solltet ihn in ein Bett bringen und dafür sorgen das niemand ihn weckt. Er wird nun mindestens einen Tag schlafen und wird anschließend sehr hungrig und geschwächt sein aber er wird seinen Arm wieder richtig belasten können. Und wenn ihr diese Amateure trefft der ihn behandelt hat solltet ihr im ausrichten das er am besten nochmal das heilen lernen sollte." Arlania nickte erleichtert und brachte den Heiler noch bis zur Tür bevor sie sich Ormir über die Schulter legte und schnaufend in seine Gemächer brachte wo sie ihn umzog und ins Bett steckte und das zimmer mit einem lächeln verließ.

[ Ormirs Haus Ormirs Gemächer] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir]
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Feb 12, 2014 12:13 am

[ Ormirs Haus Ormirs Gemächer] Anwesende Personen: [Arlania, Ormir]

Es war bereits Mittag als Ormir aufwachte und sich mit seiner Rechten Hand durchs Gesicht fuhr und reflexartig zusammen zuckte bis er merkte das er keine Schmerzen spürte. Er bewegte seinen Arm kreisförmig in der Luft und fing an zu lachen. All die Jahre hatte er mit den Schmerzen gelebt gehabt und nun waren sie fort. Er wollte aufstehen aber sackte zurück ins Bett und als seine Heiterkeit verflog, spürte er wie erschöpft er war und legte sich wieder zurück in sein warmes Bett.

Ormir sah durch sein Zimmer und genoss es wieder in der Heimat zu sein auch wenn er sich dieses Privileg erst noch Blutig erkaufen musste. Als es kurz klopfte und Arlania rein kam lächelte er sie kurz an und setzte sich dann im Bett auf und lehnte sich mit dem Rücken an der Wand an. Auch Arlania lächelte ihn an und stellte ein Tablett mit was zu Essen neben Ormir ab und setzte sich zu ihm aufs Bett "Und wie geht es dir Ormir? Der Heiler meinte das du wenn du aufwachst sehr Hungrig und schwach sein würdest" Ormir nickte nur grinsend und fing an zu Essen. Als er fertig war sah er Aralnia an "Kannst du mir einen großen gefallen tun?...Schicke bitte nach Davir und bitte ihn hier her zukommen. Ich glaube es ist besser wenn wir uns absprechen damit wir uns nicht in die Quere kommen bei unserer beider Aufgabe. Und lass für ihn auch was zu essen vorbereiten denn beim Essen redet es sich besser." Als Arlania nickte und das Haus verließ um Davir zu suchen stand Ormir mühsam auf und kleidete sich wieder an und fluchte "Warum muss sie mich ständig umziehen?" Er knurrte noch ein paar mal wärend er sich in ein Pechschwarzes Gewand kleidete auf dem das Zeichen seines Hauses zu sehen war und ging langsam in die Küche und holte sich noch etwas zu essen bevor er in den Wohnraum ging und überlegte wie er am besten vorgehen sollte.


[ Ormirs Haus Ormirs Wohnraum] Anwesende Personen: [Ormir]
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Do Feb 27, 2014 11:43 pm

(Out: Davir ich lag nicht mehr im Bett ich sitze im Wohnzimmer und bin am Futtern Very Happy )



[ Ormirs Haus Ormirs Wohnraum] Anwesende Personen: [Ormir, Davir, Arlania]

Ormir saß in seinem Sessel und blickte zur Tür als er dort ein Geräusch hörte. Kurz darauf erschienen Arlania und Davir im Wohnzimmer und als Davir Ormir fragte wie es ihm ging musterte Ormir Davir kurz bevor er anfing zu Lachen. "Ja mit mir ist alles wieder in Ordnung ich bin nur noch etwas Schwach auf den Beinen." Er wurde wieder Ernst und deutete Davir sich zu setzen. "Setz dich doch Davir, fühle dich in meinem Haus wie zuhause. Zugegeben es ist ungewöhnlich dass das Haus auf dem Boden steht aber es bietet auch so manchen Vorteil, jedenfalls nach seiner Meinung." Er lächelte kurz bevor er mit ernster Miene auf Davirs Frage Antwortete. "Ja es geht mir gut der Heiler konnte mich beinahe vollständig heilen. Körperlich bin ich wieder gesund aber das Bild wie Aleia niedergeschlagen wurde hat sich in meinem Kopf regelrecht eingebrannt."

Er dachte zurück zu dem Augenblick als er dachte das Aleia getötet worden war und kurz flammte in seinen Augen wieder der Hass auf die Urgals auf.
Als er sah das Arlania etwas zu essen brachte verdrängte er diese Gefühle und Bilder und fuhr fort.

"Davir, diese Aufgabe die wir nun haben....Ich fürchte das ich zu wenig über unser Ziel weiß. Ich weiß nicht was sie täglich tut, wie stark ihre Eskorte jetzt in Kriegszeiten ist. Und weiß ich auch nicht wie wir diesen Auftrag erfüllen sollen ohne das Beweise zu uns oder die Königin führen. Auch fürchte ich das wir im Kampf gegen sie nur eine kleine Chance haben werden."

In diesem Augenblick wünschte Ormir sich das er ins Exil gegangen wäre da es dann um so einiges einfacher gewesen wäre und er sich nicht mit solch scheußliche Aufgaben befassen musste.

Er sah Davir weiterhin an während er ein Schluck Wasser trank. Als er das Glas wieder wegstellte Atmete er einmal tief durch "Hast du bereits eine Idee wie wir vorgehen solle? Es dürfte ja klar sein das wir nicht einfach Angreifen können den das wäre so als würden wir uns gleich selbst die Kehle aufschneiden."

Man merkte förmlich das Davir zulange von anderen Elfen getrennt war da er nicht besonders auf die Höflichkeit achtete sondern nur das sagte was er dachte.


[ Ormirs Haus Ormirs Wohnraum] Anwesende Personen: [Ormir, Davir, Arlania]


(Out: Wenn du Samstag noch was schreibst kann ich noch antworten ansonsten bin ich erstmal 3 Wochen lang nicht erreichbar da im Urlaub^^)
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Fr Feb 28, 2014 7:42 pm

Ellesméra - Das Haus der Familie Taragon
Ormir, Arlania, Davir

Als er hörte, dass es Ormir so weit ganz gut ging, entspannten sich seine Züge etwas.
"Ich bin froh, dass es dir besser geht!, sagte er und fuhr fort: "Es ist recht ungewöhnlich mit dem Haus, aber mir macht es nichts aus. Ich war zwar die meiste Zeit in du Weldenvarden, allerdings auch lange genug unter Zwergen und Menschen, sodass ich mich daran gewöhnen konnte.
Mach dir über Aléia keine Sorgen. Ihr geht es gut! Sie ist stark genug, dass sie es verarbeiten kann. Natürlich war es nicht toll soetwas zu erleben, doch die dir innewohnende Magie wird dir dabei helfen, diese Bilder aus bem Kopf zu vertreiben. Vorallem wenn du körperlich wieder fit bist und du Aléia mit eingenen Augen gesehen hast.


Er dachte darüber nach, was Ormir gesagt hat. Es war eine schwere Aufgabe, allerdings nicht unmöglich. So ein Attentat muss wohl überlegt sein, sonst würde der Schuss nach hinten losgehen.

"Ich weiß auch nicht viel über sie. Alledings kann ich einiges vermuten. Sie wird keine allzu große Eskorte haben. Sie ist eine Magierin rund kann sehr gut kämpfen, dazu ist sie von vielen, vielen Schutzzaubern umgeben. Wir dürfen das Attentat nicht öffentlich ausführen, das wäre unser Tod! Es muss aus dem Hinterhalt passieren. Ersteinmal musst du zu Kräften kommen, und wir sollten deinen Schwertkampf ein bisschen üben. Dabei kannst du mir vielleicht helfen, das Bogenschießen zu beherrschen.

Davir dachte darüber nach, wie man vorgehen könnte, doch ihm wollte einfach nichts einfallen. Er hatte viele Pläne, den einen unpassender als den anderen.

Da der Angriff aus dem Hinterhalt kommen muss, würde sich ein Pfeil empfehlen. Aber etwas spezielles fällt mir nicht ein.... oder warte mal! Ich hab da eine Idee, die sogar klappen könnte, allerdings muss ich mich ein bisschen umhören und ein bisschen verhandeln und eventuell sogar ein wenig reisen. Doch du musst dich ausruhen und fit werden sonst klappt das nicht. Ich halte dich immer auf dem aktuellen Stand der Dinge!"

Er verabschiedete sich von Ormir und Arlania und trat aus dem Haus. Er stellte sich einen Plan zusammen, wie er vorgehen sollte. Zuerst müsste er mit der Königin sprechen und danach in den weiten Westen von Ellesméra oder sogar, und das gefiel ihm gar nicht, nach Teirm.

Ellesméra
Davir
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Fr März 14, 2014 1:36 am

[ Ormirs Haus Ormirs Wohnraum] Anwesende Personen: [Ormir, Davir, Arlania]

Ormir hörte Davir genau zu und nickte das eine oder andere mal und erhob sich als dieser sich von Arlania und ihm verabschiedete und ging zu einem der Fenster welches den Blick auf den Weg vor dem Haus freigab und stützte sich an dem Fensterrahmen ab. "Mag sein das es mit der Magie möglich wäre das ich diese Bilder verdränge oder vollständig aus meinem Kopf verbannen kann aber ich will es gar nicht.... ich wahr unvorsichtig und es ist ein Wunder das wir überlebt haben. Mag sein das Davir recht haben könnte mit seinen Vermutung aber er sagte auch das er genauso wenig weiß wie ich.....Ich muss selbst meine Nachforschungen anstellen ich kann es mir schließlich nicht erlauben zu scheitern.........nicht schon wieder."

Er merkte gar nicht wie Arlania ihn ansah und nur den Kopf schüttelte und in Richtung Küche ging um das dreckige Geschirr wegzubringen.
Als sie wieder im Wohnzimmer zurückkam löste sich Ormir vom Fenster und ging zu der Waffenkammer wo sich seine beiden Langmesser, sein Bogen und die teilweise beschädigte Rüstung befanden. Dort angekommen legte er die Schienbeinschoner und die Armschützer seiner Rüstung an und schnallte sich seine beiden Langmesser auf den Rücken.

Anders als in Teirm sah er selbst jetzt nur mit den Arm und Beinschützern gerüstet nobel aus. Bevor er die Waffenkammer verließ reinigte er die noch immer Blutverkrusteten Handschuhe und zog sie an und verließ das Haus in Richtung Stadtzentrum.

Als Arlania ihm folgen wollte schüttelte er nur den Kopf küsste sie kurz und wies sie dann an im Haus zu warten und zu überprüfen welche Häuser dem Hause Taragon noch zur Seite stehen würde wenn es zu einem Krieg zwischen den Menschen kommen sollte. Er würde zwar auf der Seite der Königin kämpfen und auch falls nötig sterben aber er war nicht gewillt zu kämpfen ohne zu wissen welcher Häuser der Königin loyal zur Seite stehen würden.

Auch hatte er sich damit abgefunden das er nun das Oberhaupt eines einst stolzen und Starken Hauses war und er dementsprechend auftreten musste. "Ich sollte mal nach Aleia schauen. Ich muss wissen wie es ihr geht und ich glaube auch das sie gerne wissen möchte wie es mir geht. Per Bote überbrachte Nachrichten und Einschätzungen sind so ungenau wenn sie Wörtlich gemacht werden ich glaube ich sollte im meinem Haus sorgen das wirklich alle zu mindestens Lesen können"

In Gedanken schlenderte Ormir immer weiter in Richtung des Stadtzentrums in der Hoffnung das ihm eine Idee einfallen würde wie er seine Aufgabe erfüllen könnte.


[ Vor Ormirs Haus in Richtung Stadtzentrum] Anwesende Personen: [Ormir und viele Elfen die geschäftig ihrer Arbeit nachgehen.]
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi März 26, 2014 1:04 am

Ormir war kaum in seinem Haus angekommen als er sich auch schon erschöpft auf einen der Stühle im Wohnbereich sinken ließ. Aus der Waffenkammer hörte er nur das hämmern eines Hammers der auf etwas Metallischen einschlug. Als das hämmern aufhörte kam Arlania aus der Waffenkammer und wischte sich den Schweiß von der Stirn und lächelte "Da bist du ja wieder. Und war dein Spaziergang erholend?" Als Ormir nur stumm nickte ging Arlania wieder in die Waffenkammer und holte den Rechten Schulterschutz von Ormirs Rüstung welche notdürftig Repariert war und lächelte "Wenn du deinen Umhang umhast sieht man die Stelle kaum wo die Axt deine Rüstung durchschlagen hatte."

Ormir sah sich den Schulterschutz kurz an und lächelte sie an bevor aufstand und sich einen Becher mit klarem Wasser einfüllte und ein Schluck trank. Arlania sah ihn besorgt an und setzte sich.
"Machst du dir noch immer Gedanken welche Auswirkungen der Mord an der Ratsherrin haben könnte?" Ormir nickte und erwiderte "Ja, aber es ist auch so das ich in einer Zwickmühle bin. Auf der einen Seite weiß ich nicht ob die Behauptung der Königin Richtig sind oder ob es eine Intrige ist. Auf der anderen Seite wiederum bin ich der Königin verpflichtet. Wenn ich bloß wüsste ob die Behauptungen wahr sind könnte ich mich mit meinem Auftrag abfinden und ihn erfüllen aber wenn es nicht der Wahrheit entspricht werde ich die Ratsherrin nicht töten auch wenn es meinen eigenen Tot bedeutet da es bedeuten würde das ich auf Befehl unschuldige Töten müsste und dazu bin ich absolut nicht bereit"

Arlania hörte Ormir schweigend zu und nickte "Ja das ist wirklich eine schlimme Situation aber ich glaube derzeit kannst du nix tun außer dich zu erholen und Informationen zu sammeln. Hast du eigendlich Aleia gefunden?" Nun lächelte Ormir erleichtert und nickte "Ihr scheint es gut zu gehen auch wenn sie auf mich einen etwas verwirrten eindruck machte. Aber vielleicht sagt sie mir etwas wenn sie Zeit hat hierher zu kommen. Eingeladen habe ich sie jedenfalls und es wäre gut wenn dann das Haus wieder im alten Glanz erstrahlt und es nicht mehr überall Staub auf den Regalen geben würde." Er lachte und stand auf und schickte sich an etwas zum Entstauben zu suchen und das Haus zu entstauben. Arlania die Ormir erst blöd ansah viel in das lachen ein und suchte sich ebenfalls etwas zum Putzen und half Ormir das Haus wieder vernünftig herzurichten.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mo März 31, 2014 8:22 pm

Stunde um Stunde war vergangen wo Ormir und Arlania gemeinsam das Haus putzten. Nun war aber alles wieder so wie es einst war und Ormir setzte sich wieder in den Sessel und überlegte wie er vorgehen sollte.

Er hatte bereits viel überlegt gehabt ob die sachen Stimmen würden die man über Ratsherrin Nyaralin gesagt hatte, ob sie wirklich die Königin stürzen wollte konnte er noch nicht sagen aber sein Entschluss stand fest. Er musste sich mit der Ratsherrin treffen und sich selbst ein Bild machen damit er eine Entscheidung fällen könne.

Ormir setzte sich an den Tisch und schrieb einen kurzen Brief an die Ratsherrin worin stand das er sich gerne mit ihr treffen würde und das er sie in seinem Haus erwarten würde.

Er versiegelte den Brief mit dem Siegel seiner Familie und gab ihn einem Freund der Familie mit den Worten "Überbringe diesen Brief Ratsherrin Nyaralin, niemand sonst darf diesen Brief erhalten und lasse sie bitte in der Alten Sprache schwören das sie die Ratsherrin ist. Und gehe kein Risiko ein wenn es das ist was ich vermute sind wir in etwas rein geraten was weitaus größer ist als es scheint."

Der Elf nickte nur und schwor das er niemand anderes diesen Brief zustellen würde und ihn im Notfall vernichten würde und ging fort.

Hoffentlich verzeiht mir die Ratsherrin diese Respektlosigkeit, und kommt her.

Als der Bote das Haus verlassen hatte ging Richtete er alles her wie es für den Empfang einer Ratsherrin angebracht war und wartete ab.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Di Apr 01, 2014 1:02 am

Ormir hatte gerade etwas gegessen als der Bote wieder kam und ihn grüßte "Herr Taragon, ich habe die Botschaft erfolgreich überbringen können und die Ratsherrin lässt euch ausrichten das sie zu gegebener Zeit kommen wird."

Ormir sah auf und nickte zufrieden "Danke das war alles, setz dich und iss erstmal etwas und nenne mich nicht Herr Taragon da komme ich mir so alt vor obwohl ich noch für manche Elfen ein Kind bin" Er stand auf und lächelte während er in Richtung des kleinen Schießplatzes ging welcher hinter Haus stand. Ein Kind was bereits mehr erlebt hat als ein Mensch in einem ganzem Leben

Er nahm einen Bogen und legte sich einen Köcher mit Pfeilen um und begann damit sein Bogenschießen zu trainieren in der Hoffnung das die Ratsherrin oder Aleia nicht allzu lange auf sich warten lassen.
Nach oben Nach unten
Nyaralin
Königin der Elfen
avatar

Anzahl der Beiträge : 1668
Anmeldedatum : 25.04.10
Alter : 28

BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 9:15 am

Leise und beinahe zögerlich ließen ihre Schritte sie in Richtung jenes Hauses treten, in welches man sie eingeladen hatte und dessen Einladung sie während der letzten Stunden hatte ausschlagen müssen. Das Gespräch mit dem Reiter war zu wichtig gewesen, die Dinge, welche nun eine veränderte Welt betrafen und vielleicht sogar einen Frieden zwischen den einzelnen Völkern ermöglichten, waren von zu großer Bedeutung, als dass sie es hätte zur Seite schieben können, doch nun - nachdem Oromis sich dem Gespräch mit Astaya gewidmet hatte und auch Mhink gemeinsam mit Aléia zu selbiger unterwegs war, fand Nyaralin selbst die Zeit sich dem Gespräch mit Taragon zu widmen, welcher ihr hatte die Nachricht zukommen lassen. Ceris war in sicherer Hand ihrer Tochter und wurde von ihr, mit der Unterstützung ihres Vaters, verwaltet. Die Reise zurück nach Ellesméra war kürzer als sie es geglaubt hatte, kürzer als sie Zeit gehabt hatte, ihre eigenen Gedanken streifen zu lassen und als sie jetzt einen Schritt nach vorn auf die Tür des Anwesens zumachte, kam es ihr vor, als würde sie die letzten Schritte ihres Lebens setzen.
Bereits seit Jahren war es zu einem Spießrutenlauf geworden, sich durch Ellesméra zu bewegen, es gab immer wieder Attentäter, welche auf ihren Tod bedacht waren und inzwischen war die Ratsherrin müde vor ihnen fort zu laufen. Wenn es ihr Schicksal sein sollte, zu sterben, dann würde sie sich dieses Mal fügen und so fürchtete sie nichts als sie den Kopf hob und ihren Blick über den hohen Eingang wandern ließ, welcher zu dem Baumhaus führte. "Atra esterní ono thelduin", intonierte sie leise und mit einem sanften Lächeln auf den Lippen die elfischen Begrüßungsriten und führte zwei Finger zu den Lippen, nachdem sie zu dem Herren des Hauses geführt worden war.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 11:13 am

Als Ormir von seine Schießübungen zurückkam und sich im Wohnzimmer hingesetzt hatte, führte man die Ratsherrin geradewegs zu ihm und als er Nyaralin sah stand er auf und erwiderte den Gruß mit dem Respekt den Nyaralin verdient hatte.

"Ihr seid Ratsherrin Nyaralin?"Er lächelte kurz und bot ihr an Platz zu nehmen. "Verzeiht mir das ich euch so hierher kommen ließ aber ich weiß derzeit nicht wem ich trauen kann und wem nicht. Ich habe nur zwei fragen und möchte euch bitten diese in der Alten Sprache zu beantworten damit ich sicher sein kann das ihr die Wahrheit sagt." Ormir wollte keine voreilige Entscheidung fällen und fuhr fort.
"Was haltet ihr davon das unser Volk in den Krieg zieht. Ist es für euch wirklich notwendig Blut zu vergießen? Und stimmt es das ihr den Thron der Königin an euch reißen wollt?"

Ormir sah die Ratsherrin aufmerksam an und war sichtlich angespannt.
Nach oben Nach unten
Nyaralin
Königin der Elfen
avatar

Anzahl der Beiträge : 1668
Anmeldedatum : 25.04.10
Alter : 28

BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 8:44 pm

Sanft schüttelte Nyarálin den Kopf während ihr Blick weiterhin auf dem jungen Elfen lag, welcher sie in diesen Räumlichkeiten empfangen hatte und welcher ihr die Fragen stellte, die für sie in diesen Momenten alles zu bedeuten schienen. Das warf man ihr also vor? Dass sie den Thron der Königin an sich reißen wollte? Bestürzt über die Anschuldigung verblasste jenes sachte Lächeln, das auf ihren Zügen gestanden hatte und mit welchem sie zuvor noch darum bemüht war, gute Miene zu dem bösen Spiel zu machen, welches in diesen Momenten im Gange zu sein schien. "Nein", lautete ihre erste Antwort während ihre Augen noch immer auf dem Gesicht ihres Gegenübers ruhten, dem Elfen, dem sie zuvor in dem Garten begegnet war und welchen Aléia besser zu kennen schien während sie sich langsam zu dem Platz hinüber bewegte, welchen Taragon ihr zuvor zugewiesen hatte. Wenn dies hier das Ende sein sollte, dann würde sie es akzeptieren und darauf hoffen, dass alle künftigen Generationen in einer besseren Welt leben konnten. "Es lag niemals in meiner Absicht, den Thron der Königin an mich zu reißen. Königin Dellanir ist eine alte Freundin von mir und ich gönne ihr all ihre Erfolge, versuchte sie seit Jahren zu unterstützen und sie vor den Fehlern zu bewahren, welche sie in Begriff war zu tun. Dieser Krieg, welchen Menschen und Elfen miteinander ausfechten, das Blutvergießen ist in meinen Augen nichts weiter als die Tat einer dunklen Macht, welche sich über jene Elfe gelegt hat, die noch immer unsere Königin ist und die ihr mit leiser Stimme ins Ohr flüstert", erklärte sie dem Elfen und beantwortete damit die Fragen, die er ihr gestellt hatte. Sie hatte sich nichts vorzuwerfen, sie hatte nichts zu verheimlichen und wie immer die Entscheidung der Königin lautete - sie war ihr noch immer treu und akzeptierte ihre Entscheidungen.
"Das Volk der Sterne sollte mit dem Volk der Nachkommenden friedlich nebeneinander existieren. Wir haben bereits in einem früheren Jahrhundert bewiesen, dass wir es vermögen und dass sowohl wir von ihnen, als auch sie von uns lernen können. Es gibt keinen Grund für all dieses Blutvergießen."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 9:15 pm

Ormir sah Nyaralin aufmerksam an und hörte ihren Worten zu. Innerlich war er über diese Antwort erleichtert aber ließ es sich nicht anmerken. Er hätte sich ohne zu zögern auf die Ratsherrin geschmissen um den Auftrag der Königin auszuführen aber nun hatte sich das Blatt gewendet und es wäre ein Fehler gewesen den Befehl auszuführen.

Er lehnte sich zurück und lächelte bevor er zu seinen beiden Langmessern griff und sie langsam zog.
Das war eine gute Antwort und ich nehme an das ihr bereits vermutet das ich den Auftrag von der Königin bekommen habe euch zur Strecke zu bringen. Er legte die beiden Klingen übereinander und legte sie auf dem Boden. "Diesen Befehl gedenke ich aber nicht auszuführen da es nicht meine Art ist jemanden blind zu töten der für das Wohl unseres Volkes ist."

Er sah die Ratsherrin ernst an und stand auf "Ich hoffe ihr verzeiht mir das ich so gehandelt habe aber ich musste in dieser Hinsicht einfach sichergehen. Ich muss euch aber noch etwas sagen.... es gibt einen weiteren Elf der den gleichen Auftrag hat wie ich und dessen Aufenthaltsort mir leider nicht bekannt ist."
Er ging kurz in die Küche und holte etwas Essen und zu trinken und stellte beides auf den Tisch bevor er sich wieder setzte. "Ich muss aber auch gestehen das ich nun nicht weiter weiß wie ich vorgehen soll, ihr sagtet etwas von einer dunklen Macht. Was meintet ihr damit werte Lady Nyaralin?"

Er nahm sich etwas zu Essen und hoffte das die Ratsherrin die Warnung ernst nahm die er ihr gab.
Nach oben Nach unten
Nyaralin
Königin der Elfen
avatar

Anzahl der Beiträge : 1668
Anmeldedatum : 25.04.10
Alter : 28

BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 9:50 pm

"Es ist, was ich erwartet habe, Ormir Taragon. Ich wusste, dass es Anschläge auf mich geben würde und ich ahnte bereits, dass dieses Gespräch hier lediglich eine Falle sein würde, welche ein Attentäter mir stellen wollte. Seit die Königin sich verändert hat und Lady Elira einen unabdingbaren Einfluss auf ihre Worte verübt, seid Ihr nicht der Erste gewesen und Ihr werdet ebenso nicht der Letzte sein", lautete die Antwort der Ratsherrin, welche angesichts der entschwundenen Bedrohung erleichtert zu sein schien und die ihre zuvor noch angespannte Körperhaltung nun ein wenig entspannte. Ormir berichtete ihr nichts Neues, aber er bewies, dass es durchaus Angehörige des Volkes der Sterne gab, denen auch sie ihr Vertrauen zu schenken vermochte und welche jenes fragile Vertrauen nicht zu enttäuschen gedachten. "Aléia, die junge Elfe, mit welcher wir uns bereits im Garten unterhielten, berichtete mir ähnliche Geschichten, wie Ihr es gerade tatet", führte sie weiterhin fort, den Blick noch immer wachsam auf den anderen gerichtet, welcher sich ihr gegenüber gesetzt hatte und den sie erst jetzt als jenen jungen Elfen wahr nahm, welcher er eigentlich war. Aléia und er waren noch Kinder in ihren Augen und einmal mehr betrauerte sie den Umstand, dass ausgerechnet die jungen Elfen für solcherlei Aufträge ausgesandt wurden, wo sie doch behütet in ihrem Heim leben sollten.
"Jener Schatten, die dunkle Macht, von der ich sprach, wurde bereits von einem der Drachenreiter bestätigt. Auch er stellte jene dunkle Energie fest, welche sich durch den Wald zieht wie ein düsterer Nebel und wir beide sind bereit, alles zu tun, um jene Finsternis zu vernichten. Die Frage ist, wo werdet Ihr stehen, Ormir? Seid Ihr bereit uns bei unserem Vorhaben beizustehen - um unserer beider Volkes willen?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 10:10 pm

Ormir traute seinen Ohren kaum als er das Wort Drachenreiter hörte und als er gefragt wurde auf welcher Seite er stehen würde sah er die Elfe vor ihm lächelnd an. "Ein Drachenreiter hat dies bestätigt? Dann muss das heißen das die Drachenreiter zurückgekehrt sind und das Stimmt mich sehr froh. Ihr wollt wissen wo ich stehen werde?"

Er stand auf und nahm seine beiden Klingen und steckte sie wieder in ihre Schwertscheiden auf seinem Rücken. "Ich und das Haus der Taragons wird auf eurer und auf der Seite der Drachenreiter stehen und euch bei eurem unterfangen helfen. Aber tut mir einen gefallen betrachtet mich nicht als ein Elfen Kind, ich mag zwar noch sehr jung sein aber ich habe in der Zeit bereits mehr erlebt als ein Elf der im Wald erwachsen wurde."

Nach oben Nach unten
Nyaralin
Königin der Elfen
avatar

Anzahl der Beiträge : 1668
Anmeldedatum : 25.04.10
Alter : 28

BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 10:47 pm

"Ja, der Orden der Drachenreiter ist zurück in dieses Land gekehrt und ich hoffe darauf, dass sie es eines Tages sein werden, die erneut die Völker zusammen führen und uns in eine friedlichere Zeit führen werden, als jene, welche wir nun erdulden müssen." Die Worte, welche die Ratsherrin wählte, waren leise gewählt und spiegelten jenen Wehmut über die Lage dieses Landes wider, welchen sie tief in sich eingeschlossen hatte. Es folgte dort draußen Schlacht um Schlacht, die Menschen gegen die Elfen, Menschen gegen die Urgal, Menschen gegen Menschen und Elfen gegen Urgal, Elfen gegen Menschen, Elfen gegen Elfen und selbst hier in diesem Wald schien es kein Ende zu nehmen, denn alle Magie hatte sie nicht vor dem Stachel der Zwietracht geschützt, den Hemíone in das zarte Fleisch des Volkes der Sterne getrieben hatte. Das war es, was sie einst versucht hatte zu verhindern, als sie gemeinsam mit den einstigen Kindern der Nachkommenden aufgebrochen war, um Ethra zu stoppen - das war es, was sie versucht hatte zu verhindern, als sie die Nachkommenden gegen Scorpio und Fyham beigestanden hatte und nun lag das Land trotzdem brach vor ihnen.
"Ich danke Euch, Ormir", setzte sie noch nach und senkte sacht den Kopf, um ihm den Respekt zu zollen, welchen er in ihren Augen verdiente und welchen sie ihm nur zu gern zukommen ließ, wenngleich sie sich auch nicht die Mühe machte, ihn darauf hinzuweisen, wie jung er im Vergleich all der anderen Elfen war. Er sollte seinen Willen haben, sollte behandelt werden, als wäre er erwachsen und sie würde ihm in jenen Momenten zur Seite stehen, in welchen er an sich selbst zweifelte und verzagte. "Ihr werdet eine große Bürde auf Euren Schultern zu lasten haben, das muss Euch bewusst sein. Es müssen Entscheidungen gefällt werden, welche Euch hart und ungerecht erscheinen werden."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Mi Apr 02, 2014 11:15 pm

"Ja das hoffe ich auch Krieg bringt nur schmerz und leid über alle Völker und nur die Reiter werden das Chaos wieder glätten können."

Er neigte ebenfalls den Kopf als Zeichen seines Respekts vor der Elfe und war leicht verwundert das sie nicht anfing ihm zu sagen wie jung er doch noch war und neigte den Kopf noch ein stück tiefer. Als sie ihm sagte das er eine große Bürde zu tragen hätte lächelte er "Das leben ist nur selten Gerecht, jedenfalls sagen das manche der Menschen denen ich in meinen fünf Jahren Exil begegnet bin."

Er trank gut gelaunt einen schluck mit Wasser verdünnten Wein welchen er sich eingeschenkt hatte und lehnte sich zurück. "Ihr könnt sicher sein das ich alles was dem Wohl unseres Volkes und dem Frieden dienlich ist tun werde. Für den Fall der fälle das ich fliehen muss bin ich bereits vorbereitet und auch für den Kampf bin ich gerüstet auch wenn ich nicht so gut bin im Nahkampf, so bin ich um so besser im Bogenschießen."

Er wollte es der Ratsherrin wissen lassen wo man ihm am besten einsetzen könnte falls es gefährlich werden sollte.
Nach oben Nach unten
Nyaralin
Königin der Elfen
avatar

Anzahl der Beiträge : 1668
Anmeldedatum : 25.04.10
Alter : 28

BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Do Apr 03, 2014 10:09 pm

"Das Leben selbst ist ein wechselndes Spiel aus Glückseligkeit und Verzweiflung und in den wenigsten Momenten unseres Lebens wissen wir die kurzen Augenblicke des Glücks wirklich zu schätzen, Ormir", lautete Nyarálins leise Antwort, welche bislang schweigend den Worten des weit jüngeren Elfen gelauscht hatte und sich bereits im Stillen über all das, was er sagte, ein Urteil gebildet hatte. Es tat ihr leid, dass er so viel Leid in den wenigen Jahren seines Lebens hatte erdulden müssen und gerade jetzt, in dem Augenblick, in welchem sie hatte mitanhören müssen, dass er bereits einmal fünf Jahre im Exil gewesen war, bemerkte sie einmal mehr, wie tief sich die Klauen des Schattens bereits in das Fleisch ihres Volkes getrieben hatten. Einst noch hätte gerade die Königin niemals zugelassen, dass ein so junges Elfenkind wie Ormir, von den Elfen verbannt werden würde, aus seinem eigenen Volk ausgestoßen wurde, weil er einen Fehler begangen hatte, doch in jenen Zeiten, in welchen sie nun lebten, war alles anders.
Langsam erhob sich die Ratsherrin wieder von ihrem Platz und neigte sacht den Kopf vor dem Jüngeren ehe ihre Schritte sie sacht wieder hinüber zu der Tür führten, durch welche sie nur zuvor in das Haus des Jüngeren eingetreten war. "Wenn Ihr helfen wollt, Ormir, dann sucht nach dem Drachenreiter Oromis. Er wird wissen, was zu tun ist", beendete sie das kurze Gespräch, welches sie beide geführt hatten und welches ihr bewiesen hatte, dass längst nicht aller Vertrauen im Schatten lag. "Vergebt mir, Euch solch eine Last aufgebürdet zu haben", waren ihre letzten Worte ehe sie das Haus verließ, um zurück zu dem Ratszimmer zu gelangen, in welchem noch immer ihre Aufgaben auf sie warteten - jenes leise "Namárië", welches sie über ihre Lippen brachte, verhallte ungehört in dem großen Wald.

tbc: Ratszimmer
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   Sa Apr 05, 2014 10:07 pm

Ormir wollte gerade fragen wo sie den Oromis finden könne als die Ratsherrin auch schon sein Haus verließ um sich ihrer Arbeit zu witmen.

Na super, jetzt darf ich auch noch einen Drachenreiter suchen ohne das ich weiß wie er aussieht und wo er sich befindet.

Etwas frustriert verließ auch Ormir sein Haus um durch die Stadt zu wandern un um herrauszufinden wo er Oromis finden könne.

(Out: Sorry für den extrem kurzen post aber ich liege vollständig flach und komme aus dem niesen nicht mehr raus und habe auch keinen klaren kopf gerade)
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Das Haus der Familie Taragon   

Nach oben Nach unten
 
Das Haus der Familie Taragon
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Das Haus der Familie Taragon
» (Planung)Das Haus Anubis
» Nach 2 Monaten Trennung will Sie schon unser Haus verkaufen.
» Einer von vielen... Vermisse meine kleine Familie :(
» altes japanisches Haus mit großem Garten

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Foren Rollenspiel :: Alagaesia :: Du Weldenvarden :: Ellesméra-
Gehe zu: